DE1260844B - UEberlasteinrichtungen fuer Maehmesserantriebe - Google Patents

UEberlasteinrichtungen fuer Maehmesserantriebe

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DE1260844B
DE1260844B DEB65026A DEB0065026A DE1260844B DE 1260844 B DE1260844 B DE 1260844B DE B65026 A DEB65026 A DE B65026A DE B0065026 A DEB0065026 A DE B0065026A DE 1260844 B DE1260844 B DE 1260844B
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crank
mower
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DEB65026A
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Friedrich Philipp
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BUSATIS GEB
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BUSATIS GEB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c - 55/26
Nummer: 1260844
Aktenzeichen: B 65026III/45 c
Anmeldetag: 1. März 1967
Auslegetag: 8. Februar 1968
Die Erfindung hat Überlasteinrichtungen für Mähmesserantriebe zum Gegenstand, bei denen beim Auftreten zu großer Kräfte im Kurbeltrieb, die beispielsweise durch Eintreten von Steinen, Metallteilen od. dgl. im Schneidwerk erzeugt werden können, die Antriebsbewegung unterbrochen wird.
Es sind schon eine Reihe solcher Einrichtungen bekanntgeworden, doch wirken diese meist in Form von Überlastdrehkupplungen im Mähantrieb, die antriebsmäßig betrachtet vor dem erforderlichen Gegen- und Schwunggewicht der Mähkurbelscheiben liegen. Das Gegengewicht, das der Mähmesserantrieb verlangt, ist verhältnismäßig groß, damit das von dem Antrieb der hin- und hergehenden Messer herrührende stark schwankende Drehmoment geglättet werden kann und damit verlangte Leistungsspitzen besser überwunden werden. Tritt nun an den Messern ein hoher Widerstand auf — der auch dann gegeben ist, wenn beispielsweise das Schneidwerk auf eine größere Breite verstopft —, so muß das in Bewegung befindliche Gewicht der Messer, der Mähkurbelstange und vor allen Dingen das schnell rotierende Gegen- bzw. Schwunggewicht plötzlich abgebremst werden. Wenn auch im Anschluß an dieses Schwunggewicht der Antrieb dann nicht in unbeschränkter Höhe wirksam ist, da beispielsweise die Überlastdrehkupplung anspricht, so genügt doch die kinetische Energie, die in der Schwungscheibe vorhanden ist, um die Messer oder sonstige Schneidwerksteile wie Finger, Schuhe od. dgl. bei plötzlichem Abbremsen zu zerstören. Dies tritt insbesondere dann auf, wenn die Kurbel eine Stellung eingenommen hat, in der sie bald die Totpunktlage erreicht hat und hier praktisch eine Kniehebelwirkung vorliegt.
Weiter sind Überlastsicherungen bekanntgeworden, nach denen vorgeschlagen wurde, beispielsweise die Mähkurbelstangen zweiteilig auszuführen und beide Teile durch Druckfedern für jede Kraftrichtung abzufedern, wobei die Federn solch große Vorspannungskräfte aufweisen, daß die im normalen Betrieb auftretenden Beanspruchungen von diesen Federn ohne nachzugeben übertragen werden können, und daß die Federn beim Auftreten von übermäßigen Beanspruchungen federnd nachgeben. Diese Mähkurbelstangen haben aber den besonderen Nachteil, daß sie besonders hohe Gewichte aufweisen — im Gegensatz zu den üblichen Mähkurbelstangen, die aus Gewichts- und Dämpfungsgründen meist aus Holz hergestellt werden, und außerdem sind die einzelnen Teile dieser Mähkurbelstangen in den Führungen über Schiebesitze verbunden, was bei der großen Knickbeanspruchung der auch auf- und abgeschleuderten
Überlasteinrichtungen für Mähmesserantriebe
Anmelder:
Gebrüder Busatis,
5630 Remscheid-Lennep, Kölner Str. 61
Als Erfinder benannt:
Friedrich Philipp, 5608 Radevormwald
Mähkurbelstange ein dauerndes Schlagen bewirkt, so daß die Teile beschädigt und frühzeitig zerstört werden. Derartige Mähkurbelstangen konnten daher in der Praxis keinen Eingang finden.
Bei anderen bekanntgewordenen Einrichtungen wurden nachgiebige Elemente in den Messerkopf gelegt; aber auch diese Ausführungen konnten keine Verbreitung erfahren, da einmal am Messerkopf zu wenig Platz ist, um so stark nachgiebige Elemente wie Schraubendruckfedern oder Gummipuffer vorzusehen, daß der gesamte Normalhub des Mähmessers beim Blockieren des Schneidwerks ausgeschaltet werden kann. Außerdem arbeiten die Messerköpfe in der besonderen Schmutzzone kurz über der Erde, und die Teile, die beim Blockieren der Mähmesser an diesen hin- und hergleiten sollen, sitzen bald fest, da durch den Einfluß des Schmutzes ein sogenanntes Festfressen in den Führungen stattfindet.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, in die sogenannten Schwingenantriebe Überlastsicherungen einzubauen, in denen beispielsweise mit schrägen Nocken versehene Kupplungen entsprechend abgefedert werden, wobei dann bei Überlast diese Nokken jeweils ausrasten. Auch diese Ausführungen genügen den Anforderungen der Praxis nicht, da einmal nur ein sehr geringer Teil aller Mähschneidwerke mit Schwingenantrieben ausgerüstet sind und zum anderen auch diese Überlastsicherungen unten am Innenschuh in der besonderen Schmutzzone liegen und daher entweder frühzeitig zerstört werden oder bald so festsitzen, daß sie beim gelegentlichen Auftreten großer Widerstände am Schneidwerk, die ein Blokkieren zur Folge haben, dann nicht ansprechen. Ein Zerstören der Teile ist die Folge.
Durch diese bekanntgeworden Überlastsicherungen wird also kein wirksamer Schutz erzielt — es werden höchstens die Teile des Mähantriebes vor der Kurbel-
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scheibe, einschließlich der des antreibenden Fahrzeu- auch abgefederte Rollen od. dgl. zum Eingriff gelanges, geschont. gen. Zur Erzielung guter Laufeigenschaften ist es Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand indem zweckmäßig, die gleitenden Teile, wie die Rundlaufsie vorschlägt, die Abschaltung der antreibenden Be- flächen der Scheibe 3 oder die Laufflächen des Haltewegung vor dem erforderlichen Gegen- und Schwung- 5 ringes 9 oder die Laufflächen 10 der Kurbelscheibe 4, gewicht durchzuführen. Dies kann beispielsweise da- entsprechend auszubilden. So kann z. B. die Scheibe 3 durch erfolgen, daß das Kurbelstangenlager an einem aus gehärtetem Stahl und die Teile 9 und 4 aus Grau-Drehteil angeordnet ist, das sehr leicht ausgeführt ist guß od. dgl. hergestellt werden. Auch können alle und kein Schwung- und Gegengewicht enthält, son- beim Durchrutschen der Kupplung gleitenden Teile dem daß diese Gewichte an einem zweiten Körper io aus gehärtetem Material hergestellt werden. Die vorgesehen sind, der mit dem Teil der Mähkurbel- Scheibe 3 kann natürlich wesentlich dünner als darstange über Überlastkupplungen derartig verbunden gestellt ausgeführt werden. Es können überall dort, wird, daß für die im Betrieb auftretenden normalen wo es möglich ist, Aussparungen vorgesehen werden, Drehmomente eine sichere Übertragung durch mittels damit beim Abbremsen des Schneidwerks möglichst Federn angedrückte Kugeln od. dgl. vorhanden ist, 15 wenig kinetische Energie aufgeladen ist.
daß aber diese Einrichtungen nur in der Stellung zum Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 greift die Kurbelzapfen zur Wirkung kommen, in der die Ge- Treibstange 11 über das Kurbellager 12 an der Büchse gengewichte beim Betrieb zum Kurbelzapfen stehen 13 an, welche in der Kurbelscheibe 14 drehbar gemüssen. In der Regel sind sie entgegengesetzt dem lagert ist. Bei der Darstellung kann die eigentliche Kurbelzapfen vorgesehen. 20 Gleitfläche an dem Mantel 15 und 16, es kann aller-In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele dings auch die Gleitfläche nur an einer dieser Flächen schematisch dargestellt. Es zeigt vorgesehen sein. Das gewünschte Drehmoment wird Fig. 1 eine Kurbelscheibe, bei der der Lager- über die abgefederten Kugeln 17 eingeleitet, die in zapfen des Treibstangenlagers an einer dünnen entsprechende Mulden der Büchse 13 eingreifen. Auch Scheibe montiert ist, welche gegenüber der Kurbel- 25 hier bei diesem Beispiel sind alle Rastkugeln an anscheibe mit Gegen- und Schwunggewicht nach Über- deren Stellen — in Längsrichtung betrachtet — anwindung von Überlasteinrichtungen drehbar aus- geordnet, so daß für jede Kugel an ihrem Gleitgeführt ist, umfang nur eine Mulde vorhanden ist, so daß das F i g. 2 ein ähnliches Ausführungsbeispiel wie Gegengewicht 18 immer wieder beim Wiedereinrasten Fig. 1, jedoch sitzt hierbei der Kurbelzapfen an 30 der Sicherheitskupplung an der dem Kurbellager geeinem Flansch einer in der Kurbelscheibe drehbar wünschten Stelle gegenüber liegt. Auch bei diesem gelagerten und gegen Überlast abgesicherten Büchse, Beispiel ist die Kraft der Feder 19 durch die Schrau-F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Kurbel- ben 20 einstellbar. Bei einem solchen Beispiel könscheibe, bei der der Kurbelzapfen an einer verhält- nen natürlich sowohl — wie dargestellt — radial nismäßig dünnen Scheibe sitzt und in der Kurbel- 35 wirkende Kugelratschen als auch axial wirkende vorscheibe mit Gegengewicht die Keilriemennuten zum gesehen werden, die dann am Bund der Büchse anAntrieb eingearbeitet sind, greifen würden.
F i g. 4 ein Ausführungsbeispiel einer Kurbel- Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 greift die scheibe, bei der der Kurbelzapfen an einem der Kur- Treibstange 21 über den Kurbelbolzen 22 an der belscheibe gegenüber drehbar gelagerten und mit ein- 40 Scheibe 23 an. Die Scheibe 23 ist in einer Bohrung stellbarem Drehmoment verbundenen topfartigen Ge- 24 der Kurbelachse 25 über die Buchse 26 gelagert, häuse sitzt, wobei die Sperreinrichtungen an einem Diese Buchse kann aus einem Werkstoff mit Notgroßen Durchmesser wirksam sind, laufeigenschaften, wie z. B. Sintermetall, gefertigt F i g. 5 eine Sicherheitskurbelscheibe für einen werden. Es kann auch so vorgegangen werden, daß Doppelmesserantrieb. 45 solche Laufbuchsen an den anderen schon beschrie-Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist die benen Ausführungsbeispielen vorgesehen werden. Es Überlastsicherung in die Kurbelscheibe gelegt, und können natürlich auch zur Nachschmierung dieser zwar ist die Treibstange 1 über den Kurbelzapfen 2 Lagerstellen alle bekannten Arten von Nachschwenkbar gelagert, welcher an einer Scheibe 3 an- Schmiermöglichkeiten vorgesehen werden. Durch die geordnet ist, die drehbar um die Kurbelscheibe 4 ge- 50 Schraube 27 wird über die Kontermutter 28 und die lagert ist. Durch die gefederten Raststifte 5 und 6 Scheibe 29 die Scheibe 23 axial gegen die Wirkung wird das gewünschte Drehmoment erzeugt. Die bei- der Federn 30 gehalten. Auch hier bei diesem Beiden Raststifte sind an verschiedenen Durchmessern spiel ist dargestellt, daß die Kraft der Federn 30 angeordnet, so daß nicht ein Einrasten bei einer Ver- durch Schraubeinrichtungen 31 einstellbar ist. Die drehungsstellung der Scheibe 3 zur Kurbelscheibe 4 55 beiden dargestellten Kugeln 32 und 33 sind an verbei einem Teilbetrag einer ganzen Umdrehung ein- schiedenen Radien 34 und 35 angeordnet, so daß sie tritt, da sonst der Kurbelzapfen 2 nicht gegenüber an der Scheibe auf verschiedenen Kreisbahnen andern Schwerpunkt des Gegengewichtes 7 liegt. Die laufen und somit das Einrasten immer wieder in der Raststifte 5 können in die Scheibe 3 direkt eingreifen. Ausgangsstellung erfolgt. Bei diesem Ausführungs-Hierzu kann diese Scheibe, z. B. durch Einsatzhärten, 60 beispiel wird die Kurbelscheibe über die Nuten 36 hochvergütet werden. Es können aber auch für den mittels Keilriemen angetrieben. Dasselbe Ausfüh-Sitz der Raststifte 6 in der Scheibe besondere Ein- rungsbeispiel kann natürlich auch bei jeder anderen satzstück 8 vorgesehen werden, die dann aus beson- Kurbelscheibe angewandt werden,
ders verschleißfestem Material hergestellt werden Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4 sitzt der können und die nach längerem Gebrauch, falls es 65 Kurbelzapfen 37 an einer Scheibe 38, die an der Kurerforderlich ist, auch einfach austauschbar sind. An belscheibe 39 schwenkbar gelagert ist. Das erforder-Stelle der abgefederten Stifte können natürlich hier liehe Drehmoment wird hier über die Kugeln 40 und auch Kugeln vorgesehen werden. Es können aber 41 erzeugt, die in bekannter Weise abgefedert sind.
Zur kardanischen Abstützung weist die Kurbelscheibe einen Anlauf ring 42 auf, an dem die Scheibe 38 zur Anlage kommt. Zentriert wird die Scheibe 38 über den Lagerstutzen 43 der Kurbelscheibe 39. Die axiale Fixierung erfolgt über die Scheibe 44, die von der Schraube 45 gehalten wird. Die Kurbelscheibe 39 ist auf der Kurbelwelle 46 durch Aufschrauben befestigt. Auch bei diesem Beispiel liegen die Kugeln 40 und 41 auf Kreisbahnen, damit auch hierbei das Gegengewicht immer in die gewünschte Stellung zum Kurbeizapfen gelangt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 handelt es sich um einen Antrieb zu einem sogenannten Doppelmesser-Schneidwerk, dessen Messer über die beiden Treibstangen 47 und 48 betrieben werden. Die Kurbelwelle 49 ist mit dem Zapfen 50 an der Schwenkscheibe 51 angebracht. Die Schwenkscheibe ist um die Schwungscheibe 52 auf dem Lagermantel 53 schwenkbar angeordnet und wird von dem Haltering 54 axial gesichert. Die Tellerfeder 55 drückt die Schwenkscheibe 51 gegen den Haltering 54, und hierdurch wird das gewünschte Drehmoment erzielt. In der oberen Darstellung ist die Tellerfeder 56 mit Nokken 57 ausgestattet, mit denen sie in entsprechende Bohrungen der Schwenkscheibe 51 eingreift, so daß das Drehmoment nicht nur durch die Reibung, sondern auch die Wirkung dieser Ratschen erfolgt.
Die nach der Erfindung vorgeschlagene Überlastsicherung, die durch Ratschenwirkung in den Kurbelscheiben erfolgt, hat den Reibungs-Überlastsicherungen noch den besonderen Vorteil, daß der Bedienungsmann kurzfristig auf das Blockieren des Antriebes aufmerksam gemacht wird, da die aus- und einrastenden Stifte oder Kugeln ein Geräusch verursachen. Daher wird bei der Ausführung der Überlastsicherung nach der Erfindung der Antrieb direkt abgestellt, wenn er vom Schneidwerk her blockiert wird. Anders liegt der Fall bei den Überlastkupplungen die meist mit Bremsbelägen belegt sind; hier merkt der Bedienungsmann oft erst das Blockieren des Antriebes, wenn die Kupplungsbeläge heiß geworden sind und einen stärkeren Geruch verbreiten.
Aus diesem Grund bietet die erfindungsgemäße Überlastkupplung* auch besondere Vorteile beim Betrieb der sogenannten Doppelmesser, bei dem kein exzentrisch gelagertes Gegengewicht an der Kurbelscheibe vorhanden ist.
Durch die Überlastsicherung gemäß der Erfindung wird der Mähwerksantrieb wesentlich verbessert, indem die besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzten Schneidwerksteile mit den Antriebsteilen, also der Mähkurbelstange bzw. den Teilen, der oft in den Mähmesserantrieb eingebauten Schwingenantriebe eine besondere Schonung erfahren, da die Massen, die beim plötzlichen Blockieren der hin- und herbewegten Schneidwerksteile abgebremst werden müssen, verhältnismäßig gering sind und diese Überlastsicherung an einer Stelle liegt, die von der besonderen Schmutzzone weit entfernt ist.

Claims (3)

P atentansprüche:
1. Überlastsicherung für Mähmesserantriebe, die in eine zweiteilige Mähkurbelscheibe eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Kurbelstangenlager (2,12, 22, 37, 47 bis 50) an einem möglichst leichten Kurbelscheibenteil (9,13, 23, 38, 51), der kein Gegenoder Schwunggewicht aufweist, angebracht sind und der getriebene Teil gegen den treibenden derart verdrehbar ist, daß sich der durch abgefederte Kugeln od. dgl. (5, 17, 32, 33, 40, 41, 55, 56) hergestellte Kraftschluß nach Überschreiten des normalen Betriebsdrehmomentes löst.
2. Überlastsicherung nach Anspruch 1, in einer Mähkurbelscheibe mit einem Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerorgane (5,17, 32, 33, 40, 41) auf den beiden Kurbelscheibenteilen so angeordnet sind, daß die Kurbelscheibenteile nach einem Ansprechen der Überlastsicherung nur in der richtigen Winkelstellung zwischen Kurbelzapfen und Gegengewicht wieder einrasten können.
3. Überlastsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der verschiebbaren Teile (3, 8, 9, 13, 38, 44) aus nichtrostendem Werkstoff bestehen oder oberflächenkorrosionsgeschützt und gehärtet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 871 214;
deutsche Patentanmeldung K 6300 HI/45 c
(bekanntgemacht am 19.11.1953);
britische Patentschrift Nr. 100 116;
USA.-Patentschriften Nr. 1 233 254, 2 428 743.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 507/146 1.68 © Bundesdruckerei Berlin
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