-
Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit deren Hilfe konkave Beulen
aus Blechen herausgezogen werden können, insbesondere aus Karosserien
von Kraftfahrzeugen.
-
Es
ist bekannt, dass man in solche Beulen Stifte einschweißen kann,
an denen man dann ziehen kann, um die Beulen herauszuziehen. Es
ist auch schon bekannt, mehrere derartige Stifte isoliert durch
eine Metallschiene hindurch zu stecken und dann anzuschweißen. Dann
können
die mehreren Stifte gemeinsamen durch Ziehen an der Schiene herausgezogen
werden. Nach dem Herausziehen der Beule werden die Stifte entfernt,
was beispielsweise durch Scheren geschehen kann.
-
Der
Erfindung ist die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen,
die bei einfachem Aufbau und einfacher Herstellung erhöhte Gebrauchsvorteile
bietet.
-
Zur
Lösung
dieser Aufgabe schlägt
die Erfindung eine Vorrichtung mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen
vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
-
Das
vordere aus dem Grundkörper
herausragende Ende des Zugelements wird bei der Vorrichtung nach
der Erfindung mit dem Blech in der Beule verbunden. Dies kann beispielsweise
durch Schweißen
geschehen. Das andere Ende, das zugänglich ist, wird mit einer
Schweißelektrode
verbunden. Dadurch kann der Strom in das Blech gelangen. Der Grundkörper kann
einerseits dazu dienen, das Zugelement vor und während der Verbindung mit dem Blech
zu haltern, und andererseits als Angriffsmittel, um die Beule mit
Hilfe des in ihr befestigten Zugelements herauszuziehen. Das Herausziehen
kann beispielsweise mit einer Zange oder einem sonstigen Instrument
geschehen.
-
Im
einfachsten Fall kann der Grundkörper
ein einziges Zugelement aufweisen. Dann dient der Grundkörper in
erster Linie dazu, das Zugelement während der Befestigung zu halten.
Bei nur einem Zugelement kann das Zugelement auch fest, das heißt unverschiebbar,
mit dem Grundkörper
verbunden sein.
-
Es
ist aber ebenfalls möglich
und liegt im Rahmen der Findung, dass das Zugelement gegenüber dem
Grundkörper
in seiner eigenen Längsrichtung
begrenzt verschiebbar gehaltert ist. Bei der begrenzt verschiebbaren
Halterung kann das Zugelement insbesondere federbeaufschlagt sein.
Die Beaufschlagung geschieht in der Richtung, dass das Zugelement
in seiner einen Endstellung angeordnet ist, in der sein vorderes
Ende möglichst
weit aus dem Grundkörper
heraus ragt. In dieser Stellung erfolgt dann auch die Verbindung
mit dem Blech in der Beule.
-
Besonders
günstig
ist es, wenn in Weiterbildung der Erfindung der Grundkörper mindestens zwei
Zugelemente aufweist, die gegenüber dem
aus isolierendem Material bestehenden Grundkörper unabhängig voneinander verschiebbar
gehaltert sind. Auf diese Weise wird es möglich, die Zugelemente in die
Beule, die ja eine unregelmäßige Form
aufweist, einzuschweißen
und dann gemeinsamen durch Ziehen an dem Grundkörper die Beule zu beseitigen.
-
Zur
formschlüssigen
Halterung in Zugrichtung kann erfindungsgemäß das verschiebbare Zugelement
einen Kopf aufweisen, der dann beim Ziehen an dem Grundkörper anliegt.
Der Kopf kann ähnlich wie
bei einer Schraube ausgebildet sein.
-
Es
ist nicht nur möglich,
das Zugelement mit seinem vorderen Ende mit dem Blech zu verschweißen, sondern
es ist auch möglich,
mit dem Blech einen Anschlussbolzen zu verbinden, der dann mit dem
Zugelement verbunden wird. Diese Verbindung zwischen dem Zugelement
und dem Anschlussbolzen kann beispielsweise eine Verschraubung sein. Auf
diese Weise ist es möglich,
zunächst
die Anschlussbolzen mit dem Blech zu verbinden, ohne dadurch durch
den Grundkörper
bei der Arbeit gestört zu
werden. Erst anschließend
kann dann die Verbindung mit den Zugelementen hergestellt werden.
-
Erfindungsgemäß kann in
Weiterbildung vorgesehen sein, dass mindestens ein Zugelement verdrehbar
in dem Grundkörper
gehaltert ist. Diese Verdrehung kann einerseits dazu dienen, die
Verschraubung mit dem Anschlussbolzen herzustellen, und andererseits
auch dazu, nach dem Herausziehen der Beule das Zugelement durch
Verdrehen von dem Blech abzuscheren. Zur Verdrehung des Zugelements
kann beispielsweise der Kopf des Zugelements die Ausbildung eines
Schraubenkopfs aufweisen, so dass dann übliche Werkzeuge verwendet werden
können.
-
Wenn
der Grundkörper
mehrere Zugelemente aufweist, so können diesen vorzugsweise in
Weiterbildung in einer Reihe angeordnet sein, wo bei eine geradlinige
Reihe bevorzugt ist. Häufig
sind Beulen in Blechen, die herausgezogen werden müssen, linienförmig angeordnet.
-
Es
können
bei größeren Schäden auch Grundkörper mit
mehreren Reihen von Zugelementen verwendet werden, bei der die Reihen
beispielsweise parallel zueinander verlaufen.
-
In
Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Angriffsausbildung
an dem Grundkörper
mindestens einen, vorzugsweise zwei Hinterschnitte aufweist. Hinter
diesen Hinterschnittflächen
kann mit einem Zugelement angegriffen und gezogen werden.
-
Besonders
günstig
ist es, wenn die Hinterschnitte an zwei voneinander abgewandten
Seiten des Grundkörpers
angeordnet bzw. ausgebildet sind. In diesem Fall ist es beispielsweise
möglich,
einen Zugadapter so anzusetzen, dass ein Abgleiten nicht möglich ist.
-
Insbesondere
kann vorgesehen sein, dass der mindestens eine Hinterschnitt von
der Flanke einer Nut gebildet wird.
-
In
Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass bei zwei
Hinterschnitten beide an die Hinterschnittfläche angrenzenden Begrenzungsflächen paarweise
parallel zueinander verlaufen. Dadurch kann ein Zugadapter mit dem
Hinterschnitt an beliebigen Stellen der Länge des Grundkörpers angebracht
werden.
-
Dies
gilt insbesondere dann, wenn der Grundkörper leistenartig ausgebildet
ist, wie von der Erfindung in Weiterbildung vorgeschlagen wird.
-
Erfindungsgemäß kann in
Weiterbildung vorgesehen sein, dass zwei Grundkörper miteinander verbunden
werden können,
beispielsweise durch ein gegenseitiges Ineinanderschieben. Die Verbindung kann
so wohl nebeneinander als auch hintereinander erfolgen. Das Einschieben
kann so gestaltet werden, dass es quer zur Zugrichtung verläuft, so
dass ein in Zugrichtung zusammenhängender Grundkörper entsteht.
-
In
nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
der Grundkörper und/oder
die Länge
der Zugelemente derart ausgebildet sind, dass die vorderen Enden
der Zugelemente bei Anlage in Zugrichtung eine vorgegebene Kontur
aufweisen. Diese Kontur dürfte
in den meisten Fällen
geradlinig seien. Es gibt aber auch Fälle, wo eine Beule an einer
Stelle vorhanden ist, die in unverbeultem Zustand selbst eine Krümmung aufweist. Hier
können
der Grundkörper
und/oder die Zugelemente so dimensioniert werden, dass beim Herausziehen
diese Form entsteht.
-
In
nochmaliger Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der Grundkörper mehrere
flexibel miteinander verbundene Abschnitte aufweist, wobei in jedem
Abschnitt mindestens ein Zugelement vorhanden ist. Hier ist es möglich, dass
die mehreren Zugelemente mit dem Blech verbunden werden und anschließend einzelne
Abschnitte herausgezogen werden, was insbesondere bei größeren Beulen
sinnvoll ist, die nicht in einem Zug herausgezogen werden können.
-
Die
Erfindung schlägt
einen Zugadapter vor, der mit dem Grundkörper und/oder den Zugelementen
verbindbar ist. Insbesondere kann ein solcher Zugadapter die Form
eines Vierkanthohlprofils mit einer geschlitzten Seite aufweisen.
Ein solcher Zugadapter lässt
sich in beliebiger Länge
bzw. beliebiger Kürze herstellen
und mit dem Grundkörper
verbinden. Zum Betätigen
des Zugadapters kann eine Zange, eine Richtbank, ein Gleithammer
oder dergleichen dienen.
-
Weitere
Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge
der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen der
Erfindung, den Patentansprüchen
und der Zusammenfassung, deren beider Wortlaut durch Bezugnahme zum
Inhalt der Beschreibung gemacht wird, sowie anhand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
-
1 einen Schnitt durch eine
Vorrichtung nach der Erfindung in einer die Längsachse eines Zugelements
enthaltenden Ebene;
-
2 eine Seitenansicht der
Anordnung der 1;
-
3 die schematische Stirnansicht
einer Anordnung mit einer Reihe von Zugelementen;
-
4 eine der 3 entsprechende Darstellung bei einem
Grundkörper
mit zwei Reihen von Zugelementen;
-
5 schematisch die Anordnung
der Zugelemente bei der Vorrichtung der 4;
-
6 eine den 3 und 4 entsprechende Darstellung
bei einem Grundkörper
mit drei Reihen von Zugelementen;
-
7 die Darstellung eines
Grundkörpers mit
nur einem Zugelement;
-
8 die Seitenansicht eines
Grundkörpers mit
drei Zugelementen zur Herstellung einer gebogenen Oberfläche;
-
9 eine der 8 entsprechende Darstellung einer Vorrichtung
zur Bildung einer konkaven Blechoberfläche;
-
10 die Stirnansicht einer
Vorrichtung mit einem Grundkörper
mit drei Reihen von Zugelementen;
-
11 die Draufsicht auf die
Anordnung der 10;
-
12 eine andere Art des Anfassens
an der Vorrichtung der 10 und 11;
-
13 die Draufsicht auf eine
Anordnung mit einem Grundkörper,
bei dem die Aufnahmen für die
Zugelemente längs
eines Halbkreises angeordnet sind;
-
14 die Aneinanderreihung
zweier Grundkörper
in Längsrichtung
hintereinander;
-
15 die Stirnansicht der
Anordnung der 14;
-
16 die Seitenansicht eines
Grundkörpers
mit seitlichen Verbindungseinrichtungen;
-
17 die Stirnansicht zweier
nebeneinander angeordnete miteinander verbundener Grundkörper;
-
18 die Draufsicht auf eine
andere Anordnung mit mehreren Grundkörpern;
-
19 schematisch die Verbindung
zweier Grundkörper
unter einem Winkel;
-
20 die Anordnung eines Zugadapters
an mehreren Vorrichtungen;
-
21 eine Seitenansicht der
Anbringung eines Zugadapters an einer Vorrichtung;
-
22 und 23 Vorrichtungen mit Grundkörpern, die
einzelne Abschnitt aufweisen;
-
24 die ausgerichtete Anbringung
mehrerer Verbindungsbolzen an einer Blechoberfläche;
-
25 die Verbindung der Anschlussbolzen der 25 mit einer Vorrichtung
nach der Erfindung;
-
26 das Anfassen an den Vorrichtungen mit
Hilfe einer Zange;
-
27 die Seitenansicht der
Darstellung der 26.
-
1 zeigt eine Schnittansicht
durch die Vorrichtung nach der Erfindung. Die Vorrichtung enthält einen
Grundkörper 1,
der im dargestellten Beispiel aus isolierendem Material, insbesondere
Kunststoff, besteht. Der Grundkörper 1 ist
leistenförmig aufgebaut
und hat eine Längsrichtung,
die in 2 zu sehen ist.
Der Grundkörper
weist eine Oberseite 2 auf, die eben ist. Die gegenüberliegende
Vorderseite 3 ist schmaler ausgebildet, da die Seitenflächen 4 zur Vorderseite 3 hin
abgeschrägt
verlaufen. Dadurch kann man die aus der Vorderseite 3 des
Grundkörpers 1 herausragende
Spitze 5 des Zugelements 6 besser sehen. Das Zugelement 6 weist
die Form eines Stiftes auf, der im Bereich seiner Spitze 5 sich
im Querschnitt verjüngt.
An der gegenüberliegenden Seite
enthält
das Zugelement 6 einen Kopf 7, der nach Art eines
Schraubenkopfes ausgebildet ist, also einen Schlitz 8 aufweist,
in den man einen Schraubendreher einsetzen kann. Die aus der anderen Richtung,
siehe 1, zu sehende
Kontur ist etwas eingeknickt. An dieser Stelle kann die Spitze einer Schweißelektrode 9 eingesetzt
werden.
-
Von
der Vorderseite 3 des Grundkörpers 1 führt eine
Stufenbohrung durch den Grundkörper 1, in
deren der Oberseite 2 zugeordnetem Endbereich das Zugelement 6 fast
spielfrei angeordnet ist. In dem verbreiterten Teil der Stufenbohrung
ist eine Druckfeder 13 untergebracht, deren eines Ende
sich auf dem Boden der Stufe abstützt und deren anderes im Durchmesser
verkleinertes Ende in eine Umfangsnut 14 des Zugelements 6 eingreift.
-
In
beiden einander gegenüberliegenden
parallelen Seitenflächen 4 des
Grundkörpers 1 ist
jeweils eine Nut 10 ausgebildet, wobei beide Nuten 10 die gleiche
Querschnittsform und Querschnittsgröße aufweisen, nur spiegelbildlich
zueinander ausgebildet sind. Die eine Nutflanke 11 bildet
einen Hinterschnitt für
das Angreifen eines Zuginstruments, mit dessen Hilfe nach oben gezogen
werden soll.
-
Wie
die 2 zeigt, sind die
Zugelemente 6 parallel zueinander in dem Grundkörper 1 untergebracht.
-
Die
Vorrichtung nach der Erfindung wird folgendermaßen verwendet. Der Grundkörper 1 wird mit
den im dargestellten Beispiel drei eingesetzten Zugelementen 6 in
die Beule 12 eingesetzt und die Zugelemente 6 einzeln
mit Hilfe einer Schweißelektrode 9 mit
dem Blech verschweißt.
Anschließend wird
in die beiden Nuten 10 von der Stirnseite des Grundkörpers 1 ein
Zugadapter eingeschoben, der später
noch erläutert
wird. Dann wird der Zugadapter von dem Blech weg gezogen, was dazu
führt,
dass die Zugelemente 5 die Beule 12 des Blechs
so heraus ziehen, dass das Blech wieder seine ursprüngliche
Form einnimmt.
-
Wie
man der 1 ebenfalls
entnehmen kann, sind die beiden parallelen Seitenflächen 4 des Grundkörpers 1 oberhalb
der Nut 10 parallel zueinander, ebenso der Nutgrund 15 der
einen Nut 10 parallel zum Nutgrund 15 der anderen
Nut 10. Mit anderen Worten ist der Querschnitt durch den
Grundkörper 1 an
allen Stellen gleich groß.
Dadurch kann ein Zugadapter über
die Länge
des Grundkörpers 1 hindurch geschoben
werden. Ein solcher Zugadapter ist schematisch in 3 dargestellt. Der Zugadapter 16 weist
die Form eines Vierkanthohlprofils auf, dessen eine Seite einen
Schlitz mit parallelen Kanten aufweist. Dadurch kann dieser Zugadapter 16 in
Längsrichtung
auf einen Grundkörper 1 aufgeschoben
werden, und auch durchgeschoben werden. Der Zugadapter 16 kann
die gleiche Länge
wie der Grundkörper 1 aufweisen,
er kann auch kürzer
oder länger
sein. An dem Zugadapter 16 ist auf der dem Schlitz gegenüberliegenden
Seite eine Stange 17 angebracht, an der beispielsweise
ein Gleithammer angeordnet sein kann. Auch mit Hilfe einer Zange
oder eines Hebels kann an der Stange 17 gezogen werden.
-
4 zeigt einen Grundkörper 21 mit
zwei parallelen Reihen von Zugelementen 6, wobei jetzt der
Abstand des Nutgrunds 15 der einen Nut 10 von dem
Nutgrund 15 der anderen Nut etwas größer ist als bei dem Grundkörper 1 der 3. Dadurch wird ein anderer
Zugadapter 16 verwendet, der andere Abmessungen aufweist.
Die Zugelemente 6 können in
den beiden Reihen versetzt angeordnet sein, wie dies die 5 zeigt.
-
6 zeigt eine der 3 und 4 entsprechende vereinfachte Darstellung,
bei der ein Grundkörper 31 drei
Reihen von Zugelementen 6 aufweist. Von der Oberseite 32 des
Grundkörpers 31 aus
führen
zwei abgewinkelte Schlitze in den Grundkörper 31 hinein, so
dass auch hier zwei Nuten mit parallelem Nutgrund 15 gebildet
sind. Hier kann der gleiche Zugadapter 16 verwendet werden
wie bei der Ausführungsform
der 3.
-
7 zeigt eine Darstellung
eine einfachere Ausführung,
wo ein Grundkörper 1 nur
ein einzelnes Zugelement 6 aufweist. In diesem Fall braucht
das Zugelement 6 gegenüber
dem Grundkörper 1 nicht verschiebbar
zu sein.
-
8 zeigt eine Ausführungsform,
bei der der Grundkörper 1 auf
seiner Oberseite 2 abgestuft verläuft. In der Anlageposition,
in der alle Zugelemente 6 mit ihrem Kopf 7 auf
der Oberseite 2 des Grundkörpers 1 liegen, liegen
die Spitzen 5 der Zugelemente auf einer konvex gekrümmten Linie.
Ein solcher Grundkörper
ist für
den Fall gedacht, dass eine Beule in einer normalerweise konvex
gekrümmten
Oberfläche
vorhanden ist. In der Anlageposition liegen also die Spitzen 5 der
Zugelemente auf einer bestimmten Kontur, die der Kontur des Blechs
in unverformtem Zustand entspricht. Dies wird bei der Ausführungsform
nach 8 und nach 9 durch entsprechende Gestaltung
des Grundkörpers 1 erreicht.
Es wäre natürlich auch
denkbar, diese Kontur der Spitzen 5 der Zugelemente durch
unterschiedlich lange Zugelemente zu verwirklichen.
-
10 und 11 zeigen die Seitenansicht bzw. Draufsicht
auf einen Grundkörper 41 mit
drei Reihen von jeweils drei Zugelementen 6. Es sind zwischen den
Zugelementen 6 sich überkreuzende
hinterschnittene Schlitze gebildet, so dass der Zugadapter 16 von
allen vier Seiten so eingeschoben werden kann, dass er jeweils eine
Reihe von Zugelementen 6 zwischen sich aufnimmt.
-
Bei
der Ausführungsform
nach 12 wird ein Zugadapter 16 verwendet,
der nicht in zwei benachbarten, sondern in zwei durch einen Schlitz
getrennten Hinterschnitten angreift.
-
Die 13 zeigt einen Grundkörper 1,
bei dem in die Zugelemente 6 längs eines Halbkreises angeordnet
sind. In der Oberseite des Grundkörpers sind mehrere Schlitze
mit jeweils zwei Hinterschnitten angeord net, so dass man mit einem
Zugadapter 16 aus mehreren Richtungen her in den Grundkörper 1 einfahren
kann. Dieses ein Beispiel dafür,
dass man für
Beulen einer bestimmten Form unterschiedlicher Grundkörper vorhalten
und verwenden kann.
-
Die 14 und 15 zeigen eine Seitenansicht bzw. eine
Stirnansicht von Vorrichtungen, bei denen die Stirnflächen 22 der
Grundkörper 1 nicht
glatt ausgebildet sind. Die eine Stirnfläche 22 enthält eine quer
zur Längsrichtung
verlaufende Schwalbenschwanzkerbe 23, während die andere Stirnfläche 24 einen
in gleicher Richtung orientierten Schwalbenschwanzvorsprung 25 enthält. Auf
diese Weise lassen sich zwei Grundkörper 1 quer zur Längsrichtung und
quer zur Zugrichtung miteinander verbinden. Da die beiden Grundkörper 1 in
ihren Querschnitt identisch ausgebildet sind, geht eine Nut 10 aus
dem einen Grundkörper
in die Nut 10 des anderen Grundkörpers über. Ein Zugadapter 16 kann
also über
die gesamte Länge
beider Grundkörper 1 durchgeschoben
werden.
-
Die 16 und 17 zeigen eine Weiterentwicklung des
Vorschlags, wie er aus den 14 und 15 hervorgeht. 16 zeigt abgebrochen eine
Seitenansicht eines Grundkörpers 1 mit
einer einen Hinterschnitt bildenden Nut 10 und einem in
Längsrichtung
des Grundkörpers
verlaufenden Schwalbenschwanzvorsprung 26. Die andere Seite,
die in 16 nicht sichtbar
ist, weist an der gleichen Stelle eine in Längsrichtung verlaufende Schwalbenschwanznut 27 auf.
Dies geht aus 17 hervor,
die eine Stirnansicht zweier miteinander verbundener Grundkörper 1 entsprechend 16 darstellt. Der Schwalbenschwanzvorsprung 26 ist
in die Schwalbenschwanznut 27 eingeschoben. Auf diese Weise wird
ein Grundkörper
mit zwei Reihen von Zugelementen 6 gebildet, wobei an der
Trennstelle der beiden Grundkörper
eine im Querschnitt T-förmige Nut entsteht,
die zusammen mit der entsprechenden Nut auf der rechten oder linken
Seite für
einen Zugadapter 16 verwendet werden kann. Die Ausführungsform nach 16 und 17 ist so ausgebildet, dass auch noch
mehrere Reihen von Grundkörpern
gebildet werden können.
-
Eine
solche Anordnung ist in 18 dargestellt.
Hier ist ein Block aus drei nebeneinander angeordneten Grundkörpern mit
einem gleichen Block verbunden, und ein dritter Block wird gerade
noch hinzugefügt.
-
19 zeigt, dass zur Verbindung
der Stirnseiten zweier Grundkörper 1 ein
Adapterelement 28 verwendet werden kann, das nur eine kurze
Länge aufweist,
aber mit einem Schwalbenschwanzförmigen
Vorsprung 25 und einer Schwalbenschwanzkerbe 23 versehen
ist. Dieses Adapterelement 28 kann auch eine Form aufweisen,
bei der die beiden Stirnflächen
nicht parallel zueinander verlaufen. Es kann sich sowohl um eine
Winkelung in Längsrichtung
als auch um eine Winkelung in Querrichtung oder um eine doppelte
Winkelung handeln.
-
20 zeigt eine Möglichkeit,
wie mehrere Grundkörper 1,
die an unterschiedlichen Stellen eines Blechs angebracht sind, mit
Hilfe eines speziellen Zugadapters miteinander verbunden werden
können,
der dann gemeinsamen gezogen wird. Diese Möglichkeit wird dann verwendet,
wenn eine kompliziertere Form der Beule vorhanden ist, so dass es nicht
möglich
erscheint, dies mit einem einzigen Grundkörper zu bearbeiten.
-
In 21 ist mit einem Grundkörper 1 ein erster
Zugadapter 16 verbunden, der dann mit einem zweiten Zugadapter 16 und
einer Stange 17 betätigt werden
kann.
-
Die 22 und 23 zeigt einen Grundkörper, der aus einzelnen Abschnitten 32 aufgebaut
ist. Die einzelnen Abschnitte sind durch elastische Stege 33 miteinander
verbunden. Jeder Abschnitt 32 enthält min destens ein Zugelement 6.
Die Abschnitte 32 können
auch quer zur Zeichnungsebene mehrere Zugelemente 6 hintereinander
enthalten. Ein Zugadapter 16 kann mit jedem Abschnitt 32 verbunden
werden, um jeden Abschnitt getrennt von dem anderen herauszuziehen.
-
23 zeigt die gleiche Anordnung,
wobei diesmal der Zugadapter 16 in Längsrichtung aufgeschoben ist,
das heißt
von links nach rechts in der Zeichnungsebene. Bei 22 ist der Zugadapter quer zur Zeichnungsebene
aufgeschoben.
-
24 zeigt eine Möglichkeit,
wie mit einem Blech 34, beispielsweise in einer Längsbeule,
mehrere Anschweißbolzen 35 verbunden
werden. Die Anschweißbolzen 35 werden
in eine Schablone 36 gelegt und dann mit dem Blech 34 verschweißt. Sie
haben einen kurzen Ansatz mit einem Außengewinde 37. Die
Schablone 36 dient dazu, den korrekten Abstand der Anschweißbolzen 35 zu
gewährleisten. Nach
dem Festschweißen
wird dann eine Vorrichtung 38 verwendet, bei der die vorderen
Enden 39 der Zugelemente 6 eine Sackbohrung mit
einem Gewinde aufweisen. Durch Verdrehung der Zugelemente 6 werden
diese dann auf die Anschweißbolzen 35 aufgeschraubt.
Anschließend
kann der Grundkörper dann
in der beschriebenen Weise angezogen werden, wodurch dann das Blech
nach oben gezogen wird. Nach dem Herausziehen der Beule können die Anschweißbolzen
wieder von den Zugelementen abgeschraubt und die Anschweißbolzen
dann durch einen kurzen Schlag von dem Blech 34 gelöst werden.
-
26 zeigt eine lange Reihe
von Grundkörpern 1,
die an einem Blech 34 durch Anschweißen der Zugelemente befestigt
sind. Auf die Grundkörper wird
ein Adapter 16 aufgeschoben, der dann mit einer Handzange 40 von
dem Blech weg gezogen werden kann. Dies ist im Querschnitt in 27 dargestellt. An dem Grundkörper 1 greift
der Zugadapter 16 an, der über eine Stange 17 mit
der Zange 40 verbunden ist. Die Zange 40 stützt sich
mit Füßen 42 auf
dem Blech 34 ab. Die lange Reihe von Grundkörpern 1 kann
nach und nach an den verschiedenen Stellen einzeln herausgezogen
werden.