DE1260935B - Sprengstoff zum Explosionsplattieren von Blechen - Google Patents

Sprengstoff zum Explosionsplattieren von Blechen

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DE1260935B
DE1260935B DEW39804A DEW0039804A DE1260935B DE 1260935 B DE1260935 B DE 1260935B DE W39804 A DEW39804 A DE W39804A DE W0039804 A DEW0039804 A DE W0039804A DE 1260935 B DE1260935 B DE 1260935B
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DE
Germany
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explosives
sheet metal
cladding
explosion cladding
boxes
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Pending
Application number
DEW39804A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans-Joachim Riedl
Dr Heinz Schlueter
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Wasag Chemie AG
Original Assignee
Wasag Chemie AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/06Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of high energy impulses, e.g. magnetic energy
    • B23K20/08Explosive welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

  • Sprengstoff zum Explosionsplattieren von Blechen Es ist bekannt, Bleche mit Hilfe von Sprengstoffen zu zwei- oder mehrschichtigen Werkstoffen zu plattieren. Bei diesem Verfahren wird auf das Plattierblech, das in einem kleinen Winkel oder in einem Abstand parallel zur Grundwerkstoffplatte angeordnet ist, eine Sprengstoffschicht aufgelegt und zur Detonation gebracht. Durch den Detonationsdruck werden Plattierblech und Grundwerkstoffplatte fest vereinigt. Diesem Verfahren sind auch Werkstoffkombinationen zugänglich, die nach der üblichen Methode des Walzschweißens wegen der Bildung spröder intermetallischer Verbindungen nicht verarbeitet werden können.
  • Für das Explosionsplattieren hat man bisher meist Sprengstoff-Folien verwendet, mit deren Hilfe man auch größere Flächen lückenlos bedecken kann, entweder dadurch, daß man ausreichend breite Folien in einem Stück auflegt oder daß man mehrere Folienstücke entsprechend zurechtgeschnitten, eng aneinanderfügt. Zur Vermeidung von Narbenbildungen auf dem Plattierblech ist es notwendig, die Folienstöße sehr genau aneinanderzupassen. Man hat auch schon pulverförmige Sprengstoffe für das Explosionsplattieren vorgeschlagen und zu diesem Zweck eine fortlaufende Schicht dieser Sprengstoffe auf das Plattierblech aufgeschüttet, doch ist ein solches Vorgehen mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, die in mangelnder Handhabungssicherheit und ungleichmäßiger Verteilung und Dichte der Sprengstoffschicht begründet liegen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Schwierigkeiten ausschalten kann, wenn man für das Explosionsplattieren von Blechen den pulverförmigen Sprengstoff in Kästchen füllt, die vorzugsweise rechteckige oder quadratische Form haben.
  • Die Kästchen sind auf einem der Plattierungspartner aneinanderstoßend angeordnet. Als Wandmaterial eignen sich am besten Kunststoffe oder Pappe. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei Verwendung des pulverförmigen Sprengstoffes in solchen Kästchen an den Stoßstellen keine oder eine nicht ins Gewicht fallende Narbenbildung auftritt und daß vor allem die geringen Schwankungen in der Detonationsgeschwindigkeit, die bei der Übertragung von Kästchen zu Kästchen auftreten, den Plattierungsvorgang nicht stören.
  • Die Maße der Kästchen können in weiten Grenzen schwanken. In bezug auf bequeme Füllung und Handhabung hat sich eine Breite von 20 cm sehr bewährt. Die Länge paßt man am besten den Erfordernissen an. Für vielseitige Verwendung empfiehlt sich die quadratische Form. Die Höhe der Kästchen richtet sich nach der Kraft der verwendeten Sprengstoffe und der Stärke der Plattierungsbleche, vorzugsweise liegt sie zwischen 5 und 30 mm. Es ist übrigens ohne weiteres möglich, die Kästchen in zwei oder mehr Schichten übereinander zu legen.
  • Der Verschluß der Kästchen kann mit einem Deckel oder einer Einstecklasche erfolgen.
  • Als Sprengstoffe können die verschiedensten pulverförmigen Sprengstoffe mit unterschiedlichen Detonationsgeschwindigkeiten Verwendung finden, z. B. Ammonite, Donarite, Wettersprengstoffe mit binärem Salzpaar, ganz allgemein Mischungen von Nitraten, z. B. Ammonnitrat, mit Sprengölen, Trinitrotoluol, Nitropenta, Hexogen usw. und viele andere Sprengstoffe.
  • Beim Einsatz der erfindungsgemäßen Sprengstoffkästchen können alle bekannten Varianten des Explosionsplattierens zur Anwendung kommen.
  • Es ist bekannt, zum Explosionsverformen flüssige Sprengstoffe in Behältern zu verwenden, jedoch ist es demgegenüber beim Explosionsplattieren erforderlich, größere Sprengstoffmengen zu verwenden, und es war überraschend, daß das mit Hilfe von an den Kanten aneinanderstoßenden, flachen Kästchen, die mit dem pulverförmigen Sprengstoff gefüllt sind, möglich ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Sprengstoff in Pulverform zum Explosionsplattieren von Blechen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß sich der Sprengstoff in flachen, auf einem der Plattierungspartner aneinanderstoßend angeordneten Kästchen befindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Raketentechnik und Raumfahrtforschung, 1.962, H. 1, S. 24 bis 31.
DEW39804A 1965-08-26 1965-08-26 Sprengstoff zum Explosionsplattieren von Blechen Pending DE1260935B (de)

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DEW39804A DE1260935B (de) 1965-08-26 1965-08-26 Sprengstoff zum Explosionsplattieren von Blechen
DE19681777015 DE1777015C3 (de) 1968-08-21 Zum Explosionsplattieren von Blechen bestimmte Anordnung von Pulversprengstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1777015A1 (de) 1971-04-15
DE1777015B2 (de) 1975-11-06

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