DE1133862B - Schneidemaschine - Google Patents

Schneidemaschine

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Publication number
DE1133862B
DE1133862B DEZ8979A DEZ0008979A DE1133862B DE 1133862 B DE1133862 B DE 1133862B DE Z8979 A DEZ8979 A DE Z8979A DE Z0008979 A DEZ0008979 A DE Z0008979A DE 1133862 B DE1133862 B DE 1133862B
Authority
DE
Germany
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knife
scraper
holder
support surface
cut
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Pending
Application number
DEZ8979A
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English (en)
Inventor
Friedrich Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZASSENHAUS FA ROBERT
Original Assignee
ZASSENHAUS FA ROBERT
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Publication date
Application filed by ZASSENHAUS FA ROBERT filed Critical ZASSENHAUS FA ROBERT
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Publication of DE1133862B publication Critical patent/DE1133862B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08—Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • B26D7/088—Means for treating work or cutting member to facilitate cutting by cleaning or lubricating

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

INTERNAT. KL. A 47 j
DEUTSCHES
PATENTAMT
Z 8979 X/34b
ANMELDETAG: 21. SEPTEMBER 1961
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 26. JULI 1962
Es sind Schneidemaschinen für Brot, Aufschnitt od. dgl. bekannt, bei denen ein Rundmesser über der Grundplatte der Maschine angeordnet ist, wobei die Grundplatte mit einer Nut oder einem Schlitz versehen ist, in die das Rundmesser mit seinem unteren Teil hineinragt. Bei derartigen Maschinen hat man in die Grundplatte eine Kunststoffleiste eingebettet, welche auf der Abwurfseite des Messers als Abstreifer an dem Messer anliegt. Während auf der Zuführungsseite des Messers das Schneidgut verhältnis- ίο mäßig fest an der Messerfläche anliegend an dem Messer vorbeigeschoben wird, wird die Abwurfseite des Messers nur lose von den abgeschnittenen Scheiben berührt, so daß sich an dieser Seite des Messers beim Schneiden von weichem Schneidgut, wie z. B. Käse oder Wurst, Schneidgutreste auf dem Messer ansetzen, die von dem vorgenannten Abstreifer entfernt werden sollen. Statt der vorgenannten Leiste hat man auch etwa runde Stopfen als Abstreifer nicht seitlich des Messers, sondern vor dem Messer in die Grundplatte eingelassen, wobei der Stopfen mit einem Schlitz versehen ist, durch den die Messerschneide hindurchgleitet. Schneidemaschinen, bei denen das Messer lediglich in einen entsprechend breiten Schlitz der Grundplatte eintaucht, besitzen auch den Nachteil, daß krümeliges Schneidgut auf seiner Unterseite zerbröckelt wird und daß sich Krümel in dem breiten Schlitz ansammeln. Beim Schneiden von weicher Wurst wird die Pelle auf der Unterseite der Wurst nicht von dem Messer durchgeschnitten, sondern in den breiten Schlitz hineingedrückt, so daß auf der Unterseite der Wurst ein immer breiter werdender Lappen entsteht, und man muß die Wurst jeweils nach dem Abschneiden einer Scheibe etwas drehen, um die Bildung solcher Lappen zu verhüten. Auch dieser Nachteil wird durch Abstreifer der obengenannten Art vermieden, wenn der Abstreifer dicht an der Schneide anliegt und auf diese Weise den Schlitz in der Grundplatte an der Stelle, an der die Messerschneide in die Grundplatte eintaucht, genügend verengt.
Schneidemaschinen mit einem Abstreifer besitzen sonach den Vorteil, daß die Mitnahme von Schneidgutteilchen durch das Messer und die Ablagerung dieser Teilchen in dem Schlitz der Grundplatte und vor allen Dingen im Messerträger oder Messergehäuse und die daraus herrührende Entstehung von Verwesungs- oder Fäulnisprodukten an den vorgenannten Stellen vermieden wird. Sofern die Oberfläche der Grundplatte zugleich als Auflagefläche dient, auf der das Schneidgut hin- und hergesehoben wird, besitzen die Maschinen den weiteren Vorteil, daß das Zerbröckeln von Schneidgut vermieden wird und daß vor Schneidemaschine
Anmelder:
Fa. Robert Zassenhaus, Schwelm (Westf.)
Friedrich Schmidt, Schwelm (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
allen Dingen bei Wurst die PeIe auf dem ganzen Umfang der Wurst durchgeschnitten wird.
Es sind nun Maschinen bekannt, bei denen das Schneidgut nicht auf der Grundplatte hin- und hergeschoben wird, sondern auf einem Schlitten ruhend an dem Messer vorbeigeschoben wird. Die Auflagefläche für das Schneidgut, die hierbei von der Oberfläche des auf der Grundplatte geführten Schlittens gebildet wird, liegt also höher als die Oberfläche der Grundplatte auf der Abwurfseite des Messers, so daß das Schneidgut auf dieser Seite keine bis dicht an das Messer heranreichende Unterstützung erfahrt und daher in der oben beschriebenen Weise zerkrümelt oder aber beim Schneiden weicher Wurst die Pelle nicht mehr vollständig durchgeschnitten wird. Die gleichen Nachteile treten bei Maschinen auf, bei denen die Auflagefläche für das Schneidgut höhenverstellbar ist. Bei Maschinen, bei denen das Rundmesser nicht über der Grundplatte, sondern seitlich der Grundplatte angeordnet ist, tritt noch der Nachteil hinzu, daß die Anbringung der bekannten Abstreifer auf der Abwurfseite des Messers nicht möglich ist, so daß bei solchen Maschinen Schneidgutteilchen in den Messerträger oder das Messergehäuse mitgenommen und dort abgelagert werden können. Die vorstehend beschriebenen Nachteile der vorgenannten Maschinen beruhen also auf dem al diesen Maschinen gemeinsamen Merkmal, daß das Rundmesser nicht über einer ebenen Auflagefläche angeordnet ist und in diese eintaucht, wobei die ebene Auflagefläche auf der einen Seite der Zuführung des Schneidgutes und auf der anderen Seite des Messers der Aufnahme der abgeschnittenen Scheiben dient, sondern daß bei diesen Maschinen das Rundmesser seitücb der Auflagefläche für das zugeführte Schneid-
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gut angeordnet ist, wobei dann auf der Abwurfseite des Messers eine tiefer angeordnete Auffangplatte od. dgl. angeordnet sein kann oder auch vollständig fehlen kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche Schneidemaschine für Brot, Aufschnitt od. dgl. mit einem seitlich der Auflagefläche für das Schneidgut angeordneten Rundmesser. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen Nachteile der bekannten Maschinen dieser Art zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen auf der Abwurfseite des Rundmessers angeordneten und einen an sich bekannten Abstreifer tragenden Halter, der den der Schneidenform des Rundmessers angepaßten Abstreifer an der Abwurfseite federnd gegen das Rundmesser, insbesondere dessen Schneide, andrückt und herabklappbar ist, wobei in der hochgeklappten Stellung des Halters die Oberkante des Abstreifers in Höhe der Auflagefläche liegt und in der herabgeklappten Stellung des Halters die Messerschneide und der Abstreifer für eine Reinigung zugänglich sind.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Schneidgut auf beiden Seiten des Rundmessers, bis dicht an die Schneide heran unterstützt wird und ein Zerbröckeln von krümeligem Schneidgut oder ein Zerreißen von Wurstpelle vermieden wird Ferner wird erreicht, daß Sdhneidgutteilchen abgestreift und nicht von dem Messer mitgenommen werden. Der federnde Andruck des Abstreifer« hat überdies gegenüber den bekannten Abstreif ern den Vorteil, daß Beschädigungen an dem Messer oder an dem Abstreifer oder ein schneller Verschleiß des Abstreifers vermieden werden, die bei den bekannten Vorrichtungen dadurch eintreten können, daß das dünne Rundmesser keine absolut ebene Scheibe ist. Denn in fast allen Fällen schlägt das Messer beim Lauf ein wenig, da ein Verzug bei der Herstelung des Messers naturgemäß nicht zu vermeiden ist. Dieser Verzug ist auch durch ein gutes Richten der Messerscheibe nicht ganz zu vermeiden. Ein starrer Abstreifer würde zwischen sich und dem Messer an dem größten Teil des Messerumfanges einen Schlitz offenlassen, und die erwünschte Wirkung des Abstreif ers würde somit nicht eintreten. Die dünne Pelle einer Wurst z. B. wird in den Schlitz hereingezogen. Die Herabkläppbarkeit des Halters mit dem Abstreifer ermöglicht ein leichtes Auswechseln des Rundmessers und macht vor allen Dingen das Messer und den Abstreifer für eine leichte Reinigung zugänglich.
Bei Schneidemaschinen mit einer höhenverstellbaren Auflagefläche werden der Halter und der Abstreifer in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung derart angeordnet, daß in der hochgeklappten Stellung des Halters die Oberkante des Abstreifers in Höhe der Auflagefläche in deren hochgestellter Lage liegt und daß in der 'herabgeklappten Stellung des Halters der Abstreifer nicht über die Auflagefläche in deren tiefer Lage vorsteht. Auf diese Weise werden beim Schneiden von weichem oder bröckeligem Schneidgut, wobei die Auflagefläche hochgestellt wird, alle Vorteile des Abstreifers erreicht. Beim Schneiden von großem Schineidgut, wie z.B. Brot, kann die Auflagefläche abgesenkt werden, wobei ein Abstreifer nicht benötigt wird und der mit dem Halter herabgeklappte Abstreifer dem Schneidgut auf der Abwurfseite des Messers nicht im Wege steht.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine erfindungsgemäß ausgestaltete elektrische Schneidemaschine dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die Maschine auf der Abwurfseite des Messers in Ansicht,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Schneidemaschine,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 mit dem Halter und dem Abstreifer in Arbeitsstellung,
Fig. 4 den gleichen Querschnitt mit herabgeklapptem Abstreifer.
Die Schneidemaschine besitzt eine Grundplatte 1 mit einem Messerträger 2 für ein Rundmesser 3, dessen Schneide, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bis auf die notwendige freie Schneidzone von dem Messerträger abgedeckt wird. Der Messerträger 2 dient zugleich als Gehäuse für einen das Messer antreibenden Elektromotor. Ferner ist auf der Grundplatte 1 eine Anlegeplatte 4 mit einer Verstellvorrichtung 5 zur Einstellung der Scheibendicke angeordnet. Ein auf der Grundplatte verschiebbarer Schlitten 6 zur Aufnahme des Schneidgutes reicht auf der Zuführseite bis dicht an das Messer 3 heran, welches seitlich der von der Oberfläche des Schlittens 6 gebildeten Auflagefläche 7 für das Sohneidgut und auch seitlich der Grundplatte 1 angeordnet ist.
Auf der Abwurfseite des Rundmessers ist ein Halter 8 für einen Abstreifer 9 angeordnet, der in seiner Form der Schneidenform des Rundmessers 3 angepaßt ist. Der Abstreifer wird vorzugsweise aus einem weichen Material, z. B. aus einem Kunststoff oder aus Holz, hergestellt. Der Halter 8 greift mit seinem unteren Ende von unten her in ein Lagerstück 10, gegen das er von einer Feder 11 angedrückt wird, so daß das obere, den Abstreifer 9 tragende Ende des Halters 8 den Abstreifer 9 auf der Abwurfseite federnd gegen das Rundmesser 3 und insbesondere gegen dessen Schneide andrückt. In dieser Arbeitsstellung (Fig. 1, 2 und 3) liegt die Oberkante des Abstreif ers 9 in Höhe der Auflagefläche? (Fig. 3). Aus dieser hochgeklappten Stellung kann der Halter 8 mit dem Abstreifer 9 herabgeW'appt werden (Fig. 4), wobei die Feder 11, nachdem bei der Drehung ein Totpunkt überschritten worden ist, den Halter in der herabgeklappten Stellung festhält. In dieser Stellung ist der Halter 8 mit dem Abstreifer 9 für die Reinigung zugänglich. Ferner kann in dieser Stellung zum Schneiden von großem Schneidgut, ζ. Β. Brot, der Schlitten 6 von der Maschine abgenommen oder um seine Füfairungsstange abgeklappt werden, so daß nunmehr die Oberfläche der Grundplatte 1 als Auflagefläche für das Schneidgut dient, wobei der tiefer als die Oberfläche der Grundplatte liegende Abstreifer 9 das Schneidgut auf der Abwurfseite der Maschine nicht behindert (Fig. 4).

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schneidemaschine für Brot, Aufschnitt od. dgl. mit einem seitlich der Auflagefläche für das Schneidgut angeordneten Rundmesser, gekenn zeichnet durch einen auf der Abwurfseite des Rundmessers (3) angeordneten und einen an sich bekannten Abstreifer (9) tragenden Halter (8), der den der Sahneidenform des Rundmessers (3) angepaßten Abstreifer (9) an der Abwurfseite federnd gegen das Rundmesser, insbesondere dessen Schneide, andrückt und herabklappbar ist, wobei in der hochgeklappten Stellung des Halters (8) die
Oberkante des Abstredf ers (9) in Höhe der Auflagefläche (7) liegt und in der herabklappbaren Stellung des Halters (8) die Messerschneide und der Abstreifer (9) für eine Reinigung zugänglich sind.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1 mit einer höhenverstelbaren Auflagefläche, dadurch ge
kennzeichnet, daß in der hochgeklappten Stellung des Halters (8) die Oberkante des Abstreifers (9) in Höhe der Aufgaefläche (7) in ihrer hochgestellten Lage liegt und daß in der herabgeklappten Stellung des Halters (8) der Abstreifer (9) nicht über die Auflagefläche (1) in ihrer tiefen Lage vorsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 627/15 7.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995032846A1 (de) * 1994-05-26 1995-12-07 Bizerba Gmbh & Co. Kg Abstreifer für eine schneidemaschine zum schneiden von nahrungsmitteln
DE102008024437A1 (de) * 2008-05-14 2009-11-19 Bizerba Gmbh & Co. Kg Lebensmittel-Schneidemaschine

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