DE1286885B - Vorrichtung zum Reibungsschweissen - Google Patents

Vorrichtung zum Reibungsschweissen

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DE1286885B
DE1286885B DEC38424A DEC0038424A DE1286885B DE 1286885 B DE1286885 B DE 1286885B DE C38424 A DEC38424 A DE C38424A DE C0038424 A DEC0038424 A DE C0038424A DE 1286885 B DE1286885 B DE 1286885B
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DE
Germany
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spindle
weights
workpiece
friction welding
inertial weights
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Pending
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DEC38424A
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English (en)
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Lipp Charles E
Sage Ira H
Martin Eugene R
Vicary George W
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Caterpillar Inc
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Caterpillar Tractor Co
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Publication date
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/12Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating the heat being generated by friction; Friction welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/02Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor by heating, with or without pressure
    • B29C65/06Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor by heating, with or without pressure using friction, e.g. spin welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C66/00General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts
    • B29C66/80General aspects of machine operations or constructions and parts thereof
    • B29C66/82Pressure application arrangements, e.g. transmission or actuating mechanisms for joining tools or clamps
    • B29C66/824Actuating mechanisms
    • B29C66/8242Pneumatic or hydraulic drives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reibungsschweißen, bei welcher der drehbare Werkstücksaufnehmer mit einer einstellbaren Schwungmasse versehen ist und im Zeitpunkt des Gegeneinanderdrückens der Werkstücke die Aufnahme von Energie unterbrochen ist.
  • Maschinen dieser Art sind vorgeschlagen worden, um möglichst schnell die für den Vorgang des Reibungsschweißens benötigte Energie bei Berührung der beiden zu verbindenden Teile in der Grenzfläche umzusetzen. Die Größe des Trägheitsgewichtes muß der Größe, Form und Zusammensetzung der zu verbindenden Teile angepaßt werden. Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, für das Trägheitsgewicht eine Mehrzahl von Scheiben zu verwenden, die lösbar auf derselben Achse angeordnet sind, die in Antriebsverbindung mit dem Motor steht. Die Handhabung der Trägheitsgewichte, insbesondere der nach dem älteren Vorschlag vorgesehene Ein- und Ausbau, ist insofern mit Schwierigkeiten verbunden, als beim Bau der Maschine für ausreichenden Raum gesorgt werden muß, um die Trägheitsgewichte einzusetzen und wieder herauszunehmen.
  • Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, die bereits vorgeschlagene Vorrichtung zum Reibungsschweißen in der Weise zu verbessern, daß auf das umständliche Einsetzen oder Ausbauen der Trägheitsgewichte zur Anpassung der Maschine an einen bestimmten Reibungsschweißvorgang verzichtet werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vorgesehen, daß die an der Schwungmasse zusätzlich anbringbaren Trägheitsgewichte ringförmig um den drehbaren Werkstücksaufnehmer angeordnet bereitgestellt sind. Nach der Erfindung sind alle Trägheitsgewichte eng benachbart zur Spindel des Werkstücksaufnehmers angeordnet. Irgendeine gerade benötigte Anzahl von Trägheitsgewichten kann mit dem Werkstücksaufnehmer verbunden werden, während die übrigen Gewichte in einer Speicherstellung gehalten werden.
  • Vorzugsweise ist nach der Erfindung der drehbare Aufnehmer mit einem Flansch versehen, an dem die zusätzlichen Trägheitsgewichte mittels Kopfschrauben anbringbar sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal werden die bereitgestellten zusätzlichen Trägheitsgewichte mittels ineinandergreifender Zentrierkanten gehalten.
  • Die Erfindung sieht außerdem vor, daß die Drehspindel des Werkstücksaufnehmers senkrecht steht und von einem becherförmigen Behälter zur Aufnahme der bereitgestellten Trägheitsgewichte umgeben ist.
  • Weitere Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform beispielsweise erläutert und dargestellt ist. Es zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Maschine, wobei einige der im Inneren liegenden Teile gestrichelt dargestellt sind, F i g. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach F i g. 1, wobei die Maschine teilweise aufgebrochen und innere Teile gestrichelt dargestellt sind, F i g. 3 einen Querschnitt durch die Drehspindel entlang der Linie und gesehen in Richtung der Pfeile III-III der F i g. 2, F i g. 4 eine vordere Teilansicht des oberen Teils der Drehspindel, die wegen der Schnittdarstellung von Einzelteilen aufgebrochen dargestellt ist und die Anordnung der Druckmittelleitungen zur Speisung der hydraulisch betätigten Einspannvorrichtung erkennen läßt, F i g. 5 eine vereinfachte Vorderansicht der Betätigungsvorrichtung für die Einspannvorrichtung, F i g. 6 einen Teil einer Draufsicht auf die Linie und in Richtung der Pfeile VI-VI der F i g. 5, F i g. 7 eine schematische Teilansicht der Einspannvorrichtung der Drehspindel und F i g. 8 eine Ansicht auf die Linie und in Richtung der Pfeile VIII-VIII in F i g. 7.
  • Eine als Ausführungsform der Erfindung gebaute Maschine 11 hat in Seitenansicht eine L-förmige Ausbildung, die sich durch die L-förmigen Rahmenglieder 12 (s. F i g. 2) ergibt. Eine Einspannanordnung 13 ist am oberen Teil der L-förmigen Rahmenglieder 12 befestigt.
  • Eine kombinierte Preßstempel- und Spindelanordnung 14 wird in senkrechter Stellung im Grundteil des L-förmigen Rahmens gehalten. Die L-förmigen Rahmenglieder 12 werden durch Absteifungs- und Verbindungsglieder 16 (s. F i g. 3) aneinander befestigt.
  • Die Einspannanordnung 13 ist abnehmbar am oberen Teil des Rahmens mittels Kopfschrauben 17 angeordnet. Die Einspannanordnung 13 weist ein Paar druckbetätigter Klemmvorrichtungen zur Vorbewegung von Backen 19 nach innen auf, die ein sich nicht drehendes Werkstück WP-1 in Flucht mit einem Werkstück WP-2 festklemmen, das seinerseits in einem drehbaren und axial beweglichen Einspannfutter 21 befestigt ist.
  • Die Einspannanordnung 13 ist mit sich verjüngenden Keilen 22 angesetzt, welche in Schlitze 23 in der Ansatzfläche des Maschinenrahmens und in entsprechende Schlitze eingreifen, die auf der Rückseite der Einspannanordnung eingeformt sind.
  • Ein einstellbarer Anschlag 24 hält das Werkstück WP-1 in senkrechter Richtung gegen den Druck, der durch die Aufwärtsbewegung des Werkstückes WP-1 während des Verbindungsvorganges einwirkt.
  • Die Einspannanordnung 13 kann leicht und schnell am Maschinenrahmen angesetzt und von diesem abgenommen und gegen eine andere, für einen bestimmten zu verschweißenden Teil geeignete Einspannanordnung ausgetauscht werden. Hierfür müssen nur wenige Druckmittelleitungen getrennt und wieder angeschlossen werden.
  • Die Klemmbacken 19 der Einspannanordnung 13 werden (s. F i g. 5 und 6) durch einen einzigen hydraulischen Zylinder und eine einfache Gestängeanordnung betätigt. Nach diesen Figuren weist ein Hydraulikzylinder 26 eine Kolbenstange 27 auf, die durch einen Stift mit einem Paar Verbindungsglieder 28 verbunden ist. Die Verbindungsglieder 28 sind ihrerseits mit Kniehebeln 29 durch Stifte 31_ verbunden. Jeder der Kniehebel 29 ist auf einem Schwenkzapfen 32 schwenkbar, so daß die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange 27 die Kniehebel um die Schwenkzapfen 32 dreht, um die Klemmbacken 19 zu bewegen, die durch Stift mit den Kniehebeln 29 verbunden sind und dadurch in Eingriff mit dem Werkstück WP-1 treten. Die Rückziehung der Stange 27 dreht die Kniehebel 29 in entgegengesetzte Richtung, um die Klemmbacken 19 von dem Werkstück WP-1 zu lösen. Die Anordnung und Arbeitsweise der Einspannanordnung ist ganz einfach gehalten, da alle Drehbewegungen und axialen Bewegungen von der kombinierten Preßstempel- und Spindelanordnung 14 .geleistet werden, deren Aufbau und Arbeitsweise nachfolgend beschrieben wird.
  • Ein Elektromotor 36 ist zum Antrieb über einen Getriebezug 37 (s. F i g. 1 und 3) mit einer Drehspindel 41 verbunden. Die Drehspindel 41 wird in Wälzlagern 42 und 43 gehalten. Diese Lager werden ihrerseits in den entsprechenden oberen und unteren Endabschnitten eines Preßstempels 44 gehalten. Der Preßstempel44 ist zur Hin- und Herbewegung in senkrechter Richtung in einem Zylinder 46 angeordnet. Der Zylinder 46 ist seinerseits an den Absteifungsgliedern 16 befestigt.
  • Der Stempel 44 hat einen Kolbenkopf 47, der einen etwas größeren Durchmesser als der Stangenabschnitt des Preßstempelkolbens aufweist, um innerhalb des Zylinders 46 auf jeder Seite des Kolbenkopfes Druckkammern 48 und 49 zu bilden. Ein Paar Strömungsmittelleitungen 51 ermöglicht, daß Druckmittel in die Kammern 48 und 49 durch entsprechende, nicht dargestellte Ventile eingeführt oder aus diesen abgezogen wird.
  • Die Drehspindel 41 ist mit dem Getriebezug 37 durch eine gleitende Keilnutverbindung 53 verbunden (s. F i g. 3). Die Keilnutverbindung 53 erlaubt eine ununterbrochene Antriebsverbindung vom Motor 36 zur Drehspindel 41 unabhängig von der senkrechten Stellung der Drehspindel 41.
  • Das Einspannfutter 21 ist am oberen Ende der Spindel 41 zur Drehung mit dieser befestigt. Das Einspannfutter enthält Klemmbacken 56, die druckbetätigt sind, um das Werkstück WP-2 in dem Futter festzuklemmen und zur Drehung gegenüber dem feststehenden Werkstück WP-1 zu halten. Kolben 57 von Zylindern 58 in der Drehspindel 41 betätigen die Klemmbacken 56 über das Gestänge 59 (s. F i g. 7).
  • Wie insbesondere aus F i g. 4 ersichtlich, wird das hydraulische Arbeitsmittel zur Betätigung des Kolbens 57 dem Inneren der Spindel 41 über Leitungen 61 und 62 im Preßstempel 44 und Leitungen 63 und 64 in der Spindel 41 zugeführt. Eine Drehdichtungsanordnung 66 verhindert den Verlust von Strömungsmittel zwischen der Drehspindel 41 und dem sich nicht drehenden Preßstempel 44. Die Drehdichtungsanordnung 66 enthält vorzugsweise vier Stirnflächen-Dichtungen.
  • Das obere Ende der Drehspindel 41 (s. F i g. 3) ist mit einer Zwölf-Punkt-Fassung 71 ausgebildet, die in einem Halteglied 72 des Einspannfutters 21 angeordnet ist. Das untere Ende des Werkstückes WP-2 ist mit einem Zwölf-Punkt-Antriebsschaft versehen, der in die Zwölf-Punkt-Fassung 71 eingreift. In dieser Weise wird das Werkstück WP-2 gegenüber dem feststehenden Werkstück WP-1 angeordnet und wird in dem Einspannfutter 21 zur Drehung mit diesem festgehalten.
  • Die Maschinell überträgt die Energie vom Motor 36 nicht unmittelbar auf die zu verbindenden Teile, die Werkstücke WP-1 und WP-2. Das heißt, der Dreh-Reibungskontakt zwischen diesen Teilen wird nicht durch unmittelbaren Antrieb vom Motor 36 hergestellt. Statt dessen wird die Energie vom Motor in einem oder mehreren Trägheitsgewichten 76 gespeichert, die mit der Drehspindel 41 zur Drehung mit dieser verbunden sind. Die gesamte zur Bildung der Verbindung benötigte Energie wird in den sich drehenden Teilen der Maschinell gespeichert.
  • Verschieden große Teile erfordern verschieden große Energiemengen. Die Menge der gespeicherten Energie wird durch Aufsetzen von Trägheitsgewichten auf die Drehspindel 41 oder durch Entfernung von Trägheitsgewichten von der Spindel angepaßt.
  • In der Maschine werden alle Trägheitsgewichte auf Vorrat gelagert, die zum Schweißen irgendwelcher Teile gebraucht werden könnten. Dieser Ort liegt in der Nähe der Spindel 41.
  • Nach F i g. 3 umgibt ein becherförmiger Behälter 77 das obere Ende der Drehspindel 41. Der Behälter 77 ist mit dem nicht drehenden Preßstempel 44 verbunden und kann mit dem Preßstempel und der Drehspindel 41 axial bewegt werden. Die Bodenwand des Behälters 77 ist mit einer abgestuften Form 78 ausgebildet, und jedes der Trägheitsgewichte 76 weist eine entsprechend abgestufte Form auf. Diese Form ermöglicht, daß die Gewichte untereinander bzw. mit der Bodenwand ineinandergreifen, um die auf Vorrat gehaltenen Gewichte außer Berührung mit der Drehspindel 41 zu bringen.
  • Das obere Ende der Drehspindel 41 ist mit einem radial gerichteten Flansch 79 versehen. Eine Reihe von mit Versenkbohrungen versehenen Öffnungen 81 sind im Flansch ausgebildet und so geformt, daß darin Kopfschrauben 82 gehalten werden.
  • Jedes der Trägheitsgewichte 76 ist mit vollständig durch das Gewicht hindurchgehenden Gewindebohrungen versehen, die in Flucht mit den ringsum verteilten Öffnungen 81 im Flansch 79 liegen. Auf Grund dessen können verschieden lange Kopfschrauben 82 durch die Öffnungen 81 hindurchgesteckt werden, um irgendeine zum Schweißen eines bestimmten Teils erforderliche Anzahl von Trägheitsgewichten 76 aufzunehmen und an die Spindel 41 anzuschließen. Dadurch wird das Ansetzen oder Abnehmen der Trägheitsgewichte außerordentlich vereinfacht, wenn die Maschinell auf die Verbindung von Teilen einer anderen Art oder Größe umgestellt wird.
  • Der Schweißvorgang wird damit begonnen, daß der Preßstempel und die Spindel sich in ihrer untersten Stellung befinden. Das Werkstück WP-1 ist in der Einspannanordnung 13 angeordnet, und die Klemmvorrichtung 18 wird betätigt, um das Werkstück zwischen den Backen 19 festzuklemmen. Das andere Werkstück WP-2 wird in das Drehfutter 21 eingesetzt, und der hydraulische Zylinder 58 und der Kolben 57 werden betätigt, um die Klemmbacken 56 in Eingriff mit dem Werkstück WP-2 zu bewegen. Unter Druck stehendes Arbeitsmittel wird der Kammer 49 zugeführt, um den Preßstempelkolben 47 hochzufahren. Der Motor 36 wird eingeschaltet, um die Spindel 41 und die gerade erforderliche Anzahl von Trägheitsgewichten 76, die an der Spindel befestigt sind, auf die gewünschte Drehgeschwindigkeit zu bringen. Die Aufwärtsbewegung des Preßstempels 44 wird so gesteuert, daß die Drehspindel auf die gewünschte Drehgeschwindigkeit kommt, bevor irgendeine Berührung zwischen den Werkstücken WP-1 und WP-2 hergestellt wird. Sobald einmal die gewünschte Drehgeschwindigkeit erreicht ist, wird durch eine die Spindeldrehzahl erfassende Vorrichtung der Motor 36 abgeschaltet, wodurch der Spindel und den zugehörigen Teilen ein Freilauf ermöglicht wird. Unter Druck stehendes Arbeitsmittel wird wieder der Kammer 49 zugeführt, um den Preßstempel 44 aufwärts zu bewegen und die Werkstücke unter Druck in Berührung zu bringen. Die in den sich drehenden Teilen gespeicherte Energie wird in der Schweißzone der Werkstücke WP-1 und WP-2 vernichtet, wenn die Reibung zwischen diesen Werkstücken die Drehspindel bis zum Anhalten am Ende des Verbindungsvorganges bringt. Die Werkstücke WP-1 und WP-2 werden dann gelöst und der Druckkolben 44 in seine unterste Stellung zur Vorbereitung des nächsten Schweißvorganges zurückgeführt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Reibungsschweißen, bei welcher ein drehbarer Werkstückaufnehmer mit einer einstellbaren Schwungmasse versehen ist und im Zeitpunkt des Gegeneinanderdrückens der Werkstücke die Aufnahme von Energie unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schwungmasse zusätzlich anbringbaren Trägheitsgewichte (76) ringförmig, um den drehbaren Werkstückaufnehmer (21, 41) angeordnet, bereitgestellt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Aufnehmer einen Flansch (79) aufweist, an dem die zusätzlichen Trägheitsgewichte (76) mittels Kopfschrauben (82) anbringbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß die bereitgestellten zusätzlichen Trägheitsgewichte (76) mittels ineinandergreifender Zentrierkanten (78) gehalten sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspindel (41) senkrecht steht und von einem becherförmigen Behälter (77) zur Aufnahme der bereitgestellten Trägheitsgewichte (76) umgeben ist.
DEC38424A 1965-04-22 1966-03-08 Vorrichtung zum Reibungsschweissen Pending DE1286885B (de)

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DE1286885B true DE1286885B (de) 1969-01-09

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