DE1146301B - Schneidemaschine zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte - Google Patents

Schneidemaschine zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte

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DE1146301B
DE1146301B DEB63837A DEB0063837A DE1146301B DE 1146301 B DE1146301 B DE 1146301B DE B63837 A DEB63837 A DE B63837A DE B0063837 A DEB0063837 A DE B0063837A DE 1146301 B DE1146301 B DE 1146301B
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knife
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grinding
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Hans J Ross
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BOTSCH GEB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/22Arrangement of knife sharpening devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

BiPLiOPiSK
0""OvUiSC
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. MÄRZ 1963
Bekanntlich sind Schneidemaschinen zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte wie Futterpflanzen, Stroh usw. mit Messern verschiedenster Form und Befestigungsweise ausgerüstet. Die Schneideeinrichtung ist meist dergestalt ausgebildet, daß sich ein oder mehrere zentrisch um eine Welle angeordnete Messer an einer feststehenden, jedoch nicht sohärfbaren Gegenschneide vorbeibewegen, während das Schneidegut in getrocknetem oder frischem Zustand durch hier nicht näher zu erläuternde Einzugsorgane über die Gegenschneide den umlaufenden Messern entgegengeführt und' in einstellbaren Längen geschnitten werden kann. Die Schnittgüte bzw. die gleichmäßige Länge des Schnittgutes ist sowohl abhängig von der Entfernung, mit der sich die Messer an der Gegenscihneide vorbeibewegen, als auch von dem Zustand der Schärfe der Messer selbst. Auch der Kraftaufwand zum Schneiden des Gutes ist wesentlich von diesen beiden Faktoren abhängig, und so wirkt sich letzten Endes die Wartung dieser Maschinen entscheidend auf Schnittgut« und Kraftbedarf aus.
Normalerweise — besonders bei Scheibenradhäcksfern — sind die Messer zum' Schärfen abzunehmen und werden danach mittels Stellschrauben in richtigem Abstand von der Gegenschneide einzeln wieder angeschraubt. Dieser Arbeitsvorgang ist zeitraubend und erfordert eine gewisse Sorgfalt. Aus erklärlichem Grunde wird diese Arbeit als wenig angenehm empfunden. Erschwerend kommt hinzu, daß das Schärfen je nach Vorhandensein von Fremdkörpern, wie Steine, Erde usw., in kurzen Zeitabständen erforderlich wird und dadurch einen verhältnismäßig hohen Anteil an der rein produktiven Arbeitszeit darstellt. Es ist durch Anwendung verschiedener Methoden, z. B. durch. Schleifen mittels kleiner elektrischer Schleifgeräte od. dgl. versucht worden, das lästige Demontieren der Messer zu umgehen, aber diese Methoden sind bislang nur Hilfsmittel geblieben.
Es ist üblich, bei Schneidemaschinen, deren Messer peripher an der Messerhalterscheibe angebracht sind und deshalb an allen Stellen gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen, wie z.B. bei Trommelhäckslern, die Schneidewerkzeuge mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit an feststehenden Schleifkörpern vorbeirotieren zu lassen und so einen Schleifvorgang herbeizuführen. Diese Methode kann jedoch wegen der verschieden hohen Umfangsgeschwindigkeit, mit der sich die einzelnen Punkte der Schneidkante von Messern an einem stillstehenden Schleif körpor vorbeibewegen, nicht für Scheibenradhäcksler
Schneidemaschine zum Zerkleinern
landwirtschaftlicher Produkte
Anmelder:
Gebrüder Botsch, Bad Rappenau (Bad.)
Hans J. Roß, Schrozberg,
ist als Erfinder genannt worden
zur Verwendung kommen. Es wäre in diesem Falle erforderlich, die Umfangsgeschwindigkeit der Messer an den einzelnen Punkten gleich hoch zu halten, was sich normalerweise bei verschiedenem Messerdurchmesser nicht erreichen läßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schleifen der Messer auch 'bei Scheibenradhäckslem oder bei ähnlichen Schneidemaschinen mit geringstem Arbeits- und Zeitaufwand vornehmen zu können, und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß eine auch während des Betriebes der Maschine in dieser verbleibende antreibbare Schleifscheibe in das Messergehäuse auf der Seite der Gegenschneide eingebaut ist und Mittel vorgesehen sind, die Schleifscheibe wahlweise zum Schleifen der Messer mit diesen in Berührung oder außer Berührung zu bringen.
Da das Schleifen der Messer bei umlaufender Schleifscheibe erfolgt, wobei diese mit verhältnismäßig hoher Drehzahl angetrieben werden kann, ist es möglich, auch in diesem Falle das Schleifen der Messer mit verhältnismäßig gleicher Relativgeschwindigkeit zwischen Schleifscheibe und Messer vorzunehmen. Der umständliche Ausbau der Messer und ihr Schleifen außerhalb der Maschine an einer Schleifscheibe kommt in Fortfall, ebenso wie der Wiedereinbau und die Notwendigkeit eines Neuausrichtens der nachgeschliffenen Messer. Das Schleifen der Messer kann jederzeit nach Bedarf vorgenommen werden. Es ist z. B. lediglich notwendig, die Förderung des zu schneidenden Gutes zu unterbrechen und durch entsprechende Relativbewegung der Messer einerseits und der Schleifscheibe andererseits diese zwecks Schleifens der Messer durch die umlaufende Schleifscheibe in Berührung zu bringen.
Vorzugsweise sind zu diesem Zweck sowohl die
Messerscheibe bzw. der Messerarm als auch die zur
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Schneidkante der Messer und der Gegensohneide
planparallel eingestellte Schleifscheibe axial verschiebbar gelagert. Es können also die Messer-zunächst aus dem Bereich der Gegenschneide entfernt
werden, worauf die Schleifscheibe zum Schleifen der
Messer axial verschoben werden kann. Vorzugsweise
wird hierbei gleichzeitig der Antrieb des Einzuges
zum Fördern des zu schneidenden Gutes selbsttätig
unterbrochen und die Messerscheibe bzw. der Messerarm auf kleinere Umlaufgeschwindigkeit eingestellt. 10 noch ein Zapfwellenänschluß od. dgl. umgelegt oder Die Schleifscheibe kann, abgesehen von ihrer gelöst werden müssen. Gleichzeitig kann über ein axialen Versohiebbarkeit, stationär im Maschinen- Wechselgetriebe auf die niedere Drehzahlstufe der gehäuse gelagert sein. Der Durchmesser der Schleif- MesserEadwele umgeschaltet werden. Auch kann scheibe ist in diesem Falle größer als die radiale Er- durch entsprechende Kupplungen die Einzugsvorrichstreckung der Messer, wobei die Schleifscheiiibe derart i5 tung oder die Trommel zur Aufnahme des Schnittmit Bezug auf die Messerscheibe oder den Messer- gutes abgeschaltet bzw. stillgelegt werden, arm angeordnet ist, daß beim Umlauf der Messer
durch Zugmaschinen erfolgen kann. Da in letzterem Falle die hierfür geeigneten Einrichtungen wie Riemenscheibe oder Zapfwelle, z. B. eine Gelenkwelle, ohnehin vorhanden sind, können besondere, zusätzliche Antriebsmittel weitgehend vermieden werden. Durch entsprechende Anordnung der Antriebsmittel bzw. Kupplungen läßt sich ohne weiteres erreichen, daß beim Umschalten von Schneidebetrieb auf Schleifbetrieb weder Riemen noch Zahnräder
35
scheibe oder des Messerarmes die Sohneidnäche eines Messers aufeinanderfolgend über ihre ganze radiale Länge geschliffen wird. ao
Der Schleifkörper der Schleifscheibe ist zweckmäßig kreisringförmig ausgebildet. Die erforderliche * Schleif geschwindigkeit, mit welcher Messer und Schleifkörper aneinander vorbei eilen, wird durch entsprechende Umfangsgeschwindigkeit des letzteren hervorgerufen, während sich die Messer selbst nur mit sehr kleiner Geschwindigkeit bewegen, so daß die Berührung jeden Punktes des Sdhleifkörpers mit jedem Punkt der parallel zur Gegenschneide bzw. zur Schleifscheibe stehenden Schleifflächen (Waten) der Messer gewährleistet ist, wie dies Voraussetzung eines jeglichen maßhaltigen Sohleifvorganges ist.
Mit einer parallelen Einstellung von Schleifscheibe zu Gegenschneide und von beiden senkrecht zur Messerradachse ist ohne weiteres auch der erforderliche über die ganze Messerlänge gleichbleibende Abstand der Sohneidewerkzeuge von der Gegenschneide bedingt und gewährleistet, so daß durch die vorgesehene axiale Verschiebemöglichkeit der Messerradwelle eine einfache und vor allem zuverlässige maßhaltige Entfernungseinstellung zwischen Messer und Gegenschneide erreicht wird. Es kann hierbei sowohl die Schleifscheibe gegen die Messer zu bewegt werden, als auch umgekehrt die die Messer tragende WeHe gegen die rotierende Schleifscheibe. Zweckmäßig kann auch die Möglichkeit vorgesehen werden, Schleifscheibe und Messerwelle sowie Gegenschneide durch einmaliges Einregulieren mittels Stellschrauben für immer in entsprechend genaue Stellung zueinander zu bringen.
Dadurch, daß die Erfindung ein Schleifen von Schleifflächen erlaubt, welche außerhalb, also auf der Seite der feststehenden Gegenschneide liegen, wird gegenüber Messern mit innenliegender Schleiffläche
Durch die Erfindung ergeben sich somit insbesondere folgende Vorteile:
1. Durch den Einbau der Schleif scheibe in das Masehinengehäuse kann, insbesondere in Verbindung mit dem gemeinsamen Antrieb und der relativen axialen. Verschiebbarikeit der Schleifscheibe ziur MesserradweJle, das Schleifen jederzeit und je nach Bedarf, z. B. durch einfaches Umlegen nur eines einzigen Hebels, vorgenommen werden. Die Schleifscheibe ist jederzeit betriebsbereit.
2. Infolge der gleichbleibenden Winkellage zwi- :■ sehen Schleifscheibe und Messerradscheifoe
od. dgl. ist der Montagewinkel bzw. der Watenwinkel auch bei abgenutzten Messern für immer fixiert und unveränderlich, so daß die damit : verbundene SchnittquaJitat stets die gleiche bleibt.
3. Ein jedesmaliges Ab- und wieder Anschrauben der Messer zum Schleifen derselben einschließlich der bisher üblichen EinsteBung des Abstaindes zwischen Messer und Gegenschneide entfällt, so daß ein An- und Abschrauben der Messer sich auf die selten vorkommende Demontage bei Beuch bzw. beim Einbau neuer Messer beschränkt.
4. Auch bei Anordnung beliebig vieler Messer auf der Messerscheibe kann durch 'axiale Verstelunig der Messerwelle der Abstand zwischen den Messern und der Gegenschneide für sämtliche Messer momentan eingestellt werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels zu entnehmen. Hierbei zeigt
Abb. 1 eine schemätische Darstellung des Antriebes der Schneidemaschine einschließlich des Antriebes der Schleifscheibe,
Abb. 2 eine schemätische Vorderansicht des der Vorteil erzielt, daß eine nachträgliche genaue 55 Messerrades einschließlich Schleifscheibeniantrieb, Fixierung des Abstandes der Messer von der Gegen- Abb. 3 eine die bisherige Art der Messernach
schneide in Fortfall kommt. Auch ist ein konstanter Watenwinkel bzw. Gesamtanstellwinkel der Messer, der für eine gute Schneidwirkung erforderlich ist, ist gewährleistet. Weiterhin ist es möglich, dieser Messeranordnung den jeweils günstigsten Sohnittwinkel, d.h. den Winkel zwischen Messerschneide und Schneidtegut (Messerkrümmung) zuzuordnen.
In einfacher Weise kann die Schleifscheibe durch
den zum Antrieb der Schneidemaschine dienenden 65 Schleppers aus. Motor, in der Regel durch einen Elektromotor < ,. Die Messercadwelle 1 trägt das MesseOTad 7 mit od. dgl., angetrieben werden, während bei fahrenden den Messern 6, welche bei Antrieb de*1 Messerrad-Masohinen, wie Feldhäckslern od. dgl., der Antrieb welle 1 an einer Gegenschneide 20 vorbeigefühct
g
stellung erläuternde Darstellung,
Abb. 4 eine die erfindungsgemäße Art der Messernachsifcellung erläuternde Darstellung.
In Abb. 1 ist mit 1 die Messeiradweie; mit 2 eine Vorgelegewelle und mit 3 die Schleif Scheibenwelle bezeichnet. Der Antrieb erfolgt durch einen Elektromotor 4 oder — bei fahrbaren Maschinen — durch Gelenkwelle 5 von der Zapfwelle eines
eine
werden. Das zu schneidende Gut wird durch eine Einzugsvorrichtung 18 mit angetriebener Trommel od. dgl. der Gegenschneide 20 zugefördert.
Die Vorgelegewelle 2 ist in Lagern 22, 23, 24 im Maschinengehäuse gelagert und kann durch einen Handhebel, dessen Bewegung bei 21 angedeutet ist, axial verschoben werden. Mit dem Elektromotor 4 steht die Vorgelegewelle 2 durch einen Riementrieb 4 a in Antriebsverbindung. Ein durch die Kupplung nach rechts verschoben, bis sich Schleifscheibe 17 und Messer 6 berühren und damit der eigentliche Schleifvorgang beginnt.
Nach Abschluß des Schleif ens wird die Schleifscheibe 17 wieder hinter die Ebene der Gegenschneide 20 2Mrückgenomrnen und die Welle 1 so weit nach links verschoben, bis der gewünschte Abstand zwischen Messer 6 und der Gegenschneide 20 bzw. eine leichte Berührung zwischen den Messern 6
10 aibkuppelbarer Riementrieb 11 verbindet die Vor- io und der Schneide 20 hergestellt ist. Danach wird die gelegewelle des weiteren mit der Messerradwelle 1, Vorgelegewelle wieder nach rechts in ihre alte Lage die ebenfalls, zusammen mit dem Messerrad 7 und
den Messern 6, axial verschiebbar gelagert ist. Mit
der Kupplung 10 ist ein Zahnrad 8 verbunden, welgebracht, so daß der normale Schneidebetrieb fortgesetzt werden kann.
Zwischen Messer 6 und Schleifscheibe 17 befindet
ches beim Ausrücken der Kupplung 10 mit einem 15 sich zweckmäßig ein nicht gezeigter Deckel, mit dem
Zahnrad 9 des Untersetzungsgetriebes 8, 9, 13, 12 in die Öffnung für die Schleifscheibe im Messerrad-
Eingrifi gebracht
Messerradwelle 1
werden kann, derart, daß die über das Untersetzungswechselgetriebe 8, 9, 13, 12 sowie über den Riementrieb 11, dessen eine Riemenscheibe mit dem Zahnrad 12 fest verbunden ist, mit niedriger Drehzahl angetrieben wird. Andererseits kann die mit dem Zahnrad 12 verbundene Riemenscheibe durch die Kupplung 10 unmittelbar mit der Welle 2 gekuppelt werden, so daß die Messerradwelle 1 mit hoher Drehzahl rotiert, wobei die Zahnräder 9, 13 und 12 leer mitlaufen.
Die ebenfalls axial verschiebbare Schleifscheibenwelle 3 mit der Schleifscheibe 17 ist durch einen weiteren Riementrieb 14 mit der Vorgelegewelle 2 mittels der Kupplung 15 kuppelbar. Die Wellen 1, 2 und 3 sind parallel zueinander angeordnet, die Schleifscheibe 17 also parallel zur Ebene des Messerrades 7 sowie zur Gegenschneide 20. Eine weitere Kupplung 19 dient dazu, die antreibbaren Teile der Einzugsvorrichtung 18, z. B. ebenfalls über einen Riementrieb, mit der Vorgelegewelle 2 zu kuppeln bzw. von dieser zu entkuppeln.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, ist die Anordnung der Kupplungen 10, 15, 19 derart vorgesehen, daß beim Verschieben der Vorgelegewelle 2 in die in Abb. 1 gezeigte rechte Lage die Kupplungen 10 und 19 eingerückt, dagegen die Kupplung 15 ausgerückt ist. Es wird also das Messerrad 7 mit den Messern 6 und die Einzugsvorrichtung 18 angetrieben, während die Schleifscheibe 17 stillgelegt ist. Der Antrieb des Messerrades 7 erfolgt hierbei mit hoher Drehzahl. Diese Schaltstelung entspricht dem normalen Schneidebetrieb.
Zum Schleifen der an einem Messerarm bzw. an der Scheibe 7 angeschraubten Messer 6 wird die Vorgelegewelle 2 aus der dargestellten Stellung »Schneiden« nach links in die Stellung »Schleifen« gerückt. Dadurch werden die Kupplungen 10 und 19 ausgerückt und die Kupplung 15 eingerückt. Gleichzeitig hiermit werden die Zahnräder 8 und 9 des Untersetzungswechselgetriebes miteinander in Eingriff gebracht. Der Kraftfluß geht nun von der Welle 2 über das Räderpaar 8, 9 und 12,13 über den Riementrieb 11 weiter zur Messerradwelle 1, die mit stark verminderter Drehzahl umläuft. Gleichzeitig wird die Schleifscheibe 17 eingeschaltet und läuft mit üblicher Schleif geschwindigkeit um. Der Antrieb der Einzugsvorrichtung 18 wird unterbrochen.
Zur Einleitung des Schleif vorganges werden zweckmäßig zunächst die Messer 6 durch Verschieben der Messerradwelle 1 außer Berührung mit der Gegenschneide 20 gebracht. Hierauf wird die Schleifscheibenwelle 3 mit der Schleif scheibe 17 ebenfalls gehäuse während des normalen Betriebes abgedeckt wird.
Wie aus Abb. 1 und insbesondere aus Abb. 2 er-
ao sichtlich, ist die Schleif scheibe 17, die zweckmäßig als Ringscheibe ausgebildet ist, derart angeordnet, daß ihr Durchmesser etwa der radialen Erstreckung der Messer 6 entspricht und, in Achsrichtung gesehen, die Kreisfläche der Schleifscheibe im Bereich der radialen Erstreckung der Messer liegt. Hierdurch wird erreicht, daß trotz radial stationärer Lagerung der Schleifscheibe während des Umlaufes der Messer, der vorzugsweise mit geringer Diehzahl stattfindet, sämtliche Punkte der Messerschneide nacheinander von der Schleifscheibe erfaßt und geschliffen werden. Durch entsprechende Krümmung der Messer 6 kann in an sich bekannter Weise erreicht werden, daß der Schnittwinkel, d. h. der Winkel zwischen Messerschneide und Gegenschneide 20 bzw. Schneidegut, über die ganze radiale Erstreckung der Messer konstant bleibt. Bei 20 a ist in Abb. 2 die Öffnung der Einzugsvorrichtung für den Eingang des Schnittgutes angedeutet.
Abb. 3 zeigt eine übliche Anordnung der Messer mit innenliegender Schleiffläche (Wate) und die Veränderlichkeit des Watenwinkels α bzw. des Gesamtanstellwinkels φ durch das infolge der Abnutzung des Messers laufend bedingte Nachstellen des Messers mit Stellschraube an die Gegenschneide.
Abb. 4 zeigt demgegenüber das Nachstelen der Messer im Falle der Erfindung. Das Schleifen der Messer erfolgt hierbei an der der Gegenschneide 20 zugewandten Außenseite, wobei sich die Messer während des Schleifens an der Schleifscheibe in gleicher Weise wie während des Schneidebetriebes an der Gegenschneide 20 vorbeibewegen. Infolge der Parallelversohiebung der Messer durch axiales Verstellen der Messerwelle bleibt der Watenwinkel φ bzw. der Gesamtanstellwinkel α konstant, unabhängig davon, wie groß der Grad der Abnutzung der Messer ist.
1.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    Ortsfeste oder zum Fahren eingerichtete
    Schneidemaschine zum Zerkleinern landwirtschaftlicher Produkte, insbesondere Scheibenradhäcksler, mit einem oder mehreren auf einer Scheibe oder einem Messerarm angeordneten und an einer Gegenschneide vorbeistreichenden Messern, deren Schleiffläche auf der der feststehenden Gegenschneide zugekehrten Außenseite liegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine auch während des Betriebes der Maschine in dieser verbleibende
    antreibbare Schleifscheibe (17) in das Messerradgehäuse auf der Seite der Gegenschmeide (20) eingebaut ist und Mittel vorgesehen sind, die Schleifscheibe wahlweise zum Schleifen der Messer (6) mit diesen in Berührung oder außer Berührung s zu bringen.
  2. 2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Messerscheibe (7) bzw. der Messerarm als auch die zur Schneid1-kante der Messer (6) und der Gegenschneide (20) planparallel eingestellte Schleifscheibe (17) axial verschiebbar gelagert sind.
  3. 3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine derart mit Kuppelvorrichtungen (15, 23; 19, 24) versehene Antriebsvorrichtung, daß bei einem Inwirkungsetzen der Schleifscheibe (17) !gleichzeitig der Antrieb des Einzuges (18) unterbrochen wird.
  4. 4. SchneMemasaMne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Inwirkung- ao setzen der Schleif scheibe (17) gleichzeitig die Messerscheibe (7) oder der Messerarm auf kleinere Umlaufgeschwindigkeit eingestellt wird.
  5. 5. Schneidemaschine nach einem der Anspräche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die as Schleifscheibe (17) durch den zum Antrieb der Schneidemaschine vorgesehenen Antriebsmotor bzw. bei fahrbarer Maschine durch den Antrieb der Zugmaschine (5) antreibbar ist.
  6. 6. Schneidemaschine nach einem der Anspräche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Schleifscheibe (17) größer als die radiale Erstreckung der Messer (6) und die Schleifscheibe derart mit Bezug auf die Messerscheibe (7) oder den Messerarm angeordnet ist, daß beim Umlauf der Messerscheibe oder des Messerarmes und bei stationär bleibender Schleifscheibe die Sohneidfläche eines Messers aufeinanderfolgend über ihre ganze radiale Länge geschliffen wird.
  7. 7. Sahneidemaschine nach einem der Anspräche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem Antriebsmotor eines Schleppers (über 4 bzw. 5) angetriebene Vorgelegewelle (2) einerseits über ein Wechselgetriebe (8 bis 13) mit der Messerscheibe (7) oder dem Messerarm und andererseits über einen abkuppelbaren Antrieb
    (14) mit der Schleifscheibe (17) sowie femer über einen abkuppelbaren Antrieb (über 24) mit dem Einzug (18) in Antriebsverbittdung stent, wobei die Schaltvorrichtung (8, 10) für das Wechselgetriebe (8 i>is 13), die Kuppelvorrichtung (15, 23) für den Schleifscheibenantnieb und die Kuppelvomahtung (19, 24) für den Einzugantrieb derart miteinander verbunden sind, daß in einer SchaltsteMung (Schneidebetrieb) der Schleifscheibenanitrieb (14) von der Vorgelegewelle (2) abgekuppelt, der Einzugantrieb an die Vorgelegewelle angekuppelt und das Wechselgetriebe auf hohe Umlaufgeschwindigkeit der Messer (6) geschaltet und in einer anderen Sahaltstellung (Schleifbetrieb) der Sahleifscheibenantrieb (14) an die Vorgelegewelle angekuppelt, der Einzugantrieb von der Vorgelegewelle abgekuppelt und das Wechselgetriebe auf niedrige Umlaufgeschwindigkeit der Messer geschaltet ist.
  8. 8. Schneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umschaltung des Antriebes von Sahneidebetrieb auf Schleifbetrieb und umgekehrt die Vorgelegewelle (2) axial verschiebbar gelagert ist.
  9. 9. Sohneidemaschine nach einem der Anspräche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe als Zahnraduntersetzungsgetriebe für langsamen Messerumlauf bei Schleifbetrieb mit einer die Zahnraduntersetzung (8, 9, 13, 12) umgehenden direkten Kupplung (10) für schnellen Messemmlauf im Schneidebetrieb ausgebildet ist.
  10. 10. Sahneidemaschine nach einem der Anspräche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle (2) parallel zur Messerwelle (1) und zur »Schleifscheibenwelle (3) angeordnet ist und mit den beiden zuletzt genannten Wellen (1, 3) durch Riemen- oder Kettentrieb in Antriebsverbindung steht.
  11. 11. Seihneidemaschine nach einem der Anspräche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei axial verschiebbarer Messerscheibe (7) oder Messerarm bzw. .axial verschiebbarer Messerwelle (1), insbesondere zur Einstellung des erfordernchen Spiels zwischen Messer (6) und Gegenschneide (20), die Messerscheibe oder der Messerarm bzw. die Messerwelle in jeder beliebigen axialen Lage feststellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 309 547/124 3.63
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Cited By (4)

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DE1231474B (de) 1966-02-08 1966-12-29 Esterer Ag Maschf Maschine zum Zerkleinern pflanzlicher Produkte der Landwirtschaft
DE1237377B (de) 1966-02-08 1967-03-23 Esterer Ag Maschf Maschine zum Zerkleinern pflanzlicher Produkte der Landwirtschaft
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EP2764767A3 (de) * 2013-02-07 2016-12-21 CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH Landwirtschaftliche Erntemaschine, insbesondere Feldhäcksler

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