DE1086425B - Verfahren zum Herstellen von veredelten Holzfurnieren - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von veredelten HolzfurnierenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von veredelten Holzfurnieren, bei dem eine
Mehrzahl von mit Leim bestrichenen Holzschichten gleichen oder verschiedenen Charakters aufeinandergeschiohtet,
verleimt und zu einem Block zusammengepreßt werden, der anschließend aufgemessert oder
aufgeschält wird.
Theoretische Erörterungen über das vorgenannte Verfahren sind bereits seit dem Ende des vorigen
Jahrhunderts bekannt, ohne daß es bisher zu einer Praktizierung dieses Verfahrens auf wirtschaftlicher
Basis gekommen ist. Die Gründe für die Nichtanwendung dieses Verfahrens sind vielfältig. Trotz der bereits
seit langem bekannten hervorragenden Leime, beispielsweise der Kasein-Kaltleime oder auch der
neueren Kunstharzleime, haben sich bisher stets Schwierigkeiten ergeben, die einzelnen Holzschichten
so fest zu verleimen, daß anschließend eine Aufmesserung des Blockes vorgenommen werden kann. Die Erfahrung
zeigte vielmehr, daß meist die am Rande liegenden Holzsohichten, sofern es nicht schon in der
Presse geschah, beim Aufmessern zerstört wurden. Ein weiterer Verlust ergab sich beim Transport der
aufgemesserten Schichten, die auf Gund einer geringen Längsstabilität sehr leicht Risse in den einzelnen
Leimfugen erhielten. Da zwischen der Herstellung und der Verarbeitung im allgemeinen ein mehrfacher
Transport und eine Umlagerung liegt, ergab sich hierdurch ein noch weiterer Verlust.
Da ganz exakt parallel geschichtete Holzblöcke zu einem Kunstfurnier führen, das mangels jeder Unregelmäßigkeiten
zu »künstlich« aussieht und von den Verbrauchern nicht gewünscht wird, hat man bereits
versucht, die einzeln aufeinanderzuschichtenden Holzlagen wellig auszubilden, um dann diese tangential zu
den Wellen aufzumessern, so daß sich unregelmäßige, verschieden breite und nicht exakt parallel verlaufende
Streifen ergeben.
Neben den bereits zuvor erwähnten Nachteilen der bisher bekannten Kunstfurniere liegt bei dieser letzterwähnten
Herstellungsart ein weiterer Nachteil darin, daß bereits die Lagerung der noch nicht aufgemesserten
Blöcke Schwierigkeiten bereitet. Auf Grund ihrer unregelmäßig gestalteten Auflagerflächen sind
sie sehr sperrig und werden auch beim Lagern unregelmäßig beansprucht, so daß sie sich verziehen und in
den Leimfugen Risse erhalten, in denen einzelne Holzschichten oder ganze Pakete von Holzschichten abplatzen.
Die Beanspruchung solcher welliger Blöcke beim Transport ist noch größer.
Es soll auch noch darauf hingewiesen werden, daß das Pressen wellig ausgebildeter Holzblöcke besondere
Schwierigkeiten bereitet, weil die Preßwerkzeuge, d. h. die Preßplatten der für die Verleimung vorgesehenen
Verfahren zum Herstellen
von veredelten Holzfurnieren
von veredelten Holzfurnieren
Anmelder:
Berliner Furniermesserei Goossens,
Wennholtz & Co. K. G.f
Glinde bei Hamburg
Arthur Peuke, Glinde bei Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Presse, entsprechend wellig ausgebildet werden müssen. Die Kosten solcher welliger Preßplatten liegen
im allgemeinen so hoch, daß eine Veränderung der Backenform, die für eine Veränderung der Bemusterung
oder Aufmesserung erwünscht ist, meist aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Erwägung gezogen
werden kann.
Aus den vorerwähnten Gründen haben sich in der Praxis Verfahren zum Herstellen solcher Furniere
nicht einführen können, obwohl zahlreiche Vorteile eines solchen Verfahrens offen zutage liegen. Die besonderen
Vorteile bei der Herstellung solcher Furniere liegen darin, daß man praktisch jede beliebige Form
und Farbe zur Anwendung bringen kann, daß man stets in der Lage ist, ein einmal gefertigtes Muster
in jeder Menge genau nach Maß in gleicher Qualität nachzuliefern, und daß man mit Hölzern minderwertiger
Qualität arbeiten und trotzdem hochwertige veredelte Furniere in relativ großer Breite herstellen
kann.
Um das einleitend genannte Verfahren auf wirtschaftliche Weise durchzuführen, wird erfahrungsgemäß
vorgeschlagen, die Ober- und Unterseite des aus einer Mehrzahl von Holzschiohten bestehenden
Blockes mit einer relativ dicken Bohle od. dgl. abzudecken und zu verleimen, die zusammen mit den Holzschichten
ausgemessert werden: Die Gestalt der Abdeckbohlen kann so ausgewählt werden, daß die Bohlen
zusammen mit den dazwischenliegenden Holzschichten einen parallelflächigen Block bilden, der zwischen
parallelflächigen Backen einer Presse einspannbar ist. Für eine möglichst vollständige Ausnutzung des ver-
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leimten Blockes können auch vor die Stirnflächen der weise in den Stapeln von dünnen Holzschichten 1 im
Holzschichten Abdeckbohlen vorgeleimt werden. Hinblick auf irgendwelche Ornamente massive Holz-Wenn
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wellig stücke, beispielsweise Holzkeile, eingesetzt werden,
gestreifte Furniere hergestellt werden sollen, benutzt kann man die Parallelflächigkeit des zu verleimenden
man obere und untere Abdeckbohlen, die an ihren den 5 Gesamtblockes dadurch wieder herstellen, daß man die
Holzschichten zugewandten Flächen gegensinnig wel- Bohlen 2 und 3 entsprechend schräg schneidet.
Hg ausgebildet sind, so daß die Holzschichten beim Nach einer erfindungsgemäßen Verleimung in der Pressen und Verleimen) parallelliegend wellig verformt Presse kann der Block gemäß Fig. 1 rundgeschält oder werden. Die obere und untere Abdeckbohle lassen sich vorzugsweise senkrecht zur Schichtebene aufgemessert in besonders einfacher Weise aus einem massiven io werden, so daß dann einzelne Edelfurniere entstehen, Holzblock herstellen, der durch einen unregelmäßigen wie sie die Fig. 4 zeigt.
Hg ausgebildet sind, so daß die Holzschichten beim Nach einer erfindungsgemäßen Verleimung in der Pressen und Verleimen) parallelliegend wellig verformt Presse kann der Block gemäß Fig. 1 rundgeschält oder werden. Die obere und untere Abdeckbohle lassen sich vorzugsweise senkrecht zur Schichtebene aufgemessert in besonders einfacher Weise aus einem massiven io werden, so daß dann einzelne Edelfurniere entstehen, Holzblock herstellen, der durch einen unregelmäßigen wie sie die Fig. 4 zeigt.
Schnitt, beispielsweise mit einer Bandsäge, in zwei Sowohl der zur Aufmesserung vorbereitete Block
komplementäre Teile zerlegt wird. gemäß Fig. 1 als auch die gestapelten einzelnen Kunst-
Die Abdeckbohlen können auch aus Nutzholz be- furniere gemäß Fig. 4 können ohne Gefahr einer Bestehen,
das selbst neben dem geschichteten Mittel- 15 Schädigung ihres Mittelteiles gestapelt und transporabschnitt
als Furnier in Erscheinung treten kann. tiert werden. Die fest eingespannten Bohlen 2 und S1
In vielen Fällen ist es vorzuziehen, die geschichte- die mit aufgemessert werden, bilden ständig einen
ten Blöcke vor dem Aufmessern zu dämpfen, wobei Schutz für den nach einem bestimmten Muster ausge-
dann selbstverständlich als Bindemittel der einzelnen bildeten Mittelteil, der somit ständig in voller Breite
Schichten kochfeste Leime verwendet werden müssen, ao zur Anwendung kommen kann. Falls erwünscht, kön-
Die zusammengeleimten Blöcke können während des nen die Abdeckbohlen 2 und 3 aus Nutzholz bestehen,
Dämpfens und einer vorbereitenden Wasserbadbehand- um den gestreiften Mittelteil 1 zwischen zwei breite-
lung in an sich bekannter Weise durch Spannbänder, ren Naturholzfurnieren einzurahmen.
Spannschlösser od. dgl. zusammengehalten werden. Von ganz besonderem Interesse ist das Verfahren,
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung 25 wenn es sich darum handelt, mit schwach oder stark
ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, gewellten Streifen ausgebildete Furniere herzustellen,
in der schematisch das Wesen der Erfindung darge- wie sie die Fig. S zeigt. Bei der Herstellung wird zustellt
ist. In den Zeichnungen zeigt: nächst genauso vorgegangen wie bei dem an Hand
Fig. 1 einen erfindungsgemäß verleimten geschieh- der Fig. 1 erläuterten Verfahren. Abweichend hiervon
teten Block vor dem Aufmessern oder Schälen, 30 werden jedoch wellig verformte Abdeckbohlen ver-
Fig. 2 die Herstellung von zwei komplementären wendet,
welligen Abdeckbohlen, Zur Herstellung wellig verformter Abdeckbohlen
Fig. 3 einen zwischen zwei ebenen Preßbacken ein- kann von einem quaderförmigen Holzblock ausgegan-
gespannten Holzblock, der eine Vielzahl von parallelen gen werden, wie ihn die Fig. 2 zeigt. Dieser Block der
Holzschichten enthält, die mittels der beiden Abdeck- 35 Fig. 2 kann dann beispielsweise mit einer Bandsäge
bohlen der Fig. 2 wellig verformt sind, in einem unregelmäßig geführten Schnitt in eine
Fig. 4 eine abgemessene Schicht des in Fig. 1 darge- untere Abdeokbohle 12 und eine obere Abdeckböhle 13
stellten Holzblockes, und zerlegt werden. Diese beiden Abdeckbohlen 12 und 13
Fig. 5 eine abgemessene Schicht des in Fig. 3 dar- werden wieder auf die Außenseiten des aus relativ
gestellten Holzblockes. 4° dünnen Holzschichten 11 bestehenden Mittelteiles auf-
Bei der Herstellung der veredelten Furniere werden, gelegt und nach Bestreichen mit einem entsprechenden
wie die Fig. 1 zeigt, eine Vielzahl von Holzschichten 1 Leim oder auch dem Zwischenlegen einer Leimfolie
mit Leim bestrichen und aufeinandergeschichtet. Bei zu einem Block zusammengepreßt und verleimt,
den Holzschichten kann es sich um weniger wertvolle Die Fig. 3 zeigt die Gesamtanordnung des Holz-Furniere oder sogar um Abfallfurniere handeln. Die 45 blockes zwischen den beiden schematisch angedeuteten, einzelnen HolzscMchten 1 sind so bezüglich ihrer ebenen Preßplatten 14 und 15. Da die Wellungen in Farbe, ihrer Gestalt und ihrer Dicke ausgewählt, daß den Bohlen 12 und 13 einander genau entsprechen, ein zuvor zu bestimmendes Muster entsteht. werden die zwischenliegenden dünnen Holzschichten
den Holzschichten kann es sich um weniger wertvolle Die Fig. 3 zeigt die Gesamtanordnung des Holz-Furniere oder sogar um Abfallfurniere handeln. Die 45 blockes zwischen den beiden schematisch angedeuteten, einzelnen HolzscMchten 1 sind so bezüglich ihrer ebenen Preßplatten 14 und 15. Da die Wellungen in Farbe, ihrer Gestalt und ihrer Dicke ausgewählt, daß den Bohlen 12 und 13 einander genau entsprechen, ein zuvor zu bestimmendes Muster entsteht. werden die zwischenliegenden dünnen Holzschichten
Für die Verleimung kann ein flüssiger Leim oder in entsprechender Weise wellig verleimt. Bei einer
auch ein Leim in Folienform verwendet werden. Be- 5° entsprechenden Aufmesserung oder Schälung, vor der
sonders vorteilhaft sind Leimfolien auf Kunstharz- vorzugsweise eine Wärmebehandlung durch Dämpfen
basis, die bei der Stapelung der Holzschichten oder Kochen vorgenommen wird, entstehen dann Furzwischengelegt
werden und anschließend unter Druck niere, wie sie schematisch in der Fig. 5 angedeutet sind,
und Wärme aushärten. Genausogut können aber auch Bei dem bisher bekannten Verfahren zum Herstellen
Kaltleime auf Kaseinbasis od. dgl. verwendet werden. 55 von Kunstfurnieren aus wellig geschichteten Holz-Wenn
für das nachfolgende Aufmessern ein Dämpfen blättern· ergab sich vor allem der Nachteil, daß die
oder Kochen des Holzes erforderlich ist, muß der verleimten Blöcke sich bereits häufig vor der Auf-Leim
kochfest sein. messerung auf Grund der relativ starken Spannungen
Als Unterlage des Stapels von dünnen Holzschich- der gekrümmten Holzschichten wieder in ihre Beten
1 und auch als obere Abdeckung dienen relativ 5O standteile zerlegten. Durch die Aufleimung der Abdicke
Bohlen 2 und Z1 die ebenfalls durch Verleimung deckbohlen erhält nun der aufzumessernde Block ein
fest mit dem von den dünnen Schichten 1 gebildeten wesentlich festeres Gefüge, und es wird ein Aufplatzen
Mittelteil verbunden werden. Die Verleimung der in den einzelnen Leimfugen ausgeschaltet.
Bohlen 2 und 3 erfolgt zusammen mit der Verleimung Eine besondere Schwierigkeit bereitete es bisher der Holzschichten 1. Die Bohlen 2 und 3 sind so aus- 6S auch, wellig ausgebildete, zum Messern vorbereitete gebildet, daß der fertig zusammengesetzte Block, wie Blöcke zu lagern, da diese sehr sperrig sind und ihn die Fig. 1 zeigt, parallelflächige Ober- und Unter- außerdem bei zu hohen Stapeln unter der Beanseiten erhält, so daß beim Verleimen eine Pressung in spruchung des Eigengewichtes oder des Gewichtes der einer normalen Presse mit parallelflächigen Preß- darüber lagernden, Furniere zerstört werden. Wenn platten vorgenommen werden kann. Wenn beispiels- 7° man nun, wie es die Erfindung vorschlägt, die wellig
Bohlen 2 und 3 erfolgt zusammen mit der Verleimung Eine besondere Schwierigkeit bereitete es bisher der Holzschichten 1. Die Bohlen 2 und 3 sind so aus- 6S auch, wellig ausgebildete, zum Messern vorbereitete gebildet, daß der fertig zusammengesetzte Block, wie Blöcke zu lagern, da diese sehr sperrig sind und ihn die Fig. 1 zeigt, parallelflächige Ober- und Unter- außerdem bei zu hohen Stapeln unter der Beanseiten erhält, so daß beim Verleimen eine Pressung in spruchung des Eigengewichtes oder des Gewichtes der einer normalen Presse mit parallelflächigen Preß- darüber lagernden, Furniere zerstört werden. Wenn platten vorgenommen werden kann. Wenn beispiels- 7° man nun, wie es die Erfindung vorschlägt, die wellig
ausgebildeten, dünnschichtigen Mittellagen mit Abdeckbohlen zu einem quaderförmigen Block vereinigt,
werden die vorerwähnten Nachteile nicht nur ausgeschaltet,
sondern bei geringstem Raumbedarf auch noch bewirkt, daß unter dem Stapeldruck jegliche
Tendenz der einzelnen Schichten, sich voneinander zu lösen, beseitigt wird. Gegebenenfalls ist es auch möglich,
die einzelnen Blöcke schon vorzeitig aus der Verleimungspresse herauszunehmen, da anschließend
durch entsprechende Stapelung noch eine Nachpressung vorgenommen werden kann.
Da bei verschiedenen Leimen und Hölzern das Abbinden und Ausreifen der Verbindung längere Zeit in
Anspruch nehmen kann, können die verleimten Blöcke auch gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
im gepreßten Zustand in an sich bekannter Weise durch Spannvorrichtungen, wie beispielsweise Spannbänder
und Spannischlösser, zusammengehalten werden, so daß die Presse für weitere Blöcke frei wird.
Eine solche Spannvorrichtung kann den verleimten Block auch während des Dämpfens und gegebenenfalls
bei einer den Dämpfungsvorgang vorbereitenden Wasserbadbehandlung umgeben. Dank der auf den
geschichteten Mittelteil aufgeleimten Bohlen werden nur wenige Spannbänder benötigt, und es wird auch
verhindert, daß durch die Spannbänder Beschädigungen am Mittelteil auftreten.
Um die zum Aufmessern vorbereiteten Blöcke möglichst vollständig auszunutzen, können zusätzlich zu
den Abdeckbohlen zwei und drei weitere Abdeckbohlen an den Schnittflächen der einzelnen dünnen
Holzschichten angeleimt werden. Solche zusätzlich angeleimten Bohlen sorgen für einen Schutz bei
Transport und Lagerung und können auch als Einspannstück verwendet werden, so daß man die geschichteten
Blöcke nahezu vollständig aufmessern kann.
Claims (10)
1. Verfahren zum Herstellen von veredelten Furnieren, bei dem eine Mehrzahl von mit Leim bestrichenen
Holzschichten gleichen oder verschiedenen Charakters aufeinander geschichtet, verleimt
und zu einem Block zusammengepreßt werden, der anschließend aufgemessert oder aufgeschält wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ober- und Unterseite des aus einer Mehrzahl von Holzschichten (1)
bestehenden Blockes mit relativ dicken Bohlen (2, 3, VZ, 13) od. dgl. abgedeckt und verleimt werden,
die zusammen mit den Holzschichten (1) aufgemessert oder aufgeschält werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestalt der Abdeckbohlen (2, 3,
VZ1 13) so gewählt ist, daß diese zusammen mit den zwischenliegenden Holzschichten (1) einen
parallelflächigen Block bilden, der zwischen parallelflächigen Preßplatten einer Presse einspannbar
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch vor die Stirnflächen
der Holzschichten (1) Abdeckbohlen vorgeleimt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Abdeckbohlen
(12, 13) an ihren den Holzschichten (11) zugewandten Flächen gegensinnig wellig ausgebildet
werden, worauf die Holzschichten (11) beim Pressen und Verleimen parallelliegend wellig verformt
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Abdeckbohle
(VZ, 13) aus einem massiven Holzblock hergestellt
wird, der durch einen unregelmäßigen Schnitt, beispielsweise mit einer Bandsäge, in zwei komplementäre
Teile zerlegt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Abdeckbohlen (2, 3, VZ, 13) aus
Nutzholz verwendet werden, das selbst neben dem geschichteten Mittelabschnitt (1, 11) als Furnier
in Erscheinung treten soll.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Block verleimten
und zusammengepreßten Holzschichten und Bohlen im wesentlichen senkrecht zur Schichtebene aufgemessert
werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verleimung ein kochfester Leim verwendet wird und die zusammengeleimten Blöcke vor dem Aufmessern gedämpft werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengeleimten Blöcke während
des Dämpfens in an sich bekannter Weise durch Spannbänder, Spannschlösser od. dgl. zusammengehalten
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengeleimten und
durch Spannbänder, Spannschlösser od. dgl. zusammengehaltenen Blöcke vor dem Dämpfen in ein
Wasserbad gelegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (4)
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| GB861411D GB861411A (de) | 1958-12-06 | ||
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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