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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Ultraschallzähler zur
Bestimmung der Durchflußmenge
eines strömenden
Mediums, insbesondere Flüssigkeit oder
Gas, mit einem Gehäuse,
einer innerhalb des Gehäuses
angeordneten Meßstrecke,
entlang der eine Laufzeitmessung, insbesondere Differenzlaufzeitmessung,
durchführbar
ist, mindestens einem Ultraschallwandler, mindestens einem Umlenkspiegel, der
stromaufseitig zum strömenden
Medium liegt, mittels dem die Ultraschallwelle des Ultraschallwandlers
zum Meßrohr
hin umgelenkt wird. Bei Differenzlaufzeitmessung erfolgt die gegenläufige Messung entweder über Reflektion
des Ultraschallsignals des Ultraschallwandlers oder über ein
von einem weiteren Ultraschallwandler abgesandten Ultraschallsignals
am gegenüberliegenden
Ende der Meßstrecke.
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Die
EP 0 897 101 A1 beschreibt
einen Ultraschall-Durchflussmesser mit einem Gehäuse, welches einen Einlassstutzen
und einen Auslassstutzen aufweist. Im Einlassstutzen sowie im Auslassstutzen ist
je ein von einem Ultraschallwandler beschallter Spiegel angeordnet.
Die Spiegel sind je von einem Kunststoffträger gehalten, die seitlich
durch die Öffnung
im Einlass- bzw. Auslassstutzen einführbar sind. Zur Minimierung
des Strömungswiderstands des
Spiegels ist ein Verdrängungskörper am
Kunststoffträger
befestigt.
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Die
DE 201 07 894 U1 offenbart
ein Ultraschallflußmeßgerät der gattungsgemäßen Art.
Hierbei wird die Oberkante des strömungsabgewandten Umlenkspiegels
von dem Medium umströmt,
wodurch sich eine Rezirkulationszone bzw. Zonen reduzierter Strömungsgeschwindigkeit
im Bereich der Oberfläche
des ersten Ablenkspiegels bilden, die Verschmutzungen auf dem Ablenkspiegel
verursachen. Hierdurch leidet die Langzeitstabilität des Ultraschallflußmeßgerätes.
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Die
DE 199 30 278 A1 beschreibt
einen Ultraschallzähler
mit einem ersten Umlenkspiegel, welcher parallel zum Strömungsverlauf
ausgerichtete Bohrungen beinhaltet, die einer Verschmutzung des Umlenkspiegels
entgegenwirken sollen. Die darin beschriebenen Umlenkspiegel sind
allerdings in ihrer Fertigung sehr aufwendig, da eine Vielzahl von
Bohrungen, die nicht senkrecht zur Spiegelebene stehen, eingebracht
werden müssen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen neuartigen
Ultraschallzähler
zur Verfügung
zu stellen, welcher sich einerseits durch Langzeitstabilität und Verschmutzungsunempfindlichkeit
auszeichnet, andererseits aber einfach und kostengünstig herzustellen
ist.
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Die
vorstehende Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Ultraschallzähler dadurch
gelöst, dass
Mittel im Bereich des Umlenkspiegels vorgesehen sind, die die Strömung im
Bereich der Umlenkspiegeloberfläche
gezielt beeinflussen, derart, dass eine Rezirkulationszone, eine
Zone mit verringerter Strömung
und/oder eine Zone mit stehendem Medium aufgelöst, verlagert oder reduziert
wird. Die grundlegende Erkenntnis der Erfindung besteht darin, Mittel
vorzusehen, die die Ausbildung derartiger Zonen im Bereich der Ablenkspiegeloberfläche beeinflussen,
nämlich
diese unterbinden, verschieben oder zumindest in erheblichem Maße reduzieren.
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Dies
kann zweckmäßigerweise
in ausgewählten
Durchflußbereichen
erfolgen, welche der Zähler
typischerweise betrieben wird. Somit kann gewährleistet werden, dass Schichten
während
einer Stillstandphase oder bei untypischen Durchflüssen wieder
abgetragen werden.
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Zweckmäßigerweise
umfassen die Mittel Strömungsleiteinrichtungen
für die
Erzeugung mindestens einer gerichteten Teilströmung, wobei die Teilströmung – insbesondere
im oberen Bereich des ersten Umlenkspiegels – im Wesentlichen parallel
zur Oberfläche
des ersten Umlenkspiegels gerichtet ist. Diese Teilströmung verhindert
die Ausbildung unerwünschter
Strömungszonen,
z. B. einer Rezirkulationszone im Bereich der Spiegeloberfläche und
damit ein allmähliches
Ablagern von Verschmutzungen.
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Die
Mittel sind nach einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
zweckmäßigerweise
vor allem im Bereich des oberen Endes des Umlenkspiegels vorgesehen.
Sie wirken daher unmittelbar auf die sich ebenfalls in diesem Bereich
ergebenden Strömungszonen
(z. B. Rezirkulationswirbel) ein.
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Die
Mittel können
sich zweckmäßigerweise im
Bereich des Umlenkspiegelhalters und/oder im Bereich des Umlenkspiegels
selbst befinden.
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Ein
geeignetes Mittel besteht darin, den Spiegelhalter in Form eines
seitlich angrenzenden Spiegelhalterfortsatzes zu gestalten, wobei
Letzterer im Wesentlichen bündig
an der Oberfläche
des ersten Umlenkspiegels anliegt. Hierdurch wird sozusagen die
Oberfläche
des Umlenkspiegels mittels dem Spiegelhalterfortsatz aufgenommen
und nach oben hin verlängert.
Damit wird erreicht, dass sich die Rezirkulationszone von der Oberfläche des
Umlenkspiegels in den Bereich des Spiegelhalterfortsatzes verschiebt.
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Als
Mittel sind zweckmäßigerweise
mindestens eine entsprechend gerichtete Düse oder eine entsprechende
Anordnung aus mehreren Düsen
vorgesehen.
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Alternativ
oder zusätzlich
hierzu können
die Mittel auch mindestens eine entsprechend gerichtete Leiteinrichtung,
insbesondere Leitflügel,
umfassen.
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Hierbei
kann sich die Düse
entweder im ersten Umlenkspiegel, im Umlenkspiegelhalter oder zwischen
erstem Umlenkspiegel und Umlenkspiegelhalter befinden.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die gerichtete
Leiteinrichtung bzw. Düse
gewölbt
bzw. gekrümmt.
Auch das oberseitige Ende des Spiegelhalterfortsatzes ist vorteilhafterweise
gekrümmt
ausgebildet.
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Des
weiteren ist in vorteilhafter Weise ein Rücklaufkanal ausgebildet, in
dem aufgrund einer am Ende des Rücklaufkanals
befindlichen Hauptströmung
nach dem Venturi-Prinzip gebildeten Unterdrucks eine Rückströmung stattfindet,
die zu einer erhöhten
Strömung
und damit zu einer Selbstreinigung des Spiegels führt. Der
Rücklaufkanal
ist hierbei derartig ausgestaltet, das er im Bereich des Übergangs von
Spiegel zu Spiegelhalterfortsatz im Wesentlichen parallel zur Spiegeloberfläche verläuft. Der
Rücklaufkanal
kann sich durch einen Vorsprung am Spiegelhalterfortsatz hindurch
erstrecken oder durch einen entsprechend geformten Spiegelhalterfortsatz
in Verbindung mit einem zusätzlichen
Teil gebildet sein.
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Eine
weitere zweckmäßige Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung besteht darin, dass der Spiegelfortsatzhalter
im Bereich seines Übergangs zum
Umlenkspiegel eine flache, im Wesentlichen bündig abschließende Verlängerung
der Umlenkspiegeloberfläche
bildet, mit der Folge, dass sich die Rezirkulationszone in den Bereich
des Spiegelhalterfortsatzes verschiebt.
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Eine – auch nebengeordnet
beanspruchte – Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der
Umlenkspiegelhalter zweckmäßigerweise
aus zwei entlang einer längs verlaufenden
Trennlinie zusammensetzbaren Hälften besteht.
Dies erleichtert zum einen den Einsatz des Spiegels sowie zum anderen
die Herstellung des Umlenkspiegelhalters als aufwendig geformtes Kunststoffformteil.
Auch können
identische Hälften für zusätzliche
Umlenkspiegel im Ultraschallzähler vorgesehen
sein. Diese Idee ermöglicht
eine optimale Fixierung der Umlenkspiegel, was eine wichtige Voraussetzung
zur Gewährleistung
einer Langzeitstabilität
des Ultraschallzählers
ist.
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Wenn
der Umlenkspiegelhalter Mittel zur Fixierung des Meßrohrs aufweist,
ist vorteilhafterweise keine Gehäusebearbeitung
notwendig.
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Ferner
können
die thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Spiegelhalter, Gehäuse und/oder
Spiegel angepaßt
sein.
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Der
Umlenkspiegel weist zweckmäßigerweise
parallele Halteflächen
auf. Er kann z. B. vieleckig, insbesondere achteckig ausgebildet
sein, wodurch bessere Fixiergenauigkeiten beim Einbau erreicht werden.
Die Fixierung des Spiegels erfolgt hierbei z. B. formschlüssig entweder über die
vier rechtwinkeligen Flächen
oder über
die vier diagonalen Flächen.
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Weiterhin
können
durch entsprechende Taschen im Halter die Spiegel formschlüssig gehalten werden,
was die Langzeitstabilität
erhöht.
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Zweckmäßigerweise
weist die Teilströmung im
Vergleich zur Hauptströmung
eine größere Fließgeschwindigkeit
auf.
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Das
Verhältnis
von Teilströmung
zu Gesamtströmung
ist ≤ 1:20
bzw. liegt zweckmäßigerweise
in einem Bereich von 1:20 bis 1:130. Damit erfolgt keine wesentliche
Verfälschung
der Hauptströmung
und damit keine negative Beeinträchtigung
der Meßeigenschaften
des Ultraschallzählers.
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Die
Haltestege am Umlenkspiegelhalter können siebförmig oder als Strömungsgleichrichter
ausgebildet sein.
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Der
Gegenstand des Anspruchs 18 hat den Vorteil, dass – aufgrund
der besonderen Fixierung – eine
reduzierte Toleranz der Bauteile möglich wird.
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Zweckmäßige Ausgestaltungen
der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine Schnittdarstellung
eines Ultraschallzählers
der vorstehend beschriebenen Art;
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2 zeigt in stark vereinfachter
schematischer Darstellungsweise die Ausbildung einer Rezirkulationszone
bei einem Umlenkspiegel des Standes der Technik;
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3 zeigt einen Umlenkspiegel
sowie Umlenkspiegelhalter gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4 zeigt eine weitere Ausgestaltung
eines Umlenkspiegels sowie Umlenkspiegelhalters gemäß der Erfindung
in Längsschnittdarstellung
(4A), in stirnseitiger
Draufsicht auf den Umlenkspiegel (4B)
sowie eine Hälfte
des Umlenkspiegelhalters in perspektivischer Darstellungsweise (4C);
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5 zeigt in stark vereinfachter,
schematischer Darstellungsweise einen Umlenkspiegel sowie Umlenkspiegelhalter
mit einem Rücklaufkanal,
der in den Umlenkspiegelhalter integriert ist (5A) sowie mit einem Rücklaufkanal, der vom Spiegelhalterfortsatz
sowie einem zusätzlichen
Teil gebildet ist (5B);
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6 eine weitere Ausgestaltung
des Umlenkspiegels sowie Umlenkspiegelhalters gemäß der Erfindung
mit einem verlängerten
Spiegelhalterfortsatz;
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7 eine weitere Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Ultraschallzählers im
Längsschnitt sowie
perspektivischer Darstellung sowie
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8 den Bereich des Umlenkspiegelhalters
des Ultraschallzählers
nach 7 in stromaufseitiger
Draufsicht.
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Die
Darstellung in 1 zeigt
einen gattungsgemäßen Ultraschallzähler mit
einem Gehäuse 1,
einem Ultraschallwandler 2 sowie einem weiteren Ultraschallwandler 3,
welche jeweils über
hierfür
vorgesehene Gehäuseöffnungen
in der Seitenwandung des Gehäuses 1 eingesetzt
und durch zugehörige Abdeckungen
mit Dichtungen in der Wandung des Gehäuses 1 gehalten sind.
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Dem
Ultraschallwandler 2 ist ein Umlenkspiegel 5,
dem weiteren Ultraschallwandler 3 ein weiterer Umlenkspiegel 6 zugeordnet.
Die Meßstrecke 4 (d.
h. der Weg der Schallsignale) verläuft vom Ultraschallwandler 2 zum
Umlenkspiegel 5, von Letzterem zum weiteren Umlenkspiegel 6 und
von diesem zum weiteren Wandler 3 und von diesem gegenläufig zurück. Die
Meßstrecke 4 hat
demzufolge eine U-Form. Es können
aber im Rahmen der Erfindung auch weitere Spiegel (nicht dargestellt)
und eine diagonal verlaufende Schallführung vorhanden sein (nicht
dargestellt).
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Der
Bereich zwischen beiden Umlenkspiegeln 5 bzw. 6 der
Meßstrecke 4 wird
von einem Meßrohr 7 umgeben,
welches über
einen Meßrohrhalter 9 im
Gehäuse 1 gehalten
wird.
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Das
Medium, z. B. Brauchwasser, fließt über einen nicht dargestellten
Einlauf in der Darstellung von 1 von
links ein, umströmt
den Umlenkspiegel 5, strömt entlang der Meßstrecke 4,
umströmt
den weiteren Umlenkspiegel 6 und verläßt den Ultraschallzähler im
Bereich des (ebenfalls nicht dargestellten) Auslasses. Die Umlenkspiegel 5 bzw. 6 werden
jeweils von einem Umlenkspiegelhalter 8 fixiert, von dem
lediglich Umlenkspiegelhalter 8 im Bereich des Umlenkspiegels 5 in 1 dargestellt ist.
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Beim
Stand der Technik ergibt sich das Problem, dass beim Umströmen des
Umlenkspiegels 5 insbesondere im Bereich von dessen Oberseite
sich z. B. eine sogenannte Rezirkulationszone 16 ausbildet,
welche mit fortschreitender Zeit zu Ablagerungen auf der Oberfläche des
Umlenkspiegels und damit zu einer Beeinträchtigung des Langzeitbetriebs führen kann.
Diese Ablagerungen sind in 2 (übertrieben)
mit der Bezugsziffer 19 dargestellt. Als Rezirkulationszone
wird der Bereich bezeichnet, in dem sich Rezirkulationswirbel 20 entlang
der Oberfläche
des Umlenkspiegels 5 ausbilden.
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Eine
Ausgestaltung des Ultraschallzählers gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in 3 näher erläutert. Demzufolge
befindet sich im Bereich des Umlenkspiegelhalters 8 eine
Düse 12 zur
Erzeugung eines Teilstroms, welcher im oberen Bereich der Oberfläche des
ersten Umlenkspiegels 5 parallel zu dessen Oberfläche gerichtet
ist. Dieser Teilstrom verhindert die Ausbildung von Rezirkulationswirbeln 20 und
damit einer Rezirkulationszone. Die Düse weist einen leicht gekrümmten Verlauf
auf und verläuft
zur Spiegeloberfläche
hin mit sich stetig verjüngendem Querschnitt.
Die Düse 12 ist
zweckmäßigerweise flach
ausgebildet, damit der Teilstrom einen breiteren Oberflächenbereich
des Umlenkspiegels 5 erfaßt.
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Der
Halter 8 ist hülsenförmig ausgebildet
und wird axial in das Gehäuse 1 des
Ultraschallzählers eingeschoben.
Darüber
hinaus weist der Halter 8 zweckmäßigerweise – wie in 3 dargestellt – umfänglich angeordnete, großflächige Durchbrüche auf. In
dem der Halterung des Umlenkspiegels 5 gegenüberliegenden
Bereich des Umlenkspiegelhalters 8 befindet sich eine umlaufende
Vertiefung, die als Aufnahme 10 für einen in 3 nicht dargestellten Meßrohrhalter
(Bezugsziffer 9 in 4A)
dient.
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Der
Umlenkspiegel 5 wird in eine Anordnung von einer Mehrzahl
von gegenüberliegenden
Haltevorsprüngen 13 an
zwei zueinander parallelen Flächen
fixiert, von denen in 3 lediglich
zwei der Übersichtlichkeit
halber dargestellt sind.
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Aufgrund
der Ausbildung sowie Anordnung der Düse 12 wird eine im
Vergleich zum Volumen der Hauptströmung geringe Teilströmung parallel
zur Oberfläche
des ersten Umlenkspiegels 5 an dessen oberseitigem Ende
mit hoher Geschwindigkeit eingebracht und bedingt damit eine Vermeidung
oder zumindest erhebliche Reduzierung der Ausbildung von Rezirkulationswirbeln 20 im
Bereich der Oberfläche des
Umlenkspiegels 5. Dadurch, dass die Teilströmung lediglich
einen Bruchteil (die Querschnittsverhältnisse liegen bei 2–4 mm2 bei 50–400
mm2 für Hauptströmung) der
Gesamtströmung
umfaßt,
beispielsweise 1:100 der Gesamtströmung, entsteht durch die Teilströmung keine
wesentliche Verfälschung
der Hauptströmung
und damit keine negative Beeinträchtigung
der Meßeigenschaften
des Ultraschallzählers.
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Der
Umlenkspiegelhalter besteht zweckmäßigerweise aus einem Material mit hohem Elastizitätsmodul,
insbesondere aus Kunststoff, z. B. aus faserverstärkten Kunststoffen
wie PES, PSU, PPSU, PPA, PEI, PEEK/PEAK einschließlich deren
Derivate PPS oder PPE. Insbesondere kann durch Beimengen von Glas
oder Kohlefasern die Wärmeausdehnung
dem Gehäuse
(typisch Metall) angepaßt
werden.
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Die
Haltestege des Umlenkspiegelhalters 8 sind im Querschnitt
klein gehalten, beispielsweise kleiner als 4 mm2 (z.
B. 2 × 2
mm), um den Druckverlust bei der Spiegelumströmung gering zu halten sowie
die Stege akustisch vernachlässigen
zu können. Die
Querschnittsgeometrie der Stege des Umlenkspiegelhalters 8 hat
zweckmäßigerweise
eine die Verwirbelung des Mediums begünstigende Form, wie dies später noch
näher erläutert werden
wird.
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Alternativ
können
die Stege 22 des Umlenkspiegelhalters 8 – vgl. 7 – aber auch eine gleichrichtende
Wirkung auf die Strömung,
insbesondere auf die Einlaufströmung
haben.
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Auch
größere Fremdkörper, die
den Ultraschallzähler
beschädigen
könnten,
werden durch die Stege 22 des Umlenkspiegelhalters 8 bzw.
deren Anordnung abgefangen. Die Stege 22 können alternativ auch
siebförmig
ausgebildet sein.
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4A zeigt eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung. Der dort dargestellte Umlenkspiegelhalter 8 entspricht
dem Umlenkspiegelhalter 8 der Ausgestaltung nach 3. Anstelle der Düse ist bei
der Ausgestaltung nach 4A eine
Anordnung von Leitflügeln 14 vorgesehen.
Diese Leitflügel 14 gewährleisten
ebenfalls die Ausbildung einer entsprechenden Teilströmung, die
am oberen Ende des Umlenkspiegels 5 parallel zu dessen
Oberfläche
gerichtet eintritt.
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Zur
Gewährleistung
einer einfachen Herstellbarkeit, insbesondere als Kunststoffformteil,
ist der Umlenkspiegelhalter 8 der Ausgestaltung nach 3 sowie 4 in Form zweier längsgeschnittener Hälften ausgebildet,
wie sich dies aus 4B ergibt.
Die beiden Hälften
sind spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet. Die Leitflügel 14 einer
jeden Hälfte
des Umlenkspiegelhalters 8 können als zusätzlich vorgesehenes
Teil angeordnet sein oder in das Formteil integriert sein.
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Aus 4A wird darüber hinaus
die Befestigung des Meßrohrs 7 über dessen
Meßrohrhalter 9 sowie
die Aufnahme 10 für
den Meßrohrhalter 9 erkennbar.
In 4B sind identische
Merkmale der beiden Hälften
des Umlenkspiegelhalters 8 lediglich einmal gezeichnet.
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Bis
auf den herausgestellten Unterschied gelten alle zu der Ausgestaltung
nach 3 erwähnten Merkmale
gleichermaßen
auch für
die Ausgestaltung nach 4.
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Wie
aus den 4B sowie 4C weiterhin hervorgeht,
ist der Umlenkspiegel 5 achteckig ausgebildet und wird über entsprechende
Haltevorsprünge 13,
die an diametral einander gegenüberliegenden parallelen
Kanten angreifen, gehalten. Hierdurch wird eine besonders sichere
Fixierung des Umlenkspiegels 5 gewährleistet.
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Der
erste Umlenkspiegel 5 besteht zweckmäßigerweise aus einem Blechteil,
welches entweder gestanzt oder wasserstrahlgeschnitten ist.
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Die
vorstehenden Ausführungen
zum ersten Umlenkspiegel 5 gelten in gleicher Weise für die Ausgestaltung
des Ultraschallzählers
nach 3 sowie für die nachfolgend
beschriebenen Ausgestaltungen.
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In
der Ausgestaltung nach 5A,
welche lediglich den Umlenkspiegel 5 sowie den diesbezüglichen
Umlenkspiegelhalter 8 zeigt, wird über einen Venturi-Effekt ein
partieller Unterdruck zur Erzeugung einer gerichteten Rückströmung 15 entlang
eines Bereichs der Oberfläche
des Umlenkspiegels 5 erzeugt. Hierzu ist an der Oberseite
des Spiegelhalterfortsatzes 18 eine gewölbte Leitfläche zusammen mit einem Rücklaufkanal 17 vorgesehen.
Der Rücklaufkanal 17 verläuft aus
der Ebene der Oberfläche des
Umlenkspiegels 5 leicht gekrümmt in Richtung der Strömung. Die
hierdurch erzeugte Rückströmung 15 gewährleistet
ein permanentes Absaugen von Ablagerungen im Bereich der Spiegeloberfläche und damit
einen Selbstreinigungseffekt.
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Das
gleiche gilt für
die Ausgestaltung nach 5B.
Der einzige Unterschied besteht hierbei darin, dass der Rücklaufkanal 17 durch
den Spiegelhalterfortsatz 18 einerseits sowie durch eine
zusätzlich vorgesehene
Nase 21 gebildet ist.
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Bei
der Ausgestaltung nach 6 ist
ebenfalls ein Spiegelhalterfortsatz 18 vorgesehen, welcher
an dessen Oberseite eine gewölbte
Leitfläche aufweist.
Hierbei ist der Spiegelhalterfortsatz 18 langgestreckt,
damit eine verlängerte,
im Wesentlichen ebene Oberfläche
sich bündig
an das obere Ende der Oberfläche
des Umlenkspiegels 5 anschließt. Hierdurch wird eine Verlagerung
der Rezirkulationszone 16 in den Bereich des Spiegelhalterfortsatzes 18 bewirkt.
Gleichzeitig erfolgt eine im Wesentlichen parallel zur Oberfläche des
ersten Umlenkspiegels 5 gerichtete Strömung, die Ablagerungen in diesem
Bereich unterbindet.
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7 zeigt eine weitere Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Ultraschallzählers im
Längsschnitt.
Besonders gut zu erkennen ist der stromlinienförmig geformte Umlenkspiegelhalter 8 einschließlich der
Haltestege 11. Der Umlenkspiegelhalter 8 ist ein
einziges Formteil und umfaßt
die Aufnahme des Umlenkspiegels 5, die Haltestege 11 sowie
die Aufnahme 10 für
den Meßrohrhalter 9 des
Meßrohrs 7.
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Bei
der Ausgestaltung nach 7 ist
der Umlenkspiegelhalter 8 über die Gesamtlänge der Meßstrecke 4 einteilig
ausgebildet, d. h. trägt
sowohl den einen Umlenkspiegel 5 als auch den weiteren Umlenkspiegel 6.
Darüber
hinaus wird der Umlenkspiegelhalter 8 über ein zentral angebrachtes
Fixierelement 22 in Position gehalten, wodurch die Bauteile
(aufgrund der symmetrischen Fixierung) mit einer reduzierten Toleranz
gefertigt werden können.
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8 zeigt eine Draufsicht
auf den Umlenkspiegelhalter 8 aus stromaufseitiger Sicht.
Der Umlenkspiegelhalter 8 umfaßt zwei gekreuzt verlaufende
Haltestege 11, mit denen eine Strömungsgleichrichtung erzielt
wird. Im Mittelbereich des Umlenkspiegelhalters 8 ist der
Umlenkspiegel 5 positioniert.
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Verschiedene
Merkmale der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ultraschallzählers können in
beliebiger Weise untereinander ausgetauscht werden.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird ein neuartiger Ultraschallzähler zur
Verfügung
gestellt, dessen Umlenkspiegel frei von Ablagerungen ist und damit
eine verbesserte Langzeitstabilität aufweist. Gleichzeitig ist
der Ultraschallzähler
in einfacher und kostengünstiger
Weise herzustellen. Die Erfindung stellt daher einen ganz wesentlichen
Beitrag auf dem einschlägigen
Gebiet der Technik dar.
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- 1
- Gehäuse
- 2
- Wandler
- 3
- Wandler
- 4
- Meßstrecke
- 5
- Umlenkspiegel
- 6
- Umlenkspiegel
- 7
- Meßrohr
- 8
- Umlenkspiegelhalter
- 9
- Meßrohrhalter
- 10
- Aufnahme
für Meßrohrhalter
- 11
- Haltesteg
- 12
- Düse
- 13
- Haltevorsprung
- 14
- Leitflügel
- 15
- Rückströmung
- 16
- Rezirkulationszone
- 17
- Rücklaufkanal
- 18
- Spiegelhalterfortsatz
- 19
- Ablagerungen
- 20
- Rezirkulationswirbel
- 21
- Nase
- 22
- Fixierelement