DE1105941B - Kabelstecker fuer Hochfrequenz-Koaxialkabel - Google Patents

Kabelstecker fuer Hochfrequenz-Koaxialkabel

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Publication number
DE1105941B
DE1105941B DES68132A DES0068132A DE1105941B DE 1105941 B DE1105941 B DE 1105941B DE S68132 A DES68132 A DE S68132A DE S0068132 A DES0068132 A DE S0068132A DE 1105941 B DE1105941 B DE 1105941B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
cable connector
inner conductor
connector according
polyethylene
Prior art date
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Pending
Application number
DES68132A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Spinner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG SPINNER DIPL ING
Original Assignee
GEORG SPINNER DIPL ING
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Filing date
Publication date
Application filed by GEORG SPINNER DIPL ING filed Critical GEORG SPINNER DIPL ING
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Publication of DE1105941B publication Critical patent/DE1105941B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/03Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections
    • H01R9/05Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections for coaxial cables
    • H01R9/0521Connection to outer conductor by action of a nut

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Kabelstecker für Hochfrequenz-Koaxialkabel Die Erfindung bezieht sich auf die Montage von Kabelsteckern für Hochfrequenz-Koaxialkabel, insbesondere für Kabel mit Polyäthylen-Vollisolation.
  • Die Montage von Kabelsteckern für Hochfrequenz-Koaxialkabel bereitet insbesondere bezüglich der Befestigung des Kabelinnenleiters des Steckers an dem Innenleiter des Kabels erhebliche Schwierigkeiten. Während die elektrische Kontaktverbindung des Außenleiters durch stirnseitigen Kontaktdruck mittels aufgeschraubter Armaturen zufriedenstellend vorgenommen werden kann, ist eine solche Klemmverbindung für den Innenleiter im allgemeinen nicht möglich. Um eine gute elektrische Verbindung des Innenleiters zu schaffen, ist es im allgemeinen erwünscht, den Innenleiter des Kabelsteckers auf den Kabelinnenleiter aufzulöten. Der Nachteil dieser Lötverbindung besteht jedoch darin, daß während des Lötvorganges infolge der notwendigen Erwärmung das Polyäthylen in der Umgebung des Innenleiters schmilzt, so daß die mechanischen und elektrischen Verhältnisse am und in der Umgebung des Innenleiters an der außerordentlich kritischen Übergangsstelle von Kabel zur Steckverbindung ungenau und unübersichtlich werden. Insbesondere ergeben sich bei jedem Lötvorgang andere Verhältnisse bezüglich des Wellenwiderstandes, da die geometrische Form des wiedererstarrten Polyäthylens in jedem Falle anders ist.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese Übelstände zu beseitigen und eine Montage des Innenleiters durch eine Lötverbindung zu ermöglichen, bei welcher die elektrischen Eigenschaften nicht verändert werden bzw. bei jedem Lötvorgang immer die gleichen Verhältnisse ergeben.
  • Zu diesem Zweck ist ein Kabelstecker mit verlötetem Innenleiter für Hochfrequenz-Koaxialkabel, insbesondere für Kabel mit Polyäthylen-Vollisolation, gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß der Raum um den Kabelinnenleiter an der zu verlötenden Endstelle mit einem schwer schmelzbaren Isolationsmaterial derart umgeben ist, daß eine Begrenzung für das beim Verlöten schmelzende Polyäthylen gebildet wird.
  • Das die Begrenzung bildende Isoliermaterial besteht zweckmäßigerweise aus Polytetrafluoräthylen.
  • Die Begrenzung ermöglicht es, daß das Polyäthylen gefahrlos schmelzen kann und nach der Erstarrung seine geometrische Konfiguration nicht oder nur in einer Weise geändert hat, die eine Veränderung der elektrischen Eigenschaften nicht zur Folge hat, so daß nach dem Abkühlen einwandfreie mechanische und elektrische Verhältnisse herrschen. Die aus Polytetrafluoräthylen bestehende Umhüllung muß naturgemäß so ausgebildet sein, daß der Wellenwiderstand an der Übergangsstelle nicht verändert wird.
  • Wegen der niedrigen Dielektrizitätskonstanten des Polytetrafluoräthylens ist dieser Werkstoff für den erfindungsgemäßen Zweck im besonderen Maße geeignet. Es wird hierdurch möglich, dem Begrenzungskörper aus Polytetrafluoräthylen einen größeren Durchmesser zu geben, als die Polyäthylenisolierung zwischen Außen-und Innenleiter aufweist. Es wird also möglich, den Wellenwiderstand der Koaxialleitung konstant zu halten und den Querschnittssprung, der sich zwangläufig durch Auflöten des hülsenartigen Innenleiterverlängerungsstücks ergibt, dadurch zu kompensieren, daß man die Polytetrafluoräthylenbegrenzung kappenartig über das Polyäthylenende des Kabels stülpt.
  • Die Kappe kann derart angeordnet werden, daß sie das Ende des zwischen Außen- und Innenleiter liegenden Polyäthylenkörpers stirnseitig und umfangsmäßig umgibt, so daß dieser Körper beim Schmelzen bzw. beim Wiedererstarren seine geometrische Konfiguration nicht ändern kann.
  • Statt dessen kann die Begrenzungskappe auch in Form einer Isolierstütze ausgebildet sein, die den Polyäthylenkörper und den Innenleiter des Steckers umgreift. Diese Ausbildung hat den weiteren Vorteil, daß, obwohl sich zwangläuflg ein enger Passungsspalt zwischen Kabelinnenleiter und der Bohrung des Steckerinnenleiters bildet, der hierdurch entstehende Fehler sehr klein wird, weil der Wellenwiderstand dieses Leitungsstückes, der sich in Serie mit der Steckverbindung schaltet, sehr niederohmig ist und so klein gehalten werden kann, daß er in dem in Frage kommenden Frequenzbereich noch nicht merklich transformiert. Auch dann, wenn der Spalt nicht völlig durch Lötzinn ausgefüllt ist, wird also praktisch kein zusätzlicher meßbarer Reflexionsfaktor des Steckeranschlusses hervorgerufen. Bei dieser Ausbildung füllt sich der Raum zwischen der Stirnseite des Polyäthylenkörpers und dem Steckerinnenleiter beim Schmelzen mit der Polyäthylenmasse aus.
  • Zweckmäßigerweise ist hierbei der Innenleiter des Steckers in die aus Polytetrafluoräthylen bestehende Isolierbuchse eingenietet. Hierbei müß der umgebördelte' oder umgenietete Innenleiter an der Stelle der Umnietung kompensiert werden, was zweckmäßigerweise durch einen am Außendurchmesser des Polytetrafluoräthylenkörpers angebrachten Einstich ortsmäßig richtig erfolgt. Beim Verlöten des Kabelinnenleiters schmilzt das Polyäthylen der Kabelisolation und füllt den gesamten Raum, der durch das Vernieten des Innenleiters entstanden ist, aus. Auch hierbei ist eine außerordentlich gleichmäßige und reproduzierbare Montage gewährleistet.
  • An Stelle von Polytetrafluoräthyleri kann auch jeder ähnliche hitzebeständige Isolierstoff Verwendung finden, dessen Dielektrizitätskonstante kleiner ist als die des Kabel-Polyäthylens.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen an einem Koaxialkabel befestigten Kabelsteckermit einer das Kabel-Polyäthylen stirnseitig und umfangsmäßig umgebenden Begrenzung, Fig. 2 einen an einem Koaxialkabel befestigten Kabelstecker mit einem als Isolierstütze ausgebildeten Begrenzungskörper.
  • In der Zeichnung sind einander entsprechende Teile mit gleichem Bezugszeichen versehen. Das Koaxialkabel 1 weist einen Außenleiter 2 auf, dessen Ende 3 über den Klemmring gelegt ist und in an sich bekannter Weise durch eine Klemmverbindung in axialer Richtung mit der Außenleiterarmatur verspannt ist.
  • Der Innenleiter 4 des Kabels trägt an seinem freien Ende den Innenleiter 5 des Kabelsteckers.. Zwischen dem Innenleiter 4 und dem Außenleiter 2 liegt die Kabelvollisolation 6 aus Polyäthylen. Der Innenleiter 5 des :" Beckers ist auf dem Kabelinnenleiter 4 weich verlötet.
  • Gemäß dem in Fig.1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Kappe 7 aus Polytetrafluoräthylen vorgesehen, welche die Kabelisolation 6 stirnseitig und. umfangsmäßig umgibt und eine konzentrische Öffnung aufweist, welche dem Innenleiter 4 dicht anliegt. Durch. diese Kappe 7 wird gewährleistet, daß die Kabelisolation 6 ihre geometrische Form nicht ändern kann, wenn sie infolge der durch die Verlötung bewirkten Erwärmung schmilzt bzw. wieder erstarrt.
  • Gemäß dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der erfindungsgemäße Begrenzungskörper aus Polytetrafluoräthylen als Isolierstütze 8 ausgebildet. Ihr äußerer Umfang liegt dem Außenleiterkontakt 9 des Kabelsteckers an, während ihr Innendurchmesser stufenförmig ausgebildet ist und mit dem zylindrischen Teil 10 größeren Durchmessers die Kabelisolation 6 und mit dem zylindrischen Teil 11 kleineren Durchmessers den Innenleiter 5 des Kabelsteckers umgibt.
  • Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Innenleiter 5 des Kabelsteckers durch eine Vernietung fest mit der Isolierstütze 8 verbunden. Diese stützt sich. einerseits an einem Bund 12 des Innenleiters 5 und andererseits an dem aufgebördelten Ende 13 ab, so daß eine dichte Verbindung zwischen den Teilen 5 und 8 hergestellt ist.;-Irifnlge der Umbördelung 13 entsteht zwischen der Stirnseite der Kabelisolation 6 und der inneren Stirnseite des Innenleiters 5 des Steckers ein Raum 14, der beim Verlöten des Steckerinnenleiters 5 auf dem Kabelinnenleiter 4 von der hierbei schmelzenden Kabelisolation 6 aus Polyäthylen ausgefüllt wird.
  • Auch durch diese Ausführungsform ergeben sich leicht reproduzierbare Verhältnisse.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 muß der umgebördelte oder umgenietete Innenleiter 5 an der Stelle der Umnietung 13 kompensiert werden. Dies kann durch eine ortsmäßig richtig angeordnete, in der Querschnittsebene der Umnietung 13 in den Außenmantel der Isolierstücke 8 eingeschnittene Ringnut 15 bewirkt werden.-Um die Stirnseite der Isolierstücke 8 reflexionsfrei zu halten, kann diese mit einem Ringansatz 16 ausgestattet sein.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kabelstecker mit verlötetem Kabelinnenleiter für Hochfrequenz-Koaxialkabel, insbesondere für Kabel mit Polyäthylen-Vollisolation, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum um den Innenleiter (4) an der zu verlötenden Endstelle mit einem schwer schmelzbaren Isolationsmaterial derart umgeben ist, daß eine Begrenzung für das beim Verlöten schmelzende Polyäthylen gebildet wird.
  2. 2. Kabelstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Begrenzung bildende Isoliermaterial aus Polytetrafluoräthylen besteht.
  3. 3. Kabelstecker nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung in Form einer Kappe ausgebildet ist, die den Innenleiter und die Polyäthylen-Kabelisoliermasse an der Endstelle umgreift.
  4. 4. Kabelstecker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (7) den Polyäthylenkörper (6) stirnseitig und umfangsmäßig am Ende umgreift und dem Innenleiter (4) anliegt (Fig. 1).
  5. 5. Kabelstecker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung aus einer Isolierstütze (8) besteht (Fig. 2),
  6. 6. Kabelstecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter (5) des Steckers in die Isolierstütze (8) eingenietet ist.
  7. 7. Kabelstecker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstütze (8) zwischen einem Außenbund (12) und dem umgebördelten inneren Ende (13) des Steckerinnenleiters (5) festgelegt ist,
  8. 8, Kabelstecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstütze (8) zwecks Kompensation eine umlaufende Ringnut (15) in der Querschnittsebene der Umnietung (13) aufweist.
  9. 9. Kabelstecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstütze (8) an der Stirnseite mit einem Ringansatz (16) ausgestattet ist, um diese Stirnseite reflexionsfrei zu halten.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4305638A (en) 1977-09-21 1981-12-15 Bunker Ramo Corporation Coaxial connector with gasketed sealing cylinder
WO2008077259A1 (de) 2006-12-22 2008-07-03 Huber+Suhner Ag Kabeleinführung
WO2009115374A1 (de) * 2008-03-20 2009-09-24 Huber+Suhner Ag Kabeleinführung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4305638A (en) 1977-09-21 1981-12-15 Bunker Ramo Corporation Coaxial connector with gasketed sealing cylinder
WO2008077259A1 (de) 2006-12-22 2008-07-03 Huber+Suhner Ag Kabeleinführung
WO2009115374A1 (de) * 2008-03-20 2009-09-24 Huber+Suhner Ag Kabeleinführung

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