DE10302007A1 - Optischer Sensor - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor (1) mit einem Sendelichtstrahlen (3) emittierenden Sender (4), einem Empfangslichtstrahlen (5) empfangenden Empfänger (6) und mit auf wenigstens einer Leiterplatte (18) integrierten elektronischen Komponenten zur Ansteuerung des Senders (4) und zur Auswertung der am Ausgang des Empfängers (6) anstehenden Empfangssignale. Der Sender (4) und/oder der Empfänger (6) ist bzw. sind wenigstens von einem optischen Bauelement gebildet, wobei das optische Bauelement auf dem Boden eines isolierenden Gehäuses (15) aufsitzt, dessen Seitenwände das optische Bauelement seitlich optisch abschirmen, und welches eine elektrische Kontaktierung (16) aufweist, mittels dessen das optische Bauelement mit der Leiterplatte (18) elektrisch kontaktiert ist, auf welcher das Gehäuse (15) aufsitzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige optische Sensoren können insbesondere als Lichtschranken, Reflexionslichtschranken, Lichttaster und Distanzsensoren ausgebildet sein.
  • Ein als Lichttaster ausgebildeter optischer Sensor ist aus der DE 299 13 148 U1 bekannt. Dieser optischer Sensor weist einen Sendelichtstrahlen emittierenden Sender und einen Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger auf, welche in einem gemeinsamen Sensor-Gehäuse integriert sind. Der Sender und der Empfänger liegen jeweils in rückseitigen Öffnungen eines lichtundurchlässigen Tubus. Die Tuben erstrecken sich bis dicht vor ein Fenster in der Frontwand des Sensor-Gehäuses, durch welches die Sendelichtstrahlen und die Empfangslichtstrahlen geführt sind. Durch die Tuben wird eine optische Trennung der Sendelichtstrahlen und der Empfangslichtstrahlen erzielt. In dem Tubus sind zudem Linsen zur Strahlformung der Sendelichtstrahlen und zur Fokussierung der Empfangslichtstrahlen integriert. Der Sender und der Empfänger sind über Anschlussleitungen an eine Leiterplatte angeschossen, auf welcher die elektronischen Komponenten einer Steuer- und Auswerteeinheit zur Ansteuerung des Senders und zur Auswertung der Empfangssignale am Ausgang des Empfängers angeordnet sind. Die Auswertung erfolgt dabei derart, dass aus den Empfangssignalen ein Objektfeststellungssignal generiert wird, welche über einen Ausgang des optischen Sensors ausgebbar ist.
  • Nachteilig bei derartigen Sensoren ist zum einen, dass diese eine relativ große Bauform aufweisen. Zudem ist nachteilig, dass die Montage der optischen Komponenten, insbesondere des Senders und des Empfängers sowie deren Anschluss an die elektronischen Komponenten relativ aufwendig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen optischen Sensor der eingangs genannten Art bereitzustellen, welcher eine möglichst kleine Bauform aufweist und welcher möglichst rationell und kostengünstig herstellbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Der erfindungsgemäße optische Sensor umfasst einen Sendelichtstrahlen emittierenden Sender, einen Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger, sowie auf wenigstens einer Leiterplatte integrierte elektronische Komponenten zur Ansteuerung des Senders und zur Auswertung der am Ausgang des Empfängers anstehenden Empfangssignale. Der Sender und/oder der Empfänger ist bzw. sind von wenigstens einem optischen Bauelement gebildet, wobei das optische Bauelement auf dem Boden eines isolierenden Gehäuses aufsitzt, dessen Seitenwände das optische Bauelement seitlich optisch abschirmen und welches eine elektrische Kontaktierung aufweist, mittels dessen das optische Bauelement mit der Leiterplatte kontaktiert ist, auf welcher das Gehäuse aufsitzt.
  • Das Gehäuse mit einem darin integrierten Sender oder Empfänger kann als vorgefertigte Einheit direkt auf einer Leiterplatte kontaktiert werden. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache Montage der optischen und elektronischen Komponenten des optischen Sensors.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Gehäuse mit den integrierten Sendern und Empfängern eine äußerst geringe Bauform aufweisen, wodurch ein wesentlicher Beitrag zur Miniaturisierung des optischen Sensors erzielt wird.
  • Der Sender und/oder der Empfänger sind dabei als optische Bauelemente, insbesondere SMD-Bauteile ausgebildet, welche eine besonders kleine Bauform aufweisen.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen optischen Sensors besteht darin, dass der in einem lichtundurchlässigen Gehäuse liegende Sender oder Empfänger gegen optische Störeinstrahlungen geschützt ist. Zudem dient das Gehäuse gleichzeitig als Mittel zur Fokussierung der Empfangslichtstrahlen bzw. Strahlformung der Sendelichtstrahlen, so dass nachgeordnete Optiken weitgehend entfallen können. Dies führt zu einer weiteren Senkung der Herstellkosten des optischen Sensors sowie zu einer weiteren Verringerung der Baugröße.
  • Besonders vorteilhaft ist auf ein oder jedes Gehäuse ein Deckel mit wenigstens einem lichtdurchlässigen Segment abgeschlossen. Der im Gehäuse liegende Sender oder Empfänger ist damit dicht, vorzugsweise hermetisch dicht gekapselt und so gegen äußere Störeinflüsse, wie Feuchtigkeit, Staub oder andere Verschmutzungen geschützt.
  • Besonders vorteilhaft besteht der Deckel aus einer Glasscheibe, auf welche eine Blendenschicht aufgebracht ist. Mit der Blende wird eine effektive Strahlformung der Sendelichtstrahlen bzw. ein Fokussierungseffekt für die Empfangslichtstrahlen erzielt.
  • Im einfachsten Fall ist der Deckel von einer planen Glasscheibe konstanter Dicke gebildet. Alternativ kann die Glasscheibe gewölbt ausgebildet sein und/oder eine variierende Dicke aufweisen, dass die Glasscheibe als Linsenelement zur Fokussierung und Strahlformung der Sende- und Empfangslichtstrahlen wirkt. Damit kann mit einer geringen Anzahl von Bauelementen bei zudem äußerst geringen Baugrößen eine hohe Funktionalität derartiger optischer Baueinheiten erzielt werden.
  • Die Gehäuse mit den integrierten Sendern oder Empfängern können rationell in Form von Mehrfachnutzen hergestellt werden, wobei die einzelnen Baueinheiten nach Fertigstellung vereinzelt werden.
  • Das Aufbringen der Deckel kann derart erfolgen, dass die Deckel bildenden Glasscheiben in Form eines Montageteils auf den Gehäusen im Mehrfachnutzen aufgesetzt und fixiert werden. Die Vereinzelung der einzelnen Baueinheiten erfolgt dann durch Ausbrechen entlang vorgegebener Sollbruchlinien im Mehrfachnutzen. Insbesondere für den Fall, dass die Deckel aus Glasscheiben mit darauf aufgebrachten Blendenschichten bestehen, müssen dieses exakt relativ zu den Gehäusen positioniert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Gehäuse innerhalb des Mehrfachnutzen in genau definierten Sollpositionen liegen.
  • Alternativ können die Gehäuse mit den Sendern oder Empfängern im Mehrfachnutzen zuerst vereinzelt werden. Die Gehäuse werden dann vereinzelt konfektioniert. Die fertigen SMD-Bauelemente können anschließend gegurtet werden (Tape on Reel).
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen.
  • 1: Schematische Darstellung eines als Lichttasters ausgebildeten optischen Sensors.
  • 2: Querschnitt durch ein den Sender des optischen Sensors gemäß 1 bildendes optisches Bauelement.
  • 3: Schematische Darstellung eines Gehäuses mit einem Deckel zur Aufnahme eines optischen Bauelements gemäß 2.
  • 4: Draufsicht auf den Deckel gemäß 3.
  • 5: Detaillierte Darstellung der Struktur des Deckels gemäß den 3 und 4.
  • 1 zeigt schematisch den prinzipiellen Aufbau eines als Lichttaster ausgebildeten optischen Sensors 1. Alternativ kann der optische Sensor 1 als Lichtschranke, Reflexionslichtschranke oder als Distanzsensor ausgebildet sein.
  • Der optische Sensor 1 dient zur Erfassung von Objekten 2 in einem Überwachungsbereich und weist einen Sendelichtstrahlen 3 emittierenden Sender 4 und einen Empfangslichtstrahlen 5 empfangenden Empfänger 6 auf. Die Komponenten des optischen Sensors 1 sind in einem gemeinsamen Sensor-Gehäuse 7 integriert, wobei die Sendelichtstrahlen 3 und die Empfangslichtstrahlen 5 durch ein nicht dargestelltes Fenster in der Frontwand des Gehäuses 15 geführt sind. Eine Auswerteeinheit 8 dient zur Ansteuerung des Senders 4 und zur Auswertung der am Ausgang des Empfängers 6 anstehenden Empfangssignale. Im vorliegenden Fall werden die Empfangssignale mit wenigstens einem Schwellwert zur Generierung eines binären Objektfeststellungssignals bewertet, wobei die Schaltzustände des Objektfeststellungssignals angeben, ob sich ein Objekt 2 im Überwachungsbereich befindet oder nicht. Das Objektfeststellungssignal ist über einen Schaltausgang 9 ausgebbar.
  • 2 zeigt den Aufbau eines den Sender 4 des optischen Sensors 1 bildenden optischen Bauelements. Das optische Bauelement ist als Leuchtdiode in Form eines SMD (surface mounted device) – Bauteils ausgebildet. Der Empfänger 6 des optischen Sensors 1 ist vorzugsweise ebenfalls von einem derartigen optischen Bauelement gebildet. Dabei kann der Empfänger 6 von einem Photosensor oder wenigstens einem CCD-Element oder CMOS-Element gebildet sein.
  • Das optische Bauelement weist die Form eines Chips auf, dessen Längskanten in der Größenordnung von etwa 1 bis 3 mm liegen. Im vorliegenden Fall weist das optische Bauelement einen rechteckigen Querschnitt, dessen Seitenlängen etwa 2 bis 2,5 mm betragen.
  • An der Unterseite des optischen Bauelements sind Kontaktflächen zur elektrischen Kontaktierung 16 des optischen Bauelements vorgesehen.
  • An den längsseitigen Rändern verlaufen zwei als n-Kontakte 10a ausgebildete Kontaktflächen. Im Zentrum der Unterseite des optischen Bauelements ist eine als p-Kontakt 10b ausgebildete Kontaktfläche vorgesehen.
  • Der Grundkörper 11 des optischen Bauelements besteht aus n-GaAlAs, wobei oberhalb der n-Kontakte 10a Stege 12 aus p-GaAlAs vorgesehen sind, die an die Unterseiten des Grundkörpers 11 anschließen. An der Oberseite des optischen Bauelements befindet sich eine optisch aktive Zone 13, welche die Sendelichtstrahlen 3 emittiert. Diese aktive Zone 13 ist zur Strahlformung der Sendelichtstrahlen 3 von einer Reflexionsschicht 14 begrenzt.
  • Das den Sender 4 bildende optische Bauelement ist wie in 3 dargestellt in einem isolierenden Gehäuse 15 integriert und bildet mit diesem eine Baueinheit. Das Gehäuse 15 ist lichtundurchlässig und besteht im vorliegenden Fall aus Keramik. Das optische Bauelement sitzt auf dem Boden des Gehäuses 15 auf. Die Querschnittsfläche des Gehäuses 15 ist an die Querschnittsfläche des optischen Bauelements angepasst, so dass das optische Bauelement mit geringem Spiel zwischen den Seitenwänden des Gehäuses 15 liegt.
  • Das Gehäuse 15 weist wie das optische Bauelement einen rechteckigen Querschnitt auf. Die senkrecht vom Boden hervorstehenden Seitenwände sind höher als das optische Bauelement, so dass die Seitenwände über die Oberseite des optischen Bauelements hervorstehen. Die Seitenwände des Gehäuses 15 schützen so das optische Bauelement gegen seitliche optische Störeinstrahlung und tragen zudem zur Strahlformung der Sendelichtstrahlen 3 bei.
  • Die von dem optischen Bauelement und dem Gehäuse 15 gebildete Baueinheit ist in sogenannten Mehrfachnutzen herstellbar. Der Mehrfachnutzen ist von einem flächigen Array von Gehäusen 15 gebildet. Der Mehrfachnutzen wird mit den, optischen Bauelementen bestückt und dann nach Bedarf vereinzelt. Die Vereinzelung kann derart erfolgen, dass der Mehrfachnutzen in einzelne Gehäuse 15 mit jeweils einem optischen Bauelement vereinzelt wird. Prinzipiell kann der optische Sensor 1 auch einen Sender 4 aufweisen, der eine Mehrfachanordnung von Sendern 4 aufweist. Dann erfolgt die Vereinzelung des Mehrfachnutzen in Gruppen von in Gehäusen 15 integrierten optischen Bauelementen, welche zeilenförmige oder flächige Anordnungen bilden und als solche den Sender 4 des optischen Sensors 1 bilden. Analog kann auch der Empfänger 6 von derartigen Mehrfachanordnungen gebildet sein.
  • Im Bodenbereich des Gehäuses 15 sind Kontaktierungen 16 zum elektrischen Anschluss des optischen Bauelements vorgesehen. Die Kontaktierungen 16 sind in Form von Metallisierungen ausgebildet. Die Metallisierungen verlaufen von der Oberseite des Bodens durch die Gehäusewände und sind dann auf die Unterseite des Gehäuses 15 geführt.
  • Diese Kontaktierungen 16 dienen zur Ausbildung von Flip-Chip Kontakten, d. h. das optische Bauelement wird bei Aufsetzen auf den Boden des Gehäuses 15 kontaktiert, in dem die Kontaktflächen des optischen Bauelements auf die entsprechenden Teilflächen auf der Oberseite des Bodens aufgesetzt werden. Das Gehäuse 15 wird dann mit den an der Unterseite des Bodens freiliegenden Teilflächen der Kontaktierung 16 auf entsprechende Kontaktpads 17 auf einer Leiterplatte 18 aufgesetzt, auf welcher die elektronischen Komponenten der Auswerteeinheit 8 integriert sind. Die so ausgebildete Baugruppe weist eine geringe Baugröße auf und kann zudem einfach und schnell montiert werden. Anstelle von Flip-Chip Kontakten können prinzipiell auch Bonddrähte zur Kontaktierung 16 des optischen Bauelements am Gehäuse 15 vorgesehen sein.
  • Die Oberseite des Gehäuses 15 ist offen und kann im einfachsten Fall unverschlossen bleiben. Alternativ kann eine transparente Vergussmasse in das Gehäuse 15 gefüllt werden, welche das optische Bauelement umschließt und diesen gegen Feuchtigkeit und Verschmutzungen schützt.
  • Bei den in 3 dargestellten Ausführungsform ist die Oberseite des Gehäuses 15 mit einem Deckel 19 abgeschlossen, der an den oberen Rändern des Gehäuses 15 fixiert ist. Die Fixierung kann prinzipiell mittels eines Klebemittels wie zum Beispiel einem Epoxidkleber erfolgen. Der Deckel 19 weist zumindest ein lichtdurchlässiges Segment auf, durch welches die Sendelichtstrahlen 3 geführt sind. Der Querschnitt des Deckels 19 entspricht dem Querschnitt des Gehäuses 15.
  • Im vorliegenden Fall weist der Deckel 19 eine Glasscheibe 20 auf, die auf der Oberseite des Gehäuses 15 so fixiert ist, dass der Innenraum des Gehäuses 15 hermetisch dicht abgeschlossen ist. Hierzu ist eine an dem Rand des Deckels 19 umlaufende Fixierschicht 21 auf der Unterseite der Glasscheibe 20 aufgebracht, welche von einem Lot gebildet ist.
  • Der Deckel 19 weist weiterhin eine Blende auf, die zur Strahlformung der vom optischen Bauelement emittierten Sendelichtstrahlen 3 dient. Die Blende ist in Form einer Blendenschicht 22 ausgebildet, welche auf die Unterseite der Glasscheibe 20 aufgebracht ist.
  • 4 zeigt eine Draufsicht auf die Unterseite der Glasscheibe 20 mit der Fixierschicht 21 und der Blendenschicht 22. Die Fixierschicht 21 verläuft entlang der Ränder der Glasscheibe 20 und weist dabei eine Breite auf, die an die Breite der Gehäusewände angepasst ist. An den innenliegenden Rand der Fixierschicht 21 schließt die Blendenschicht 22 unmittelbar an. Der innere Rand der Blendenschicht 22 begrenzt eine kreisförmige Blendenöffnung 23, die im Zentrum der Glasscheibe 20 angeordnet ist. Durch diese Blendenöffnung 23 sind die Sendelichtstrahlen 3 geführt.
  • 5 zeigt in einer Längsschnittdarstellung die detaillierte Struktur des Deckels 19 gemäß den 3 und 4. Dabei ist in 5 die Struktur des Deckels 19 vor der Fixierung am Gehäuse 15 dargestellt.
  • Die Glasscheibe 20 des Deckels 19 weist hier eine über die gesamte Fläche konstante Dicke auf, die im vorliegenden Fall etwa 0,2 mm beträgt. Alternativ können auch gewölbte Glasscheiben 20 bzw. Glasscheiben 20 mit variierenden Dicken eingesetzt werden. Wie aus 5 ersichtlich, bestehen die auf die Unterseite der Glasscheibe 20 aufgebrachte Fixierschicht 21 sowie die Blendenschicht 22 jeweils aus mehrlagigen Schichten. Die einzelnen Schichten werden durch Aufdampfen oder Sputter-Prozesse auf die Glasscheibe 20 nacheinander aufgebracht.
  • Um eine gute Haftung der Fixierschicht 21 und der Blendenschicht 22 auf der Glasscheibe 20 zu erhalten, weisen die Fixierschicht 21 und die Blendenschicht 22 eine gemeinsame CrNi-Schicht 24 auf, die unmittelbar auf die Glasscheibe 20 aufgebracht ist. Die Schichtdicke der CrNi-Schicht 24 beträgt vorzugsweise etwa 0,2 μm.
  • Auf diese CrNi-Schicht 24 wird als Blendenschicht 22 eine lichtundurchlässige Metallschicht 25 aufgebracht. Im vorliegenden Fall besteht die Metallschicht 25 aus einer zweilagigen Schicht, wobei die erste Schicht als Al-Schicht mit einer Schichtdicke von etwa 0,5 μm ausgebildet ist und die zweite Schicht als FeNi-Schicht mit einer Schichtdicke von etwa 0,4 μm ausgebildet ist. Im vorliegenden Fall erstreckt sich diese Metallschicht 25 nur im Bereich der Blende. Prinzipiell kann diese Metallschicht 25 auch auf die Randbereiche der Glasscheibe 20 ausgedehnt sein und so einen Teil der Fixierschicht 21 bilden.
  • Die Fixierschicht 21 besteht aus einer PbSn-Lotschicht 26, wobei hierzu generell Lote auf PbSn-Basis geeignet sind. Im vorliegenden Fall wird eine PbSnS-Legierung zur Bildung der PbSn-Lotschicht 26 verwendet. Die Schichtdicke der PbSn-Lotschicht 26 beträgt vorzugsweise etwa 20–30 μm, bevorzugt etwa 25 μm.
  • Die PbSn-Lotschicht 26 ist durch eine dünne Au-Schicht 27 geschützt, deren Schichtdicke etwa 1,5 μm beträgt. Die auf der Oberfläche der PbSn-Lotschicht 26 aufgebrachte Au-Schicht 27 schützt diese gegen Oxidationen.
  • Zur Fixierung des Deckels 19 am Gehäuse 15 wird der Deckel 19 auf den oberen Rand des Gehäuses 15 aufgesetzt. Anschließend wird die so gebildete Einheit auf Temperaturen von etwa 300° C erhitzt. Durch die Erhitzung diffundiert das Gold der Au-Schicht 27 sofort in die unter der Wärmeentwicklung schmelzende PbSn-Lotschicht 26. Nach erfolgter Abkühlung ist dann das Gehäuse 15 mit dem Deckel 19 fest verbunden. Wesentlich hierbei ist, dass die Lotschicht auf den Bereich der oberen Ränder des Gehäuses 15 begrenzt ist, so dass ein Abfließen des Lotes in den Bereich der Blendenöffnung 23 ausgeschlossen ist.
  • 1
    Optischer Sensor
    2
    Objekt
    3
    Sendelichtstrahlen
    4
    Sender
    5
    Empfangslichtstrahlen
    6
    Empfänger
    7
    Sensor-Gehäuse
    8
    Auswerteeinheit
    9
    Schaltausgang
    10a
    n-Kontakt
    10b
    p-Kontakt
    11
    Grundkörper
    12
    Steg
    13
    Zone
    14
    Reflexionsschicht
    15
    Gehäuse
    16
    Kontaktierung
    17
    Kontaktpads
    18
    Leiterplatte
    19
    Deckel
    20
    Glasscheibe
    21
    Fixierschicht
    22
    Blendenschicht
    23
    Blendenöffnung
    24
    CrNi-Schicht
    25
    Metallschicht
    26
    PbSn-Lotschicht
    27
    Au-Schicht

Claims (27)

  1. Optischer Sensor mit einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sender, einem Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfänger und mit auf wenigstens einer Leiterplatte integrierten elektronischen Komponenten zur Ansteuerung des Senders und zur Auswertung der am Ausgang des Empfängers anstehenden Empfangssignale, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (4) und/oder der Empfänger (6) wenigstens von einem optischen Bauelement gebildet ist bzw. sind, wobei das optische Bauelement auf dem Boden eines isolierenden Gehäuses (15) aufsitzt, dessen Seitenwände das optische Bauelement seitlich optisch abschirmen, und welches eine elektrische Kontaktierung (16) aufweist, mittels dessen das optische Bauelement mit der Leiterplatte (18) elektrisch kontaktiert ist, auf welcher das Gehäuse (15) aufsitzt.
  2. Optischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (4) und/oder der Empfänger (6) aus einer Mehrfachanordnung von in Gehäusen (15) angeordneten optischen Bauelementen besteht bzw. bestehen.
  3. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (15) aus Keramik besteht.
  4. Optischer Sensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (15) einen an die Querschnittsfläche des optischen Bauelements angepassten rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei die Seitenwände des Gehäuses (15) höher sind als die Höhe des optischen Bauelements.
  5. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierung (16) in Form einer durch die Wand des Gehäuses (15) geführten Metallisierung gebildet ist.
  6. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Bauelement mittels eines Flip-Chip Kontaktes oder eines Bonddrahtes an die Kontaktierung (16) im Gehäuse (15) anschließbar ist.
  7. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass in das Gehäuse (15) zur Kapselung des optischen Bauelements eine lichtdurchlässige Vergussmasse eingebracht ist.
  8. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Gehäuses (15) mit einem Deckel (19) abschließbar ist, welcher wenigstens ein lichtdurchlässiges Segment aufweist, durch welches die Sendelichtstrahlen (3) oder die Empfangslichtstrahlen (5) geführt sind.
  9. Optischer Sensor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (19) eine Glasscheibe (20) aufweist, welche auf den oberen Rand des Gehäuses (15) fixierbar ist.
  10. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 8 oder 9; dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) mittels eines Zements oder eines Fügeprozesses am oberen Rand des Gehäuses (15) fixiert ist.
  11. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) mittels eines Klebemittels am oberen Rand des Gehäuses (15) fixiert ist.
  12. Optischer Sensor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Klebemittel von einem Epoxidkleber gebildet ist.
  13. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) mittels eines Lots auf dem oberen Rand des Gehäuses (15) fixiert ist, wodurch das Gehäuse (15) mit der darauf fixierten Glasscheibe (20) eine hermetisch dichte Einheit bildet.
  14. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 8–13, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) eine konstante Dicke aufweist.
  15. Optischer Sensor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) plan oder gewölbt ausgebildet ist.
  16. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 8–13, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) ein Linsenelement bildet und eine inhomogene Dicke aufweist.
  17. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 8–16, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (19) eine Blende mit einer Blendenöffnung (23) aufweist, durch welche die Sendelichtstrahlen (3) oder die Empfangslichtstrahlen (5) geführt sind.
  18. Optischer Sensor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende von einer lichtundurchlässigen Blendenschicht (22) gebildet ist, welche auf die Innenseite der den Deckel (19) bildenden Glasscheibe (20) aufgebracht ist.
  19. Optischer Sensor nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (20) im Bereich ihrer Ränder eine Fixierschicht (21) zur Fixierung auf dem oberen Rand des Gehäuses (15) aufgebracht ist, wobei die Blendenschicht (22) den inneren Rand der Fixierschicht (21) anschließt.
  20. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenschicht (22) und die Fixierschicht (21) durch Aufdampfen oder Sputtern auf die Glasscheibe (20) aufgebracht sind.
  21. Optischer Sensor nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenschicht (22) und die Fixierschicht (21) als mehrlagigen Schichten ausgebildet sind.
  22. Optischer Sensor nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenschicht (22) und die Fixierschicht (21) eine gemeinsame CrNi-Schicht (24) als Haftmittel auf der Glasplatte aufweist.
  23. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierschicht (21) eine mit einer Au-Schicht (27) geschützte PbSn-Lotschicht (26) aufweist.
  24. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 21–23, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenschicht (22) wenigstens eine Metallschicht (25) aufweist.
  25. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–24, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (4) von einer SMD-Leuchtdiode gebildet ist.
  26. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–25, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (6) von einem SMD-Photosensor oder wenigstens einem CCD-Element oder CMOS-Element gebildet ist.
  27. Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1–26, dadurch gekennzeichnet, dass dieser als Lichtschranke, Reflexionslichtschranke, Lichttaster oder Distanzsensor ausgebildet ist.
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