DE1027053B - Einrichtung fuer die Untersuchung von Koerperschichten - Google Patents
Einrichtung fuer die Untersuchung von KoerperschichtenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für die Schichtuntersuchung von undurchsichtigen Körpern
mittels Röntgenstrahlen, Gammastrahlen od. dgl. Einrichtungen für die Anfertigung von Schichtbildern
des menschlichen Körpers sind in der Röntgenologie als »Tomographen«, »Planigraphen«, »Stratigraphen*
usw. bekannt.
Die Einrichtungen, die in der medizinischen Röntgenologie zu diesem Zweck verwendet werden,
bestehen zur Hauptsache aus einer Strahlenquelle (vorzugsweise Röntgenröhre), einem strahlendurchlässigen
Patientenlagerungstisch und einem Strahlenempfänger, der beim direkten Aufnahmeverfahren
durch eine photographische Schicht (vorzugsweise Röntgenfilm) und beim Schirmbildaufnahmeverfahren
durch den Fluoreszenzschirm einer Schirmbildkamera gebildet wird. Während der Belichtung werden durch
die Strahlenquelle und den Strahlenempfänger geome irisch gleichförmige Bewegungen um einen zwischen
ihnen gelegenen festen Punkt ausgeführt, wobei der Zentralstrahl des Strahlenbündels stets durch diesen
Punkt (Zentralstrahlrichtpunkt) und stets auf ein und
denselben Punkt des Strahlenempfängers gerichtet bleibt, während die (gedachten) Achsen des letzteren
im Verlauf der Bewegung ihre Richtung im Raum nicht verändern.
Mit Hilfe einer Einrichtung, die gemäß dem genannten Prinzip gebaut ist, wird von einem Körper,
der zwischen der Strahlenquelle und dem Strahlenempfänger im Bereich des Zentralstrahlrichtpunktes
gelegen ist, nur jene Schicht, nämlich die sogenannte Schnittebene, scharf abgebildet, welche den Zentralstrahlrichtpunkt
enthält, während die näher oder ferner der Strahlenquelle gelegenen Körperteile infolge
der Verschiebung der Strahlenquelle und des Strahlenempfängers während der Belichtung verwischt werden.
Durch Verschieben des zu untersuchenden Körpers, vorzugsweise in der senkrecht auf der Schnittebene
stehenden Richtung, können verschiedene Schichten desselben nacheinander abgebildet werden.
Bei der tomographischen Untersuchung des menschlichen Körpers mit Einrichtungen, die gemäß diesem
Prinzip konstruiert sind, machen sich folgende nachteilige Faktoren geltend:
1. die relativ hohe Strahlendosis, die dem Patienten bei der Ausführung einer größeren Zahl von
Schichtaufnahmen zugeführt wird,
2. die hohen Film- und Filmverarbeitungskosten.
Um diese Nachteile auf ein Minimum zu reduzieren,
Um diese Nachteile auf ein Minimum zu reduzieren,
werden in der Praxis meistens zuerst einige orientierende Tomogramme gemacht. Nach deren Beurteilung
werden dann weitere Schichtbilder aufgenommen, die vermutlich von diagnostischer Bedeutung
sind. Wenn es aber nach dem Studium dieser Bilder Einrichtung für die Untersuchung
von Körperschichten
von Körperschichten
Anmelder:
ίο N. V. Optische Industrie »De Oude Delft«,
Delft (Niederlande)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 34
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. Februar 1956
Niederlande vom 9. Februar 1956
Walter Güntert, Aarau (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
noch nicht möglich ist, eine Diagnose zu stellen, so
müssen noch weitere, ergänzende Aufnahmen gemacht werden. Daraus resultiert ein weiterer Nachteil,
nämlich:
3. die lange Dauer einer tomographischen Untersuchung, während welcher der Patient vollkommen
ruhig liegen bleiben muß, was sehr beschwerlich sein kann.
Die genannten Nachteile können größtenteils durch die Anwendung einer Methode überwunden werden,
bei der man erst zur Aufnahme von Schichtbildern übergeht, nachdem die diagnostisch bedeutungsvollen
Schichten mittels Schichtdurchleuchtung festgestellt worden sind. Mit einer solchen Methode werden also
ausschließlich visuell eingestellte, d. h. gezielte Schichtaufnahmen angefertigt, während diagnostisch
wertlose Tomogramme vermieden werden.
Schichtdurchleuchtungsgeräte, d. h. Geräte, die die visuelle Wahrnehmung eines Körperschichtbildes gestatten,
sind an sich bekannt. Man könnte sie »Tomoskope« nennen. Ein Gerät dieser Art gemäß der deutschen
Patentschrift 930 226 benutzt als Strahlenempfänger die Photokathode einer Bildverstärkerröhre.
Dabei kann das Anodenbild des bewegten Bildver-
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stärkers mittels eines optischen Umlenksystems durch ein fest aufgestelltes Okular betrachtet werden. Gemäß
dieser Patentschrift können auch Schichtaufnahmen gemacht werden mit Hilfe einer Kamera, die
an das optische Umlenksystem angeschlossen ist und somit das durch den Bildverstärker entworfene Bild
photographiert, wodurch die oben beschriebenen Nachteile der ungezielten Schichtuntersuchungsmethode an
sich behoben sind.
stillstehenden Okular verbunden werden. Dieses Okular kann, ■ wenn die Strahlenquellen und die
Strahlenempfänger kreisförmige Bahnen beschreiben, zweckmäßigerweise in der Rotationsachse der Ein-5
richtung angeordnet werden, oder es kann der Fluoreszenzschirm durch ein optisches Abbildungssystem
mit einer Fernsehkamera verbunden werden, so daß das durch den Bildverstärker entworfene Bild an
einem Fernsehbetrachtungsgerät studiert werden kann,
Diese Methode hat aber eine Anzahl anderer be- ίο das an einer beliebigen Stelle aufgestellt ist.
deutender Nachteile. In erster Linie ist die Zahl der Bei Verwendung eines Bildverstärkers wird der
Informationen, welche einem solchen Bild zu ent- Strahlenempfänger durch die Photokathode der Bildnehmen
sind, wesentlich kleiner als die Zahl der Infor- verstärkerröhre selbst oder durch einen Fluoreszenzmationen.
die die sogenannte »Direktaufnahme« er- schirm gebildet, der auf optischem Wege auf der
gibt, und zwar als Folge der beim heutigen Stand der 15 Photokathode abgebildet wird.
Technik noch wenig befriedigenden Schärfe des elek- In der Zeichnung ist ein Beispiel eines Tomoskopo-
tronenoptisch verstärkten Bildes. Ein zweiter Nachteil graphen gemäß der Erfindung schematisch dargestellt,
besteht darin, daß die strahlenempfindliche Oberfläche Dabei sind 1 und 2 die beiden Strahlenquellen, die in
der praktisch ausführbaren Bildverstärkerröhre viel diesem Beispiel eine gemeinsame, kreisförmige Bahn 3
zu klein ist (ungefähr um den Faktor 3, um eine 20 beschreiben und darin um 180° gegeneinander verSchicht
von genügend großen Abmessungen aufzu- schoben sind. Es ist aber nicht notwendig, daß sie dernehmen.
Ferner ist es ungünstig, daß das auf der ge- selben Bahn folgen. Wesentlich ist nur, daß die Zenwölbten
Photokathode des Bildverstärkers entstandene tralstrahlen 4 und 5 bei der Bewegung dieselbe Raum-Bild
einer gewölbten Schicht im Körper entspricht, fläche durchlaufen. Die Zentralstrahlen 4 und 5 sind
wodurch der diagnostische Vergleich mit Tomo- 25 durch den Zentralstrahlrichtpunkt 6 gerichtet, der
grammen, die nach dem direkten Aufnahmeverfahren auch der Mittelpunkt von der durch einen Pfeil angegemacht
sind und somit ebene Schichten darstellen, deuteten Schnittebene ist, die man wahrzunehmen
außerordentlich erschwert wird. Ein weiterer Nachteil wünscht.
ist noch der, daß das Durchleuchtungsbild in dem Im oberen Teil der Zeichnung ist auf der linken
Moment, in dem die Aufnahme erfolgt, nicht mehr 30 Seite der gemeinsamen Rotationsachse 20 der Durchwahrgenommen
werden kann. leuchtungsteil und auf der rechten Seite der Auf-Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile da- nahmeteil der Strahlenempfängerapparatur dargestellt,
durch vermieden, daß bei einer Einrichtung für Der Strahlenempfänger 8 ist die Photokathode eines
Körperscliichtuntersuchungen, welche eine Strahlen- Bildverstärkers 7 von beliebigem Typus, dessen FIuquelle
und einen Strahlenempfänger enthält, die in 35 oreszenzschirm mit 15 angedeutet ist. Das Schirmbild
verschiedenen parallelen Ebenen synchron in solcher wird durch ein optisches System 16 in Richtung des
Weise verschoben werden, daß dabei der Zentralstrahl Umlenkspiegels 17 projiziert und kann über die
der Strahlenquelle während der ganzen Verschiebung Spiegel 17 und 18 durch ein in der Achse 20 aufgeauf
einen im Raum zwischen den beiden parallelen stelltes Okular 19 stillstehend betrachtet werden. Die
Ebenen gelegenen festen Punkt, den Zentralstrahl ■ 40 gedachte Achse des Strahlenempfängers 8 (angedeutet
richtpunkt, und weiterhin immer auf denselben Punkt durch einen Pfeil) verändert ihre Richtung während
des Strahlenempfängers gerichtet ist, eine zweite der Rotation um die Achse 20 nicht, was Vorzugs-Strahlenquelle
mit einem zugehörigen Strahlen- weise durch geeignete Zahnradverbindungen zwischen
empfänger angebracht ist, deren Zentralstrahl während der vertikalen Achse des Bildverstärkers und der Roder
Verschiebung dieselbe Raumfläche durchläuft und 45 tationsachse 20 erreicht werden kann,
auf denselben Richtpunkt "im Raum gerichtet ist wie Statt mit einem solchen Periskop kann ein stillder
Zentralstrahl der ersten Strahlenquelle, wobei der
zur ersten Strahlenquelle gehörige Strahlenempfänger
für die visuelle Wahrnehmung des Durchleuchtungsschichtbildes eingerichtet ist, während der zur zweiten 50
Strahlenquelle gehörende Strahlenempfänger eine für
Röntgenstrahlen empfindliche photographische Schicht
ist.
zur ersten Strahlenquelle gehörige Strahlenempfänger
für die visuelle Wahrnehmung des Durchleuchtungsschichtbildes eingerichtet ist, während der zur zweiten 50
Strahlenquelle gehörende Strahlenempfänger eine für
Röntgenstrahlen empfindliche photographische Schicht
ist.
Dadurch, daß die Zentralstrahlen beider Strahlenquellen bei der Verwischungsbewegung dieselbeRaum- 55 gegeneinander verschoben. Bekanntlich ist die kreisfläche
durchlaufen und immer auf denselben fest- förmige Bewegung der Strahlenquellen und der
stehenden Zentralstrahlrichtpunkt gerichtet sind, ist Strahlenempfänger vorteilhaft, nicht nur im Hinblick
das Bild, das in der photographischen Schicht fest- auf günstige Antriebsmöglichkeiten, sondern auch um
gehalten wird, identisch mit dem visuell wahrgenom- das Bild von den Schichten, die außerhalb der Schnitt menen
Durchleuchtungsbüd, genügt jedoch bezüglich 60 ebene liegen, dabei in zwei zueinander senkrechten
Bildschärfe und Abmessungen den gleichen Anforde- Richtungen in gleichem Maße zu verwischen. Die mit
rungen wie ein mit bekannten Tomographen ge- einem Pfeil angedeutete (gedachte) Achse der Röntgenmachtes,
ungezieltes Schichtbild. filmkassette erfährt während der Rotation um die
Der zur ersten Strahlenquelle gehörende Strahlen- Achse 20 keine Veränderung ihrer Richtung im Raum,
empfänger, welcher für visuelle Wahrnehmung einge- 65 wie dies ebenfalls bei der Photokathode 8 des Bildverrichtet
ist, ist vorzugsweise in einer an sich bekannten stärkers der Fall war.
Art mit einer Bildverstärkervorrichtung verbunden. Beim Arbeiten mit der beschriebenen Einrichtung
deren Anodenbild auf verschiedene Arten betrachtet wird aus naheliegenden Gründen die Strahlenquelle 2
werden kann. In erster Linie kann der Fluoreszenz- nur eingeschaltet, wenn bei der Durchleuchtung mittels
schirm durch ein optisches Umlenksystem mit einem 7° der Strahlenquelle 1 eine diagnostisch wertvolle Schicht
stehendes Bild auch durch eine Fernsehkamera erhalten werden, die mittels einer geeigneten Zwischen·
optik mit dem Bildverstärker verbunden ist.
optik mit dem Bildverstärker verbunden ist.
Der Strahlenempfänger 9 wird gemäß der Erfindung durch einen Röntgenfilm gebildet, der sich auf
den Spulen 11 und 12 in einer Kassette 10 befindet.
Die beiden Strahlenempfänger 8 und 9 beschreiben
die gleiche kreisförmige Bahn und sind darin um 180°
den Spulen 11 und 12 in einer Kassette 10 befindet.
Die beiden Strahlenempfänger 8 und 9 beschreiben
die gleiche kreisförmige Bahn und sind darin um 180°
wahrgenommen worden ist. Dieses Schicht wird auf dem Röntgenfilm festgehalten, wobei aber die visuelle
Kontrolle mit dem Okular oder auf dem Fernsehschirm ununterbrochen fortgesetzt werden kann.
Im Hinblick auf den Wechsel der Röntgenfilme ist es zweckmäßig, bei der Apparatur einen Antriebsmechanismus
vorzusehen, der dafür sorgt, daß die rotierenden Teile, nämlich die längs der Kreisbahn 3
sich bewegenden Strahlenquellen 1 und 2 und die längs der Kreisbahn 13 sich bewegenden Strahlenempfänger
8 und 9, nach Beendigung der Rotationsbewegung stets in dieselbe bestimmte Ausgangslage
zurückkehren. Diese Ausgangslage soll so gelegen sein, daß die Filmkassette 10 für das Herausnehmen
der belichteten Filme und das Einsetzen von unbelichteten Filmen gut zugänglich ist. Die Rotationsbewegung
kann dabei selbstverständlich beliebig lange dauern.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführuugsform des Tomoskopographen sind an der Durchleuchtungsseite
der Apparatur Mittel angebracht, um die Röntgenstrahlendurchlässigkeit des untersuchten Körpers
zu messen, damit die Belichtungszeit für die tomographische Aufnahme optimal gewählt werden kann.
Um ein möglichst gutes Tomogramm, oder — mit anderen Worten — eine maximale Verwischung der
Schatten der unter und über der Schnittebene gelegenen Körperteile zu bekommen, muß die Belichtung
mindestens so lange dauern wie eine vollständige Rotationsbewegung der Strahlenquelle 2 um die Achse 20.
Prinzipiell stehen zwei Möglichkeiten für die Regelung der Belichtung in diesem Sinne zur Verfügung,
nämlich entweder wird die Intensität der ausgesandten Strahlung bei gleichmäßig fortgeführter Rotationsbewegung
so geregelt, daß die Belichtungszeit mit der Dauer von mindestens einer vollständigen Rotationsbewegung
übereinstimmt, oder die Geschwindigkeit der Rotation der Strahlenquelle 2 und des
Strahleuenipfängers 9 wird bei konstanter Strahlenaussendung in zweckmäßiger Weise an die gemessene
Strahlenaufnähme des Objektes angepaßt. Beide Möglichkeiten
lassen sich am besten dadurch verwirklichen, daß man als Ausgangspunkt für die Messung
die konstante Strahlenabgabe der Strahlenquelle 1 verwendet.
Die Röntgenstrahlendurchlässigkeit des zu untersuchenden Körpers kann z. B. mit einem Photometer
gemessen werden, vorzugsweise einem Photomultiplier. mit welchem die Helligkeit des durch den Bildverstärker
entworfenen Bildes abgetastet wird.
In den bisher beschriebenen Ausführungsformen des Tomoskopographen ist die Art der Strahlenquellen
nicht näher definiert. Bei der medizinischen Anwendung der Apparatur kommen als Strahlenquellen
namentlich Röntgenröhren oder radioaktive Präparate in Frage. Beim Gebrauch von Röntgenröhren
ist es zweckmäßig, für die Erreichung einer optimalen Belichtung die Strahlenintensität zu regeln,
während die Verschiebungsgeschwindigkeit konstant bleibt. Dagegen muß beim Gebrauch von radioaktiven
Substanzen die Rotationsgeschwindigkeit entsprechend dem Strahlenaufnahmevermögen des zu untersuchenden
Körpers so eingestellt werden, daß die richtige Schwärzung des Röntgenfilms gerade während einer
vollständigen Umdrehung der Strahlenquelle erhalten wird.
Schließlich ist noch zu erwähnen, daß die Untersuchungsmöglichkeiten
des Tomoskopographen nur dann voll ausgenutzt werden können, wenn der zu untersuchende Körper auf einen strahlendurchlässigen
Untersuchungstisch gelegt werden kann, der in bezug auf den Zentralstrahlrichtpunkt des Tomoskopographen
in drei senkrecht zueinander stehenden Richtungen verschiebbar und um zwei zueinander senkrecht
stehende Achsen kippbar ist. Mit einem solchen Untersuchungstisch ist es möglich, beliebige und beliebig
gerichtete Schichten, die von diagnostischem Wert sind, zu suchen und photographisch festzuhalten.
Claims (6)
1. Einrichtung für die Untersuchung von Körperschichten, insbesondere des menschlichen Körpers,
welche eine Strahlenquelle und einen Strahlenempfänger enthält, die in verschiedenen parallelen
Ebenen synchron verschoben werden, und zwar in solcher Weise, daß dabei der Zentralstrahl von
der Strahlenquelle während der ganzen Verschiebung auf einen im Raum zwischen den beiden parallelen
Ebenen gelegenen festen Punkt, den Zentralstrahlrichtpunkt, und weiterhin auf ein und
denselben Punkt des Strahlenempfängers gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite
Strahlenquelle mit einem zugehörigen Strahlenempfänger angebracht ist, deren Zentralstrahl
während der Verschiebung dieselbe Ebene durchläuft wie der Zentralstrahl der ersten Strahlenquelle
und auf denselben Richtpunkt im Raum gerichtet ist, wobei der zur ersten Strahlenquelle
gehörende Strahlenempfänger für die visuelle Wahrnehmung des Durchleuchtungsschichtbildes
eingerichtet ist, während der zur zweiten Strahlenquelle gehörende Strahlenempfänger eine für
Röntgen- od. dgl. Strahlen empfindliche photographische Schicht ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Strahlenquellen und die Strahlenempfänger
kreisförmige Bahnen beschreiben, dadurch gekennzeichnet, daß der zur ersten Strahlenquelle gehörende
Strahlenempfänger mit einer Bildverstärkervorrichtung gekoppelt ist, deren Fluoreszenzschirm
durch ein System von winkelförmig miteinander verbundenen optischen Umlenkelementen
mit einem in der gemeinsamen Rotationsachse der Strahlenquelle und des Strahlenempfängers aufgestellten
Okular verbunden ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur ersten Strahlenquelle
gehörende Strahlenempfänger mit einem Bildverstärker gekoppelt ist, dessen Fluoreszenzschirm
durch ein optisches Abbildungssystem mit einer Fernsehkamera verbindbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsvorrichtung für die Bewegung der Strahlenquellen und der Strahlenempfänger
so beschaffen ist, daß diese nach Beendigung der Verschiebungsbewegung stets zu ein
und derselben Ausgangslage zurückkehren, an welcher der zweite Strahlenempfänger zum Auswechseln
des strahlenempfindlichen Materials gut zugänglich ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatisch wirkende
Steuereinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von der bei der Durchleuchtung gemessenen
Strahlendurchlässigkeit des untersuchten Körpers entweder die Intensität der durch die zweite
Strahlenquelle ausgesandten Strahlung oder die Geschwindigkeit, mit der die Strahlenquellen und
Strahlenempfänger bewegt werden, so regelt, daß während der Belichtung der photographischen
Schicht mindestens eine vollständige tomographische Verwischungsbewegung ausgeführt wird.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflagefläche für
den zu untersuchenden Körper ein Untersuchungs-
tisch verwendet wird, der in bezug auf den Zentralstrahlrichtpunkt
in drei senkrecht aufeinander stehenden Richtungen verschoben und weiterhin um zwei senkrecht zueinander stehende und durch
diesen Richtpunkt gehende Achsen kippbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
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