DE1173115B - Haerteeinrichtung - Google Patents
HaerteeinrichtungInfo
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/62—Quenching devices
- C21D1/63—Quenching devices for bath quenching
- C21D1/64—Quenching devices for bath quenching with circulating liquids
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Description
- Härteeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Härteeinrichtung mit einem Ofen, dessen Heizraum einen Schütteltisch zur Aufnahme der zu erhitzenden Arbeitsstücke und zum Transport derselben durch den Ofen aufweist und dessen Ausgabekanal in ein unter dem Ofen angeordnetes Härtebad eintaucht.
- Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Härteeinrichtung der obenerwähnten, an sich bekannten Art, die von den Schwierigkeiten in der Wegförderung der gehärteten Stücke, mit denen diese bekannten Einrichtungen gewöhnlich behaftet sind, befreit ist.
- Zu diesem Zweck weist die Härteeinrichtung gemäß der Erfindung eine zum Transport der gehärteten Stücke dienende Förderleitung auf, die mit dem Härtebad einen geschlossenen Kreislauf bildet. Dabei mündet der Ausgabekanal in das eine Ende der Förderleitung und deren anderes Ende in einen eingetauchten, zur Aufnahme der gehärteten Stücke bestimmten Korb. Außerdem weist die erfindungsgemäß vorgeschlagene Härteeinrichtung zum Vorwärtsbewegen der Arbeitsstücke in der Förderleitung einen Hilfskreislauf und eine von einem Motor angetriebene Druckpumpe auf. Dieser Hilfskreislauf ist gebildet durch eine Leitung zum Unterdrucksetzen und Überführen der aus dem Härtebad abgezogenen Flüssigkeit in die genannte Förderleitung.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem senkrechten Schnitt.
- Die gezeigte Härteeinrichtung weist einen Ofen a auf, in dessen Heizraum ein von einer Metallplatte b gebildeter Schütteltisch vorgesehen ist, der zur Aufnahme der zu härtenden Gegenstände, z. B. Uhrenbestandteile aus Stahl, bestimmt ist. Diese Metallplatte b steht in Bewegungsverbindung mit einem Antriebsmechanismus (nicht gezeigt), durch den sie geschüttelt wird, um die zu härtenden Stücke durch den Ofen in einen Ausgabekanal c vorwärtszubewegen, dessen unteres Ende in die Flüssigkeit eines Härtebades in einem rechtwinkligen, unter dem Ofen a angeordneten Behälter d eingetaucht ist. An seinem hinteren Ende weist dieser Behälter einen tieferen Teil auf, der einen Überlauf dl bildet. Der Ausgabekanal mündet in einen trichterförmigen, eingetauchten Teil e1, der das eine Ende einer Förderleitung e zum Transport der gehärteten Stücke bildet. Diese Leitung weist einen mittleren, geraden Teil auf, der in bezug auf den Boden des Behälters d schräg verläuft, nebst zwei je einen Krümmer aufweisenden Endteilen, von denen der obere, auf der Seite des Ofeneingangs befindliche Teil nach unten gerichtet ist und in einen ortsfesten, in die Härteflüssigkeit eingetauchten Korb f mündet, der zur Aufnahme der gehärteten Stücke bestimmt ist. Der andere Krümrrerteil dieser Leitung e, der sich unter dem Behälter d befindet, ist nach oben verlängert und bildet dort den trichterförmigen Teil e1. Die Förderleitung e bildet somit mit dem Härtebad einen geschlossenen Kreislauf. Die Arbeitsstücke, die nach ihrem Durchgang durch diesen Kreislauf im Ofen erwärmt worden sind, fallen schließlich in die vertikale Verlängerung des unteren Krümmers der Förderleitung e, und werden zufolge der Zirkulation der Härteflüssigkeit durch die Leitung e in letzterer, fortgeschwemmt und in den perforierten Korb f abgegeben. Diese Zirkulation der Härteflüssigkeit wird durch einen Hilfskreislauf herbeigeführt, der von einer Leitung g mit kleinerem Rohrdurchmesser als derjenige der Förderleitung e gebildet wird.
- Diese Leitung g beginnt am Überlauf dl und ist dort mit einem Filter h versehen. Sie endigt in einem nach unten gerichteten Teil, der in den unteren Krümmer der Leitung e mündet. In die Leitung g ist eine von einem Motor j angetriebene Umwälzpumpe i eingeschaltet. Diese Pumpe zieht Härteflüssigkeit aus dem Überlauf dl und drückt sie in die Förderleitung e, so daß in letzterer ein kontinuierlicher Flüssigkeitstsrom erzeugt wird. Dieser Strom nimmt dank seiner kinetischen Energie die nach ihrer Erwärmung gehärteten und aus dem Kanal c in den unteren Krümmer der Leitung e gefallenen Stücke mit und fördert sie in den Korb f.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Härteeinrichtung mit einem Ofen, dessen Heizraum einen Schütteltisch aufweist und dessen Ausgabekanal in ein Härtebad eintaucht, das sich unterhalb des Ofens befindet, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zum Transport der gehärteten Stücke eine Förderleitung (e) vorgesehen ist, die mit dem Härtebad einen geschlossenen Kreislauf bildet, wobei der Ausgabekanal (e) in das eine Ende der Förderleitung mündet und deren anderes Ende in einem Korb (f), weiter ein Hilfskreislauf (g) und eine Umwälzpumpe (j).
- 2. Härteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (e) einen geraden, schräg zum Behälterboden angeordneten Mittelteil aufweist, nebst zwei anschließenden, je einen Krümmer aufweisenden Endteilen, von denen der obere, sich auf der Seite des Ofeneinganges befindliche Teil nach unten umgebogen ist und in den Korb (f) mündet.
- 3. Härteeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Krümmerteil der Förderleitung (e) nach oben verlängert ist und in einem erweiterten Teil (e1) endigt, der das genannte eingetauchte Ende der Förderleitung (e) bildet.
- 4. Härteeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Härtebadbehälter (d) an seinem dem Ausgabekanal entsprechenden Ende einen tieferen, einen Überlauf bildenden Teil (dl) aufweist, von dem aus die Leitung (g) des Hilfskreislaufes beginnt, die nach einigen Umleitungen in einem abwärts gericheten Teil endigt, der in den unteren Krümmer der Förderleitung (e) mündet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1173115X | 1961-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1173115B true DE1173115B (de) | 1964-07-02 |
Family
ID=4561373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES76710A Pending DE1173115B (de) | 1961-06-07 | 1961-11-15 | Haerteeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1173115B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005063246A1 (de) * | 2005-12-21 | 2007-07-05 | Wolfgang Kohnle Wärmebehandlungsanlagen GmbH | Vorrichtung und Verfahren zum Abschrecken von Werkstücken |
-
1961
- 1961-11-15 DE DES76710A patent/DE1173115B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005063246A1 (de) * | 2005-12-21 | 2007-07-05 | Wolfgang Kohnle Wärmebehandlungsanlagen GmbH | Vorrichtung und Verfahren zum Abschrecken von Werkstücken |
| DE102005063246B4 (de) * | 2005-12-21 | 2009-10-08 | Wolfgang Kohnle Wärmebehandlungsanlagen GmbH | Vorrichtung und Verfahren zum Abschrecken von Werkstücken |
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