DE1179692B - Abdichtungsvorrichtung fuer Tueren - Google Patents

Abdichtungsvorrichtung fuer Tueren

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DE1179692B
DE1179692B DEA32241A DEA0032241A DE1179692B DE 1179692 B DE1179692 B DE 1179692B DE A32241 A DEA32241 A DE A32241A DE A0032241 A DEA0032241 A DE A0032241A DE 1179692 B DE1179692 B DE 1179692B
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DE
Germany
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housing
sealing device
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sealing strip
doors according
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Pending
Application number
DEA32241A
Other languages
English (en)
Inventor
Jenoe Faflek
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Athmer OHG
Original Assignee
Athmer OHG
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever
    • E06B7/20Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever automatically withdrawn when the wing is opened, e.g. by means of magnetic attraction, a pin or an inclined surface, especially for sills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Abdichtungsvorrichtung für Türen Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtungsvorrichtung für Türen, bei der die aus elastischem Material, wie beispielsweise Kunststoff, bestehende Dichtungsleiste in einem starren Halteprofil gelagert ist und beim Schließen der Tür über ein mit dem Türrahmen zusammenwirkendes Gestängesystem vertikal aus einem Schutzgehäuse herausgedrückt wird, wobei das Dichtungsprofil mit dem Schutz- bzw. Führungsgehäuse des Halteprofils formschlüssig verbunden ist.
  • Türabdichtungen sind bereits in den verschiedensten Ausführungen bekanntgeworden. Sie bestehen im wesentlichen alle aus einem Schutzgehäuse, aus dem vertikal eine Dichtungsleiste beim Schließen der Tür herausgefahren wird und in dem innerhalb der Türabdichtung ein Gestängemechanismus angeordnet ist, von dem ein Hebelarm nach außen tritt, der - gegen den Türrahmen anstößt und dadurch die Betätigung der Türabdichtung zwangläufig vornimmt. Alle diese bisher vorbekannten Türabdichtungen bestehen im wesentlichen jedoch aus einer Dichtungsleiste, die sich einerseits abdichtend gegen den Boden andrückt, andererseits aber die Möglichkeit offen läßt, daß der Staub durch das eigentliche Gehäuse hindurchtreten konnte.
  • Auch ein nicht vorbekannter Vorschlag, der diesen Nachteil beseitigen sollte und darin bestand, eine Abdichtung auch gegenüber dem Gehäuse zu erzielen, konnte trotz der Verbesserung nicht den gewünschten Erfolg aufweisen, da es erhebliche Schwierigkeiten bereitet, vor allen Dingen bei breiten Türen auf der gesamten Länge der beiden abzudichtenden Flächen eine einwandfreie Anlage des Dichtungsprofils zu erzielen.
  • Es ist auch bereits eine Abdichtungsvorrichtung bekannt, bei der ein elastisches Dichtungsprofil einseitig mit dem Schutzgehäuse formschlüssig verbunden ist, während die andere Seite an einer quer verschiebbaren Längsseite befestigt ist. Hierbei konnte jedoch Staub und Wasser in das Schutzgehäuse über die verschiebbare Längsleiste eintreten. Außerdem ergaben sich beim Schließen der Tür und der damit verbundenen ungleichmäßigen Verschiebung der Längsseite Verkantungsmomente, so daß ein gleichmäßiges Ausfahren der Dichtungsleiste nicht gewährleistet war.
  • Bei Fensterdichtungen ist es auch bereits bekannt, auf eine Dichtungsleiste mittig einzuwirken. Hierbei bestand jedoch keine formschlüssige Verbindung mit dem Gehäuse, so daß der gesamte innere Mechanismus zwangläufig wiederum dem Staub und Wasser ausgesetzt war. Alle diese Nachteile mit ,einfachsten Mitteln zu beseitigen, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung und wird dadurch erreicht, daß die Dichtungsleiste beiderseitig mit dem das Halteprofil aufnehmenden Schutz- bzw. Führungsgehäuse formschlüssig verbunden ist und das Halteprofil mittig an der Dichtungsleiste angreift. Dabei ist es von Vorteil, daß die Dichtungsleiste in ihrem mit .dem abzudichtenden Boden zusammenwirkenden Bereich hohl ausgebildet ist und im oberen Bereich einen Längswulst besitzt, der innerhalb einer korrespondierenden zangenförmigen Ausbildung des Halteprofils befestigt und zusätzlich mit seitlichen, auf der gesamten Länge durchgehenden Seitenflanschen mit Wülsten ausgerüstet ist, die innerhalb in den seitlichen Längswänden des Schutzgehäuses vorgesehener Längsnuten befestigt sind.
  • Hierbei ist es zweckmäßig, daß das Halteprofil seitliche Längsflansche mit Abwinklungen aufweist, die innerhalb der seitlichen Gehäusewände als Führung dienen. Vorteilhaft ist weiterhin, daß die Betätigung des Halteprofils durch ein innerhalb des Gehäuses schwenkbar gelagertes Betätigungssegment erfolgt, wobei oberhalb des Schwenkpunktes der Betätigungshebel angreift und im Endbereich des Betätigungssegmentes eine Druckrolle angeordnet ist, die mit der Oberkante des Halteprofils zusammenwirkt. Auch ist es zweckmäßig, daß das Betätigungssegment aus zwei parallelen flachen Teilen besteht, deren Verbindung einerseits über den zur Aufnahme des Betätigungshebels vorgesehenen Bolzen und zum anderen über die Druckrolle erfolgt. Ebenfalls ist es von Vorteil, daß das Gehäuse in der Art eines nach unten einseitig offenen Kastens ausgebildet ist, wobei an den Stirnwänden Blattfedern angeordnet sind, die von unten unter die Längsflansche des Halteprofils greifen und dasselbe beim öffnen der Tür wieder nach oben ziehen, wobei die Längsflansche für den Durchgang der Federn entsprechende Ausnehmungen aufweisen. Weiterhin ist es zweckmäßig, das Betätigungssegment mittels zweier Bolzen innerhalb des Gehäuses schwenkbar zu lagern.
  • Der wesentliche Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, daß die Dichtungsleiste innerhalb des Schutz- bzw. Führungsgehäuses so gelagert ist, daß es nur gegenüber dem abzudichtenden Boden seine Dichtungsaufgabe erfüllen muß, dagegen keinen weiteren Durchtritt der Luft bzw. des Staubes durch das Schutzgehäuse gestattet. Dadurch ergibt sich aber zwangläufig eine bedeutend größere Wirtschaftlichkeit in bezug auf die Abdichtung von Türen. Außerdem zeichnet sich die erfindungsgemäße Türabdichtung durch ihren verhältnismäßig einfachen Aufbau und vor allen Dingen durch eine unkomplizierte Betätigung aus.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert: Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch die Türabdichtung bei eingezogener Dichtungsleiste, F i g. 2 einen Querschnitt bei ausgefahrener Dichtungsleiste, F i g. 3 einen Längsschnitt gemäß der Linie A-A der F i g. 1 und F i g. 4 einen Längschnitt nach der Linie B-B der Fig.2.
  • Die Abdichtungsvorrichtung für Türen besteht im wesentlichen aus einem Schutz- bzw. Führungsgehäuse 1, in welchem ein die Dichtungsleiste 5 aufnehmendes Halteprofil 2 gelagert und geführt ist. Das Halteprofil 2 besteht im wesentlichen aus einem mittigen Steg 3, der in seinem unteren Bereich mit einer zangenförmigen Ausbildung 4 zum Greifen eines entsprechenden Ansatzes 5 a der Dichtungsleiste 5 ausgerüstet ist. Weiterhin sind an dem Steg 3 seitliche Längsflansche 6 angeordnet, die seitliche Abwinklungen 7 aufweisen und zur Führung innerhalb des Schutzgehäuses dienen. Die Verbindung der beiden flachen Teile 12a und 12b dt-s Betätigungssegmentes 12 erfolgt einerseits über einen Bolzen 14, der eine Gewindebohrung 15 aufweist, und ferner über eine im hinteren Bereich 12c angeordnete Druckrolle 16. In der im Verbindungsbolzen 14 vorgesehenen Gewindebohrung 15 wird der eigentliche Betätigungshebel 17 mit seinem vorderen, mit Gewinde 9 ausgebildeten Ende 17 a befestigt.
  • Das andere Ende 17b des Betätigungshebels 17 reicht aus der Stirnwand 1 c des Schutzgehäuses 1 heraus und wird beim Schließen der Tür durch den nicht dargestellten Türrahmen bzw. einen am Türrahmen angeordneten Nocken oder eine entsprechende Auflauffläche in der durch den Pfeil 10 angedeuteten Richtung verschoben, wodurch das Betätigungssegment 12 um den Drehpunkt 13 in der durch den Pfeil 11 angedeuteten Richtung verschwenkt wird. In diesem Falle drückt die im vorderen Bereich 1 c gelagerte Rolle 16 auf die Oberkante 20 des Halteprofils 2 und drückt dieses in der durch den Pfeil 21 angedeuteten Richtung nach unten, so daß sich die in F i g. 2 dargestellte Stellung einstellt. Da der vertikal gerichtete Druck auf das Halteprofil 2 nur über einen Punkt, und zwar über die Rolle 16, erfolgt, kann auch ein nicht gleichmäßiges Ausfahren des Halteprofils 2 und damit der Dichtungsleiste 5 zu keinen Störungen führen, da sich im Moment der ersten Auflage des Dichtungprofils 5 auf dem abzudichtenden Boden zwangläufig ein Kraftmoment ergibt, das den noch nicht aufliegenden Bereich der Dichtungsleiste 5 auch gegen den Boden preßt, wodurch eine auf der gesamten Länge der Tür gesicherte Auflage der Dichtungsleiste 5 bei gleiemäßigem Druck gewährleistet wird. Um beim Öffnen der Tür die Dichtungsleiste 5 wieder einzuziehen, sind an den Stirnwänden 1 c und 1 d des Schutz- bzw. Führungsgehäuses 1 Blattfedern 22 und 23 gelagert, die auf jeder Seite paarweise angeordnet sind und durch in den Endbereich der Längsflansche 6 des Halteprofils 2 vorgesehene Aussparungen 6 a hindurch unter die stehengebliebenen Flanschbereiche greifen und das Halteprofil 2 und damit das Betätigungssegment 12 wieder zwangläufig in die in der F i g. 1 dargestellte Stellung zurückziehen. Der Mittelsteg 3 des Halteprofils 2 wird demgegenüber voll durchgezogen. Dieses gilt auch für die seitlichen Abwinklungen 7.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Abdichtungsvorrichtung für Türen, bei der die aus elastischem Material, z. B. Kunststoff, bestehende Dichtungsleiste in einem starren Halteprofil gelagert ist und beim Schließen der Tür über ein mit dem Türrahmen zusammenwirkendes Gestängesystem vertikal aus einem im Querschnitt U-förmigen Schutz- bzw. Führungsgehäuse herausgedrückt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Dichtungsleiste mit den beiden äußeren Schenkelenden des Gehäuses (1) formschlüssig verbunden ist und das Halteprofil (2) mittig an der Dichtungsleiste (5) angreift.
  2. 2. Abdichtungsvorrichtung für Türen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsleiste (5) in ihrem mit dem abzudichtenden Boden zusammenwirkenden Bereich (5b) hohl ausgebildet ist und im oberen Bereich einen Längswulst (5a) besitzt, der innerhalb einer korrespondierenden zangenförmigen Ausbildung (4) des Halteprofils (2) befestigt ist, und zusätzlich seitliche, auf der gesamten Länge durchgehende Seitenflansche (5c) mit Wülsten (5d) aufweist, die innerhalb der in den seitlichen Längswänden des Schutzgehäuses (1) vorgesehenen Längsnuten (8) befestigt sind.
  3. 3. Abdichtungsvorrichtung für Türen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (2) mit seitlichen Längsflanschen (6) ausgebildet ist, die Abwinklungen (7) aufweisen, die innerhalb der seitlichen Gehäusewände als Führung dienen.
  4. 4. Abdichtungsvorrichtung für Türen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Halteprofils (2) durch ein innerhalb des Gehäuses (1) angeordnetes Betätigungssegment (12) erfolgt, das um einen Drehpunkt (13) schwenkbar gelagert ist, daß oberhalb des Schwenkpunktes (13) der Betätigungshebel (17) angreift und im Endbereich (12c) des Betätigungssegmentes (12) eine Druckrolle (16) liegt, die mit der Oberkante (20) des Halteprofils (2) zusammenwirkt.
  5. 5. Abdichtungsvorrichtung für Türen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungssegment (12) aus zwei parallelliegenden flachen Teilen (12 a und 12 b) besteht, deren Verbindung einerseits über den zur Aufnahme des Betätigungshebels (17) vorgesehenen Bolzen (14) und zum anderen über die Druckrolle (16) erfolgt.
  6. 6. Abdichtungsvorrichtung für Türen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutz- bzw. Führungsgehäuse (1) in der Art eines nach unten einseitig offenen Kastens ausgebildet ist, wobei an den Stirnwänden (1 c und 1 d) Blattfedern (22 und 23) angeordnet sind, die von unten unter die Längsflansche (6) des Halteprofils (2) greifen und dasselbe beim öffnen der Tür wieder nach oben ziehen, wobei die Längsflansche (6) für den Durchgang der Federn (22 und 23) entsprechende Ausnehmungen (6 a) aufweisen.
  7. 7. Abdichtungsvorrichtung für Türen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungssegment (12) mittels zweier Bolzen (13a und 13b) innerhalb des Gehäuses (1) schwenkbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 592 094; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1707 395.
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