DE1107512B - Mehrzylindrige Kolben-Presspumpenanlage fuer hohe Fluessigkeitsdruecke - Google Patents

Mehrzylindrige Kolben-Presspumpenanlage fuer hohe Fluessigkeitsdruecke

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DE1107512B
DE1107512B DEH30811A DEH0030811A DE1107512B DE 1107512 B DE1107512 B DE 1107512B DE H30811 A DEH30811 A DE H30811A DE H0030811 A DEH0030811 A DE H0030811A DE 1107512 B DE1107512 B DE 1107512B
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DE
Germany
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pumps
pump system
press pump
cylinder piston
pump
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Pending
Application number
DEH30811A
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English (en)
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Ernst Mueller
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Hydraulik GmbH
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Hydraulik GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B23/00Pumping installations or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Mehrzylindrige Kolben-Preßpumpenanlage für hohe Flüssigkeitsdrücke Zum Antrieb schwerer hydraulischer Maschinen, beispielsweise von hydraulischen Pressen, bedient man sich meist einer Druckwasseranlage, bestehend aus einer mehrzylindrigen Kolben-Preßpumpe und einem mit Druckluft belasteten Akkumulator. Innerhalb derartiger Anlagen ist die Verwendung von sogenannten Drillingspumpen - einfach- oder doppeltwirkend mit 120° Kurbelversetzung - vorherrschend, da diese Pumpenbauart bei einem erträglichen Ungleichförmigkeitsgrad in der Wasserförderung einfach ist und verhältnismäßig wenig Platz in Anspruch nimmt.
  • Der Ungleichförmigkeitsgrad in der Wasserförderung, der aus dem sinusförmigen Kurvenverlauf der Kolbengeschwindigkeit herrührt, beträgt bei einer Dreiplungerpumpe etwa 13,4"/o, und liegt damit günstiger als der einer Vierplungerpumpe mit 29,311/o. Selbst eine Sechsplungerpumpe hat keinen besseren Ungleichförmigkeitsgrad als eine Dreiplungerpumpe. Bei Rohrleitungen zwischen Pumpe und Akkumulator sowie bei gewissen Pressenbauarten ist aber eine Herabsetzung des Ungleichförmigkeitsgrades erwünscht. Es sind bereits Siebenplungerpumpen in stehender Bauart ausgeführt worden, die einen Ungleichförmigkeitsgrad von nur 2,511/o aufweisen. Die Breite für eine derartige Pumpe ist aber auf Grund der Notwendigkeit, die Kurbelwelle zwischen je zwei Kröpfungen zu lagern, sehr erheblich. Auch wird die Kurbelwelle ein recht schwierig herzustellendes Schmiedeteil.
  • Es wurde erkannt, daß man durch verhältnismäßig einfache Maßnahmen unter Einsatz der bewährten Drillingspumpen zu Ungleichförmigkeitsgraden in der Wasserförderung kommen kann, die denen einer Siebenplungerpumpe etwa entsprechen. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer mehrzylindrigen Kolben-Preßpumpenanlage für hohe Flüssigkeitsdrücke zwei zum Netz oder Verbraucher parallel geschaltete Drillingspumpen mit üblicher Kurbelversetzung von 120° vorgesehen werden, die unter 30° Kurbelwellenversetzung zueinander mit gleicher Drehzahl angetrieben sind. Zeichnet man das Diagramm der Kolbengeschwindigkeit einer derartigen Preßpumpenanlage auf, wie es in Abb. 1 der Zeichnung geschehen ist, so ergibt sich ein Ungleichförmigkeitsgrad von nur 3,411/o.. Der Ungleichförmigkeitsgrad errechnet sich bekanntlich aus der Differenz der maximalen und minimalen Wassergeschwindigkeit in der Druckleitung geteilt durch die maximale Geschwindigkeit. Der Verlauf der Wassergeschwindigkeit in der Druckleitung ist in Abb. 1 durch Addition der sinusförmig verlaufenden Kolbengeschwindigkeiten ermittelt worden. Die sprunghafte Herabsetzung des Ungleichförmigkeitsgrades unter Einsatz von zwei Drillingspumpen ist deshalb so überraschend, weil eine derartige Preßpumpenanlage praktisch eine Sechsplungerpumpe darstellt, die nach bisheriger Kenntnis der Fachwelt einen erheblich schlechteren Ungleichförmigkeitsgrad als eine einzelne Drillingspumpe aufweisen würde. Die erfindungsgemäße Kurbelwellenversetzung von 30° und der synchrone Antrieb beider Drillingspumpen ändern die Verhältnisse hinsichtlich der Kontinuität der Wasserförderung schlagartig.
  • Für den Aufbau einer Preßpumpenanlage gemäß der Erfindung ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Beide Drillingspumpen können durch je einen Synchronmotor angetrieben werden, wobei durch eine sogenannte elektrische Welle die erforderliche Kurbelwellenversetzung von 30° herbeigeführt wird. Durch elektrische Schaltungsmaßnahmen ist hierbei sichergestellt, daß der eine Motor immer um 30° gegenüber dem anderen Motor vor- oder nacheilt, die Drehzahlen der Motoren aber völlig gleich sind.
  • Teuere Synchronmotoren können vermieden werden, wenn ein einziger Antriebsmotor für beide Drillingspumpensätze vorgesehen wird und die beiden Pumpen über eine lösbare und starre Kupplung getrieblich miteinander verbunden sind. Die Kupplung muß dabei so eingerichtet sein, daß sie eine Einstellung der Kurbelwellenversetzung von 30° ermöglicht. Am besten eignen sich hierzu sogenannte Zahnkupplungen.
  • Die Verwendung zweier Synchronmotoren, die praktisch gleichzeitig anlaufen, oder eines einzelnen Antriebsmotors hat aber den Nachteil, daß beim Einschalten der Anlage sich eine sehr hohe Stromspitze ergibt. Erfindungsgemäß wird daher ferner vorgeschlagen, für jede Drillingspumpe je einen elektrischen Antriebsmotor vorzusehen und die Pumpen untereinander über eine lösbare, die Einstellung der Kurbelwellenversetzung ermöglichende starre Kupplung Betrieblich zu verbinden. Obwohl die starre Betrieb1iche Verbindung der beiden Drillingspumpen eigentlich die Anordnung von zwei Einzelantrieben widersinnig erscheinen läßt, ergibt sich der Vorteil, daß beim Anfahren der Anlage beide Motoren in Zeitabständen hintereinander eingeschaltet werden können, wodurch die Belastung des Stromnetzes erheblich verringert wird. In Anbetracht des großen Widerstandes der ruhenden Wassersäule ist die zeitliche Aufteilung der Belastungsspitze beim Anfahren recht wesentlich. Die beiden kleineren Antriebsmotoren sind zudem billiger als eine einzige große Antriebsmaschine, die für die Aufnahme der Stromspitze beim gleichzeitigen Anfahren beider Pumpensätze ausgelegt ist.
  • Da Flüssigkeits-Kolben-Preßpumpen für hohe Drücke mit verhältnismäßig geringer Drehzahl von etwa 120 bis 200 U/min umlaufen, können billige schnellaufende Elektromotore nur unter Zwischenschaltung von Übersetzungsgetrieben verwandt werden. Unter Aufrechterhaltung des Vorteils zweier Einzelmotoren ergibt sich gemäß der weiteren Erfindung ein besonders einfacher Aufbau einer mehrzylindrigen Kolben-Preßpumpenanlage dadurch, daß zwei elektrische Antriebsmotoren an ein Getriebe angeschlossen werden, von dem die beiden Drillingspumpen mit je einem Abtriebszapfen angetrieben sind. Mindestens an einem Abtriebszapfen muß eine lösbare, die Einstellung der Kurbelwellenversetzung ermöglichende starre Kupplung vorgesehen sein. Dadurch, daß die Abtriebsstränge des Getriebes zu den Drillingspumpen gleich lang gemacht werden können, werden unterschiedliche Verdrehungen dieser Stränge vermieden, wodurch sich die eingestellte Kurbelwellenversetzung von 30° verändern könnte.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 das bereits erwähnte Diagramm der Kolbengeschwindigkeit bzw. der Geschwindigkeit der Wasserförderung einer Preßpumpenanlage gemäß der Erfindung und Abb.2 den Aufbau einer solchen Preßpumpenanlage in Draufsicht.
  • Mit 1 und 2 sind zwei schnellaufende elektrische Antriebsmotoren bezeichnet, die an ein übersetzungsgetriebe 3 angeschlossen sind. Dieses Getriebe liegt in der Mitte zwischen zwei Dreiplungerpumpen 4, 5, die über gleich lange Abtriebswellen 6, 7 und Kupplungen F, 9 angetrieben werden. Eine dieser Kupplungen muß eine starre, lösbare Kupplung von der Art sein, die eine Winkelverstellung der beiden Kupplungshälften in kleinen Stufen ermöglicht, damit die Kurbelwellen der einen Drillingspumpe um 30 gegenüber der Kurbelwelle der anderen Pumpe versetzt werden kann. Zweckmäßig werden zu diesem Zweck sogenannte Zahnkupplungen verwendet. Elastische Kupplungen sind wegen der Unmöglichkeit, die Kurbelwellenversetzung während des Betriebes genau einzuhalten, weniger zu empfehlen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Preßpumpenanlagen für hohe Flüssigkeitsdrücke, bestehend aus mehreren kurbelgetriebenen Kolbenpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zum Netz oder Verbraucher parallel geschaltete, an sich bekannte Drillingspumpen (4, 5) mit üblicher Kurbelwellenversetzung von 120° mit gleicher Drehzahl durch zwei elektrische Antriebsmotore (1, 2), die auf ein gemeinsames Getriebe (3) arbeiten, über je einen gesonderten Abtriebszapfen (6, 7) des Getriebes (3) unter einer Kurbelwellenversetzung von 30° zueinander angetrieben sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 590 429; »Modern Pumps« von E. Molley, S. 36.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29818313U1 (de) 1998-10-13 1998-12-17 Wepuko-Hydraulik GmbH & Co Pumpen- und Kompressorenfabrik, 72555 Metzingen Hochdruck-Reihenkolbenpumpe
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