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Die
Erfindung betrifft eine Schaltgabel für ein Wechselgetriebe, mit
einem Grundkörper,
der im Wesentlichen gabelförmig
ausgeführt
ist, und der eine Schiebemuffe in deren Umfangsrichtung zumindest teilweise
umgreift, und mit einem am Grundkörper befestigten Führungsteil.
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In
manuellen oder automatisierten Getrieben ist zwischen zwei Gangrädern, die
drehbar auf einer Getriebewelle gelagert sind, ein Synchronkörper und eine
Schiebemuffe angeordnet. Die Schiebemuffe ist mit einer Innenverzahnung
versehen, die in eine in den Synchronkörper eingebrachte Außenverzahnung
eingreift. Der Synchronkörper
ist drehfest mit der Getriebewelle verbunden. Beim Schalten eines Ganges
wird die Schiebemuffe in axialer Richtung auf eines der Gangräder zu verschoben,
bis ihre Innenverzahnung in eine am Gangrad angebrachte Kupplungsverzahnung
eingreift. Die Innenverzahnung der Schiebemuffe steht dann sowohl
mit der Kupplungsverzahnung als auch mit der Außenverzahnung des Synchronkörpers in
Eingriff. Die Schaltgabel hat die Aufgabe die axiale Bewegung von
einem Schaltgestänge
auf die Schiebemuffe zu übertragen.
Dabei ist die Schaltgabel axial verschiebbar auf einer Schaltwelle
bzw. Schaltstange gelagert und greift mit Mitnehmern in eine Führungsnut
der Schiebemuffe ein.
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Eine
derartige Schaltgabel ist aus der
DE 101
25 098 bekannt. Diese Schaltgabel besteht aus einem durch
ein Umformverfahren aus Stahlblech hergestellten gabelförmigen Grundkörper. Der Grundkörper ist
bogenförmig
ausgebildet und läuft
in zwei Mitnehmern aus. Die Mitnehmer schließen ein Schaltmaul der Schaltgabel
zwischen sich ein. Der Grundkörper
ist als ein im Längsschnitt
Uförmigen Profilkörper ausgebildet.
An der Schaltgabel ist zur Versteifung der räumlichen Struktur ein separat
gefertigtes Formteil aus Blech angebracht, wobei die Verbindung
durch Schweißen
hergestellt wird. An das Formteil schließt sich ein Führungsauge
an, mit welchem die Schaltgabel auf einer Schaltwelle axial verschiebbar
gelagert ist. Weiterhin ist am Formteil bzw. an dem Führungsauge
ein Schaltarm durch eine Schweißverbindung
angebracht. Diese Ausführungsform
stellt eine gewichtsoptimierte und kostengünstig zu fertigende Schaltgabel
dar. Negativ wirkt sich in dieser Ausführungsform die kostenaufwändige Befestigung
der einzelnen Komponenten mittels Schweißverbindungen aus. Ein weiterer
Nachteil liegt darin, dass nur miteinander verschweißbare Materialien
verwendet werden können.
Zusätzlich
besteht durch den Wärmeeintrag
während
des Schweißvorgangs
die Gefahr, dass Eigenspannungen entstehen, die zu einer Verformung
der Komponenten führen.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde diese geschilderten Nachteile
zu vermeiden und somit eine kostengünstig zu produzierende, maßhaltige
Schaltgabel in Leichtbauweise zu schaffen, deren einzelne Komponenten
leicht und kostengünstig
montierbar sind. Weiterhin soll die Werkstoffwahl der Komponenten
sich nicht auf verschweißbare
Materialien beschränken.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe dadurch gelöst,
dass das Führungsteil
mit dem Grundkörper
durch wenigstens eine Nietverbindung verbunden ist.
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Der
Einsatz von Nietverbindungen anstatt der im Stand der Technik üblichen
kostenintensiven Schweißverbindungen
löst das
Problem des hohen Wärmeeintrags
während
des Schweißvorgangs. Wärmebedingte
Eigenspannungen und Verformungen der Bauteile können dadurch vermieden werden, wodurch
maßhaltige
Schaltgabeln ohne teure Nachbearbeitungsschritte realisiert werden
können.
Ein weiterer Vorteil entsteht dadurch, dass bei der Werkstoffauswahl
nicht mehr auf die Verschweißbarkeit der
Komponenten Rücksicht
genommen werden muß.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein
Nietzapfen der Nietverbindung einteilig mit dem Grundkörper ausgeführt.
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Weiterhin
ist vorgesehen, dass der Grundkörper
mit dem wenigstens einen Nietzapfen ein einteiliges, spanlos umgeformtes
Blechteil ist.
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Die
Ausführung
des Grundkörpers
als spanlos umgeformtes Blechteil, vornehmlich ein Stahlblechteil,
stellt eine in der Serien- und Massenproduktion kostengünstige Herstellungsmethode
dar. Während
des Formgebungsprozesses können
verschiedenste steifigkeitserhöhende
Elemente, beispielsweise Profilkörper,
ausgeformt werden, wodurch Dünnblechteile
eingesetzt werden können.
Neben einem Gewichtsvorteil sind auch die in der Herstellung anzuwendenden
Kräfte
geringer, was zu geringeren Taktzeiten und damit zu niedrigeren
Produktionskosten führt.
Spanende Nachbearbeitungsschritte, wie bei Guß- oder Sinterteilen nötig, entfallen
hier.
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Der
Grundkörper
ist mit einteilig mit diesem ausgeführten Nietzapfen versehen.
Die Nietzapfen können
während
des spanlosen Herstellungsprozesses des Grundkörpers an diesem ausgeformt
werden. Weiterhin ist vorgesehen, dass das über die Nietverbindung am Grundkörper befestigte
Führungsteil
mit zu den Nietzapfen korrespondierenden Öffnungen ausgeführt ist,
die ebenfalls während
des spanlosen Formgebungsprozesses des Führungsteils an diesem ausgeformt
werden können.
Während
der Montage des Führungsteils
an dem Grundkörper
werden die Nietzapfen in die korrespondierenden Öffnungen eingeführt und
die Nietverbindung hergestellt. Dabei sind verschiedene Arten von
Nietverbindungen denkbar. Beispielsweise Nietverbindungen, die das
Führungsteil
hintergreifen oder in den Öffnungen
befestigt sind. Neben dem Vorteil des kostengünstigen spanlosen Formgebungsprozesses des
Grundkörpers
inklusive der Nietzapfen und des Formteils mit den Öffnungen
sind in dieser Ausführungsform
während
der Montage keine komplizierten Positioniermaßnahmen, wie beispielsweise
bei der Herstellung der Schweißverbindung
nötig.
Die relativen Positionen sind durch die Nietzapfen und die Öffnungen
vorgegeben und werden durch einfaches Ineinanderstecken erreicht
und bis zum Herstellen der Nietverbindung gehalten.
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In
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist das Führungsteil
als Schaltschiene ausgebildet.
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Die
am Grundkörper
angebrachten Nietzapfen greifen durch an der Schaltschiene ausgebildete Öffnungen.
Anschließend
wird die Nietverbindung hergestellt. Dadurch entsteht eine feste
Verbindung zwischen diesen Bauteilen und Verschiebungen der Schaltschiene
werden direkt auf die Schaltgabel übertragen. Die Schaltschiene
kann ebenfalls ein in einem spanlosen Umformprozeß hergestelltes Blechteil
sind, wobei die Öffnungen
während
des Formgebungsprozesses in die Schaltschiene eingebracht werden
können.
Ebenfalls denkbar in diesem Zusammenhang sind Ausführungsformen,
in denen die Nietzapfen einteilig mit der Schaltschiene ausgeführt und
die zu den Nietzapfen korrespondierenden Öffnungen am Grundkörper ausgebildet
sind.
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In
einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
umgreift das Führungsteil
ein Führungsauge
und geht davon ausgehend in mindestens einen Schenkel über, der
am Grundkörper
anliegt, wobei der Schenkel und der Grundkörper mittels wenigstens einer
Nietverbindung verbunden sind. Vorteilhafterweise ist das Führungsteil
ein einteiliges, spanlos umgeformtes Blechteil.
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In
das Führungsauge
können
Gleitlager, Linearwälzlager
oder Radial-Linearwälzlager
eingebracht werden. Über
die Lager ist die Schaltgabel auf einer Schaltwelle oder einer Schaltstange
axial verschiebbar gelagert, wodurch der Schaltkomfort erhöht und der
Verschleiß der
Bauteile gesenkt wird.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht das Führungsteil
aus einem Verbindungsteil und einem gebogenen Deckel mit zwei offenen
Enden, wobei der Deckel an seinen offenen Enden am Verbindungsteil
derart befestigt ist, dass ein Führungsauge
durch die Baueinheit von Deckel und Verbindungsteil umgriffen wird
und das Verbindungsteil an zumindest einem Bereich des Grundkörpers anliegt,
und dort mit dem Grundkörper
mittels der Nietverbindung verbunden ist.
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Vorteilhafterweise
ist vorgesehen das Verbindungsteil mit dem gebogenen Deckel mittels
wenigstens einer Nietverbindung zu verbinden, wobei der Deckel und
das Verbindungsteil je ein spanlos umgeformtes Blechteil ist.
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Weiterhin
ist der wenigstens eine Nietzapfen der Nietverbindung einteilig
mit dem Deckel ausgeführt
und das Verbindungsteil mit wenigstens einer zu dem wenigstens einen
Nietzapfen korrespondierenden Öffnungen
versehen, in die der wenigstens eine Nietzapfen zumindest eingeführt und
unlösbar
verformt ist.
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Am
Grundkörper
ist ein in einem spanlosen Formgebungsprozeß hergestelltes Verbindungsteil mittels
einer Nietverbindung befestigt. Dabei ist die Nietverbindung an
zwei gegenüberliegenden
Enden des Verbindungsteils realisiert, die am Grundkörper anliegen.
Die in das Verbindungsteil eingebrachten zu den am Grundkörper angebrachten
Nietzapfen korrespondierenden Öffnungen
können
während
des spanlosen Formgebungsprozesses ausgebildet werden. Der mittlere
Abschnitt des Verbindungsteils erstreckt sich vom Grundkörper weg.
An diesem mittleren Abschnitt ist ein erster teilzylindrischer Abschnitt ausgebildet.
An den Rändern
des ersten teilzylindrischen Abschnitts ist ein ebenfalls teilzylindrisch
ausgeführter,
in einem spanlosen Formgebungsprozeß hergestellter Deckel derart
angebracht, dass eine nahezu zylindrische Führungshülse gebildet wird, in die ein
Lager, beispielsweise ein Gleit-, Linearwälz- oder Radial-Linearwälzlager
eingebracht werden kann. Die Verbindung zwischen Deckel und Verbindungsteil
ist als Nietverbindungen ausgeführt.
Dabei ist vorgesehen, dass an den Rändern des Deckels, die nach
der Montage am Verbindungsteil anliegen, auf das Verbindungsteil
zu weisende Nietzapfen angebracht sind, die während des spanlosen Formgebungsprozesses
des Deckels einteilig mit diesem ausgeführt werden. Die dazu korrespondierenden Öffnungen
im Verbindungsteil sind ebenfalls während dessen spanlosen Formgebungsprozesses
an diesem ausgebildet.
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Durch
die Verwendung eines Verbindungsteils, welches zumindest teilweise
am Grundkörper der
Schaltgabel anliegt, kann die Steifigkeit der Schaltgabel weiter
erhöht
werden.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der wenigstens eine
Nietzapfen der wenigstens einen Nietverbindung einteilig mit dem
Führungsteil
ausgeführt.
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Zudem
ist vorgesehen, dass das Führungsteil
und der Grundkörper
je ein spanlos geformtes Blechteil ist, und das Führungsteil
als ein gebogener Deckel mit zwei offenen Enden ausgeführt ist,
wobei an den offenen Enden wenigstens ein Nietzapfen der Nietverbindung
ausgeformt ist.
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Vorteilhafterweise
liegen die offenen Enden des Führungsteils
am Grundkörper
derart an, dass das Führungsteil
und der Grundkörper
als Baueinheit ein Führungsauge
umgreifen.
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In
dieser Ausführungsform
besteht die Schaltgabel nur aus zwei Komponente, wodurch sich der
Montagaufwand verringert. Am Grundkörper ist eine teilzylindrische
Aufnahme ausgeformt, an deren Begrenzungen ein ebenfalls teilzylindrischer
Deckel angebracht ist. Dadurch wird eine nahezu zylindrische Führungshülse gebildet,
in die, wie oben beschrieben, eine Lageranordnung zur Lagerung der Schaltgabel
auf einer Schaltwelle oder Schaltstange eingebracht werden kann.
Die Verbindung erfolgt analog der weiter oben beschriebenen mit
einem Verbindungsteil versehenen Ausführungsform über Nietverbindungen. Die Nietzapfen
bzw. die dazu korrespondierenden Öffnungen sind einteilig an
den jeweiligen Komponenten während
ihres spanlosen Formgebungsprozesses ausgebildet.
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In
einer Weiterbildung der Erfindung wird eine Schaltgabel für ein Wechselgetriebe
vorgeschlagen, an der ein Schaltarm angebracht ist, wobei der Schaltarm
mit der Schaltgabel durch wenigstens eine Nietverbindung verbunden
ist. Alternativ kann die Schaltgabel für ein Wechselgetriebe, mit
einem Grundkörper,
einem Verbindungsteil und einem Schaltarm ausgeführt sein, wobei der Schaltarm
am Verbindungsteil und das Verbindungsteil am Grundkörper angebracht
ist und wobei der Schaltarm mit dem Verbindungsteil durch wenigstens
eine Nietverbindung verbunden ist.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein
Nietzapfen der wenigstens einen Nietverbindung einteilig mit dem
Schaltarm ausgeführt.
Weiterhin ist der Schaltarm als ein spanlos umgeformtes Blechteil
ausgeführt.
Durch die Anwendung der oben für
den Grundkörper
und das Führungsteil
beschriebenen Verbindungsart auf den Schaltarm mit der Schaltgabel
oder dem Verbindungsteil werden natürlich auch alle daraus resultierenden
Vorteile für
diese Verbindung erreicht.
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Vorteilhafterweise
ist der Grundkörper
ein Profilkörper,
wobei der Profilkörper
im Schnitt, senkrecht zur Fläche,
die durch den gabelförmigen Grundkörper definiert
ist, ein im Wesentlichen U-förmiges
Profil aufweist.
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Durch
die Ausführung
des Grundkörpers
als Profilkörper,
speziell als U-förmig
ausgebildeter Profilkörper,
kann die Steifigkeit der Schaltgabel signifikant erhöht werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Weitere
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und aus den Zeichnungen, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
vereinfacht dargestellt sind. Es zeigen:
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1 einen
Längsschnitt
durch eine Schiebemuffe mit Führungsnut,
in die eine Schaltgabel eingreift,
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2 eine
perspektivische Ansicht einer ersten erfindungsgemäßen Schaltgabel,
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3 bis 5 eine
perspektivische Ansicht einer zweiteiligen Führungshülse nach 1,
die die Herstellung der Nietverbindung verdeutlicht,
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6 eine
perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltgabel.
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Ausführliche
Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
einen Längsschnitt
durch eine Schiebemuffe 1. Die Schiebemuffe 1 ist
mit einer Führungsnut 2 versehen,
in die Mitnehmer 3 einer Schaltgabel 4 eingreifen.
Die Mitnehmer 3 stehen in ständigem Reibkontakt mit der
Wandung 5 der Führungsnut 2.
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In 2 ist
eine erfindungsgemäße Schaltgabel 4 in
einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Diese besteht aus einem
Grundkörper
6, einem Verbindungsteil 7 und einem als Führungshülse ausgeführten Führungsteil 8.
Ebenfalls denkbar wäre
den Grundkörper 6 mit
einem als Schaltschiene ausgeführtes
Führungsteil 8 fest
zu verbinden. Der Grundkörper 6 ist
einteilig aus einem Mittelabschnitt 9 und zwei Mitnehmern 3 ausgeführt. Dessen
Mittelabschnitt 9 besteht aus einem gebogenen Profilkörper, der
auf jeder Seite in je einen Mitnehmer 3 ausläuft. Die
Profile des Mittelabschnittes 9 und der Mitnehmer 3 sind
im Wesentlichen U-förmig
ausgebildet, wobei die Profile der Mitnehmer 3 einer Führungsnut 2 einer Schiebemuffe 1 angepasst
sind, in die diese eingreifen. Die Abmessungen des Profils des Mittelabschnittes 9 sind,
im Vergleich zum Profil der Mitnehmer 3, größer ausgeführt, wodurch
die Steifigkeit der Schaltgabel 4 erhöht wird. Das Profil des Mittelabschnittes 9 geht
kontinuierlich in das der Mitnehmer 3 über. Der Grundkörper 6 schließt ein Schaltmaul 10 zwischen
den zwei Mitnehmern 3 ein.
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In
der dargestellten Ausführungsform
ist die Schaltgabel 4 am Grundkörper 6 mit einer Stützlasche 11 versehen,
die in das Schaltmaul 10 hineinragt. Die Stützlasche 11 kann
einteilig mit dem Grundkörper 6 oder
als separates Teil ausgeführt sein,
welches nachträglich
am Grundkörper 6 angebracht
wird. Die Stützlasche 11 greift
ebenfalls in die Führungsnut 2 einer
nicht dargestellten Schiebemuffe 1 ein, wodurch die Schiebemuffe 1 bei
axialer Verschiebung der Schaltgabel 4 nun an drei Stellen
mit einer Kraft beaufschlagt wird, was sich positiv auf die auf
die Schaltgabel 4 wirkenden Torsions- und Widerstandsmomente
auswirkt. Sowohl die Stützlasche 11 als
auch die Mitnehmer 3 sind in den Bereichen, in denen sie
in die Führungsnut 2 der
Schiebemuffe 1 eingreifen, mit einer Gleitschicht versehen.
Denkbar sind Metall- bzw. Metallegierungsschichten, beispielsweise
Molybdän-,
CoMoSi-, Nickel-Graphit-, Bronze- oder
Messingschichten, die mittels eines Spritzverfahrens, vorzugsweise
mittels eines Flamm-, Lichtbogen- oder Plasmaspritzverfahrens, aufgebracht
sind. Ebenso denkbar ist der Einsatz von Plattierverfahren, wie
Schweiß-
oder Walzplattieren, um die Gleitschichten aufzubringen. Weiterhin
kann die Gleitbeschichtung als Kunststoffschicht ausgeführt sein,
wobei der Kunststoff beispielsweise eine Polyamidverbindung ist
und mittels eines Spritzgussverfahrens aufgebracht ist.
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An
der vom Schaltmaul 10 abgewandten Seite des Mittelabschnitts 9 des
Grundkörpers 6 ist
ein Verbindungsteil 7 angebracht. Dabei handelt es sich um
ein längliches,
gebogenes Blechteil, das mit seinen zwei gegenüberliegenden, weiter voneinander entfernten
Enden 12 am Grundkörper 6 anliegt
und daran befestigt ist. Der mittlere Teil des Verbindungsteils 7 steht
vom Grundkörper 6,
in Richtung vom Schaltmaul 10 weg, ab. Dort ist ein Schaltarm 13 angebracht,
in den im Betrieb ein nicht dargestellter Schaltfinger eingreift,
der die axialen Schaltbewegungen eines Schaltgestänges auf
die Schaltgabel 4 überträgt. Weiterhin
ist an dem Verbindungsteil 7 ein erster Abschnitt 14 des
Führungsteils 8 ausgeformt. Der
zweite Abschnitt 15 des Führungsteils 8 wird durch
einen Deckel 16 gebildet der an dem ersten Abschnitt 14 befestigt
ist. Der erste und der zweite Abschnitt 14, 15 bilden
eine nahezu zylinderförmige Aufnahme 17 mit
geschlossener Mantelfläche,
in die ein Gleitlager 18 eingebracht ist. Über das
Gleitlager 18 ist die Schaltgabel 4 axial verschiebbar
auf einer nicht dargestellten Schaltstange oder Schaltwelle gelagert.
Alternativ zum Einsatz des Gleitlagers 18 sind auch Linear-
oder Radial-Linearwälzlager
einsetzbar.
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Der
Grundkörper 6,
das Verbindungsteil 7, der Deckel 16 und der Schaltarm 13 sind
in einem spanlosen Umformprozess aus je einem Stahlblech gefertigt.
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Die
Verbindungen zwischen dem Grundkörper 6 und
dem Verbindungsteil 7, zwischen dem Schaltarm 13 und
dem Verbindungsteil 7 und zwischen dem Deckel 16 und
dem Verbindungsteil 7 sind in Form von Nietverbindungen 19 ausgebildet. Zu
diesem Zweck sind an dem Grundkörper 6,
dem Schaltarm 13 und dem Deckel 16 Nietzapfen 20 an- und
in das Verbindungsteil 7 Öffnungen 21, 22, 23 eingebracht.
Dies und das Herstellen der Nietverbindungen 19 ist exemplarisch
am Beispiel des als Führungshülse ausgebildeten
Führungsteils 8 in
den 3 bis 5 dargestellt.
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3 zeigt
das Verbindungsteil 7 und den Deckel 16. Der Deckel 16 ist
mit Nietzapfen 20 versehen, die einteilig mit ihm ausgeführt sind.
Die Nietzapfen 20 sind an den offenen Enden des Deckels 16,
die an dem Verbindungsteil 7 befestigt werden, auf das
Verbindungsteil 7 zu gerichtet, angebracht. Das Verbindungsteil 7 ist
mit korrespondierenden Öffnungen 21 versehen.
Die Einzelteile werden positioniert und gefügt, wobei die Nietzapfen 20 durch
die Öffnungen 21 hindurchgreifen
und aus diesen, auf der dem Deckel 16 abgewandten Seite
des Verbindungsteils 7, herausragen (4).
Im letzten Schritt werden die Nietzapfen 20 vernietet und
damit die Verbindung zwischen Verbindungsteil 7 und Deckel 16 hergestellt
(5). Neben der dargestellten Ausführung der
Nietverbindung 19, in der die Nietzapfen 20 durch
die Öffnung 21 hindurchgreifen und
durch axiales Stauchen des gesamten Nietzapfens 20 das
Verbindungsteil 7 hintergreifen sind noch weitere Arten
von Nietverbindungen 19 vorstellbar. Exemplarisch sollen
hier noch Nietverbindungen 19 genannt werden, bei denen
die Nietzapfen 20 in der Öffnung 21, 22, 23 befestigt
werden. Dazu verjüngt sich
die Öffnung 21, 22, 23 in
Richtung des Deckels 16. Die Nietzap fen 20 werden
in die Öffnung 21, 22, 23 eingeführt, wobei
der Deckel 16 an der Seite des Verbindungsteils 7 anliegt,
an der die Öffnungen 21, 22, 23 am
kleinsten sind. Das Material der Nietzapfen 20 wird durch
axiales oder radiales Verdrängen
in den freien Raum der Öffnungen 21, 22, 23 gepresst.
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Analog
lassen sich auch die Nietverbindungen 19 zwischen Grundkörper 6,
Verbindungsteil 7 und Schaltarm 13 herstellen.
Zu diesem Zweck sind zusätzlich
zu den Öffnungen 21 weitere Öffnungen 22, 23 in
das Verbindungsteil 7 eingebracht, durch die einteilig
mit dem Schaltarm 13 bzw. mit dem Grundkörper 6 ausgeführten Nietzapfen 20 geführt werden
können.
Sowohl die Nietzapfen 20, als auch die Öffnungen 21, 22, 23 können während der
Herstellung der einzelnen Komponenten als Teil des spanlosen Umformungsprozesses
ausgebildet werden. Dabei sind die Nietzapfen 20 am Mittelabschnitt 9 des
Grundkörpers 6,
an der dem Schaltmaul 10 abgewandten Seite, radial nach
außen
stehend, bzw. an dem offenen Ende des Schaltarms 13, das
an dem Verbindungsteil 7 befestigt ist, auf das Verbindungsteil 7 zu
gerichtet angebracht.
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Aus
dem Umstand, dass die im Stand der Technik üblichen Schweißverbindungen
durch Nietverbindungen 19 ersetzt werden erwachsen eine Vielzahl
von Vorteilen. Zum einen wird die Montage der Schaltgabel 4 erheblich
vereinfacht. Durch die einteilige Ausführung der Nietzapfen 20 mit
den Komponenten und das Vorformen der Öffnungen 21, 22, 23 durch
die die Nietzapfen 20 hindurchgreifen wird eine exakte
Positionierung der Einzelteile bei der Montage erreicht. Es müssen keine
Maßnahmen
getroffen werden um die Komponenten relativ zueinander auszurichten
und diese Position zu halten, da sie ineinander eingesteckt werden.
Weiterhin wird die Anzahl der Einzelteile nicht erhöht.
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Das
Ausformen der zur Nietverbindung 19 nötigen Mittel erfolgt während des
spanlosen Formgebungsprozesses der einzelnen Komponenten. Dadurch
ist sichergestellt, dass kaum zusätzliche Kosten entstehen.
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Die
Herstellung der Nietverbindung 19 ist kostengünstiger,
als die Herstellung einer Schweißverbindung. Weiterhin sind
Verformungen der einzelnen Komponenten durch Wärmeeintrag während des Schweißvorgangs
ausgeschlossen und es können auch
nicht miteinander verschweißbare
Werkstoffe für
die einzelnen Komponenten verwendet werden.
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In 6 ist
eine zweite Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schaltgabel 4 dargestellt. Diese
besteht aus einem Grundkörper 6 und
einem als Führungshülse ausgeführten Führungsteil 8.
Der Grundkörper 6 ist
nahezu identisch, zu dem in 2 dargestellten,
ausgeführt,
weswegen identische Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Im Unterschied zur Ausführungsform
aus 2 ist der im Längsschnitt
U-förmig
ausgebildete Mittelabschnitt 9 des Grundkörpers 6 mit
zwei Knotenblechen 24 versehen. Die Knotenbleche 24 schließen sich
an die offenen Enden des U-förmigen
Profils an und erstrecken sich in axialer Richtung von der Schaltgabel 4 weg.
Die Knotenbleche 24 sind einteilig mit dem Grundkörper 6 ausgeführt und
können
im spanlosen Formgebungsprozess des Grundkörpers 6 ausgeformt
werden.
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Im
Bereich der Knotenbleche 24 ist ein erster Abschnitt 14 des
Führungsteils 8 ausgeformt.
Der zweite Abschnitt 15 des Führungsteils 8 wird
durch einen Deckel 16 gebildet, der im Bereich des ersten Abschnittes
14 am Grundkörper 6 befestigt
ist. Der erste und der zweite Abschnitt 14, 15 bilden
eine nahezu zylinderförmige
Aufnahme 17 in die ein Gleitlager 18 eingebracht
ist.
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Wie
in der ersten Ausführungsform
ist die Verbindung der beiden Komponenten mittels einer Nietverbindung 19 hergestellt.
Zu diesem Zweck sind an den am Grundkörper 6 zu befestigenden
Seiten des Deckels 16 auf den Grundkörper 6 zu gerichtete Nietzapfen 20 angebracht
und die Knotenbleche 24 sind mit Öffnungen 23 zur Aufnahme
der Nietzapfen 20 versehen. Die Nietzapfen 20 sind
einteilig mit dem Deckel 16 ausgeführt, und sowohl die Öffnungen 23 als
auch die Nietzapfen 20 sind während des spanlosen Umformprozesses
an den einzelnen Komponenten ausgebildet. Die Ausbildung der Nietverbindung 19 erfolgt
analog des in den 3 bis 5 dargestellten
Prozesses.
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Neben
den bereits bei der ersten Ausführungsform
genannten Vorteilen erhält
hier die Schaltgabel 4 durch die Einführung der Knotenbleche 24 zusätzliche Steifigkeit.
Weiterhin ist die Anzahl der Einzelteile auf zwei reduziert, wodurch
die Schaltgabel 4 noch kostengünstiger zu fertigen ist.
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- 1
- Schiebemuffe
- 2
- Führungsnut
- 3
- Mitnehmer
- 4
- Schaltgabel
- 5
- Wandung
- 6
- Grundkörper
- 7
- Verbindungsteil
- 8
- Führungsteil
- 9
- Mittelabschnitt
- 10
- Schaltmaul
- 11
- Stützlasche
- 12
- Enden
- 13
- Schaltarm
- 14
- erster
Abschnitt
- 15
- zweiter
Abschnitt
- 16
- Deckel
- 17
- Aufnahme
- 18
- Gleitlager
- 19
- Nietverbindung
- 20
- Nietzapfen
- 21
- Öffnungen
- 22
- Öffnungen
- 23
- Öffnungen
- 24
- Knotenblech