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Stand der
Technik
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Die Erfindung geht aus von einer
Wischvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Aus der
DE 31 42 716 C2 ist eine
gattungsbildende Wischvorrichtung bekannt. Die Wischvorrichtung
umfasst einen Wischarm mit einer aus einem federelastischen Kunststoff
gefertigten Wischstange, die an einem Ende gelenkfrei mit einem
Befestigungsteil verbunden und an deren freien Ende ein Wischblatt
befestigbar ist.
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Vorteile der
Erfindung
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Die Erfindung geht aus von einer
Wischvorrichtung, insbesondere für
ein Kraftfahrzeug, die einen Wischarm umfasst, der eine Wischstange
und ein mit der Wischstange gelenkfrei verbundenes Befestigungsteil
aufweist.
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Es wird vorgeschlagen, dass die Wischvorrichtung
wenigstens ein Spoilerelement zur Erzeugung einer strömungsbedingten
Auflagekraft umfasst. Es kann vorteilhaft eine besonders flachbauende
und insbesondere für
hohe Geschwindigkeiten geeignete Wischvorrichtung erreicht werden.
Ferner kann das Spoilerelement vorteilhaft funktionsunterstützend eingesetzt
werden, wie beispielsweise zur Schwingungsdämpfung, Erhöhung der Torsionssteifigkeit
usw.
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Unter gelenkfrei verbunden soll in
diesem Zusammenhang verstanden werden, dass die Wischstange und
das Befestigungsteil ohne eine materiell ausgeführte Schwenkachse verbunden
sind, um die die Wischstange und das Befestigungsteil relativ zueinander
schwenkbar wären.
Bauteile, die infolge einer Materialverformung, insbesondere infolge einer
elastischen Verformung, eine Relativbewegung zwischen der Wischstange
bzw. Teilbereichen der Wischstange und dem Befestigungsteil ermöglichen, sollen
in diesem Zusammenhang nicht als Gelenk angesehen werden und sollen
insbesondere vom Schutzbereich mit umfasst sein, wie beispielsweise Filmscharniere,
federelastische Teilstücke,
federelastische Wischstangen usw. Die Wischstange und das Befestigungsteil
können
dabei einteilig oder mehrteilig ausgeführt sein.
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Ist das Spoilerelement zumindest
teilweise einstückig
mit dem Wischarm ausgeführt,
können
zusätzliche
Bauteile, Montageaufwand, Bauraum und Kosten eingespart werden.
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Ist dagegen das Spoilerelement von
einem zumindest zu einem Wischstangenbauteil der Wischstange getrennten
Bauteil gebildet, können
das Spoilerelement und das Wischstangenbauteil getrennt voneinander
auf ihre Funktion ausgelegt werden. Das Spoilerelement kann insbesondere
aus einem im Vergleich zum Wischstangenbauteil besonders kostengünstigen
Material gebildet werden.
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Zudem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein
Wischstangenbauteil der Wischstange wenigstens teilweise in einem
Aufnahmebereich des Spoilerelements angeordnet ist. Es kann eine
einfache Montage erzielt, mittels dem Spoilerelement können Kanten
des Wischstangenbauteils vorteilhaft abgedeckt und es kann insbesondere
mittels dem Spoilerelement zumindest eine Art Fußgängeraufprallschutz erzielt
werden.
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Ist das Spoilerelement über wenigstens
eine Rastverbindung befestigt, kann die Montage weiter vereinfacht,
eine besonders prozesssichere Verbindung erzielt und insbesondere
kann eine werkzeuglose Montage und Demontage erreicht werden. Ferner
können
Rastelemente der Rastverbindung einfach einstückig angeformt und zusätzliche
Bauteile und Kosten eingespart werden. Neben einer Rastverbindung
sind jedoch auch sämtliche
andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende kraftschlüssige, formschlüssige und/oder
stoffschlüssige
Verbindungen denkbar, wie beispielsweise Klebeverbindungen, Schweißverbindungen,
Schraubverbindungen, Klemmverbindungen durch plastische Verformungen und/oder
durch separate Klemmmittel usw.
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Ferner kann die Wischvorrichtung
als Mehrkomponentenspritzteil ausgebildet sein, bei dem die Wischstange
und das Spoilerelement zumindest teilweise von unterschiedlichen
Komponenten gebildet sind. Eine zusätzliche Montage der Bauteile
kann entfallen, und dennoch können
die Wischstange und das Spoilerelement hinsichtlich ihrem Material
vorteilhaft auf ihre Funktionen ausgelegt werden.
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Ist das Spoilerelement in zumindest
einem Bereich biegeweich ausgeführt,
kann das Spoilerelement konstruktiv einfach über den gesamten Bereich der
Wischstange bzw. den gesamten Bereich des Wischarms erstreckend
ausgeführt
werden, indem das Spoilerelement durch die biegeweiche Ausgestaltung
Hubausgleichbewegungen folgen kann. Das Spoilerelement kann dabei
zur Schwingungsdämpfung
und zur Designgestaltung eingesetzt werden, wobei das Spoilerelement
aus einem farbigen Material, insbesondere aus einem farbigen Kunststoff,
gebildet oder gemeinsam mit dem Wischarm lackiert sein kann.
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Ist das Spoilerelement zumindest
in einem Bereich wenigstens weitgehend biegesteif ausgeführt, kann
insbesondere das Spoilerelement als Trägerelement genutzt bzw. einstückig mit
einem Teil des Wischarms bzw. der Wischstange ausgeführt werden.
Ferner kann das Spoilerelement gezielt zur Beeinflussung der Torsionsbiegesteifigkeit
des gesamten Wischarms eingesetzt werden. Ein Torsionsbereich des
Wischarms kann vorteilhaft auf einen Haupthubausgleichsbereich an
einem im Betrieb inneren Ende der Wischstange zumindest weitgehend begrenzt
werden. Zudem können
Schwingungen gezielt in einzelnen Bereichen vermieden werden, beispielsweise
durch eine geschickte Profil- und/oder Massenwahl des Spoilerelements.
Die Biegesteifigkeit ist dabei durch eine spezielle Formgebung und/oder
durch eine spezielle Materialauswahl erreichbar.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass das
Spoilerelement in wenigstens einem Biegebereich zumindest eines
Wischstangenbauteils zur Ermöglichung einer
Hubbewegung ausgespart ist, wodurch bei der Verwendung eines steifen
Spoilerprofils eine Hubausgleichsfähigkeit des Wischarms insbesondere während des
Betriebs einfach sichergestellt werden kann.
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Ist das Spoilerelement auf einer
Unterseite des Wischstangenbauteils der Wischstange im Biegebereich
ausgespart und auf einer Oberseite den Biegebereich zumindest teilweise überlappend
ausgeführt,
kann ein sich zumindest weitgehend über den gesamten Wischarm erstreckendes
Spoilerelement und damit verbunden eine vorteilhaft in Längserstreckung
weitgehend gleichmäßige Auflagekraft während des
Betriebs und eine im Betrieb verdeckte Aussparung des Spoilerelements
erreicht werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Spoilerelement in Längsrichtung
eine sich verändernde
Querschnittsform aufweist, wodurch in Längsrichtung insbesondere vorteilhaft
eine Biegesteifigkeit und eine durch einen Fahrtwind erzielbare
Auflagekraft gezielt eingestellt werden kann. Es können biegesteife
und biegeweiche Bereiche erzielt und zu Schwingungen neigende Teilbereiche
können
gezielt beeinflusst werden. Das Spoilerelement kann dabei von einem zu
einem Wischarm getrennten Bauteil gebildet oder kann mit dem Wischarm
zumindest teilweise einstückig
ausgeführt
sein. Zusätzlich
oder alternativ zu unterschiedlichen Querschnittsformen in Längsrichtung kann
das Spoilerelement in Längsrichtung
aus unterschiedlichen Materialen hergestellt sein.
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Zeichnung
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Weitere Vorteile ergeben sich aus
der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
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1 eine
erfindungsgemäße Wischvorrichtung
mit einem Wischarm und einem einteilig mit demselben ausgeführten Spoilerelement
in einer Seitenansicht,
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2 einen
Schnitt entlang der Linie II-II in 1,
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3 einen
Schnitt entlang der Linie III-III in 1,
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4 einen
Schnitt entlang der Linie IV-IV in 1,
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5 einen
Schnitt entlang der Linie V-V in 1,
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6 einen
Schnitt entlang der Linie VI-VI in 1,
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7 – 9 Schnittdarstellungen durch
zu 1 alternativen Wischvorrichtungen,
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10 eine
alternative Wischvorrichtung mit einem Wischarm und einem biegesteifen
Spoilerelement in einer Seitenansicht,
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11 die
Wischvorrichtung aus 10 schräg von unten,
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12 einen
vergrößerten Ausschnitt
aus XII aus 11,
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13 einen
Schnitt entlang der Linie XIII-XIII in 12,
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14 – 16 Schnittdarstellungen durch
zu 11 alternative Wischvorrichtungen,
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17 eine
alternative Wischvorrichtung zu 10 mit
einer Biegebereichsüberdeckung
im unbelasteten Zustand schräg
von unten,
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18 die
Wischvorrichtung aus 17 schräg von oben
im belasteten Zustand,
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19 eine
alternative Wischvorrichtung zu 10 mit
einem biegeweichen Spoilerelement im belasteten Zustand in einer
Seitenansicht und
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20 die
Wischvorrichtung aus 19 in einem
unbelasteten Zustand schräg
von unten.
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Beschreibung
der Ausführungsbeispiele
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1 zeigt
eine erfindungsgemäße Wischvorrichtung
für ein
Kraftfahrzeug mit einem Wischarm 10a. Der Wischarm 10a umfasst
eine Wischstange 12a aus Federstahl und ein mit der Wischstange 12a gelenkfrei
verbundenes Befestigungsteil 14a aus einem im Wesentlichen
biegesteifen Stahl. Anstatt aus Federstahl könnte die Wischstange auch aus
anderen, dem Fach mann als sinnvoll erscheinenden Materialien gebildet
sein, wie beispielsweise aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff.
Die Wischstange 12a ist mittels eines so genannten Umlappens
des Befestigungsteils 14a über eine Klemmverbindung im
Befestigungsteil 14a befestigt. An einem dem Befestigungsteil 14a abgewandten
Ende der Wischstange 12a ist ein bügelloses Wischblatt 22a mit
einem bogenförmigen
Wischleistenträger
befestigt.
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Erfindungsgemäß umfasst die Wischvorrichtung
ein Spoilerelement 16a zur Erzeugung einer strömungsbedingten
Auflagekraft. Das Spoilerelement 16a ist einstückig mit
dem Wischarm 10a, und zwar einstückig mit der Wischstange 12a,
ausgeführt.
An dem dem Befestigungsteil 14a abgewandten Ende weist
die Wischstange 12a im Bereich einer Befestigungsstelle
des Wischblatts 22a an der Wischstange 12a ein
entgegen einer Strömungsrichtung 20a geschlossenes
U-Profil auf (1 und 2). In Längsrichtung an die Befestigungsstelle
anschließend
weist die Wischstange 12a im Wesentlichen ein S-Profil
mit einem in Strömungsrichtung 20a betrachtet
vorderen, entgegen der Strömungsrichtung 20a schräg nach unten
weisenden Flügelelement
und einem hinteren, in Strömungsrichtung 20a schräg nach oben
weisenden Flügelelement
des Spoilerelements 16a auf.
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Das Spoilerelement 16a weist
in Längsrichtung
eine sich verändernde
Querschnittsform auf, und zwar weisen die Flügelelemente ausgehend von dem
dem Befestigungsteil 14a abgewandten Ende in Längsrichtung
zum Befestigungsteil 14a eine bis auf Null abnehmende Länge auf
(3 bis 6). In einem Hauptbiegebereich der Wischstange 12a vor
dem Befestigungsteil 14a von ca. 10 cm weist die Wischstange 12a ein
im Wesentlichen parallel zur Strömungsrichtung 20a verlaufendes,
ebenes Profil auf (1 und 6). Durch das S-Profil sind
die Wischstange 12a und das Spoilerelement 16a im
Wesentlichen biegesteif ausgeführt,
wobei die Biegesteifigkeit ebenfalls mit abnehmender Flügellänge abnimmt. Anstatt
einer sich verändernder
Querschnittsform könnte
die Wischstange auch mit einer gleichbleibenden Querschnittsform
bzw. mit einem gleichbleibenden Profil ausgeführt sein, wodurch das Profil
einfach inklusive Vorbiegen gerollt werden könnte.
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In den 7 bis 9 sind Querschnitte durch alternative
Wischvorrichtungen mit jeweils einem Wischarm 10b, 10c, 10d dargestellt.
Bei den Ausführungsbeispielen
sind in der Beschreibung im Wesentlichen gleiche Bauteile und gleiche
Merkmale grundsätzlich
mit den gleichen Bezugszeichen beziffert, wobei zur Unterscheidung
der Ausführungsbeispiele Buchstaben
hinzugefügt
sind. Ferner kann bezüglich gleichbleibender
Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel
in den 1 bis 6 verwiesen werden. Die nachfolgende
Beschreibung beschränkt
sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel
in den 1 bis 6.
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Der Wischarm 10b weist eine
einstückig
mit einem Spoilerelement 16b ausgeführte Wischstange 12b auf.
Die Wischstange 12b weist an ihrem einem Befestigungsteil
abgewandten Ende ein ebenes, zu einer Strömungsrichtung 20b um
ca. 40° schräggestelltes,
in Strömungsrichtung 20b ansteigendes
Profil auf und bildet durch die Schrägstellung das Spoilerelement 16b.
Die Schrägstellung
nimmt von dem dem Befestigungsteil abgewandten Ende in Längsrichtung
zum Befestigungsteil von 40° auf
0° ab. Anstatt
einer Schrägstellung
um 40° sind
auch andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Schrägstellungen
denkbar, beispielsweise von 0 bis 90°. Ferner wäre grundsätzlich denkbar, ein Befestigungsteil
mit einer der Wischstange 12b entsprechenden Schrägstellung
auszuführen,
beispielsweise mit einer Schrägstellung
von 40°,
und die Schrägestellung
mit einer schrägen,
eine Befestigungsstelle des Befestigungsteils mit einer Antriebswelle
bildenden Bohrung zu kompensieren.
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Der Wischarm 10c in 8 umfasst eine einstückig mit
einem Spoilerelement 16c ausgebildete Wischstange 12c,
die ein entgegen einer Strömungsrichtung 20c geschlossenes
U-Profil aufweist, wobei ein entgegen der Strömungsrichtung 20c weisendes Bodenteil
des U-Profils in Strömungsrichtung 20c schräg ansteigend
ausgebildet ist. Durch das U-Profil wird eine Versteifung der Wischstange 12c erreicht.
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Der Wischarm 10d in 9 umfasst eine einstückig mit
einem Spoilerelement 16d ausgebildete Wischstange 12d.
Die Wischstange 12d weist im Wesentlichen ein Kastenprofil
auf, wobei eine entgegen einer Strömungsrichtung 20d weisende
Seitenwand des Kastenprofils in Strömungsrichtung 20 schräg ansteigend
ausgebildet ist.
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In den 10 bis 13 ist eine alternative Wischvorrichtung
mit einem Wischarm 10e dargestellt. Der Wischarm 10e umfasst
ein Befestigungsteil 14e und eine Wischstange 12e,
die von einem biegesteifen, aus Kunststoff extrudierten Spoilerelement 16e und
einem von einer Blattfeder aus Federstahl gebildeten Wischstangenbauteil 24e gebildet
ist. Anstatt aus Kunststoff könnte
das Spoilerelement 16e auch aus einem Metall hergestellt
sein.
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Das Wischstangenbauteil 24e ist
an einem Ende mittels eines so genannten Umlappens des Befestigungsteils 14e über eine
Klemmverbindung im Befestigungsteil 14e gehalten. Mit einem
zweiten Ende ist das Wischstangenbauteil 24e in einen Aufnahmebereich
des Spoilerelements 16e eingeschoben, das im Wesentlichen
ein zu einer Unterseite hin offenes C-Profil mit einem an einer
Deckseite angeformten Flügelelement
aufweist.
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Das Wischstangenbauteil 24e ist über eine Rastverbindung 18e im
Aufnahmebereich des Spoilerelements 16e fixiert. Am Spoilerelement 16e sind an
einem dem Wischstangenbauteil 24e zugewandten Ende in einer
im montierten Zustand zu einer zu wischenden Fläche weisenden unteren Wandung zwei
Rastmittel 26e, 26e' angeformt,
die jeweils von einem kreisrunden, teilweise freigeschnittenen Abschnitt
gebildet sind, der in Einschubrichtung 28e des Wischstangenbauteils 24e eine
ansteigende, über eine
Innenseite des Aufnahmebereichs hinausragende Schrägfläche bzw.
Rasthaken bildet (11, 12 und 13).
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Kommt das Wischstangenbauteil 24e beim Einschieben
mit seinem freien Ende in den Bereich der Rastmittel 26e, 26e', werden die
Rastmittel 26e, 26e' senkrecht
zur Einschubrichtung 28e und senkrecht zur Unterseite des
Spoilerelements 16e ausgelenkt und rasten anschließend bei
einer fortgeführten Einschubbewegung
in von kreisrunden Durchgangsöffnungen
gebildete Rastmittel 30e am Wischstangenbauteil 24e ein
(13). Anstatt dass die
Rastmittel 26e, 26e' ausgelenkt
werden, ist denkbar, dass das Wischstangenbauteil 24e beim
Rastvorgang ausgelenkt wird. Hierfür könnten möglicherweise Freiräume an einer
Deckseite des Spoilerelements 16e vorgesehen werden, in
die das Wischstangenbauteil 24e beim Rastvorgang ausgelenkt
werden bzw. ausweichen kann. Gleichzeitig mit dem Einrasten kommt
das Wischstangenbauteil 24e mit seiner Stirnseite an einem
in den Aufnahmebereich des Spoilerelements 16e ragenden,
angeformten, nicht näher
dargestellten Anschlag zur Anlage. Das Wischstangenbauteil 24e ist
sicher im Spoilerelement 16e fixiert.
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Das Spoilerelement 16e bildet
einen vorderen Teil der Wischstange 12e. Zur Ermöglichung
einer Hubausgleichbewegung während
des Betriebs ist das Spoilerelement 16e in einem Hauptbiegebereich
des Wischstangenbauteils 24e ausgespart. In den 10 und 11 ist der Wischarm 10e in einem
belasteten Betriebszustand dargestellt, wobei in 10 zudem der Wischarm 10e gestrichelt
in einem unbelasteten Betriebszustand dargestellt ist. Im Betrieb
ist das Wischstangenbauteil 24e im Wesentlichen gerade
gebogen und bewirkt dadurch eine Auflagekraft eines Wischblatts
auf die zu wischenden Fläche.
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In den 14 bis 16 sind Schnittdarstellungen
durch zu 10 alternative
Wischvorrichtungen dargestellt. Bezüglich gleichbleibender Merkmale und
Funktionen kann auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel in den 10 bis 13 verwiesen werden. Die nachfolgende
Beschreibung beschränkt sich
im Wesentlichen auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel in den 10 bis 13.
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Die Wischvorrichtung in 14 weist einen Wischarm 10f auf,
der ein Befestigungsteil und eine Wischstange 12f umfasst, die
von einem biegesteifen Spoilerelement 16f und einem von
einer Blattfeder gebildeten Wischstangenbauteil 24f gebildet
ist.
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Das Spoilerelement 16f weist
im Wesentlichen ein zu einer Unterseite offenes C-Profil auf, an dessen
entgegen einer Strömungsrichtung 20f weisenden
Seite ein Flügelelement
mit einem V-Profil einstückig
anformt ist. Bei der Montage wird das Spoilerelement 16f mit
seinem dem Flügelelement abgewandten,
im Querschnitt halbkreisförmigen
ersten Schenkel 32f an einem Rand des Wischstangenbauteils 24f eingehängt. Anschließend wird
das Spoilerelement 16f mit seinem als Rasthaken ausgebildeten
zweiten Schenkel 34f um eine Längsachse des Spoilerelements 16f in
Richtung Wischstangenbauteil 24f geschwenkt und an demselben
eingerastet.
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Die Wischvorrichtung in 15 weist einen Wischarm 10g auf,
der ein Befestigungsteil und eine Wischstange 12g umfasst,
die von einem biegesteifen Spoilerelement 16g und einem
von einer Blattfeder gebildeten Wischstangenbauteil 24g gebildet
ist.
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Das Spoilerelement 16g weist
im Wesentlichen ein zu einer Unterseite offenes C-Profil auf, an dessen
Deckseite ein gekrümmtes
Flügelelement einstückig anformt
ist. Bei der Montage wird das Spoilerelement 16g auf eine
Deckseite des Wischstangenbauteils 24g aufgesetzt und anschließend mit
einer Druckbewegung senkrecht zur Deckseite des Wischstangenbauteils 24g mit
seinen als Rasthaken ausgebildeten Schenkeln 32g, 34g an
dem Wischstangenbauteil 24g eingerastet.
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Die Wischvorrichtung in 16 weist einen Wischarm 10h auf,
der ein Befestigungsteil und eine Wischstange 12h umfasst,
die von einem biegesteifen Spoilerelement 16h und einem
von einer Blattfeder gebildeten Wischstangenbauteil 24h gebildet
ist.
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Das Spoilerelement 16h weist
im Wesentlichen ein aus zwei C-Profilen
zusammengesetztes, zu einer Unterseite offenes Profil auf, an dessen Deckseite
ein Flügelelement
einstückig
anformt ist. Bei der Montage wird das Spoilerelement 16h auf eine
Deckseite des geschlitzten Wischstangenbauteils 24h aufgesetzt
und anschließend
mit einer Druckbewegung senkrecht zur Deckseite des Wischstangenbauteils 24h mit
seinen als Rasthaken ausgebildeten Schenkeln 32h, 34h, 36h, 38h an
dem Wischstangenbauteil 24h eingerastet, wobei die Schenkel 36h, 38h in
einen Schlitz des Wischstangenbauteils 24h eingreifen.
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In den 17 und 18 ist eine im Wesentlichen
der Wischvorrichtung aus 10 bis 13 entsprechende Wischvorrichtung
dargestellt. Im Gegensatz zur Wischvorrichtung in den 10 bis 13 weist die Wischvorrichtung in den 17 und 18 ein Spoilerelement 16i auf,
das auf einer Unterseite eines Wischstangenbauteils 24i einer
Wischstange 12i in einem Hauptbiegebereich ausgespart und
auf einer Oberseite den Hauptbiegebereich bzw. das Wischstangenbauteil 24i überlappend
ausgeführt
ist. 17 zeigt die Wischvorrichtung
mit ihrem Wischarm 10i im unbelasteten und 18 im belasteten Zustand. Das Spoilerelement 16i erstreckt
sich im belasteten Zustand über
die gesamte Länge
der Wischstange 12i.
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In den 19 und 20 ist eine alternative Wischvorrichtung
mit einem Wischarm 10j dargestellt. Der Wischarm 10j umfasst
ein Befestigungsteil 14j und eine Wischstange 12j,
die von einer Blattfeder aus Federstahl gebildet ist.
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Die Wischstange 12j ist
an einem Ende mittels eines so genannten Umlappens des Befestigungsteils 14j über eine
Klemmverbindung im Befestigungsteil 14j befestigt.
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Auf die Wischstange 12j ist
ein biegeweiches Spoilerelement 16j aus Gummi mit seinem
Aufnahmebereich aufgeschoben und ist mit der Wischstange 12j verklebt.
Anstatt das Spoilerelement 16j auf die Wischstange 12j aufzuschieben,
könnte
die Wischstange 12j auch von einem Spoilerelement umspritzt
sein. Das Spoilerelement 16j erstreckt sich über die
gesamte Länge
der Wischstange 12j und weist im Wesentlichen ein zur Unterseite
hin offenes C-Profil auf, an dessen Deckseite ein Flügelelement einstückig angeformt
ist (20).
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In 19 ist
der Wischarm 10j in einem belasteten Zustand und gestrichelt
in einem unbelasteten Zustand dargestellt. Ferner ist der Wischarm 10j in 20 im unbelasteten Zustand
schräg
von unten dargestellt. Das Spoilerelement 16j folgt dabei
den Verformungen der Wischstange 12j.
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- 10
- Wischarm
- 12
- Wischstange
- 14
- Befestigungsteil
- 16
- Spoilerelement
- 18
- Rastverbindung
- 20
- Strömungsrichtung
- 22
- Wischblatt
- 24
- Wischstangenbauteil
- 26
- Rastmittel
- 28
- Einschubrichtung
- 30
- Rastmittel
- 32
- Schenkel
- 34
- Schenkel
- 36
- Schenkel
- 38
- Schenkel