DE1086425B - Verfahren zum Herstellen von veredelten Holzfurnieren - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von veredelten Holzfurnieren

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DE1086425B
DE1086425B DEB51350A DEB0051350A DE1086425B DE 1086425 B DE1086425 B DE 1086425B DE B51350 A DEB51350 A DE B51350A DE B0051350 A DEB0051350 A DE B0051350A DE 1086425 B DE1086425 B DE 1086425B
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wood
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DEB51350A
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Arthur Peuke
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BERLINER FURNIERMESSEREI GOOSS
Wennholtz & Co K G
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BERLINER FURNIERMESSEREI GOOSS
Wennholtz & Co K G
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00—Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von veredelten Holzfurnieren, bei dem eine Mehrzahl von mit Leim bestrichenen Holzschichten gleichen oder verschiedenen Charakters aufeinandergeschiohtet, verleimt und zu einem Block zusammengepreßt werden, der anschließend aufgemessert oder aufgeschält wird.
Theoretische Erörterungen über das vorgenannte Verfahren sind bereits seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts bekannt, ohne daß es bisher zu einer Praktizierung dieses Verfahrens auf wirtschaftlicher Basis gekommen ist. Die Gründe für die Nichtanwendung dieses Verfahrens sind vielfältig. Trotz der bereits seit langem bekannten hervorragenden Leime, beispielsweise der Kasein-Kaltleime oder auch der neueren Kunstharzleime, haben sich bisher stets Schwierigkeiten ergeben, die einzelnen Holzschichten so fest zu verleimen, daß anschließend eine Aufmesserung des Blockes vorgenommen werden kann. Die Erfahrung zeigte vielmehr, daß meist die am Rande liegenden Holzsohichten, sofern es nicht schon in der Presse geschah, beim Aufmessern zerstört wurden. Ein weiterer Verlust ergab sich beim Transport der aufgemesserten Schichten, die auf Gund einer geringen Längsstabilität sehr leicht Risse in den einzelnen Leimfugen erhielten. Da zwischen der Herstellung und der Verarbeitung im allgemeinen ein mehrfacher Transport und eine Umlagerung liegt, ergab sich hierdurch ein noch weiterer Verlust.
Da ganz exakt parallel geschichtete Holzblöcke zu einem Kunstfurnier führen, das mangels jeder Unregelmäßigkeiten zu »künstlich« aussieht und von den Verbrauchern nicht gewünscht wird, hat man bereits versucht, die einzeln aufeinanderzuschichtenden Holzlagen wellig auszubilden, um dann diese tangential zu den Wellen aufzumessern, so daß sich unregelmäßige, verschieden breite und nicht exakt parallel verlaufende Streifen ergeben.
Neben den bereits zuvor erwähnten Nachteilen der bisher bekannten Kunstfurniere liegt bei dieser letzterwähnten Herstellungsart ein weiterer Nachteil darin, daß bereits die Lagerung der noch nicht aufgemesserten Blöcke Schwierigkeiten bereitet. Auf Grund ihrer unregelmäßig gestalteten Auflagerflächen sind sie sehr sperrig und werden auch beim Lagern unregelmäßig beansprucht, so daß sie sich verziehen und in den Leimfugen Risse erhalten, in denen einzelne Holzschichten oder ganze Pakete von Holzschichten abplatzen. Die Beanspruchung solcher welliger Blöcke beim Transport ist noch größer.
Es soll auch noch darauf hingewiesen werden, daß das Pressen wellig ausgebildeter Holzblöcke besondere Schwierigkeiten bereitet, weil die Preßwerkzeuge, d. h. die Preßplatten der für die Verleimung vorgesehenen Verfahren zum Herstellen
von veredelten Holzfurnieren
Anmelder:
Berliner Furniermesserei Goossens,
Wennholtz & Co. K. G.f
Glinde bei Hamburg
Arthur Peuke, Glinde bei Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
Presse, entsprechend wellig ausgebildet werden müssen. Die Kosten solcher welliger Preßplatten liegen im allgemeinen so hoch, daß eine Veränderung der Backenform, die für eine Veränderung der Bemusterung oder Aufmesserung erwünscht ist, meist aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Erwägung gezogen werden kann.
Aus den vorerwähnten Gründen haben sich in der Praxis Verfahren zum Herstellen solcher Furniere nicht einführen können, obwohl zahlreiche Vorteile eines solchen Verfahrens offen zutage liegen. Die besonderen Vorteile bei der Herstellung solcher Furniere liegen darin, daß man praktisch jede beliebige Form und Farbe zur Anwendung bringen kann, daß man stets in der Lage ist, ein einmal gefertigtes Muster in jeder Menge genau nach Maß in gleicher Qualität nachzuliefern, und daß man mit Hölzern minderwertiger Qualität arbeiten und trotzdem hochwertige veredelte Furniere in relativ großer Breite herstellen kann.
Um das einleitend genannte Verfahren auf wirtschaftliche Weise durchzuführen, wird erfahrungsgemäß vorgeschlagen, die Ober- und Unterseite des aus einer Mehrzahl von Holzschiohten bestehenden Blockes mit einer relativ dicken Bohle od. dgl. abzudecken und zu verleimen, die zusammen mit den Holzschichten ausgemessert werden: Die Gestalt der Abdeckbohlen kann so ausgewählt werden, daß die Bohlen zusammen mit den dazwischenliegenden Holzschichten einen parallelflächigen Block bilden, der zwischen parallelflächigen Backen einer Presse einspannbar ist. Für eine möglichst vollständige Ausnutzung des ver-
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leimten Blockes können auch vor die Stirnflächen der weise in den Stapeln von dünnen Holzschichten 1 im Holzschichten Abdeckbohlen vorgeleimt werden. Hinblick auf irgendwelche Ornamente massive Holz-Wenn nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wellig stücke, beispielsweise Holzkeile, eingesetzt werden, gestreifte Furniere hergestellt werden sollen, benutzt kann man die Parallelflächigkeit des zu verleimenden man obere und untere Abdeckbohlen, die an ihren den 5 Gesamtblockes dadurch wieder herstellen, daß man die Holzschichten zugewandten Flächen gegensinnig wel- Bohlen 2 und 3 entsprechend schräg schneidet.
Hg ausgebildet sind, so daß die Holzschichten beim Nach einer erfindungsgemäßen Verleimung in der Pressen und Verleimen) parallelliegend wellig verformt Presse kann der Block gemäß Fig. 1 rundgeschält oder werden. Die obere und untere Abdeckbohle lassen sich vorzugsweise senkrecht zur Schichtebene aufgemessert in besonders einfacher Weise aus einem massiven io werden, so daß dann einzelne Edelfurniere entstehen, Holzblock herstellen, der durch einen unregelmäßigen wie sie die Fig. 4 zeigt.
Schnitt, beispielsweise mit einer Bandsäge, in zwei Sowohl der zur Aufmesserung vorbereitete Block
komplementäre Teile zerlegt wird. gemäß Fig. 1 als auch die gestapelten einzelnen Kunst-
Die Abdeckbohlen können auch aus Nutzholz be- furniere gemäß Fig. 4 können ohne Gefahr einer Bestehen, das selbst neben dem geschichteten Mittel- 15 Schädigung ihres Mittelteiles gestapelt und transporabschnitt als Furnier in Erscheinung treten kann. tiert werden. Die fest eingespannten Bohlen 2 und S1
In vielen Fällen ist es vorzuziehen, die geschichte- die mit aufgemessert werden, bilden ständig einen
ten Blöcke vor dem Aufmessern zu dämpfen, wobei Schutz für den nach einem bestimmten Muster ausge-
dann selbstverständlich als Bindemittel der einzelnen bildeten Mittelteil, der somit ständig in voller Breite
Schichten kochfeste Leime verwendet werden müssen, ao zur Anwendung kommen kann. Falls erwünscht, kön-
Die zusammengeleimten Blöcke können während des nen die Abdeckbohlen 2 und 3 aus Nutzholz bestehen,
Dämpfens und einer vorbereitenden Wasserbadbehand- um den gestreiften Mittelteil 1 zwischen zwei breite-
lung in an sich bekannter Weise durch Spannbänder, ren Naturholzfurnieren einzurahmen.
Spannschlösser od. dgl. zusammengehalten werden. Von ganz besonderem Interesse ist das Verfahren,
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung 25 wenn es sich darum handelt, mit schwach oder stark ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, gewellten Streifen ausgebildete Furniere herzustellen, in der schematisch das Wesen der Erfindung darge- wie sie die Fig. S zeigt. Bei der Herstellung wird zustellt ist. In den Zeichnungen zeigt: nächst genauso vorgegangen wie bei dem an Hand
Fig. 1 einen erfindungsgemäß verleimten geschieh- der Fig. 1 erläuterten Verfahren. Abweichend hiervon
teten Block vor dem Aufmessern oder Schälen, 30 werden jedoch wellig verformte Abdeckbohlen ver-
Fig. 2 die Herstellung von zwei komplementären wendet,
welligen Abdeckbohlen, Zur Herstellung wellig verformter Abdeckbohlen
Fig. 3 einen zwischen zwei ebenen Preßbacken ein- kann von einem quaderförmigen Holzblock ausgegan-
gespannten Holzblock, der eine Vielzahl von parallelen gen werden, wie ihn die Fig. 2 zeigt. Dieser Block der
Holzschichten enthält, die mittels der beiden Abdeck- 35 Fig. 2 kann dann beispielsweise mit einer Bandsäge
bohlen der Fig. 2 wellig verformt sind, in einem unregelmäßig geführten Schnitt in eine
Fig. 4 eine abgemessene Schicht des in Fig. 1 darge- untere Abdeokbohle 12 und eine obere Abdeckböhle 13
stellten Holzblockes, und zerlegt werden. Diese beiden Abdeckbohlen 12 und 13
Fig. 5 eine abgemessene Schicht des in Fig. 3 dar- werden wieder auf die Außenseiten des aus relativ
gestellten Holzblockes. 4° dünnen Holzschichten 11 bestehenden Mittelteiles auf-
Bei der Herstellung der veredelten Furniere werden, gelegt und nach Bestreichen mit einem entsprechenden wie die Fig. 1 zeigt, eine Vielzahl von Holzschichten 1 Leim oder auch dem Zwischenlegen einer Leimfolie mit Leim bestrichen und aufeinandergeschichtet. Bei zu einem Block zusammengepreßt und verleimt,
den Holzschichten kann es sich um weniger wertvolle Die Fig. 3 zeigt die Gesamtanordnung des Holz-Furniere oder sogar um Abfallfurniere handeln. Die 45 blockes zwischen den beiden schematisch angedeuteten, einzelnen HolzscMchten 1 sind so bezüglich ihrer ebenen Preßplatten 14 und 15. Da die Wellungen in Farbe, ihrer Gestalt und ihrer Dicke ausgewählt, daß den Bohlen 12 und 13 einander genau entsprechen, ein zuvor zu bestimmendes Muster entsteht. werden die zwischenliegenden dünnen Holzschichten
Für die Verleimung kann ein flüssiger Leim oder in entsprechender Weise wellig verleimt. Bei einer auch ein Leim in Folienform verwendet werden. Be- 5° entsprechenden Aufmesserung oder Schälung, vor der sonders vorteilhaft sind Leimfolien auf Kunstharz- vorzugsweise eine Wärmebehandlung durch Dämpfen basis, die bei der Stapelung der Holzschichten oder Kochen vorgenommen wird, entstehen dann Furzwischengelegt werden und anschließend unter Druck niere, wie sie schematisch in der Fig. 5 angedeutet sind, und Wärme aushärten. Genausogut können aber auch Bei dem bisher bekannten Verfahren zum Herstellen Kaltleime auf Kaseinbasis od. dgl. verwendet werden. 55 von Kunstfurnieren aus wellig geschichteten Holz-Wenn für das nachfolgende Aufmessern ein Dämpfen blättern· ergab sich vor allem der Nachteil, daß die oder Kochen des Holzes erforderlich ist, muß der verleimten Blöcke sich bereits häufig vor der Auf-Leim kochfest sein. messerung auf Grund der relativ starken Spannungen
Als Unterlage des Stapels von dünnen Holzschich- der gekrümmten Holzschichten wieder in ihre Beten 1 und auch als obere Abdeckung dienen relativ 5O standteile zerlegten. Durch die Aufleimung der Abdicke Bohlen 2 und Z1 die ebenfalls durch Verleimung deckbohlen erhält nun der aufzumessernde Block ein fest mit dem von den dünnen Schichten 1 gebildeten wesentlich festeres Gefüge, und es wird ein Aufplatzen Mittelteil verbunden werden. Die Verleimung der in den einzelnen Leimfugen ausgeschaltet.
Bohlen 2 und 3 erfolgt zusammen mit der Verleimung Eine besondere Schwierigkeit bereitete es bisher der Holzschichten 1. Die Bohlen 2 und 3 sind so aus- 6S auch, wellig ausgebildete, zum Messern vorbereitete gebildet, daß der fertig zusammengesetzte Block, wie Blöcke zu lagern, da diese sehr sperrig sind und ihn die Fig. 1 zeigt, parallelflächige Ober- und Unter- außerdem bei zu hohen Stapeln unter der Beanseiten erhält, so daß beim Verleimen eine Pressung in spruchung des Eigengewichtes oder des Gewichtes der einer normalen Presse mit parallelflächigen Preß- darüber lagernden, Furniere zerstört werden. Wenn platten vorgenommen werden kann. Wenn beispiels- 7° man nun, wie es die Erfindung vorschlägt, die wellig
ausgebildeten, dünnschichtigen Mittellagen mit Abdeckbohlen zu einem quaderförmigen Block vereinigt, werden die vorerwähnten Nachteile nicht nur ausgeschaltet, sondern bei geringstem Raumbedarf auch noch bewirkt, daß unter dem Stapeldruck jegliche Tendenz der einzelnen Schichten, sich voneinander zu lösen, beseitigt wird. Gegebenenfalls ist es auch möglich, die einzelnen Blöcke schon vorzeitig aus der Verleimungspresse herauszunehmen, da anschließend durch entsprechende Stapelung noch eine Nachpressung vorgenommen werden kann.
Da bei verschiedenen Leimen und Hölzern das Abbinden und Ausreifen der Verbindung längere Zeit in Anspruch nehmen kann, können die verleimten Blöcke auch gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung im gepreßten Zustand in an sich bekannter Weise durch Spannvorrichtungen, wie beispielsweise Spannbänder und Spannischlösser, zusammengehalten werden, so daß die Presse für weitere Blöcke frei wird. Eine solche Spannvorrichtung kann den verleimten Block auch während des Dämpfens und gegebenenfalls bei einer den Dämpfungsvorgang vorbereitenden Wasserbadbehandlung umgeben. Dank der auf den geschichteten Mittelteil aufgeleimten Bohlen werden nur wenige Spannbänder benötigt, und es wird auch verhindert, daß durch die Spannbänder Beschädigungen am Mittelteil auftreten.
Um die zum Aufmessern vorbereiteten Blöcke möglichst vollständig auszunutzen, können zusätzlich zu den Abdeckbohlen zwei und drei weitere Abdeckbohlen an den Schnittflächen der einzelnen dünnen Holzschichten angeleimt werden. Solche zusätzlich angeleimten Bohlen sorgen für einen Schutz bei Transport und Lagerung und können auch als Einspannstück verwendet werden, so daß man die geschichteten Blöcke nahezu vollständig aufmessern kann.

Claims (10)

Patentansprüche: 40
1. Verfahren zum Herstellen von veredelten Furnieren, bei dem eine Mehrzahl von mit Leim bestrichenen Holzschichten gleichen oder verschiedenen Charakters aufeinander geschichtet, verleimt und zu einem Block zusammengepreßt werden, der anschließend aufgemessert oder aufgeschält wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober- und Unterseite des aus einer Mehrzahl von Holzschichten (1) bestehenden Blockes mit relativ dicken Bohlen (2, 3, VZ, 13) od. dgl. abgedeckt und verleimt werden, die zusammen mit den Holzschichten (1) aufgemessert oder aufgeschält werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestalt der Abdeckbohlen (2, 3, VZ1 13) so gewählt ist, daß diese zusammen mit den zwischenliegenden Holzschichten (1) einen parallelflächigen Block bilden, der zwischen parallelflächigen Preßplatten einer Presse einspannbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch vor die Stirnflächen der Holzschichten (1) Abdeckbohlen vorgeleimt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Abdeckbohlen (12, 13) an ihren den Holzschichten (11) zugewandten Flächen gegensinnig wellig ausgebildet werden, worauf die Holzschichten (11) beim Pressen und Verleimen parallelliegend wellig verformt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Abdeckbohle (VZ, 13) aus einem massiven Holzblock hergestellt wird, der durch einen unregelmäßigen Schnitt, beispielsweise mit einer Bandsäge, in zwei komplementäre Teile zerlegt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Abdeckbohlen (2, 3, VZ, 13) aus Nutzholz verwendet werden, das selbst neben dem geschichteten Mittelabschnitt (1, 11) als Furnier in Erscheinung treten soll.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Block verleimten und zusammengepreßten Holzschichten und Bohlen im wesentlichen senkrecht zur Schichtebene aufgemessert werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verleimung ein kochfester Leim verwendet wird und die zusammengeleimten Blöcke vor dem Aufmessern gedämpft werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengeleimten Blöcke während des Dämpfens in an sich bekannter Weise durch Spannbänder, Spannschlösser od. dgl. zusammengehalten werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengeleimten und durch Spannbänder, Spannschlösser od. dgl. zusammengehaltenen Blöcke vor dem Dämpfen in ein Wasserbad gelegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©| 009 569/131 7.60
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