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Wärmeaustauscher mit einem oder mehreren Rohren, deren Wärmeübertragungsflächen
mit geraden oder gebogenen Stäbchen versehen sind und zwischen denen Füllkörper
angeordnet sind Die Erfindung bezieht sich auf Wärmeaustauscher, insbesondere solche
Wärmeaustauscher, in denen das eine Durchströmungsmittel Öl ist, das z. B. durch
Dampf oder Heißwasser erhitzt wird, wenn es sich um Ölvorwärmer handelt, und das
durch Wasser oder Luft abgekühlt wird, wenn es sich um Ölkühler handelt.
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In Schweden und in vielen anderen Ländern werden in sehr großer Zahl
Olvorwärmer verwendet, bei denen die Wärmeübertragungsfläche zwischen Heizmittel
und Öl mittels angeschweißter Stäbchen aus Kupfer oder einem anderen, Wärme gut
leitenden Werkstoff vergrößert ist, sowohl zur Erwärmung von 0I für eine Ölheizungsanlage
als auch zur Erwärmung des Öles, das von großen Ölbehältern gepumpt werden soll.
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Für kleinere Ölmengen wird in der Regel ein Ölvorwärm-er verwendet,
der aus den Figuren in der schwedischen Patentschrift Nr. 157483 hervorgeht.
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Dieser Ölvorwärmer besteht aus einem dampfbeheizten, in einem kreisrunden
Gehäuse untergebrachten Rohr, das mit gegen die Außenwand gebogenen Stäbchen versehen
ist. Er ist derart konstruiert, daß das mit Stäbchen versehene Rohr aus dem Gehäuse
des Vorwärmers zwecks Reinigung der Stäbchen leicht herausgenommen werden kann.
Bei den größten Vorwärmern, die gemäß dieser- Konstruktion _ ausgeführt sind, ist
indessen das mit Stäbchen versehene Rohr ziemlich schwer, weshalb die Reinigung
desselben sehr zeitraubend und mühsam wird.
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Bei großen Ölmengen und dort, wo die Erwärmung des Öles nicht besonders
groß zu sein braucht, z. B. bei Erwärmung von solchem Öl, das von Behältern gepumpt
werden soll, sind die Stäbchen am Rohr meistens radial befestigt. In den meisten
Fällen werden hierbei besondere Füllkörper axial zwischen den Stäbchenreihen angebracht,
damit man höhere Geschwindigkeit und dadurch eine größere Turbulenz des Öles sowie
eine größere Wirkung der Vorwärmer erhält. Auch diese Art von Vorwärmern ist in
der Weise konstruiert, daß das mit Stäbchen versehene Rohr aus dem Gehäuse des V
orwärmers zwecks Reinigung herausgenommen werden kann. Der Nachteil dieser Vorwärmer
ist, daß ihre mit Stäbchen versehenen Rohre nebst ihren Füllkörpern sehr schwer
und sehr unhandlich werden.
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In den letzten Jahren haben die Öle, die in Schweden verwendet worden
sind, sehr große Quantitäten von Verunreinigungen enthalten, die sich auf c:2n Stäbchen
der Vorwärmer ablagern und den größten Teil des Öldurchlasses sperren und dadurch
die Wärmeübertragung verschlechtern. Aus diesem Grunde mußten die Ölvorwärrner und
-kühler oft gereinigt werden, was insbesondere bei großen Wärmeaustauschern sehr
umständlich ist, für welche sogar besondere Kräne, Traversen oder andere Hilfsmittel
erforderlich sein können, um das innere, mit Stäbchen versehene Rohr aus seinem
Gehäuse herauszunehmen. Die Reinigungsschwierigkeiten setzen in der Tat eine obere
Grenze für das Leistungsvermögen dieser Wärmeaustauscher.
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Gemäß der Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch beseitigt,
daß mindestens ein Teil der Füllkörper als an sich bekannte, mit vorzugsweise radialen
Austrittsöffnungen versehene, an eine Oiielle für Dampf oder sonstige Reinigungsmittel
mit hohem Druck anschließbare Reinigungsrohre ausgebildet oder gern derartige Reinigungsrohre
auswechselbar und mit die Entnahme erleichternden Organen, wie Ösen oder Haken,
versehen sind.
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Bei dem erfindungsgemäßen Wärmeaustauscher entfällt die Notwendigkeit
der Entnahme der mit Stäbchen besetzten Rohre aus dem Gehäuse zum Zwecke der Reinigung.
Es ist daher möglich, Wärmeaustauscher erfindungsgemäßer Art in sehr großen Dimensionen
mit entsprechend hoher Kapazität zu
bauen, ohne daß die häufig notwendige
Reinigung eine Demontage erforderlich macht. Die durch den Stäbehenbesatz eintretende
beträchtliche Gewichtszunahme der Rohre ist also für ,das Problem der Reinigung
durch die Maßnahme der Erfindung bedeutungslos geworden, weil die Rohre für den
Reinigungsvorgang nicht mehr aus dem Gehäuse genommen werden müssen. Infolge der
Möglichkeit, Wärmeaustauscher sehr großer Leistungsmöglichkeit bauen zu können,
entfällt auch die Notwendigkeit, eine Mehrzahl von Wärmeaustauschern parallel zu
schalten, wie dies bei bekannten Wärmeaustauschern mit durch Stäbchen vergrößerten
Oberflächen notwendig ist.
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Es ist zwar ein Wärmeaustauscher mit Reinigungsrohren bekannt. Bei
diesem besteht aber die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe nicht, denn bei
ihm sind die Durchströmrohre nicht mit oberflächenvergrößernden Stäbchen besetzt.
Ein AnSammzln von Verunreinigungen durch diese den Strömungsquerschnitt verkleinernden
Stäbchen findet daher nicht statt. Überdies sind die Reinigungsrohre des bekannten
Wärmeaustauschers keine Füllkörper im Sinne der Erfindung, gemäß welcher die an
sich bei Wärmeaustauschern dieser Art bekannten Füllkörper die zusätzliche Funktion
von Reinigungsrohren hatten.
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In Ausbildung der Erfindung ist die Querschnittsform der Füllkörper
dem Durchströmungsquerschnitt zwischen den umhüllenden benachbarten Wärmeübertragungsrohren
bzw. zwischen diesen und dem Außengehäuse angepaßt.
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Unter dem unten vorkommenden Wort O_uerschnittsfläche eines mit Oberflächenvergrößerungselementen
versehenen Rohres wird die Projektion derjenigen Fläche, die von einem gedachten,
die am weitesten von dem Rohr gelegenen Punkte der Stäbchen tangierenden Gehäuse
begrenzt wird, auf einer zu der Längsachse des Rohres senkrechten Ebene verstanden.
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In den Zeichnungen werden einige Ausführungsformen der Erfindung als
Beispiele gezeigt.
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Fig.1 stellt einen Querschnitt durch einen nach dem schwedischen Patent
Nr. 157 483 ausgeführten Wärmeaustauscher dar mit zusätzlichen, die Erfindung kennzeichnenden
Merkmalen; Fig.2 stellt einen Querschnitt durch einen Ölvorwärmer nach einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung dar; Fig.3 stellt einen partiellen Längsschnitt nach
der T-inie III-III in Fig. 2 dar; Fig. 4 stellt einen Längsschnitt durch einen Ölvorrvärmer
mit sehr großem Leistungsvermögen dar, der nach einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung konstruiert ist; Fig.5 zeigt eine Endansicht des Wärmeaustauschers nach
Fig.4; Fig.6 stellt einen Querschnitt durch den Wärmeaustauscher gemäß der weiteren
Ausführungsform nach der Linie VI-VI in Fig. 4 dar; Fig.7 stellt in größerem Maßstab
einen Teilquerschnitt durch eine Gruppe von mit Oberflächenvergrößerungselementen
versehenen Rohren dar und zeigt mit vollen Linien ein zwischen diesen gelegenes
Rohr, das mit Oberflächenvergrößerungselementen versehen ist und dessen Querschnittsfläche
sich im wesentlichen den Ouerschnittsflächen der Rohre anschließt.
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Der Wärmeaustauscher nach Fig. 1 enthält ein inneres Wärmeaustauschrohr
1, das mit einem unter der Ebene des Papiers gelegenen Boden und mit nach außen
ragenden Oberflächenvergrößerungselementen versehen ist, welche Elemente aus gebogenen
Kupfer-oder Aluminiumstäbchen 2 bestehen, die mit einem ihrer Enden am Rohr 1 angeschweißt
sind. Das Rohr 1 und die an diesem befestigten Stäbchen 2 sind in einem äußeren
Gehäuse 3 eingeschlossen, dessen Boden unter dem Boden des Rohres l gelegen ist.
Das im Verhältnis zu diesen Böden entgegengesetzte Ende des Wärmeaustauschers ist
durch einen Endflansch 4 verschlossen, durch den ein in der Nähe des Bodens des
inneren Rohres 1 mündendes Rohr 5 sich erstreckt und der mit einer Öffnung 6 versehen
ist. Dampf, der als Erwärmungsmittel verwendet wird, wird durch das Rohr 5 zugeführt,
und das während des Wärmeatistausches gebildete Kondensat wird durch ein an die
Öffnung 6 angeschlossenes Rohr abgeleitet. Das zur Erwärmung bestimmte Mittel (z.
B. Öl) wird durch das Rohr 7 eingeleitet, das in der Nähe des Endflansches 4 des
Wärmeaustauschers gelegen ist, durchströmt den im Querschnitt ringförmigen Spalt
8 zwischen dem Rohr 1 und dem Gehäuse 3 unter Bestreichung der Stäbchen 2 und strömt
durch ein am im Verhältnis zu dem Endflansch 4 entgegengesetzten Ende gelegenes
Rohr aus dem Wärmeaustauscher hinaus. Verunreinigungen, die in dem durch den Spalt
8 strömenden Mittel enthalten sind, setzen sich auf den Stäbchen 2 ab. Der Endflansch
4, das Dampfzuführrohr 5 und das Wärmeüber tragungsrohr 1 mit den Stäbchen 2 sind
daher nach dem oben erwähnten Patent entfernbar angeordnet, so daß die Stäbchenfläche
außerhalb des Gehäuses 2 gereinigt werden kann.
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Drei auswechselbare Füllkörper 9, die in der gezeigten Ausführung
aus homogenen Stangen° bestehen, sind zwischen dem inneren Rohr 1, den Stäbchen
2 und dem Außengehäuse 3 angebracht. Die Füllkörper 9, die auch aus an einem oder
an beiden Enden geschlossenen Rohren bestehen können, sind erfindungsgemäß an dem
dem Endflansch 4 zunächst gelegenen Ende mit Ösen oder Haken versehen, um eine Herausnahme
der Füllkörper 9 zu erleichtern, nachdem der Endflansch 4 entfernt worden ist, ohne
daß das schwere, mit den oberflächenvergrößernden Stäubchen 2 versehene Rohr l aus
dem Gehäuse 3 herausgenommen zu werden braucht. Nachdem die Füllkörper g herausgenommen
worden sind, werden drehbare, mit .einer oder mehreren Reihen von Düsen versehene
Reinigungsrohre, die mit einer Quelle für Dampf oder sonstiges Reinigungsmittel
mit hohem Druck verbunden sind, an der Stelle der Füllkörper 9 eingeführt. Mit Hilfe
des aus den Düsen dieser Reinigungsrohre ausströmenden Dampfes kann die Wärmeübertragungsfläche
wirksam reingespült werden, ohne daß das Rohr 1 mit den Stäbchen aus dem Gehäuse
3 herausgenommen zu werden braucht. Während des Betriebes verhindern die Füllkörper
9 (welche selbstverständlich eine Form haben können, die sich dem freien Zwischenraum
zwischen dem Rohr 1, den Stäbchen 2 und dem Gehäuse 3 besser anschließt), daß größere
Ölquantitäten unmittelbar durch den Spalt 8 strömen, ohne durch innige Berührung
mit den Stäbchen 1 erwärmt zu werden, welche die Wärmeübertragungsfläche vergrößern
und die Strömungsverhältnisse vom Wärmeübertragungsgesichtspunkt aus günstiger gestalten.
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Die Füllkörper 9 können auch aus bereits eingesetzten Reinigungsrohren
bestehen, deren dem Endflansch zugekehrte Enden beispielsweise durch Schraubenpfropfen
zugestopft sind, die leicht entfernt und durch Druckleitungsanschlüsse ersetzt werden
können. Selbstverständlich kann die Anzahl der Lanzen eine andere als drei sein,
z. B. zwei, vier oder sechs.
In Fig.2 und 3 ist ein Querschnitt
durch einen zweiten gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführten Wärmeaustauscher
gezeigt, der ein größeres Leistungsvermögen hat als derjenige nach Fig. 1 und wie
dieser für Ölvorwärmung bestimmt ist.
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Wie aus Fig. 2 hervorgeht, besteht die Wärmeübertragungsfläche hauptsächlich
aus sechs kranzförmig angeordneten Wärmeübertragungsrohren 11, die mit Oberfläch-envergrößerungselementen
in der Form von gebogenen Metallstäbchen 12 versehen und innerhalb eines gemeinsamen
Gehäuses 13 angeordnet sind. Jede der oben beschriebenen Einheiten 11 und 12 entspricht
dem mit Stäbchen versehenen Rohr 1 in Fig. 1, hat eine im großen und ganzen kreisrunde
Querschnittsfläche und enthält ein in dem betreffenden Rohr 11 angeordnetes Dampfzufuhrrohr
14, das zusammen mit dem Rohr 11 einen Spalt 15 bildet, durch den das bei der Wärmeübertragung
gebildete Kondensat strömt. Das Gehäuse 13 sowie die eine oder beide Stirnwände
desselben sind selbstverständlich mit Anschlüssen zwecks Zu- und Wegfuhr von Öl,
Zufuhr von Dampf und Ableitung von Kondensat versehen.
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In dem mitten im Gehäuse 13 befindlichen Raum 17 ist Platz für ein
mit Stäbchen versehenes Rohr derselben Art wie die sechs Rohre 11 vorhanden. Wenn
ein solches Rohr mit kreisrunder Ouerschnittsfläche koaxial mit dem Gehäuse 13 angeordnet
werden würde, würden indessen sechs im Querschnitt hauptsächlich dreieckige Durchlässe
zwischen den Querschnittsflächen der sieben Rohre- entstehen. Solche Durchlässe
sind nicht erwünscht, da sie leicht viel Öl vorbeilassen, das somit nicht in dem
erwünschten Grade erwärmt wird. Mit Rücksicht hierauf ist ein zentrales Rohr 16
vorgesehen, das wie die Rohre 11 ein inneres Dampfzufuhrrohr 14 enthält, ab-°r das
auf besondere Weise angeordnete Oberflächenvergrößerungsstäbchen 18, 19 hat. Die
Stäbchen 19 scheinen in Fig. 2 kürzer zu sein als die Stäbchen 18, aber in der Tat
haben sie dieselbe Länge wie diese. Wie die Stäbchen 19 angeordnet sind, geht aus
Fig. 3 hervor, welche zeigt, daß sie wie die Stäbchen 18 an einem Ende befestigt,
aber im Gegensatz zu diesen stromabwärts in der Richtung der Längsachse des Rohres
16 gebogen sind. Es ist indessen selbstverständlich, daß die Stäbchen 19 gegebenenfalls
kürzer als die Stäbchen 18 sein können und wie diese radial verlaufen. In dieser
Weise erhalten die Oberflächenvergrößerungselemente des inneren Rohres 16 eine Querschnittsfläche,
die von sechs auf den Achsen der äußeren Rohre 11 gelegenen Kreisbögen begrenzt
wird und die sich somit den OOuerschnittsflächen der Oberflächenvergrößerungselemente
der äußeren Rohre 11 anschließt.
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Um die freien Durchströmungskanäle zwischen den Stäbchen 18 und 19
zu vermindern, können Füllkörper 20, die entweder aus homogenen, leicht entfernbaren
Stangen oder aus an einem oder an beiden Enden geschlossenen Rohren bestehen, zwischen
den betreffenden Stäbchenreihen 18, 19 angeordnet sein, wie mit der strichpunktierten
Linie in Fig.2 gezeigt wird.
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Jeder der sechs,dreieckigenDurchlässe, diezwischen den Ouerschnittsflächen
der oberflächenvergrößernden Stäbchen 12 der Rohre 11 und dem Gehäuse 13 gebildet
werden, ist mit Füllkörpern 21 bzw. 22 ausgefüllt. Die Füllkörper 21 entsprechen
den Füllkörpern 9 in Fig. 1 und bestehen gemäß der Erfindung aus Rohren oder Stangen,
die während des Betriebes sich in der gezeigten Lage befinden, aber bei Reinigung
durch Reinigungsrohre ersetzt sind, die mit einer Quelle für Dampf, Wasser oder
sonstiges Reinigungsmittel mit hohem Druck in Verbindung stehen. Die Füllkörper
22 sollen nicht aus dem Gehäuse 13 herausgenommen werden, und sie können gegossen
oder aus gebogenem Blech hergestellt sein. Sie brauchen nicht homogen zu sein, müssen
aber mindestens an einem Ende geschlossen sein, so daß sie keine Durchströmungskanäle
für .das Öl bilden, das in diesem Falle nicht in dem erwünschten Grad erwärmt
werden würde.
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Fig.4 bis 7 veranschaulichen einen Ölvorwärmer mit sehr großem Leistungsvermögen.
Wie insbesondere aus Fig. 6 hervorgeht, ist er im wesentlichen von sieben innerhalb
eines Gehäuses 29 gelegenen Gruppen von je sechs mit oberflächenvergrößernden Stäbchen
32 versehenen Wärmeübertragungsrohren 31 gebildet worden, welche um ein zentrales
Rohr 33 kranzförmig angeordnet sind, das ebenfalls mit Oberflächenvergrößerungsstäbchen
34, 35 versehen ist. Innerhalb der Rohre 31 und 33 sind Dampfzufuhrrohre 30 bzw.
36 angeordnet. Am Umfang sind außerdem zwölf mit radial bzw. axial gebogenen Oberflächenvergrößerungsel-ementen
37 bzw. 38 versehene Rohre 39 angeordnet. Innerhalb von diesen sind Dampfzufuhrrohre
40 angebracht. Schließlich sind weitere sechs Wärmeübertragungsrohre 41 vorgesehen,
die mit geraden oder gebogenen Stäbchen 42 versehen und zwischen der innersten der
sieben Gruppen von Rohren 31 und 33 und den sechs äußeren, die genannte Gruppe umgebenden,
übrigen Gruppen von Rohren 31 und 33 angeordnet sind. Innerhalb der Wärmeübertragungsrohre
41 sind Dampfzufuhrrohre 43 angeordnet. Die nähere Beschaffenheit der Rohre 41,
ihre Stäbchen 42 und Dampfzufuhrrohre 43 sowie die Lage dieser Elemente im Verhältnis
zu den vier umgebenden Wärmeübertragungsrohren31 sowie zugehörigen Stäbchen32 und
Dampfzufuhrrohren 30 gehen aus Fig. 7 hervor, welche eine Vergrößerung eines Teiles
des Querschnittes nach Fig. 6 zeigt. Die Elemente 41 bis 43 können gegebenenfalls
durch Füllkörper 44 ersetzt sein, wie mit strichpunktierten Linien in Fig. 7 angedeutet
ist. Die Füllkörper 44 können gegossen oder aus gebogenem Blech hergestellt sein.
Sie können entweder homogen oder hohl sein, aber sie müssen mindestens an einem
Ende geschlossen sein, so daß keine Durchströmungskanäle für das 01 innerhalb
der Füllkörper 44 gebildet werden.
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Außer den obenerwähnten, gegebenenfalls vorhandenen Füllkörpern füllen
drei weitere kranzförmig angeordnete Reihen von Füllkörpern die übrigen freien Durchströmungskanäle
zwischen den Querschnittsflächen der Wärmeübertragungsrohre und dem Gehäuse aus.
Der innerste dieser Kränze umfaßt sechs Füllkörper 46, welche dieselbe Form und
Konstruktion wie die alternativen Füllkörper 44 in Fig. 7 haben. Diese Füllkörper
46 sind zwischen benachbarten Paaren von Wärmeübertragungsrohren 31 in den sechs
äußeren Gruppen angeordnet. Die Anzahl der Füllkörper in dem mittleren Kranz ist
auch sechs, und diese bestehen nach Fig.6 aus homogenen Stangen 47, aber sie können
auch am einen oder an beiden Enden geschlossene Rohre sein. Zwischen den dem Gehäuse
29 zunächst gelegenen Wärmeübertragungsrohren 31 und 39 und dem Gehäuse sind drei
Gruppen von Füllkörpern 49, 50 und 51 vorgesehen. Die Füllkörper 49, die zwischen
benachbarten Wärmeübertragungsrohren 39 gelegen sind, sind sechs an der Zahl. Die
Füllkörper 50 sind zwölf an der Zahl, und si: sind zwischen benachbarten Wärmeübertragungsrohren
31 und 39 gelegen. Die Füllkörper 51, die zwischen benachbarten Wärmeübertragungsrohren
31 gelegen sind, sind sechs an der Zahl. Sämtliche Füllkörper 49,
50,
51 haben ungefähr dieselbe dreieckige.Färm@@.@indem sie in der Hauptsache von
drei Kreisbögen begrenzt sind. Die Füllkörper49, die- untereinander g
'x
leich groß sind, sind kleiner als die Füllkörper 50, die auch untereinander
gleich groß sind.- Die Füllkörper 51 sind größer als die- Füllkörper 50 .und untereinander
gleich groß. Sämtliche vierundzwanzig Füllkörper 49 bis 51 können entweder aus Blech
hergestellt und an einem oder an beiden Enden geschlossen oder gegossen sein. In
letzterem Fall können sie homogen oder am einen Ende geschlossen sein. Wie die im
Gehäuse 29 gelegenen Rohre und Füllkörper angeordnet sind, geht auch aus Fig.4 und
5 hervor, auf die jetzt hingewiesen wird.
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Fig.4 zeigt einen axialen Längsschnitt durch den Ölvorwärmer gemäß
der betreffenden Ausführungsform der Erfindung, wobei der mittlere Teil des Vorwärmers
weggelassen worden ist, so daß nur die an den Enden des Vorwärmers gelegenen Teile
in der Zeichnung gezeigt .sind, damit nicht die Figur unnötig groß wird.
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Im Gehäuse 29 sind Rohrböden 53 und 54 angebracht. Die Wärmeübertragungsrohre
31, 33, 39 (s. auch Fig. 6) sowie die .die Füllkörper 44 alternativ ersetzenden
Wärmeübertragungsrohre41 sind im Rohrboden 53 befestigt. Diese Rohre sind an dem
dem Rohrboden 53 abgekehrten Ende geschlossen.
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Die Füllkörper 49 bis 51, 47, 46 und die eventuellen Füllkörper 44
liegen gegen den Rohrboden 53 an. Diese Füllkörper ruhen auf den oberflächenvergrößernden
Stäbchen und werden von diesen getragen. Die Füllkörper 46 und 47 sind an ihren
dem Rohrboden 53 abgekehrten Enden mit Haken 55 bzw. 56 versehen, welche das Herausziehen
der Füllkörper erleichtern, wenn sie bei Reinigung durch Reinigungsrohre ersetzt
werden sollen.
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In dem Rohrboden 54 sind die Dampfzufuhrrohre 30, 36, 40 sowie die
alternativen Rohre 43 befestigt, die sämtlich .an beiden Enden offen sind. In Fig.
4 sind nur drei Dampfzufuhrrohre gezeigt.
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Der wärmeabgebende Dampf wird in der Richtung des Pfeiles 58 durch
den Flansch 59 eingeleitet und strömt durch die Dampfzufuhrrohre 30, 36, 40, 43
zu den geschlossenen Enden der Wärmeübertragungsrohre 31, 33, 39 und 41, wo er umkehrt
und unter Kondensation durch den Zwischenraum zwischen den betreffenden Dampfzufuhrrohren
und entsprechenden Wärmeübertragungsrohren zurückströmt. Das bei der Kondensation
des Dampfes und der dadurch bedingten Erwärmung des Öles gebildete Kondensat wird
vom Zwischenraum 57 zwischen den Rohrböden 53, 54 durch den Anschluß 60 in der Richtung
des Pfeiles 61 abgeleitet.
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Kaltes Öl wird in der Richtung des Pfeiles 64 durch den Anschlußflansch
63 in der Stirnwand 65 des Gehäuses eingeführt, die mit sechs kranzförmig angeordneten
Flanschen 62 und sechs gleichfalls kranzförmig angeordneten Stutzen 69 versehen
ist. Das in dem Wärmeaustauscher erwärmte Öl wird in der Richtung des Pfziles 66
durch den Anschlußfl.ansch 67 abgeführt, ,,welcher in der Nähe des Rohrbodens 53
gelegen ist.
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Die bei der Reinigung weggespülten Verunreinigungen werden durch den
Anschlußflansch 68 - entfernt.
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Wie die Stirnwand 65 beschaffen ist,-um die Heraubnahme der Füllkörper
46, 47 zu ermöglichen, geht auch aus Fig.5 hervor, die .eine Endansicht de5# Ölvorwärmers
ist, in der Richtung der Pfeile A-A in Fig. 4 gesehen. Wie aus Fig. 4 und 5 hervorgeht,,
ist jeder Füllkörper 46 mit dazugehörigem Haken 55 gegenüber. der. normal durch
einen Deckel 70 abgedeckten Öffnung 71 des Flansches 62 angeordnet. In gleicher
Weise ist jeder der Füllkörper47 mit dazugehörigem Haken 56 gegenüber dem entsprechenden
Stutzen 69 ,angeordnet, der normal durch einen mit Gewinde versehenen Pfropfen 72
verschlossen ist. Um die Pfropfen 72 sowie die Haken 56 mit anhängenden Füllkörpern
47 trotz der Flansche 62 entfernen zu können; sind die letztgenannten mit Ausnehmungen
73 versehen (Fig.5).
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Wenn der Ölvorwärmer gereinigt werden soll, wird zuerst die Ölzufuhr
abgesperrt, und in dem Vorwärmer befindliches Öl wird durch den Flansch 68 abgezapft.
Danach werden die Deckel 70 und die Pfropfen 72 weggenommen,. wonach die
Füllkörper 46 und 47 mit Hilfe der Haken 55 bzw.. 56 herausgezogen werden. An Stelle
der Füllkörper 46 und 47 werden dann mit- Düsen versehene Reinigungsrohre eingeführt,
die an eine Quelle für Dampf oder sonstiges komprimiertes Reinigungsmittel angeschlossen
sind, welches durch die Düsen ausströmt und die oberflächenvergrößernden Stäbchen
reinspült. Die Verunreinigungen werden durch den Flansch 68 abgezapft. Wenn die
Reinigung beendet ist, werden die Reinigungsrohre herausgezogen, der Flansch 68
wird zugeschlossen, die Füllkörper 46, 47 werden eingeführt, - die Deckel 70 werden
angebracht, und die Pfropfen 72 werden eingeführt, und die Verbindung mit der Ölquelle
wird geöffnet.
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Beim Vergleich einer Vorwärmeranlage nach der Erfindung mit einer
der vorher verwendeten Vorwärmertypen mit geraden Stäbchen wurde gefunden, daß !das
Gewicht und das Volumen der Ölvorwärmer gemäß der Erfindung nicht größer ist als
etwa 60% des Gewichts und des Volumens von Olvorwärmern älterer Konstruktion. Der
Preis von Olvorwärmern gemäß der Erfindung ist auch erheblich niedriger als der
von den Vorwärmern, die gegenwärtig hergestellt werden.
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Die beschriebenen und in :den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen
sind natürlich nur als Beispiele zu betrachten, und sie können betreffend ihrer
Einzelheiten in vielen verschiedenen Weisen innerhalb des Rahmens der Erfindung
geändert werden. Somit können Elemente, die von verschiedenen Ausführungsformen
her geholt sind, untereinander zu neuen Ausführungsformen kombiniert werden. Ferner
können .die Wärmeaustauscher zur Erwärmung und Kühlung von anderen Mitteln als Öl
durch Dampf bzw. Kühlwasser verwendet werden. Schließlich können die Rohre durch
ebene oder gegebenenfalls gekrümmte Wände ersetzt werden, die auf der einen oder
gegebenenfalls auf beiden Seiten mit Stäbchen oder anderen Oberflächenvergrößerungsorganen
versehen sind und unter sich abwechselnd Durchlässe für die verschiedenen Wärmeaustauschmittel
bilden.