DE109980A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
J WiMMl
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine elektrische Zündvorrichtung für Gaskraftmaschinen,
bei welchen ein Elektromagnet verwendet wird, der an der Zündstelle denselben Stromkreis öffnet, durch welchen ererregt
wird .und der mit einer Secundärspule derartig verbunden ist, dafs die Zündstelle
auch gleichzeitig innerhalb des vom Inductionsstrom durchflossenen Kreises fällt. Hierdurch
wird erreicht, dafs _ die durch den unterbrochenen Primärstrom gleichzeitig entstehenden
Extra- und Inductionsströme an der Zündstelle durch einen gemeinsamen, entsprechend
starken Funken sich entladen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht, in welcher
Fig. ι einen Verticalschnitt darstellt, und zwar im unteren Theile nach der Linie a -&,
im oberen Theile nach der Linie e-f der Fig. 2,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Unteransicht,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Kern des Magneten nach der Linie c-d der Fig. 2.
Auf einer Platte, deren unterer mit Schraubengewinde versehener Theil in eine Oeffnung
des Deckels des Verbremiungscylinders fest eingeschraubt wird, ist ein Elektromagnet 22
befestigt, welcher aus dem eigentlichen Kern 4, der oberen Deckplatte 7, dem unteren Stück 2,
einer Primärspule 6 und einer Secundärspule 5 besteht. Die Theile 7, 4 und 2 werden durch
den Schraubenbolzen 9, welcher in die Platte 1 eingeschraubt wird, zusammengehalten.
Das obere Drahtende der primären Spule 6 steht in leitender Verbindung mit Säule 8,
welche durch eine Bohrung der Deckplatte 7 isolirt durchgeführt ist. Das obere Drahtende
der secundären Spule 5 ist in die Deckplatte 7 eingelassen, wodurch dasselbe mit der Platte 1
in leitende Verbindung gebracht ist. Die unteren Enden beider Bewickelungsdrähte vereinigen
sich bei 13 und sind mit der Säule 18 leitend verbunden, welche durch die Platte 1,
von dieser isolirt, hindurchgreift. Djsr im magnetischen Felde des Elektromagneten befindliche
Anker 3 ist flach ausgebildet und mit einem Ende an einer Säule 10 befestigt,
welche in der Platte 1 ohne Isolirung drehbar gelagert ist, so dafs sie bei Anziehung des
Ankers sich spielend drehen kann. Das untere in den Cylinder hineinragende Ende dieser
Säule trägt einen Hebelarm 16, welcher den Stift 29 des Fortsatzes 15 der Säule 18 in der
Ruhelage berührt. Der Anker 3 trägt an einem Ende einen mit einem Gewicht 11 belasteten
Hebel 12, um der Bewegung des Ankers mehr Schwung zu geben. Eine Feder
20, welche sich gegen die Stellschraube 19
stützt, dient dazu, den Anker nach Oeffnung des Stromkreises vom Magneten abzuziehen
und gleichzeitig den' Contact zwischen Hebel 16 und dem Säulenfortsatz 15 wiederherzustellen.
Die Säule 8 ist durch den Draht 25 mit einer Stromquelle, z. B. einer galvanischen
Batterie 26, leitend verbunden und diese mit einer Bürste 27, welche an der Gaskraftmaschine
isolirt angebracht ist. Ein durch die ■Triebwelle der Maschine in Drehung versetzter
Kamm 28, welcher mit der Erde leitend verbunden ist, streift in gewissen Zwischenräumen
die Bürste 27.
Sobald der Kamm der Triebwelle 28 die Bürste 27 berührt, wird ein Stromkreis geschlossen,
der von der Batterie 26 ausgeht und durch die Leitung 25, die Säule 8, Primärspule
6, Säule 18, Contactstelle 29, Hebel i-6,
Säule 10, Platte 1, Erdleitung, Welle 28, Bürste 27 und zurück zur Batterie geht. Der
also geschlossene Stromkreis erregt den Elektromagneten, welcher alsdann den Anker anzieht
und dadurch den Stromkreis an der im Cylinder befindlichen Contactstelle 29 öffnet.
Diese Stromunterbrechung ruft in der Primärwickelung einen Extrastrom und in der
Secundärwickelung gleichzeitig einen Inductionsstrom hervor. Da beide gleichgerichtet
sind, so vereinigen sie sich bei 13 und entladen sich an der Unterbrechungsstelle durch
einen entsprechend starken Funken.
Die Zündvorrichtung kann auch unabhängig von den bewegenden Theilen der Gaskraftmaschine
wirken. Die Schliefsung des Stromkreises kann durch eine in eine Nebenleitung eingeschaltete Stromschlufsvorrichtung in Gestalt
eines Druckknopfes 24 (Fig. 1) bewirkt werden. Dieser Vortheil ist besonders bei der Verwendung
von Gaskraftmaschinen zur Fortbewegung von Fahrzeugen ins Gewicht fallend, weil der
erwähnte Druckknopf in beliebiger Entfernung von der Maschine angebracht werden kann.
Claims (2)
1. Elektrische Zündvorrichtung für Gaskraftmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, dafs der Elektromagnet (4, 6) mit einer Secundärspule
(5) in der Weise verbunden ist, dafs die bei einer an der Zündstelle durch den Elektromagneten hervorgerufenen Stromunterbrechung
gleichzeitig entstehenden Extra- und Inductionsströme sich gemeinschaftlich durch einen entsprechend starken
Funken entladen.
2. Eine elektrische Zündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die
leitende Verbindung an der Zündstelle durch zwei durch den Cylinderdeckel geführte
Säulen (18, 10), von denen die erste, im
Cylinderdeckel befestigte, aber isolirte Säule (18) mit der Primärsäule (6) verbunden
ist, und die zweite, im Cylinderdeckel beweglich gelagerte Säule (10) mit
der Stromquelle verbunden ist, bewirkt wird, welche Verbindung jedoch durch die Einwirkung des Elektromagneten auf einen
mit dem oberen Ende der zweiten Säule verbundenen und federbelasteten Anker (3) unterbrochen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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