DE1073176B - In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett - Google Patents
In einen Tisch verwandelbares WandklappbettInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/38—Wall beds
- A47C17/46—Wall beds characterised by a rigid mattress-supporting member
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Special Chairs (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein in einen Tisch verwandelbares Wandklappbett, bei dem das Bett in einem
Rahmengestell schwenkbar gelagert ist. Bekannte Wandklappbetten haben zwischen dem Bett und einem
umgebenden Rahmen scherenartige Beschläge, die einen ziemlich großen Abstand zwischen Bett und
Rahmen bedingen und. beim Herausklappen des Bettes dieses verhältnismäßig weit aus dem Rahmengestell
herausbewegen, so daß es im ausgeklappten Zustand viel Platz beansprucht. Die Betten werden im eingeklappten
Zustand außen verdeckt, z. B. durch einen Vorhang. Sofern hierfür statt eines Vorhanges Holztafeln
verwendet werden, damit das Wandklappbett den Eindruck eines Möbelstückes macht, sind seitlich
Klappstreifen erforderlich, welche die scherenartigen Beschläge abdecken. Bei einer solchen Ausführung
nimmt das Bett in eingeklappter Stellung eine Tiefe von etwa 50 bis 52 cm ein.
Bei Wandklappbetten ist auch bekannt, das Bett in einem Möbelstück, z. B. in einem Sekretär, in einem
Kasten oder in einer Kommode unterzubringen. Zu diesem Zweck hat das Bett einen geschlossenen Boden,
der dem darzustellenden Möbelstück entsprechend ausgebildet, z. B. mit Handgriffen versehen ist. Am ausschwenkbaren
Ende des Bettes sind Stützbeine angebracht, während das andere Ende schwenkbar im
Möbelstück gelagert ist. Bei einer anderen bekannten Bauform ist das Bodenbrett des Bettes um seine
Längsachse schwenkbar. Diese Bauform weist den Nachteil auf, daß der über dem Bett zur Verfügung
stehende Raum durch den darüberliegenden Abschnitt des Möbelstückes stark eingeschränkt ist.
Ferner ist bekannt, an der Unterseite des eine Matratze aufnehmenden Bettgestelles eine besondere,
mit Beinen versehene Platte mit Hilfe eines Scharnierbandes anzubringen, die bei eingeklapptem Bett
herausgeschwenkt werden kann und als Tischplatte dient, deren Fläche kleiner als die Bodenfläche des
Wandklappbettes ist. Um das Bett herausklappen zu können, muß vorher die Tischplatte wieder an die
Unterseite des Bettes angelegt werden. Wird weder Tisch noch Bett benutzt, so ist der Kasten durch
Vorhänge, Türen, Rolläden od. dgl. verschließbar.
Bei Schlafsofas ist es schließlich noch bekannt, ausziehbare Stifte als Drehlager für die umklappbare
Rückenlehne zu verwenden.
Die Erfindung besteht darin, daß das in an sich bekannter Weise mit einem geschlossenen Bodenbrett
und an seinem ausschwenkbaren Ende mit Stützbeinen versehene sowie in eingeklapptem Zustand ein geschlossenes
Möbelstück darstellende Bett in zwei oberen und zwei unteren Drehlagern des Rahmengestelles
an diesem drehbar und in entgegengesetzten Drehrichtungen ausschwenkbar eingehängt ist, so daß
In einen Tisch verwandelbares
Wandklappbett
Wandklappbett
Anmelder:
Dr.-Ing. Fritz Leonhardt,
Stuttgart-Nr Lenzhalde 16
Stuttgart-Nr Lenzhalde 16
Dr.-Ing. Fritz Leonhardt, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
es nach dem Ausschwenken um die unteren Drehlager als Bett und nach dem Ausschwenken um die oberen
Drehlager als Tisch benutzbar ist.
Die Erfindung vermeidet umständliche Beschläge, führt zu einer geringen Tiefe des Wandklappbettes,
z. B. von 42 bis 44 cm, und erlaubt vor allem, das Bodenbrett des Bettes nach Ausführen eines weiteren
Klappvorganges auch als Tisch in richtiger Höhenlage zu benutzen. Ein wesentlicher Vorteil ist, daß
das Möbelstück im hochgeklappten Zustand des Bettes gut aussieht und ohne weiteres erlaubt, daß darüber
Aufsatzschränke, Bücherregale od. dgl. eingebaut werden oder daß man dort Blumenvasen, ein Rundfunkgerät
od. dgl. aufstellt. Die geringe Tiefe und Höhe des Möbelstückes wirken angenehm. Vor dem Ausklappen
des Bettes brauchen nur zwei Stifte und zwei Beine gezogen zu werden. Wesentlich ist, daß das
Bodenbrett des Bettes in seiner ganzen Ausdehnung als großer Arbeitstisch benutzt werden kann, was
nicht nur in beengten Räumen des sozialen Wohnungsbaues, sondern auch für knapp gehaltene Kinder- oder
Gastzimmer und in Hotelräumen günstig ist. Die Tischplatte hat wegen der angrenzenden Bettwände
eine größere Stabilität als andere bekannte Klapptische. Die Bauart des erfindungsgemäßen Wandklappbettes
wird durch die mehr und mehr in Gebrauch kommenden Schaumgummimatratzen begünstigt, die
ein weiches, angenehmes Liegen ermöglichen, obwohl auf den Federrost verzichtet ist.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung
mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
δ" Fig. I zeigt einen Querschnitt durch das an der
Wand aufgestellte, zugeklappte Bett. Das aufgeklappte Bett ist gestrichelt eingezeichnet;
Fig. II zeigt das zu einem Tisch hochgeklappte Bett im Querschnitt;
909709/130
Fig. Ill zeigt einen Längsschnitt durch das ausgeklappte
Bett mit Ansicht des Rahmengestelles nach der Linie A-A der Fig. I;
Fig. IV zeigt Einzelheiten der Drehlagerung des Bettes.
Das Rahmengestell ist durch kräftige seitliche Wangen 4, die obere Abdeckplatte 5 und die Rückwandplatte 6 gebildet.
Das Bett besteht aus einem offenen Kasten mit der Bodenplatte 1, den Bett-Seitenwänden, z. B. -brettern2
und den Betthäuptern 3. In diesen Kasten wird die Bettmatratze, z. B. eine Schaumgummimatratze 19.,
und das übrige Bettzeug gelegt, das sich mit einer an der unteren Bettseitenwand 2 befestigten kräftigen,
mit Gurten versehenen. Abdeckung, z. B. ein Tuch 11, festhalten läßt, wozu beispielsweise die Gurte mit
Schnallen an der oberen Bettseite festgezogen werden. Der Bettkasten ist mit zwei durch die Seitenwangen 4
des Rahmengestelles in den Drehlagern 7 hindurchgesteckten Stahlstiften 12 (Fig. IV) drehbar in das
Rahmengestell eingehängt und durch gleiche Stifte 12 in den Drehlagern 8 in lotrechter Stellung festzuhalten.
Die Anordnung ist so getroffen, daß wahlweise die Drehlager 7 oder die Drehlager 8 benutzbar sind.
Quer durch die Seitenwangen 4 und die Betthäupter 3 ist je ein Loch gebohrt, das mit je einer
Metallhülse 13, 13' verstärkt ist (Fig. IV). Durch
beide Löcher wird der Stift 12 hindurchgesteckt, der vorn verjüngt ist, damit er sich leichter einführen
läßt.
Man kann zwischen den Brettern Blechplatten 14 zur besseren Übertragung des zu drehenden Gewichtes
anschrauben, die Bohrungen für den Stift 12 erhalten. Werden diese Blechplatten 14 benutzt, dann können
die Hülsen 13,13' entfallen.
Zieht man an den Drehlagern 8 die Stifte 12 aus den Betthäuptern 3 zurück, so daß sie das Bett freigeben,
dann kann das Bett um die Drehlager 7 herausgedreht werden; zuvor werden die Bettstützbeine 9
herausgezogen. Die Bettstützbeine 9 bestehen z. B. aus einem gedrehten Metallfuß, der im hochgeklappten
Zustand wie ein sauberer Griff aussieht, und einem Metallrohr, das sich teleskopartig in ein in der Ecke
des Bettkastens befestigtes Rohr hineinschieben läßt. Beim Herausziehen der Bettstützbeine 9 schnappt beim
Erreichen der richtigen Länge durch Federdruck eine kleine Raste 17 (Fig. I) aus dem Rohr aus, die das
Bettstützbein 9 bei Belastung des Bettes festhält. Solche Rasten sind z. B. von Schirmen her bekannt.
Bei ausgeklapptem Bett wird das Haltetuch 11 losgeschnallt und hinter dem Bett versenkt oder mit einer
vorderen Leiste an der Rückwandplatte 6 des Rahmengestelles festgemacht. Das Bett kann nunmehr benutzt
werden. Falls eine Schrägstellung des Kopfteiles gewünscht wird, kann der Teil 15 der Bodenplatte 1 des
Bettes um ein Scharnier 16 hochgedreht und am benachbarten Betthaupt 3 eingehängt werden, so daß
das obere Teil der Matratze 19 schräg liegt, ohne daß man den sonst üblichen Keil braucht.
Will man das Bett als Arbeitstisch benutzen, dann werden die Stifte 12 an den Drehlagern 7 so weit zurückgezogen,
daß sie das Bett zum Drehen um die Drehlager 8 freigeben. Ist das Bett um das Drehlager
8 so weit hochgedreht, daß die Bodenplatte oben horizontal ist, dann werden unter den Betthäuptern 3
Tischstützbeine 10 untergestellt, die entweder als lose Teile eingesteckt oder in an sich bekannter Weise aus
den Betthäuptern herausgeklappt werden. Die äußere Seite der Bodenplatte 1 dient nunmehr als Tischplatte.
Die Abmessungen und die Anordnung der Teile zueinander lassen sich leicht so wählen, daß der Tisch
die normale Höhe von etwa 78 cm, wie auch das Bett im ausgeklappten Zustand die normale Höhe von 40
bis 45 cm hat. Im eingeklappten Zustand (Fig. I) ergibt sich ein gut aussehendes Möbelstück, dessen
äußere Fläche eine Holzfläche und durch AVahl geeigneter
Hölzer, durch eingelegte Furnierstreifen od. dgl. verziert sein kann. Auch das Rahmengestell
läßt viele Ausführungsmöglichkeiten auch in geschmacklicher Hinsicht zu. Will man vermeiden, daß
die Fuge am Scharnier 16 in der Bodenplatte 1 sichtbar ist, dann kann man vor die Bodenplatte 1 des
Bettes z. B. noch eine dünne, ungeteilte Sperrholzplatte legen, wobei es angezeigt ist, zwischen den
beiden Platten einen kleinen Zwischenraum zu lassen. In der oberen Ecke des Rahmengestells läßt sich
außerdem auf der Kopfseite des Bettes zwischen Deckplatte 5 und Rückwandplatte 6 eine Leselampe 18 anbringen,
die bei eingeklapptem Bett unsichtbar wird. Die Leselampe 18 kann sowohl in der Bett- als auch
in der Tischstellung benutzt werden.
Claims (3)
1. In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett, bei dem das Bett in einem Rahmengestell
schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise mit einem
geschlossenen Bodenbrett (1) und an seinem ausschwenkbaren Ende mit Stützbeinen versehene sowie
in eingeklapptem Zustand ein geschlossenes Möbelstück darstellende Bett in zwei oberen und
zwei unteren Drehlagern (7, 8) des Rahmengestelles an diesem drehbar und in entgegengesetzten
Drehrichtungen ausschwenkbar eingehängt ist, so daß es nach dem Ausschwenken um die unteren Drehlager (7) als Bett und nach dem
Ausschwenken um die oberen Drehlager (8) als Tisch benutzbar ist.
2. Wandklappbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlager (J, 8) in an sich
bekannter Weise durch ausziehbare Stifte (12) gebildet sind.
3. Wandklappbett nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bettstützbeine (9)
im eingeklappten Zustand des Bettes als nur wenig über die äußere Oberfläche des Bodenbrettes (1)
vorstehende Griffe ausgebildet sind, die teleskopartig aus entsprechenden Führungen, z. B. Rohrführungen,
bis zur erforderlichen Länge herausziehbar und einrastbar sind, während die Tischstützbeine
(10) einsteckbar oder in an sich bekannter Weise herausklappbar ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 840 300, 853 946;
schweizerische Patentschrift Nr. 74 724.
Deutsche Patentschriften Nr. 840 300, 853 946;
schweizerische Patentschrift Nr. 74 724.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 709/130 1.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073176B true DE1073176B (de) | 1960-01-14 |
Family
ID=597491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073176D Pending DE1073176B (de) | In einen Tisch verwandelbares Wandklappbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073176B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230179B (de) | 1961-02-24 | 1966-12-08 | Reinhold Rose | Vordere Abstuetzung fuer Wandklapp- oder Schrankbetten |
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| DE840300C (de) * | 1949-01-14 | 1952-06-30 | Friedrich Dr Schoenle | Mehrzweckmoebel, insbesondere Bettcouch mit Tragrahmen |
| DE853946C (de) * | 1949-10-25 | 1952-10-30 | Heinz Gohlisch | Verwandlungsmoebel, das als Tisch und Bett benutzbar ist |
-
0
- DE DENDAT1073176D patent/DE1073176B/de active Pending
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| EA010492B1 (ru) * | 2005-03-07 | 2008-10-30 | Алексис Паутофф | Мебельная конструкция, такая как убирающаяся кровать с убирающимися ножками |
| CN101163426B (zh) * | 2005-03-07 | 2010-09-22 | 亚历克西·帕乌托夫 | 一种具有可伸缩支架的例如折叠床的家具的结构 |
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| WO2021111039A1 (en) * | 2019-12-03 | 2021-06-10 | Tablebed Oy | Convertible furniture |
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