DE1106529B - Anordnung zur Berechnung der zwischen zwei Daten liegenden Anzahl von Tagen mittels durch Aufzeichnungstraeger gesteuerter Rechenmaschinen - Google Patents

Anordnung zur Berechnung der zwischen zwei Daten liegenden Anzahl von Tagen mittels durch Aufzeichnungstraeger gesteuerter Rechenmaschinen

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DE1106529B
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Eugene Kouzmine
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IBM Deutschland GmbH
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IBM Deutschland GmbH
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Description

DEUTSCHES
Bekanntlich ist zur Berechnung der Zinsen eines Kapitals die Berechnung der Zeit, in der dieses Kapital Zinsen bringt, erforderlich, d. h. die Berechnung der Anzahl der Tage, die zwischen dem Tag der Anlage dieses Kapitals und dem Tag seiner Entnahme liegen. Die Zinsen sind dann das Produkt des Kapitals mit der Anzahl der Tage und mit dem täglichen Zinssatz.
Bei bekannten durch Lochkarten gesteuerten Anordnungen müssen zur Errechnung der Zinsen eines bestimmten Zeitraumes für alle Tage Karten vorgesehen sein. Für Tage, an denen keine Kartenbewegung stattfindet, werden sogenannte Leerkarten eingeführt. Bei Karten, die ihren Stand längere Zeit nicht verändern, ist dieses Verfahren nicht nur wegen der zahlreichen Leerkarten aufwendig, sondern auch wegen der erforderlichen Durchlaufzeit der Leerkarten. In diesen Fällen ist es daher zweckmäßig, die zwischen zwei Datenangaben liegenden Tage gesondert zu berechnen.
Die Ausführung eines solchen Rechenvorganges mittels bekannter, durch Aufzeichnungsträger gesteuerter Rechenmaschinen ist verhältnismäßig einfach, wenn ein Monat gleich 30 Tage angesetzt wird, wie dies bei kaufmännischen Berechnungen meist üblich ist. Je nach dem vorliegenden Fall sind vier oder fünf Operationen nötig. Die Berechnung der Anzahl von Tagen, z. B. vom 27. Juni bis zum 13. Oktober desselben Jahres, erfordert folgende Operationen:
1. Übertragung der Zahl 13 in einen Zähler,
2. zehnmalige Addition der Zahl 30,
3. Subtraktion der Zahl 27,
4. sechsmalige Subtraktion der Zahl 30.
Die Faktoren dieser Rechnung können unmittelbar von einem Aufzeichnungsträger abgelesen oder durch einen Ziffernimpulsgeber (für das feststehende Argument 30) geliefert werden. Eine fünfte Operation ist erforderlich, falls die Daten zwei Jahre überspringen (zusätzliche Addition der Zahl 360).
Die Berechnung der Anzahl von Tagen zwischen zwei gegebenen Daten ist jedoch wesentlich komplizierter, wenn die genaue Zahl von Tagen in jedem Monat berücksichtigt werden muß, so daß eine solche Berechnung nach Möglichkeit vermieden wird.
Die Erfindung vereinfacht die bekannten Anord- 4^ nungen zur Berechnung der zwischen zwei Daten liegenden Anzahl von Tagen durch Bildung der Differenz der von einem Bezugszeitpunkt, z. B. Jahresbeginn, bis zu den beiden Daten verstrichenen Anzahl von Tagen mittels durch Aufzeichnungsträger gesteuerter Rechenmaschinen, vorzugsweise zur Berechnung von Zinsen, dadurch, daß die die Daten angebenden Ziffern der beiden Aufzeichnungsträger gleichzeitig zwei Speichern zugeführt werden, aus denen die Anordnung zur Berechnung der zwischen
zwei Daten liegenden Anzahl von Tagen
mittels durch Aufzeichnungsträger
gesteuerter Rechenmaschinen
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 29. November 1955
Eugene Kouzmine, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
Tagesangabe als unveränderte Zahl und die Monatsangabe als Zahl der vom Jahresbeginn bis zum Beginn des betreffenden Monats verflossenen Tage entnommen wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung enthalten die Speicher vorzugsweise den Werten 1, 2, 3, 4 zugeordnete Relais, deren Kontakte die Ausgangsklemmen je nach dem darzustellenden Wert mit einer der den Dezimalziffern zugeordneten Leitungen verbinden, die von dem Impulsgeber einer vorzugsweise elektronischen Recheneinrichtung gespeist werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. An Hand von Zeichnungen und der Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
Fig. la, Ib, lc, ld, le, If und 1 g stellen die Schaltung einer Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dar;
Fig. 2 zeigt, wie die Teile von Fig. 1 zusammengehören ;
Fig. 3 ist das Zeitdiagramm für die verwendeten Nockenkontakte.
Die Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht aus Speichern, die die in beliebiger Form in einem geeigneten Aufzeichnungs-
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träger enthaltenen Daten (z. B. Lochungen, magnetische Markierungen usw.) speichern und sie in die Form umsetzen, die im folgenden näher beschrieben wird. Die aufgezeichnete Zahl der Tage wird in ihrer ursprünglichen Form belassen, während die Monate als Anzahl der seit Beginn des Jahres vergangenen Tage entnommen werden. Diese Anzahl von Tagen wird im folgenden als Monatsschlüsselzahl bezeichnet. Die folgende Tabelle zeigt dies in übersichtlicher Form:
IO
Anzahl
der Tage
Monats-Schlüsselzahl Schaltjahr Kaufmän
nisches
Jahr
MONAT 31 Normal
jahr
0 0
Januar 28 oder 29 1 31 30
Februar 31 32 60 60
März 30 60 91 90
April 31 91 121 120
Mai 30 121 152 150
Juni 31 152 182 180
Juli 31 182 213 210
August 30 213 244 240
September 31 244 274 270
Oktober 30 274 305 300
November 31 305 335 330
Dezember 335
Für das Normaljahr ist die Ausgangszahl 1 gewählt worden. Daraus lassen sich sofort die Schlüsselzahlen für Februar, März usw. ableiten:
1 + 31 = 32 für Februar
32 + 28 = 60 für März.
35
Bei Schaltjahren ist es grundsätzlich möglich, entweder die Schlüsselzahlen von März, April usw. um eine Einheit zu erhöhen oder die Schlüsselzahlen für Januar und Februar um eine Einheit zu verringern. Bei der hier gewählten Ausführungsform ist die zweite Möglichkeit gewählt worden, da dann nur zwei Schlüsselzahlen geändert werden müssen.
Es ist ersichtlich, daß die Monatsschlüsselzahlen für das kaufmännische Jahr aus den Normal- oder Schaltjahrschlüsselzahlen hervorgehen, indem die Einerziffer der Monatsschlüsselzahl vernachlässigt wird. Es entsteht so ein System, das auf jeden Fall anwendbar ist.
Die Berechnung der zwischen zwei Daten liegenden Zeit erfolgt in zwei Schritten:
1. Berechnung der jedem Datum entsprechenden Tagesschlüsselzahlen, die als Summe aus Monatsschlüsselzahl und Anzahl der Tage eines Monats, die bis zu dem betreffenden Datum verflossen sind, gebildet wird.
2. Berechnung der Differenz der beiden Tagesschlüsselzahlen, die die gesuchte Anzahl der zwischen zwei Daten liegenden Tage ergibt.
Die Tagesschlüsselzahl des 28. TuIi in einem Normaljahr ist z. B. gleich 28 + 182"= 210. Ebenso ist die des 5. September gleich 5 + 244 == 249. Die Anzahl der zwischen dem 5. September und dem 28. Juli liegenden Tage ergibt sich dann aus der Differenz zwischen den beiden Tagesschlüsselzahlen: 249 — 210 == 39 Tage.
Zur Dateneinführung und -entnahme sind in der Regel zwei Speicher, die nachstehend mit den Buchstaben A und B gekennzeichnet und in Fig. 1 a bis 1 f dargestellt sind, vorgesehen. Die Einführungsstromkreise werden über die Buchse 11 (Fig. 1 c) vorbereitet, die an eine Buchse, z. B. einer der bekannten Lochkartenmaschinen, angeschlossen ist, die bei Zuführung jeder Karte einen Impuls langer Dauer überträgt. Wenn die Buchse 11 Spannung führt, sprechen die Relais 12 und 13 an und schließen ihrerseits alle Einführungsstromkreise zu den Speichern, und zwar das Relais 12 für den Speicher A über seine Kontakte 12a, 12b, 12c, 12d (Fig. Ib) und das Relais 13 für den Speicher!? über seine Kontakte 13a, 13b. 13c, 13d.
Beide Speicher haben gleiche Einführungskreise, und daher werden nur für den Speicher A die Kreise beschrieben.
Der Relaisspeicher A hat folgende vier Einführungskreise :
Einführungskreis für die Einer der Tagesangabe (Tageseiner) über Buchse 14,
Einführungskreis für die Zehner der Tagesangabe (Tageszehner) über Buchse 15,
Einfuhrungskreis für die Einer der Monatsangabe (Monatseiner) über Buchse 16 und
Einführungskreis für die Zehner der Monatsangabe (Monatszehner) über Buchse 17.
Außerdem wird der Einführungskreis in diesem Relaisspeicher durch vier Nocken 22, 23, 24, 25 (Fig. 1 a und 3) gesteuert, welche sich synchron mit der Kartenzuführung der Maschine drehen. Beim Schließen ihrer Kontakte werden an bestimmten Punkten des Maschinenspiels Steuerrelais 26, 27, 28, 29 erregt, die z. B. den Werten 1, 2, 3, 4 entsprechen. Das Nockendiagramm (Fig. 3 und Fig. 1 a) zeigen, daß bei Punkt 9 (4+3 + 2) des Maschinenspiels, wenn also die dem Wert 9 zugeordnete Zählpunktstelle abgefühlt wird, die Relais 29, 28, 27 ansprechen, bei Punkt 8 (4+3 + 1) die Relais 29, 28, 26 usw.. bei Punkt 1 nur das Relais 26 und bei Punkt 0 kein Relais erregt wird.
Diese verschiedenen Relais schalten ihre Kontakte 26a, 26b ... 26h, 27a ... 27/, 28a... 28/, 29a ...29a" (Fig. Ib) bei den entsprechenden Maschinenspielpunkten um.
Die Tageseiner und die Monatseiner werden im Speicher A jeweils durch vier Relais, nämlich den Relais 30, 31, 32, 33 bzw. 36, 37, 38, 39 dargestellt.
Als Tageszehner kommen nur die Ziffern 1,2 oder 3 vor, so daß nur die Relais 34 und 35 erforderlich sind. Die Monatszehner, die höchstens eine 1 enthalten können, werden durch das Relais 40 dargestellt.
Die Abfühlung, z. B. einer Lochung, verursacht die Erregung einer bestimmten Anzahl von Relais. Die Abfühlung einer Lochung 8 in der Tageseinerspalte der Karte an den oberen Bürsten bewirkt also über die Buchse 14 die Erregung der Relais 30, 32, 33 über die bei Punkt 8 schließenden Kontakte 12 a, 26 α, 28 α, 29 α. Ebenso bewirkt die Abfühlung einer 3 in der Tageszehnerspalte die Erregung der Relais 34 und 35 von der Buchse 15 aus über die bei Punkt 3 schließenden Kontakte 12 b und 28 b.
Die obenerwähnten Relais halten sich über ihre Haltespulen 3OM .. . 4OM (Fig. 1 c) und ihre Haltekontakte 30 a ... 40 a, da der Nocken 52 seinen Kontakt während jedes Umlaufs von 15 bis 355° schließt. Alle Relais im Speichert werden also kurz vor einem neuen Kartenumlauf abgeschaltet.
Die Relais 41 bis 51 (Fig. Ib und 1 d) im Speicher # arbeiten in gleicher Weise.
Wenn die die Tage bezeichnenden aufgezeichneten Zahlen aus den Speichern A und B entnommen werden sollen, wird eine positive Spannung an die Steuerbuchse 53 (Fig. 1 a) über die Schalttafel geführt. Dadurch werden die Relais 54 und 55 über die Kontakte 125 b (c) und 118 b (c) einerseits und 77 b (N) und 78 b (N) andererseits erregt. Die Zeichen (T), (N), (C), (o) bedeuten, daß der entsprechende Kontakt umgeschaltet, nicht umgeschaltet, geschlossen oder offen ist.
Das Relais 54 steuert die Entnahme der Tagesangaben aus dem Speichert über seine Kontakte 54« und 54 b (Fig. 1 e). Ebenso arbeitet das Relais 55 in bezug auf den Speicher B.
Wenn die Buchse 53 (Tagesangabenentnahmekreis) eine Spannung empfängt, werden die in den Speichern A und B stehenden Zahlen in Form von Impulsen zu den Entnahmebuchsen der Einer 56 und 58 bzw. zu denen der Zehner 57 und 59 geleitet. Zu diesem Zweck sendet z. B. der Ziffernimpulsgeber einer elektronischen Rechenvorrichtung Impulse auf die Leitungen 0... 9, die den Dezimalziffern entsprechen.
Wenn der im Speicher A stehende Tag z. B. der 29. ist, werden die Relais 35 (Aufzeichnung der Zehnerziffer 2) und 31, 32 und 33 (Aufzeichnung der Einerziffer 9) erregt.
Bei Punkt 2 des elektronischen Umlaufes des Impulsgebers wird ein Impuls von Leitung 2 aus auf die Buchse 57 (Tageszehnerentnahmekreis) über die Kontakte 36 c (N), 35 d (T), 54 b (C) gesendet.
Ebenso wird bei Punkt 9 ein Impuls von der Leitung 9 aus zu der Buchse 56 (Tageseinerentnahmekreis) über die Kontakte 31 b (T), 32c (T), 3Oc(N), 33d (T), 54a(C) und 62a (C) gesendet.
Beim kaufmännischen Jahr, in dem die Monate alle zu 30 Tagen gerechnet werden, muß daher die Zahl immer dann dem Speicher entnommen werden, wenn als Tageszehner eine 3 gespeichert ist. Um dies zu erreichen, müssen die Doppelbuchsen 60 und 61 (des kaufmännischen Jahres) (Fig. Ic und Id) jede durch einen Bügel verbunden werden. Wenn in dem Speicher A als Tag der 30. oder der 31. aufgezeichnet ist, d. h., wenn die Relais 34 und 35 erregt sind, spricht das Relais 62 nun wie folgt an: +-Leitung, Nocken 52, Kontakte 34 b (C) und 35 b (C), Buchse 60, Relais 62. Die Trennung des Kontaktes 62« (Fig. Ie) führt zur Auftrennung des Entnahmekreises für die Tageseiner und verhindert dadurch für alle Fälle die Abgabe einer 1.
Ebenso wird über die Buchse 61 (Fig. 1 d) das Relais 63 erregt, das über seinen Kontakt 63 a (Fig. 1 f) den Entnahmekreis der Tageseiner im Speicher B auftrennt.
Die Sendung der den Monaten entsprechenden Schlüsselzahlen erfolgt gleichzeitig für beide Speicher, wenn eine Spannung an die Steuerbuchse 64a (Fig. 1 a) gelegt wird. Die Relais 65 und 66 sprechen dann über die Kontakte 125 c (N) und 118 c (C) bzw. 77 c (N) und 78 c (C) an.
Das Relais 65 steuert den Entnahmekreis für die Monatsschlüsselzahlen im Speicher A über seine Kontakte 65 a, 65 b, 65 c (Fig. 1 e). Das Relais 66 arbeitet ebenso bezüglich des Speichers B.
Wenn die Buchse 64 eine Spannung empfängt, so werden je nach der gespeicherten Monatsangabe Verbindungen zu den Leitungen 0 bis 9 des elektronischen Ziffernimpulsgebers hergestellt, so daß die Monatsschlüsselzahlen des betreffenden Monats in Form von Impulsen entnommen werden. Die Aufzeichnung der 07 (Juli) im Speicher A bewirkt also zunächst die Erregung der Relais 38 und 39, und diese schalten ihre Kontakte um.
Bei Punkt 1 des Senders wird ein Impuls zur Buchse 69 (Fig. 1 e, Entnahme der Hunderter der Monatsschlüsselzahl) von der Leitung 1 aus über die Kontakte39c(T), 3Se(T), 37h(N), 36g(N), AOd(N), 65 c (C) gesendet.
Ebenso wird bei Punkt 2 ein Impuls zu der Buchse 67 über die Kontakte" 36 £ (N), 38 £ (T), 37 k (N), 39 f (T), 4Qf(N), 65 α (c) und bei Punkt 8 ein Impuls zu der Buchse 68 über die Kontakte 38 h (T), 36 A (N), 39 e (T), 37 i (N), 65 b (c) gesendet.
Die Entnahme der Monatsangabe 07 (Juli) ergibt also die der Monatsschlüsselzahl 182 im Normaljahr entsprechende Zahl.
Wenn das betreffende Jahr ein Schaltjahr ist, brauchen nur die Einerziffern der Schlüsselzahl für die Monate Januar und Februar verändert zu werden (siehe vorstehende Tabelle).
Zu diesem Zweck wird den Buchsen 73 und 75 (Fig. 1 c), die den Speichern A bzw. B zugeordnet sind, über entsprechende Verbindungen in der Schalttafel eine Spannung zugeführt. Nun werden die Relais 74 und 76 erregt und in diesem Zustand durch den Nocken 52 und ihre Haltekontakte 74 α bzw. 76 a (Fig. 1 c und 1 d) gehalten.
Das Relais 74 schaltet seine Kontakte 74 c und 74 d um (Fig. 1 e). Wenn der aufgezeichnete Monat Januar (01) ist, spricht nur das Relais 36 an. In diesem Falle wird ein Impuls »0« anstatt des Impulses »1« auf die Buchse 67 über folgenden Stromkreis gesendet: LeitungO des Senders, Kontakte74d(T),36e(T),37L(N), 38L(N), 39L(N), 4Of(N), 65 α (c). Buchse 67.
Wenn es sich um den Monat Februar handelt, wird ein Impuls »1« über die Kontakte 74 c (T), 37L(T), 38L(N), 39L(N), 4.Of(N), 65 α (c) an Stelle des Impulses »2« zur Buchse 67 gesendet.
Um nun die dem kaufmännischen Jahr entsprechenden Schlüsselzahlen zu erhalten, werden lediglich die Buchsen 67 und 70 des Monatsschlüsselzahlen-Einerentnahmekreises nicht mit den Einfuhrungskreisen der elektronischen Zähler zu verbunden, in denen die Berechnung der Anzahl der Tage erfolgen soll.
Nachstehend werden einige Besonderheiten in der Arbeitsweise sowie die zugeordneten Vorrichtungen beschrieben.
Zunächst könnte es nötig sein, die Anzahl der Tage zwischen zwei Daten zu berechnen, die in verschiedenen Jahren liegen, deren eines aber immer der 31. Dezember ist. Ein solcher Fall tritt bei bestimmten Buchhaltungsarbeiten ein, z. B. beim Anschluß der ersten Vierteljahresperiode, bei dem es aber möglich ist, daß Posten aus dem vorhergehenden Jahr berücksichtigt werden müssen. Der genaue Zeitpunkt des Jahreswechsels geschieht durch eine Untersuchung der Daten nach der Kombination »31.12«. Es sei angenommen, daß das frühere Datum immer im Speicher B steht. In diesem Falle enthält der Speicher A das spätere Datum, und insbesondere ist er der erste, der eine Kombination »31.12« aufzeichnet, wenn sie auftritt.
Wenn eine Kombination »31.12« in den Speichert eingegeben wird, sprechen die Relais 30, 34, 35, 37 und 40 (Fig. Ib) an. Daher wird das Relais 77 (Fig. Ic) wie folgt erregt: H—Leitung, Nocken 52, Kontakte 34b, 35&, 30b, 37/, 4.0b (geschlossen). Relais 77.
Wenn später eine Kombination »31.12« im Speicher B abgefühlt wird (Relais 41, 45, 46, 48, 51 er-
regt;, spricht das Relais 78 (Fig. Id) wie folgt an: + -Leitung, Nocken 52, Kontakte 41 b, 45 b, 4:6 b, 4Sh1 51«?, 90c, 91c (geschlossen), Relais 78.
Es sei angenommen, daß auf eine Reihe von Karten mit dem Datum des 28. Dezembers eine Reihe von Karten, die vom 31. Dezember und dann vom 3. Januar datiert sind, folgt. Das Datum der ersten Karte vom 31. Dezember wird zuerst nur irn Speichert aufgenommen. Dadurch wird das Relais 77 erregt und
Schlüsselzahlen des später liegenden Datums (Speicher A) folgende Werte addiert werden:
360 für das kaufmännische Jahr,
365 für das Normal jähr,
366 für das Schaltjahr.
Ist eine Karte mit Datum vom 31. Dezember vorhanden, dann beginnt die Übertragung dieser zusatzdie Kontakte 77b und 77c (Fig. la) umgeschaltet. io liehen Werte, sobald das Datum dieser Karte im Dies hat keine Wirkung. Beim nächsten Maschinen- Speicher B aufgezeichnet ist. Bekanntlich hat in diesem spiel werden die Daten der Karten vom 31. Dezember Falle das Relais 80 bei 200° des entsprechenden gleichzeitig in die Speicher A und B eingeführt. Daher Maschinenspiels angesprochen, und seine Kontakte sprechen die Relais 77 und 78 gleichzeitig an, aber bleiben dann umgeschaltet bis zur Erregung des es erfolgt ebenfalls noch keine weitere Wirkung in 15 Rückstellrelais. Die Spannungsimpulse, die normalerbezug auf die Entnahme des im Speicher B stehenden weise von der Buchse 85 (Fig. 1 d) zur Buchse 86 Datums, da sowohl die Kontakte 78 b und 78c (Fig. la) übertragen werden, werden daher zur Buchse 87 geals auch die Kontakte 77 b und 77 c umgeschaltet sind. leitet. Von dieser Buchse aus wird dann die zusätz-Xun nimmt der Speicher A als erster das Datum liehe Übertragung der Werte 360, 365, 366 gesteuert, einer Karte vom 3. Januar auf. In diesem Falle spei- 20 und zwar werden diese Zahlen vom elektronischen chert der Speichers noch das Datum vom 31. De- Ziffernimpulsgeber geliefert.
zember, so daß nun nur das Relais 78 anspricht. Seine Ist jedoch keine Karte vom 31. Dezember vorhan-
Kontakte 78 h und 78 c werden umgeschaltet und ver- den, dann müssen die Jahreslochungen abgefühlt und hindern die Erregung der Relais 55 und 66. Danach die Abfühlimpulse den Buchsen 88 und 89 (Fig. 1 c") bleiben die Kontakte 55 a, 55 Λ einerseits und 66 a, 25 zugeleitet werden. Die Relais 90 und 91 werden daher 66b, 66c (Fig. 1 f) andererseits offen, so daß als während jedes Maschinenspiels erregt und durch den erstes die Entnahme des im Speicher B stehenden Nocken 92 (Fig. 1 a) über ihre Haltekontakte 90 α und Datums verhindert wird. Außerdem wird das Relais 91a gehalten.
79 (Fig. 1 a) von der Buchse 53 aus über die Kontakte Die Erregung dieser Relais erfolgt gleichzeitig,
77/) (A"), 78b (T), erregt. Dieses Relais schließt seinen 30 wenn die Daten demselben Jahr angehören, da die Kontakt 79a (Fig. If), der die Sendung eines Impul- Kontakte 90 & und 915 (Fig. 1 g) dann zusammen ses »1« zur Buchse 58 ermöglicht: Diese Impulsgabe
erfolgt nur dann, wenn das im Speicher A stehende
Datum einem Xormaljahr entspricht. Der Stromkreis
verläuft wie folgt (Fig. 1 e und If): +-Leitung, Kon- 35 gehören (z.B. 1947 und 1948), werden die Relais 90 takte 74 d (X), 79 α (c), 63a (c), Buchse 58. Bei einem und 91 zu verschiedenen Punkten des Maschinenspiels Schaltjahr muß bekanntlich das Relais 74 erregt werden. Dann wird der Kontakt 74 α" umgeschaltet, so daß
der an Buchse58 empfangene Impuls ein Impuls »0« ist.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die 40 folgt erregt:+-Leitung, Nocken96, Kontakte90b(T), vorstehend beschriebenen Stromkreise die Berück- 91 b(N), Relais 93 bzw. Kontakte 90d(c) und 94d{c). sichtigung des im Speicher B stehenden Datums bei Relais 95. Das Relais 93 bleibt bis 355C über seinen der Bildung der zugehörigen Schlüsselzahl verhindern Kontakt 93 α (c) und den Nocken 92 (Fig. la) erregt, und als Tagesschlüsselzahl des 31. Dezembers eine »1« Das Relais 95 bleibt bis zum Ansprechen des Rückim Xormaljahr und eine »0« im kaufmännischen oder 45 stellrelais über die Kontakte 95 α und 82 c (geschlos-Schaitjahr liefern. sen, Fig. Ig) erregt. Die Erregung des Relais 91
Andererseits ist die Tagesschlüsselzahl für das im beeinflußt das Relais 94 nicht, da der Kontakt 95 rf Speicher A stehende Datum (3. Januar) für ein Xor- offen ist. Die gleichzeitige Erregung der Relais 93 und maljahr 3 + 1=4. Die Differenz zwischen der Tages- und 95 tritt also ein, wenn die Karte mit der frühereu Schlüsselzahl ergibt eine 3, die genau der Anzahl von so Jahresangabe zuerst abgefühlt wird. Das Relais 91 Tagen entspricht, die zwischen dem 31. Dezember und spricht dagegen an, wenn die Karte mit der späteren dem 3. Januar abgelaufen sind. Ebenso ist die Tages- Jahresangabe zuerst abgefühlt wird. In diesem Falle Schlüsselzahl 3 + 0=3 für ein Schaltjahr (oder ein sprechen die Relais 93 und 94 über die Kontakte kaufmännisches Jahr), und die Differenz zwischen der 916(T) und 91 d(c) an und bleiben wie zuvor erregt. Tagesschlüsselzahl entspricht wieder der Anzahl der 55 In jedem Falle wird bei einem Jahreswechsel das Tage zwischen dem 31. Dezember und dem 3. Januar. Relais 97 über +-Leitung, Nocken 84, Kontakte 78i\ Außerdem wird auch das Relais 8OL durch folgen- 124d, 93c (geschlossen), Relais 97 erregt und über den Stromkreis erregt: Nocken 81, Kontakte 77α (c), Nocken 52 und die Kontakte 78d und 97a (geschlos-78a (T). 124c(A*), Relais 8OL. Dieses Verriegelungs- sen, Fig. Id) gehalten. Die Erregung und das Halten relais hält seine Kontakte umgeschaltet, bis das Rück- 60 des Relais 97 geschieht über die Kontakte des Relais stellrelais 82 (Fig. 1 ο erregt wird. Letzteres wird 78, das — wie vorher erwähnt — anspricht, wenn die
letzte Karte mit dem Datum 31. Dezember im Speicher B aufgezeichnet wird, so daß in diesem Falle die Erregung des Relais 97 unterbleibt, da bereits ein Relais 80 über folgenden Stromkreis entriegelt: 65 Korrekturvorgang—wie oben beschrieben — erfolgt. + -Leitung, Nocken 84, Kontakt 82α (c), Relais 8OD. Durch das Ansprechen von Relais 97 wird der
Kontakt 97 b (Fig. 1 d) umgeschaltet, der durch Benutzung der Buchsen 98, 99 und 100 eine Abänderung des Rechenprogramms ermöglicht. Das von der Buchse
umgeschaltet werden, so daß keines der Relais 93, 94, 95 ansprechen kann.
Wenn die Daten zu zwei verschiedenen Tahren
erregt, so daß die Impulse über die Kontakte 90 b und 91 b geleitet werden können. Spricht das Relais 90 zuerst an, dann werden auch die Relais 93 und 95 wie
von der Buchse 83 aus über die Schalttafel bei jeder
Kontoänderung erregt. Dieses Relais 82 schließt beim
Ansprechen seinen Kontakt 82 a (Fig. Ig), der das
Falls die Daten, deren Differenz gebildet werden
soll, in verschiedenen Jahren liegen, und zwar an
beliebigen Tagen — im Gegensatz zum vorher er
wähnten Beispiel —, dann müssen zu den Tages- 70 100 gesteuerte Programm bewirkt die Addition der
1106520
Konstanten 360, 365 oder 366 zu der Tagesschlüsselzahl des Speichers A1 indem zunächst über die Buchse 101 (Fig. 1 c) das Relais 102 erregt wird. Dieses Relais schließt seine Kontakte 102 a, 102 b, 102 c (Fig. Ie), die der. Zahl 366 oder 365 entsprechende Impulse zu S ■den Buchsen 67, 68, 69 leiten, je nachdem, ob das Schaltjahrrelais 94 erregt ist oder nicht. Die Übertragung der Zahl 360 für das kaufmännische Jahr •erfolgt dadurch, daß in diesem Falle die Einerstelle nicht angeschlossen ist.
Zur Bestimmung der Tagesschlüsselzahl sind in •diesem Falle drei Übertragungen erforderlich, nämlich ■die Übertragung der Tage, die der Monatsschlüsselzahl und die zusätzliche Übertragung \ron 365, 366 oder 360.
Schließlich bewirkt der Kontakt97c (Fig. Ig) die Verriegelung des gewissermaßen; als Speicher für einen festgestellten Jahreswechsel dienenden Relais 80 wie folgt: +-Leitung, Nocken 103, 96 c(c), 78a(N), 124 c (N), Relais 8OL. Dieses Relais bleibt bis zur Erregung des Rückstellrelais 82 angezogen..
In manchen Fällen müssen bestimmte Daten durch ein fiktives Datum ersetzt werden, z. B., wenn ein Konto zu einem' bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen werden muß, unabhängig davon, ob eine Karte mit diesem Datum vorhanden ist oder nicht, und wenn beliebig datierte Karten verwendet werden sollen. Dies wird durch das Relais 118 (Fig. 1 c) erreicht, das entweder durch eine bestimmte Lochung in bestimmten Karten gesteuert werden kann oder durch den nachstehend beschriebenen besonderen Stromkreis, falls die Karten, die die Berücksichtigung eines fiktiven Datums auslösen sollen, alle demselben Monat angehören.
Dieser Monatsprüfkreis ist dem Speicher A zügeordnet. Bei 180° des Maschinenspiels sendet der Nocken 104 (Fig. 1 g) einen Impuls zu einer der Buchsen 105 bis 116 je nach dem im Speicher A stehenden Monat, der durch die Kontakte 36 & ... 36 c, 37 & ... 37 e, 38 b und 38 c, 39 & bzw. 40 der Relais 36, 37, 38, 39 und 40 dargestellt ist.
Falls z. B. für die Karten des Monats 4 (April) ein fiktives Datum erforderlich ist, wird der von H—Leitung über Nocken 104, Kontakt 40 c (N), 39 b (T) — Relais 39 stellt die Ziffer 4 dar — 38 c, 37 c, 36 c (N) zur Buchse 108 geleitete Impuls durch eine Schalttafel verbindung dieser Buchse 108 mit der Buchse 117 (Fig. 1 c) zu dem Relais 118 geleitet, das sich hält, bis das Rückstellrelais über die Kontakte 82 c und 118 α (geschlossen, Fig. 1 g) erregt wird. Da sich die Kontakte 118δ und 118c (Fig. la) beim Ansprechen des Relais 118 öffnen, so werden die Relais 54 und 65 stromlos, und die Entnahme des im Speicher A stehenden Datums wird unterbunden. Die Abgabe des Ersatzdatums wird durch den umgeschalteten Kontakt 118 d (Fig. Id) veranlaßt, der an die Buchsen 119, 120, 121 angeschlossen ist. Durch Verbindung der letztgenannten Buchse mit dem Eingang eines elektronischen Zählers kann z. B. für den 31. März als fiktives Datum der Wert 91 vom elektronischen Ziffernimpulsgeber geliefert werden, wenn ein Konto am 31. März abgeschlossen werden muß, oder der Wert 366, wenn der Abschluß eines Kontos am 31. Dezember erfolgen soll.
Im zuletztgenannten Falle erscheint das Ersatzdatum, sobald Karten, des Monats 1 (Januar) erscheinen, und es ist in diesem Falle erforderlich, die Wirkungen eines festgestellten Jahreswechsels aufzuheben, da die Karte des Monats 1 als vom 31. Dezember datiert angesehen werden soll.
Entsprechend dem Monat 1 wird nur das Relais 36 erregt. Das Relais 122 (Fig., Ig) kann seinerseits wie folgt ansprechen: +-Leitung, Nocken. 104, Kontakte 4Oc(AO, 39 & (N), 38 b (N), 36&(c), Relais 122. Gleichzeitig wird infolge der zwischen den Buchsen 105 und 117 hergestellten Verbindung das Relais 118 (Fig. 1 c) über denselben Stromkreis erregt. Deshalb spricht auch das Relais 123 (Fig. 1 g) über folgenden Stromkreis an: +-Leitung, Kontakte 118α, 112α (geschlossen), Relais 123. Relais 123 bleibt über seinen Kontakt 123 a so lange erregt, bis das parallel dazu liegende Rückstellrelais 118 erregt ist.
Das Relais 123 schaltet über seinen Kontakt 123 b (Fig. 1 c) die Wicklungen der beiden Relais 77 und 78 parallel. Da die im Speieher B aufgezeichnete Karte vom 31. Dezember datiert ist, werden die Relais 78 und 77 gleichzeitig wie folgt erregt: +-Leitung, Nocken 52, Kontakte 41 b, 45 b; 46 b, 48 h, 51 e, 93 & (geschlossen) und Relais 78 einerseits und Kontakt 123 b (c) und Relais 77 andererseits.
Die Erregung dieser Relais erfolgt vor 200° des Umlaufes, da alle obenerwähnten Kontakte bereits geschlossen sind. Das Relais 80 (Fig. 1 g, Jahreswechselspeicher) wird in der Regel über den Nocken 81 erregt, der seinen Kontakt bei 200° schließt, und zwar wie folgt: +-Leitung, Nocken.81, Kontakte 77 α (c), 78 a (T), 124 c(N), Relais 80. Weil jedoch das Relais 77 vor 200° erregt wird, wird die Erregung des Relais 80 verhindert, und daher wird der Jahreswechsel nicht wirksam.
Die Jahreswechselsteuerung muß z. B. auch unterdrückt werden, wenn auf eine Reihe von Karten vom 31. Dezember Karten folgen, die z. B. vom 20. Dezember desselben Jahres datiert sind. Dies wird in der nachstehend beschriebenen Weise erreicht unter der Bedingung, daß eine Prüfung in demselben Jahr ausgeführt wird. In diesem Falle werden — wie früher erwähnt — die Relais 90 und 91 gleichzeitig erregt (da die Karten zum gleichen Jahr gehören), und wie bereits erklärt, so daß kein Stromkreis zum Relais 93 zustande kommt.
Da die Kontakte 90 c, 91 c, 93 b offen sind, kann das Relais 78 (Fig. 1 d) nicht über den Nockenkontakt 52 erregt werden. Ebenso kann auch das Relais 80 (Fig. Ig) nicht über den Nockenkontakt 81 erregt werden, da der Kontakt 78 α nicht umgeschaltet und auch das Relais 97 nicht erregt wird, weil der Kontakt 93 c offen ist. Die Kontakte 80 d und 97 b werden also nicht umgeschaltet, und die der Abfühlung von »31.12.« zugeordneten Funktionen werden aufgehoben. Die Fortsetzung der Rechnung ergibt keine Besonderheiten, sondern entspricht dem vorstehend besprochenen Fall einer Vierteljahresabrechnung ohne Übergangskarte vom 31. Dezember. Es kann auch folgender Fall eintreten: Auf mehrere Karten, die z.B. vom Dezember datieren, folgen einige Karten, z. B. vom Januar des folgenden Jahres, und danach wiederum einige Karten vom 31. Dezember des vergangenen Jahres (alle Dezemberkarten stammen aus demselben Jahr). Es ist daher eine Jahresprüfung erforderlich, die in der bereits beschriebenen Weise ausgeführt werden muß. Ein Jahreswechsel in Richtung auf das spätere Jahr wird festgestellt, wenn die erste Karte des Monats Januar auftaucht. Dann wird das Relais 90 erregt und danach Relais 93 und 95, die beide ansprechen, wenn der Nockenkontakt 96 geschlossen wird. Das Relais 95 verhindert durch seinen offenen Kontakt 95 & die Erregung des Relais 94 und wird bis zur Rückstellsteuerung über folgenden Stromkreis gehalten: +-Leitung, Kontakte 82 c(c), 95 a (c), Relais
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95. Das Relais 93 wird nur bis 355° dieses Maschinenspiels über den Nocken 92 (Fig. 1 a) gehalten.
Wenn die Kartenfolge eine Übergangskarte vom 31. Dezember enthält, führt deren Einführung in den Speicher B, wie bereits erklärt, zur Erregung des Relais 78 und dann zur Verriegelung des Relais 80. Wenn jedoch keine Übergangskarte vorhanden Ist, spricht Relais 97 über den bereits beschriebenen Stromkreis Nockenkontakt 84, Kontakte 78 c, 12Ad, 93 c (geschlossen) und Relais 97 an, so daß über den Kontakt 97c ebenfalls das Relais 80 verriegelt wird.
Im nächsten Maschinenspiel wird das Relais 124 (Fig. la) wie folgt erregt: + -Leitung, Nockenkontakt 25, Kontakt 80 b (c) und 82 d(c), Relais 124. Das Relais 124 wird bis 355° desselben Maschinenspiels über seinen Kontakt 124 a (Fig. Id) und Nockenkontakt 52 gehalten. Während der folgenden Maschinenspiele wird das Relais 124 in derselben Weise erregt, bis der Kontakt82d (Fig. la) das Rückstellrelais öffnet oder das Relais 80 entriegelt wird, so daß der Kontakt 806 öffnet.
Ein neuer Jahreswechsel, und zwar in umgekehrter Richtung, wird festgestellt, wenn nach der Karte mit Datum Januar die erste Karte vom 31. Dezember ankommt. In diesem Falle wird das Relais 91 vor dem Relais 90 erregt (Wechsel in Richtung auf ein früheres Jahr). Da der Kontakt 95 b offen ist, wird in diesem Falle das Relais 93 allein erregt. Andererseits wird das Relais 124 wie zuvor erregt. Da die im Speicher A aufgezeichnete Karte das Datum des 31. Dezembers trägt, werden Relais 77 (Fig. 1 c) und Relais
125 erregt, da beide durch die Kontakte 124 b und 95 d (geschlossen) zueinander parallel geschaltet sind. Kontakt 125 b (Fig. 1 a) und Kontakt 125 c machen die Relais 54 und 65 stromlos. Durch das Öffnen der Kontakte 54 ff, 54 b, 65 a, 656, 65 c wird die Tages-und Monatsentnahme aus Speicher A verhindert; außerdem wird bei Umschaltung des Kontaktes 125 c das Relais 126 von der Buchse 64 aus erregt. Das Relais
126 schließt seinen Kontakt 126a (Fig. Ie), so daß an der Buchse 56 der Tageseinerentnahme aus Speichert eine »0« oder »1« darstellender Impuls entnommen werden kann, je nachdem, ob der Kontakt 76 & des Schaltjahrrelais 76 erregt ist oder nicht. Das Datum vom im Speichert aufgezeichneten 31. Dezember verursacht also die Abgabe der Tagesschlüsselzahl 1.
Wenn andererseits das im Speicher B aufgezeichnete Datum der 5. Januar (Tagesschlüsselzahl 6) ist, dann entspricht die gewissermaßen zu viel berechnete Zeit der Differenz 6—1=5. Diese Zahl muß von der Summe der anderen Tageszahlen subtrahiert werden, um die richtige Anzahl von Tagen bis zum 31. Dezember zu bekommen.
Im Bedarfsfalle, d. h., wenn z. B. eine Karte mit einem beliebigen Datum des vorhergehenden Jahres erscheint, wird ·— wie zuvor beschrieben — der Wert 365 zu der dem im Speicher B aufgezeichneten Datum entsprechenden Tagesschlüsselzahl mittels des umgeschalteten Kontaktes 80 d addiert.
Das Relais 97 wird, da die Kontakte 124rf und 95c gleichzeitig offen sind, nicht erregt.
Schließlich wird bei 280° desselben Maschinenspiels das Relais 80 über folgenden Stromkreis entriegelt: +-Leitung, Nockenkontakt 103, Kontakte 97c (c), a, 124 c (T), Relais 80 ZX Der in seiner Ruhelage geöffnete Kontakt 80b verhindert daher eine erneute Erregung des Relais 124. Der Kontakt 8Od verhindert die Addition von 365 zur Tagesschlüsselzahl.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Berechnung der zwischen zwei Daten liegenden Anzahl von Tagen durch Bildung
is der Differenz der von einem Bezugszeitpunkt, z. B. Jahresbeginn, bis zu den beiden Daten verstrichenen Anzahl von Tagen mittels durch Aufzeichnungsträger gesteuerter Rechenmaschinen, vorzugsweise zur Berechnung von Zinsen, dadurch
ao gekennzeidinet, daß die die Daten angebenden Ziffern der beiden Aufzeichnungsträger gleichzeitig zwei Speichern (A, B) zugeführt werden, aus denen die Tagesangabe als unveränderte Zahl und die Monatsangabe als Zahl der vom Jahresbeginn bis zum Beginn des betreffenden Monats verflossenen Tage entnommen werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher für jede Ziffernstelle vorzugsweise den Werten 1, 2, 3, 4 zugeordnete Relais (30 ... 33; 34, 35; 36 ... 39; 40 bzw. 41 ... 44; 45, 46; 47 ... 50; 51) enthalten, deren Kontakte die Ausgangsklemmen (56; 57; 67, 68; 69 bzw. 58, 59; 70, 71, 72) je nach dem darzustellenden Wert mit einer der den Dezimalziffern zugeordneten Leitungen (0 ... 9) verbinden.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (0 ... 9) von dem Ziffernimpulsgeber einer elektronischen Recheneinrichtung gespeist werden und die Bildung der Summen und der Differenz in einem elektronischen Rechenwerk erfolgt.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Relais (62, 63; 74, 76) die Verbindung der Ausgangsklemmen mit den den Dezimalziffern zugeordneten Leitungen derart beeinflussen, daß beim Rechnen mit einheitlich aus 30 Tagen bestehenden Monaten oder bei Berücksichtigung eines Schaltjahres die Zahl der beim Beginn eines Monats verflossenen Tage in ihrer Einerstelle eine Null enthält oder für die Monate Januar und Februar um eine Eins verringert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 642 875, 727 591;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 011198;
britische Patentschriften Nr. 347 119, 360 043;
französische Patentschriften Nr. 679564, 699960; schweizerische Patentschrift Nr. 138 449.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEI12512A 1955-11-29 1956-11-28 Anordnung zur Berechnung der zwischen zwei Daten liegenden Anzahl von Tagen mittels durch Aufzeichnungstraeger gesteuerter Rechenmaschinen Pending DE1106529B (de)

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