DE1178014B - Zentrifuge zum Trennen eines Gemisches von Fluessigkeiten mit einer begrenzten Loeslichkeit ineinander - Google Patents
Zentrifuge zum Trennen eines Gemisches von Fluessigkeiten mit einer begrenzten Loeslichkeit ineinanderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
- B04B1/08—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 04 b
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 82 b -16
1178 014
A 38897 III/82 b
29. November 1961
10. September 1964
A 38897 III/82 b
29. November 1961
10. September 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge zum Trennen eines Gemisches von Flüssigkeiten mit einer
begrenzten Löslichkeit ineinander, mit einer Aufnahmekammer für eine abgetrennte erste Flüssigkeitsphase, die luftdicht von der umgebenden Atmosphäre
abgeschlossen ist.
Ein Gemisch dieser Art besteht z. B. aus Öl und Wasser, wobei das Öl tierisch oder pflanzlich oder
auch ein Mineralöl sein kann. Das Gemisch kann auch aus einer organischen Flüssigkeit und einem organi- xo
sehen Extraktionsmittel bestehen.
Bei einer bekannten Zentrifuge der genannten Art steht die Aufnahmekammer für die erste abgetrennte
Flüssigkeitsphase in Verbindung mit der Aufnahmekammer für die zweite Flüssigkeitsphase. Handelt es
sich beispielsweise bei der zweiten Flüssigkeitsphase um Wasser, so wird durch dieses die Atmosphäre der
Aufnahmekammer für die erste Flüssigkeitsphase verunreinigt. Dadurch kann das in der ersten Flüssigkeitsphase,
beispielsweise in einem Öl, in Lösung befindliche Wasser schlecht verdampfen, obwohl die
Aufnahmekammer für das Öl unter Vakuum steht und das Öl seine Kammer im feinzerstäubten Zustand
erreicht. Die Verunreinigungen der Atmosphäre der Aufnahmekammer für das Öl wird dadurch noch
gefördert, daß das abgetrennte Wasser in zerstäubtem Zustand in seine Aufnahmekammer ausgetragen
wird und dort infolge seiner feinen Verteilung der Atmosphäre beider Kammern einen hohen Feuchtigkeitsgrad
vermittelt.
Ferner ist es bei Entgasungszentrifugen bekannt, einen Raum innerhalb der Schleudertrommel, in welchem
ein Unterdruck herrscht, mittels eines Pumporgans mit einem außerhalb der Schleudertrommel
befindlichen, unter Vakuum stehenden Gefäß zu verbinden.
Die Nachteile der eingangs genannten bekannten Anordnung werden erfindungsgemäß dadurch vermieden,
daß die Aufnahmekammer in einer ein Vakuum übertragenden schlitzartigen Verbindung mit
einer in der Schleudertrommel vorgesehenen Kammer für die zweite Flüssigkeitsphase steht, an die ein
Pumporgan zum Abführen eines Gemisches von Luft und der abgetrennten zweiten Flüssigkeitsphase aus
der Kammer angeschlossen ist.
Auf diese Weise wird vermieden, daß die Atmosphäre in der Aufnahmekammer für die abgetrennte
erste Flüssigkeitsphase (z. B. Öl) mit Dämpfen der zweiten Flüssigkeitsphase (z. B. Wasser) gesättigt
wird. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifuge wird nämlich die zweite Flüssigkeitsphase nach
dem Trennvorgang entfernt, ohne ihr vorher durch Zentrifuge zum Trennen eines Gemisches von
Flüssigkeiten mit einer begrenzten Löslichkeit
ineinander
Flüssigkeiten mit einer begrenzten Löslichkeit
ineinander
Anmelder:
Aktiebolaget Separator, Stockholm
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
Henric Wilhelm Thylefors, Stockholm
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 29. Dezember 1960 (12 641)
Zerstäubung die Möglichkeit zu einer intensiven Verdampfung zu geben. Zweckmäßigerweise dient dabei
als Pumporgan eine an sich bekannte Schälscheibe.
Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben, welche einen vertikalen
Schnitt durch eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäß ausgebildeten Zentrifuge zeigt.
Aus Gründen der Einfachheit werden die beiden Flüssigkeiten als Öl und Wasser bezeichnet.
Mit 1 ist ein Gehäuse bezeichnet, das eine Schleudertrommel 2 mittels eines Gleitlagers 3 luftdicht umschließt,
welches die Trommelwelle 4 umgibt. Wasserhaltiges Öl, das getrennt werden soll, wird durch' ein
feststehendes Einlaufrohr 5 zugeführt und fließt über einen Verteiler 6 sowie Öffnungen 7 in einen Tellereinsatz
8. Von den Innenkanten des Tellereinsatzes wird abgetrenntes Öl über die Innenseite eines oberen
Tellers 9 in eine Kammer 10 am oberen Ende der Schleudertrommel gefördert, von wo aus es durch
Öffnungen 11 ausgetragen wird, die über den Umfang der Kammer verteilt sind. Das Öl sammelt sich in
einer Aufnahmekammer 12, aus der es durch eine Rohrleitung 13 austritt, in welcher eine Pumpe 14
angeordnet ist. Abgetrenntes Wasser fließt durch einen Schlitz zwischen dem oberen Teller 9 und dem
Trommeldeckel 15 über eine Regelscheibe 16 und durch eine oder mehrere Kanäle 17 in der Wand der
Kammer 10 in eine Kammer 18. In der Kammer 18
■' ■ ■■■■■"-
409660/150
ist eine Schälscheibe 19 angeordnet, die ein solches Absaugvermögen hat, daß sie außer dem abgetrennten
Wasser auch Luft in einem solchen Ausmaß wegführen kann, daß ein beträchtliches Vakuum in demjenigen
Teil der Kammer 18 aufrechterhalten wird, der frei von Flüssigkeit ist. Die Schälscheibe 19 trägt
durch eine Rohrleitung 20 ein Gemisch von Luft und Wasser aus.
Das Gehäuse 1 ist mit der Außenseite der Rohrleitung 20 luftdicht verbunden. Dies hat zur Folge,
daß über verschiedene Schlitze nicht nur innerhalb des Gehäuses 3, sondern auch innerhalb der Schleudertrommel
2 ein Vakuum aufrechterhalten wird. So wird in der Aufnahmekammer 12 für das Öl über
einen Schlitz 21 mit der Außenseite der Rohrleitung 20 ein Vakuum aufrechterhalten. Der Schlitz 21 verbindet
die flüssigkeitsfreien Teile der Kammern 12 und 18.
Das in der Kammer 18 gesammelte Wasser weist eine kleine zylindrische Berührungsfläche mit der
Atmosphäre auf, deren Größe durch die Außenkante der Schälscheibe 19 bestimmt wird. Ferner wird durch
die Schälscheibe 19 nicht nur ununterbrochen Luft aus der Kammer 18, sondern über die Schlitze 21 auch
aus der Kammer 12 weggeführt. Infolgedessen hat das in der Kammer 18 befindliche Wasser keine Möglichkeit,
der Aufnahmekammer 12 für das Öl Feuchtigkeit zuzuführen, jedoch hat andererseits das im öl in
der Lösung befindliche Wasser die Möglichkeit, frei aus dem Öl in einem Ausmaß zu verdampfen, das
dem in der Kammer 12 aufrechterhaltenen Vakuum entspricht.
Claims (2)
1. Zentrifuge zum Trennen eines Gemisches
von Flüssigkeiten mit einer begrenzten Löslichkeit ineinander, mit einer Aufnahmekammer für
eine abgetrennte erste Flüssigkeitsphase, die luftdicht von der umgebenden Atmosphäre abgeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer (12) in einer ein Vakuum übertragenden schlitzartigen Verbindung
(21) mit einer in der Schleudertrommel (2) vorgesehenen Kammer (18) für die zweite Flüssigkeitsphase
steht, an die ein Pumporgan zum Abführen eines Gemisches von Luft und der abgetrennten
zweiten Flüssigkeitsphase aus der Kammer angeschlossen ist.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Pumporgan eine an sich
bekannte Schälscheibe (19) dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 076 575;
schweizerische Patentschrift Nr. 197 932;
schwedische Patentschrift Nr. 133 520.
Deutsche Patentschrift Nr. 1 076 575;
schweizerische Patentschrift Nr. 197 932;
schwedische Patentschrift Nr. 133 520.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 660/150 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1264160 | 1960-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1178014B true DE1178014B (de) | 1964-09-10 |
Family
ID=20296063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA38897A Pending DE1178014B (de) | 1960-12-29 | 1961-11-29 | Zentrifuge zum Trennen eines Gemisches von Fluessigkeiten mit einer begrenzten Loeslichkeit ineinander |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1178014B (de) |
| ES (1) | ES271993A1 (de) |
| GB (1) | GB919958A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2014016125A1 (de) * | 2012-07-23 | 2014-01-30 | Gea Mechanical Equipment Gmbh | Separatoranordnung |
| CN104955580A (zh) * | 2012-11-08 | 2015-09-30 | 阿尔法拉瓦尔股份有限公司 | 离心分离器 |
| DE102021133336A1 (de) | 2021-12-15 | 2023-06-15 | Gea Westfalia Separator Group Gmbh | Separator und Verfahren zum Klären eines Flüssigkeits-/Feststoffgemischs |
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|---|---|---|---|---|
| CH197932A (de) * | 1936-06-16 | 1938-05-31 | Ramesohl & Schmidt Aktiengesel | Verfahren und Einrichtung zum Entgasen von gashaltiger, einem Schleuderprozess unterworfener Flüssigkeit. |
| DE1076575B (de) * | 1957-01-17 | 1960-02-25 | Cornell Machine Company | Zentrifuge zum Trennen oder Mischen und Entgasen |
-
1961
- 1961-11-14 ES ES271993A patent/ES271993A1/es not_active Expired
- 1961-11-29 DE DEA38897A patent/DE1178014B/de active Pending
- 1961-12-20 GB GB4559961A patent/GB919958A/en not_active Expired
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| DE102021133336A1 (de) | 2021-12-15 | 2023-06-15 | Gea Westfalia Separator Group Gmbh | Separator und Verfahren zum Klären eines Flüssigkeits-/Feststoffgemischs |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB919958A (en) | 1963-02-27 |
| ES271993A1 (es) | 1962-03-01 |
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