DE1131172B - Streckenausbau - Google Patents
StreckenausbauInfo
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- DE1131172B DE1131172B DESCH25493A DESC025493A DE1131172B DE 1131172 B DE1131172 B DE 1131172B DE SCH25493 A DESCH25493 A DE SCH25493A DE SC025493 A DESC025493 A DE SC025493A DE 1131172 B DE1131172 B DE 1131172B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
- Streckenausbau Die Erfindung bezieht sich auf einen Streckenausbau in Bogen- oder Ringform, der aus gewellten, mit Laschen verbundenen Segmenten besteht.
- Es sind Streckenausbauten bekannt, bei denen kurze Segmente nach Art von Rhomben aneinandergefügt werden. Jeder Knotenpunkt erfordert einen Verbindungsteil, der vier Segmentenden aufnehmen muß. Es ist ferner ein Bogenausbau bekannt, der sich aus zwei gewellten Bögen zusammensetzt, die um 180'' um die lotrechte Streckenachse gegeneinander versetzt und an zwei Stellen miteinander verbunden sind und außerdem zwischen beiden ein Vierkanteisen mit Holzkeilen eingeklemmt ist, um die durch das Wellen verlorengegangene Widerstandsfähigkeit wieder zu erhöhen. Eine Verbindung zu den benachbarten Streckenbogen ist nicht vorhanden. Durch diese Wellung, besser gesagt, durch die schwache Durchbiegung des Firstenprofils soll eine Verformung der Segmente durch den Gebirgsdruck gelenkt werden. Diese Ausführung leistet daher der Verformung Vorschub. In einem weiteren bekannten Ausbau sind zwischen zwei geraden U-Eisen wellenförmig gelegte Federblätter angeordnet, um dem Ausbau eine Nachgiebigkeit gegenüber dem Gebirgsdruck zu verleihen.
- Die Erfindung geht davon aus, unter Beibehaltung der bisher üblichen Segmentlängen einen Maschenausbau zu verwirklichen, bei dem die Segmente sich auch in Knotenpunkten berühren, zu ihrer Vereinigung jedoch lediglich geeignete geformte Laschen benutzt werden, deren Herstellung billiger und deren Handhabung einfacher ist. Zu diesem Zweck ist jedes Segment mehrmals beiderseits seitlich ausgebogen, und jeder Bogengipfel ist mit dem benachbarten Ausbau verbunden. - Die Verbindung erfolgt durch Laschen. Die Stöße der Segmente sind von Ausbau zu Ausbau gegeneinander versetzt, und zwar rückt z. B. beim Ringausbau bei einfachem Aneinanderreihen der Segmente der Stoß von Ausbau zu Ausbau jeweils um eine Verbindungsstelle weiter. Soll der Stoß in die Mitte zwischen zwei Stöße des anliegenden Ausbaus verlegt werden, so werden die Segmente bei jedem zweiten Ausbau um 180° gewendet. Auf diese Weise ist es möglich, sämtlichen Segmenten die gleiche Form zu geben, d. h. zu ihrer Herstellung nur eine Vorrichtung zu benötigen.
- Die Verbindungslaschen können der Ohrenlasche ähneln und vorzugsweise einen dritten mittleren Teil aufnehmen, der sich der Form des Zwischenraumes zwischen den zu verbindenden Profilen anpaßt, wobei dies Mittelteil gesondert, lösbar oder mit einer Laschenhälfte fest verbunden sein kann. Wenn z.:B. zwei I-Profile verbunden werden, wird das Mittelteil der Laschen ebenfalls I-förmig mit abfallenden äußeren Flanschflächen zur Anpassung an die inneren Flanschflächen der Ausbausegmentprofile ausgebildet sein. Es erhält einen Halt durch Vorsprünge an den Stellen der Laschenschrauben, deren Schaft in passenden Ausnehmungen in den Vorsprüngen teilweise umfaßt wird. Zwischen Rinnenprofilen kann dieses Mittelteil eine Dreieck-ähnliche Form erhalten.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Vorderansicht eines Ausbaubogens gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Draufsicht auf einen Bogenausbau nach Abb.1. Abb. 3 linke Hälfte eine Draufsicht und rechte Hälfte einen Querschnitt einer Laschenverbindung (nach Linie 111-III der Abb. 4), Abb. 4 linke Hälfte eine Seitenansicht, rechte Hälfte einen lotrechten Schnitt durch eine Laschenverbindung nach Abb. 3, Abb.5 einen Querschnitt durch eine Laschenverbindung gemäß der Erfindung an einem Ausbau mit I-Profilen.
- In den Abbildungen sind mit 1 die Ausbausegmente bezeichnet, die in der Abbildung 1 z. B. auf Fußstützen 2 als Bogenausbau aufgesetzt sind. Die einzelnen Segmente 1 sind z. B. in dem dargestellten Ausbau viermal seitlich ausgebogen, wobei eine Ausbiegung halbiert an beiden Enden verteilt angeordnet ist. In Abb. 2 ist ein Segment durch eine gestrichelte Linie umrandet. Die Segmente werden durch die Verbindungslaschen 3 miteinander an ihren Berührungspunkten verbunden. Bei einem I-förmigen Ausbauprofil sind in den Verbindungspunkten zu den Laschen 3 noch ein Mittelteil 4 eingesetzt, das der Form des Zwischenraumes zwischen den Profilen angepaßt ist und eine feste Verbindung sichert. Es kann z. B., wie dargestellt, als mit den Laschen unverbundenes Teil eingesetzt sein und wird dann z. B. an seinem Platz gehalten durch die Schäfte der Laschenschrauben 6, die in Ausnehmungen von am Mittelteil angebrachten Vorsprüngen 5 eingreifen und so eine Längsverschiebung des Mittelteiles verhindern.
- Selbstverständlich wird es auch Profilausbildungen geben, bei denen ein Mittelteil überflüssig ist und nur die Laschen die Verbindung herstellen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Streckenausbau in Bogen- oder Ringform, der aus gewellten, mit Laschen verbundenen Segmenten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an einem aus mehreren fortlaufend angeordneten, gewellten Segmenten (1) gebildeten Ausbau jeder Wellenberg und jedes Wellental der Segmente mit dem benachbarten Ausbausegment durch Laschen (3) verbunden ist, so daß ein wabenförmiger, jede Belastung auf mehrere Ringe oder Bögen verteilender"Ausbau entsteht.
- 2. Streckenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stöße der Segmente (1) in nebeneinander stehenden Ausbauten gegeneinander versetzt angeordnet sind.
- 3. Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslaschen (3) mit einem dem Zwischenraum der benachbarten Ausbauprofile angepaßten Mittelteil (4) fest oder lösbar verbunden sind.
- 4. Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, insbesondere für I-förmige Ausbauprofile, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil (4) I-förmigen Querschnitt aufweist und an den Stellen der Laschenschrauben (6) Vorsprünge (5) besitzt, in denen eine Ausnehmung die Laschenschrauben teilweise umfaßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 497 706, 647 248, 916284.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH25493A DE1131172B (de) | 1959-02-10 | 1959-02-10 | Streckenausbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH25493A DE1131172B (de) | 1959-02-10 | 1959-02-10 | Streckenausbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1131172B true DE1131172B (de) | 1962-06-14 |
Family
ID=7430169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH25493A Pending DE1131172B (de) | 1959-02-10 | 1959-02-10 | Streckenausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1131172B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1762698A1 (de) * | 2005-09-08 | 2007-03-14 | Amberg Engineering AG | Nachgiebigkeitselement für einen Untertageraum |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE497706C (de) * | 1929-01-25 | 1930-05-12 | Richard Thiemann | Ausbauteil, insbesondere fuer Strecken, bestehend aus zwei oder mehreren sich gegenueberliegenden, einen Traeger bildenden Profileisen |
| DE647248C (de) * | 1935-01-13 | 1937-06-30 | Hermann Schwarz Komm Ges | Aus zwei wellenfoermigen, nebeneinanderliegenden und miteinander verbundenen Traegern bestehendes Segment eines bogenfoermigen Grubenausbaurahmens |
| DE916284C (de) * | 1949-11-08 | 1954-08-09 | Therese Pfeffer | Traegerprofil mit Verfestigung gegen schraeg einwirkende und verdrehende Kraefte |
-
1959
- 1959-02-10 DE DESCH25493A patent/DE1131172B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE497706C (de) * | 1929-01-25 | 1930-05-12 | Richard Thiemann | Ausbauteil, insbesondere fuer Strecken, bestehend aus zwei oder mehreren sich gegenueberliegenden, einen Traeger bildenden Profileisen |
| DE647248C (de) * | 1935-01-13 | 1937-06-30 | Hermann Schwarz Komm Ges | Aus zwei wellenfoermigen, nebeneinanderliegenden und miteinander verbundenen Traegern bestehendes Segment eines bogenfoermigen Grubenausbaurahmens |
| DE916284C (de) * | 1949-11-08 | 1954-08-09 | Therese Pfeffer | Traegerprofil mit Verfestigung gegen schraeg einwirkende und verdrehende Kraefte |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1762698A1 (de) * | 2005-09-08 | 2007-03-14 | Amberg Engineering AG | Nachgiebigkeitselement für einen Untertageraum |
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