DE1098071B - Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der Schalterwelle - Google Patents

Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der Schalterwelle

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DE1098071B
DE1098071B DED31550A DED0031550A DE1098071B DE 1098071 B DE1098071 B DE 1098071B DE D31550 A DED31550 A DE D31550A DE D0031550 A DED0031550 A DE D0031550A DE 1098071 B DE1098071 B DE 1098071B
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DE
Germany
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crank
push rod
switch
shaft
spring
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Pending
Application number
DED31550A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hollmann
Hans Emmerich
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DRIESCHER SPEZIALFAB FRITZ
Fritz Driescher Spezialfabrik fuer Elektrizitaetswerksbedarf GmbH and Co KG
Original Assignee
DRIESCHER SPEZIALFAB FRITZ
Fritz Driescher Spezialfabrik fuer Elektrizitaetswerksbedarf GmbH and Co KG
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Publication date
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Priority to CH687160A priority patent/CH380803A/de
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Priority to BE592265A priority patent/BE592265A/fr
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/04Energy stored by deformation of elastic members
    • H01H5/06Energy stored by deformation of elastic members by compression or extension of coil springs
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der Schalterwelle, bei denen eine zwischen zwei Endstellungen um etwa 90 bis 180° drehbare Kurbel beim Drehen aus einer Endstellung bis in ihre Totpunktlage ohne Verdrehen der Schalterwelle eine Feder spannt und danach unter Mitnahme der Schalterwelle in die andere Endstellung springt. Bei Sprungschaltungen dieser Art ist entweder eine mit dem freien Kurbelende verbundene Zugfeder in Richtung der über die Kurbelachse hinausgehenden Verlängerung der Kurbelmittelstellung ortsfest aufgehängt oder eine gleichfalls am freien Kurbelende befestigte Druckfeder in Verlängerung der Kurbelmittelstellung über das freie Kurbelende hinaus — ebenfalls ortsfest — abgestützt. In beiden Fällen ist der Abstand zwischen dem ortsfesten Aufhänge- oder Abstützpunkt der Feder und der Kurbelachse von der Dimensionierung der Feder weigehend abhängig, kann also ein gewisses Mindestmaß nicht unterschreiten, das meist ein Mehrfaches der Kurbellänge beträgt. Daraus ergibt sich, daß der Winkel, um den die Kurbel über ihre Totpunktlage hinaus verschwenkt werden muß, bevor die sich entspannende Feder in der Lage ist, die im Kurbellager und im Federanlenkpunkt an der Kurbel auftretenden Reibungswiderstände zu überwinden, verhältnismäßig groß ist. Wenn auch bei Kippfederschaltern mit Druckfeder dieser Winkel schon beträchtlich kleiner ist als bei Kippfedereinrichtungen mit Zugfeder, so ist er doch noch unerwünscht groß. Die Beschleunigung, die die Feder der Kurbelbewegung nach Durchschreiten ihrer Totpunktstellung verleiht und auf die es beim Betätigen von Schaltern unter Last entscheidend ankommt, setzt infolgedessen erst verhältnismäßig spät ein. Dieser Nachteil kann nämlich nicht ohne weiteres durch Verstärkung der Feder ausgeglichen werden, da bei gleichem Federweg stärkere Federn länger sind als schwächere und deshalb in entsprechend größerem Abstand von der Kurbelachse abgestützt bzw. aufgehängt werden müßten; dadurch würde aber der unerwünschte tote Winkel wiederum vergrößert werden.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird für Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, das freie Kurbelende mit dem einen Ende einer Schubstange gelenkig zu verbinden, die in gerader Verlängerung der Kurbelmittelstellung ortsfest drehbar und längsverschieblich gelagert und deren anderes Ende durch eine in Richtung auf ihre Anlenkachse an der Kurbel wirkende Zugfeder belastet ist.
Bei einer derartigen Federanordnung kann das ortsfeste Drehlager der Schubstange, durch dessen Lage die Richtung, in der diese und damit die Feder jeweils auf das freie Kurbelende wirkt, an der jeweils günstig-Lasttrennschalter mit Sprungschaltung
der Schalterwelle
Anmelder:
Fritz Driescher
Spezialfabrik für Elektrizitätswerksbedarf, Rheydt (RhId.), Schwalmstr. 204
Fritz Hollmann und Hans Emmerich, Rheydt (RhId.),
sind als Erfinder genannt worden
sten Stelle angeordnet werden, da deren Wahl nicht mehr von den Dimensionen der Zugfeder abhängig ist. Außerdem wird bei der Kurbeldrehung das freie, mit der Zugfeder verbundene Ende der Schubstange derart mit verschwenkt, daß beiderseits der Kurbelmittelstellung die in Richtung der Kurbel wirkende Komponente der Federkraft schneller kleiner und die in Drehrichtung der Kurbel wirkende Komponente dieser Kraft schneller größer wird, als es bei den bekannten Federanordnungen der Fall ist. Im Gegensatz zu den bekannten, mit Zug- oder Druckfedern arbeitenden Kippfederschaltungen ist es bei der erfindungsgemäßen Federanordnung möglich, das Schwenklager der Schubstange z. B. so anzuordnen, daß bei um beiderseits aus der Mittelstellung um 45° verdrehter Kurbel die Schubstange tangential zum Kurbelkreis verläuft.
Eine besonders raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn die Zugfeder die Schubstange teilweise umgibt und an der drehbar gelagerten Schubstangenführung unmittelbar befestigt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für den den Gegenstand der Erfindung bildenden Lasttrennschalter dargestellt, und zwar zeigt die Figur die Welle eines Lasttrennschalters nebst der ihr zugeordneten Sprungschaltung in Richtung der Wellenachse gesehen.
Die Schalterwelle 1 ist in einer Seitenwange 2 des Schaltergestells drehbar gelagert. Auf ihr sitzt undrehbar fest ein Ring 3 mit einem Nocken 4, über den die Welle 1 um etwa 90° zwischen der Ein- und Ausschaltstellung des (nicht gezeichneten) Lasttrennschalters verdreht wird. Dieser Verdrehung dient eine
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Claims (3)

Kurbelscheibe 5, die frei drehbar auf der Welle 1 ge- " lagert ist und zwei Mitnehmerbolzen 6 und 7 für den Nocken 4 trägt. Die Anschläge 6 und 7 sind so angeordnet, daß bei einer Verdrehung'der Kurbelscheibe 5 um 180° die Schalterwelle 1 um,90° verdreht wird. Bei einer Verdrehung der Kurbelscheibe 5 aus der gezeichneten Darstellung -um 180° entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt sich der Anschlag 7 zunächst frei und nimmt nach "entsprechender Beschleunigung aus seiner Ruhelage über den Nocken 4 die Welle 1 bis in die gestrichelt gezeichnete Stellung 4' mit. Im umgekehrten. Sinne nimmt der zuvor aus der Stellung 6 in die Stellung 6' gelangte 'Anschlag den Nocken 4 aus seiner Stellung 4'- wieder in die Stellung 4 mit. Im Drehpunkte ist an der Kurbelscheibe5 eine Schubstange 9 angelenkt, die längsverschieblich in dem mit einem Lagerzapfen 10 in der Gestellwange 2 drehbar gelagerten Gleitlager 11 geführt ist. Diese Schubstangenführung 11 ist über eine an ihr angehängte Zugfeder 12 "mit dem" freien Ende der Schubstange 9 verbunden, wo die Feder 12 in eine mit dem Schubstangenende fest verbundene Platte 13 eingehängt ist. Die neue Kippfederanordnung zeigt ihre Vorteile unverändert auch dann, wenn die Kurbel unmittelbar mit der Schalterwelle 1 fest verbunden ist, und zwar unabhängig von der Größe des Verstellwinkels dieser. Welle. ■ ■ - ■ ■ Patentansprüche:
1. Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der Schalterwelle,, bei dem eine zwischen zwei Endstellungen um etwa 90 bis 180° drehbare Kurbel beim Drehen aus einer Endstellung bis in die Totpunktlage ohne Verdrehen der Schalterwelle eine Feder spannt und danach unter Mitnahme der Schalterwelle in die andere Endstellung springt, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Kurbelende (8) mit dem einen Ende einer Schubstange (9) gelenkig verbunden ist, die in gerader Verlängerung der Kurbelmittelstellung ortsfest drehbar (10) und längsverschieblich (11) gelagert und deren anderes Ende (13) durch eine in Richtung auf ihre Anlenkachse (8,10) an der Kurbel (5) wirkende Zugfeder (12) belastet ist. ;.
2. Lasttrennschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche; ,Anordnung des. Drehlagers (10) für die Schübstangenführung, daß die Schubstange (9) bei beiderseits um 45° aus ihrer Mittelstellung verdrehter,.Kurbel (5) tangential gegen den Kurbelkreis gerichtet ist.
3. . Lasttrennschalter -nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (13) die Schubstange (9) teilweise umgibt und an .der drehbar gelagerten Sphubstangenführung (10, 11) befestigtest.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED31550A 1959-09-24 1959-09-24 Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der Schalterwelle Pending DE1098071B (de)

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CH687160A CH380803A (de) 1959-09-24 1960-06-16 Lasttrennschalter mit Sprungschaltung der Schalterwelle
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BE592265A BE592265A (fr) 1959-09-24 1960-06-24 Disjoncteur avec déclenchement brusque sous charge de l'arbre de commutation
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NL (1) NL122379C (de)

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BE592265A (fr) 1960-10-17
CH380803A (de) 1964-08-15
NL122379C (de) 1967-06-15

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