DE122242C - Vorrichtung mit Breguetgesperr zum Aufziehen und Stellen von Uhren. - Google Patents

Vorrichtung mit Breguetgesperr zum Aufziehen und Stellen von Uhren.

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DE122242C
DE122242C DE1900122242D DE122242DA DE122242C DE 122242 C DE122242 C DE 122242C DE 1900122242 D DE1900122242 D DE 1900122242D DE 122242D A DE122242D A DE 122242DA DE 122242 C DE122242 C DE 122242C
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DE
Germany
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sleeve
winding
breguet
lock
bracket
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Expired
Application number
DE1900122242D
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English (en)
Inventor
Charles R Hansel
Louis E Wachter
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/02Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means
    • G04B27/04Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means with clutch wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Aufziehen und Stellen von Uhren, bei welchen die Kupplung der einzelnen Theile derart, dafs bei der Drehung der Krone entweder ein Aufziehen der Uhr oder ein Stellen der Zeiger erfolgt, durch entsprechende Drehung des Bügels und einer mit diesem verbundenen Muffe bewirkt wird.
Die Erfindung betrifft die Ausführung einer solchen Vorrichtung in der Weise, dafs die Muffe der Länge nach auf dem Gehäuseansatz bewegbar ist und für gewöhnlich durch eine Feder nach aufsen gedrängt wird. In dieser Stellung wird durch den Eingriff eines Stiftes der Muffe in einen Längsschlitz des Gehäuseansatzes eine Drehung der Muffe und des Ringes verhindert, während, wenn Muffe und Ring nach innen gedrückt werden, der Stift der Muffe aus dem Längsschlitz und in eine ringförmige Nuth eintritt, so dafs alsdann Muffe und Ring gedreht werden können.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung an einer Jagduhr veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Mechanismus in Vorderansicht, wobei einige Theile entfernt gedacht sind, um den Mechanismus zum Vorschein kommen zu lassen. Fig. 2 ist eine Rückansicht. Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Gehäuseansatz, die Muffe, die Muffenwelle, die Krone und die Kupplung. Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Muffe und die Muffenwelle. Fig. 5 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform von Muffe und Muffenwelle.
Die Muffe 5, welche durch eine innere Feder 6 auswärts geprefst wird, läfst sich an dem Gehäuseansatz 1 entlang bewegen, und wenn sie derart einwärts gedrückt wird, dafs ein auf ihr stehender Stift 23 aus einem Schlitz 24 des Ansatzes 1 in eine Nuth 25 eintritt, die am Ansätze herumläuft, so können Ring und Muffe gedreht werden. So lange sich aber der Stift 23 in dem Schlitz 24 befindet, ist diese Drehung nicht möglich.
Eine röhrenförmige Welle 7, die im Innern' der Muffe befestigt ist, ragt durch den Ansatz ι in das Gehäuse hinein und trägt dort einen Bund 8, welcher das Herausziehen der Muffenwelle verhindert. An diesem Bund befindet sich ein Daumen 9 von solcher Gröfse, dafs er durch eine Oeffnung in der Deckelschliefsfeder4 hindurchgeht; der Bund 8 aber ist so grofs, dafs er diese Feder nach innen drückt, wenn Krone, Muffe und Welle nach innen gedrückt werden. Der Daumen 9 könnte unter Umständen auch an der Muffe selbst unmittelbar angebracht sein.
An der Muffe ist ferner der Bügel 10 befestigt und über das Ende der Muffe greift die Krone 11, mit welcher die Aufziehwelle 12, die sich in das Gehäuse hineinerstreckt, fest verbunden ist. Diese Welle ist dort cylindrisch, wo sie durch die Muffenwelle 7 und den Daumen hindurchgeht, so dafs sie sich frei in diesen Theilen drehen kann, aber nahe ihrem Ende ist sie vierkantig, um die Wellenverlängerung 13 zu drehen,
welche einen vierkantigen Fufs zur Aufnahme des Vierkantes der Aufziehwelle besitzt. Auf der Verlängerung 13 steckt ein Zahnrad 14 und die bekannte Kupplung 15, die die viereckige Verlängerung entlang bewegt werden kann, jedoch sich mit derselben drehen mufs. Diese Kupplung hat an einem Ende Zähne, welche in Zähne auf der Nabe des Rades 14 eingreifen, und am anderen Ende hat sie Zähne, welche in die Zähne des Zeigerstellrades 16 eingreifen. Das Rad 14 steht mit dem Getriebe 1-7 in Eingriff; dieses greift in ein Aufziehrad 18 ein, welches ein mit der Spindel der Aufziehfeder verbundenes Rad drehen kann. Das Rad 16 kann mit einem Zahnrade in Eingriff treten, das mit der Stellspindel verbunden ist.
Der Schieber 19 wird beweglich durch Schrauben 20 gehalten und durch eine Feder 21 nach aufsen gedrängt. Das äufsere Ende dieses Schiebers ragt in die Bahn des Daumens 9 vor und sein Vorsprung 26 greift in die Nuth 22 der Kupplung, so dafs bei einer Bewegung des Schiebers die Kupplung verschoben wird.
Wird die Muffe mit dem Bügel abwärts gedrückt, so wird die Feder 4 mit ihrem Verschlufshaken aus dem Springdeckel der hier als Beispiel gewählten Jagduhr ausgelöst und dieser Deckel springt auf. Wenn der Bügel und die Muffe alsdann halb umgedreht werden, so preist der Daumen den Schieber nach innen und bewirkt dadurch, dafs die Kupplungszähne mit den Zähnen auf der Nabe des Aufziehrades aufser Eingriff kommen und die Zähne des Rades 15 in das Stellrad 16 eingreifen. Wird nun die Krone gedreht, so werden auch die durch die erfolgte ■©effnung des Deckels sichtbar gemachten Zeiger der Uhr gedreht und können somit beliebig eingestellt werden. Befinden sich Bügel und Muffe aber in der ursprünglichen Lage, welche die gewöhnliche, in Fig. 1 und 2 dargestellte Lage ist, und wird dann die Krone gedreht, so zieht das dabei mit in Drehung versetzte Rad 14 die Feder auf.
Die zwischen Muffe und Gehäuseansatz angebrachte Feder 6 in Verbindung mit der durch die Theile 23 und 24 gekennzeichneten Anordnung hindern ein unabsichtliches, zufälliges Drehen der Muffe.
Bei der beschriebenen Vorrichtung wird das Umschalten der zum Aufziehen oder Stellen mittels der Krone dienenden Theile durch einen einzigen Druck nach innen und darauf folgendes Drehen des Bügels bewirkt, also eines Theiles, welcher bequem 1Zu erfassen und leicht zu drehen ist. Da der Bügel grofs ist, so kann der Mechanismus sehr fest und starr gebildet werden, und er wird somit dauerhaft sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung mit Breguetgesperr zum Aufziehen und Stellen von Uhren, bei welcher die Umschaltung des Aufzieh- und Stellmechänismus durch Drehen einer Muffe (5) geschieht, dadurch gekennzeichnet, dafs die Muffe verschiebbar angeordnet ist, durch eine Feder (6) nach aufsen geprefst wird und mit einem Stift (23) in einen Längsschlitz (24) des Gehäuseansatzes (1) eingreift, so dafs eine unbeabsichtigte Drehung der Muffe und des Bügels (10) verhindert ist, während, wenn die Muffe - mit dem Bügel nach innen gedrückt wird, der Stift (23) in eine ringförmige Nuth (25) einzutreten vermag, um die zur Zeigerstellung nöthige, durch Drehung der Muffe bewirkte Umschaltung des Breguetgesperres zu erlauben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1900122242D 1900-04-17 1900-04-17 Vorrichtung mit Breguetgesperr zum Aufziehen und Stellen von Uhren. Expired DE122242C (de)

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EP3376309B1 (de) * 2017-03-17 2022-05-18 Montres Jaquet Droz SA Aufziehmechanismus einer uhr

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CH21313A (fr) 1901-06-30

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