DE118499C - - Google Patents

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DE118499C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/24Overflow devices for basins or baths
    • E03C1/242Overflow devices for basins or baths automatically actuating supply or draining valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85/.
Die bisherigen selbsttätigen Abschlufsvorrichtungen für die Zuleitung bei "Badewannen, bei welchen das Gewicht des überlaufenden Wassers zum selbstthätigen Schliefsen der Zuleitung benutzt wird, leiden an dem Uebelstande, dafs ihre Inbetriebsetzung von der Zuverlässigkeit der Bedienung abhängt, weil das Wasser auch dann zur Badewanne fliefsen kann, wenn die selbstthätige Abschlufsvorrichtung nicht für den Gebrauch eingestellt ist. Der selbstthätige Abschlufs der geöffneten Zuleitung ist daher lediglich davon abhängig, ob die Bedienung bei dem Oeffnen des Zuleitungshahnes auch die Abschlufsvorrichtung in die Gebrauchsstellung bringt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die selbstthätige Abschlufsvorrichtung von diesen Verhältnissen unabhängig zu machen, indem letztere, sobald sie für den Gebrauch eingestellt ist, gleichzeitig die Zuleitung des Wassers zur Badewanne eröffnet, und zwar derart, dafs nur dann Wasser in die Wanne fliefsen kann, wenn die Abschlufsvorrichtung selbst für den selbstthätigen Abschlufs eingestellt ist. Als Ausführungsform des vorstehenden Erfindungsgedankens wird in die Zuleitung ein Absperrorgan eingeschaltet, welches den Zuflufs des Wassers zur Badewanne nur so lange gestattet, als ein Druck auf dasselbe ausgeübt wird. Dieser Druck wird durch ein in der Gebrauchsstellung gesperrtes Hebelsystem geliefert, welches erst durch das Gewicht des überfiiefsenden Wassers selbstthätig ausgelöst wird. Die Anwendung eines Absperrorgans, welches den Zuflufs des Wassers zur Badewanne nur so lange gestattet, als ein Druck auf dasselbe .ausgeübt wird, hat aufserdem noch den Vortheil, dafs der Druck, welcher das Absperrorgan eröffnet, gleichzeitig die Bewegungen unterstützt, welche die selbstthätige Abschlufsvorrichtung zum Schliefsen der Zuleitung ausführen mufs. Infolge dessen ist nur eine geringe Menge des überlaufenden Wassers nothwendig, um die Zuleitung abzuschliefsen.
Die vorliegende Erfindung kann für Badeöfen jeder Art benutzt werden, gleichgültig, ob dieselben durch Kohlen und dergl. oder durch Gas beheizt werden. Im letzteren Falle wird es sich empfehlen, gleichzeitig mit dem Zuflufs des Wassers die Gaszuströmung zu eröffnen bezw. abzuschliefsen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 im Grundrifs.
Fig. 3 zeigt die Einschaltung der Abschlufsvorrichtung in die Leitung.
In die Leitung a, welche das Wässer zur Wanne b bezw. durch den Ofen c führt, ist ein einem Ciosethahn ähnliches, selbsttätiges Absperrventil d eingeschaltet, welches den Durchflufs des Wassers nur so lange gestattet, als auf dessen Knopf e ein Druck ausgeübt wird. Auf den Knopf e des Absperrventils d drückt in der Gebrauchsstellung der um Bolzen/ drehbar befestigte bügeiförmige Hebel g, welcher bei h abgeschrägt ist. Gegen diese Abschrägung legt sich eine Abschrägung i der bei k drehbaren Klaue / und hält den Hebel g in der Stellung, in welcher derselbe den Knopf e des Ventils d niederdrückt. Die Klaue / wird durch einen bei m drehbaren
Vorleger n angedrückt, welcher seinerseits unter der Einwirkung des bei ο drehbaren Hebels^? steht. An dem Hebel ρ ist eine Rolle q befestigt, welche den nöthigen Druck auf den Vorleger η ausübt und diesen in der Lage erhält, in welcher die Klaue / den Hebel g an den Druckknopf e andrückt. Dem Vorleger η ist eine schräge Lage zum Hebel ρ gegeben, so dafs er in der Gebrauchsstellung mit der unteren Fläche des Hebels ρ einen stumpfen Winkel a einschliefst; infolge dessen übt die Rolle q nur in der höchsten Stellung einen Druck auf den Vorleger η aus, welcher aufhört, sobald die Rolle von ihrem Druckpunkt nach unten entfernt ist. Da die Einschaltung der Rolle die Reibung auf ein Mindestmafs verringert, so hat das Gewicht des überfliefsenden Wassers, unterstützt von der die Schliefsung des Ventils d bewirkenden Druckfeder, nur den Druck der Reibungsrolle q gegen den Vorleger η zu überwinden.
Der Hebel ρ ist durch eine Kette mit dem Eimer r verbunden, welcher sich in dem Abflufsbecken s auf- und niederbewegen kann. In den Eimer r mündet das aus der Badewanne führende Ueberlaufrohr t.
In der vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung in vollen Linien veranschaulichten Stellung ist der Zuflufs des Wassers zur Badewanne geöffnet. Steigt nun das Wasser in der Badewanne bis zum Ueberlaufrohr i, so fliefst es in den Eimer r, welcher infolge dessen sinkt und den Hebel ρ mit der Reibungsrolle q nach unten zieht. Hierdurch hört der auf den Vorleger n, die Klaue I und den Hebel g ausgeübte Druck auf, und der Hebel g kann dem Druck der niedergehaltenen Feder des Druckknopfes e folgen und den letzteren freigeben, indem er die Klaue / und den Vorleger η bei Seite schiebt (Fig. ι und 2 punktirt). Die Zuleitung ist alsdann geschlossen.
Um die Bewegung des Hebels ρ nach oben zu begrenzen, ist ein Stift w auf dem Vorleger η angebracht.
Das aus der Wanne übergeflossene Wasser wird durch das Becken s und Abflufsrohr u dem Abflufszapfen ν der Badewanne zugeführt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Abschlufsvorrichtung für die Zuleitung zu Badewannen, bei welcher das Gewicht des überlaufenden Wassers zum Schliefsen der Zuleitung benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die in die Gebrauchsstellung gebrachte Abschlufsvorrichtung die Zuleitung geöffnet wird, und dafs diese in die Zuleitung eingeschaltete Absperrvorrichtung den Zuflufs des Wassers zur Badewanne nur so lange gestattet, als ein Druck auf sie ausgeübt wird, wobei der Gegendruck, den das Absperrventil der Eröffnungsbewegung entgegensetzt, zum selbstthätigen Schliefsen des Zuflusses benutzt wird, so dafs zum Schliefsen der Zuleitung nur eine geringe Menge überfliefsenden Wassers erforderlich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spindel des Absperrventils (d) von einem durch Klaue (I) gesperrten Hebel (g) so lange niedergehalten wird, bis ein durch Uberfliefsendes Wasser beschwertes Gefäfs mittels mit Druckrolle (g) versehenen Hebels (p) die Sperrung löst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001040587A1 (en) * 1999-11-29 2001-06-07 Malachi Christopher Mckenna Overflow system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001040587A1 (en) * 1999-11-29 2001-06-07 Malachi Christopher Mckenna Overflow system
US6732388B2 (en) 1999-11-29 2004-05-11 Watersave Enterprises Limited Overflow system

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