DE1094935B - Verfahren und Vorrichtung zum Kennzeichnen von Roheisen-Masseln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kennzeichnen von Roheisen-Masseln

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DE1094935B
DE1094935B DEK36701A DEK0036701A DE1094935B DE 1094935 B DE1094935 B DE 1094935B DE K36701 A DEK36701 A DE K36701A DE K0036701 A DEK0036701 A DE K0036701A DE 1094935 B DE1094935 B DE 1094935B
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DE
Germany
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molds
casting
pigs
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marking
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Pending
Application number
DEK36701A
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English (en)
Inventor
Jurrianus Schuttevaer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KONINKLIJKE HOOGOVENS EN STAAL
Koninklijke Nederlandsche Hoogovens en Staalfabrieken NV
Original Assignee
KONINKLIJKE HOOGOVENS EN STAAL
Koninklijke Nederlandsche Hoogovens en Staalfabrieken NV
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D3/00Pig or like casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gerät zur Durchführung des letzteren zum Kennzeichnen von Roheisen-Barren, sog. Masseln, die in großen Stückzahlen in gleichen, einfachen und regelmäßigen Umrißformen in offenen Gießformen hergestellt werden, insbesondere von Masseln, die in einer Roheisen-Gießmaschine hergestellt sind.
In den, gleichen Gießformen werden vielfach Masseln verschiedener Qualität, z. B. aus verschiedenen Roheisensorten gegossen. Um die Möglichkeit zu schaffen, Masseln gleicher Form hinsichtlich ihrer Qualität voneinander zu unterscheiden, müssen die Masseln, markiert werden, weil andernfalls Fehler auftreten können und die ausgelieferten Masseln nicht den Güteanforderungen entsprechen oder von verschiedener Qualität sind.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Masseln während oder direkt nach dem Gieß Vorgang mit einem Farbstoff zu kennzeichnen. Abgesehen von der Schwierigkeit, die sich beim Markieren der heißen Rohlinge mit einem Farbstoff ergibt, hat es sich in der Praxis gezeigt, daß die Farbkennungen während des Transports oder der Lagerung verwischt oder sonst unkenntlich werden.
Es ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, die Qualität mit Hilfe von formändernden Merkmalen zu kennzeichnen. Bei dem hier erwähnten bekannten Verfahren werden zu diesem Zweck mit Hilfe eines Wasserstrahls Nocken in die Massel eingesprüht oder durch Kerbung in dem Augenblick erzeugt, in welchem die Massel sich noch in teigigem Zustand befindet. Es ist jedoch ziemlich schwierig, diesen Zeitpunkt festzustellen, so daß der Wasserstrahl entweder zu früh oder zu spät auf die Massel gerichtet wird und dann in dieser keine Kerbe zustande kommt.
Ein weiteres bekanntes Verfahren sieht demgemäß vor, in der Wandung der Gießform Aussparungen und in diese einsetzbare und auswechselbare Zeichenkerne vorzusehen, wobei diese die Kennzeichen tragenden Marken aus Metallkörpern bestehen sollen. Die Anbringung und Auswechslung dieser Marken ist jedoch verhältnismäßig umständlich, schwierig und zeitraubend, insbesondere in dem rauhen Gießereibetrieb, in dem sie Anwendung finden sollen. Außerdem bieten auch sie keinen sicheren Schutz gegen Verwechslungsmöglichkeiten, da sie selbst schon verwechselt werden können.
Die Erfindung will ein Verfahren zur Markierung von Masseln schaffen, das in zuverlässiger Art und Weise arbeitet, trotzdem in seiner Anwendung sehr einfach ist und leicht, erkennbare und dauerhafte Ken- nungen erzeugt, die in der Art von Formbesonderheiten bestehen.
Erfindungsgemäß werden die Gießformen im Ver-Verfahren und Vorrichtung zum Kennzeichnen von Roheisen-Masseln
Anmelder:
Koninklijke Nederlandsche Hoogovens en Staalfabrieken N. V., Ijmuiden (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. C. Stoepel, Patentanwalt, Landau (Pfalz), Am Schützenhof
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 14. Januar 1958
Jurrianus Schuttevaer, Heemstede (Niederlande), ist als Erfinder genannt worden
hältnis zu ihrer waagerechten Hauptoberfiäche während des Verfestigungsvorgangs leicht so gekippt, daß die freie Gießoberfläche der Massel ein wenig schräg im Verhältnis zu der freien Gießoberfläche liegt, die beim normalen Gießverfahren erreicht worden wäre.
Wenn in der Gießform zwei Hauptachsen in der waagerechten Ebene zu unterscheiden sind, kann die Gießform um die eine oder um die andere Achse schräg gekippt werden, während es auch möglich ist, eine Kombination der beiden Schrägrichtungen zu verwenden. In jedem dieser Fälle kann die Schräge leicht erzielt werden. Mindestens im Verfestigungsbereich müssen nur die einander ununterbrochen folgenden Gießformen oder deren Unterlage auf einer oder~"äBf^ beiden Seiten angehoben werden, um die gewünschte *v Schräge zu erreichen. j.
Wenn außerdem eine feste Gießmarke, die außerhalb des Mittelpunkts liegt, in der Gießform vorgesehen wird, ist es einfach, eine ganze Anzahl von Gütegraden zu unterscheiden. Wenn die Stärke der Massel nur in der Längsrichtung schwankt, können in Kombination mit der Gießmarke drei Gütegrade markiert werden, nämlich:
1. die Gießmarke und das dickste Ende der Massel befinden sich vom Mittelpunkt der Massel aus auf der gleichen Seite,
2. die Gießmarke und das dickste Ende der Massel liegen auf gegenüberliegenden Seiten von dem Mittelpunkt der Massel,
3. die Massel ist »normal« ohne irgend ein dickes oder dünnes Ende und ist lediglich mit der Gießmarke versehen.
009 678/445
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung mehrerer bevorzugter Ausführungsformen von Masseln nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine auf einer mit einem Transportband arbeitenden Gießmaschine gegossene normale Roheisenmassel,
Fig. 2 ist eine Endansicht der Massel nach Fig. 1,
Fig. 3 gibt eine Massel in Seitenansicht wieder ähnlich derjenigen gemäß Fig. 1, wobei jedoch die Masseiform gemäß der Erfindung abgewandelt ist,
Fig. 4 zeigt eine andere Abwandlung der Form der Massel,
Fig. 5 zeigt eine abgewandelte Form der normalen Massel nach Fig. 1,
Fig. 6 und 7 sind Endansichten von Masseln einer Form, die nach der Erfindung abgewandelt ist,
Fig. 8 ist ein Querschnitt einer Form oder eines Gießtrogs in einem Transportband zum Formen von Masseln nach Fig. 3 oder 4,
Fig. 9 zeigt schematisch den allgemeinen Aufbau der Transportband-Gießmaschine.
Die Roheisenmassel nach Fig. 1 und 2 ist der normale Barren, wie er als Roheisen normalerweise in den Handel kommt. Sie hat einen ungefähr dreieckigen Querschnitt und einen ungefähr trapezförmigen Längsschnitt. Das Bezugszeichen 1 bezeichnet eine Gießmarke, die asymmetrisch in der Massel vorgesehen ist.
Die Massel nach Fig. 5 hat ebenfalls eine normale Form. Hier ist die Gießmarke durch eine Kerbe 2 ersetzt, die ebenfalls asymmetrisch liegt und lediglich mit Hilfe einer in der Form vorgesehenen Erhebung hergestellt ist.
Wenn die Form während des Gießens in Längsrichtung schräg gelegt wird, werden Masseln von der Form gemäß Fig. 3 oder 4 erzeugt. Sie unterscheiden sich durch den Umstand, daß die Gießmarken 1 im dünnsten oder im dicksten Teil der Massel zur Entstehung gelangen, und zwar abhängig von der Riehtung, in der die Form schräg geneigt wurde.
Es hat sich gezeigt, daß die Massel-Formen nach den Fig. 1, 2 und 3 auf den ersten Blick einfach voneinander zu unterscheiden sind, selbst wenn die Form nur ganz leicht schräg gelegt wurde. Eine Schräge von 1 :20 ist in der Regel bereits genügend.
Die Form kann auch in Querrichtung schräg angeordnet werden. In diesem Falle werden Masseln erzeugt, die Formen gemäß den Fig. 6 und 7 aufweisen. Die Form des gleichschenkeligen Dreiecks nach P'ig. 2 wird dann in ein schräges Dreieck umgewandelt, in dem die Gießmarke 1 entweder auf der kürzesten oder auf der längsten Seite des Dreiecks vorhanden ist. Diese Formen der Massel können ebenfalls einfach mit dem Auge unterschieden werden.
Nach dem vorgeschlagenen Verfahren können also jeweils drei Gütegrade in einfachster Weise unterschieden werden.
Wenn Längs- und Querneigung miteinander kombiniert werden, so ist es darüber hinaus möglich, im Maximum neun verschiedene Formen zu erreichen und demgemäß neun Gütegrade zu unterscheiden. Für Zwecke der Praxis ist diese Anzahl bereits zu groß, so daß im allgemeinen die Anwendung der Erfindung entweder auf die Längsschrägneigung oder die Querschrägneigung beschränkt werden kann.
Die Gießform oder Kokille 3 ist in Fig. 8 gezeigt. Sie wird mit Hilfe von Zapfen 4, 5 in den Gliedern 6, 7 einer Transportbandkette gehalten, wobei diese Glieder von stationären Rollen 8, 9 gehalten werden. Das einzige, was notwendig ist, besteht im Anheben der festen Träger eines der Rollensysteme 8 oder 9 an einer Stelle, wie in Fig. 8 gezeigt, um die Schräge gemäß Fig. 3 oder 4 zu erzielen.
Falls es erwünscht ist, die Schräge gemäß Fig. 6 oder 7 zu erzielen (entweder mit oder ohne die in Fig. 8 gezeigte Schräge), müssen die Formen 3 in der Kette mit Querneigung eingesetzt werden, was mit Hilfe der Halterung in den Zapfen 4 oder 5 oder mit Hilfe einer Längsschrägneigung der gesamten Kette erreicht werden kann, so daß die Gießformen auch eine Schrägstellung im Raum einnehmen.
Fig. 9 zeigt schematisch den Weg der Transportbandkette 10 der Gießmaschine. Diese hat bereits unter normalen Umständen eine Schrägneigung. In dem halben Trum wird die Transportbandkette nun über den Bereich 11 nach oben gedrückt. Wenn nur eine der beiden Transportbandketten über diesen Bereich nach oben gedrückt wird, werden die Formen gemäß Fig. 3 und 4 erzeugt. Wenn sie aufwärtsgedrückt werden, bis die Neigung der Transportbandkette so hoch wird, daß die Formen 3 in Querrichtung schräg zu werden beginnen, wird die Wirkung gemäß Fig. 6 und 7 erreicht. Wenn in diesem Falle beide Transportbandketten nach oben gedrückt werden, dann sind die erzeugten Formen ausschließlich die gemäß Fig. 1 mit Querschnitten gemäß Fig. 6 und 7. Wenn in diesem Falle nur eine der Transportbandketten aufwärtsgedrückt wird, sind die erreichten Formen die gemäß Fig. 3 oder 4 in Kombination mit den Querschnitten nach Fig. 6 oder 7.
Die Schrägneigung oder Schräge in den verschiedenen Fällen liegt vorzugsweise zwischen 5° und 15°.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Kennzeichnen von Masseln, die in großer Stückzahl in gleichen oder ähnlichen, regelmäßigen Umrißgestaltungen in offenen Gießformen hergestellt werden, insbesondere von Masseln, die auf einer Roheisengießmaschine erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießformen im Verhältnis zu ihrer waagerechten Hauptoberfläche während des Verfestigungsvorganges leicht geneigt werden, und zwar in solcher Weise, daß die freie Gießoberfläche der Massel sich um ein Geringes gegenüber der freien Gießoberfläche neigt, die beim normalen Guß erreicht worden wäre.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem mit als längliche Kokillen ausgebildeten Gießformen gearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen der Kokillen im Verhältnis zur Waagerechten leicht schräg geneigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem mit als längliche Kokillen ausgebildeten Gießformen gearbeitet wird, deren Querschnitt ein gleichschenkliges, auf einen der Scheitelpunkte gestelltes Dreieck bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbierungslinie in dem genannten Scheitelpunkt leicht im Verhältnis zur Senkrechten geneigt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung oder Schräge zwischen 5 und 15° liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen mit einer festen Gießmarke versehen werden, die außerhalb des Mittelpunktes liegt.
6. Gießmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer kontinuierlichen, endlosen, ununterbrochenen Reihe von Gießformen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn der Reihe oder die Unterstützung dafür mindestens im Verfestigungsbereich auf einer oder auf beiden Seiten der Reihe anhebbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 817 789.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 003 678/445 12.50
DEK36701A 1958-01-14 1959-01-12 Verfahren und Vorrichtung zum Kennzeichnen von Roheisen-Masseln Pending DE1094935B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2302157A1 (fr) * 1975-02-26 1976-09-24 Pompey Acieries Lingotiere de coulee notamment pour ferro-manganese

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE817789C (de) * 1950-04-04 1951-10-18 Schmidt Gmbh Karl Verfahren zum Aufbringen von auswechselbaren Bezeichnungen auf Gussstuecken

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