DE1086625B - Vertikaler Schneckenfoerderer fuer Stueckgut - Google Patents
Vertikaler Schneckenfoerderer fuer StueckgutInfo
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- DE1086625B DE1086625B DED27151A DED0027151A DE1086625B DE 1086625 B DE1086625 B DE 1086625B DE D27151 A DED27151 A DE D27151A DE D0027151 A DED0027151 A DE D0027151A DE 1086625 B DE1086625 B DE 1086625B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G33/00—Screw or rotary spiral conveyors
- B65G33/02—Screw or rotary spiral conveyors for articles
- B65G33/04—Screw or rotary spiral conveyors for articles conveyed between a single screw and guiding means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Screw Conveyors (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
- Vertikaler Schneckenförderer für Stückgut Es ist bekannt, zur Vertikalförderung von Schüttgut Schneckenförderer zu benutzen. Es ist ferner bekannt, die Steigung von Förderschnecken so groß oder größer zu machen, daß das Fördergut bei stillstehendem Förderer nach unten gleitet.
- Auf diese Weise kann die Fördergeschwindigkeit und damit die Förderleistung bei gegebenem Durchmesser wesentlich gesteigert werden. Nachteilig bei diesen Schneckenförderern ist jedoch, daß sie nur für Schüttgut verwendbar sind.
- Zur Vertikalförderung von Stückgut hat man bisher Schneckenförderer nur dann eingesetzt, wenn es nicht auf eine schonende Behandlung des Fördergutes ankam, da im Falle des stetigen Betriebes von Förderschnecken eine ungestörte Beschickung von Förderschnecken mit aperiodisch anfallendem Stückgut nicht möglich schien. Die Vorteile des Schneckenförderers, wie günstigere, raumsparende Form als z. B. Schrägaufzüge und einfache Bauart, konnte daher bei der Vertikalförderung von aperiodisch anfallendem Fördergut, im allgemeinen z. B. bei Postpaketen, bisher nicht ausgenutzt werden.
- Dies ermöglicht der erfindungsgemäße Schneckenförderer dadurch, daß sich die Einwurföffnung im Mantel des vertikalen Schneckenförderers etwas oberhalb des unteren Endes der ein- oder mehrgängigen Förderschnecke befindet, ihre Gänge in Höhe der Einwurföffnung je einen abklappbaren Teil aufweisen, der durch eine im Mantel umlaufende Kulisse derart gesteuert wird, daß die Einwurföffnung ständig frei ist, die Klappe sich beim Herunterdrücken mit Gefälle auf den Anfang der hier leicht geschwungenen Schnecke legt und seine auf diesem liegenden Stückgüter mittels eines kurz vor der Einwurföffnung liegenden, senkrecht zur Fließrichtung angeordneten, in die Förderbahn ragenden Abweisers so lange festgehalten werden, bis die unter ihm entlanggleitende Schnecke sie so hoch gehoben hat, daß sie von dem festen Teil der unmittelbar über der Einwurföffnung liegenden Schneckenteile mitgenommen werden, wobei in der Höhe des an beiden Enden angefasten Abweisers der Radius des Schneckenteiles um die Stärke des Abweisers verringert ist.
- In den Abb. 1 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel mit einer eingängigen Schnecke dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht mit aufgeschnittenem Mantel, Abb. 2 einen horizontalen Schnitt, Abb. 3 eine Abwicklung in Höhe der Einwurföffnung, Abb. 4 den oberen Teil der Breitenansicht und Abb. 5 einen Horizontalschnitt in Höhe des Auswurfs.
- In den Abbildungen ist der Mantel mit 1 bezeichnet.
- In ihm rotiert die Förderschnecke 2 im Sinne des Pfeiles 3 um die Achse 4. Das in die Höhe zu fördernde Stückgut wird der Förderschnecke 2 durch die Einwurföffnung 5 zugeführt. Damit sie ständig frei ist und daher zu jeder Zeit Stückgut eingeworfen werden kann, d. h. der der Höhe der Einwurföffnung 5 entsprechende Teil der Förderschnecke 2 die Einwurföffnung 5 niemals ganz oder teilweise versperren kann, ist dieser Teil 6 der Förderschnecke 2 abklappbar. Der Teil 6 wird dabei um den erzeugenden Radius 7 gedreht. Die Steuerung der Bewegung des Teiles 6, also sein Herunterklappen auf den darunterliegenden Anfang der hier leicht geschwungenen Schnecke 2 beim Passieren der Einwurföffnung 5, erfolgt auf einfache Weise mittels der in dem feststehenden Mantel 1 umlaufenden Kulisse 8.
- Die eingeworfenen Stückgüter, die auf dem Anfang der Förderschnecke 2 liegen, dessen Verlauf aus der Abwicklung Abb. 3 zu erkennen ist, werden von dem kurz vor der Einwurföffnung 5 liegenden, senkrecht zur Fließrichtung angeordneten, in die Förderbahn ragenden und an beiden Enden angefasten Abweiser 9 so lange in tangentialer Richtung festgehalten, bis die Stückgüter durch die in dieser Zeit unter ihnen entlanggleitende Schnecke 2 so hoch gehoben sind, daß sie von den oberhalb des abklappbaren Teiles 6 liegenden festen Teilen der Förderschnecke 2 mitgenommen werden. Da der Abstreifer in die Förderbahn hineinragt, muß der Radius der Förderschnecke 2 im Bereich des Abstreifers 9 um dessen Stärke 13 kleiner sein als in den anderen Teilen der Förderschnecke 2. 10 ist eine von mehreren auf der Unterseite der Förderschnecke 2 gleichmäßig verteilt angebrachten Rollen. Diese Rollen 10 sollen dazu dienen, insbesondere bei längeren Förderschnecken 2 diese gegen den feststehenden Mantel 1 abzustützen.
- Auch der Auswurf bedarf besonderer Ausführungsformen, da die bei Schneckenförderern für Schüttgut benutzten Einrichtungen, z. B. ein Ausschnitt im Mantel, wobei die Höhe des Ausschnittes der Ganghöhe der Förderschnecke entspricht, für Stückgut nicht brauchbar sind.
- In Abb. 4 und 5 ist eine bei Stückgut mögliche Ausführungsform für den Auswurf dargestellt. Der Mantel 1 ist in einen größeren Zylinder 11 erweitert, der eine tangentiale Austrittsöffnung 12 aufweist. Die Stückgüter gelangen von der Förderschnecke 2, die am Auswurf mit einer kleinen Plattform in einen Kreisring 14 mündet, der starr mit dieser verbunden ist, so daß er mit der Förderschnecke 2 umläuft, in den tangentialen Auswurf 12 oder in analoger Weise über einen nicht starr mit der Förderschnecke 2 verbundenen, sondern mit geringerer Tourenzahl umlaufenden Kreisring ebenfalls in die Auswurföffnung 12.
- In dem Ausführungsbeispiel wurde im Interesse der Klarheit der Darstellung eine eingängige Förderschnecke beschrieben. Selbstverständlich wird man in der Praxis meist mehrgängige Förderschnecken verwenden, vor allem wenn man sich der mit hoher Steigung arbeitenden, für Schüttgut vorgeschlagenen Förderschnecken bedient. Die Ausbildung der mehrgängigen Förderschnecken in ihrem unteren Teil, d. h. in Höhe der Einwurföffnung und am oberen Ende erfolgt entsprechend wie bei einer eingängigen Förderschnecke.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vertikaler Schneckenförderer für Stückgut, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Einwurföffnung (5) im Mantel (1) des vertikalen Schneckenförderers etwas oberhalb des unteren Endes der ein-oder mehrgängigen Förderschnecke (2) befindet, ihre Gänge in Höhe der Einwurföffnung je einen abklappbaren Teil (6) aufweisen, der durch eine im Mantel umlaufende Kulisse (8) derart gesteuert wird, daß die Einwurföffnung ständig frei ist, die Klappe sich beim Herunterdrücken mit Gefälle auf den Anfang der hier leicht geschwungenen Schnecke legt und seine auf diesem liegenden Stückgut mittels eines kurz vor der Einwurföffnung liegenden, senkrecht zur Fließrichtung angeordneten, in die Förderbahn ragenden Abweisers (9) so lange festgehalten werden, bis die unter ihm entlanggleitende Schnecke sie so hoch gehoben hat, daß sie von dem festen Teil der unmittelbar über der Einwurföffnung liegenden Schneckenteile mitgenommen werden, wobei in der Höhe des an beiden Enden angefasten Abweisers der Radius des Schneckenteiles um die Stärke (13) des Abweisers verringert ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 38 177.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED27151A DE1086625B (de) | 1958-01-07 | 1958-01-07 | Vertikaler Schneckenfoerderer fuer Stueckgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED27151A DE1086625B (de) | 1958-01-07 | 1958-01-07 | Vertikaler Schneckenfoerderer fuer Stueckgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086625B true DE1086625B (de) | 1960-08-04 |
Family
ID=7039143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED27151A Pending DE1086625B (de) | 1958-01-07 | 1958-01-07 | Vertikaler Schneckenfoerderer fuer Stueckgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086625B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3511270B1 (de) * | 2018-01-10 | 2022-12-07 | Hargassner Ges mbH | Steigschnecke |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE38177C (de) * | 1886-02-18 | 1887-01-06 | zeitzer eisengiesserei und maschin en bau-aktien-gesellschaft in Zeitz | Innere anschläge bei förderschnecken zur drehungshinderung des fördergutes |
-
1958
- 1958-01-07 DE DED27151A patent/DE1086625B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE38177C (de) * | 1886-02-18 | 1887-01-06 | zeitzer eisengiesserei und maschin en bau-aktien-gesellschaft in Zeitz | Innere anschläge bei förderschnecken zur drehungshinderung des fördergutes |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3511270B1 (de) * | 2018-01-10 | 2022-12-07 | Hargassner Ges mbH | Steigschnecke |
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