DE109777C - - Google Patents

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DE109777C
DE109777C DENDAT109777D DE109777DA DE109777C DE 109777 C DE109777 C DE 109777C DE NDAT109777 D DENDAT109777 D DE NDAT109777D DE 109777D A DE109777D A DE 109777DA DE 109777 C DE109777 C DE 109777C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Dezember 1897 ab.
Die Beschickungsvorrichtung ist namentlich für solche Oefen bestimmt, welche, wie jener nach dem Patent 108183, m>* einem sich drehenden Roste arbeiten, so dafs die erforderliche Zuführung der Kohle durch eine selbstthätige, von dem Antriebe des Rostes bewegte Vorrichtung bewirkt werden kann. Hierbei kommt es auf ein genaues Abmessen der zugeführten Menge, einen sicheren Abschlufs gegen das Entweichen des Gases und darauf an, dafs Verstopfungen vermieden werden.
Die Brennstoffzuführung erfolgt von unten, etwas über dem Roste, und zwar zweckmäfsig durch gemeinsam mit dem Roste bewegte Förderschnecken, welche den Brennstoff durch Kanäle des Ofenmauerwerkes hindurch unmittelbar in den heifsesten Theil des Verbrennungsraumes einführen, so dafs eine heftige Gasentwickelung staltfindet und gleichzeitig der Brennstoff durch eine abwechselnde Zuführung an verschiedenen Stellen im Verein mit der Drehung des Rostes in ständiger, lebhafter Bewegung gehalten wird.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Gaserzeugungsofens mit der neuen Brennstoffzuführung,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt der ganzen Einrichtung und
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2.
Der aus weicher Kohle bestehende Brennstoff fällt aus einem nicht dargestellten Füllrumpfe in seitlichen Kanälen 88,89 herab, an deren Enden schräg nach oben gerichtete, zweckmäfsig einander gegenüberliegende und das Ofenmauerwerk durchdringende Förderschnecken 90, 91 angeordnet sind zur Einführung des Brennstoffes in den heifsesten, etwas über dem Roste 131 gelegenen Theil des Verbrennungsraumes ,2. Der Antrieb der Förderschnecken 90, 91 erfolgt von der Hauptwelle 52 aus, indem durch Kettenräder 106 und 107 auf dieser Welle und Ketten 104, 105 zwei Kettenrädern 102, 103, welche lose auf Wellen 96, 97 angeordnet sind, gleichmäfsig mit dem Rost 12 eine abwechselnde Rechts- und Linksdrehung ertheilt wird. Diese Kettenräder 102, 103 nehmen durch Klinken 94,95 bei geeigneter Drehrichtung die neben ihnen angeordneten Sperrräder 92, 93 und die mit diesen fest verbundenen Wellen 96, 97 mit, durch deren Schnecken 98, 99 die fest auf den Achsen der Förderschnecken go, 91 angeordneten Schneckenräder 100, 101 angetrieben werden. Da die Klinken 94, 95 entgegengesetzt gerichtet sind, so wird bei der einen Drehrichtung des Rostes und der Kettenräder 102, 103 die eine und bei der umgekehrten Drehrichtung die andere Förderschnecke in Thätigkeit gesetzt. Durch eine solche abwechselnde Brennstoffzuführung wird die in dem Verbrennungsraum befindliche Masse in ständiger Bewegung gehalten und infolge der Einführung der Kohlen in den heifsesten Theil des Ofens wird eine äufserst schnelle Verbrennung und Gaserzeugung herbeigeführt.
Die in den Aschenfall abgeführte Asche wird durch einen Kanal 124 aus diesem entfernt und zweckmäfsig in einen mit Wasser gefüllten Behälter 125 geleitet. Das erzeugte Gas zieht durch den oberen Schacht 126 ab, neben welchem verschliefsbare kleinere Kanäle 127 zur Gasentnahme zwecks Prüfung der Be-
schaffenheit angeordnet sind. Mannlöcher 128 (Fig. 1) gestatten den Zutritt zu den Brennstoffzuführungskanälen 88, 89. Der eigentliche Ofen wird durch eine senkrechte Wandung 129 (Fig. 2) gestützt; die den Rost umgebende innere Wandung 130 besteht aus feuerfestem Stoff. Eine durch Bolzen 132 befestigte Thür 131 gestattet den Zutritt zum Aschenfall. Die Wirkung der Belastungshebel 19 für die Abschlufsplatten des Rostes kann durch Federn 133 verstärkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Beschickungsvorrichtung für Gaserzeugungsöfen mit beweglichem Roste, dadurch gekennzeichnet, dafs der Brennstoff zweckmäfsig durch schräg nach oben gerichtete , in Kanälen des Mauerwerkes angeordnete Förderschnecken (90, 91) von unten über dem sich drehenden Roste unmittelbar in die heifseste Zone des Verbrennungsraumes eingeführt wird, zu dem Zweck, eine möglichst lebhafte Bewegung des Brennstoffes und eine schnelle Gasentwickelung herbeizuführen.
    Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten Vorrichtung, bei welcher die einander zweckmäfsig gegenüberliegenden Förderschnecken (90,-91) durch von der Hauptwelle (52) aus gedrehte Räder (102, 103) unter Vermittelung entgegengesetzt gerichteter Klinken (94, 95) und Sperrräder (92,93) angetrieben werden, zum Zweck, durch die abwechselnde Rechtsund Linksdrehung der Hauptwelle abwechselnd die eine oder die andere Förderschnecke wirken zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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