DE1183503B - Stabilisierung von Silanen - Google Patents

Stabilisierung von Silanen

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DE1183503B
DE1183503B DED41858A DED0041858A DE1183503B DE 1183503 B DE1183503 B DE 1183503B DE D41858 A DED41858 A DE D41858A DE D0041858 A DED0041858 A DE D0041858A DE 1183503 B DE1183503 B DE 1183503B
Authority
DE
Germany
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silanes
stabilization
silane
weight
polymerization
Prior art date
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Pending
Application number
DED41858A
Other languages
English (en)
Inventor
John L Speier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Silicones Corp
Original Assignee
Dow Corning Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Corning Corp filed Critical Dow Corning Corp
Publication of DE1183503B publication Critical patent/DE1183503B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00—Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02—Silicon compounds
    • C07F7/08—Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/20—Purification, separation
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00—Processes of polymerisation
    • C08F2/38—Polymerisation using regulators, e.g. chain terminating agents, e.g. telomerisation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESGHRIFT
Internat. Kl.: C07f
Deutsche Kl.: 12 ο -26/03
Nummer: 1183 503
Aktenzeichen: D 41858 IV b/12 ο
Anmeldetag: 28. Juni 1963
Auslegetag: 17. Dezember 1964
Nach einem älteren Vorschlag des Erfinders werden Acryloxypropylsilane als Überzugsmittel für Glasfasern verwendet, um deren Haftfestigkeit in verstärkten Kunststoffen zu verbessern. Die hiermit erzielte Haftfestigkeit ist erheblich besser als- bei Verwendung anderer Überzugsmassen für Glasfasern. Im Zuge der Entwicklung dieser Stoffe zeigten, sich indessen auf Grund der Polymerisationsneigung bei der Lagerung beträchtliche Schwierigkeiten, die-durch Zugabe der üblichen Acrylat-Polymerisationsinhibitoren, wie Hydrochinon, nicht behoben werden konnten. Diese verhindern zwar die Polymerisation nach der Zugabe, aber nur für kurze Zeit, da die Wirkung dieser Mittel stetig abnimmt, so daß nach einigen Tagen oder Wochen nur noch eine sehr geringe Inhibitorwirkung vorhanden ist. Unter diesen Bedingungen können die Produkte dann gelieren,und damit wertlos werden.
Erfindungsgemäß werden nun zur Stabilisierung von Silanen der Formel
CH2 = CRCOO(CH2)3Si(OCH3)3
worin R ein Wasserstoffatom oder einen Methylrest bedeutet, und/oder deren Hydrolysaten, diesen als Polymerisationsinhibitoren bekannte Hydroxyphenylverbindungen und 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Silane, eines in Wasser und in dem Silan löslichen Alkohols zugesetzt.
Vorzugsweise wird der Alkohol per se zugegeben. Er kann aber auch in situ durch Zugabe einer geringen Menge Wasser aus dem Methoxysilan gebildet werden. Hierfür können beliebige Alkohole, die sich sowohl in Wasser als auch in dem verwendeten Silan lösen, verwendet werden, z. B. Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, tert. Butanol, Äthylenglycol, Diäthylenglycol, Glyzerin, sowie Monomethyläther von Äthylenglycol, von Diäthylenglycol und von Glyzerin.
Als Polymerisationsinhibitoren können beliebige Hydroxyphenylverbindungen, die die Polymerisation von Acrylverbindungen verhindern und seit langem für die Stabilisierung monomerer organischer Acrylverbindungen üblich sind, verwendet werden. Beispiele hierfür sind Hydrochinon, Hydrochinonmonomethyläther, tert. Butylhydrochinon, Pyrogallol, tert. Butylpyrogallol, Pikrinsäure, Nitropikrinsäure, tert. Butylphenol und Hexahydrobenzol.
Im allgemeinen werden 50 bis 500 ppm (bezogen auf das Silan) der Polymerisationsinhibitoren verwendet. Die genaue Menge ist jedoch nicht entscheidend, sie muß nur für die Verhinderung der Polymerisation ausreichen.
Stabilisierung von Silanen
Anmelder:
Dow Corning Corporation, Midland,,Mich,,
(V. StA!).'.
Vertreter:
L. F. Drissl, Rechtsanwalt, '
München 23, Clemensstr. 26
Als Erfinder benannt:
John L. Speier, Midland, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. Juli 1962 (207 029)
Durch die Zugabe des Alkohols zusammen mit dem Polymerisationsinhibitor wird die Stabilität der Silane während der Lagerung außerordentlich erhöht. Dadurch können diese weiter versandt und länger gelagert werden als bei Zugabe der Hydroxyphenylverbindung allein.
Die Reihenfolge der Zugabe des Alkohols und des Inhibitors zu den Silanen ist' nicht entscheidend. Selbstverständlich ist es notwendig, den Inhibitor kurz nach der Herstellung des' Silans zuzufügen, da sonst die Gefahr des Gelierens besteht. Der Alkohol kann vor oder nach dem Inhibitor zugegeben werden. Es wurde gefunden, daß der Alkohol selbst dann noch die Stabilität des Systems erhöhen kann, wenn der Inhibitor bereits einen beträchtlichen Teil seiner Wirkung eingebüßt hat. Durch die erfindungsgemäße Verwendung des Alkohols kanu nicht nur die Dauer der Inhibitorwirkung verlängert werden, sondern darüber hinaus wird auch die Brauchbarkeit dieser Silane als Glasüberzugsmittel verbessert.
Beispiel 1
Das Silan der Formel
CH3
CH2 = CCOO(CH2)3Si(OCH3)3
wurde mit 300 ppm Hydrochinon versetzt und die Mischung in drei Chargen aufgeteilt. Zu Charge 1 wurde kein Methanol zugegeben; Charge 2 wurde mit 1% Methanol, bezogen auf das Gewicht des
409 758/401
Silans, und Charge 3 mit 3 % Methanol versetzt. Alle Chargen wurden in Glasflaschen in Abwesenheit von Licht aufbewahrt. Nach einigen Tagen (Anzahl der Tage siehe folgende Tabelle) wurden jeweils Proben entnommen und auf 145° C erhitzt. Dann wurde die Zeit in Stunden registriert, bis die ersten Anzeichen einer Polymerisation sichtbar wurden und bis Gelierung eintrat. Das Erhitzen auf 145° C ist ein beschleunigtes Testverfahren und entspricht dem Stehenlassen während einiger Monate bei Raumtemperatur. Die gemachten Prozentangaben sind Gewichtsprozente.
Charge 1 Gelierung Charge 2 Gelierung Charge 3 Gelierung
Aufbewahrungszeit mit 0 o/o Methanol in Stunden mit 1 Gewichtsprozent Methanol in Stunden mit 3 Gewichtsprozent Methanol in Stunden
in Tagen Polymerisation 8 Polymerisation 8 Polymerisation 8
in Stunden 5 in Stunden 7 in Stunden 5,5
0 5 . 5 5 7 5 7
15 2,5 3,5 3,5 5,5 5 6,5
26 1,5 1,5 2 2 3 2,5
43 0,5 1,5 5,5
75 0,25 1,75 2
Beispiel 2 ao
Praktisch die gleichen Ergebnisse wurden erhalten, wenn an Stelle des Silans aus Beispiel 1 das Silan der Formel
verwendet wurde. Desgleichen können an Stelle des im Beispiel 1 verwendeten Methanols folgende Alkohole in den gleichen Mengenverhältnissen eingesetzt werden: Äthanol, Isopropanol, Äthylenglycol, Glyzerin sowie Monomethyläther von Äthylenglycol und von Diäthylenglycol und tertButanol.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stabilisierung von Silanen der Formel
    CH8 =
    worin R ein Wasserstoflatom oder einen Methylrest bedeutet, und/oder deren Hydrolysaten, dadurch gekennzeichnet, daß man als Polymerisationsinhibitoren bekannte Hydroxyphenylverbindungen und 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Silane, eines in Wasser und in dem Silan gelösten Alkohols zusetzt.
    409 758/401 12.64 © Bundesdruckerei Berlin
DED41858A 1962-07-02 1963-06-28 Stabilisierung von Silanen Pending DE1183503B (de)

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US20702962A 1962-07-02 1962-07-02

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