DE1232918B - Aufgabeeinrichtung fuer die Laengsdraehte an Vielpunktschweissmaschinen fuer die Herstellung von Drahtgittermatten - Google Patents

Aufgabeeinrichtung fuer die Laengsdraehte an Vielpunktschweissmaschinen fuer die Herstellung von Drahtgittermatten

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DE1232918B
DE1232918B DE1961ST017359 DEST017359A DE1232918B DE 1232918 B DE1232918 B DE 1232918B DE 1961ST017359 DE1961ST017359 DE 1961ST017359 DE ST017359 A DEST017359 A DE ST017359A DE 1232918 B DE1232918 B DE 1232918B
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wires
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longitudinal wires
welding
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Ernst Schulte
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ERDEN GmbH
STEINE
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ERDEN GmbH
STEINE
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/008Manufacturing of metallic grids or mats by spot welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F23/00Feeding wire in wire-working machines or apparatus
    • B21F23/005Feeding discrete lengths of wire or rod
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Aufgabeeinrichtung für die Längsdrähte an Vielpunktschweißmaschinen für die Herstellung von Drahtgittermatten Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufgabeeinrichtung für die Längsdrähte an Vielpunktschweißmaschinen für die Herstellung von Drahtgittermatten, die aus einem zwischen Aufgabe- und Magazinierungsstellung verfahrbaren Wagen mit nur ein Verschieben in Richtung der Schweißelektroden zulassenden Halterungen für die Längsdrähte besteht.
  • Bei einer bekannten Vielpunktschweißmaschine erfolgt die Zuführung der Längsdrähte zu den Elektroden mittels eines Einstecktisches, in den die Längsdrähte in Abständen parallel nebeneinander eingelegt werden und über den sie gleichmäßig hinter den im Schweißtakt unter den Elektroden durchtretenden Längsdrähten nachgeschoben werden. Die in dieser Weise ausgebildete bzw. arbeitende Vielpunktschweißmaschine hat den Nachteil, daß zum Einlegen der Längsdrähte auf den Einstecktisch und zu ihrem Vorschieben in Richtung der Elektroden sowie zum Bedienen der Maschine drei Bedienungspersonen erforderlich sind, zu denen noch zwei weitere Bedienungspersonen kommen, die die fertigen Gittermatten aus der Maschine abzuziehen und seitlich abzulegen haben. Ein Nachteil dieser Vielpunktschweißmaschine besteht auch darin, daß nicht ununterbrochen gearbeitet werden kann, sondern daß die -Maschine nach Austritt einer fertigen Matte bis zur Einführung der Längsdrähte für die nächste Matte vorübergehend abgeschaltet werden muß.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung zur Herstellung von Gittern, insbesondere Bienenköniginabsperrgittern, die aus Stäben mit quer dazu liegenden Metallbändern bestehen, wobei letztere mit Augen zum Durchstecken der Stäbe versehen sind, läßt ebenfalls ein kontinuierliches Arbeiten nicht zu. Die Verbindung der Stäbe mit den Metallbändern kann bei dieser Vorrichtung immer erst stattfinden, wenn alle zu einem Gitter erforderlichen Längsstäbe durch sämtliche Augen der hintereinander angeordneten Metallbänder gesteckt sind. Die Vorrichtung muß darum nach dem Austritt eines fertigen Gitters bis zur Bestückung der Metallbänder für das nächste Gitter mit Längsstäben stillgesetzt werden. Mit dieser Vorrichtung können aber auch nur Stäbe von sehr geringer Länge und großer Steifigkeit mit Metallbändern zu einem Gitter verbunden werden, da sich biegsame Drähte von größerer Länge nicht mit Sicherheit durch die Reihen von hintereinanderliegenden Augen stecken lassen.
  • Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung zum Verschweißen von Längs- und Querstäben zu einer Drahtgittermatte dient zur Zuführung der Längsstäbe zu den Schweißelektroden ein Verschiebewagen, auf den die Längsstäbe aufgelegt werden und der mit den Längsstäben unter den Schweißelektroden hindurchgefahren wird. Der Vorschub des Verschiebewagens erfolgt hierbei nach jedem Schweißvorgang im Betrag des Abstandes zweier Quersprossen. Ist ein Gitterfeld auf diese Weise fertiggestellt, so muß der Verschiebewagen um seine ganze Länge wieder zurückgefahren werden, worauf erst das Auflegen neuer Längsstäbe erfolgen und anschließend hieran wiederum das Schweißen beginnen kann. Eine in dieser Weise arbeitende Vorrichtung läßt nur ein mit erheblichem Zeitverlust verbundenes Arbeiten zu.
  • Bei einer ein kontinuierliches Arbeiten ermöglichenden Vorrichtung zum scharweisen Zuführen der Längsstäbe ist vorgesehen, vor den Schweißelektroden zwei Gruppen von in einem Gestell geführten Tragschienen anzuordnen, in denen Führungsösen für die Gitterlängsstäbe vorgesehen sind, und diese Gruppen in der Weise zu steuern, daß sich beim Senken der einen Gruppe die andere Gruppe hebt, so daß jeweils immer nur die Führungsösen einer Tragschienengruppe in der Schweißebene liegen. Durch Verschwenken der einen Gruppe und gleichzeitiges Heben der anderen Gruppe der Tragschienen werden die Gitterlängsstäbe nach jedem Schweißdurchgang wechselweise in Schweiß- und Bereitschaftsstellung gebracht. Diese Vorrichtung arbeitet mit einem komplizierten Hebelsystem. Die gleichzeitige Betätigung einer größeren Zahl von Tragschienen von Hand ist schwierig. Zur mechanischen oder elektrischen Steuerung des Tragschienensystems ist ein komplizierter Steuerungsmechanismus erforderlich. Schwierigkeiten bietet auch das in Bereitschaftbringen der Längsstäbe, die durch mehrere Reihen von hintereinanderliegenden Ösen in den Tragschienen geschoben werden müssen. Ein Nachteil besteht schließlich auch darin, daß die Aufgabevorrichtung mit der Schweißvorrichtung zu einer Einheit zusammengebaut ist, so daß bei erforderlich werdenden Reparaturen oder bei Betriebsstörungen der gesamte Herstellungsvorgang mehr oder minder lange unterbrochen werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufgabeeinrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die in einfacher Weise ein kontinuierliches Herstellen von Drahtgittermatten auf Vielpunktschweißmaschinen unter Einsparung von Hilfspersonal ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Aufgabeeinrichtung mit einer der Zahl der Schweißelektroden entsprechenden Anzahl von Winkelrinnen und mit einer den hinteren Enden der Winkelrinnen zugeordneten, gegen diese verfahrbaren Anlegeschulter zum Verbringen der in die Rinnen eingelegten Drähte in die Arbeitsstellung schon vorgeschlagen worden, daß jede Winkelrinne zur Aufnahme einer Mehrzahl nacheinander zu fördernder Drähte befähigt und die über den hinteren Enden der Winkelrinnen angeordnete Anlegeschulter frei verfahrbar und mit einer Stützauflage für jeweils einen endseits aus den Winkelrinnen herausgehobenen Draht versehen ist.
  • Erfindungsgemäß ist demgegenüber in unterschiedlicher Weise zur Lösung der genannten Aufgabe vorgesehen, daß der Wagen mit Einlegerinnen versehen ist, in die die Längsdrähte in der Magazinierungsstellung des Wagens einführbar und in denen die Längsdrähte bis zu einer schwenkbaren Anschlagleiste vorschiebbar und durch Klemmeinrichtungen festlegbar sind.
  • Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Aufgabeeinrichtung bedarf es eines Ab- und Einstehens der Schweißmaschine in der Zeit zwischen dem Austritt einer fertigen Matte und dem Eintritt der Längsdrähte der nächsten Matte nicht mehr. Das Herstellen der Drahtgittermatten geschieht kontinuierlich. Der Maschinenführer hat nur noch für einen ausreichenden Vorrat an Querdrähten im Querdrahtmagazin zu sorgen und infolgedessen ausreichend Zeit, die fertigen Matten mit Hilfe einer weiteren Bedienungsperson aus der Maschine zu ziehen und abzulegen. Der vierfahrbare Wagen wird während des Schweißens der vorher in die Schweißmaschine eingeführten Längsstäbe von einer dritten Bedienungsperson neu bestückt, wobei die Stäbe in ihren Halterungen bis zum Anschlag an die schwenkbare Anschlagleiste vorgeschoben werden, so daß die Stäbe in vorteilhafter Weise mit ihren freien, vorderen Enden in absoluter Parallelstellung in die Schweißmaschine eintreten. Zum Einführen der Stäbe in die Maschine wird der Wagen unmittelbar hinter die in der Maschine befindlichen Stäbe gefahren, wobei die Stäbe mittels der Klemmeinrichtung in ihrer Stellung gehalten werden. Durch den einfachen Aufbau der erfindungsgemäßen Aufgabeeinrichtung, bei der komplizierte Hebel- bzw. Gestängeanordnungen vermieden sind, wird eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. Ein Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß ein fest an die Maschine angebauter Magaziniertisch in Fortfall kommt, wodurch Kosten erspart und eine wesentlich vergrößerte Bewegungsfreiheit an der Maschine erzielt werden.
  • Weitere Merkmale im Rahmen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Danach ist vorgesehen, daß die Bewegung des Wagens von der Magazinierungsstellung in die Aufgabestellung und umgekehrt in Abhängigkeit von der Arbeit der Schweißmaschine steuerbar ist. Die Einlegerinnen des fahrbaren Wagens sind vorteilhaft je aus zwei Flächen gebildet, von denen im Querschnitt gesehen die eine senkrecht und die andere schräg dazu angeordnet ist. Sie können aber auch eine muldenförmige Bodenfläche aufweisen.
  • Die Klemmeinrichtungen sind als Exzenter ausführbar, die mit einem Teil ihrer Randflächen auf den Längsdrähten aufliegen und nur in Richtung der Längsdrahtbewegung zu den Schweißelektroden gegen den Druck von Federn drehbar sind. In jeder Einlegerinne können unabhängig voneinander bewegbare Exzenter nebeneinander angeordnet sein. Die Klemmeinrichtungen können auch als in Schrägführungen geführte keilförmige Klemmelemente ausgebildet sein, die nur in Richtung der Längsdrahtbewegungen zu den Schweißelektroden entgegen der Wirkung von Zugfedern verschiebbar sind. Die die Längsdrähte berührenden Randflächen der Klemmelemente sind vorteilhaft mit Aufrauhungen, Verzahnungen od. dgl. versehen. Zur vorübergehenden Lüftung der Klemmelemente können Nocken od. dgl. vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Schweißvorrichtung mit der Aufgabeeinrichtung in schematischer Darstellung, F i g. 2 eine Draufsicht der Anordnung gemäß F i g. 1, F i g. 3 eine Seitenansicht der Aufgabeeinrichtung mit als Exzenter ausgebildeten Klemmelementen, F i g. 4 einen Schnitt gemäß der Linie A-B in F i g. 3, F i g. 5 eine Seitenansicht der Aufgabeeinrichtung mit jeweils zwei als Exzenter ausgebildeten Klemmelementen in jeder Einlegerinne, F i g. 6 einen Schnitt gemäß der Linie A-B in Fig.5, F i g. 7 eine Seitenansicht der Aufgabeeinrichtung mit keilförmigen Klemmelementen, F i g. 8 einen Schnitt gemäß der Linie A-B in F i g. 7.
  • Die in den F i g. 1 und 2 wiedergegebene Vorrichtung zum Herstellen geschweißter Drahtgittermatten besteht aus der Schweißmaschine 1, der als vierfahrbarer Wagen 2 ausgebildeten Aufgabeeinrichtung für die Längsdrähte 6 und einem Tisch 3 zur Aufnahme der aus der Schweißmaschine 1 austretenden Matten 4. Die Elektroden der Schweißmaschine 1 sind mit 1 a bezeichnet. Vor den Elektroden 1 a sind Führungen 5 für die einzuführenden Längsdrähte 6 vorgesehen. Hinter den Elektroden 1 a ist das Querdraht magazin 7 angeordnet. Der Wagen 2 ist (vgl. F i g. 3 und 4) mit Einlegerinnen 11 versehen, in die Längsdrähte 6 in der Magazinierungsstellung des Wagens 2 einführbar und in denen die Längsdrähte 6 bis zu einer schwenkbaren Anschlagleiste 13 vorschiebbar und durch Klemmeinrichtungen 14 festlegbar sind. Die Anschlagleiste 13, die beim Einführen der Längsdrähte 6 in die Einlegerinnen 11 als vordere Begrenzung dient, wird nach beendeter Bestückung des Wagens 2 vor dessen Bewegung in die Aufgabestellung in Richtung des Pfeiles 12 (F i g. 3) verschwenkt. Auf dem Wagen 2 sind Einführungen 10 - ähnlich den Einführungen 5 - vorgesehen. Die Bodenfläche der Einlegerinnen 11 ist aus zwei Flächen gebildet, von denen, im Querschnitt gesehen, die eine senkrecht und die andere schräg zu der senkrechten Fläche angeordnet ist. Dadurch können an Stelle von einem Längsdraht (Rinnen a, e, e, f) bei Bedarf auch zwei Längsdrähte (Rinnen b, d) oder mehr eingeführt werden.
  • Die jeder Rinne 11 zugeordnete Klemmeinrichtung ist als Exzenter 14 ausgebildet, der mit einem Teil seiner Randfläche auf dem Längsdraht 6 (F i g. 3) aufliegt und nur in Richtung der Längsdrahtbewegunn zu den Schweißelektroden la gegen den Druck von Federn 16 drehbar ist. Auf diese Weise läßt der Exzenter 14 eine Verschiebung des Längsdrahtes 6 nur in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 15 zu, während die Bewegung in entgegengesetzter Richtung blockiert ist. Um den Längsdraht 6 bei Bedarf auch in entgegengesetzter Richtung verschieben zu können, ist ein an einer Welle 17 befestigter Nocken 18 vorgesehen, der den Exzenter 14 beim Drehen der Welle 17 etwas anhebt und damit die Blockierung des Längsdrahtes 6 aufhebt. Zur überbrückung von größeren Unterschieden im Drahtdurchmesser empfiehlt es sich, die Randfläche der Exzenter 14 (wie in den Rinnen a, b, c, f der F i g. 4) abgeschrägt auszubilden, so daß die Möglichkeit gegeben ist, nach Bedarf Drähte von sehr geringem bis zu einem verhältnismäßig großen Durchmesser unter der Wirkung der Exzenter 14 festzuklemmen.
  • Der Wagen 2 ist mittels Rädern 8 auf Schienen 9 verfahrbar. Die Bewegung des Wagens 2 kann von der nicht dargestellten Steuervorrichtung der Schweißmaschine 1 so gesteuert werden, daß der Wagen 2 zu vorbestimmten Zeiten in Richtung auf die Elektroden 1 a vorgefahren und nach Einführen der Längsdrähte 6 in den Bereich der Elektroden und nach Anschweißen des ersten Querdrahtes in die Magazinierungsstellung zurückgefahren wird.
  • Die in den F i g. 5 und 6 dargestellte Exzenterhalterung unterscheidet sich von der in den F i g. 3 und 4 dargestellten Halterung dadurch, daß die Einlegerinnen 19 eine muldenförmige Bodenfläche aufweisen und daß weiterhin in jeder Einlegerinne 19 zwei unabhängig voneinander bewegbare Exzenter 14 nebeneinander angeordnet sind.
  • Bei der in den F i g. 7 und 8 wiedergegebenen Ausführungsform sind die Klemmeinrichtungen als in Schrägführungen 24 geführte, keilförmige Klemmelemente 21 ausgebildet, die nur in Richtung der Längsdrahtbevregung zu den Schweißelektroden 1 a entgegen der Wirkung von Zugfedern 20 verschiebbar sind.
  • Die die Längsdrähte 6 berührenden Randflächen der Klemmelemente 14 und 21 sind mit Aufrauhungen 22, Zahnungen 23 od. dgl. versehen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Aufgabeeinrichtung für die Längsdrähte an Vielpunktschweißmaschinen für die Herstellung von Drahtgittermatten, bestehend aus einem zwischen Aufgabe- und Magazinierungsstellung verfahrbaren Wagen mit nur ein Verschieben in Richtung der Schweißelektroden zulassenden Halterungen für die Längsdrähte, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Wagen (2) mit Einlegerinnen (11, 19) versehen ist, in die Längsdrähte (6) in der Magazinierungsstellung des Wagens (2) einführbar und in denen die Längsdrähte (6) bis zu einer schwenkbaren Anschlagleiste (13) vorschiebbar und durch Klemmeinrichtungen (14, 21) festlegbar sind.
  2. 2. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Wagens (2) von der Magazinierungsstellung in die Aufgabestellung und umgekehrt in Abhängigkeit von der Arbeit der Schweißmaschine (1) steuerbar ist.
  3. 3. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegerinnen (11) je aus zwei Flächen gebildet werden, von denen im Querschnitt gesehen die eine senkrecht und die andere schräg dazu angeordnet ist.
  4. 4. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegerinnen (19) eine muldenförmige Bodenfläche aufweisen.
  5. 5. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen als Exzenter (14) ausgebildet sind, die mit einem Teil ihrer Randflächen auf den Längsdrähten (6) aufliegen und nur in Richtung der Längsdrahtbewegung zu den Schweißelektroden (1 a) gegen den Druck von Federn (16) drehbar sind.
  6. 6. Aufgabeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Einlegerinne (11, 19) zwei unabhängig voneinander bewegbare Exzenter (14) nebeneinander angeordnet sind.
  7. 7. Aufgabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtungen als in Schrägführungen (24) geführte, keilförmige Klemmelemente (21) ausgebildet sind, die nur in Richtung der Längsdrahtbewegung zu den Schweißelektroden (1 a) entgegen der Wirkung von Zugfedern (20) verschiebbar sind. B. Aufgabeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Längsdrähte (6) berührenden Randflächen der Klemmelemente (14, 21) mit Aufrauhungen (22), Zahnungen (23) od. dgl. versehen sind. 9. Aufgabeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Nocken (18) zur vorübergehenden Lüftung der Klerrrnelemente (14, 21) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 485 433, 1034 126; französische Patentschrift Nr. 1200 895; britische Patentschrift Nr. 595 782; USA: Patentschrift Nr. 2 472 231. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1161529.
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