DE10329224B3 - Ausrichtvorrichtung für ein optisches Gerät - Google Patents

Ausrichtvorrichtung für ein optisches Gerät Download PDF

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Abstract

Ausrichtvorrichtung für ein optisches Gerät, die eine Entfernungsmeßeinrichtung zur Abstandsbestimmung von einem Objekt aufweist, wobei die Entfernungsmeßeinrichtung Mittel zum Bestimmen von mindestens zwei Abstandsmaßen zwischen der Ausrichtvorrichtung und dem Objekt entlang mindestens zwei unterschiedlicher Meßachsen aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ausrichtvorrichtung für ein optisches Gerät, wie sie in Anspruch 1 dargelegt ist.
  • Herkömmliche Entfernungsmeßeinrichtungen für optische Geräte wie beispielsweise Fotoapparate oder Filmkameras haben den Nachteil, daß sie lediglich eine eindimensionale Entfernungsmessung gestatten, nicht hingegen eine Ausrichtung der Kamera o.ä. unter einem vorgegebenen Winkel relativ zu einem Objekt, was bspw. bei der Aufnahme eines quadratischen oder rechteckigen Gegenstands wie etwa eines Gemäldes o.ä. von Bedeutung sein kann.
  • Aus der DE 43 06 493 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Parallelrichten eines Transportwagens bekannt, wobei zwei mit Abstand voneinander angeordnete Abstandssensoren zur Ausrichtung des Wagens benutzt werden.
  • Aus der DE 36 31 395 A1 ist eine Meßeinrichtung zur Bestimmung der relativen Ausrichtung zweier Körper anhand von Meßstrahlen bekannt.
  • In der US 4,995,722 ist ein System zum Unterstützen des Landevorgangs eines Hubschraubers mit Hilfe eines von dem Hubschrauber ausgesandten Strahlenkegels und einer Erfassungseinrichtung in der Landeebene beschrieben.
  • Aus der DE 695 23 670 T2 ist ein Anzeigeverfahren und -gerät mit drei relativ zueinander versetzten, divergierende Meßstrahlen aussendenden Abstandssensoren zum Ändern von zu projizierenden Bilddaten bekannt.
  • In der US 5,455,647 ist ein Projektor mit einer Steuerung zum Ausrichten der Linsen mit Hilfe von zwei mit gegenseitigem Abstand angeordneten Abstandssensoren beschrieben.
  • Aus der US 5,995,765 ist eine Kamera bekannt, die mit einem Abstandssensor zur Messung in unterschiedlichen Richtungen ausgestattet ist.
  • Die DE 40 21 375 A1 zeigt eine Autofokuskamera mit mehreren Entfernungssensoren.
  • Aus der DE 199 48 544 A1 ist eine Kamera mit Neigungssensoren, Laser-Distanzmesser und Kompasssensor sowie GPS-Gerät bekannt.
  • Aus FR 2 694 806 ist ein System und ein Verfahren zur Anfertigung von terrestrischen Aufnahmen bekannt, bei dem ein Fotoapparat mit Neigungsmessgeräten und Peilinstrumenten verwendet wird.
  • Die DE 101 17 953 A1 beschreibt eine Positionierhilfe für ein Handwerkzeuggerät mit einem berührungslosen Entfernungsmeßsystem.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gattungsgemäße Ausrichtvorrichtung als Zusatzvorrichtung für ein optisches Gerät bereitzustellen, mit der eine Ausrichtung des Geräts unter einem gewählten Winkel relativ zu einem Objekt in konstruktiv einfacherer Weise möglich ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Ausrichtvorrichtung für ein optisches Gerät nach Anspruch 1 gelöst.
  • Die Meßachsen können symmetrisch zu einer Objektachse der Ausrichtvorrichtung angeordnet sein.
  • Es kann vorgesehen sein, daß die Meßachsen mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander sind. Der gegenseitige Abstand kann beispielsweise zwischen 5 und 25 cm betragen und einstellbar sein.
  • Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Meßachsen divergent verlaufen und einen Öffnungswinkel einschließen, der einstellbar sein kann.
  • Die Meßachsen können in einer oder mehreren Meßebenen angeordnet sein, beispielsweise in einer horizontalen und/oder in einer vertikalen Meßebene.
  • Die Meßachsen können auf einer Kegelmantelfläche liegen, deren Achse mit einer Objektachse übereinstimmt.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Entfernungsmeßeinrichtung eine Lasermeßeinrichtung aufweist. Die Lasermeßeinrichtung kann zur Erzeugung mehrerer entlang der Meßachsen gerichteter Meßstrahlen gleichzeitig ausgebildet sein.
  • Alternativ kann die Lasermeßeinrichtung zum Erzeugen mehrerer entlang der Meßachsen gerichteter Meßstrahlen zeitlich nacheinander ausgebildet sein. In diesem Falle kann vorgesehen sein, daß die Lasermeßeinrichtung einen Meß- oder Scanvorgang in horizontaler und/oder vertikaler Richtung durchführt. Außerdem kann vorgesehen sein, daß die Lasermeßeinrichtung einen Meß- oder Scanvorgang entlang einer Kegelmantelfläche, deren Achse mit einer Objektachse übereinstimmt, durchführt.
  • Bevorzugt sieht die Erfindung vor, daß der Entfernungsmeßeinrichtung eine Auswertevorrichtung zugeordnet ist, die die mindestens zwei Abstandsmaße miteinander in Beziehung setzt. Hierbei kann vorgesehen sein, daß die Auswerteeinrichtung eine Differenz- und/oder Verhältniswertbildung von Abstandsmaßen vornimmt.
  • Zusätzlich kann vorgesehen sein, daß die Entfernungsmeßeinrichtung Mittel zum Bestimmen eines zentralen Abstandsmaßes entlang einer Objektachse aufweist.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Ausrichtvorrichtung eine erste Neigungsmeßeinrichtung zum Bestimmen eines ersten Neigungswinkels gegenüber einer Horizontalebene um eine Objektachse aufweist. Weiter kann vorgesehen sein, daß die Ausrichtvorrichtung eine zweite Neigungsmeßeinrichtung zum Bestimmen eines zweiten Neigungswinkels gegenüber einer Horizontalebene um eine horizontale, senkrecht zu einer Objektachse verlaufende Querachse aufweist.
  • Schließlich kann vorgesehen sein, daß die Ausrichtvorrichtung einen Kompaß und/oder eine Positionsbestimmungseinrichtung, insbesondere GPS-Einheit aufweist.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß die Ausrichtvorrichtung einen Zusatzlaser aufweist, dessen Strahlrichtung durch eine Objektachse geht und mit dieser einen einstellbaren Winkel zwischen 0° und 90° einschließt. Hierbei kann vorgesehen sein, daß die Strahlrichtung des Zusatzlasers auf einer Kegelmantelfläche, deren Achse mit einer Ob jektachse übereinstimmt, einstellbar ist. Ferner besteht die Möglichkeit, daß der Zusatzlaser mehrere Strahlen erzeugt, die auf der Kegelmantelfläche liegen.
  • Zweckmäßigerweise ist eine Übertragungseinrichtung zum Übertragen von Positionierungsdaten, insbesondere von Abstandsmaßen und/oder Neigungsdaten, an ein optisches Gerät oder eine Datenverarbeitungsanlage vorhanden.
  • Es kann vorgesehen sein, daß die Ausrichtvorrichtung in einen Neigekopf integriert ist.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein optisches Gerät, insbesondere Aufnahmegerät wie Fotoapparat oder Filmkamera, mit einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist.
  • Die einzige Figur zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung.
  • Die im Ganzen mit 1 bezeichnet Ausrichtvorrichtung weist ein Gehäuse 2 auf, das mit einer unteren, schwalbenschwanzartig profilierten Aufnahme 4 zum Aufsetzen auf einen Stativkopf 6 o.ä. und mit einer entsprechend ausgebildeten oberen Aufnahme 8 zum paßgenauen Aufsetzen eines nicht dargestellten optischen Geräts, beispielsweise eines Fotoapparats, versehen ist. Mit Hilfe einer Klemmschraube 10 und einer durch diese bewegten Klemmplatte 12 kann das optische Gerät lagegenau in der Aufnahme 8 fixiert werden.
  • Der Stativkopf 6 ist in an sich bekannter Weise in alle Richtungen schwenk- und drehbar und ermöglicht so eine gewünschte Ausrichtung des optischen Geräts in drei Dimensionen.
  • Innerhalb des Gehäuses 2 ist eine Entfernungsmeßeinrichtung untergebracht, die die Bestimmung von mindestens zwei Abstandsmaßen zwischen der Ausrichtvorrichtung 1 und einem mit dem optischen Gerät aufzunehmenden Objekt G, das sich mit Abstand vor der Ausrichtvorrichtung befindet, ermöglicht. In der dargestellten Ausführungsform sind zwei unabhängig voneinander arbeitende Entfernungsmeßeinheiten vorhanden, von denen eine erste ein erstes Abstandsmaß zu dem Objekt entlang einer ersten Meßrichtung 14 bestimmt und eine zweite ein zweites Abstandsmaß entlang einer zweiten Meßrichtung 16 bestimmt. Die Meßrichtungen 14, 16 sind parallel zueinander und jeweils mit gleichem Abstand b von einer Objektachse 18 angeordnet. Die Objektachse 18 entspricht der Blick- oder Aufnahmerichtung des optischen Geräts und weist in der Regel mittig auf das Objekt, was durch Anpeilen des Objekts entweder mit Hilfe des optischen Geräts oder mit Hilfe einer Zieleinrichtung erreicht wird, die in dem Gehäuse 2 im Bereich der Objektachse 18 angeordnet ist und über einen geeigneten Einblick ein Anpeilen des Objekts nach Art eines Suchers ermöglicht.
  • Alternativ zu der dargestellten Ausführungsform mit parallelen Meßachsen 14, 16 kann vorgesehen sein, daß die erste und zweite Meßachse jeweils einen insbesondere gleichen Winkel mit der Objektachse 18 einschließt, wie dies gestrichelt für Meßachsen 20, 22 dargestellt ist, die jeweils einen Winkel α mit der Objektachse 18 einschließen. Der Winkel α kann einstellbar sein. Als weitere Alternative könnte eine Vielzahl von Meßachsen vorgesehen sein, die in der Ebene der dargestellten Meßachsen 14, 16 bzw. 20, 22 angeordnet sind und einen Winkelbereich um die Objektachse 18 herum überstreichen. Dies könnte beispielsweise mit einer Lasermeßeinrichtung erfolgen, die scanartig eine Vielzahl von Meßstrahlen in unterschiedlichen Richtungen gleichzeitig oder nacheinander erzeugt.
  • Ferner können die Meßachsen in mehreren Ebenen oder auch dreidimensional verteilt angeordnet sein. Beispielsweise sind 3 oder mehr Meßachsen möglich, die alle einen gleichen Abstand zur Objektachse 18 aufweisen und parallel sein können oder mit der Objektachse gleiche Winkel einschließen können. Im letztgenannten Fall bedeutet dies, daß die Meßachsen auf einer Kegelmantelfläche verteilt angeordnet sind, deren Achse mit der Objektachse übereinstimmt. Alternativ könnten allein oder zusätzlich zu den Meßachsen 14 und 16 zwei Meßachsen vorgesehen sein, die in einer Ebene liegen, die die Objektachse 18 enthält und senkrecht zu der die Meßachsen 14, 16 enthaltenden Ebene ist. Auch hier sind scanartige Abstandsmessungen entlang einer Vielzahl von Meßachsen mit einer entsprechenden Anzahl von Meßstrahlen denkbar.
  • Das Ziel der Arbeit mit einer erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung besteht wie erwähnt häufig darin, die Ausrichtvorrichtung und das damit verbundene optische Gerät in eine solche Position relativ zu einem aufzunehmenden Objekt G zu bringen, daß die Objektachse 18 mittig und senkrecht durch das (ebene) Objekt G geht. Dazu ist es erforderlich, daß die entlang der Meßachsen 14 und 16 oder 20 und 22 gemessenen Entfernungswerte miteinander übereinstimmen. Obwohl eine derartige Auswertung der Entfernungsmessungen grundsätzlich im einfachsten Falle durch Ablesen von Meßwerten erfolgen könnte, oder dadurch, daß eine besondere Anzeige bei Einstellung eines senkrechten Verlaufs der Objektachse 18 in Bezug auf das ebene Objekt G erfolgt, z.B. eine Signallampe o.ä., ist der Entfernungsmeßeinrichtung bevorzugt eine Auswerteeinrichtung zugeordnet, mit der die einzelnen Abstandsmessungen in Beziehung zueinander gesetzt und einfacher ausgewertet und bewertet werden können, bspw. durch Differenz- oder Verhältniswertbildung, so daß eine gezielte und schnelle Ausrichtung des optischen Geräts durch Drehung um eine Ausrichtachse 24, die senkrecht durch die Objektachse 18 und senkrecht durch eine die Meßachsen 14, 16 enthaltende Ebene geht, möglich ist. In der Regel steht die Ausrichtachse 24 vertikal, während die Objektachse und die Meßachsen 14, 16 horizontal verlaufen. Bei einer Drehung bzw. Ausrichtung des optischen Geräts um die Ausrichtachse 24 erscheint ein ebenes, angepeiltes Objekt G unter verschiedenen Winkeln, wobei die unabhängigen Entfernungsmessungen entlang mindestens zwei unterschiedlichen Meßachsen eine solche Einstellung ermöglichen bzw. erleichtern, bei der die Objektachse 18 im wesentlichen senkrecht und mittig zu dem ebenen Objekt G verläuft, so daß insbesondere bei einer fotografischen Auf nahme eines rechteckig oder quadratisch begrenzten Gegenstands (Gebäude, Bild o.ä.) Winkelfehler weitestgehend vermieden werden können.
  • Neben der beschriebenen Entfernungsmeßeinrichtung weist die Ausrichtvorrichtung nach der Figur eine erste Neigungsmeßeinrichtung auf, mit der ein erster Neigungswinkel des Gehäuses 2 gegenüber einer Horizontalebene um die Objektachse 18 bestimmt werden kann. Damit ist entweder eine exakt horizontale Ausrichtung möglich oder aber eine vorgegebene Neigung um die Objektachse 18, um beispielsweise bestimmte Gegenstände unter einer gewünschten Neigung oder aber geneigt angeordnete Gegenstände „gerade" aufnehmen zu können.
  • Weiterhin weist die Ausrichtvorrichtung eine zweite Neigungsmeßeinrichtung zum Bestimmen eines zweiten Neigungswinkels des Gehäuses 2 gegenüber einer Horizontalebene um eine horizontale, senkrecht zur Objektachse 18 verlaufende Querachse 26 auf, mit der ein Neigungswinkel „nach oben" oder „nach unten" abweichend von einer horizontalen Ausrichtung der Objektachse 18 bestimmt werden kann.
  • Beide Neigungsmeßeinrichtungen gemeinsam ermöglichen eine präzise und wiederholbare Ausrichtung des optischen Geräts in jeglicher gewünschter Orientierung.
  • Ergänzend verfügt die Ausrichtvorrichtung über einen Kompaß und/oder eine Positionsbestimmungseinrichtung zur Bestimmung der absoluten geographischen Position, insbesondere GPS-Einheit zur Bestimmung des Standortes auf wenige Meter genau.
  • Zwei getrennte Anzeigeeinrichtungen 28 und 30 sind vorgesehen, um die Ergebnisse der Entfernungsmessungen entlang der Meßachsen 14, 16 darzustellen, und um die Neigungswinkel um die Objektachse und die Querachse anzuzeigen. Alternativ könnte eine einzelne Anzeigeeinrichtung umschaltbar ausgebildet sein, um entweder Entfernungen oder Winkel oder auch die Ergebnisse der Kompaß- oder GPS-Messung anzuzeigen, oder es können mehrere unabhängige Anzeigeeinrichtungen zur gleichzeitigen Anzeige der einzelnen Meßgrößen vorgesehen sein.
  • Zur weiteren Erleichterung der Ausrichtung des optischen Geräts kann die Ausrichtvorrichtung mit einem Zusatzlaser 32 versehen sein, dessen Strahlrichtung 34 durch die Objektachse 18 geht und mit dieser einen Winkel von z.B. 45° oder 90° einschließt. Es kann ein Einzelstrahl um die Objektachse 18 drehbar ausgebildet sein. Bevorzugt ist allerdings ein Strahlenfächer vorgesehen, der z.B. in einer senkrecht zur Objektachse 18 verlaufenden Ebene angeordnet ist und eine Ausrichtung der Ausrichtvorrichtung z.B. in geschlossenen Räumen an Boden, Wänden und Decken ermöglichst. Alternativ kann die Strahlrichtung 34 des Zusatzlasers 32 auf einer Kegelmantelfläche einstellbar sein, deren Achse mit der Objektachse 18 übereinstimmt, wobei der Kegelwinkel einstellbar ist, so daß eine flexible zusätzliche Ausrichtmöglichkeit zur Ausrichtung an Hilfslinien (Fußbodenleisten o.ä. oder Hilfsflächen wie Wänden usw.) zur Verfügung steht. Auch ein konusförmiger Strahlenfächer kann zweckmäßig sein.
  • Die Ausrichtvorrichtung kann eine drahtlose oder drahtgebundene Datenübertragung der Positions- und Meßdaten an ein damit verbundenes optisches Gerät oder an einen Computer o.ä. aufweisen. Insbesondere kann die Ausrichtvorrichtang unmittelbar in ein optisches Gerät integriert sein, beispielsweise in einen Fotoapparat oder eine Filmkamera.
  • 1
    Ausrichtvorrichtung
    2
    Gehäuse
    4
    untere Aufnahme
    6
    Stativkopf
    8
    obere Aufnahme
    10
    Klemmschraube
    12
    Klemmplatte
    14
    erste Meßachse
    16
    zweite Meßachse
    18
    Objektachse
    20, 22
    Meßachsen
    24
    Ausrichtachse
    26
    Querachse
    28, 30
    Anzeigeeinrichtung
    32
    Zusatzlaser
    34
    Strahlrichtung (von 32)
    b
    Abstand zwischen 18 und 14, 16
    G
    Objekt
    α
    Winkel (zwischen 20, 22)

Claims (26)

  1. Ausrichtvorrichtung für ein optisches Gerät, die als Zusatzgerät mit einer mechanischen Aufnahme (4) versehen ist und damit fest mit dem optischen Gerät verbindbar ist, wobei die Ausrichtvorrichtung eine Entfernungsmeßeinrichtung zur Abstandsbestimmung von einem Objekt (G) mit Mitteln zum Bestimmen von mindestens zwei Abstandsmaßen zwischen der Ausrichtvorrichtung und dem Objekt (G) entlang mindestens zweier unterschiedlicher Meßachsen (14, 16; 20, 22) sowie zwei unabhängige Anzeigeeinrichtungen (28, 20) zur Anzeige der Abstandsmaße aufweist.
  2. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßachsen (14, 16; 20, 22) symmetrisch zu einer Objektachse (18) der Ausrichtvorrichtung angeordnet sind.
  3. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßachsen (14, 16) mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander angeordnet sind.
  4. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand zwischen 5 und 25 cm beträgt.
  5. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßachsen (20, 22) divergent verlaufen und einen Öffnungswinkel einschließen.
  6. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungswinkel einstellbar ist.
  7. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßachsen in einer oder mehreren Meßebenen angeordnet sind.
  8. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßachsen in einer horizontalen und/oder einer vertikalen Meßebene angeordnet sind.
  9. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßachsen auf einer Kegelmantelfläche liegen, deren Achse mit einer Objektachse (18) übereinstimmt.
  10. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsmeßeinrichtung eine Lasermeßeinrichtung aufweist.
  11. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasermeßeinrichtung zur Erzeugung mehrerer entlang der Meßachsen gerichteter Meßstrahlen gleichzeitig ausgebildet ist.
  12. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasermeßeinrichtung zur Erzeugung mehrerer entlang der Meßachsen gerichteter Meßstrahlen zeitlich nacheinander ausgebildet ist.
  13. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasermeßeinrichtung einen Scanvorgang in horizontaler und/oder vertikaler Richtung durchführt.
  14. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasermeßeinrichtung einen Meßvorgang entlang einer Kegelmantelfläche durchführt, deren Achse mit einer Objektachse (18) übereinstimmt.
  15. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Entfernungsmeßeinrichtung eine Auswerteeinrichtung zugeordnet ist, die die mindestens zwei Abstandsmaße miteinander in Beziehung setzt.
  16. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung eine Differenz- oder Verhältniswertbildung von Abstandsmaßen vornimmt.
  17. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsmeßeinrichtung Mittel zum Bestimmen eines zentralen Abstandsmaßes entlang einer Objektachse (18) aufweist.
  18. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine erste Neigungsmeßeinrichtung zum Bestimmen eines ersten Neigungswinkels gegenüber einer Horizontalebene um eine Objektachse (18).
  19. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zweite Neigungsmeßeinrichtung zum Bestimmen eines zweiten Neigungswinkels gegenüber einer Horizontalebene um eine horizontale, senkrecht zu einer Objektachse (18) verlaufende Querachse (26).
  20. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Kompaß und/oder eine Positionsbestimmungseinrichtung, insbesondere GPS-Einheit.
  21. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtvorrichtung einen Zusatzlaser (32) aufweist, dessen Strahlrichtung (34) durch eine Objektachse (18) geht und mit dieser einen Winkel zwischen 0° und 90° einschließt.
  22. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel einstellbar ist.
  23. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlrichtung (34) des Zusatzlaser (32) auf einer Kegelmantelfläche, deren Achse mit einer Objektachse (18) übereinstimmt, einstellbar ist.
  24. Ausrichtvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzlaser (32) mehrere Strahlen erzeugt, die auf der Kegelmantelfläche liegen.
  25. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Übertragungseinrichtung zum Übertragen von Positionierungsdaten, insbesondere von Abstandsmaßen und/oder Neigungsdaten, an ein optisches Gerät oder eine Datenverarbeitungsanlage.
  26. Ausrichtvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtvorrichtung in einen Neigekopf integriert ist.
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