DE10352242A1 - Wellengelenk - Google Patents

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DE10352242A1
DE10352242A1 DE2003152242 DE10352242A DE10352242A1 DE 10352242 A1 DE10352242 A1 DE 10352242A1 DE 2003152242 DE2003152242 DE 2003152242 DE 10352242 A DE10352242 A DE 10352242A DE 10352242 A1 DE10352242 A1 DE 10352242A1
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DE
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DE2003152242
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Norbert Urban
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Maegdefrau Peter Dipl-Wirtsch-Ing (fh)
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Maegdefrau Peter Dipl-Wirtsch-Ing (fh)
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D3/02Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
    • F16D3/06Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions specially adapted to allow axial displacement
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Abstract

Die Erfindung beschreibt ein Wellengelenk (1) zur Übertragung von Drehbewegungen zwischen drehbaren Teilen eines Modellfahrzeuges, bestehend aus einer Gelenkschalenwelle (2) mit einer Gelenkschale (5) mit zwei seitlichen, parallel bezüglich der Drehachse gerichteten Mitnahmeschlitzen (10) und einer Kugelnabenwelle (3) mit einer Kugelnabe (8) mit zwei senkrecht zur Drehachse der Kugelnabenwelle (3) gerichteten Zapfen (11), die in die Mitnahmeschlitze (10) der Gelenkschale (5) reichen. Die Kugelnabe (8) ist aus zumindest zwei Kugelabschnitten gebildet, die jeweils an einem Haltearm der Kugelnabenwelle (3) angeordnet sind, wobei im nicht in die Gelenkschale (5) eingesetzten Zustand ein größter Abstand von Punkten der Kugeloberflächen der Kugelabschnitte größer ist als das Doppelte eines Kugelradius der Gelenkschale (5). Die Gelenkschale (5) ist aus zumindest zwei Gelenkschalenteilen gebildet, die jeweils an einem Haltearm der Gelenkschalenwelle (2) angeordnet sind, wobei im nicht mit der Kugelnabe (8) verbundenen Zustand ein größter Abstand von Punkten der Kugeloberflächen der beiden Gelenkschalenteile kleiner ist als das Doppelte eines Kugelradius der Kugelnabe.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Wellengelenk zur Übertragung von Drehbewegungen zwischen drehbaren Teilen eines Modellfahrzeuges entsprechend den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruches 1 und eine damit aufgebaute Gelenkwelle entsprechend den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruches 17.
  • Zur Übertragung von Drehbewegungen zwischen nicht fluchtenden Wellen bzw. zwischen Wellen, die während ihres Betriebes ihre relative Lage ändern, werden als Wellengelenk ausgebildete Kupplungen bzw. Gelenkwellen verwendet. So kann es z.B. erforderlich sein, bei einer Lokomotive einer Modelleisenbahnanlage, bei der durch den Motor der Lokomotive auch die Räder bzw. Achsen eines nachgezogenen Tenders angetrieben werden sollen, den Motor der Lokomotive mit dem Getriebe des Tenders durch eine Gelenkwelle miteinander zu verbinden. Durch die bei Modelleisenbahnen üblichen, sehr hohen Umdrehungszahlen dieser Gelenkwellen kommt es an den miteinander in Eingriff stehenden Teilen der Wellengelenke wegen des zwischen diesen Teilen vorhandenen mechanischen Spiels zu Vibrationen, durch die störende Nebengeräusche erzeugt werden.
  • Aus dem Dokument US 3,406,534 A ist eine Gelenkwelle zur Verwendung in kleinkomponentigen Vorrichtungen, wie z.B. Modellzügen, bekannt. Diese Gelenkwelle verfügt über zwei Wellengelenke, durch die eine Antriebswelle mit einer Zwischenwelle einerseits und die Zwischenwelle mit einer Abtriebswelle andererseits verbunden werden. Das Wellengelenk wiederum besteht aus einer Gelenkpfanne, in die eine Kugelnabe eingesetzt ist. Die Gelenkpfanne verfügt außerdem über zwei seitliche, parallel zur Drehachse der Antriebswelle ausgerichtete Schlitze zur Aufnahme von an der Kugelnabe angeordneten Zapfen, die senkrecht zur Drehachse der Zwischenwelle ausgerichtet sind. Die relative Lage der Drehachse der Antriebswelle und der Drehachse der Zwischenwelle kann durch Verdrehen um den Mittelpunkt der Kugelfläche der Kugelnabe verändert werden, wobei gleichzeitig durch die in den seitlichen Schlitzen der Gelenkppfanne geführten Zapfen der Kugelnabe Drehmomente zwischen den beiden Wellen übertragen werden können. Bei der Gelenkwelle gemäß der US 3,406,534 A ist weiters vorgesehen, dass die Zwischenwelle aus einer Stange mit quadratischem Querschnitt und in deren Endbereichen angeordneten Kugelnaben gebildet ist. Die Kugelnabe an einem der beiden Endbereiche verfügt über einen Durchbruch mit quadratischem Querschnitt, so dass die Kugelnabe in Längsrichtung der Stange im Ausmaß von etwa einem halben Kugeldurchmesser längsverstellbar ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Wellengelenk zu schaffen, durch das Geräuschentwicklungen während des Betriebes weitestgehend vermieden werden können. Weiters ist es eine Aufgabe der Erfindung eine Gelenkwelle zu schaffen, deren Längsverstellbarkeit weitestgehend leichtgängig bzw. ohne Verklemmen möglich ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Wellengelenk entsprechend den Merkmalen im Kennzeichnteil des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhaft ist dabei, dass mit derartigen Wellengelenken, die miteinander in Eingriff stehenden Bestandteile ein besonders geringes, mechanisches Spiel aufweisen und somit während des Betriebes Vibrationen und Geräuschentwicklungen vermieden werden können.
  • Durch die Weiterbildungen gemäß den Ansprüchen 2 und 3, wobei im Endbereich der Gelenksschale ein Schnappwulst ausgebildet ist bzw. eine innere Oberfläche dieses Schnappwulstes zumindest bereichsweise eine gemeinsame Kugeloberfläche mit der Gelenksschale bildet, wird der Vorteil erzielt, dass die Kugelnabe der Kugelnabenwelle in der Gelenksschale einrastet und durch den Schnappwulst in ihrer Lage relativ zu einer zur Drehachse der Gelenkschalenwelle parallelen Richtung fixiert gehalten wird.
  • Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 hat den Vorteil, dass die Kugeloberflächen der Kugelabschnitte der Kugelnabe weitestgehend großflächig an den inneren Oberflächen der Gelenksschale anliegen, ohne dass es an den Rändern der Kugelabschnitte zu einem Verkanten kommen kann.
  • Vorteilhaft ist auch die Weiterbildung gemäß Anspruch 5, da durch eine demgemäße Anordnung der Kugelabschnitte beim Einsetzen der Kugelnabe in die Gelenkschale die Kugelabschnitte bzw. deren Haltearme derart verformt werden, dass die Mittelpunkte der Kugelabschnitte auf der Drehachse der Kugelnabenwellen zu liegen kommen und somit keine Exzentrizität der Mittelpunkte von der Drehachse der Kugelnabenwelle vorhanden ist.
  • Durch die Weiterbildung des Wellengelenks gemäß Anspruch 6 wird der Vorteil einer ausreichenden Verdrehbarkeit der Gelenkschalenwelle gegenüber der Kugelnabenwelle bzw. der entsprechenden Drehachsen dieser beiden Teile zueinander erzielt.
  • Vorteilhaft sind auch die Weiterbildungen des Wellengelenks gemäß den Ansprüchen 7 und 8, da dadurch in vorteilhafter Weise erreicht wird, dass die Zapfenachsen der an der Kugelnabe angeordneten Zapfen im in die Gelenkschale eingesetzten Zustand zueinander koaxial ausgerichtet sind und gleichzeitig senkrecht zur Drehachse der Kugelnabenwelle gerichtet sind.
  • Die Weiterbildung des Wellengelenks gemäß Anspruch 9 hat den Vorteil, dass bei Vorgabe eines entsprechenden Werts für den Winkel der Haltearme bzw. den Neigungswinkel der Zapfenachsen im zusammengebauten Zustand eine elastische Verformung bewirkt werden kann, durch die für den Betrieb ausreichende Andrückkräfte der Kugelnabe an die innere Oberfläche der Gelenkschale gewährleistet werden.
  • Gemäß Anspruch 10 ist vorgesehen, dass die Kugelnabe aus zwei Kugelabschnitten bzw. die Gelenkschale aus zwei Gelenkteilen gebildet ist. Diese Ausführungsvariante hat den Vorteil, dass damit die konstruktiv einfachste Lösung von Wellengelenken mit selbsttätig gegeneinander drückenden Anlageflächen der miteinander in Eingriff stehenden Teile realisiert werden kann.
  • Der Vorteil des Wellengelenks entsprechend der Weiterbildung gemäß Anspruch 11 liegt darin, dass beim Zusammendrücken der Kugelabschnitte die Zapfen derart bewegt werden, dass die Bewegung der Zapfenachsen stets in einer gemeinsamen Ebene erfolgt und es beim Eingreifen der Zapfen in die Mitnahmeschlitze der Gelenkschale nicht zu einem seitlichen Verkanten kommen kann.
  • Die Weiterbildung des Wellengelenks gemäß Anspruch 12 hat den Vorteil, dass dadurch beim Auseinanderdrücken der Gelenksschalenteile durch das Einsetzen der Kugelnabe die Mittelpunkte der Gelenkschalenteile auf der Drehachse der Gelenkschalenwelle zu liegen kommen und somit keine Exzentrizität hinsichtlich der Rotation um die Drehachse der Gelenkschalenwelle vorhanden ist.
  • Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 13 erfolgt die Bewegung der Mitnahmeschlitze beim Auseinanderdrücken der Gelenkschalenteile parallel, sodass beim Einführen der Zapfen der Kugelnabe es zu keinem seitlichen Verkanten der Zapfen in den Mitnahmeschlitzen kommen kann.
  • Die Weiterbildung des Wellengelenks gemäß den Ansprüchen 14 bis 16 bieten den Vorteil, dass die Einzelteile des Wellengelenks in einfacher Weise, wie z.B. durch Spritzgießen, ökonomisch hergestellt werden können.
  • Eigenständig wird die Aufgabe der Erfindung auch durch eine Gelenkwelle entsprechend den Merkmalen im Kennzeichenteil des Anspruchs 17 gelöst. Dadurch wird der Vorteil eines besonders geringen mechanischen Spiels zwischen den miteinander in Eingriff stehenden Bestandteilen erzielt.
  • Vorteilhaft sind auch die Weiterbildungen der Gelenkwelle gemäß den Ansprüchen 18 und 19, wodurch eine Längsverstellbarkeit von vermittels der Gelenkwelle miteinander in Verbindung stehenden Teile eines Getriebes ermöglicht wird.
  • Die Ausbildung der Gelenkwelle gemäß Anspruch 20 hat den Vorteil, dass dadurch ein Verkanten zwischen den Mitnahmestegen der Profilnabe und den Nuten der Profilwelle vermieden wird.
  • Von Vorteil sind auch die Ausbildungen der Gelenkwelle gemäß den Ansprüchen 21 bis 24, da dadurch die Achsen der Profilnabe und der Profilwelle weitestgehend koaxial gehalten werden.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
  • Es zeigen in schematisch vereinfachter Darstellung:
  • 1 ein Wellengelenk mit einer Gelenkschalenwelle und einer Kugelnabenwelle in zusammengesetztem Zustand, perspektivisch dargestellt;
  • 2 das Wellengelenk gemäß 1 in nicht zusammengesetztem Zustand, perspektivisch dargestellt;
  • 3 das Wellengelenk gemäß 1 in nicht zusammengesetztem Zustand, in Draufsicht bzw. die Gelenkschalenwelle geschnitten;
  • 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wellengelenks in nicht zusammengebautem Zustand mit der Gelenkschalenwelle geschnitten und der Kugelnabenwelle in Draufsicht;
  • 5 eine Gelenkwelle bestehend aus einer Antriebswelle, einer Zwischenwelle und einer Abtriebswelle, perspektivisch dargestellt;
  • 6 einen Querschnitt der Zwischenwelle der Gelenkwelle gemäß 5, senkrecht zu seiner Drehachse geschnitten.
  • Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
  • Die 1 zeigt ein Wellengelenk 1 mit einer Gelenkschalenwelle 2 und einer Kugelnabenwelle 3 in zusammengesetztem Zustand perspektivisch dargestellt. In einem ersten Endbereich 4 der Gelenkschalenwelle 2 ist eine in Richtung auf diesen ersten Endbereich 4 hin offene Gelenkschale 5 ausgebildet, während ein zweiter Endbereich 6 der Gelenkschalenwelle 2 zur koaxialen Befestigung an einer weiteren, hier nicht dargestellten, Welle eines Getriebes vorgesehen ist. Die Kugelnabenwelle 3 ist in einem ersten Endbereich 7 mit einer Kugelnabe 8 ausgebildet. Ein zweiter Endbereich 9 der Kugelnabenwelle 3 ist wiederum zur koaxialen Verbindung mit einer weiteren anderen, ebenfalls nicht dargestellten, Welle eines Getriebes ausgebildet. Die Gelenkschale 5 ist mit seitlichen Mitnahmeschlitzen 10 ausgebildet, die der Aufnahme von Zapfen 11 der Kugelnabe 8 dienen. Durch das Eingreifen der Zapfen 11 der Kugelnabe 8 in die Mitnahmeschlitze 10 der Gelenkschale 5 ist das Wellengelenk 1 zur Übertragung von Drehbewegungen geeignet, wobei gleichzeitig die räumliche Ausrichtung der Gelenkschalenwelle 2 und der Kugelnabenwelle 3 veränderbar ist.
  • In 2 ist das Wellengelenk 1 in nicht zusammengesetztem Zustand perspektivisch dargestellt. Das heißt, in der Darstellung ist die Kugelnabe 8 nicht in die Gelenkschale 5 eingesetzt. In dem hier, gemäß den 1 bis 3, beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Kugelnabe 8 zweiteilig ausgebildet, d.h. die Kugelnabe 8 wird durch einen Kugelabschnitt 12 und einem Kugelabschnitt 13 gebildet, die in einer zu einer Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 senkrechten Richtung nach außen gegeneinander versetzt sind. Dadurch wird erreicht, dass im in die Gelenkschale 5 eingesetzten Zustand die Kugelnabenwelle 3 in ihrem ersten Endbereich 4 unter Vorspannung steht, so dass die beiden Kugelabschnitte 12, 13 stets gegen eine innere Oberfläche 15 der Gelenkschale 5 drücken. Zwischen der inneren Oberfläche 15 der Gelenkschale 5 und den Kugelabschnitten 12, 13 ist somit in zusammengebautem Zustand kein mechanisches Spiel vorhanden.
  • Die 3 zeigt das Wellengelenk 1 in nicht zusammengesetztem Zustand in Draufsicht bzw. die Gelenkschalenwelle 2 geschnitten. Die Gelenkschale 5 der Gelenkschalenwelle 2 weist in ihrem ersten Endbereich 4 die zu einer Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 symmetrische und in Richtung auf den ersten Endbereich 4 hin offene Gelenkschale 5 auf. In dem dem ersten Endbereich 4 zugewandten Bereich der Gelenkschale 5 ist die Gelenkschale 5 durch einen Schnappwulst 17 verengt ausgebildet. Durch diesen Schnappwulst 17 wird erreicht, dass die in die Gelenkschale 5 eingesetzte Kugelnabe 8 nur unter Anwendung einer parallel zur Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 gerichteten Kraft aus der Betriebsstellung gelöst werden kann. Die innere Oberfläche 15 der Gelenkschale 5 wird durch Teile von Kugeloberflächen 18 mit einem Kugelradius 19 gebildet. Die Teile der Kugeloberfläche 18 der Gelenkschale 5 haben dabei einen gemeinsamen Mittelpunkt 20, der auf der Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle liegt. Der Schnappwulst 17 der Gelenkschale 5, der in Richtung auf die Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 gerichtet ist, ist so ausgebildet, dass eine innere Oberfläche 42 des Schnappwulst 17 zumindest bereichsweise eine gemeinsame Kugeloberfläche 18 mit der inneren Oberfläche 15 der Gelenkschale 5 bildet.
  • Die beiden Kugelabschnitte 12, 13 stehen jeweils durch einen Haltearm 21 bzw. 22 mit dem Rest der Kugelnabenwelle 3 in Verbindung. Die beiden Haltearme 21, 22 sind federelastisch verformbar, so dass die relative Lage der beiden Kugelabschnitte 12, 13 zueinander durch entsprechende Krafteinwirkung verändert werden kann. Die beiden Kugelabschnitte 12, 13 verfügen über äußere Oberflächen 23 bzw. 24, die durch Teile von Kugeloberflächen 25 bzw. 26 ausgebildet sind. Die Kugeloberflächen 25, 26 haben einen Kugelradius 27 mit einem Mittelpunkt 28 der Kugeloberfläche 25 und einem Mittelpunkt 29 der Kugeloberfläche 26. Der Mittelpunkt 28, als auch der Mittelpunkt 29, sind jeweils um einen Abstand 30 von der Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 in Richtung auf den jeweiligen Kugelabschnitt 12 bzw. 13 hin distanziert. Der Kugelradius 27 der Kugelnabe 8 hat einen Wert, der gleich bzw. nur geringfügig kleiner ist als der Wert des Kugelradius 19 der Gelenkschale 5. Dadurch, dass die beiden Kugelabschnitte 12, 13 in Richtung senkrecht bezüglich der Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 voneinander distanziert angeordnet sind, wird erreicht, dass ein größter Abstand 31 von Punkten der Kugeloberflächen 25, 26 größer ist als das doppelte des Kugelradius 19 der Gelenkschale 5. Die Ausbildung der Kugelnabe 8 bzw. die Anordnung der Kugelabschnitte 12, 13 ist insgesamt so vorgesehen, dass erst durch das Einsetzen der Kugelnabe 8 in die Gelenkschale 5 die beiden Kugelabschnitte 12, 13 zueinander gedrückt werden, so dass die Mittelpunkte 28, 29 in einem gemeinsamen Punkt 20 zusammenfallen. Dazu sind die Haltearme 21, 22 zunächst soweit zu verformen, dass der Schnappwulst 17 überwunden wird und die Kugelnabe 8 schließlich in der vorgesehen Betriebsstellung der Gelenkschale 5 einrastet. In dieser eingerasteten Stellung verbleiben die Haltearme 21, 22 elastisch verformt, so dass die Kugeloberflächen 25, 26 der Kugelabschnitte 12, 13 an die innere Oberfläche 15 bzw. die Kugeloberfläche 18 der Gelenkschale 5 angedrückt gehalten werden.
  • Die beiden Kugelabschnitte 12, 13 der Kugelnabe 8 sind insgesamt so ausgebildet, dass erst im in die Gelenkschale 5 eingerasteten Zustand die betriebsgemäße äußere Form der Kugelnabe 8 erreicht wird. Dazu sind die beiden zur Aufnahme in den beiden Mitnahmeschlitzen 10 vorgesehenen Zapfen 11 an den Kugelabschnitten 12, 13 so angeordnet, dass im nicht in die Gelenkschalen 5 eingesetzten Zustand jeweils eine Zapfenachse 32 bzw. 33 mit einer zur Drehachse 14 senkrechten Ebene 34 einen Neigungswinkel 36 einschließt, wobei die Zapfenachsen 32, 33 in Richtung auf die jeweiligen Haltearme 21, 22 hin geneigt sind. Dieser geneigten Anordnung der Zapfenachsen 32, 33 mit einem Neigungswinkel 35 entspricht eine Neigung der Haltearme 21, 22, die durch einen Haltearmwinkel 36 ausgedrückt werden kann. Dieser Haltearmwinkel entspricht näherungsweise dem Verhältnis des Abstands 30 der Mittelpunkte 28, 29 der beiden Kugelabschnitte 12, 13 von der Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 und eines Abstands 37 dieser Mittelpunkte 28, 29 von Haltearmbefestigungen 38 bzw. 39. Dabei ist vorgesehen, dass der Neigungswinkel 35 der Zapfenachsen 32, 33 größer ist als der Haltearmwinkel 36. Dadurch kann erreicht werden, dass die Zapfenachsen 32, 33 in den in die Gelenkschale 5 eingesetzten Zustand parallel bzw. koaxial ausgerichtet sind und nicht gegenüber der senkrecht zur Drehachse 14 ausgerichteten Ebene 34 geneigt sind. Die Zapfenachsen 32, 33 liegen somit in der Ebene 34. Der Neigungswinkel 35 hat vorzugsweise einen Wert im Bereich von 1 bis 4°, bevorzugt einen Wert von 2°.
  • Die Zapfen 11 sind im übrigen so angeordnet, dass die Zapfenachsen 32, 33 durch die jeweilige im Mittelpunkt 28, 29 der Kugelabschnitte 12, 13 verlaufen. Die Zapfen 11 sind vorzugsweise zylinderförmig ausgebildet und so dimensioniert, dass das mechanische Spiel zwischen dem Zapfen 11 und dem jeweiligen Mitnahmeschlitz 10 möglichst klein ist. Die Mitnahmeschlitze 10 erstrecken sich in den seitlichen Bereichen der Gelenkschale 5 und sind parallel bezüglich der Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 ausgerichtet.
  • Für die Ausgestaltung der Kugelnabe 8 bzw. der Kugelabschnitte 12, 13 ist weiters vorgesehen, dass die Mittelpunkte der Kugelabschnitte 12, 13 und die Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 in einem nicht in die Gelenkschale 5 eingesetzten Zustand eine gemeinsame Ebene 40 bilden; in 3 ist dies die Zeichenebene. Ebenso ist vorgesehen, dass die Zapfenachsen 32, 33 der Zapfen 11 der Kugelnabe 8 und die Drehachse 14 in der Ebene 40 liegen bzw. die gemeinsame Ebene 40 bilden. Die Haltearme 21, 22 sind so ausgebildet, dass ein gemeinsamer Umkreisdurchmesser 41 kleiner oder maximal gleich ist einem Kugelradius 27 der Kugelnabe B. Andererseits hat ein innerer Durchmesser 43 des Schnappwulstes 17 einen Wert, der etwa dem 1,8-fachen des Kugelradius 19 der Gelenkschale 5 entspricht. Dadurch wird eine ausreichende Verdrehbarkeit der Gelenksschalenwelle 2 gegenüber der Kugelnabenwelle 3 bzw. der entsprechenden Drehachsen 16, 14 gegeneinander gewährleistet.
  • 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wellengelenks 1 in nicht zusammengebautem Zustand mit der Gelenkschalenwelle 2 geschnitten und der Kugelnabenwelle 3 in Draufsicht. Die Kugelnabenwelle 3 ist in ihrem ersten Endbereich 7 mit einer einteiligen Kugelnabe 8 ausgebildet. Eine äußere Oberfläche 51 der Kugelnabe 8 ist zumindest bereichsweise durch eine Kugeloberfläche 52 mit dem Kugelradius 27 ausgebildet. Ein Mittelpunkt 53 der Kugelnabe 8 bzw. der Kugeloberfläche 52 liegt dabei auf der Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3. Die Zapfenachsen 32, 33 der an der Kugelnabe 8 angeordneten Zapfen 11 verlaufen durch den Mittelpunkt 53 und sind senkrecht bezüglich der Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 ausgerichtet.
  • Im ersten Endbereich 4 der Gelenkschalenwelle 2 ist eine auf den ersten Endbereich 4 hin offene Gelenkschale 5 angeordnet, die aus zwei Gelenkschalenteilen 54 bzw. 55 gebildet wird. Die inneren Oberflächen 15 der beiden Gelenkschalenteile 54 bzw. 55 werden durch Kugeloberflächen 56 bzw. 57 mit dem Kugelradius 19 gebildet. Die beiden Kugelschalenteile 54, 55 sind dabei so angeordnet, dass ein Mittelpunkt 58 der Kugeloberfläche 56 und ein Mittelpunkt 59 der Kugeloberfläche 57 jeweils um einen Abstand 60 von der Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 distanziert ist. Die Mittelpunkte 58, 59 der Kugeloberflächen 56, 57 sind dabei von der Drehachse 16 in zur Drehachse 16 senkrechter Richtung und auf dem jeweils gegenüberliegenden Gelenkschalenteil 55 bzw. 54 hin versetzt. Ein größter Abstand 68 von Punkten der Kugeloberflächen 56, 57 der beiden Gelenkschalenteile 54, 55 ist somit kleiner als das doppelte des Kugelradius 27 der Kugelnabe 8. Die beiden Gelenkschalenteile 54, 55 sind durch jeweils einen Haltearm 61 bzw. 62 mit dem restlichen Teil der Gelenkschalenwelle 2 verbunden. Die beiden Haltearme 61, 62 sind federelastisch verformbar, so dass die beiden Gelenkschalenteile 54, 55 beim Einsetzen der Kugelnabe 8 in die Gelenkschale 5 in Richtung senkrecht zur Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 nach außen gedrückt werden können. Der Kugelradius 27 der Kugelnabe 8 ist gleich oder geringfügig kleiner als der Kugelradius 19 der Gelenkschale 5. Im eingerasteten Zustand werden die beiden Gelenkschalenteile 54, 55 in einer auseinander gedrückten Stellung gehalten und ihre Mittelpunkte 58, 59 fallen in einem gemeinsamen Punkt bzw. dem Mittelpunkt 53 der Kugelnabe 8 zusammen. Durch die dabei erreichte federelastische Vorspannung der Haltearme 61, 62 werden die äußere Oberfläche 51 der Kugelnabe 8 und die innere Oberfläche 15 der beiden Gelenkschalenteile 54, 55 stets gegeneinander gedrückt gehalten. Entsprechend der zur Drehachse hin gerichteten Neigung der Gelenkschalenteile 54, 55 und der Haltearme 61, 62 kann ein Haltearmwinkel 63 durch das Verhältnis aus dem Abstand 60 und einem Abstand 64 der Mittelpunkte 58, 59 von Haltearmbefestigungen 65 bzw. 66 der Haltearme 62, 63 definiert werden. Es ist dabei vorgesehen, dass der Haltearmwinkel 63 einen Wert aus einem Bereich von 1 bis 4°, bevorzugt einem Wert von 2° hat.
  • Für die Ausgestaltung der Gelenkschale 5 entsprechend diesem Ausführungsbeispiel ist weiters vorgesehen, dass in einem nicht mit der Kugelnabe 8 verbundenen Zustand die Mittelpunkte 58, 59 der Gelenkschalenteile 54, 55 und die Drehachse 16 der Gelenkschalenwelle 2 eine gemeinsame Ebene 40 bilden bzw. in der Ebene 40 liegen; dies ist in der 4 die Zeichenebene. Betreffend die Anordnung der Mitnahmeschlitze 10 ist weiters vorgesehen, dass eine die Mitnahmeschlitze 10 halbierende Symmetrieebene 67 (in 4 ist dies die Zeichenebene) im nicht mit der Kugelnabe 8 zusammengesetzten Zustand mit den Mittelpunkten 58, 59 der beiden Gelenkschalenteile 54, 55 die gemeinsame Ebene 40 bildet. Somit ist ein Mit nahmeschlitz 10 jeweils zur Gänze Bestandteil einer der beiden Gelenkschalenteile 54, 55, wodurch vermieden werden kann, dass durch die Wirkung des zu übertragenden Drehmoments die beiden Haltearme 61, 62 bzw. die beiden Gelenkschalenteile 54, 55 auseinander gedrückt werden.
  • In den beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß den 1 bis 3 bzw. dem Ausführungsbeispiel gemäß der 4 können die unterschiedlichen Teile der Gelenkschalenwelle 2 als auch der Kugelnabenwelle 3 durch unterschiedliche Befestigungsarten miteinander verbunden sein. Vorzugsweise sind die Kugelnabenwelle 3 und die Haltearme 21, 22 der Kugelabschnitte 12, 13 und die Kugelabschnitte 12, 13 einstückig ausgebildet. Ebenso ist die Gelenkschalenwelle 2 und die Haltearme der Gelenkschalenteile 54, 55 und die Gelenkschalenteile 54, 55 bevorzugt einstückig ausgebildet. Die Gelenkschalenwelle 2 und die Kugelnabenwelle 3 des Wellengelenks 1 werden vorzugsweise aus einem Werkstoff hergestellt, der aus einer Gruppe, umfassend Kunststoff, insbesondere Polyoxymethylen (POM), und Metalle, wie Stahl, Aluminium, ausgewählt ist.
  • Die 5 zeigt eine Gelenkwelle 71 bestehend aus einer Antriebswelle 72, einer Zwischenwelle 73 und einer Abtriebswelle 74 perspektivisch dargestellt. Die Antriebswelle 72 und die Zwischenwelle 73 sind durch ein Wellengelenk 1 entsprechend dem Ausführungsbeispiel, wie in den 1 bis 3 beschrieben, miteinander verbunden. Ein weiteres Wellengelenk 75 – ebenfalls wie in den 1 bis 3 beschrieben ausgebildet – bildet die Verbindung der Zwischenwelle 73 mit der Abtriebswelle 74. Die Zwischenwelle 73 besteht ihrerseits aus einer Profilwelle 76 und einer Profilnabe 77. Die Profilwelle 76 und die Profilnabe 77 sind teleskopartig ineinander gefügt, so dass sie in Richtung parallel zu einer Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 längsverstellbar sind. In einem dem Wellengelenk 1 zugewandten Endbereich der Profilwelle 76 ist an dieser die Kugelnabenwelle 3 ausgebildet. Demgemäß ist an einem dem Wellengelenk 75 zugewandten Endbereich der Profilnabe 77 ebenfalls eine Kugelnabenwelle 3 ausgebildet. Der zweite Endbereich 6 der Gelenkschalenwelle 2 des Wellengelenks 1, d.h. die Antriebswelle 72, und ebenso der zweite Endbereich 6 der Gelenkschalenwelle 2 des Wellengelenks 75, d.h. die Abtriebswelle 74, sind jeweils zur koaxialen Verbindung mit einer weiteren in 5 nicht dargestellten Welle eines Getriebes ausgebildet. Eine Drehachse 79 der Antriebswelle 72 ist in ihrer relativen räumlichen Richtung bezüglich der Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 um den gemeinsamen Kugelmittelpunkt der Gelenk schale 5 bzw. der Kugelnabe 8 beliebig verstellbar. In gleicher Weise ist eine Drehachse 78 der Abtriebswelle 74 in ihrer räumlichen Richtung relativ zur Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 beliebig verstellbar. Durch die Längenverstellbarkeit der Zwischenwelle 73 erlaubt somit die Gelenkwelle 71 gemäß 5 die Übertragung von Drehbewegungen zwischen drehbaren Teilen eines Getriebes, wobei die jeweiligen Drehachsen 79, 80 bzw. die Antriebswelle 72 und die Abtriebswelle 74 neben ihrer räumlichen Ausrichtung auch ihre räumliche Lage verändern können.
  • 6 zeigt einen Querschnitt der Zwischenwelle 73 senkrecht zur Drehachse 78 geschnitten. Die Profilnabe 77 wird durch eine Nabenachse 81 und an der Nabenachse angeordnete und parallel zur Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 gerichtete Mitnahmestege 82 gebildet (5). Ein Profil einer inneren Oberfläche 83 der Profilwelle 76 ist mit die Mitnahmestege 82 aufnehmenden Nuten 84 ausgebildet. Somit ist es möglich, zwischen der Profilwelle 76 und der Profilnabe 77 Drehmomente bezüglich der Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 zu übertragen.
  • Die Nabenachse 81 ist vorzugsweise durch einen Zylinder 85 ausgebildet. Demgemäß ist auch vorgesehen, dass die innere Oberfläche 83 der Profilwelle 76 in Bereichen zwischen den Nuten 84 zylinderförmig ausgebildet ist. Ein innerer Durchmesser 86 der Profilwelle 76 ist dabei nur geringfügig kleiner als ein Durchmesser 87 des Zylinders 85 der Profilnabe 77, wodurch das mechanische Spiel in einer Richtung senkrecht zur Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 zwischen der Profilwelle und der Profilnabe möglichst gering gehalten werden kann und Vibrationen bzw. Geräuschentwicklungen während des Betriebes weitestgehend vermieden werden. Für die Ausbildung der Nuten 84 der Profilwelle 76 für die Mitnahmestege 82 ist weiters vorgesehen, dass die Nuten 84 mit Anlageflächen 88 ausgebildet sind, wobei die Anlageflächen 88 so ausgerichtet sind, dass eine Tangente 89 an einen zu der Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 konzentrischen Kreis 90 in einem Punkt 91 der Anlagefläche 88 annähernd senkrecht bezüglich der Anlagefläche 88 ausgerichtet ist. Die Richtung der Kraftübertragung zwischen einem Mitnahmesteg 82 und einer Anlagefläche 88 der Nut 84 ist somit ebenfalls annähernd senkrecht zur Anlagefläche 88, wodurch vermieden werden kann, dass die Profilnabe 77 in der Profilwelle 76 verkantet bzw. klemmt und damit die Längsbeweglichkeit parallel zur Drehachse 78 der Zwischenwelle 73 behindert wird.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel des Wellengelenks 1, gemäß der Beschreibung in den 1 bis 3, ist es auch möglich, dass die Kugelnabe 8 der Kugelnabenwelle 3 aus mehr als zwei Kugelabschnitten 12, 13 gebildet ist. So kann die Kugelnabe 8 z.B. aus vier Kugelabschnitten 12, 13 gebildet sein, wodurch die entsprechenden Andruckkräfte an die innere Oberfläche 15 der Gelenksschale 5 auf entsprechend mehr zur Drehachse 14 der Kugelnabenwelle 3 senkrechte Richtungen aufgeteilt wird. Analog dazu ist es auch möglich, dass in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wellengelenks 1 gemäß der Beschreibung nach 4 die Gelenkschale 5 durch mehr als zwei Gelenkschalenteile 54, 55 gebildet wird.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel des Wellengelenks 1 ist es aber auch möglich, dass sowohl die Kugelnabe 8 als auch die Gelenksschale 5 mehrteilig ausgebildet sind.
  • Möglich sind aber auch Ausführungen des Wellengelenks 1, wobei die Gelenkschale 5 über keinen Schnappwulst 17 verfügt. Eine demgemäße Ausführungsform kann in besonderen Anwendungsfällen, in denen die Gelenksschalenwelle 2 und die Kugelnabenwelle 3 durch andere Maßnahmen in ihrer Lage fixiert gehalten werden, von Vorteil sein.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Gelenkwelle gemäß der Beschreibung der 5 und 6 ist es selbstverständlich auch möglich, dass an der Profilnabe 77 der Zwischenwelle 73 mehr aber auch weniger als vier Mitnahmestege 82 angeordnet sind. Insbesondere wäre es auch ausreichend, dass nur ein Mitnahmesteg 82 an der Profilnabe 77 ausgebildet ist.
  • Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Wellengelenks und der Gelenkwelle diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
  • Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
  • Vor allem können die einzelnen in den 1 bis 3; der 4 und den 5 bis 6 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
  • 1
    Wellengelenk
    2
    Gelenkschalenwelle
    3
    Kugelnabenwelle
    4
    Endbereich
    5
    Gelenkschale
    6
    Endbereich
    7
    Endbereich
    8
    Kugelnabe
    9
    Endbereich
    10
    Mitnahmeschlitz
    11
    Zapfen
    12
    Kugelabschnitt
    13
    Kugelabschnitt
    14
    Drehachse
    15
    Oberfläche
    16
    Drehachse
    17
    Schnappwulst
    18
    Kugeloberfläche
    19
    Kugelradius
    20
    Mittelpunkt
    21
    Haltearm
    22
    Haltearm
    23
    Oberfläche
    24
    Oberfläche
    25
    Kugeloberfläche
    26
    Kugeloberfläche
    27
    Kugelradius
    28
    Mittelpunkt
    29
    Mittelpunkt
    30
    Abstand
    31
    Abstand
    32
    Zapfenachse
    33
    Zapfenachse
    34
    Ebene
    35
    Neigungswinkel
    36
    Haltearmwinkel
    37
    Abstand
    38
    Haltearmbefestigung
    39
    Haltearmbefestigung
    40
    Ebene
    41
    Umkreisdurchmesser
    42
    Oberfläche
    43
    Durchmesser
    44
    45
    46
    47
    48
    49
    50
    51
    Oberfläche
    52
    Kugeloberfläche
    53
    Mittelpunkt
    54
    Gelenkschalenteile
    55
    Gelenkschalenteile
    56
    Kugeloberfläche
    57
    Kugeloberfläche
    58
    Mittelpunkt
    59
    Mittelpunkt
    60
    Abstand
    61
    Haltearm
    62
    Haltearm
    63
    Haltearmwinkel
    64
    Abstand
    65
    Haltearmbefestigung
    66
    Haltearmbefestigung
    67
    Symmetrieebene
    68
    Abstand
    69
    70
    71
    Gelenkwelle
    72
    Antriebswelle
    73
    Zwischenwelle
    74
    Antriebswelle
    75
    Wellengelenk
    76
    Profilwelle
    77
    Profilnabe
    78
    Drehachse
    79
    Drehachse
    80
    Drehachse
    81
    Nabenachse
    82
    Mitnahmesteg
    83
    Oberfläche
    84
    Nut
    85
    Zylinder
    86
    Durchmesser
    87
    Durchmesser
    88
    Anlagenfläche
    89
    Tangente
    90
    Kreis
    91
    Punkt

Claims (24)

  1. Wellengelenk (1) zur Übertragung von Drehbewegungen zwischen drehbaren Teilen eines Modellfahrzeuges, mit einer Gelenkschalenwelle (2) und einer Kugelnabenwelle (3), wobei in einem ersten Endbereich (4) der Gelenkschalenwelle (2) eine zu einer Drehachse (16) der Gelenkschalenwelle (2) symmetrische und in Richtung auf den ersten Endbereich (4) der Gelenkschalenwelle (2) hin offene Gelenkschale (5) ausgebildet ist und zumindest im Bereich der Gelenkschale (5) zwei seitliche, parallel bezüglich der Drehachse (16, 79, 80) gerichtete Mitnahmeschlitze (10) ausgebildet sind und wobei in einem ersten Endbereich (7) der Kugelnabenwelle (3) eine Kugelnabe (8) mit zwei, senkrecht zu einer Drehachse (14, 78) der Kugelnabenwelle (3) gerichteten Zapfen (11) ausgebildet ist und die Gelenkschalenwelle (2) und die Kugelnabenwelle (3) durch Einsetzen der Kugelnabe (8) in die Gelenkschale (5) miteinander verbunden sind, wobei die Zapfen (11) der Kugelnabe (8) in die Mitnahmeschlitze (10) der Gelenkschale (5) reichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelnabe (8) aus zumindest zwei Kugelabschnitten (12, 13) gebildet ist, die jeweils an einem Haltearm (21, 22) der Kugelnabenwelle (3) angeordnet und in einer Richtung senkrecht bezüglich der Drehachse (14, 78) der Kugelnabenwelle (3) voneinander distanziert sind, wobei im nicht in die Gelenkschale (5) eingesetzten Zustand ein größter Abstand (30) von Punkten der Kugeloberflächen (25, 26) der Kugelabschnitte (12, 13) größer ist als das Doppelte eines Kugelradius (19) der Gelenkschale (5) und/oder dass die Gelenkschale (5) aus zumindest zwei Gelenkschalenteilen (54, 55) gebildet ist, die jeweils an einem Haltearm (61, 62) der Gelenkschalenwelle (2) angeordnet und in Richtung senkrecht bezüglich der Drehachse (16) der Gelenkschalenwelle (2) voneinander distanziert sind, wobei im nicht mit der Kugelnabe (8) verbundenen Zustand ein größter Abstand (68) von Punkten der Kugeloberflächen (56, 57) der beiden Gelenkschalenteile kleiner ist als das Doppelte eines Kugelradius (27) der Kugelnabe (8).
  2. Wellengelenk (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem ersten Endbereich (4) der Gelenkschalenwelle (2) zugewandten Endbereich der Gelenkschale (5) ein in Richtung auf die Drehachse (16) der Gelenkschalenwelle (2) gerichteter Schnappwulst (17) ausgebildet ist.
  3. Wellengelenk (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine innere Oberfläche (42) des Schnappwulstes (17) zumindest bereichsweise eine gemeinsame Kugeloberfläche (18) mit der inneren Oberfläche (15) der Gelenkschale (5) bildet.
  4. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelradius (27) der Kugelnabe (8) kleiner oder maximal gleich ist einem Kugelradius (19) der Gelenkschale (5).
  5. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im nicht in die Gelenkschale (5) eingesetzten Zustand Mittelpunkte (28, 29) der Kugelabschnitte (12, 13) der Kugelnabe (8) und die Drehachse (14) der Kugelnabenwelle (3) eine gemeinsame Ebene (40) bilden.
  6. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Umkreisdurchmesser (41) der Haltearme (21, 22) der Kugelabschnitte (12, 13) kleiner oder maximal gleich ist einem Kugelradius (27) der Kugelnabe (8).
  7. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im nicht in die Gelenkschale (5) eingesetzten Zustand die Zapfenachsen (32, 33) mit einer zur Drehachse (14) der Kugelnabenwelle (3) senkrechten Ebene (34) einen Neigungswinkel (35) einschließen, wobei die Zapfenachsen (32, 33) in Richtung auf die Haltearme (21, 22) hin geneigt sind.
  8. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im nicht in die Gelenkschale (5) eingesetzten Zustand der Neigungswinkel (35) größer ist als ein Haltearmwinkel (36), der einem Verhältnis eines Abstands (30) der Mittelpunkte (28, 29) der Kugelabschnitte (12, 13) von der Drehachse (14) der Kugelnabenwelle (3) und eines Abstands (37) der Mittelpunkte (28, 29) der Kugelabschnitte (12, 13) von einer Haltearmbefestigung (38, 39) entspricht.
  9. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche gemäß vorheriger, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (35) einen Wert aus einem Bereich von 1° bis 4°, bevorzugt einen Wert von 2°, hat.
  10. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelnabe (8) aus zwei Kugelabschnitten (12, 13) gebildet ist und/oder dass die Gelenkschale (5) aus zwei Gelenkschalenteilen (54, 55) gebildet ist.
  11. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Zapfenachsen (32, 33) der Zapfen (11) der Kugelnabe (8) und die Drehachse (14) der Kugelnabenwelle (3) eine gemeinsame Ebene (40) bilden.
  12. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im nicht mit der Kugelnabe (8) verbundenen Zustand Mittelpunkte (58, 59) der Gelenkschalenteile (54, 55) und die Drehachse (16) der Gelenkschalenwelle (2) eine gemeinsame Ebene (40) bilden.
  13. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im nicht mit der Kugelnabe (8) verbundenen Zustand eine die Mitnahmeschlitze (10) halbierende Symmetrieebene (67) mit den Mittelpunkten (58, 59) der Gelenkschalenteile (54, 55) eine gemeinsame Ebene (40) bildet.
  14. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelnabenwelle (3) und die Haltearme (21, 22) der Kugelabschnitte (12, 13) und/oder die Haltearme (21, 22) und die Kugelabschnitte (12, 13) einstückig ausgebildet sind.
  15. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkschalenwelle (2) und die Haltearme (61, 62) der Gelenkschalenteile (54, 55) und/oder die Haltearme (61, 62) und die Gelenkschalenteile (54, 55) einstückig ausgebildet sind.
  16. Wellengelenk (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkschalenwelle (2) und/oder die Kugelnabenwelle (3) aus einem Werkstoff hergestellt ist, der aus einer Gruppe, umfassend Kunststoff, Polyoxymethylen (POM), Stahl, Aluminium, ausgewählt ist.
  17. Gelenkwelle (71) zur Übertragung von Drehbewegungen zwischen drehbaren Teilen eines Modellfahrzeuges, mit einer Antriebswelle (72), einer Zwischenwelle (73) und einer Abtriebswelle (74), wobei die Antriebswelle (72) und die Zwischenwelle (73) und die Zwischenwelle (73) und die Abtriebswelle (74) jeweils durch ein Wellengelenk (1, 75) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Wellengelenk (1, 75) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16 ausgebildet ist.
  18. Gelenkwelle (71) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwelle (73) aus einer Profilwelle (76) und einer Profilnabe (77) gebildet ist, wobei die Profilnabe (77) in Richtung einer Drehachse (78) der Zwischenwelle (73) in die Profilwelle (76) eingesetzt ist.
  19. Gelenkwelle (71) nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilnabe (77) durch eine Nabenachse (81) und an der Nabenachse (81) angeordnete und parallel zu einer Drehachse (78) der Zwischenwelle (73) gerichtete Mitnahmestege (82) gebildet ist und die Profilwelle (76) an einer inneren Oberfläche (83) mit die Mitnahmestege (82) aufnehmenden Nuten (84) ausgebildet ist.
  20. Gelenkwelle (71) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tangente (89) an einen zu der Drehachse (78) der Zwischenwelle (73) konzentrischen Kreis (90) in einem Punkt (91) einer Anlagefläche (88) der Nuten (84) für die Mitnahmestege (82) annähernd senkrecht bezüglich der Anlagefläche (88) gerichtet ist.
  21. Gelenkwelle (71) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabenachse (81) der Profilnabe (77) durch einen Zylinder (85) gebildet ist.
  22. Gelenkwelle (71) nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Oberfläche (83) der Profilwelle (76) in Bereichen zwischen den Nuten (84) zylinderförmig ausgebildet ist.
  23. Gelenkwelle (71) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein innerer Durchmesser (86) der Profilwelle (76) geringfügig kleiner ist als ein Durchmesser (87) des Zylinders (85) der Profilnabe (77).
  24. Gelenkwelle (71) nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nabenachse (81) vier Mitnahmestege (82) kreuzförmig angeordnet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN106090043A (zh) * 2016-08-01 2016-11-09 衢州市煜鑫农产品加工技术开发有限公司 一种调心式轴向伸缩联轴器
EP2796247B1 (de) * 2013-04-26 2018-12-05 C. & E. Fein GmbH Werkzeugmaschine
CN109899378A (zh) * 2019-04-18 2019-06-18 北京因时机器人科技有限公司 一种球铰链

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