DE1053623B - Druckfestes Schaltergehaeuse - Google Patents
Druckfestes SchaltergehaeuseInfo
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- DE1053623B DE1053623B DEL16473A DEL0016473A DE1053623B DE 1053623 B DE1053623 B DE 1053623B DE L16473 A DEL16473 A DE L16473A DE L0016473 A DEL0016473 A DE L0016473A DE 1053623 B DE1053623 B DE 1053623B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/02—Bases, casings, or covers
- H01H9/04—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
- H01H9/042—Explosion-proof cases
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei den bekannten, druckfest ausgeführten Schaltergehäusen sind meistens die Einbauteile (Schalter,
Sicherungen, Anschlußteile, Durchführungen) an einem Gehäuserahmen angebracht, der durch einen
Abschlußtopf druckfest abgedichtet wird. Weiterhin ist es bekannt, die Einbaugeräte dadurch zu einem
kompletten Bauteil zusammenzufassen, daß sie auf einem Rahmen oder Gestell angebracht sind, der am
Gehäuserahmen befestigt ist. Die Durchführungen sind hierbei unmittelbar in die Gehäusewand eingesetzt.
Wenn es bei einem Defekt an einem Einbauteil oder an den Durchführungen erforderlich ist, die Einbauteile
auszubauen, so ist dies nur möglich, wenn vorher die Verbindungen von den inneren Klemmen
an den Durchführungen zu den Klemmen an den Einbaugeräten gelöst werden. Wegen des beschränkten
Raumes sind aber die Durchführungen innerhalb des Gehäuses nur sehr schwer zugänglich, solange die Einbauteile
sich noch im Gehäuse befinden. Infolgedessen ist eine Reparatur oder Nachschau stets mit großem
Zeitaufwand verbunden.
Die Erfindung betrifft ein druckfestes, zylindrisches Schaltergehäuse, das aus einem Gehäuseunterteil und
einem Abschlußtopf-besteht. An dem Gehäuseunterteil
sind die Einbaugeräte, wie Schalter und Sicherungen und druckfeste Durchführungen, ein vollständiges
Bauteil bildend, befestigt. Die Erfindung bezweckt, den oben dargelegten Nachteil der bekannten Ausführungen
zu vermeiden. Es ist also jetzt möglich, die zu einem Bauteil zusammengefaßten Einbaugeräte, mit
den Durchführungen in einfacher Weise als Ganzes aus dem Gehäuse herauszunehmen, indem man lediglich
die außerhalb des Gehäuses liegenden Klemmen an den Durchführungen von den Anschlußleitungen
abklemmt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Gehäuseunterteil eine Öffnung besitzt, durch
welche die Durchführungen hindurchragen. Die Öffnung ist durch eine ebene Platte druckfest abgeschlossen,
und die Durchführungen und in an sich bekannter Weise die Einbaugeräte sind mit einem
Rahmen an der Platte befestigt.
Die druckfeste Kapselung zwischen Gehäuseunterteil und Abschlußtopf ist durch eine über den Rand
des Abschlußtopfes greifende Erweiterung des Gehäuseunterteils bewirkt, wobei die Erweiterung in an
sich bekannter Weise manschettenartig ausgebildet ist. Der Rahmen kann gleichzeitig zur Führung des Abschlußtopfes
dienen.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. ■
Ein Schaltergehäuse nach der Erfindung ist im Schnitt dargestellt, wobei die hauptsächlichsten, zur
Erfindung wesentlichen Einzelheiten dargestellt sind.
Druckfestes Schaltergehäuse
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Harry Wenzel, Essen-Stadtwald,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
1 bezeichnet das Gehäuseunterteil, an welchem zur Befestigung des Gehäuses der Fuß 2 angeordnet ist.
Alle Einbauteile, beispielsweise ein Schalter 3 und Sicherungen 4 sowie die druckfesten Durchführungen 5,
werden von einer Platte 6 getragen, wobei zur Befestigung der in dem Gehäuse liegenden Einbauteile,
beispielsweise des Schalters 3 und der Sicherungen 4, ein besonderer Rahmen 7 vorgesehen sein kann. Die
Platte 6 schließt eine Öffnung in dem Schaltergehäuse druckfest ab, und zwar die Öffnung, in welcher bei
dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die druckfesten Durchführungen liegen.
Nach unten wird das Gehäuseunterteil 1 durch den Abschlußtopf 8 abgeschlossen in der Art, daß der
größere Teil der Einbauteile sich innerhalb dieses Abschlußtopfes befindet. Nach Entfernung des Abschlußtopfes
8 sind dann die Einbauteile 3, 4 von außen zugänglich, ohne daß das eigentliche Schaltergehäuse
1 von seinem Platz entfernt werden muß.
Bei der in dem Ausführungsbeispiel dargestellten Ausführung des Schaltergehäuses nach der Erfindung
werden die zu einem Bauteil an der Platte 6 vormontierten Einbauteile 3,4 von unten in das Gehäuse
1 eingesetzt, so daß die Platte 6 von innen an der Umrandung der im oberen Teil des Gehäuseunterteils
1 befindlichen Öffnung anliegt. Bei dieser Ausführung wirkt ein Explosionsdruck zusätzlich dichtend,
indem durch ihn die Platte 6 an ihr Auflager um die öffnung herum angepreßt wird.
Claims (3)
1. Druckfestes, zylindrisches Schaltergehäuse, bestehend aus einem Gehäuseunterteil, an dem
Einbaugeräte, wie Schalter und Sicherungen, und druckfeste Durchführungen, ein vollständiges Bauteil
bildend, befestigt sind, und einem Abschlußtopf, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse-.
unterteil (1) eine Öffnung, durch welche die Durch-
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führungen (5) hindurchragen und die durch eine ebene Platte (6) druckfest abgeschlossen ist, besitzt
und die Durchführungen (5) und in an sich bekannter Weise die Einbaugeräte (3,4) mit einem
Rahmen (7) an der Platte (6) befestigt sind.
2. Schaltergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die druckfeste Kapselung
zwischen Gehäuseunterteil (1) und Abschlußtopf (8) durch eine über den Rand des Abschlußtopfes
(8) greifende Erweiterung des Gehäuseunterteils(l) bewirkt ist, wobei die Erweiterung in an sich bekannter
Weise manschettenartig ausgebildet ist.
3. Schaltergehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (7) zugleich
zur Führung des Abschlußtopfes (8) dient.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 153 888;
französische Patentschrift Nr. 837 769; britische Patentschrift Nr. 301 902.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16473A DE1053623B (de) | 1953-08-27 | 1953-08-27 | Druckfestes Schaltergehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16473A DE1053623B (de) | 1953-08-27 | 1953-08-27 | Druckfestes Schaltergehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1053623B true DE1053623B (de) | 1959-03-26 |
Family
ID=7260437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL16473A Pending DE1053623B (de) | 1953-08-27 | 1953-08-27 | Druckfestes Schaltergehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1053623B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE153888C (de) * | ||||
| GB301902A (en) * | 1927-12-08 | 1929-07-18 | Siemens Ag | Gas-proof housing for electrical apparatus |
| FR837769A (fr) * | 1937-06-08 | 1939-02-20 | Dispositif interrupteur ou commutateur antidéflagrant |
-
1953
- 1953-08-27 DE DEL16473A patent/DE1053623B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE153888C (de) * | ||||
| GB301902A (en) * | 1927-12-08 | 1929-07-18 | Siemens Ag | Gas-proof housing for electrical apparatus |
| FR837769A (fr) * | 1937-06-08 | 1939-02-20 | Dispositif interrupteur ou commutateur antidéflagrant |
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