DE103745C - - Google Patents

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DE103745C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine Ansicht, in Fig. 2 einen Längsschnitt eines Oberfensterverschlusses, welcher mittelst Schnurzuges zu öffnen ist, hierbei das Fenster aufstöfst und dasselbe bei einfachem Loslassen der Zugschnur in jeder beliebigen, geöffneten Stellung sofort festhält, wobei das Fenster beim Oeffnen durch eine zweite Zugschnur beliebig dirigirt und schliefslich wieder geräuschlos geschlossen werden kann.
Die Verschlufsorgane sind in einem, über dem Oberlicht ' an dem Kreuzstock zu befestigenden Gehäuse untergebracht und bestehen aus dem Sperrhaken α (Fig. 2), der im Gehäuse drehbar ist und einen Arm α1 besitzt, an welchem ein Stöfser b gelenkig befestigt ist, ferner aus einer excentrischen Zahnscheibe c, welche bei dem Drehpunkt des Hakens a mit letzterem fest verbunden ist und einer Rolle e gegenübersteht.
Eine 'Blattfeder d drückt den Haken α nach aufwärts, somit auch das Zahnexcenter c gegen die Rolle e und zieht zugleich den Stöfser b zurück.
An dem Haken α ist eine nach unten hängende Zugschnur g befestigt, an einem Seitenlappen h des Oberfensters eine zweite Schnur f, welche zwischen der Rolle e und dem Excenter c durch das Gehäuse nach unten geht.
Zieht man nun die Schnur g an, so giebt der Haken α das Fenster frei, der Stöfser b geht gleichzeitig vor und drückt das Fenster in bekannter Weise auf. Mittelst der anderen Schnur^/" kann man dann das Fenster langsam aufklappen lassen. Ist es in der gewünschten Stellung, so läfst man die erstere Schnur g wieder frei, das Excenter c geht vor und klemmt die Schnur f in der Rolle e fest, womit das Fenster festgehalten ist.
Soll das Fenster wieder geschlossen werden, so wird zuerst durch Zug an der Schnur g das Excenter c zurückgedreht und das Oberlicht durch Anziehen der Schnur_/ geschlossen, worauf der Haken α das Fenster wieder festhält. .
Die beiden Schnüre gf können unten mit einander vereinigt sein.
Fig. 3 zeigt die Anordnung des Verschlusses am Fenster, α ist der Verschlufshaken, h der Verschlufslappen des Oberlichtes.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform mit längerem Aufstöfser b. Derselbe dreht sich um dieselbe Achse wie der Winkelhebel α al und steht unter dem Drucke derselben Feder d wie der Winkelhebel.
Ein Stift χ des letzteren drückt im entsprechenden Augenblick den Aufstöfser nach vorn und wird hierbei das Fenster in weit stärkerem Mafse aufgedrückt, wie bei erstbeschriebener Ausführungsform.
Um beim Wiederschliefsen des Fensters das Schleifen der Zugschnur^/ auf den Zähnen des Sperrexcenters zu verhüten, kann z. B. eine Rolle ν vorgesehen sein, welche die Schnur bei geöffneter Sperrung von den Zähnen abhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Oberlichtfensterverschlufs mit einem als Abdrücker wirkenden Schnäpper, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schnäpper α b mit einem gezahnten Excenter c versehen ist, das in der Verschlufsstellung des Schnäppers den Schnurzug u. s. w. des Fensters festhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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