DE1232812B - Vorrichtung zum Bilden und Ausrichten der Eckeinschlaege von offenen Kreuzboeden an quergefoerderten Schlauchabschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Bilden und Ausrichten der Eckeinschlaege von offenen Kreuzboeden an quergefoerderten Schlauchabschnitten

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DE1232812B DEW29678A DEW0029678A DE1232812B DE 1232812 B DE1232812 B DE 1232812B DE W29678 A DEW29678 A DE W29678A DE W0029678 A DEW0029678 A DE W0029678A DE 1232812 B DE1232812 B DE 1232812B
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Description

  • Vorrichtung zum Bilden und Ausrichten der Eckeinschläge von offenen Kreuzböden an quergeförderten Schlauchabschnitten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bilden und Ausrichten der Eckeinschläge von offenen Kreuzböden an quergeförderten Schlauchabschnitten mit sich auf einer Kreisbahn mit veränderlicher Geschwindigkeit bewegenden, in die Eckeinschläge eingreifenden Werkzeugen.
  • Eine bekannte Vorrichtung dieser Art, die im Anschluß an eine Aufziehvorrichtun,- wirksam wird, mit der die vorggeöffneten Schlauchenden durch Finger teilweise schon zum Bodenquadrat aufgezogen werden, arbeitet mit in die Eckeinschläge eingreifenden, umlaufenden Bodenaufzieh- bzw. Bodenausrichtdreiecken, die für die vordere und die hintere Bodentasche in ihren Bewegungen unabhängig voneinander durch gesonderte Steuennittel angetrieben werden.
  • Die Vorrichtuno, zum Bilden und Ausrichten der Eckeinschläge gemäß der Erfindung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, daß die die vorderen und hinteren Eckeinschläge bildenden Werkzeuge zu einer einzigen, auf einer gemeinsamen rotierenden Welle anaeordneten zweiteiligen Werkzeuggeinheit zusammeno,efaßt sind und diese zweiteilige Werkzeugeinheit C CD in für lediglich Spreizwerkzeuge bekannter Weise zum Spreizen zwecks Aufziehens der Schlauchenden eingerichtet und die gemeinsame Antriebswelle bei ihrem Umlauf zunächst zu beschleunigen ist, so daß die den vorderen Eckeinschlag bildenden Werkzeuge unter diesen treten und ihn flachlegen und ausrichten und die Welle sodann zu verzögern ist, so daß die Werkzeuge unter dem vorderen Eckeinschlag wieder hervortreten und die den hinteren Eckeinschlag bildenden Werkzeuge unter diesen treten und ihn flachlegen und ausrichten, worauf die Antriebswelle wieder so weit zu beschleunigen is4 daß die Werkzeuge aus dem hinteren Eckeinschlao, auf ihrem weiteren Um-CD lauf herausführbar sind.
  • Hierdurch wird eine gegenüber der bekannten Vorrichtung einfachere, billigere sowie platzsparendere Maschine geschaffen, bei der die Eckeinschläge durch eine einzige Werkzeugeinheit, die über eine einzige Steuereinrichtung angetrieben wird, gebildet und ausgerichtet werden.
  • Vorzu-Sweise sind die Werkzeuge zum Bilden und Ausrichten des hinteren Eckeinschlages an den Werkzeugen zum Bilden und Ausrichten des vorderen Eckeinschlagges in der Länge einstellbar befestigt. Auch sind zweckmäßig die die Eckeinschläge bildenden und ausrichtenden Werkzeuge an ihren Enden unter etwa 45' abgeschrägt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Beschleunigen und Verzögern der Werkzeuge in sehr einfacher Weise bewirkt durch zwei in einer Koppel und den Enden von Hebeln gelagerten, miteinander im EinCriff befindlichen Zahnrädern, die den Antrieb von einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit von der Maschine angetriebenen Zahnrad auf ein auf der die Eckeinschlag Bilde- und Ausrichte-Einrichtungen tragenden Welle befestigtes Zahnrad übertragen, wobei die Hebel mit ihrem anderen Ende, auf dem Bolzen des Antriebszahnrades bzw. auf der die Einrichtungen tragenden Welle drehbar gelagert sind und die Koppel durch einen weiteren Antrieb eine in ihrer Längsrichtuno, erfolgende hin- und hergehende, gesteuerte Bewegung erhält. Zweckmäßig wird dabei t2 4D die hin- und hergehende Bewegung der Koppel durch eine aus der Maschine angetriebene Kurvenscheibe über einen eine auf der Kurvenscheibe abrollende Rolle tragenden Hebel und eine Verbindungslasche ausgeübt.
  • Grundsätzlich ist es bei der Sack- und Beutelherstellung bekanntgewesen, einzelnen auf einer Kreisbahn sich bewegenden Bearbeitungseinrichtungen der Bodenbildevorrichtung durch ein Zusatzgetriebe, C z. B. ein Planetengetriebe, eine einmal oder mehrmals erfolgende Verzögerung bzw. entsprechende Beschleunigung zu erteilen. Bei bekannten Vorrichtungen, bei denen dieser Gedanke verwirklicht ist, handelt es sich jedoch um solche, die schon von der Aufgabenstellung her nicht mit der Vorrichtung nach der Erfindung zu vergleichen sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Er-C finduna ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigen F i g. 1 a bis 6 a Ansichten der verschiedenen Arbeitsstellungen beim Herstellen des Bodenquadrates eines Kreuzbodens, Fig. lb bis 6b Draufsichten zu den Ansichten nach Fig. la bis 6a, F i g. 7 eine Ansicht der Vorrichtung nach der Erfindung mit den wesentlichen Antriebselementen. Der abgebrochene und mit nur dem einen aufge-"estellte, vorrichteten offenen Schlauchende 2 darg zugsweise mehrlagige Schlauchabschnitt 1 wird in Richtung des Pfeiles3 durch nicht dargestellte Fördennittel quer zu seiner Längsachse gefördert und an den an jedem Schlauchende vorgesehenen Bearbeitungsstationen zur Bildung der Bodenquadrate vorbeigeführt.
  • Das aufgerichtete offene, Schlauchende 2 wird zunächst in an sich bekannter Weise durch Sau-,ger 4, 5, die gestrichelt angedeutet sind, vorgeöffnet (F i g. 1 a, 1 b). In das vorgeöffnete Schlauchende 2 greifen nun in an sich bekannter Weise auf einer horizontal gelagerten Welle 6 befestigte und mit derselben rotierende, die Eckeinschläge bildende und ausrichtende Einrichtungen, kurz Spreizer genannt, ein, von denen in F i g. 7 beispielsweise zwei gegeneinander um 180' versetzte Spreizer 7, 8 und 17, 18 dargestellt sind und in den F! g. 1 bis 6 nur der Spreizer 7, 8 dargestellt ist, wobei in den F i c-. 1 bis 6 auch nur die die Eckeinschläge bildenden und ausrichtenden Spreizwerkzeuge 9, 10, 13, 14 mit einem Teil ihrer Halterungen 11, 12 eingezeichnet sind. Die Spreizwerkzeuge 9, 10, 13, 14, die gleichzeitig zum Strecken und Ausrichten der Eckeinschläge, aust-Debildet sind, bestehen aus den an den Haltern. 11, 12 befestigten vorderen Spreizwerkzeugen 9, 10 und den hinteren Spreizwerkzeugen 13, 14, wobei die letzteren in Kloben 15, 16 in der Länge einstellbar befestigt sind, die ihrerseits auf den vorderen Spreizwerkzeugen 9, 10 angeordnet sind.
  • Die jeweils eingestellte Gesamtlängge der vorderen und hinteren Spreizwerkzeuge 9, 10 und 13, 14 richtet sich nach der Breite des Schlauchabschnittes 1 und damit nach der Länae des zu bildenden Bodenquadrates. Infolge der Anordnung von zwei auf dem Umfang gleichmäßig verteilten Spreizern auf der Welle 6 kann die Drehzahl dieser Welle bei gleicher zeitlicher Folge der Schlauchabschnitte 1 auf eine halbe Tour je Werkstück herabgesetzt werden. Es ergibt sich dadurch eine bei dem zur Bearbeitung der hochstehenden Schlauchenden erforderlichen Werkzeugradius günstige Umfangsgeschwindigkeit für die 2 C C Werkzeuge, die der Werkstückgeschwindigkeit ange-C C paßt sein muß.
  • Nach dem Voröffnen des aufgerichteten Schlaucherides 2 des Schlauchabschnittes 1 durch die Sau-"er a 4 und 5 wird z. B. der geschlossene Spreizer 7, 8 mit einer durch einen entsprechenden Werkzeugradius etwas höher als Werkstückgeschwindigkeit gewählten Umfan-s-eschwindi-keit in das Schlauchende 2 eingeführt. Beim Eindringen des Spreizers 7, 8 erfolgt in an sich bekannter Weise über eine nicht dargestellte Kurvenscheibe, nicht dargestellte Hebel und Zahnseginente und die Halterungen 11, 12 ein Spreizen der beim Eindringen geschlossenen Spreizwerkzeug .,e 9, 10, 13, 1-4. Dieses Spreizen bewirkt ein weiteres öffnen des vorgeöffneten Schlauchendes 2, wodurch dessen Auseinanderfalten zur Bildung der Bodenquadrate erfolgt (Fig. 2a, 2b). Gleichzeitig C im dringt der Spreizer 7, 8 infolge seiner Drehung mit C el der Welle 6 tiefer in das auseinandergefaltete Schlauchende Z ein und wandert dabei, bedingt durch seine höhere Umfangsgeschwindigkeit gegenüber der Werkstücksgeschwindigkeit, im Schlauchende 2 in Laufrichtung nach vorn, wobei er in noch näher zu beschreibender Weise zusätzlich beschleunigt wird. Die vom unter 45 0 abgeschrägten Spreizwerkzeuge 9, Z> 10 gelangen hierdurch unter den sich legenden vorderen Eckeinschlag 19 und strecken diesen zwischen den Basiseckpunkten 20 und 21, wobei der Eckeinschlag ausgerichtet wird, so daß er sich in Laufrichtung gesehen symmetrisch und mit genau rechtwinklig zur Bodenmittellinie verlaufender Basiskante legt (Fig.3a, 3b). In dieser ausrichtenden Stellung des Spreizers7, 8 wird die Spitze des Eckeinschlages19 von einer Andrückwalze 22 erfaßt, die ein Wiederaufgehen und Verschieben des Eckeinschlages verhindert und denselben endGültig festlegt.
  • Jetzt wird die Drehbewegung des Spreizers 8, 7 stark verzögert, wodurch die Umfangsgeschwindigkeit der Spreizwerkzeuge 9, 10, 13, 14 bedeutend kleiner wird als die Fördergeschwindigkeit des Schlauchabschnittes 1. Diese Geschwindigkeitsverminderung bewirkt ein soforti-es Zurückbleiben der Spreizwerkzeuge 9, 10, 13, 14 gegenüber dem sich bildenden Bodenquadrat 19, 23, und der hintere Eckeinschlag 23 läuft infolgedessen auf die hinteren Spreizwerkzeuge 13 und 14 auf (F i g. 4 a, 4 b). Hierdurch wird auch der hintere Eckeinschlag 23 gestreckt und ausgerichtet, so daß #er sich ebenfalls symmetrisch und mit genau rechtwinklig zur Bodenmittellinie verlaufender Basiskante legt (F i g. 5 a, 5 b). Nach dem Strecken und Ausrichten auch des hinteren Eckeinschlages 23 wird der Spreizer 7, 8 wieder auf seine normale gleichförmige Umfangsgeschwindigkeit ge- bracht, die - wie oben schon angegeben - etwas größer ist als die, Fördergeschwindigkeit des Schlauchabschnittes 1. Bedingt durch diese Geschwindigkeitsdifferenz kommen die hinteren Spreizwerkzeuge 13, 14 unter dem hinteren Eckeinschlago, 23 beim Weiterlauf von selbst hervor, und der Spreizer 7, 8 hebt sich bei seiner weiteren Drehung mit der Welle 6 (F i g. 7) von dem von der Anpreßwalze 22 völlig erfaßten Bodenquadrat 19, 23 ab, wobei sich der Spreizer 7, 8 wieder schließt (F i 6 a, 6 b). Ebenfalls auf der Welle 6 angeordnete, nicht dargestellte Niederhalter halten in an sich bekannter Weise den hinteren Eckeinschlag 23 in seiner Lage fest, bis auch dieser Eckeinschla- von der Andrückwalze 22 erfaßt und festgelegt ist.
  • Die Beschleunigung und Verzögerung der Umlauf-C Creschwindigkeit der Spreizer 7, 8 und 17, 18 wird durch die Vorrichtuna nach der Erfindung entsprechend Fig.7 erzielt.
  • Auf der Welle 6 sind - wie schon oben angedeutet - die beiden Spreizer 7, 8 und 18, 17 in nicht weiter dargestellter bekannter Weise mittels der das Spreizen ermöglichenden Halterungen befestigt und rotieren zusammen mit dieser Welle. Eine Kurvenscheibe 24, die auf einer von der Maschine an-etriebenen Welle 25 einstellbar befesti-t ist und in Richtung des Pfeiles 26 je Arbeitstakt einmal umläuft, wirkt über eine drehbar an einem Hebel 28 gelagerte Rolle 27 auf diesen Hebel, der auf einem in dem Seitengestell 30 der Maschine verschraubten Bolzen 29 drehbar gelagert ist. Die Rolle 27 überträgt entsprechend der Ausbildung der Kurvenscheibe 24 eine auf und nieder gehende Bewegung auf den Hebel 28. An dem freien Ende des Hebels 28 ist eine Verbindun-slasche 31 gelenkig befestigt, die an ihrem anderen Ende an einer Koppel 32 angelenkt ist. Die Koppel 32 verbindet mittels nicht dargestellter Bolzen die freien Enden von zwei Hebeln 35 und 36. Auf diesen Bolzen sind außerdem zwei Zahnräder 33 und 34 gelagert, die miteinander im Eingriff sind. Der Hebel 35 ist auf der Welle 6 drehbar gelagert, und der Hebel 36 ist auf einem im Maschinengestell befestigten Bolzen 37 drehbar gelag gert. Der Antrieb der Welle 6 und der darauf befestigten Spreizer 7, 8 und 17, 18 geht von einem Antriebszahnrad 38 aus, das auf einer aus der Maschine an-etriebenen Welle 39 befestiat ist C el und in Richtung des Pfeiles 40 umläuft. Das Antriebszalinrad 38 wirkt auf ein Zahnrad 41, das auf dem den Hebel 36 tragenden Bolzen 37 drehbar gelagert ist und seine Drehbewegung auf das Zahnrad 33 des schon erwähnten Zahnradpaares 33,34 überträgt, von dem der Antrieb auf die Welle 6 mittels des mit dem Rad 34 im Eingriff befindlichen Zahnrads 42, das auf der Welle 6 befestigt ist, übertragen wird. Von dem Antriebszahnrad 38 aus wird dabei an sich eine gleichförmige Drehbewegungauf die Welle 6 übertragung und Verzöge-"en. Die erforderliche Beschleunig C C rung dieser Bewegung bewirkt die Kurvenscheibe 24, die durch Auf- und Niederbewegen der Koppel 32 und damit der Zahnräder 33 und 34 eine abwechselnd in und entgegen der Drehrichtung gerichtete Zusatzbewe-ung auf das Zahnrad 42 ausübt, wodurch sich eine Beschleunigung und Verzögerung desselben ergibt.
  • Die, Entstehung der Zusatzbewegung des Zahnrades 42 durch das Auf- und Niedergehen der Zahnräder 33 und 34 mit der Koppel 32 infolge, des entsprechenden Antriebes seitens der Kurvenscheibe 24 ist leicht verständlich, wenn man das auf der Antriebsseite befindliche Zahnrad 41 feststehend annimmt. Man erkennt sodann, daß das Zahnrad 42 bei der Aufwärtsbewegung der Koppel 32 eine Teildrehung in Richtung der eingezeichneten Pfeile und bei der Abwärtsbewegung eine Teildrehung entgegen der Richtunc, der ein-ezeichneten Pfeile ausführt, die sich der cyleichmäßiaen Antriebsbewegung von Seiten des Rades 41, wenn dieses sich dreht, überlagern und eine abwechselnde Beschleunigung und Verzögerung derselben bewirken. Da die Zahnräder 33 und 34 außer durch die Koppel 32 auch durch die Hebel 35 und 36 geführt sind, bleiben sie bei der Auf- und Niederbewegung stets im Eingriff mit jeweils den Zahnrädern 41 und 42.
  • Die Erfindung löst daher die Aufgabe des Aufziehens von Schlauchenden zum Bodenquadrat und gleichzeitigen Ausrichtens der Eckeinschläge mit ein und derselben Vorrichtung, wobei sie weiter eine sehr einfache Vorrichtun- zum Beschleunigen und Verzögern der entsprechenden Aufzieh- und Ausrichtewerkzeuge im gegebenen Zeitpunkt von einer Kurvenscheibe aus angibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Bilden und Ausrichten der Eckeinschläge von offenen Kreuzböden an quergeförderten Schlauchabschnitten mit sich auf einer Kreisbahn mit veränderlicher Geschwindigkeit bewegenden, in die Eckeinschläge eingreifenden Werkzeugen, dadurch gekennzeichn e t, daß die die vorderen und hinteren Eckeinschläge (19, 23) bildenden Werkzeuge (9, 10 und 13, 14) zu einer einzigen, auf einer gemeinsamen rotierenden Welle (6) angeordneten zweiteiligen (11, 9, 13 und 12, 10, 14) Werkzeugeinheit zusammengefaßt sind und diese zweiteilige Werkzeugeinheit (9,11,13 und 10, 12,14) in für lediglich Spreizwerkzeuge bekannter Weise zum Spreizen zwecks Aufzichens der Schlauchenden (2) eingerichtet und die gemeinsame Antriebswelle (6) bei ihrem Umlauf zunächst zu beschleunigen ist, so daß die den vorderen Eckeinschlag (19) bildenden Werkzeuge (9, 10) unter diesen treten und ihn flachlegen und ausrichten und die Welle (6) sodann zu verzögern ist, so daß die Werkzeuge (9, 10) unter dem vorderen Eckeinschlag wieder hervortreten und die den hinteren Eckeinschlagg (23) bildenden Werkzeuge (13, 14) unter diesen treten und ihn flachlegen und ausrichten, worauf die Antriebswelle (6) wieder so weit zu beschleunigen ist, daß die Werkzeuge (13, 14) aus dem hinteren Eckeinschlag (23) auf ihrem weiteren Umlauf herausführbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Werkzeuge (13 14) zum Bilden und Ausrichten des hinteren Eckeinschlages (23) an den Werkzeugen (9, 10) zum Bilden und Ausrichten des vorderen Eckeinschlages (19) in der Länge einstellbar befestigt sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Eckeinschläge (19, 23) bildenden und ausrichtenden Werkzeuge (9, 10 und 13, 14) an ihren Enden unter 451 abgeschrägt sind. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei in einer Koppel (32) und den Enden von Hebeln (35, 36) gelagerten, miteinander im Eingriff befindliche Zahnräder (33, 34), die den Antrieb von einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit von der Maschine angetriebenen Zahnrad (41) auf ein auf der die Eckeinschlag Bilde- und Ausrichte-Einrichtungen (7, 8 und 17, 18) tragenden Welle (6) befestigtes Zahnrad (42) übertragen, wobei die Hebel (35, 36) mit ihrem anderen Ende auf dem Bolzen (37) des Antriebszahnrades (41) bzw. auf der die Einrichtungen (7, 8 und 17, 18) tragenden Welle (6) drehbar gelagert sind und die Koppel (32) durch einen weiteren Antrieb eine in ihrer Längsrichtung erfolgende hin- und hergehende, gesteuerte Bewegung erhält. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehende Bewegung der Koppel (32) durch eine aus der Maschine an ' g etriebene Kurvenscheibe (24) über einen eine auf der Kurvenscheibe (24) abrollende Rolle (27) tragenden Hebel (28) und eine Verbindungslasche (31) ausgeübt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: C Deutsche Patentschriften Nr. 501798, 968 087, 1044581.
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