DE1073176B - In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett - Google Patents

In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett

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DE1073176B
DE1073176B DENDAT1073176D DE1073176DA DE1073176B DE 1073176 B DE1073176 B DE 1073176B DE NDAT1073176 D DENDAT1073176 D DE NDAT1073176D DE 1073176D A DE1073176D A DE 1073176DA DE 1073176 B DE1073176 B DE 1073176B
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DE
Germany
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bed
wall
frame
support legs
mounted folding
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Pending
Application number
DENDAT1073176D
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English (en)
Inventor
Stuttgart Dr.-Ing. Fritz Leonhardt
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Individual
Publication date
Publication of DE1073176B publication Critical patent/DE1073176B/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/38Wall beds
    • A47C17/46Wall beds characterised by a rigid mattress-supporting member

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein in einen Tisch verwandelbares Wandklappbett, bei dem das Bett in einem Rahmengestell schwenkbar gelagert ist. Bekannte Wandklappbetten haben zwischen dem Bett und einem umgebenden Rahmen scherenartige Beschläge, die einen ziemlich großen Abstand zwischen Bett und Rahmen bedingen und. beim Herausklappen des Bettes dieses verhältnismäßig weit aus dem Rahmengestell herausbewegen, so daß es im ausgeklappten Zustand viel Platz beansprucht. Die Betten werden im eingeklappten Zustand außen verdeckt, z. B. durch einen Vorhang. Sofern hierfür statt eines Vorhanges Holztafeln verwendet werden, damit das Wandklappbett den Eindruck eines Möbelstückes macht, sind seitlich Klappstreifen erforderlich, welche die scherenartigen Beschläge abdecken. Bei einer solchen Ausführung nimmt das Bett in eingeklappter Stellung eine Tiefe von etwa 50 bis 52 cm ein.
Bei Wandklappbetten ist auch bekannt, das Bett in einem Möbelstück, z. B. in einem Sekretär, in einem Kasten oder in einer Kommode unterzubringen. Zu diesem Zweck hat das Bett einen geschlossenen Boden, der dem darzustellenden Möbelstück entsprechend ausgebildet, z. B. mit Handgriffen versehen ist. Am ausschwenkbaren Ende des Bettes sind Stützbeine angebracht, während das andere Ende schwenkbar im Möbelstück gelagert ist. Bei einer anderen bekannten Bauform ist das Bodenbrett des Bettes um seine Längsachse schwenkbar. Diese Bauform weist den Nachteil auf, daß der über dem Bett zur Verfügung stehende Raum durch den darüberliegenden Abschnitt des Möbelstückes stark eingeschränkt ist.
Ferner ist bekannt, an der Unterseite des eine Matratze aufnehmenden Bettgestelles eine besondere, mit Beinen versehene Platte mit Hilfe eines Scharnierbandes anzubringen, die bei eingeklapptem Bett herausgeschwenkt werden kann und als Tischplatte dient, deren Fläche kleiner als die Bodenfläche des Wandklappbettes ist. Um das Bett herausklappen zu können, muß vorher die Tischplatte wieder an die Unterseite des Bettes angelegt werden. Wird weder Tisch noch Bett benutzt, so ist der Kasten durch Vorhänge, Türen, Rolläden od. dgl. verschließbar.
Bei Schlafsofas ist es schließlich noch bekannt, ausziehbare Stifte als Drehlager für die umklappbare Rückenlehne zu verwenden.
Die Erfindung besteht darin, daß das in an sich bekannter Weise mit einem geschlossenen Bodenbrett und an seinem ausschwenkbaren Ende mit Stützbeinen versehene sowie in eingeklapptem Zustand ein geschlossenes Möbelstück darstellende Bett in zwei oberen und zwei unteren Drehlagern des Rahmengestelles an diesem drehbar und in entgegengesetzten Drehrichtungen ausschwenkbar eingehängt ist, so daß In einen Tisch verwandelbares
Wandklappbett
Anmelder:
Dr.-Ing. Fritz Leonhardt,
Stuttgart-Nr Lenzhalde 16
Dr.-Ing. Fritz Leonhardt, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
es nach dem Ausschwenken um die unteren Drehlager als Bett und nach dem Ausschwenken um die oberen Drehlager als Tisch benutzbar ist.
Die Erfindung vermeidet umständliche Beschläge, führt zu einer geringen Tiefe des Wandklappbettes, z. B. von 42 bis 44 cm, und erlaubt vor allem, das Bodenbrett des Bettes nach Ausführen eines weiteren Klappvorganges auch als Tisch in richtiger Höhenlage zu benutzen. Ein wesentlicher Vorteil ist, daß das Möbelstück im hochgeklappten Zustand des Bettes gut aussieht und ohne weiteres erlaubt, daß darüber Aufsatzschränke, Bücherregale od. dgl. eingebaut werden oder daß man dort Blumenvasen, ein Rundfunkgerät od. dgl. aufstellt. Die geringe Tiefe und Höhe des Möbelstückes wirken angenehm. Vor dem Ausklappen des Bettes brauchen nur zwei Stifte und zwei Beine gezogen zu werden. Wesentlich ist, daß das Bodenbrett des Bettes in seiner ganzen Ausdehnung als großer Arbeitstisch benutzt werden kann, was nicht nur in beengten Räumen des sozialen Wohnungsbaues, sondern auch für knapp gehaltene Kinder- oder Gastzimmer und in Hotelräumen günstig ist. Die Tischplatte hat wegen der angrenzenden Bettwände eine größere Stabilität als andere bekannte Klapptische. Die Bauart des erfindungsgemäßen Wandklappbettes wird durch die mehr und mehr in Gebrauch kommenden Schaumgummimatratzen begünstigt, die ein weiches, angenehmes Liegen ermöglichen, obwohl auf den Federrost verzichtet ist.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
δ" Fig. I zeigt einen Querschnitt durch das an der Wand aufgestellte, zugeklappte Bett. Das aufgeklappte Bett ist gestrichelt eingezeichnet;
Fig. II zeigt das zu einem Tisch hochgeklappte Bett im Querschnitt;
909709/130
Fig. Ill zeigt einen Längsschnitt durch das ausgeklappte Bett mit Ansicht des Rahmengestelles nach der Linie A-A der Fig. I;
Fig. IV zeigt Einzelheiten der Drehlagerung des Bettes.
Das Rahmengestell ist durch kräftige seitliche Wangen 4, die obere Abdeckplatte 5 und die Rückwandplatte 6 gebildet.
Das Bett besteht aus einem offenen Kasten mit der Bodenplatte 1, den Bett-Seitenwänden, z. B. -brettern2 und den Betthäuptern 3. In diesen Kasten wird die Bettmatratze, z. B. eine Schaumgummimatratze 19., und das übrige Bettzeug gelegt, das sich mit einer an der unteren Bettseitenwand 2 befestigten kräftigen, mit Gurten versehenen. Abdeckung, z. B. ein Tuch 11, festhalten läßt, wozu beispielsweise die Gurte mit Schnallen an der oberen Bettseite festgezogen werden. Der Bettkasten ist mit zwei durch die Seitenwangen 4 des Rahmengestelles in den Drehlagern 7 hindurchgesteckten Stahlstiften 12 (Fig. IV) drehbar in das Rahmengestell eingehängt und durch gleiche Stifte 12 in den Drehlagern 8 in lotrechter Stellung festzuhalten. Die Anordnung ist so getroffen, daß wahlweise die Drehlager 7 oder die Drehlager 8 benutzbar sind.
Quer durch die Seitenwangen 4 und die Betthäupter 3 ist je ein Loch gebohrt, das mit je einer Metallhülse 13, 13' verstärkt ist (Fig. IV). Durch beide Löcher wird der Stift 12 hindurchgesteckt, der vorn verjüngt ist, damit er sich leichter einführen läßt.
Man kann zwischen den Brettern Blechplatten 14 zur besseren Übertragung des zu drehenden Gewichtes anschrauben, die Bohrungen für den Stift 12 erhalten. Werden diese Blechplatten 14 benutzt, dann können die Hülsen 13,13' entfallen.
Zieht man an den Drehlagern 8 die Stifte 12 aus den Betthäuptern 3 zurück, so daß sie das Bett freigeben, dann kann das Bett um die Drehlager 7 herausgedreht werden; zuvor werden die Bettstützbeine 9 herausgezogen. Die Bettstützbeine 9 bestehen z. B. aus einem gedrehten Metallfuß, der im hochgeklappten Zustand wie ein sauberer Griff aussieht, und einem Metallrohr, das sich teleskopartig in ein in der Ecke des Bettkastens befestigtes Rohr hineinschieben läßt. Beim Herausziehen der Bettstützbeine 9 schnappt beim Erreichen der richtigen Länge durch Federdruck eine kleine Raste 17 (Fig. I) aus dem Rohr aus, die das Bettstützbein 9 bei Belastung des Bettes festhält. Solche Rasten sind z. B. von Schirmen her bekannt.
Bei ausgeklapptem Bett wird das Haltetuch 11 losgeschnallt und hinter dem Bett versenkt oder mit einer vorderen Leiste an der Rückwandplatte 6 des Rahmengestelles festgemacht. Das Bett kann nunmehr benutzt werden. Falls eine Schrägstellung des Kopfteiles gewünscht wird, kann der Teil 15 der Bodenplatte 1 des Bettes um ein Scharnier 16 hochgedreht und am benachbarten Betthaupt 3 eingehängt werden, so daß das obere Teil der Matratze 19 schräg liegt, ohne daß man den sonst üblichen Keil braucht.
Will man das Bett als Arbeitstisch benutzen, dann werden die Stifte 12 an den Drehlagern 7 so weit zurückgezogen, daß sie das Bett zum Drehen um die Drehlager 8 freigeben. Ist das Bett um das Drehlager 8 so weit hochgedreht, daß die Bodenplatte oben horizontal ist, dann werden unter den Betthäuptern 3 Tischstützbeine 10 untergestellt, die entweder als lose Teile eingesteckt oder in an sich bekannter Weise aus den Betthäuptern herausgeklappt werden. Die äußere Seite der Bodenplatte 1 dient nunmehr als Tischplatte. Die Abmessungen und die Anordnung der Teile zueinander lassen sich leicht so wählen, daß der Tisch die normale Höhe von etwa 78 cm, wie auch das Bett im ausgeklappten Zustand die normale Höhe von 40 bis 45 cm hat. Im eingeklappten Zustand (Fig. I) ergibt sich ein gut aussehendes Möbelstück, dessen äußere Fläche eine Holzfläche und durch AVahl geeigneter Hölzer, durch eingelegte Furnierstreifen od. dgl. verziert sein kann. Auch das Rahmengestell läßt viele Ausführungsmöglichkeiten auch in geschmacklicher Hinsicht zu. Will man vermeiden, daß die Fuge am Scharnier 16 in der Bodenplatte 1 sichtbar ist, dann kann man vor die Bodenplatte 1 des Bettes z. B. noch eine dünne, ungeteilte Sperrholzplatte legen, wobei es angezeigt ist, zwischen den beiden Platten einen kleinen Zwischenraum zu lassen. In der oberen Ecke des Rahmengestells läßt sich außerdem auf der Kopfseite des Bettes zwischen Deckplatte 5 und Rückwandplatte 6 eine Leselampe 18 anbringen, die bei eingeklapptem Bett unsichtbar wird. Die Leselampe 18 kann sowohl in der Bett- als auch in der Tischstellung benutzt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett, bei dem das Bett in einem Rahmengestell schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise mit einem geschlossenen Bodenbrett (1) und an seinem ausschwenkbaren Ende mit Stützbeinen versehene sowie in eingeklapptem Zustand ein geschlossenes Möbelstück darstellende Bett in zwei oberen und zwei unteren Drehlagern (7, 8) des Rahmengestelles an diesem drehbar und in entgegengesetzten Drehrichtungen ausschwenkbar eingehängt ist, so daß es nach dem Ausschwenken um die unteren Drehlager (7) als Bett und nach dem Ausschwenken um die oberen Drehlager (8) als Tisch benutzbar ist.
2. Wandklappbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlager (J, 8) in an sich bekannter Weise durch ausziehbare Stifte (12) gebildet sind.
3. Wandklappbett nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettstützbeine (9) im eingeklappten Zustand des Bettes als nur wenig über die äußere Oberfläche des Bodenbrettes (1) vorstehende Griffe ausgebildet sind, die teleskopartig aus entsprechenden Führungen, z. B. Rohrführungen, bis zur erforderlichen Länge herausziehbar und einrastbar sind, während die Tischstützbeine (10) einsteckbar oder in an sich bekannter Weise herausklappbar ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 840 300, 853 946;
schweizerische Patentschrift Nr. 74 724.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 709/130 1.
DENDAT1073176D In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett Pending DE1073176B (de)

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