DE1127802B - Paketsortiermaschine - Google Patents

Paketsortiermaschine

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DE1127802B
DE1127802B DEP20636A DEP0020636A DE1127802B DE 1127802 B DE1127802 B DE 1127802B DE P20636 A DEP20636 A DE P20636A DE P0020636 A DEP0020636 A DE P0020636A DE 1127802 B DE1127802 B DE 1127802B
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DE
Germany
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conveyor belt
container
compressed air
sorting machine
parcel sorting
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DEP20636A
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English (en)
Inventor
Lucien Puechberty
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/06Linear sorting machines in which articles are removed from a stream at selected points
    • B07C3/065Linear sorting machines in which articles are removed from a stream at selected points construction of switches therefor

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  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • P aketsortiermaschine Die Erfindung betrifft eine Paketsortiermaschine mit einem Transportband und mit an beiden Seiten desselben angeordneten Sammelbehältern, bei der mittels Druckluft arbeitende, elektrisch gesteuerte Abwurfvorrichtungen unter der Steuerung eines mit einer Tastatur und einem Speicher ausgerüsteten Kommandogerätes stehen. Die Maschine ist zum Sortieren von Postpaketen od. dgl. bestimmt. Das zulässige Gewicht dieser Pakete schwankt je nach den postalischen Bestimmungen der verschiedenen Länder.-Die Maschine ist so dimensioniert, daß sie in der Lage ist, Pakete im Gewicht beispielsweise zwischen 500 g und 20 kg zu sortieren.
  • Es sind Maschinen bekannt, die durch eine oder mehrere Personen bedient werden, die die auf jedem Paket befindliche Adresse lesen und dann die Adresse auf eine kodifizierte Tastatur übertragen und das Paket anschließend in einen Behälter oder in einen Korb legen. Der Behälter oder der Korb werden durch eine mechanische Vorrichtung in eine bestimmte Rinne entleert, die in einem Sammelbehälter endet, beispielsweise in einem Postsack.
  • An diesen Maschinen sind Verbesserungen vorgenommen worden. So kann man z. B. den Arbeitsrhythmus der Maschine von der Bedienungsperson abhängig machen, um die Leistung dieser Person zu steigern. Dies kann beispielsweise mit Hilfe einer absatzweise bewegten Verteilerkette erreicht werden. Die Kette geht in dem Augenblick um einen Schritt vor, in dem die Bedienungsperson auf die Tastatur drückt, nachdem der Behälter, der sich vor ihr befindet, gefüllt ist. Diese Vorrichtung ist mechanisch kompliziert und dementsprechend' empfindlich, denn der gesamten Verteilerkette, deren Massenträgheit bei gefüllten Behältern beträchtlich sein kann, muß eine diskontinuieriiche Bewegung erteilt werden.
  • Eine andere bekannte Verbesserung dieser Maschinen besteht darin, daß man zwei Verteilerketten vorsieht. Die eine Kette, und zwar die sogenannte Hauptkette, bedient die Rinnen und bewegt sich mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Die Bedienungsperson belädt die Behälter einer zweiten sich nach Bedarf (unregelmäßig) bewegenden Kette; eine Weiche, die in Abhängigkeit von der Bewegung der beiden Ketten gesteuert wird, leitet im geeigneten Zeitpunkt die beladenen Behälter der Hauptkette zu. Hierbei bleibt die Massenträgheit der zweiten Kette in zulässigen Grenzen, aber das Problem der Weichenstellung bringt neue mechanische oder elektrische Schwierigkeiten mit sich.
  • Es ist an sich bereits bekannt, Fördergut mittels eines Druckluftstrahles quer zu seiner ursprünglichen Bewegungsrichtung abzulenken. Bei dieser bekannten Vorrichtung kann das Fördergut jedoch nur nach einer Seite abgelenkt werden; dasselbe ist bei einer anderen bekannten Vorrichtung der Fall, bei der programmgesteuerte, druckluftbetriebene Stößel das Fördergut von einem Förderband schieben. -Die bisher bekannten, das Fördergut nach beiden Seiten ablenkenden Vorrichtungen arbeiten mitmechanischen Hebeln, die sich, insbesondere bei etwas sperrigem Fördergut, leicht verklemmen und damit die ganze Maschine lahmlegen.
  • Alle diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß als Abwurfvorrichtung jedem Sammelbehälter eine auf der gegenüberliegenden Seite des Transportbandes angebrachte Druckluftblasdüse mit elektrisch betätigtem Ventil zugeordnet ist, und daß das Transportband aus auf seiner Tragseite poliertem Stahl besteht. Die Sammelbehälter sind symmetrisch zu beiden Seiten des Transportbandes und die Druckluftblasdüsen zwischen den Sammelbehältern so angeordnet, daß die schräg gegen die Bewegungsrichtung des Transportbandes in Richtung der Öffnungen der zugeordneten Sammelbehälter blasen. Am unteren Trum des Transportbandes ist im Winkel zu diesem eine zusammen mit dem Transportband angetriebene Schleifwalze angeordnet, die das Transportband laufend quer zur Bewegungsrichtung poliert.
  • Die Verteilervorrichtung der Maschine besteht anstatt aus einer Kette aus einem einfachen endlosen Transportband aus poliertem Blech. Dieses Band bewegt sich beispielsweise mit einer Geschwindigkeit zwischen 0,50 und 1 m/sec. Die Bedienungsperson legt den zu verteilenden Gegenstand auf-das Band und drückt auf einer Tastatur einem dem Bestimmungsort des Paketes entsprechende Taste. Das Paket wird von demBand fortbewegt. Die auf derTastatur gedrückte Kombination wird in bekannter Weise auf eine synchron mit dem Transportbandmotor laufende Speichervorrichtung übertragen. Sobald das Paket vor dem Fach ankommt (Rinne oder Behälter), für das es bestimmt ist, geht von der Speichervorrichtung ein Signal aus, das ein von der Speichervorrichtung bezeichnetes Elektroventil öffnet, aus demDruckluft ausströmt, die auf das zu verteilende Paket od. dgl. gerichtet ist und letzteres mit der erforderlichen Kraft in den Bestimmungsbehälter befördert.
  • In der Maschine gemäß der Erfindung können Pakete bis zu 20 kg sortiert werden mit einem Luftdruck, der 5 kg/cm2 nicht übersteigt.
  • Die erforderliche- Genauigkeit beim Auslösen des Elektroventilswird in ebenfalls bekannterWeise durch eine etwas oberhalb des Bandes in der Nähe der Bedienungsperson angebrachte Fotozelle erzielt. Die auf der Tastatur gedrückte Kombination wird auf die Speichervorrichtung in dem Augenblick übertragen, in dem die Fotozelle durch das Paket verdeckt wird.
  • Hierdurch wird der unbedingt erforderliche Synchronismus zwischen dem Speicher und dem Transportband hergestellt.
  • Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen ein Ausführlingsbeispiel der Paketsortiermaschine gemäß der Erfindung dargestellt ist. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer Sortiermaschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Sammelbehälter in einer Ebene senkrecht zur Laufrichtung des Bandes, Fig. 3 den das Transportband antreibenden Motor und die Speichervorrichtung, Fig. 4 eine Druckluftblasdüse mit Elektroventil im Schnitt, Fig. 5 und 5 a die Poliervorrichtung für das Band und Fig. 6 das Schaltschema des Kommandogerätes.
  • Die Paketsortiermaschine besteht im wesentlichen (vgl. Fig. 1) aus dem Gestell 1, dem endlosen Blechband 2, das an den Enden seiner Bahn über die Trommeln 3 und 4 (Fig. 3) läuft. Die Trommel 4 wird durch den Motor 5 angetrieben. Durch den Motor 5 wird über die Welle der Trommel 4 gleichzeitig die rotierende Speichervorrichtung 6 angetrieben. Das Transportband besteht aus den beiden geradlinigen Trumen 7 und 8, von denen das obere Trum 7 zum Transport der Pakete dient.
  • Das Band 2 besteht aus glattem poliertem Stahl blech od. dgl., da ein anderes Material die Reibungshaftung der Pakete zu sehr erhöhen würde. Das Band 2 ist in seiner Längsrichtung gewalzt, und zwar derart, daß auch die zur Reibungsverminderung erforderliche Politur in der Längsrichtung verläuft. Die Sortierung der Pakete auf dem Band erfolgt jedoch in Querrichtung. Das Band ist nichtmagnetisch, jedoch oxydierbar. Eine besondere, in Verbindung mit Fig. 4 beschriebene Vorrichtung dient zur Erzeugung einer Querpolitur und verhindert die Oxydation des Bandes. Bei der-dargestellten Maschine gemäß der Erfindung hat das Stahlband eine Breite von etwa 40 cm.
  • Das Band gleitet mit seinem oberen Trum auf einem Holztisch, der aber selbstverständlich auch durch entsprechende Rollen etsetzt werden kann.
  • Zu beiden Seiten des oberen geradlinigen Arbeitstrums 7 des Bandes 2 sind Sammelbehälter 9 und 10 angebracht. Diese Behälter sind paarweise symmetrisch zu beiden Seiten des Bandes angeordnet. Die Behälter der gleichen Seite stehen mit geringen Zwischenräumen 36 nebeneinander. In diesen Zwischenräumen 36 befinden sich elektrisch betätigte Druckluftventile 37 mit Blasdüsen 51. Die auf einer Seite befindlichen Elektroventile 37 sind jeweils den Behältern 9 bzw. 10 auf der anderen Seite des Bandes 2 zugeordnet. Die Elektroventile sind an eine Drucklufthanptleitung 20 angeschlossen. Wie bereits erwähnt, genügt ein Luftdruck von 5 kg/cm2, um Pakete bis zu-etwa 20 kg zu sortieren. Die Düsenachsen sind nicht senkrecht zum Band 2, sondern im Winkel gegen die Laufrichtung des Bandes gerichtet, und zwar auf einen Punkt vor der Mitte der Eingangsöffnung 12 des betreffenden Behälters 9 oder 10. Die genaue Richtung der Düsenachsen, die abhängig ist von der Bandgeschwindigkeit, wird experimentell so ermittelt, daß sowohl die leichtesten als auch die schwersten Pakete richtig in die Einwurföffnung 12 des betreffenden Behälters 9 oder 10 kommen, dem die betreffende Blasdüse zugeordnet ist.
  • Am vorderen Ende des Bandes ist ein Platz 38 für die Bedienungsperson vorgesehen. Die Pakete kommen auf dem Tisch 39 vor dem Bedienungssitz 40 an.
  • Selbstverständlich kann an Stelle des Tisches 39 ein an sich bekanntes Transportband verwendet werden.
  • Auf der Tastatur 41 wählt die Bedienungsperson die Nummer des betreffenden Sammelbehälters. Diese Nummer wird in dem Relaiskasten 42 registriert.
  • Die Höhe des Maschinengestells wird durch die Größe der Säcke 31 bestimmt, in die die Pakete zum Postversand sortiert werden. Sie sind am Boden der Behälter 9, 10 angebracht.
  • Die Sammelbehälter 9, 10 sind in Fig. 1 perspektivisch und in Fig. 2 im Schnitt dargestellt. Der obere Teil der Vorderseite dieser Behälter enthält die Eingangsöffnungl2, deren unterer Rand etwa auf der Höhe der Seitenränder des Arbeitstrums 7 des Bandes 2 liegt. Darunter bildet die Vorderwand des Behälters eine Rutsche, die zunächst bei 17 fast senkrecht abfällt und dann in eine leicht geneigte schiefe Ebene 32 übergeht. Die Seitenteile 11 haben eine etwa rechteckige Form. Die unteren Vorderkanten 13 der Seitenwände sind gegenüber der Vertikalebene der Eingangsöffnung leicht zurückgesetzt, um die Befestigung der Behälter 9, 10 am Maschinengestell 1 zu ermöglichen, da das Gestell breiter ist als das Transportband2. Diese Befestigung wird folgendermaßen bewirkt: Die Seitenteile 11 haben an ihrem unteren Rande eine Aussparung 14, in die ein Winkeleisen 15 eingeschweißt ist. Dieses Winkeleisen 15 ruht auf einem Rundeisen 16 auf, das an dem vertikalen Schenkel eines mit dem Maschinengestell verbundenen Winkeleisens befestigt ist und sich auf der ganzen Länge des Gestells 1 entlangzieht. Die abwärts geneigte Vorderseite 17 des Behälters 9 bzw. 10 ist auf dem mit dem Maschinenrahmen fest verbundenen Winkeleisen 19 angeschraubt. An einem mit dem Gestell 1 verbundenen Winkeleisen ist ein aus abgekantetem Blech hergestellter kastenförmiger Kanal 18 befestigt, der die Preßluftleitung 20 enthält.
  • Die Oberseite der Behälter 9, 10 ist mit 21 bezeichnet. An dem oberen Teil der Rückseite der Behälter 9, 10 ist eine Kontroll- und Reinigungstür 23 vorgesehen. Vor dieser Tür sind im Inneren des Behälters 9, 10 ein starkes Tuch 33, Kupferbänder od. dgl. gespannt, die dazu bestimmt sind, den Schwung der leichten Pakete zu dämpfen, die zu stark von der Druckluft beschleunigt worden sind.
  • Die Seitenteile 11 der Behälter9,10 haben etwa dreieckige Ansätze 22. Eine zwischen den dreieckigen seitlichen Ansätzen 22 des Behälters verschwenkbare Tür 24 kann zwei Grenzstellungen einnehmen, und zwar eine vertikale Stellung, wobei der Behälter 9 bzw. 10 geschlossen ist, und eine andere hochgeklappte Außenstellung 24', bei welcher der Behälter 9, 10 geöffnet ist. Durch einen Riegel 25 kann die Tür 24 in beiden Grenzstellungen verriegelt werden. In der Stellung 24' bildet die Tür 24 eine Führungswand für die Pakete. An den Außenseiten der Seitenteile 11 sind die beiden Seitenschenkel eines U-förmigen Rahmens 26 mittels der Lenker 28 schwenkbar angeordnet, deren freie, schnabelförmige Enden34 mit je einer Zahnstange 27 in Eingriff gebracht werden können. An der Unterkante der hinteren Behälterwand ist ein Rundeisen 29 angebracht, das die Form eines etwa 60 Bogengrade umfassenden Ringabschnittes aufweist. Am vorn liegenden Mittelteil des U-Rahmens 29 ist ein Rundeisen 30 von etwa gleicher Form angebracht. Der Rahmen 26 und die Ringabschnitte 29 und 30 bilden das Befestigungssystem für die zu füllenden Postsäcke 31. Wenn die Tür 24 sich in ihrer Stellung 24' befindet, bringt man einen Sack 31 mit der Öffnung nach oben so an, daß der Rand des Sakkes über die Ringabschnitte29 und 30 hinausragt, dann zieht man an dem U-Rahmen 26, um den oberen Rand des Sackes zu spannen,- der nun in hängender Stellung eingespannt bleibt, während der Rahmen 26 jetzt durch die in die Zahnstangen 27 eingerasteten schnabelförmigen Enden seiner Seitenschenkel in gespannter Stellung bleibt. Um den Sack 31 wieder zu entfernen, genügt es, die Vorderseite des Rahmens 26 anzuheben, wobei die abgewinkelten Enden 34 seiner Seitenschenkel aus den Zahnstangen 27 ausrasten und der Sackrand frei wird. Die Ausbildung der Sammelbehälter 9 und 10 gehört nicht zum Umfang der Erfindung.
  • Wenn ein Gegenstand auf das Band 2 gelegt wird, wird er von dem Arbeitstrum 7 mit der Bandgeschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 43 fortbewegt. Kurz nachher unterbricht der aufgelegte Gegenstand den von der Lampe44 auf die Fotozelle 45 gerichteten Lichtstrahl. Der Augenblick des Unterbrechens wird in der Speichervorrichtung 6 (Fig. 3) entsprechend dem durch den Relaiskasten 42 bezeichneten Behälter registriert. Als Speichervorrichtung 6 kann jede allgemein bekannte Art verwendet werden. Man kann z. B. eine Speichervorrichtung mit mehreren Magnetspuren 46 benutzen. Sie muß so viel Spuren haben, wie Elektroventile vorhanden sind. Die Spuren werden in dem Augenblick, wo das Paket an der Zelle 45 vorbeigeht, durch von Gleichstrom gespeiste Registrierköpfe 47 gekennzeichnet und zu dem gewünschten Zeitpunkt durch Leseköpfe48 abgelesen, die durch Relais armaturen gebildet sind. Die Energie des gespeicherten Signals muß groß genug sein, um einen Relais anker anzuziehen. Jeder Kopf 48 ist mit einem Elektroventil 37 verbunden. Diese Speicherart gehört zum Stand der Technik.
  • Für ein einwandfreies Arbeiten des Sortiergerätes müssen die Elektroventile sehr schnell arbeiten (große Ansprechgeschwindigkeit), damit die Luft im Augenblick des Öffnens mit großer Geschwindigkeit ent- weicht, um das Paket vom Band herunterzublasen. In der Praxis haben sich für große Pakete (20 kg) Luftgeschwindigkeiten in der Größenordnung von 300 m/sec als erforderlich erwiesen. Der Reibungskoeffizient des auf dem Band ruhenden Paketes ist größer als der Reibungskoeffizient des auf dem Bande sich bewegenden Paketes. Infolgedessen hat die Dauer des Druckstrahles große Bedeutung. Sie darf nicht zu lange sein, um nicht die Lage des folgenden Paketes zu beeinflussen, sie muß aber auch genügend groß sein, um das Paket in den Behälter hineinzubringen.
  • Das verwendete Elektroventil (Fig. 4) besteht aus einem zweiteiligen Rohr. Durch den unteren Teil 49 kommt die Druckluft an und tritt durch den oberen Teil 50 aus, an dessen Ende die Blasdüse angebracht ist. Zwischen den beiden Teilen des Rohres ist eine Steuerblende 52 angeordnet, die von dem Betätigungsgerät 53 verschoben wird.
  • Die Steuerblende 52 wird durch den anstehenden Luftdruck gegen einen Kunststoffring 54 gedrückt.
  • Dieser Ring deckt das Rohr 50 unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes 55 ab. Die Steuerblende 52 ist mit einer Öffnung 64 versehen, die in der in Fig. 4 dargestellten Stellung (geöffnetes Ventil) mit den beiden Rohrteilen 49 und 50 fluchtet. In der punktiert' dargestellten Stellung ist die Steuerblende nach rechts verschoben, und das Ventil ist geschlossen.
  • Die Blende 52 ist an einem Kolben56 befestigt, der durch die Feder 57 nach rechts gedrückt wird. Die die Feder 57 enthaltende Kammer 58 steht durch die Öffnung 60 mit dem Rohrteil 49 in Verbindung, und wenn die Kammer 58 geschlossen ist, herrscht in ihr der gleiche Druck wie in dem Rohrteil 49. Die Kammer 58 kann mit der Außenluft durch eine Öffnung 65 in Verbindung stehen, die durch eine Ventilklappe 61 gesteuert wird. Die Ventliklappe wird durch einen Tauchelektromagneten 62 gesteuert. Wenn die Spule 63 dieses Elektromagneten durch den zugehörigen Lesekopf 48 mit Strom versorgt wird, wird die Ventilkfappe 61 von ihrem Sitz gehoben, der Druck in der Kammer 58 wird geringer als in dem Rohrteil 49, die Steuerblende 52 wird nach links gezogen, und das Elektroventil öffnet sich.
  • Um die Blasdauer zu regulieren, ist in Serie mit der Spule 63 ein Kreis - bestehend aus dem Potentiometer 66 und dem Kondensator 67 - vorgesehen.
  • Die Blasdauer wird reguliert durch Verstellen des Potentiometers 66. Bei dem dargestellten und besohriebenen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Maschine beträgt die einstellbare Blasdauer etwa 30 bis 90 Millisekunden.
  • Wie bereits erwähnt, hat das Transportband 2 eine in der Längsrichtung verlaufende Politur und keine Querpolitur, und es ist oxydierbar. Um diesem Mangel abzuhelfen und um den Druck der für die Maschine benötigten Druckluft zu vermindern, ist eine ständige Poliervorrichtung für das Band vorgesehen.
  • Diese Vorrichtung ist in Fig. 5 und 5 a dargestellt und befindet sich in der Nähe der Trommel4 vorzugsweise am unteren Trum 8, wodurch verhindert wird, daß die Maschine sehr lang gebaut werden muß.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer zylindrischen Rolle 68 aus Schleifmaterial, oder sie ist mit Filz oder einem ähnlichen Material belegt, das ein Schleifpulver aufnehmen kann. Die Rolle 68 reibt gegen das Stahlband 2 und liegt schräg zum Band und wird von der Welle der Trommel4 über eine Kette und ein Kegelradgetriebe 69 angetrieben. Die Winkelgeschwindigkeit w der Rolle, ihr Radius r und ihre Winkellage a relativ zu der Längsrichtung des Bandes sind so, daß die Umfangsgeschwindigkeit wr der Rolle 68 und die Lineargeschwindigkeitv des Bandes 2 eine Resultierende R quer zum Band 2 ergeben, woraus sich ergibt: v = cor sin a.
  • Unter diesen Bedingungen kann mittels der Rolle 68 eine Transversalpolitur erhalten werden.
  • In Fig. 6 ist das Schaltschema für die Steuerung der Elektroventile bei Verwendung von drei Elektroventilen dargestellt. Die Schaltung ist im stromlosen Zustand dargestellt.
  • Wenn die Lampe 44 nicht von irgendwelchen Gegenständen verdeckt wird, fällt ihr Licht in die Fotozelle 55. Die Fotozelle ist mit einem Relais 70 von großem Widerstand in Serie geschaltet. Wenn in die Zelle Licht einfällt, hat sie nur noch einen sehr geringen Widerstand, und das in Serie liegende Relais 70 wird erregt. Die Stromstärke in dem Relais wird mittels des veränderlichen Widerstandes 71 eingestellt.
  • Um einen Gegenstand beispielsweise in den mittleren Behälter zu befördern, drückt die Bedienungsperson auf den Knopf 72, wodurch das Relais 73 erregt wird, das sich durch seinen Arbeitskontakt 731 und den Arbeitskontakt 701 des Relais 70 hält, das, da die Zelle 45 belichtet wird, erregt ist.
  • Wenn das Paket bei seiner Bewegung den Lichtstrahl 35 unterbricht (Fig. 1) bekommt die Fotozelle 45 einen hohen Widerstand. Das in Serie liegende Relais 70 fällt ab, öffnet seinen Arbeitskontakt 701 und schließt den entsprechenden Ruhekontakt. Das verzögerte Rel'ais 73 bleibt einen kurzen Augenblick nach dem Öffnen des Arbeitskontaktes 701 angezogen.
  • Während dieses Augenblickes wird der Stromkreis des Elektromagneten 47 der Speichervorrichtung 6 durch die Ruhekontakte 701 und den Arbeitskontakt 732 geschlossen. Wenn der Elektromagnet 47 von einem Strom durchflossen wird, wird durch seinen Kern 74 die Magnetspur 46 magnetisiert.
  • Die Magnetisierungszone wird dann mit der synchron mit dem Transportband 2 umlaufenden Trommel 4 mitbewegt. Wenn diese Zone auf der Höhe des Weicheisenkemes 75 des Kontaktes 48 ankommt, wird dieser Kern angezogen, der Kontakt 48 schließt und schließt damit den Stromkreis für das Elektroventil 37. Dieses öffnet die Verbindung zwischen der Hauptdruckluttleitung 20 und dem Mundstück 51, und ein Luftstrom wird auf den zu sortierenden Gegenstand gerichtet.
  • Der Abstand des Kontaktes 48 von dem Elektromagneten des Registrierkopfes47, gemessen auf der Magnetspur 46, wird so eingestellt, daß er dem Weg des Paketes zwischen der Fotozelle 45 und dem Sammelbehälter 10 entspricht, wobei jedoch Verzögerungen, die durch die Gesamtheit der elektromagnetischen Organe, die den Stromkreis der Fig. 6 bilden, entstehen, berücksichtigt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Paketsortiermaschine mit einem Transportband und mit an beiden Seiten desselben angeordneten Sammelbehältern, bei der mittels Druckluft arbeitende elektrisch gesteuerte Abwurfvorrichtungen unter der Steuerung eines mit einer Tastatur und einem Speicher ausgerüsteten Kommandogerätes stehen, dadurch gekennzeichnet, daß als Abwurfvorrichtung jedem Sammelbehälter (9 bzw. 10) eine auf der gegenüberliegenden Seite des Transportbandes (2) angebrachte Druckluftblasdüse (51) mit elektrisch betätigtem Ventil (37) zugeordnet ist, und daß das Transportband (2) aus auf seiner Tragseite poliertem Stahl besteht.
  2. 2. Paketsortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelbehälter (9 bzw. 10) symmetrisch zu beiden Seiten des Transportbandes (2) und die Druckluftblasdüsen (51) zwischen den Sammelbehältern so angeordnet sind, daß Die schräg gegen die Bewegungsrichtung des Transportbandes in Richtung der Öffnungen (2) der zugeordneten Sammelbehälter blasen.
  3. 3. Paketsortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Trum (8) des Transportbandes (2) im Winkel zu diesem eine zusammen mit dem Transportband angetriebene Schleifwalze (68) angeordnet ist, die das Transportband laufend quer zur Bewegungsrichtung poliert. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Drucksohriften: Deutsche Patentschriften Nr. 909 912, 930 982; USA.-Patentschriften Nr. 1 868 894, 2717086.
DEP20636A 1957-05-06 1958-05-06 Paketsortiermaschine Pending DE1127802B (de)

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