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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Türaußengriffeinrichtung
für eine
Tür eines
Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
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Eine derartige Türaußengriffeinrichtung ist aus
der
DE 195 37 984
C2 bekannt und umfasst einen Träger, der an einer Innenseite
einer Außenhaut der
Tür angeordnet
ist. Desweiteren besitzt die Türaußengriffeinrichtung
einen Ziehgriff, der an einer Außenseite der Außenhaut
angeordnet und an einem Lagerende mittels eines Schwenklagers um
eine im wesentlichen stehende Schwenkachse schwenkverstellbar am
Träger
gelagert ist. Bei der bekannten Türaußengriffeinrichtung umfasst
das Schwenklager am Träger
zwei Lagerwangen, zwischen denen sich eine Lagerwelle erstreckt,
an deren Umfang ein Ausziehsicherungselement ausgeformt ist. Die
bekannte Lagerwelle ist somit bezüglich der Schwenkachse nicht
rotationssymmetrisch. Das Lagerende des Ziehgriffs umfasst eine
U-förmige Aufnahme,
die quer zur Schwenkachse auf die Lagerwelle aufgesteckt ist, wobei
in einer Auflagerflanke der Aufnahme ein Ausziehsicherungsgegenelement
ausgeformt ist, das mit dem Ausziehsicherungselement der Lagerwelle
zusammenwirkt.
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Aufgrund von Fertigungstoleranzen
ist ein axialer, also in der Längsrichtung
der Schwenkachse gemessener Abstand zwischen den beiden Lagerwangen
des Trägers
stets größer als
die axiale Erstreckung des auf die Lagerwelle aufgesteckten Lage rendes
des Ziehgriffs. Ein derartiges axiales Spiel kann auch für die Montage
der Türaußengriffeinrichtung
vorteilhaft sein, da der Ziehgriff nachträglich von außen durch
eine entsprechende Öffnung
in der Außenhaut
der Tür
eingebaut werden kann. Dieses herstellungsbedingte axiale Spiel
bleibt im fertig montierten Zustand der Türaußengriffeinrichtung erhalten und
ist bei einer Betätigung
des Ziehgriffs fühlbar.
Zumindest bei höherwertigen
Kraftfahrzeugen kann dieses axiale Spiel des Ziehgriffs vom jeweiligen
Verwender als Komforteinbuße
empfunden werden.
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Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit
dem Problem, für
eine Türaußengriffeinrichtung der
eingangs genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die insbesondere
einen erhöhten
Komfort bietet.
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Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch
den Gegenstand des unabhängigen
Anspruchs gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen
sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
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Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken,
das Lagerende des Ziehgriffs an einer Lagerhülse anzubringen, die ihrerseits
an der Lagerwelle drehbar gelagert ist. Hierdurch kann das erforderliche
oder das auftretende Axialspiel reduziert werden.
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Bei einer Weiterbildung wird versucht,
das gegebenenfalls vorhandene axiale Spiel im montierten Zustand
mit Hilfe von axial wirkenden Vorspannmitteln zu eliminieren. Diese
Vorspannmittel spannen das Lagerende des Ziehgriffs in eine solche
spielfreie Position vor und behindern mittels der aufgebrachten Vorspannkräfte eine
axiale Verstellung des Ziehgriffs im Bereich seines Lageendes relativ
zum Träger.
Im Rahmen zulässiger
Mißbrauchskräfte ist
somit vom jeweiligen Verwender des Ziehgriffs kein axiales Spiel
fühlbar,
was als Komfortgewinn empfunden wird. Um dies zu erreichen, ist
bei der Erfindung das Lagerende des Ziehgriffs auf eine zylindri sche
Lagerhülse
aufgesteckt, die an einer zylindrisch ausgebildeten Lagerwelle um
die Schwenkachse gelagert ist, wobei eine Vorspanneinrichtung, die
sich insbesondere an der Lagerhülse
abstützt,
das Lagerende axial gegen einen Bund der Lagerhülse spannt. Das Lagerende des
Ziehgriffs ist somit nicht mehr direkt an der Lagerwelle gelagert,
sondern an der Lagerhülse
festgelegt und über
die Lagerhülse
indirekt an der Lagerwelle gelagert. Sofern die Vorspanneinrichtung
die Reaktionskräfte
an der Lagerhülse
abstützt,
ergibt sich innerhalb der Lagerhülse
ein geschlossener Kraftfluß,
wodurch sich in der Lagerhülse
Vorspannkräfte
und Reaktionskräfte
gegenseitig aufheben. Dementsprechend ist die Lagerhülse in axialer
Richtung nach außen
kraftfrei, so dass die axiale Vorspannung des Lagerendes keine nachteiligen
Reibungseffekte für
die Drehbeweglichkeit der Lagerhülse
auf der Drehwelle erzeugt.
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Von besonderem Vorteil ist eine Weiterbildung,
bei welcher die Vorspanneinrichtung einen Schieber aufweist, der
zwischen einer Montagestellung und einer Betriebsstellung verschiebbar
am Träger
gehalten ist. In seiner Betriebsstellung spannt der Schieber das
auf die Lagerhülse
aufgesteckte Lagerende des Ziehgriffs axial gegen den Bund der Lagerhülse vor.
In seiner Montagestellung ermöglicht
der Schieber eine axiale Verstellung des Lagerendes auf der Lagerhülse. Durch
diese Bauweise kann in der Montagestellung des Schiebers axiales
Spiel für
das Lagerende bereitgestellt werden, wodurch sich die Montage des
Ziehgriffs vereinfacht. Mit Hilfe eines solchen Schiebers kann somit
die axiale Vorspannung aktiviert bzw. deaktiviert werden, was das
Einbauen und Ausbauen des Ziehgriffs erleichtert.
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Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung kann
sich der Schieber am Träger
bis zu einem vom Lagerende entfernten Ausziehende des Ziehgriffs
erstrecken und dort ein Betätigungsende
aufweisen, an dem der Schieber zum Verschieben zwischen seiner Montagestellung
und seiner Betriebsstellung betätigbar
ist. Durch diese Bauweise läßt sich
eine weitere erhebliche Ver einfachung der Montage erzielen, da sich
das Betätigungsende
bei dieser Weiterbildung in einem relativ gut zugänglichen
Abschnitt der Türaußengriffeinrichtung befindet, wodurch der Schieber, insbesondere
von außen
betätigt
werden kann.
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Weitere wichtige Merkmale und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und
aus der zugehörigen
Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
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Es versteht sich, dass die vorstehend
genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur
in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen
der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der
nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert, wobei
sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder funktional gleiche oder ähnliche
Bauteile beziehen.
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Es zeigen, jeweils schematisch,
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1 eine
perspektivische Ansicht auf eine Türaußengriffeinrichtung nach der
Erfindung;
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2 eine
Schnittansicht durch ein Schwenklager entsprechend den Schnittlinien
II in 1.
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Entsprechend 1 weist eine Türaußengriffeinrichtung 1 einer
hier nicht gezeigten Tür
eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, einen
hier nur teilweise dargestellten Träger 2 sowie einen
Ziehgriff 3 auf. Im Einbauzustand ist der Träger 2 in
bekannter Weise an einer Innenseite einer Außenhaut der Tür angeordnet,
während
der Ziehgriff 3 in bekannter Weise an einer Außenseite der
Außenhaut
angeordnet ist. Im Bereich der Türaußengriffeinrichtung 1 besitzt
die Außenhaut
der Tür üblicherweise
eine Montageöffnung,
die mit einem hier nicht gezeigten Abdeckelement der Türaußengriffeinrichtung 1 nach
der Montage verschlossen bzw. verblendet ist. Durch diese Montageöffnung hindurch
kann der Ziehgriff 3 am Träger 2 angebracht werden.
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Der Ziehgriff 3 weist ein
Lagerende 4 auf, mit dem der Ziehgriff 3 am Träger 2 um
eine Schwenkachse 5 schwenkverstellbar gelagert ist. Im
Einbauzustand der Türaußengriffeinrichtung 1 ist
diese Schwenkachse 5 im wesentlichen stehend angeordnet,
d.h. die Schwenkachse 5 erstreckt sich dann mehr oder weniger
vertikal. Für
die Lagerung des Lagerendes 4 am Träger 2 weist die Türaußengriffeinrichtung 1 ein
Schwenklager 6 auf, dessen Aufbau weiter unten mit Bezug
auf 2 näher erläutert wird.
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Der Ziehgriff 3 weist außerdem ein
Ausziehende 7 auf, das vom Lagerende 4 entfernt
ist und bezüglich
einer in 1 durch einen
Doppelpfeil symbolisierten Ausziehrichtung 8 am Träger 2 ausziehbar
gelagert ist. Die Ausziehrichtung 8 erstreckt sich dabei
bezüglich
der Schwenkachse 5 in Umfangsrichtung. Das bedeutet, dass
der Ziehgriff 3 bei seiner Betätigung an seinem Ausziehende 7 in
der Ausziehrichtung 8 bewegt wird, wobei der Ziehgriff 3 insgesamt
an seinem Lagerende 4 um die Schwenkachse 5 verschwenkt.
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Die Türaußengriffeinrichtung 1 weist
außerdem
eine Vorspanneinrichtung 9 auf, die weiter unten, insbesondere
mit Bezug auf 2 näher erläutert wird.
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Entsprechend 2 besitzt das Schwenklager 6 eine
zylindrisch ausgebildete Lagerwelle 10, die am Träger 2 befestigt
ist. Beispielsweise ist die Lagerwelle 10 wie hier in zwei
einander gegenüberliegende,
am Träger 2 ausgebildete
Lagerwangen 11 eingepreßt. Die Lagerwelle 10 erstreckt
sich dabei koaxial zur Schwenkachse 5 bzw. wird die Schwenkachse 5 durch
die Position der Lagerwelle 10 definiert. Das Schwenklager 6 besitzt
außerdem
eine Lagerhülse 12,
die koaxial auf die Lagerwelle 10 aufgesteckt ist. Die
Lagerhülse 12 ist
hier zwischen den beiden Lagerwangen 11 angeordnet. Die
Dimensionierungen der Lagerwelle 10 und der Lagerhülse 12 sind
dabei zweckmäßig so aufeinander
abgestimmt, dass die Lagerhülse 12 mit
vergleichsweise geringem Radialspiel auf der Lagerwelle um die Schwenkachse 5 drehbar
gelagert ist. Desweiteren ist die Dimensionierung der Lagerhülse 12 zweckmäßig auf den
Abstand der beiden Lagerwangen 11 so abgestimmt, dass sich
für die
Lagerhülse 12 ein
geringes Axialspiel ergibt. Die axialen Stirnseiten der Lagerhülse 12 und
die einander zugewandten Innenseiten der Lagerwangen 11 sind
hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit
und/oder Materialauswahl so aufeinander abgestimmt, dass sich ein
vergleichsweise kleiner Reibungskoeffizient zwischen der Lagerhülse 12 und
den Lagerwangen 11 ergibt.
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Auf die Lagerhülse 12 ist nun das
Lagerende 4 des Ziehgriffs 3 aufgesteckt. Zu diesem
Zweck ist das Lagerende 4 hier mit einer U-förmigen Aufnahme 13 ausgestattet,
die zwei zueinander parallele Auflagerflanken 14 besitzt.
Für die
Montage ist der Ziehgriff 3 mit dem offenen Ende der Aufnahme 13 vorausgehend
auf die Lagerhülse 12 radial
aufsteckbar, wobei dann die Lagerhülse 12 zwischen den
Auflagerflanken 14 in die Aufnahme 13 eindringt.
Zweckmäßig sind
hier relativ enge Toleranzen gewählt,
so dass die Lagerhülse 12 die
beiden Auflagerflanken 14 gleichzeitig berühren kann.
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Die Lagerhülse 12 ist mit einem
festen Bund 15 ausgestattet, der radial von der Lagerhülse 12 absteht.
Im vorliegenden Fall ist der Bund 15 an einem axialen Ende
der Lagerhülse
ausgebildet, so dass der Bund 15 axial außen an einer
der Lagerwangen 11 anliegt. Im vorliegenden Fall ist die
Lagerhülse
12 außerdem
beabstandet vom Bund 15 mit einem Kragen 16 versehen,
der ebenfalls radial von der Lagerhülse 12 absteht.
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Zweckmäßig ist auch der Kragen 16 an
einem axialen Ende der Lagerhülse 12 ausgebildet,
so dass er hier axial außen
der anderen Lagerwange 11 benachbart ist.
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Die oben erwähnte Vorspanneinrichtung 9 ist nun
so ausgebildet, dass sie im montierten und betriebsbereiten Zustand
der Türaußengriffeinrichtung 1 das
Lagerende 4 des Ziehgriffs 3 axial gegen den Bund 15 vorspannt.
Entsprechende Vorspannkräfte sind
in 2 durch Pfeile 17 angedeutet.
Das Lagerende 4 wird somit gegen die axial innen liegende Seite
des Bunds 15 axial angepreßt, wodurch jegliches Axialspiel
des Lagerendes 4 relativ zur Lagerhülse 12 eliminiert
wird.
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Bei der hier gezeigten Ausführungsform stützt die
Vorspanneinrichtung 9 die Reaktionskräfte am Kragen 16 ab,
wodurch sich innerhalb der Lagerhülse 12 die von der
Vorspanneinrichtung 9 erzeugten axialen Vorspannkräfte 17 und
die zugehörigen Reaktionskräfte gegenseitig
aufheben. Die Lagerhülse 12 ist
somit nach außen
kraftfrei.
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Die Vorspanneinrichtung 9 umfasst
einen Schieber 18, der entsprechend einem in 1 eingetragenen Doppelpfeil 19 zwischen
einer Montagestellung und einer Betriebsstellung verschiebbar am
Träger 2 gelagert
ist. In der Betriebsstellung des Schiebers 18 erzeugt die
Vorspanneinrichtung 9 die gewünschten Vorspannkräfte 17,
d.h. in der Betriebsstellung des Schiebers 18 ist die Vorspanneinrichtung 9 aktiviert.
Im Unterschied dazu ist in der Montagestellung des Schiebers 18 die
Vorspanneinrichtung 9 deaktiviert, d.h. die Vorspanneinrichtung 9 erzeugt
dann keine oder nur erheblich reduzierte Vorspannkräfte, wodurch
eine axiale Verstellung des Lagerendes 4 auf der Lagerhülse 12 ermöglicht wird. Mit
anderen Worten, in der Montagestellung des Schiebers 18 besitzt
das Lagerende 4 wieder mehr oder weniger axiales Spiel
gegenüber
der Lagerhülse 12.
Dieses Axialspiel kann für
die Montage und für die
Demontage des Ziehgriffs 3 von Vorteil sein. Desweiteren
kann ein derartiges Axialspiel aufgrund von Herstel lungstoleranzen
vorgesehen sein. In 2 befindet
sich der Schieber 18 in seiner Montagestellung, so dass
das Lagerende 4 das genannte Axialspiel besitzt, das in 2 durch einen entsprechenden
Spalt 20 repräsentiert
ist.
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Zweckmäßig ist der Schieber 18 mit
wenigstens einem, hier mit zwei Federelementen 21 ausgestattet
(vergleiche auch 1).
Die Federelemente 21 sind beispielsweise als Blattfedern
ausgebildet, die so geformt sind, dass sie sich in der Betriebsstellung
des Schiebers 18 einerseits am Kragen 16 und andererseits
(hier indirekt) am Lagerende 4 abstützen und dadurch die axialen
Vorspannkräfte 17 erzeugen.
In der Montagestellung des Schiebers 18 sind die Federelemente 21 bezüglich der
Schwenkachse 9 in radialer Richtung so weit von der Lagerhülse 12 entfernt,
dass sie ihre Vorspannwirkung nicht mehr entfalten können. Die
Federelemente 21 geben dann das Lagerende 4 in
axialer Richtung frei.
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Entsprechend einer vorteilhaften
Ausführungsform
bilden die Federelemente 21 einen integralen Bestandteil
des Schiebers 18, d.h. der Schieber 18 ist einstückig mit
den Federelementen 21 hergestellt.
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Entsprechend 1 besitzt der Schieber 18 eine
vergleichsweise langgestreckte Form und kann sich dadurch am Träger 2 etwa
bis zum Ausziehende 7 des Ziehgriffs 3 erstrecken.
Ein vom Schwenklager 6 entferntes Ende des Schiebers 18 ist
dann zweckmäßig als
Betätigungsende 22 ausgestaltet,
derart, dass der Schieber 18 an seinem Betätigungsende 22 zum
Verschieben zwischen seiner Montagestellung und seiner Betriebsstellung
manuell oder mittels eines entsprechenden Werkzeugs betätigt werden kann.
Im Bereich des Ausziehendes 7 besitzt die Türaußengriffeinrichtung 1 eine
erhöhte
Zugänglichkeit
für die
an der Innenseite der Außenhaut
der Tür angeordneten
Bestandteile, wodurch eine Betätigung des
Schiebers 18 zum Montieren oder Demontieren des Ziehgriffs 3 erleichtert
wird.
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Entsprechend 2 umfasst die Vorspanneinrichtung 9 eine
Gleitscheibe 23 sowie eine Druckscheibe 24, die
beide auf die Lagerhülse 12 aufgesteckt
sind. Die Gleitscheibe 23 ist dabei so positioniert, dass
sie im Betriebszustand der Türaußengriffeinrichtung 1 am
Lagerende 4 des Ziehgriffs 3 anliegt, und zwar
an einer vom Bund 15 abgewandten Seite. Im Unterschied
dazu ist die Druckscheibe 24 so positioniert, dass sich
an der Druckscheibe 24 die Vorspanneinrichtung 9 abstützt, um
die axialen Vorspannkräfte
indirekt auf das Lagerende 4 zu übertragen. Im vorliegenden
Fall ist die Druckscheibe 24 axial zwischen der Gleitscheibe 23 und
den Federelementen 21 angeordnet. Dementsprechend stützen sich
die Federelemente 21 bzw. die Vorspanneinrichtung 9 einerseits
direkt am Kragen 16 und andererseits über die Druckscheibe 24 und über die
Gleitscheibe 23 indirekt am Lagerende 4 ab.
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Sowohl die Gleitscheibe 23 als
auch die Druckscheibe 24 sind in axialer Richtung entlang
der Lagerhülse 12 verschiebbar
angeordnet.
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Zweckmäßig werden Bund 15,
Lagerende 4 und Gleitscheibe 23 hinsichtlich Materialauswahl und/oder
Oberflächenbeschaffenheit
so aufeinander abgestimmt, dass sich zwischen den aneinander anliegenden
Bestandteilen ein vorbestimmter Reibungskoeffizient ergibt bzw.
vorbestimmte Reibungskoeffizienten ergeben. Der oder die Reibungskoeffizienten
sind dabei so gewählt,
dass das mit Hilfe der Vorspanneinrichtung 9 axial eingespannte
Lagerende 4 noch mit hinreichend kleinen Kräften radial
bezüglich
der Schwenkachse 5 und parallel zu den Auflagerflanken 14 auf
der Lagerhülse 12 verschiebbar ist.
Eine derartige radiale Verschiebbarkeit des Lagerendes 4 bzw.
des Ziehgriffs 3 kann für
eine ordnungsgemäße Funktion
der Türaußengriffeinrichtung 1 von
Bedeutung sein. Beispielsweise kann die Kinematik des Ziehgriffs
eine derartige radiale Beweglichkeit des Lagerendes 4 benötigen.
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Entsprechend der in 2 gezeigten besonderen Ausführungsform
weist die Lagerhülse 12 zwei Axialabschnitte
auf, nämlich
einen Lagerabschnitt 25 und einen Vorspannabschnitt 26.
Der Lagerabschnitt 25 ist dem Lagerende 4 des
Ziehgriffs 3 zugeordnet und besitzt einen größeren Durchmesser
als der Vorspannabschnitt 26, welcher der Vorspanneinrichtung 9 zugeordnet
ist. Das Lagerende 4 ist auf den Lagerabschnitt 25 aufgesteckt,
wobei die Dimensionierungen des Lagerendes 4 und des Lagerabschnitts 25 bezüglich der
axialen Erstreckung so aufeinander abgestimmt sind, dass das Lagerende 4,
wenn es am Bund 15 axial anliegt, axial über das
vom Bund 15 entfernte Ende des Lagerabschnitts 25 axial übersteht,
d. h. die axiale Erstreckung des Lagerabschnitts 25 ist
kleiner als die axiale Erstreckung des Lagerendes 4. Im
Bereich des Vorspannabschnitts 26 ist die Vorspanneinrichtung 9 angeordnet.
Dementsprechend können – je nach
Ausführungsform
der Vorspanneinrichtung 9 – Federelemente 21 und/oder Gleitscheibe 23 und/oder
Druckscheibe 24 auf dem Lagerabschnitt 26 angeordnet
sein.
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Durch den kleineren Durchmesser des
Vorspannabschnitts 26 ist die axiale Verschiebbarkeit der
Gleitscheibe 23 und/oder der Druckscheibe 24 in axialer
Richtung durch das vom Bund 15 entfernte Ende des Lagerabschnitts 25 begrenzt.
Dies hat den Vorteil, dass bei entferntem oder noch nicht montiertem
Ziehgriff 3 die axial beweglichen Bestandteil der Vorspanneinrichtung 9,
also hier Federelemente 21, Gleitscheibe 23 und
Druckscheibe 24, auf dem Vorspannabschnitt 26 vorpositioniert
sind, wodurch das Einführen
bzw. Aufstecken des Lagerendes 4 auf die Lagerhülse 12 vereinfacht
ist.