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Die Erfindung betrifft ein Backofengerät, enthaltend
eine elektrische Heizeinrichtung, Bedienelemente zur Ein-/Ausschaltung
der Heizeinrichtung und zum Einschalten jeweils einer von zwei oder mehreren
Betriebsarten, einen mechanischen Temperaturregler und eine elektronische
Uhr zum Einstellen einer gewünschten
Heizdauer, wobei die Uhr ein Displaypanel zur elektronischen Zeitanzeige
und eine elektronische Steuereinrichtung zur Ansteuerung des Displaypanels
aufweist.
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Hierbei handelt es sich somit um
ein Backofengerät,
welches keine elektronische Steuerschaltung für die Heizeinrichtung enthält, sondern
die Heizeinrichtung lediglich manuell einstellbar ist und die Temperatur
nicht elektronisch, sondern durch einen mechanischen Temperaturregler überwacht
wird. Bei solchen Backofengeräten
ist es bekannt, den Einschaltzustand des Backofengerätes durch
eine Glimmlampe oder eine Leuchtdiode (LED: light emitting diode)
anzuzeigen. Ferner ist es bei solchen einfachen Geräten bekannt,
die Frontseite mit einer unveränderlichen
Schrift zu versehen, durch welche die jeweilige Einstellposition
eines Bedienelementes (Knebels) angezeigt wird. Der einzige Komfort
eines solchen Backofengerätes
besteht häufig
darin, dass eine elektronische Uhr zur Tageszeitanzeige und/oder
zur Anzeige der Restzeitdauer einer eingestellten Heizdauer vorgesehen
ist. Solche Backofengeräte
sind wesentlich preiswerter als Backofengeräte, welche eine elektronische,
computerisierte Steuereinrichtung zur Steuerung der Heizeinrichtung
aufweisen.
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Haushaltsgeräte, beispielsweise ein Backofengerät, mit einer
elektronischen Steuereinrichtung zur Steuerung der Backofenheizung
sind aus der
DE 198
32 757 C2 bekannt. Dort wird darauf hingewiesen, dass es
in vielen technischen Fachgebieten zur Bedienung von Geräten bekannt
ist, programmgesteuert jeweils auf bestimmten Anzeigefeldern einer grafischen,
d. h. pixelorientierten, Pixelanzeigeeinrichtung, wie einem Bildschirm
eines Kathodenstrahlmonitors, einem Flüssigkristall(LCD)-Bildschirm,
einem Leuchtdioden(LED)-Bildschirm oder einem Vakuumfluoreszenz-Bildschirm
(VFD), auswählbare Befehle
oder Funktionen anzuzeigen und entweder durch Betätigen (Drücken) der
Anzeigefelder selbst (Berührungsbildschirm)
oder von neben den Anzeigefeldern angeordneten Tasten oder Berührungssensoren
(piezoelektrisch, kapazitiv, optisch) auszuwählen.
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Aus Patent Abstracts of Japan, Veröffentlichungsnummer
63058368 A, Anmeldenummer 61202556, ist für Geschäftseinrichtungen ein Displaygerät bekannt,
welches einen Punktmatrix-Displayteil und einen numerischen und
Symbol-Displayteil enthält.
Letzterer enthält
eine 7-Segement-Anzeige für
Kopien-Vergrößerung,
eine 7-Segment-Anzeige für
die Anzahl der Kopien, und Symbolgruppen zur Anzeige von Größe und Richtung
von Papierbögen. Patent
Abstracts of Japan, Veröffentlichungsnummer 57125876
A, Anmeldenummer 56012363, zeigt eine elektronische Uhr mit einem
Punktmatrixteil zur Anzeige von Wochentagen und Datum, und einen 7-Segment-Anzeigeteil
zur Zeitanzeige. Patent Abstracts of Japan, Veröffentlichungsnummer 05-027529,
Anmeldenummer 03-203580,
zeigt ein Displaygerät
für Kopiermaschinen
mit einem Punktmatrixteil, einem numerischen und einen Symbol-Teil zur
Anzeige von Kopierinformationen. Ansteuereinrichtungen für 7-Segement-Anzeigegeräte zeigen
die
US 4,270,846 und
US 4,994,941 .
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Durch die Erfindung soll die Aufgabe
gelöst werden,
Backofengeräte
der eingangs genannten einfachen Art, welche keine elektronische
Steuereinrichtung zur Steuerung der Heizeinrichtung aufweisen, sondern
lediglich mindestens einen mechanischen Temperaturregler, technisch
und bezüglich
ihres optischen Eindruckes hochwertiger zu gestalten, ohne dass
dafür hohe
Kosten wie für
die elektronisch gesteuerten Backofengeräte entstehen.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung
dadurch gelöst,
dass in das Displaypanel der elektronischen Uhr mindestens zwei
Präsentationsbilder
für eine
gleiche Anzahl von Betriebsarten integriert sind, welche von der
Steuereinrichtung der elektrischen Uhr in Abhängigkeit von dem jeweiligen
Schaltzustand der Bedienelemente der Heizeinrichtung ansteuerbar
sind zur elektrisch leuchtenden Anzeige, wenn die betreffende Betriebsart
eingeschaltet ist.
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Die Erfindung verwendet die elektronische Steuereinrichtung
der Uhr nicht nur für
die Uhrfunktionen, sondern auf einfache Weise auch zur Anzeige von
Funktionen der Heizeinrichtung, ohne dass die Heinzeinrichtung eine
elektronische Steuereinrichtung benötigt.
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Weitere Merkmale der Erfindung sind
in den Unteransprüchen
enthalten.
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Die Endung hat folgende Vorteile:
geringe Kosten für
das Backofengerät
und geringe Kosten für die
optische Anzeige von verschiedenen Betriebsarten; technische und
optische Aufwertung des Eindruckes des Backofengerätes in Richtung
wie bei Backofengeräten
mit vollelektronischer Heiz-Steuereinrichtung; mehr Möglichkeiten
für die
Gestaltung der Schalterfront des Backofengerätes; höhere Qualität des Gerätes durch geringere Anzahl
von Bauelementen.
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Die Erfindung wird im folgenden mit
Bezug auf die hier beigefügten
Zeichnungen anhand einer bevorzugten Ausführungsform als Beispiel beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen
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1 schematisch
und verkleinert die Frontansicht eines Backofengerätes nach
der Erfindung,
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2 ein
Displaypanel nach der Erfindung in einer relativ zu 1 vergrößerten Darstellung,
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3 schematisch
ein Blockschaltbild von Teilen des Backofengerätes nach der Erfindung.
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Das Backofengerät 1 enthält eine
elektrische Heizeinrichtung 2 mit mindestens einem elektrischen Heizelement 2-1 und/oder 2-2 zur
Heizung eines Backraumes 3 in Abhängigkeit vom Ein-/Ausschaltzustand
von mindestens einem Bedienelement 4 (z. B. Knebel) der
Heizeinrichtung 2. Der Backraum 3 ist durch eine
Tür 5 verschließbar. Die
Heizeinrichtung 2 enthält
ferner mindestens einen mechanischen Temperaturregler 8,
welcher die Hitze im Backraum 3 begrenzt. An einer elektronischen
Uhr 10 kann mittels mindestens eines weiteren Uhr-Bedienelementes 9 eine
gewünschte
Dauer für
verschiedene Heizarten (Betriebsarten) der Heizeinrichtung 2 eingestellt
werden. Das Ein- und
Ausschalten des Backofengerätes erfolgt
vorzugsweise an den gleichen Bedienelementen 4, an welchen
auch die verschiedenen Betriebsarten (Heizarten) einstellbar sind,
z. B. Oberhitze, Unterhitze, Ober- und Unterhitze, je mit oder ohne Umluftgebläse, Grillen,
usw.
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Die elektronische Uhr 10 enthält ein Displaypanel 12 zur
elektronischen Zeitanzeige 14 und eine elektronische Steuereinrichtung 16 zur
Ansteuerung des Displaypanels 12. Die Zeitanzeige 14 zeigt
die an der Uhr 10 jeweils eingestellte Heizdauer oder die nach
der Einstellung einer Heizdauer jeweils verbleibende Restzeitdauer
für die
Heizung des Backraumes 3 an. Die Uhr 10 kann zusätzlich derart
ausgebildet sein, dass sie zusätzlich
oder alternativ zur Heizdauer auch die jeweilige Tageszeit anzeigen kann.
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In das Displaypanel 12 sind
für mindestens zwei,
z. B. für
drei, verschiedene Betriebsarten Präsentationsbilder in Form von
unveränderlichem
Text und/oder vorzugsweise unveränderlichen
Piktogrammen 11, 13 und 15 (Betriebsarten-Piktogramme) integriert,
welche von der Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 in
Abhängigkeit
von einer, jeweils an einem der Bedienelemente 4 eingestellten,
Betriebsart ansteuerbar sind zur Leuchtanzeige der jeweils eingeschalteten
Betriebsart. 2 zeigt
z. B. ein Piktogramm 11 für Grillen auf einem Rost, ein
Piktogramm 13 für
Auftauen von Gargut im Backraum und ein Piktogramm 15 für ein Schnellaufheizen
des Backraumes.
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Zusätzlich kann in das Displaypanel 12 der Uhr 10 ein
Piktogramm 18 (Funktions-Piktogramm) integriert sein, welches
immer nur dann von der Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 angesteuert
wird, um nur dann zu leuchten, wenn nach einem Einschalten der Heizeinrichtung 2 an
einem der Bedienelemente 4 ein Stromkreis 20 von
mindestens einem Heizelement 2-1 und/oder 2-2 der
Heizeinrichtung 2 geschlossen ist und dadurch das Heizelement
von elektrischem Strom durchflossen wird.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Endung, welche 3 zeigt,
ist ein Anschluß 21 der
elektronischen Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 mit
dem mindestens einen Stromkreis 20 der Heizeinrichtung 2 über eine
elektrische Verbindung 22 an einer Stelle 24 verbunden,
an welcher eine elektrische Mindestspannung immer, aber nur dann
anliegt, wenn der Stromkreis 20 geschlossen ist. Bei Vorliegen
dieser Mindestspannung wird von der Steuereinrichtung 16 der
elektronischen Uhr 10 das Piktogramm 18 beleuchtet.
Das Piktogramm 18 wird jedoch nicht angezeigt, wenn der
Stromkreis 20 unterbrochen ist.
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In der elektrischen Verbindung 22 ist
vorzugsweise ein Spannungsreduzierer 26, beispielsweise
in Form eines Spannungsteilers, angeordnet, damit nicht die volle
Netzspannung der Heizeinrichtung 2 an die elektronische
Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 gelangt, sondern
eine wesentlich niedrigere Spannung.
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Die Steuereinrichtung 16 der
Uhr 10 erhält ihre
Versorgungsspannung über
einen Transformator 28 von elektrischen Leitungen 30, 32,
mit welchen über
die Bedienelemente 4 auch die Heizeinrichtung 2 elektrisch
verbindbar ist, und welche an ein Stromversorgungsnetz anschließbar sind.
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Das Displaypanel 12 der
Uhr ist zur Zeitanzeige vorzugsweise mit einer 7-Segment-Technik ausgebildet,
wobei die sieben Segemente von der elektronischen Steuereinrichtung 16 der
Uhr je nach anzuzeigender Zeit unterschiedlich ansteuerbar sind.
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Das Piktogramm 18 ist ein
unveränderliches Symbol,
welches von der elektronischen Steuereinrichtung 16 der
Uhr jeweils elektrisch leuchtend einschaltbar oder unbeleuchtet
ausschaltbar ist.
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Das Displaypanel 12 ist
vorzugsweise in Flüssigkristalltechnik
ausgebildet, sowohl für
die 7-Segment-Anzeige als auch für
die Anzeige der Piktogramme 18, 11, 13 und 15.
Andere mögliche
Techniken zur Ausführung
des Displaypanels 12 sind Light-Emitting-Dioden-Technik (LED) und
Vakuumfluoreszenztechnik (VFD). Auch besteht die Möglichkeit,
das Displaypanel 12 in zwei verschiedenen Techniken auszubilden
und von der Steuereinrichtung 16 der Uhr anzusteuern, wobei
die eine Technik zur Anzeige der Piktogramme 18, 11, 13 und 15 und die
andere Technik zur Anzeige der Uhrzeit 14 verwendet wird.
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3 zeigt
schematisch einen Teil der elektrischen Schaltung des Backofengerätes. Das
Bedienelement 4 für
die Heizeinrichtung 2 enthält eine von ihm betätigbare
Schalteranordnung 34 zur Mitteilung der jeweiligen Schalterstellung,
welche jeweils einer bestimmten Betriebsart entspricht, an die elektronische
Steuereinrichtung 16 der elektronischen Uhr 10. Ferner
enthält
das Bedienelement 4 mindestens einen von ihm betätigbaren
Schalter 36 in dem Heizelement-Stromkreis 20 in
Reihe zu mindestens einem Heizungselement 2-1 (und/oder 2-2)
der Heizeinrichtung 2. Der Stromkreis 20 ist an
die beiden elektrischen Leitungen 30 und 32 angeschlossen.
In ihm befindet sich in Reihe zum elektrischen Heizelement 2-1 und
den Schaltern 36 des Bedienelementes 4 auch der
Temperaturregler 8 zur Unterbrechung des Leitungsweges
bei Überschreiten
einer bestimmten Maximaltemperatur im Backraum 3, und ein
Zeitschalter 42 zur Unterbrechung des Stromkreises 20 jeweils
dann, wenn eine an der Uhr 10 eingestellte Betriebszeitdauer
abgelaufen ist. Dadurch ist ein Schaltzustand möglich, bei welchem das Bedienelement 4 des
Heizungselements 2-1 eingeschaltet ist und damit das Backofengerät eingeschaltet
ist, aber das Heizungselement 2-1 trotzdem keinen Strom
bekommt, weil der Temperaturregler 8 und/oder der Zeitschalter 42 offen
ist.
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Die jeweils eingeschaltete Betriebsart
kann die Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 durch
die jeweilige Schalterstellung von Schaltern 34-1, 34-2, 34-3 und 34-4 (usw. 34-n)
der Schalteranordnung 34 der Bedienelemente 4 erkennen.
Eine elektrische Leitung 50 überträgt Signale, z. B. digitale
Signale von der Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 zu
den Schaltern 34-1, 34-2, 34-3 und 34-4 (34-n).
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In Abhängigkeit von der jeweils an
dem Bedienelement 4 eingestellten Betriebsart ist einer (oder
sind eine bestimmte Kombination) von den Schaltern 34-1 bis 34-4 der
Schalteranordnung 34 geschlossen und andere offen, so dass
das Signal der Leitung 50 von der Schalteranordnung 34 an
die Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 zurück übertragen wird über mindestens
eine der Rückleitungen 51, 52, 53 oder 54.
Hierfür
braucht die standardmäßig ausgebildete
Steuereinrichtung 16 der Uhr 10 lediglich mit
den erforderlichen Anschlüssen 60, 61, 62, 63, 64 versehen
zu werden, z.B. mit Digitanschlüssen.
Dies ist nur ein Beispiel für
eine bevorzugte Ausführungsform.
Weitere Ausführungsformen
sind möglich,
um unter Verwendung der Uhr 10 verschiedene Betriebsarten
anzuzeigen.