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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Wandbauelement. Das Wandbauelement
umfasst zwei voneinander beabstandet angeordnete Betonschichten,
eine Dämmschicht
und mehrere die zwei Betonschichten verbindenden Verbindungselemente.
Die Dämmschicht
ist einer der beiden Betonschichten zugeordnet, wobei zwischen der
Dämmschicht
und der anderen Betonschicht zum Auffüllen mit Ortbeton ein Zwischenraum
vorgesehen ist. Die Verbindungselemente erstrecken sich von der
einen Betonschicht durch die Dämmschicht und
den Zwischenraum hindurch zur anderen Betonschicht. Des weiteren
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines Wandbauelements sowie ein Verbindungsmittel für ein Wandbauelement.
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Wandbauelemente
der eingangs genannten Art sind aus der Praxis bekannt und werden
derzeit hauptsächlich
als raumabschließende
Bauteile bei Gewerbebauten eingesetzt. Sie zeichnen sich durch hohe
Witterungs- und Alterungsbeständigkeit
sowie durch zahlreiche Möglichkeiten
zur gestalterischen Formgebung aus. Ein solches Wandbauelement kann
beispielsweise in einer Fabrik hergestellt und zu einer Baustelle
transportiert werden. Dort können
mehrere Elemente quasi in Fertigbauweise nebeneinander aufgestellt
werden und dadurch miteinander verbunden werden, dass in den Zwischenraum
Ortbeton eingebracht wird. Hierdurch können Wandkonstruktionen erheblich
schneller und kostengünstiger
ausgeführt
werden. Nicht zuletzt deshalb stellen mehrschichtige Wandbauelemente
auch im Wohnungsbau eine wirtschaftliche Alternative zu den sonst üblichen
Mauerwerkskonstruktionen dar.
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Lediglich
beispielhaft wird auf die
DE
100 07 100 A1 verwiesen, aus der ein Wand-/Deckenbauelement bekannt
ist, das eine erste Betonschicht aufweist, an welcher unmittelbar
eine Dämmschicht
befestigt ist. Weiterhin ist eine zweite Betonschicht vorgesehen,
die von der Dämmschicht
beabstandet angeordnet ist. Die zwei Betonschichten werden mit Verbindungselemente
zusammengehalten, wobei die Verbindungselemente sich von der ersten
Betonschicht durch die Dämmschicht
hindurch zu der zweiten Betonschicht erstreckt. Als Verbindungselemente
kommen sogenannte Gitterträger
zum Einsatz, die schlangenförmig
zwischen den zwei Betonschichten angeordnet sind. Bei Konstruktionen
dieser Art wird üblicherweise
eine Verformung der ersten Betonschicht gegenüber der zweiten Betonschicht
durch die Gitterträger,
die eine schubstarre Verbindung zwischen den zwei Betonschichten
bewirken, verhindert, was zu erheblichen Zwangsbeanspruchungen führen kann.
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Aus
der
US 6 263 638 B1 ist
ein Wandbauelement bekannt, bei dem die Verbindungselemente in Form von
Ankerelementen aus glasfaserverstärktem Kunststoff ausgeführt sind.
Diese Verbindungsmittel werden über
das gesamte Wandbauelement gleichmäßig verteilt angeordnet, so
dass die zwei Betonschichten durch biegeweiche Verbindungsmittel
zusammengehalten werden. Hierdurch ist die soeben genannte Zwangsbeanspruchung
wirksam verhindert und eine Verformung zwischen den zwei Betonschichten
ist zumindest in gewissen Grenzen möglich.
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Die
Betonschicht, der die Dämmschicht
zugeordnet ist, wird bei einem Gesamtbauwerk üblicherweise außenseitig
angeordnet und ihr kommt keine tragende Funktion zu. Zur Abtragung
der Bauwerkslasten oder auch zur Gebäudeaussteifung wird lediglich
die Ortbetonergänzung
im Zusammenwirken mit der zweiten Betonschicht, welche auf der Gebäudeinnenseite
angeordnet ist, herangezogen. Allerdings besteht bei der aus der
US 6 263 638 B1 bekannten
Wandkonstruktion die Gefahr, dass die äußere Betonschicht aufgrund
von Zug-/Druckbelastungen
infolge Wind und Temperaturgefälle
sowie einer Scherbeanspruchung infolge ihres Eigenengewichts von
der Dämmschicht
bzw. der Ortbetonschicht abplatzen könnte. Dieser Gefahr kann durch eine
dichtere Anordnung der Verbindungsmittel entgegengewirkt werden,
was jedoch baurechtlichen Auflagen nicht gerecht wird. Eine dichtere
Anordnung der Verbindungsmittel führt jedoch zu einem erhöhten Kostenaufwand
bei der Herstellung.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Wandbauelement
der eingangs genannten Art anzugeben und weiterzubilden, das einerseits
den baurechtlichen Auflagen entspricht und das andererseits eine
auf Jahre hin stabile Konstruktion sicherstellt. Weiterhin liegt
der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
Herstellung eines Wandbauelements sowie ein Verbindungsmittel für ein Wandbauelement
anzugeben, mit dem ein Wandbauelement herstellbar bzw. das hierfür geeignet
ist, welches die oben aufgeführten
Nachteile nicht aufweist.
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Das
erfindungsgemäße Wandbauelement
der eingangs genannten Art löst
die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs
1. Danach ist ein solches Wandbauelement dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Verbindungsmittel vorgesehen ist, das sich von
einer Betonschicht gegebenenfalls durch die Dämmschicht hindurch lediglich
bis in den Zwischenraum erstreckt.
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Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt
worden, dass sowohl die eine als auch die anderen Betonschicht mit
dem Zwischenraum, der zum Auffüllen
mit Ortbeton vorgesehen ist, mit zusätzlichen Verbindungsmitteln
unmittelbar bzw. durch die Dämmschicht
hindurch mittelbar verbunden werden kann, was die statischen Eigenschaften
des Wandbauelements erheblich verbessert. So liegt zunächst aufgrund
der Verbindungselemente, wie sie beispielsweise aus der
US 6 263 638 B1 bekannt
sind, eine biegeweiche Verbindung zwischen den zwei Betonschichten
vor. Es sind daher – in
gewissen Grenzen – Verformungen
zwischen den zwei Betonschichten möglich, so dass hierdurch Zugbeanspruchungen
weitgehend vermieden sind. Bei einer mit Ortbeton aufgefüllten Wandkonstruktion
ist darüber
hinaus aufgrund der Verbindungsmittel eine verbesserte Verbindung
zwischen der Ortbetonschicht mit jeweils den Betonschichten gegeben.
Hierdurch müssen
die Verbindungselemente nicht mehr ganz so dicht angeordnet werden,
wodurch diesbezüglich
eine Kostenersparnis erzielt werden kann. Letztendlich sind die
Kosten für
ein Verbindungsmittel geringer als die eines Verbindungselements,
da letzteres auch Transportlasten aufnehmen muss und entsprechend
stabil ausgeführt sein
muss. Aufgrund der verbesserten Verbindung der Schichten untereinander
sind auch die baurechtlichen Auflagen erfüllbar, so dass das erfindungsgemäße Wandbauelement
in vorteilhafter Weise auch im Wohnungsbau eingesetzt werden kann.
Das Wandbauelement im Sinn der vorliegenden Erfindung kann auch
für eine
Decken- oder Bodenkonstruktion dienen.
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Die
Verbindungselemente sind vorzugsweise im Wesentlichen stabförmig bzw.
ankerförmig
ausgebildet, wie z.B. die aus der
US 6 263 638 B1 bekannten Verbindungselemente.
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Bevorzugt
ragen die Verbindungsmittel von einer Betonschicht, gegebenenfalls
von der Dämmschicht aus,
bis zur halben Breite des Zwischenraums hinein. Hierdurch kann die
vorgesehene Breite des Zwischenraums bei der Wandmontage eingehalten werden,
ohne dass die Verbindungsmittel der gegenüberliegenden Seiten aneinander
stoßen
und somit eine Annäherung
der Wandteile auf das gewünschte
Maß verhindern.
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An
die im Wohnungsbau verwendeten Wandbauelemente werden erhöhte Anforderungen
hinsichtlich des Wärmeschutzes
gestellt. In diesem Zusammenhang spielen auch die Auswirkung von
Wärmebrücken in Außenwandflächen eine
zunehmende Bedeutung. Die aus der
DE 100 07 100 A1 bekannten Verbindungselemente
sind entweder aus Edelstahl oder aus nicht korrosionsbeständigem Schwarzstahl
hergestellt.
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Da
sich diese Verbindungselemente von der äußeren zur inneren Betonschicht
erstrecken, sind hierdurch automatisch Wärmebrücken gebildet, was eine schlechtere
Wärmeisolierung
zur Folge hat. Durch die aus der
US 6 263 638 B1 bekannten Verbindungsmittel
aus glasfaserverstärktem
Kunststoff sind keine Wärmebrücken gebildet,
so dass hierdurch eine deutlich verbesserte Wärmeisolierung gegenüber dem
aus der
DE 100 07
100 A1 bekannten Wand-/Deckenbauelement
erzielbar ist. Die Wärmeleitfähigkeit
von Gitterträgern aus
nichtrostendem Stahl beträgt
ungefähr
17 W/(mK), bei Betonstahl ungefähr
50 W/(mK). Die Wärmeleittähigkeit
der glasfaserverstärkten
Kunststoffverbinder aus der
US
6 263 638 B1 beträgt
lediglich 0,5 W/(mK), was verglichen zu der des Betonstahls einer
vernachlässigbaren
Wärmeleitfähigkeit
entspricht.
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Daher
ist in einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass
die Verbindungselemente und/oder die Verbindungsmittel eine mittlere
bis geringe thermische Leitfähigkeit
aufweisen. Dies könnte
durch eine entsprechende Materialwahl erreicht werden, wenn beispielsweise
die Verbindungselemente und/oder die Verbindungsmittel aus faserverstärktem Kunststoff
hergestellt sind. Da die Verbindungsmittel sich von einer Betonschicht
bis lediglich in den Zwischenraum erstrecken, also nicht die eine
Betonschicht mit der anderen Betonschicht verbinden, tragen die
Verbindungsmittel nicht zu einer Wärmebrücke bei. Insoweit ist in besonders
vorteilhafter Weise eine stabile Wandkonstruktion herstellbar, die
darüber
hinaus ganz besonders gute wärmeisolierende
Eigenschaften aufweist. Weiterhin könnten die Verbindungsmittel
eine hohe Korrosionsbeständigkeit
aufweisen. Insbesondere trifft dies auf die Verbindungsmittel zu,
die in der Betonschicht angeordnet sind, welcher die Dämmschicht
zugeordnet ist bzw. die in der äußeren Betonschicht
des erfindungsgemäßen Wandbauelements
angeordnet sind.
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Im
Konkreten könnte
das Verbindungsmittel ein Bauteil aufweisen, welches einen im Wesentlichen W-förmigen,
S-förmigen,
H-förmigen,
doppel-T-förmigen
oder Z-förmigen Querschnitt
aufweist. Hierbei wird das Bauteil relativ zu einer Betonschicht
derart angeordnet, dass es mit seiner einen Seite in der Betonschicht und
mit seiner anderen Seite im Zwischenraum angeordnet ist. So könnten die
beiden parallel verlaufenden Abschnitte eines Z-förmigen Bauteils
parallel zur Oberfläche
der Betonschicht ausgerichtet sein. Vorzugsweise umfasst das Verbindungsmittel
einen Verbundanker, wie er aus der
DE 201 17 798 U1 bekannt ist. Mit diesem Traganker
wird vorzugsweise die äußere Betonschicht
mit der Ortbetonschicht verbunden.
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Weiterhin
könnte
das Verbindungsmittel einen Gitterträger aufweisen. Hierbei könnte beispielsweise ein
ebenfalls im Handel erhältlicher
Abstandhalter mit der Bezeichnung „Dista" der Firma Reuß GmbH & Co. KG, 42277 Wuppertal, verwendet
werden. Der Gitterträger
könnte
an einer Betonschicht beispielsweise gittertörmig, geschlungen oder wellenförmig angeordnet
sein, wobei die Anordnung bezüglich
einer Ebene erfolgen könnte,
die parallel zur Oberfläche
der Betonschicht ausgerichtet ist. Bevorzugt erfolgt eine Verbindung
der inneren Betonschicht mit der Ortbetonschicht mittels Gitterträger. Hierbei
dient die mittels Gitterträger
verbundene innere Betonschicht in Verbindung mit der Ortbetonschicht
auch zur Abtragung von Bauwerkslasten und/oder zur Gebäudeaussteifung.
Bei einer solchen Verbindung handelt es sich um eine schubfeste
Verbindung der beiden Schichten. Die Gitterträger unterliegen hier jedoch
im Gegensatz zu denen bei herkömmlichen
Teilfertigwänden
keiner Beanspruchung im Transportzustand sowie bei der Ortbetonherstellung.
Eine tragende Funktion im Bauzustand übernehmen die Gitterträger nur
im Falle einer notwendigen Knicksicherung der innenseitigen Fertigschale
bei Vertikalbelastung, beispielsweise infolge der Auflagerung von
Unterzug- und Deckenfertigteilen.
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Zur
besseren Verankerung der miteinander zu verbindenden Schichten bzw.
zur weiteren Stabilisierung der Gesamtkonstruktion ist in einer
bevorzugten Ausführungsform
eine Bewehrung vorgesehen, welche im Zwischenraum oder in der jeweiligen
Betonschicht angeordnet ist. Lediglich beispielhaft wird hierbei
auf die
DE 198 05
571 A1 verwiesen, in der – für sich gesehen – ebenfalls
ein Bewehrungsraster in einer Betonschicht vorgesehen ist. Die Bewehrung
wird mit dem Bauteil bzw. mit dem Verbindungsmittel an mindestens
einer Stelle verbunden. Die Bewehrung könnte mindestens ein Verstrebungselement
umfassen. Als Verstrebungselement könnte beispielsweise ein stabförmiges Stahlstück, mehrere
Bewährungsstreben
oder ein Stahlbetongitter dienen. So könnten beispielsweise Bewährungsstreben
durch die Bohrungen verlaufen, die in einem Verbundanker gemäß der
DE 201 17 798 U1 vorgesehenen
sind. Alternativ könnte
jedes hakenförmige
Ende dieses Tragankers in eine Bewährungsstrebe eingehängt werden.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
umfasst das Verbindungsmittel im Wesentlichen eine Plattenkonstruktion.
Die Plattenkonstruktion wird hierbei im Wesentlichen senkrecht zur
Oberfläche
der Betonschicht in das Wandbauelement eingebracht. Zur Verbesserung
und der Verbindung zwischen einer Betonschicht und der Ortbetonschicht
könnte
die Plattenkonstruktion von ihrer Oberfläche abragende Verstrebungsstücke aufweisen.
Beispielsweise könnten
auf jeder Seite der Plattenkonstruktion vier Verstrebungsstücke abragen,
wobei zwei davon in der Betonschicht und die anderen zwei in der
Ortbetonsschicht angeordnet sind. Vorzugsweise ragen die Verstrebungsstücke im Wesentlichen
senkrecht von der Oberfläche
der Plattenkonstruktion ab.
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Die
Plattenkonstruktion könnte
auch zwei, im Wesentlichen parallel angeordnete quadratische, rechteckige,
kreisförmige
oder abgerundete Platten umfassen, die mit mindestens einem stabförmigen Verbindungsstück verbindbar
sind. Diese Ausführungsform
der Plattenkonstruktion hat in der Seitenansicht im Wesentlichen
eine H-Form. Auch hierbei könnten
von den Platten Verstrebungsstücke
abragen.
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Zur
weiteren Verbesserung der Verbindung zwischen einer Betonschicht
und der Ortbetonschicht könnten
die Verstrebungsstücke
an ihrem der Oberfläche
der Plattenkonstruktion abgewandten Ende eine Verdickung oder ein
im Wesentlichen sphärisch
geformtes Endstück
aufweisen.
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In
einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform umfassen die Verbindungselemente
und/oder die Verbindungsmittel Kunststoff mit uni- oder multidirektional
angeordneten Fasern, welche insbesondere Glas-, Basalt- oder Kohlenstofffasern,
vorzugsweise boron-freie Silikatglasfasern umfassen, wobei der Kunststoff
insbesondere Polyester, Vinyl-Ester oder Polyurethan aufweist. Diese
Materialien weisen eine hohe Zugfestigkeit auf und sind somit für diese
Anwendung ganz besonders geeignet. Bei der Auswahl eines Materials für die Verbindungselemente
und/oder die Verbindungsmittel ist zu berücksichtigen, dass diese gegen
Feuchtigkeit und/oder Umgebungen mit einem hohen pH-Wert beständig sind.
Insbesondere ist auch die geringe Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien
von ganz besonderem Vorteil, da hierdurch die Wandkonstruktion keine Wärmebrücken aufweist
und eine sehr hohe Isolationswirkung möglich ist.
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Die
Dämmschicht
könnte
einen Polysterol-Hartschaum aufweisen. Üblicherweise wird eine aus
Polysterol-Hartschaum bestehende Dämmschicht durch Extrudieren
hergestellt.
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In
verfahrensmäßiger Hinsicht
wird die eingangs genannte Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs
15 gelöst.
Dieses Herstellungsverfahren ist auf die Herstellung von Wandbauelemente
mit einem Wendetisch abgestimmt. Hierbei wird der eine Teil des
Wandbauelements bei der Fertigung gewendet und nahezu deckungsgleich
an den anderen Teil des Wandbauelements angenähert und damit verbunden. Diese Herstellungsart
eignet sich somit für
eine Fertigung in einer Fabrik.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
dient insbesondere zur Herstellung eines Wandbauelements nach einem
der Patentansprüche
1 bis 14. Es ist durch die im folgenden beschriebenen Herstellungsschritte
gekennzeichnet. Zunächst
wird eine erste Betonschicht hergestellt, die als spätere Außenwand
eines Gebäudes dient.
Falls für
diese erste Betonschicht eine Bewehrung vorgesehen ist, wird das
diesbezügliche
Bewehrungsmaterial bei diesem Herstellungsschritt eingebaut. Auf
die noch nicht völlig
abgebundene erste Betonschicht wird eine Dämmschicht aufgebracht, die
beispielsweise aus Polysterol-Hartschaum besteht. Da die erste Betonschicht
noch nicht vollständig
abgebunden ist, wird zwischen der Dämmschicht und der ersten Betonschicht hierdurch
auch eine Haftverbindung hergestellt.
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Nunmehr
werden die Verbindungselemente und/oder die Verbindungsmittel durch
die Dämmschicht
in die erste Betonschicht eingebracht. Hierzu könnten beispielsweise Bohrungen
oder Schlitze in der Dämmschicht
vorgesehen sein, durch welche die Verbindungselemente bzw. die Verbindungsmittel
durchgesteckt werden. Das Vorsehen von Bohrungen in der Dämmschicht
für die
Verbindungselemente erleichtert in vorteilhafter Weise das Herstellen
eines Wandelements, da durch die Anordnung der Bohrungen automatisch
die den statischen Erfordernissen entsprechende Verteilung der Verbindungselemente
sicherstellt ist. Auch dieser Herstellungsschritt erfolgt in einem
Zustand, in dem die erste Betonschicht noch nicht völlig abgebunden
ist, so dass die Verbindungselemente bzw. die Verbindungsmittel
noch in die erste Betonschicht eingebracht werden können. Somit
erstreckten sich die Verbindungselemente bzw. die Verbindungsmittel
einerseits in die erste Betonschicht und andererseits ragen sie
auf der der ersten Betonschicht abgewandten Seite der Dämmschicht ab.
Gegebenenfalls wird die erste Betonschicht verdichtet, beispielsweise
durch Kraftbeaufschlagung in Verbindung mit Rüttelbewegungen einer für die erste
Betonschicht vorgesehenen Schalung.
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Bei
der Herstellung der zweiten Betonschicht kann auch Bewehrungsmaterial
eingebracht werden, dies wird in der Regel eine bevorzugte Ausführungsform
sein, da die zweite Betonschicht als Innenwand für ein herzustellendes Gebäude verwendet
wird und diese zur Abtragung der Bauwerkslasten dient.
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In
die zweite Betonschicht werden sodann Verbindungsmittel derart eingebracht,
dass die Verbindungsmittel sich sowohl in die zweite Betonschicht
erstrecken als auch von der zweiten Betonschicht abragen. Noch in
einem Zustand, in dem die zweite Betonschicht noch nicht vollständig abgebunden
ist, wird die erste Betonschicht samt Dämmschicht und Verbindungselemente
bzw. Verbindungsmittel – beispielsweise
mit einem Wendetisch – der
zweiten Betonschicht derart angenähert, dass die Verbindungselemente
sich in die zweite Betonschicht erstrecken. Gegebenenfalls werden
die beiden Betonschichten soweit aneinander angenähert, bis
die Verbindungselemente so gut wie vollständig sich durch die zweite
Betonschicht bis hin zur der der Dämmschicht abgewandten Oberfläche der
zweiten Betonschicht erstrecken. Insoweit dienen die Verbindungselemente
zur Bestimmung der Breite des Zwischenraums, haben also eine Distanzhalter-Funktion.
Die erste Betonschicht ist bei diesem Verfahrensschritt zumindest
weitgehend abgebunden. Die zwei Betonschichten sind bei der Annäherung derart
zueinander orientiert, dass die von der jeweiligen Betonschicht
abragenden Verbindungsmittel einander zugewandt sind. Insoweit erstrecken
sich die Verbindungsmittel in den zwischen den zwei Betonschichten
vorgesehenen Zwischenraum. Ein Verdichten der zweiten Betonschicht
könnte
ebenfalls vorgesehen sein, vorzugsweise vor dem Verbinden der beiden
Teile.
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Alternativ
zu dem soeben beschriebenen Herstellungsverfahren eines Wandbauelements
wird im Folgenden ein ganz besonders bevorzugtes Herstellungsverfahren
beschrieben, dass sich insbesondere zur Herstellung unmittelbar
vor Ort auf einer Baustelle eignet und bei dem ein Wendetisch nicht
benötigt
wird. Es löst in
verfahrensmäßiger Hinsicht
die eingangs genannte Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs
16. Auch dieses Herstellungsverfahren dient vorzugsweise dient zur
Herstellung eines Wandbauelements nach einem der Patentansprüche 1 bis
14.
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So
werden in einem Herstellungsschritt die Verbindungselemente und/oder
die Verbindungsmittel durch eine Dämmschicht derart eingebracht,
dass die Verbindungselemente bzw. die Verbindungsmittel beidseitig
der Dämmschicht
abragen.
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Eine
erste Betonschicht wird hergestellt, in die gegebenenfalls Bewehrungsmaterial
eingebracht werden kann. In die erste Betonschicht werden sodann
Verbindungsmittel derart eingebracht, dass die Verbindungsmittel
sich sowohl in die erste Betonschicht erstrecken als auch von der
ersten Betonschicht abragen. Die Verbindungsmittel könnten mit
dem Bewehrungsmaterial der ersten Betonschicht verbunden werden.
Gegebenenfalls wird die erste Betonschicht verdichtet. Nun wird
auf die noch nicht völlig
abgebundene erste Betonschicht die Dämmschicht samt Verbindungselemente
bzw. Verbindungsmittel derart aufgebracht, dass die Verbindungselemente
sich in die erste Betonschicht erstrecken und zwischen der ersten
Betonschicht und der Dämmschicht
ein Zwischenraum verbleibt. Da die Verbindungselemente um einen
größeren Betrag
als die Verbindungsmittel von der der ersten Betonschicht zugewandten
Oberfläche
der Dämmschicht
abragen, wird dieser Zwischenraum automatisch hergestellt, indem
die Verbindungselemente an der Schalung der ersten Betonschicht
anstoßen.
Dieser Zwischenraum dient bei dem späteren Einbau des Wandbauelements
zum Auffüllen
mit Ortbeton.
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Auf
der der ersten Betonschicht abgewandten Seite der Dämmschicht
wird eine zweite Betonschicht hergestellt, wobei die Verbindungselemente
bzw. die Verbindungsmittel von der Dämmschicht aus sich in die zweite
Betonschicht erstrecken. Für
die zweite Betonschicht könnte
ebenfalls Bewehrungsmaterial vorgesehen sein. Nachdem die zwei Betonschichten
abgebundene haben, kann die so hergestellte Wand-/Deckenkonstruktion
unmittelbar verbaut werden.
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Die
eingangs genannte Aufgabe wird hinsichtlich eines Verbindungsmittels
für ein
Wandbauelement durch die Merkmale des Patentanspruchs 18 gelöst. Demgemäß kommt
das erfindungsgemäße Verbindungsmittel
bei einem Wandbauelement zum Einsatz, bei welchem zwei voneinander
beabstandet angeordnete Betonschichten vorgesehen sind, wobei einer
der beiden Betonschichten eine Dämmschicht
zugeordnet ist. Die zwei Betonschichten sind mit Hilfe von Verbindungselementen
miteinander verbunden, wobei zwischen der Dämmschicht und der anderen Betonschicht
zum Auffüllen
mit Ortbeton ein Zwischenraum vorgesehen ist. Die Verbindungselemente
erstreckten sich von der einen Betonschicht durch die Dämmschicht
und den Zwischenraum hindurch zur anderen Betonschicht. Erfindungsgemäß erstreckt
sich das Verbindungsmittel von einer Betonschicht gegebenenfalls
durch die Dämmschicht
hindurch lediglich bis in den Zwischenraum.
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Es
gibt nun verschiedene Möglichkeiten,
die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten
und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Patentansprüche
und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit
der Erläuterung
der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In
der Zeichnung zeigen
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1 eine schematische Darstellung
eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Wandbauelements gemäß der hier
vorliegenden Erfindung in einer Querschnittsdarstellung,
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2 eine schematische Darstellung
eines Ausschnitts des Wandbauelements aus 1,
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3 bis 9 jeweils eine schematische Darstellung
eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Ausschnitts eines Wandbauelements gemäß der hier vorliegenden Erfindung
in einer Querschnittsdarstellung,
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10 eine schematische Darstellung
des Ausführungsbeispiels
aus 9 in einer Draufsicht
und
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11 eine alternative schematische
Darstellung des Ausführungsbeispiels
aus 9 in einer Draufsicht.
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1 zeigt eine Querschnittsdarstellung
eines Wandbauelements 1, das zwei voneinander beabstandet
angeordnete Betonschichten 2, 3 aufweist. Die
Betonschicht 2 ist bei einem Gebäude, das mit mehreren Wandbauelementen 1 gebaut
wird, die Außenwand.
Der Einfachheit halber wird im folgenden die Betonschicht 2 auch
als äußere Betonschicht 2 bezeichnet.
Dementsprechend handelt es sich bei der Betonschicht 3 um die
innere Betonschicht eines herzustellenden Gebäudes und wird als innere Betonschicht 3 bezeichnet.
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Der äußeren Betonschicht
2 ist
die Dämmschicht
4 zugeordnet,
und zwar in der Form, dass die Dämmschicht
4 und
die Betonschicht
2 eine Haftverbindung aufweisen. Zwischen
der Dämmschicht
4 und
der inneren Betonschicht
3 ist zum Auffüllen mit Ortbeton ein Zwischenraum
5 vorgesehen.
Die einzelnen Schichten des Wandbauelements
1 aus
1 weisen im Einzelnen folgende
Dicken auf:
| äußere Betonschicht 2: | 60
mm |
| Dämmschicht 4: | 60
mm |
| Zwischenraum 5: | 140
mm |
| Innere
Betonschicht 3: | 50
mm. |
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Das
in 1 dargestellte Wandbauelement 1 weist
eine Länge
von 3600 mm auf.
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Die
Betonschichten 2, 3 sind mit mehreren Verbindungselementen 6 verbunden,
wobei die Verbindungselemente 6 sich von der äußeren Betonschicht 2 durch
die Dämmschicht 4 und
den Zwischenraum 5 hindurch zur inneren Betonschicht 3 erstrecken.
Das in den 1 und 2 gezeigte Verbindungselement 6 weist eine
Länge von
250 auf mm.
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Erfindungsgemäß ist mindestens
ein Verbindungsmittel 7 vorgesehen, das sich von der äußeren Betonschicht 2 durch
die Dämmschicht 4 hindurch
lediglich bis in den Zwischenraum 5 erstreckt. Somit verbindet das
Verbindungsmittel 7 die äußere Betonschicht 2 mit
dem Zwischenraum 5, wobei das Verbindungsmittel 7 sich
nicht bis zur inneren Betonschicht 3 erstreckt. Mit dem
Bezugszeichen 8 sind Verbindungsmittel bezeichnet, die
die innere Betonschicht 3 mit dem Zwischenraum 5 verbinden.
Die Verbindungsmittel 7 und 8 unterscheiden sich
in den Ausführungsbeispielen
der 1 und 2 insbesondere hinsichtlich
ihrer Länge
in senkrechter Richtung zur Betonschichtoberfläche. So sind die Verbindungsmittel 7 deshalb
größer ausgebildet,
weil sie sich durch die Dämmschicht 4 erstrecken.
Die Anzahl bzw. die Anordnung der in den 1 und 2 gezeigten Verbindungselemente 6 sowie
der Verbindungsmittel 7 und 8 dient lediglich
zur Darstellung eines Ausführungsbeispiels
und entspricht nicht unbedingt der Anzahl bzw. der Anordnung der
Verbindungselemente 6 bzw. der Verbindungsmittel 7 und 8 bei
einem tatsächlich
hergestellten Wandbauelement.
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Sowohl
die Verbindungselemente 6 als auch die Verbindungsmittel 7, 8 weisen
eine geringe thermische Leitfähigkeit
auf, die einen Wert von 0,5 W/(mK) aufweisen. Dementsprechend weist
das Wandbauelemente 1 so gut wie keine Wärmebrücke auf,
die insbesondere sich durch die Verbindungselemente 6 ergeben könnten. Dies
führt zu
einem Wandbauelement 1, das insgesamt eine ganz besonders
niedrige Wärmeleitfähigkeit
aufweist. Das Verbindungsmittel 8 könnte jedoch auch eine thermische
Leitfähigkeit
von 17 W/(mK) – wie
z.B. bei rostfreiem Stahl – oder
auch eine thermische Leitfähigkeit
von 50 W/(mK) – wie
z.B. bei Betonstahl – aufweisen.
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2 zeigt einen Detailausschnitt
des in 1 gezeigten Wandbauelements 1,
bei dem gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
sind. Die linke und die rechte Seite dieses Detailausschnitts ist
sich entsprechend weiterverlaufend vorzustellen.
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Die 3 bis 9 zeigen jeweils unterschiedliche Ausführungsformen
der Verbindungsmittel 7, 8, die erfindungsgemäß in ein
Wandbauelement 1 eingebaut werden können. Hierbei sind ebenfalls
nur Detailausschnitte gezeigt, wobei die linken und die rechten
Seiten dieser Detailausschnitte sich entsprechend weiterverlaufend
vorzustellen sind. Auch hier sind gleiche oder ähnliche Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet.
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So
ist das Verbindungsmittel 8 aus 3 im Querschnitt als W-förmiges Bauteil
ausgebildet, welches die innere Betonschicht 3 mit dem
Zwischenraum 5 verbindet. Das Gleiche gilt für das in 3 gezeigte Verbindungsmittel 7,
welches durch eine entsprechende Ausnehmung 9 in der Dämmschicht 4 eingebracht
wurde, wobei die Ausnehmung 9 gestrichelt angedeutet ist.
Die in 4 gezeigten Verbindungsmittel 7, 8 sind
im Querschnitt S-förmig
ausgebildet. Die in 5 gezeigten
Verbindungsmittel 7, 8 weisen eine Doppel-T-Form bzw.
eine – um
90 Grad gedrehte – H-Form
auf, wobei die zueinander parallel angeordneten Teile der Verbindungsmittel 7, 8 jeweils
in der Betonschicht 2 bzw. 3 und in dem Zwischenraum 5 angeordnet
sind. Die in 6 gezeigten
Verbindungsmittel 7, 8 sind Z-förmig ausgebildet,
wobei hier ebenfalls die zueinander parallel angeordneten Teile
der Verbindungsmittel 7, 8 jeweils in der Betonschicht 2 bzw. 3 und
in dem Zwischenraum 5 angeordnet sind.
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Bei
den in den
7 und
8 gezeigten Verbindungsmitteln
handelt es sich jeweils um Verbundanker gemäß der
DE 201 17 798 U1 , die mit
ihrem mittleren Bereich senkrecht zur Oberfläche der jeweiligen Betonschicht
2 bzw.
3 angeordnet
sind.
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Das
in 9 gezeigte Verbindungsmittel 7 bzw. 8 ist
in Form eines Gitterträgers
ausgebildet. Es handelt sich hierbei um einen Abstandhalter mit
der Bezeichnung „Dista" der zwei parallel
zueinander verlaufende Streben 10 aufweist, die zickzackförmig mit
einer Verbindungsstrebe 11 umschlingend verbunden sind.
Das Verbindungsmittel 7 bzw. 8 aus 9 ist in der inneren Betonschicht 3 bzw.
in der äußeren Betonschicht 2 wellenförmig angeordnet,
was schematisch in der Draufsicht aus 10 angedeutet
ist. Hierbei ist die innere Betonschicht 3 mit ihrer dem
Zwischenraum 5 zugewandten Oberfläche gezeigt, in welcher das
als Gitterträger ausgebildete
Verbindungsmittel 8 eingebracht ist. Gemäß der schematischen
Draufsicht aus 11 ist
in einem alternativen Ausführungsbeispiel
das Verbindungsmittel 8 aus 9 in
der inneren Betonschicht 3 gitterförmig angeordnet. In den 10 und 11 sind jeweils die die Strebe 10 umschlingenden
Verbindungsstreben 11 an den Umschlingungspunkten kreisförmig dargestellt.
Das in 9 gezeigte Verbindungsmittel 8 verleiht der
Betonschicht 3 zusätzlich
noch Stabilität,
wobei diese Funktion nicht zwingend bei allen Anwendungen des erfindungsgemäßen Wandbauelements 1 erforderlich
ist.
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In 8 ist gezeigt, dass sowohl
in der inneren Betonschicht 3 als auch im Zwischenraum 5 eine
Bewehrung 12 vorgesehen ist. Die Bewährung 12 der inneren
Betonschicht 3 ist in Form einer sich entlang der gesamten
Betonschicht 3 erstreckenden Strebe 13 ausgebildet,
die durch die in dem Verbundanker vorgesehenen, nicht gezeigten
Bohrungen verläuft.
Dementsprechend sind bei der Herstellung der inneren Betonschicht 3 zunächst die
Streben 13 einzubringen, auf die der Verbundanker aufgesteckt
bzw. eingefädelt
werden. Erst dann wird der Beton der inneren Betonschicht 3 in
eine entsprechende Schalung eingebracht. Die Bewehrung 12,
die im Zwischenraum 5 vorgesehen ist, ist in Form eines
Verstrebungselements 14 ausgebildet. Hierbei handelt es
sich um eine in der Länge
begrenzte Strebe, die durch die in dem Verbundanker vorgesehenen
Bohrungen eingeführt
wird.
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Die
in 2 gezeigten Verbindungsmittel 7, 8 umfassen
eine Plattenkonstruktion. Die als Plattenkonstruktion ausgeführten Verbindungsmittel 8 aus 2 weisen eine Länge in Richtung
senkrecht zur Oberfläche der
inneren Betonschicht 3 von ungefähr 100 mm auf. Die Länge der
Verbindungsmittel 7 umfasst ungefähr 160 mm. Die Breite der Plattenkonstruktion
der Verbindungsmittel 7, 8 beträgt jeweils
ungefähr
80 bzw. 100 mm. Die Plattenkonstruktion hat eine Dicke von ca. 1
bis 4 mm und weist multidirektionale angeordnete Fasern zur Verstärkung auf.
Von der Oberfläche
der Plattenkonstruktion ragen senkrecht hierzu Verstrebungsstücke 15 ab,
die eine Länge
von ungefähr
50 mm aufweisen. Durch die Verstrebungsstücke 15 haben die Plattenkonstruktionen
einen verbesserten Halt in der jeweiligen Schicht.
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Als
Verbindungsmittel 7, 8 könnte eine Plattenkonstruktion
vorgesehen sein, die zwei, im Wesentlichen parallel angeordnete
Platten umfasst, die mit einem Verbindungsstück verbindbar sind. Diese Plattenkonstruktion
erscheint im Querschnitt wie die Verbindungsmittel 7, 8 aus 5. Die zueinander parallel angeordneten Platten
könnten
quadratisch, rechteckig oder kreisförmig ausgebildet sein.
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Sowohl
von der soeben angedeuteten als auch von der in 2 gezeigten Plattenkonstruktion bzw. von
den in 5 gezeigten Verbindungsmitteln 7, 8 ragen
Verstrebungsstücke 15 ab,
die an ihrem der Oberfläche
der Plattenkonstruktion abgewandten Ende ein im Wesentlichen sphärisch geformtes
Endstück 16 aufweist.
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Die
Verbindungselemente 6 weisen unidirektional angeordnete,
boron-freie Silikatglasfasern mit einer Matrix aus Polyester auf.
Die Verbindungsmittel 7 und 8 weisen multidirektional
angeordnete Glasfasern in einem thermoplastischen Polyurethan auf
und können
durch die multidirektional angeordneten Glasfasern auch Scherkräfte aufnehmen.
Insoweit ist das in 1 gezeigte
Wandelemente völlig
frei von Stahlbeton oder sonstigen, aus Metall hergestellten Verbindungselementen.
Dementsprechend sind bei diesem Wandbauelement 1 keine
thermische Brücken
gebildet, so dass in vorteilhafter Weise eine ganz besonders gute
thermische Isolierung des Wandbauelements 1 vorliegt. Die
Dämmschicht 4 besteht
hierbei aus einem extrudierten Polysterol-Hartschaum.
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Abschließend sei
ganz besonders darauf hingewiesen, dass die voranstehend erörterten
Ausführungsbeispiele
lediglich zur Beschreibung der beanspruchten Lehre dienen, diese
jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele
einschränken.
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- 1
- Wandbauelement
- 2
- äußere Betonschicht
- 3
- innere
Betonschicht
- 4
- Dämmschicht
- 5
- Zwischenraum
- 6
- Verbindungselement
- 7
- Verbindungsmittel
zwischen (2) und (5)
- 8
- Verbindungsmittel
zwischen (3) und (5)
- 9
- Ausnehmung
für (7)
in (4)
- 10
- Strebe
von (7), (8) aus 9
- 11
- Verbindungsstrebe
- 12
- Bewehrung
- 13
- Strebe
- 14
- Verstrebungselement
- 15
- Verstrebungsstücke
- 16
- sphärisches
Endstück
von (15)