DE1113528B - Elektrodenhalter mit allseitig biegbarem Kopf - Google Patents

Elektrodenhalter mit allseitig biegbarem Kopf

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DE1113528B
DE1113528B DEF31167A DEF0031167A DE1113528B DE 1113528 B DE1113528 B DE 1113528B DE F31167 A DEF31167 A DE F31167A DE F0031167 A DEF0031167 A DE F0031167A DE 1113528 B DE1113528 B DE 1113528B
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electrode
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DEF31167A
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English (en)
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Forde M Simms
John V Warinsky
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FALSTROM Co
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FALSTROM Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/24Features related to electrodes
    • B23K9/28Supporting devices for electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Elektrodenhalter mit allseitig biegbarem Kopf Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Elektrodenhalter für das Lichtbogenschweißen mit einer biegbaren Wendel als Schweißkopfträger.
  • Die rasche Entwicklung und die universelle Anwendbarkeit des elektrischen Lichtbogenschweißens beim Verbinden von Metallteilen hat zur Entwicklung vielfältiger Arten von Elektrodenhaltem geführt. Die Form der Elektrodenhalter ist je nach Verwendungszweck -gerade oder abgekröpft, wobei eventuell für ungünstige Lagen der Schweißnaht verschiedene Elektrodenhalter mit unterschiedlichen Kröpfungswinkeln abwechselnd vom Schweißer benutzt werden müssen. Werden Gegenstände mit hohlen Ecken oder andere Innenräume geschweißt, so verlangt das die Lagerhaltung einer großen Zahl unterschiedlicher Elektrodenhalter, da außer dem Kröpfungswinkel auch die Länge zwischen Handgriff und Spannkopf für den Elektrodendraht in verschiedensten Abmessungen gewünscht wird. Das gleiche gilt, wenn die Elektrodenhalter für das Maschinenschweißen eingerichtet sind.
  • Es ist bereits bekannt, ein von Hand biegbares Kupferrohr für die Gas- und Stromzufuhr zur Elektrode vorzusehen und zugleich das Kupferrohr mit einer biegsamen und wärmebeständigen Isolierung zu umgeben. Eine lösbare Kupplung verbindet das Kupferrohr und seine biegsame Umhüllung an der einen Seite mit dem isolierten Handgriff, während an der anderen Seite der Spannkopf für den Elektrodendraht dicht schließend aufsitzt. Doch hält ein gestrecktes Kupferrohr verhältnismäßig großen Durchmessers wiederholtes Biegen, insbesondere in schärferen Winkeln, nicht lange aus, es wird spröde, verhärtet und bricht schließlich. Außerdem fehlt diesem Elektrodenhalter die Kühlwasserleitung, so daß er nur auf niedrige Schweißstromstärken beschränkt bleibt: Ferner ist keine Längsverstellung vorgesehen.
  • Es ist weiter schon ein nach allen Seiten abwinkelbarer Lichtbogen-Schweißkopf mit einer Drahtwendel bekannt: Diese ist zwar gut verformbar; jedoch macht die Unterbringung weiterer Leitungen, z. B. für Schutzgas und Kühlwasser, unter Umständen Schwierigkeiten; auch ist eine Veränderung der Entfernung zwischen Handgriff und Düse nicht möglich.
  • Die Erfindung setzt sich die Aufgabe, einen Elektrodenhalter zu schaffen, der frei ist von den vorbeschriebenen Mängeln, der insbesondere ein behebiges Verstellen des den Elektrodendraht aufnehmenden Kopfes gegenüber dem Handgriff oder der Einspannung an der Maschine sowohl dem Winkel wie der Länge nach gestattet.
  • Die Erfindung besteht darin; daß die Wendel aus einem Rohr schraubenlinienförmig gewickelt ist und an ihrem vorderen Ende mit dem Schweißkopf verbunden, mit ihrem hinteren Ende in den Handgriff des Elektrodenhalters eingesetzt ist derart, daß durch Biegen der Wendel beliebige Winkelverstellungen zwischen den genannten Teilen möglich sind und daß das gewendelte Rohr zur Führung eines strömenden Mediums dient.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß um die Wendel noch ein weiteres, zur Führung eines strömenden Mediums dienendes Rohr in Form einer Wendel gewickelt ist, die ebenfalls mit dem Schweißkopf verbunden und in den Handgriff eingesetzt ist.
  • Es kann zweckmäßig sein, wenn um die Wendel noch zwei weitere, zur Führung strömender Medien dienende Rohre in Form einer zweigängigen Wendel mit Seite an Seite liegenden Windungen aufgewickelt sind, ferner daß das wendelförmige, gegebenenfalls. noch mit einer zweiten Wendel umwickelte Rohr im Innern ein an sich bekanntes, nicht gewendeltes, biegsames, zur Führung eines strömenden Mediums dienendes Rohr enthält, daß das zur Wendel gewickelte Rohr zur Schutzgasführung dient, daß eine der aus Rohr geformten Wendeln zur Wasserzufuhr, die andere zur Wasserabfuhr dient, daß das innere, gegebenenfalls zur Wendel gewickelte Rohr der Schutzgaszufuhr und die beiden äußeren Rohrwendeln der Kühlwasserzu- und -abfuhr dienen, daß eine an sich bekannte biegsame Umhüllung zwecks elektrischer und thermischer Isolation die Wendel bzw. die Wendeln und den Schweißkopf umgibt, daß über das auf dem Kopf aufliegende Ende der Umhüllung eine in an sich bekannter Weise den herausragenden Elektrodendraht mit Abstand umgebende keramische Kappe gestülpt und daß die Umhüllung reibungsschlüssig in einen hohlen, aber starren, elektrisch isolierenden und wärmebeständigen Handgriff längsverschieblich eingesetzt ist und daß schließlich im Inneren des zur Wendel gewickelten Rohres ein an sich bekanntes nicht gewendeltes, biegsames Führungsrohr für einen abschmelzenden Elektrodendraht vorgesehen ist.
  • Der Elektrodenhalter nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß er leicht von Hand ohne Werkzeug verstellt werden kann, so daß beim Schweißen durch den Übergang von einer Halterform auf eine andere keine Verlustzeiten entstehen. Durch weitere, unten näher beschriebene Einzelheiten ist zugleich für eine gute elektrische und thermische Isolation gesorgt. Dabei läßt sich die Erfindung sowohl bei Verwendung von Zusatzschweißdraht wie bei nicht abschmelzender Elektrode verwirklichen, wie die näher dargestellten Beispiele zeigen. Der neue Elektrodenhalter ist einfach im Aufbau und ohne lose, verlierbare Teile. Er kann daher sehr wohlfeil hergestellt werden.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher Fig. 1 den Längsschnitt mit teilweiser Ansicht eines Ausführungsbeispiels zeigt; Fig. 2 ist in vergrößertem Maßstab ein Teillängsschnitt durch den Kopfteil des Elektrodenhalters nach Fig. 1 und macht Einzelheiten deutlicher erkennbar; Fig. 3 zeigt den gleichen Elektrodenhalter in Ansicht und demonstriert die Verstellbarkeit; Fig. 4 ist ein Teillängsschnitt entsprechend Fig. 2 durch ein abweichendes Ausführungsbeispiel. Ein anderes Ausführungsbeispiel wird an Hand eines entsprechenden Längsschnittes in Fig. 5 gezeigt. Noch ein abweichendes Ausführungsbeispiel für den Kopfteil des Elektrodenhalters ist in Fig. 6 im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Erfindung kann im Grunde bei allen Schweißverfahren Anwendung finden, also sowohl bei Elektroden, die als Zusatzdraht verschweißt werden, wie auch bei nicht abschmelzenden Elektroden, ebenso bei Elektrodenhaltern zum Handschweißen wie beim Maschinenschweißen. Ihr Hauptanwendungsgebiet findet die Erfindung jedoch bei wassergekühlten Elektrodenhaltern für sich nicht verzehrende Elektroden mit Schutzgasumspülung. Daher wurde als Ausführungsbeispiel der Fig. 1 diese letzte Art gewählt.
  • Der Elektrodenhalter 10 nimmt den nicht abschmelzenden Elektrodendraht 12, z. B. aus Wolfram, in einer aus hochschmelzendem Metall bestehenden Gewindebuchse 14 auf, die in den oberen Teil des wassergekühlten Kopfes 16 eingeschraubt ist, zwecks festeren Sitzes mit konischem Gewinde. Der Kopf 16 enthält die Kühlwasserkammer 18 sowie die zentrale Kammer 20 zur Aufnahme des Elektrodendrahtes 12. In diese Kammer mündet das Ende der Schutzgasleitung 22, während in die Kühlwasserkammer 18 die Wasserzuführleitung 24 mündet sowie die Wasserabführleitung 26. Das Schutzgas, meist Argon, strömt in die Kammer 20 bei 29 ein und an deren oberem Ende durch Ausströmöffnungen in der Buchse 14, die nicht dargestellt sind, ins Freie, die Schweißstelle umgebend. Das Kühlwasser strömt von der Leitung 24 durch Mündung 30 in die Kühlwasserkammer 18, um durch die öffnung 32 der Leitung 26 abzufließen. Die Kühlwasserleitungen 24 und 26 dienen hierbei gleichzeitig zur elektrischen Stromzufuhr zur Elektrode 12.
  • Die- Biegsamkeit des Elektrodenhalters wird erreicht, indem die Leitungen für Schutzgas 22 und Kühlwasser 24; 26 schraubenlinienförmig aufgewickelt sind. Sie bestehen aus Kupferrohr und werden bei der Herstellung auf einen Kern gewickelt, zweckmäßig zuerst die innere Leitung 22 für das Schutzgas. Auf diese Wendel aus Kupferrohr werden dann wiederum in Schraubenlinienform die beiden anderen Leitungen 24 und 26 als Wendel aufgewickelt, und zwar als zweigängige Wendel, um den Außendurchmesser nicht allzu sehr zu vergrößern. Nach diesem Vorgang wird der ursprünglich verwendete Kern wieder entfernt und nun die Enden der zur Wendel gewickelten Rohre an dem Kopf 16, zweckmäßig durch Hartlöten, befestigt. Das Ganze, Kopf 16 mit angesetzten Rohrwendeln, wird dann von einer biegsamen, elektrisch isolierenden Umhüllung umgeben, etwa aus wärmebeständigem Gummi 34. Dieser kann infolge Anwendung von Wasserkühlung hier unbedenklich verwendet werden, zumal absolute Gas- und Wasserdichtigkeit nicht verlangt wird. Schließlich wird die Umhüllung 34 reibungsschlüssig in den hohlen, aber starren, elektrisch isolierenden und wärmebeständigen Handgriff 36 eingesetzt, der sowohl zum Handschweißen wie zum Einspannen in die Maschine verwendet werden kann. Als letzter Abschluß kann noch eine keramische Kappe 38 über den Kopfteil des Elektrodenhalters 10 so gestülpt werden, daß sie das Oberende der Gummihüllung 34 umgibt (Fig. 1). Hier hält sie sich durch Reibung genügend sicher fest. Mit ihrer Hilfe wird die Elektrode 12 von einer gut schützenden Argon-Atmosphäre umgeben.
  • Die Kupferrohrwendeln verleihen den Gas- und Wasserleitungen eine solche Biegsamkeit, daß der Kopfteil des Elektrodenhalters von Hand, ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen, in verschiedensten Winkeln aus der Richtung des Handgriffes abgebogen werden kann, wie Fig. 3 erkennen läßt. Durch die Wendelform erfährt das Kupfer beim Biegen nur eine geringe Dehnung bzw. Stauchung, so daß es sehr oft in dieser Weise beansprucht werden kann, ohne zu brechen oder undicht zu werden. Zugleich kann abdr die Umhüllung 34 in dem Handgriff 36 entgegen der Reibungskraft längsverschoben werden. So zeigt Fig.3 in ausgezogenen Linien den geradegestreckten, kurzenElektrodenhalter, in den gestricheltenLinienÄ den noch immer geraden, aber verlängerten Elektrodenhalter und in den gestrichelten Linien B den verlängerten und schräg abgebogenen Elektrodenhalter. Andererseits sichert der Aufbau durch übereinandergewickelte Kupferrohrwendeln mit Gummiumhüllung eine ausreichende Steifheit, so daß der Elektrodenhalter die ihm erteilte Form auch jeweils beibehält. Für das Biegen und das Längsverstellen benötigt der Schweißer keinerlei Hilfswerkzeug.
  • Einige abweichende Ausführungsbeispiele des gleichen Prinzips sind in den Fig. 4 bis 6 dargestellt, wobei die Elektrodenhalter analog die Bezeichnungen 10a, 10b bzw. 10c tragen sowie alle den Bauelementen der Fig. 1 und 2 entsprechenden Teile den Buchstaben a, b oder c angehängt erhalten.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 handelt es sich um einen luftgekühlten Elektrodenhalter 10 a mit Schutzgasführung zum Gebrauch mit nicht abschmelzender Elektrode 12a. Dementsprechend ist hier nur eine einzige biegsame Rohrwendel 22 a (für die Schutzgaszufuhr) angewandt, die mit der Mündung 29 a am Kopf 16 a befestigt ist.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.5 ist wieder ein wassergekühlter Elektrodenhalter 10 b mit Schutzgaszufuhr für sich nicht verzehrende Elektroden 126 angenommen. Die Rohrwendel für die Kühlwasserzufuhr 24 b befindet sich außen, die Rohrwendel 26 b für Kühlwasserabfuhr dagegen innen. Die Wendeln umgeben den biegsamen Plastikschlauch bzw. das Plastikrohr 22b, der bzw. das der Schutzgasführung dient und mit der zur Aufnahme der Elektrode 12b dienenden Kammer 20 b bei 29 b mit einer Schraubmuffe verbunden ist.
  • Für das Schweißen mit abschmelzenden Elektroden zeigt Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei wiederum Wasserkühlung vorgesehen ist. Der Elektrodenhalter 10 c für die abschmelzende Elektrode 40 verwendet die Gaszufuhrleitung 22 c als innere Wendel der biegsamen Konstruktion. -Das Ende 29 c des Rohres 22 c mündet in einen schräg angesetzten Rohrstutzen der Muffe 42, welche am Boden der Elektrodenkammer 20 c bei 43 durch Hartlöten befestigt ist. Ähnlich wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind auch hier die Rohre 24 c, 26c für Kühlwasserzu- und -abfuhr Seite an Seite auf die innere Schutzgaswendel 22c aufgewickelt. Der abschmelzende Elektrodendraht 40 wird von einem biegsamen Führungsrohr 44 aufgenommen, welches mit Reibung in der inneren Rohrwendel 22 c, sitzt und, etwa durch Gewinde, am unteren Ende der Muffe 42 befestigt ist. Beachtlich ist noch das Führungsrohr 45 innerhalb der Elektroden-Aufnahmekammer 20e, das zur weiteren Führung des Elektrodendrahtes 40 dient, sowie die aus schwerschmelzendem Metall bestehende Buchse 47 am Vorderende des Elektrodenhalters. Das Argongas strömt in die Muffe 42 bei 29 c, durch Bohrungen 48 am unteren Flansch des Führungsrohres 45 (Fig. 6). durch die Elektroden-Aufnahmekammer 20e und dann durch Öffnungen 50 am Kopf 16 c in den Ringraum, der zwischen der Buchse 47 und der (hier nicht dargestellten,- -in Fig. 2 zu sehenden) keramischen Kappe 38 gebildet wird, zum Elektrodendraht 40.
  • Auch bei den Beispielen nach den Fig. 4 bis 6 gehören zum Gesamtaufbau des Elektrodenhalters die Gummiumhüllung 34 und der Handgriff 36, die reibungsschlüssig ineinander geführt sind, so daß eine Längsverstellung von Hand ohne Werkzeug möglich ist. Alle Darstellungen sind nur Ausführungsbeispiele. auf die die Erfindung nicht beschränkt ist.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verstellbarer Elektrodenhalter für das Lichtbogenschweißen mit einer biegbaren Wendel als Schweißkopfträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel aus einem Rohr (22, 22a) schraubenlinienförmig gewickelt ist und an ihrem vorderen Ende mit dem Schweißkopf (16a) verbunden, an hinterem Ende in den Handgriff (36) des Elektrodenhalters eingesetzt ist, derart, daß durch Biegen der Wendel beliebige Winkelverstellungen zwischen den genannten Teilen möglich sind, und daß das gewendelte Rohr (22, 22 a) zur Führung eines strömenden Mediums dient.
  2. 2. Elektrodenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um die Wendel noch ein weiteres, zur Führung eines strömenden Mediums dienendes Rohr in Form einer Wendel gewickelt ist, die ebenfalls mit dem Schweißkopf (16a) verbunden und in den Handgriff (36) eingesetzt ist.
  3. 3. Elektrodenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um die Wendel (22) noch zwei weitere, zur Führung strömender Medien dienende Rohre (24, 26) in Form einer zweigängigen Wendel mit Seite an Seite liegenden Windungen aufgewickelt sind (Fig. 1 und 2).
  4. 4. Elektrodenhalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das wendelförmige, gegebenenfalls noch mit einer zweiten Wendel (26 b) umwickelte Rohr (24 b) im Innern ein an sich bekanntes nicht gewendeltes, biegsames, zur Führung eines strömenden Mediums dienendes Rohr (22 b) enthält (Fig. 5).
  5. 5. Elektrodenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Wendel gewickelte Rohr (22, 22a) zur Schutzgasführung dient.
  6. 6. Elektrodenhalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der aus Rohr geformten Wendeln (24, 26; 24 b, 26 b; 24 c, 26 c) zur Wasserzufuhr, die andere zur Wasserabfuhr dient.
  7. 7. Elektrodenhalter nach Anspruch 3 und 4; dadurch gekennzeichnet, daß das innere, gegebenenfalls zur Wendel gewickelte Rohr (22, 22a, 22b, 22e) der Schutzgaszufuhr und die beiden äußeren Rohrwendeln (24, 26; 24b, 26b; 24c, 26e) der Kühlwasserzu- und -abfuhr dienen. B.
  8. Elektrodenhalter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte biegsame Umhüllung (34) zwecks elektrischer und thermischer Isolation die Wendel bzw. die Wendeln und den Schweißkopf umgibt.
  9. 9. Elektrodenhalter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß über das auf dem Kopf (10) aufliegende Ende der Umhüllung (34) eine in an sich bekannter Weise den herausragenden Elektrodendraht (12, 40) mit Abstand umgebende keramische Kappe (38) gestülpt ist (Fig. 2).
  10. 10. Elektrodenhalter nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (34) reibungsschlüssig in einen hohlen, aber starren, elektrisch isolierenden und wärmebeständigen Handgriff (36) längsverschieblich eingesetzt ist.
  11. 11. Elektrodenhalter nach Anspruch 1, 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des zur Wendel gewickelten Rohres (22 c) ein an sich bekanntes nicht gewendeltes, biegsames Führungsrohr (44) für einen abschmelzenden Elektrodendraht (40) vorgesehen ist (Fig. 6). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1065 955; deutsche Patentanmeldung A 18257 VIII d / 21 h (bekanntgemacht am 16. 2. 1956); USA.-Patentschriften Nr. 2529812, 2555017, 2 735 920, 2 912 612.
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