DE1124263B - Kaleidoskop - Google Patents

Kaleidoskop

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DE1124263B
DE1124263B DEP22699A DEP0022699A DE1124263B DE 1124263 B DE1124263 B DE 1124263B DE P22699 A DEP22699 A DE P22699A DE P0022699 A DEP0022699 A DE P0022699A DE 1124263 B DE1124263 B DE 1124263B
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DE
Germany
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chamber
particles
kaleidoscope
air
viewing
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Application number
DEP22699A
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English (en)
Inventor
Edward Prochazka
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/08Kaleidoscopes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Kaleidoskop Die Erfindung betrifft ein Kaleidoskop mit einer Betrachtungskammer, mit konvergierenden, mit spiegelnden Oberflächen versehenen Seitenwänden innerhalb der Kammer sowie einer Decken- und Bodenwand, wobei die Seitenwände im wesentlichen vertikal zum Boden angeordnet sind, sowie einem Betrachtungsfenster in der oberen Wand und einer Anzahl verhältnismäßig leichter beweglicher kleiner verschiedenfarbiger Teilchen innerhalb der Betrachtungskammer.
  • Es ist ein Kaleidoskop bekanntgeworden, das aus einem Gehäuse besteht, in dem zwei kegelig zueinander angeordnete lotrechte Spiegel vorgesehen sind, die auf einer zu ihnen senkrechten Bodenfläche aufsitzen, auf der die die Schaubilder hervorrufenden, durch Einblasen der Luft aufgewirbelten bunten Gegenstände liegen, wobei der Deckel des Gehäuses durchsichtig ist, und der zum Aufwirbeln der bunten Gegenstände erforderliche Luftstrom durch einen im Gehäuse vorgesehenen Blasebalg erzeugt wird.
  • Es sind auch Kaleidoskope bekannt, bei denen die bunten Bilder durch Schütteln des Kaleidoskops erzeugt werden, die also keinen Blasebalg besitzen, sonst aber wie vorbeschrieben ausgestattet sind.
  • Bei diesen bekannten Kaleidoskopen entstehen farbige Bilder nur auf dem Boden des Kaleidoskops, nicht jedoch im Kaleidoskop#rauin selbst in einer Anordnung übereinander in lotrechter Richtung wie bei dieser Erfindung.
  • Die Erfindung bezweckt, den kaleidoskopischen Effekt derartiger Geräte zu verbessern. Dies wird entsprechend der Erfindung durch die Möglichkeit erreicht, die Einzelteilchen in lotrechter Richtung übereinander zu fixieren, wodurch man eine größere Verschiedenheit der farbigen Muster übereinander und eindrucksvollere und hübschere Bilder davon erhält.
  • Die in lotrechter Richtung übereinander angeordneten Bilder werden erfindungsgemäß dadurch hergestellt, daß die konvergierenden Ränder der Spiegel parallel umgebogen sind und zwischen diesen umgebogenen Spiegelflächen ein lotrechtes Zahnstangensegment angeordnet ist, dessen unterer Abschnitt in Richtung nach oben auswärts und der obere Ab- schnitt in Richtung nach innen der Betrachtungskammer gerichtet ist, wobei der untere Abschnitt Einschnitte mit Bohrungen aufweist, so daß Greiferelemente entstehen, wogegen der obere Abschnitt lediglich zahnartige Einschnitte ohne Bohrungen besitzt, ferner am Steg zwischen den Fenstern und des Gehäuses eine Trennwand mit gezahnter Unterfläche vorgesehen ist.
  • Für das erfindungsgemäße Kaleidoskop werden verhältnismäßig leichte Teilchen verwendet, die leicht, z. B. durch einen Luftzug beweglich sind, wobei die Teilchen direkt in der Betrachtungskammer untergebracht sind, die wenigstens ein Paar konvergierender Spiegel enthält. Zwischen den aneinander anstoßenden Kanten dieser Spiegel sind eine Anzahl z. B. haken- oder zahnförmiger Greifteile angeordnet, die die Teilchen fassen und in verschiedener Höhe übereinander und über dem Boden der Betrachtungskammer halten, wenn sie in derselben bewegt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsformen des Kaleidoskops dargestellt sind, näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kaleidoskops, Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch dasselbe, Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach der Linie 3-3 von Fig. 2, Fig. 4 einen Teilschnitt durch den Verbindungssteg der beiden Spiegel, Fig. 5 eine Ansicht der Rillung der Bodenplatte zwischen den Spiegeln, Fig. 6 einen lotrechten Querschnitt durch die Bodenplatte des Geräts, die Rillen zeigend, Fig. 7 eine perspektivische Sicht in die Betrachtungskammer des Kaleidoskops; Fig. 8 gibt ein Beispiel verschieden geformter Teilchen, wie sie in der Betrachtungskammer des Kaleidoskops verwendet werden, nach Einblasen der Luft in lotrechter Richtung übereinander angeordnet; Fig. 9 und 10 zeigen zwei perspektivische Sichten in weitere Ausführungsformen der Betrachtungskammer; Fig. 11 zeigt verschiedene Formen der bewegten farbigen Einzelteile, die zur Bildung der plastischen Bilder gemäß Fig. 8 dienen; Fig. 12 eine perspektivische Ansicht auf eine abgeänderte Betrachtungskammer des Kaleidoskops mit an sich bekannten Blasebalgen außen; Fig. 13 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Mitte des in Fig. 12 dargestellten Kaleidoskops; Fig. 14 zeigt einen horizontalen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 13; Fig. 15 zeigt im Schnitt eine Beleuchtungseinrichtung.
  • In allen Figuren wurden dieselben Bezugszeichen für die gleichen Teile verwendet.
  • Die in den Fig. 1, 2, 12 und 13 dargestellte Ausführungsforin besitzt ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehendes Gehäuse 1, das eine Betrachtungskammer 16 einschließt und oben mit einem Fenster 2 versehen ist, durch das der Betrachter in die Kammer hineinsehen kann. Die Kammer ist im wesentlichen kugelförmig und von zwei konvergierenden und bei der Ausführungsform nach Fig. 3 im wesentlichen vertikalen Seitenwänden 8 und 9 eingeschlossen, die mit Spiegeln ausgekleidet sind oder auf andere Art innerhalb der Kammer reflektieren und, wie aus Fig. 3 ersichtlich, im Horizontalschnitt ein gleichschenkeliges Dreieck bilden.
  • Zwischen den konvergierenden Kanten der spiegelnden Seitenwände 8 und 9 ist ein zahnförrniges Segnient21 angeordnet, das mit übereinandersitzenden haken- oder zahnförmigen Greiferelementen 14 im Abstand voneinander versehen ist, die durch Kanäle 15 voneinander getrennt sind. Die Greiferelemente 14 können, wie in den Fig. 2 und 4 gezeig eine Zahnstange bilden. Die Betrachtungskammer 16 kann durch eine Beleuchtungsvorrichtung 26 (Fig. 15) beleuchtet werden, die oberhalb einer öffnung 3 des Gehäuses 1 sitzt und aus einer Birne 27 und elektrischen Batterien 28 besteht.
  • Innerhalb der Betrachtungskammer 1 befinden sich zahlreiche leichte Einzelteilchen a (Fig. 2, 8, 11, 13), vorzugsweise in verschiedenen Farben und Formen, entsprechend den in Fig. 11 gezeigten Beispielen, wobei diese Teilchen leicht genug sind, um innerhalb der Kammer 1 im Abstand voneinander bewegt zu werden. Diese Bewegung erfolgt entweder durch ein Schütteln des Gehäuses 1 oder durch einen in die Kammer eingeführten und von einem Blasebalg 6 erzeugten Luftstrom, von dem ein Teil der Teilchen a erfaßt und durch die Greiferteile 14, wie in den Fig. 2 und 8 gezeigt, übereinandergehalten wird.
  • In dem in Fig. 12 bis 14 gezeigten Ausführungsbeispiel werden die Teilchen a in bekannter Weise durch einen mittels eines Hebels 6d betätigten Blasebalg 6 erzeugten Luftstrom in Bewegung gesetzt.
  • Die durch den Blasebalg 6 komprimierte Luft tritt aus dem Doppelbodenraum 10 durch eine oder mehrere Öffnungen 22 und 23 in die Betrachtungskammer 16, und die an den Wänden dieser Kammer entlangströmende Luft wirbelt die Teilchen a vom Boden 16' auf, wie durch die Pfeile 11, 12 und 12 a in Fig. 2 angedeutet, bis sie zu einer Streuplatte 13 kommen, die die Teilchen zu den Greifteilen 14 zurück-wirft, die zwischen den konvergierenden Kanten der spiegelnden Seitenwände 8 und 9 angebracht sind. Diese Kanten verlaufen von der Betrachtungskammer leicht schräg nach außen, so daß die zurückgeworfenen Teilchen a besser von den Greifteilen 14 erfaßt werden und übereinander angeordnete Bilder entstehen (Fig. 8). Die Luftkanäle 15 zwischen jedem Paar der Greifteile 14 lassen die Luft aus der Kammer 16 austreten, wodurch die Teilchen a tiefer zwischen die benachbarten Greifteile 14 gesogen und dadurch besser gehalten werden.
  • Der Doppelboden 16' ermöglicht das Einblasen der Luft in die Kammer 16 in horizontaler und vertikaler Richtung, wie die Strahlen 11 und 12 und 12 a zeigen. Der horizontale Luftstrom 11 bläst die am Boden 16' de'r Kammer befindlichen Farbteile in Richtung zum durch die Spiegel gebildeten Winkel, wo sie vom vertikalen Luftstrom 12 erfaßt und kräftig in die Höhe in Richtung zu den zahnförmigen Einschnitten 20 des Zahnstangenteils 19, zum Deckel der Kammer und zur zahnförnügen Trennwand 13 geschleudert werden, von welcher die Teilchen in Richtung zu den zahnfönnigen Einschnitten 14' zurückfliegen, in in welchen sie von den spitzen Domen aufgefangen werden - wie noch weiter ausgeführt wird -, und sie hängen dann in waagerechter Lage übereinander, und durch Reflexion in den Spiegeln erscheinen dreidimensionale Bilder, wie in Fig. 8 gezeigt.
  • Die zahnförmigen Einschnitte 14' in der Zahnstange 21, deren Form Fig. 4 in vergrößertem Maßstab zeigt, haben den Zweck, die Farbteilchen in dem von den Spiegeln 8, 9 gebildeten Winkeln aufzufangen. Sie besitzen Kanälchen 15 für Abführung des Luftdruckes, der in der Kammer beim Zusammenpressen des Blasebalges entsteht. Dieser Umstand ist sehr wichtig, da die in der Kammer zusammengepreßte Luft in Richtung vom Kammerdeckel zum Kammerboden wirkt und das Schleudern der Teilchen zum Deckel verhindern würde. Zu diesem Zweck besitzen die Spiegel im oberen Teil an den Seiten noch einige weitere Bohrungen 16, damit der Luftdruck beseitigt wird. Dadurch, daß der Luftdruck über die Kanälchen 15 in den zahnförmigen Einschnitten aus der Kammer abgeführt wird, wie die Pfeile 15 zeigen, entsteht in jedem Zahneinschnitt ein Luftzug, welcher die reflektierten Teilchen ansaugt und dadurch deren Haften zwischen Zähnen erleichtert.
  • Die zwischen den Kanten der Spiegel an der Stelle, an der sich die Spiegel berühren, in dem so gebildeten Winkel angeordnete Zahnstange ist nicht lotrecht zum Boden der Betrachtungskammer, sondern schräg gebrochen, und zwar der eine Teil 18 in Richtung nach unten und der andere Teil 19 in Richtung nach oben. überdies sind die an die Zahnstange 21 sich anlehnenden Kanten der Spiegel parallel eingebogen (Fig. 3, Ziffer 21). In dem schräg nach unten gebrochenen Teil 18 der Zahnstange sind die bereits erwähnten zahnförinigen Einschnitte 14' vorgesehen, und die Abschrägung dieser Einschnitte nach innen bezweckt, daß die Mündung der Einschnitte mehr nach oben zwecks Erfassung der Teilchen ausgebildet sind, die von der Decke der Kammer und dem oberen Teil 19 der Zahnstange 21 zurückgeworfen werden. Dieser obere Teil 19 der Zahnstange 21 hat keine Bohrungen 15 für das Entströmen der Luft aus der Kammer 16. Dadurch wird ein leichteres Erfassen der Farbteilchen erreicht, als wenn diese Kanten bloß lotrecht ausgebildet wären. Im oberen Teil 19 der Zahnstange, die in Richtung nach innen gebrochen ist, sind Zähne 20 vorgesehen, die einige Farbteilchen noch früher erfassen, bevor diese die reflektierende Trennwand 13 erreichen, und werfen sie zu den zahnförmigen Einschnitten 14' zurück und erleichtern dadurch das Erfassen der Farbteilchen zwischen den Zähnen 14.
  • Die gezahnte Oberfläche der Reflexwand 13 verhindert, daß die Teilchen bei der Berührung an einer glatten Oberfläche der Trennwand abgleiten, sondern sie werden leichter reflektiert. Ohne diese gezahnte Trennwandwürden dieTeilchen einehalbkreisförmige Richtung einschlagen und würden auf den Boden der Kammer anstatt in Richtung zu den gezahnten Einschnitten zurückgeworfen werden.
  • Der Doppelboden 16' (Fig. 2) besitzt eine gerillte Oberfläche (Fig. 5). Diese Rillen laufen strahlenförmig in der Spitze des Bodens zusammen, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt. Die Rillung hat den Zweck, daß die Teilchen auf der Oberfläche der scharfen Kanten der Rillen zu liegen kommen, und die Rillen unter den Teilchen bilden Kanälchen, durch welche der Luftstrom aus dem Blasebalg beim Zusammenpressen durchströrat und dadurch die Teilchen sehr leicht vom Boden der Kammer aufgewirbelt werden. Diese obere gerillte Bodenfläche hat vorn in Richtung zum Winkel der Spiegel zwei Bohrungen 22. Am anderen geneigten Teil besitzt die gerillte Bodenfläche eine Anzahl, z. B. drei Bohrungen 23. Der durch diese Bohrungen eindringende Luftstrom verhindert, daß die Teilchen auf die schräge Fläche 24 (Fig. 2) fallen. Überdies drückt der von der durchsichtigen Wand des Beobachtungsfensters zurückgeworfene Luftstrom die Farbteilchen in Richtung zu den zahnförrnigen Einschnitten 14', wie in Fig. 2 gezeigt.
  • In Fig. 11 werden beispielsweise verschiedene Formen der Teilchen gezeigt, die für das Erfassen in den zahnförrnigen Einschnitten besonders ausgebildet sein müssen, und zwar derart, daß sie an einer oder beiden Seiten scharfe Dome besitzen, mittels welcher sie von den zahnförmigen Einschnitten 14 erfaßt werden. Die Teilchen können auf jeder Seitenfläche eine einheitliche oder verschiedene Färbung besitzen, was eine manigfaltige Abwandlung der farbigen Bilder ermöglicht. Als Material für diese Farbteilchen kann man eine Kombination von Papier, gefärbten Federn oder dünnen Farbfilmen aus Kunststoffen verschiedenster Art benutzen.
  • Fig. 9 und 10 zeigen eine konkave und eine konvexe Form der Spiegel als weitere Alternative für das erfindungsgemäße Kaleidoskop. Durch Verwendung dieser Spiegelformen oder deren Kombinationen werden in der Kaleidoskopkammer durch Rellexion in den Spiegeln verschieden deformierte, phantastische farbige Muster lotrecht übereinander hergestellt, wie z. B. in Fig. 8 gezeigt. Als Beispiel wird angeführt, daß die Spiegel kombiniert werden können, wie folgt: a) eine Seite der Spiegel mit konvexer, die andere Seite mit konkaver Form; b) die eine Seite des Spiegels in normaler (flacher), die andere Seite in konkaver oder konvexer Form usw.
  • Fig. 14 zeigt eine dreighederige Spiegelform, die in einer einzigen Kammer des Kaleidoskops die Bildung von drei verschiedenen Farbmustern ermöglicht. In dieser Form können alle möglichen Kombinationen der Spiegelformen benutzt werden. Die Öffnungen 25 und 25 a (Fig. 3) im Boden des Kaleidoskops dienen zur Abführung und Zuführung der Luft in dem Kaleidoskop.
  • In Fig. 15 ist eine Beleuchtungseinrichtung 26 dargestellt, die über dem Fenster 3 angebracht werden kann. Sie besteht aus einer Birne 27, die den erforderlichen Strom von Batterien 28 erhält.
  • Zur Erzeugung der Blasluft zum Aufwirbeln der Farbteilchen dient bei allen Ausführungsformen ein Blasebalg 6, 6 a, 6 c, der mit dem Kaleidoskop starr oder flexibel mittels eines elastischen Schlauches 7 verbunden ist (Fig. 1, 2, 12, 13).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kaleidoskop mit einer Betrachtungskammer, mit konvergierenden, mit spiegelnden Oberflächen versehenen Seitenwänden innerhalb der Kammer sowie einer Decken- und Bodenwand, wobei die Seitenwände im wesentlichen vertikal zum Boden angeordnet sind, sowie einem Betrachtungsfenster in der oberen Wand und einer Anzahl verhältnismäßig leichter beweglicher kleiner verschiedenfarbiger Teilchen innerhalb der Betrachtungskammer, dadurch gekennzeichnet, daß die konvergierenden Ränder der Spiegel parallel umgebogen sind und zwischen diesen umgebogenen Spiegelflächen ein lotrechtes Zahnstangensegment (21) angeordnet ist, dessen unterer Abschnitt (18) in Richtung nach oben auswärts und der obere Ab- schnitt (19) in Richtung nach innen der Betrachtungskammer (16) gerichtet ist, wobei der untere Abschnitt (18) Einschnitte (U) mit Bohrungen (15) aufweist, so daß Greifereleinente (14) entstehen, wogegen der obere Abschnitt (19) lediglich zahnartige Einschnitte (20) ohne Bohrungen besitzt, ferner am Steg (4) zwischen den Fenstern (2) und (3) des Gehäuses eine Trennwand (13) mit gezahnter Unterfläche vorgesehen ist.
  2. 2. Kaleidoskop nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Betrachtungskammer einen doppelten Boden mit gerillter Oberfläche besitzt und außerhalb der Betrachtungskammer (16) angeordnete Mittel (6) zur Erzeugung eines Luftstroms innerhalb derselben und Luftdurchgänge (22, 23) wenigstens am Boden innerhalb der Kammer vorgesehen sind, wodurch ein Luftstrom (11) im wesentlichen am Boden entlanggeleitet wird, um die farbigen Teilchen vom Boden (16') aufzuwirbeln, die dann von einem vertikalen Luftstrom (12) in Richtung der Greifte#ile (14) aufgewirbelt werden. 3. Kaleidoskop nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Streuplatte (13) oberhalb der Greifteile (14) vorgesehen ist, mittels der die durch den Luftstrom nach oben gewirbelten kleinen Teilchen auf die Greifteile (14) zurückgeworfen werden. 4. Kaleidoskop nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander angeordneten Greifteile (14) eine Art Zahnstange bilden. 5. Kaleidoskop nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinander angeordneten Greifteile (14) sich in Abständen voneinander b#efinden, wodurch Kanäle (15) frei bleiben, durch die die Luft aus der inneren Kammer (16) in den Raum außerhalb der Spiegelflächen austreten und die Teilchen für einen besseren Halt tiefer in die Kanäle (15) hineinsaugen kann. 6. Kaleidoskop nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelnden reflektierenden Wände flach oder konkav oder konvex gebogen sind (Fig. 3, 9, 10). 7. Kaleidoskop, nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die, aufzuwirbelnden Teilchen (a) mit Domen oder Häkchen versehen sind (Fig. 11). 8. Kaleidoskop nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere flache, konkave oder konvexe Spiegelflächen (8, 8, 8", 9, Y, Y# in der Betrachtungskammer (16) vorgesehen sind, wobei zwischen den Berührungsflächen je- den Spiegelpaares (8, 9'; 8', 9"; K, 9) je ein Zahnsegment (21) vorgesehen ist (Fig. 14). 9. Kaleidoskop nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der zum Aufwirbeln der Farbteilchen dienenden Druckluft ein mit der Betrachtungskammer starr oder flexibel verbundener Blasebalg od. dgl. dient. In Betracht gezogen-- Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 835 531.
DEP22699A 1958-05-14 1959-04-29 Kaleidoskop Pending DE1124263B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835531C (de) * 1949-09-17 1952-04-03 Bohumil Vajner Kaleidoskop

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835531C (de) * 1949-09-17 1952-04-03 Bohumil Vajner Kaleidoskop

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