DE128781C - - Google Patents

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DE128781C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Fahrradbremse kennzeichnet sich im Wesentlichen durch eine an Stelle eines Bremsbandes verwendete Bremskette, deren eines Ende auf einer Trommel befestigt ist, während das andere lose Ende beim Gegentreten unter Vermittelung bekannter Vorrichtungen derart gegen eine mit dem Antriebrade umlaufende Bremstrommel gedrückt wird, dafs die Mitnahme des Bremsbandes Glied für Glied erfolgt und hierdurch eine allmählich wachsende, aber stets sichere Bremswirkung am Triebrade erzielt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar bedeutet Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Lagerstelle eines mit einem Bremsgesperre ausgerüsteten Kettentreibrades, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben bei abgenommenen Bremstheilen, Fig. 3 eine Seitenansicht des Rades mit der Bremse, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 3, und Fig. 5 eine andere Ausführungsform, während die Fig. 6 und '7 Einzelheiten veranschaulichen.
Die Kettentrommel B ist am Fahrradrahmen oder irgend einem anderen feststehenden Theile unbeweglich angebracht, während die Bremstrommel concentrisch zur Kettentrommel B auf der Nabe des Hinterrades befestigt ist, sich also mit diesem dreht. Das eine Glied α der Bremskette A ist an der Kettentrommel B mittels eines in die Ausnehmung der Kette greifenden Stiftes <i2 verbunden; das andere Ende ist mit einem um einen in die Kettentrommel B eingelassenen Zapfen d drehbaren Hebel D in Verbindung. Das zweite Ende des erwähnten doppelarmigen Hebels D legt sich gegen einen Ausschnitt e der Scheibe E, welch letztere lose auf der Nabe b der Kettentrommel B sitzt. Die Scheibe E ist mit einem aus den Figuren ersichtlichen Gesperre oder irgend einer anderen Kupplung mit der Scheibe y in Verbindung, welch letztere wieder mit dem Kettenrade Y verschraubt oder anderweitig an demselben befestigt ist.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Durch ein bei freilaufenden Rädern übliches Gesperre oder dergl. wird die durch die Tretkurbeln hervorgerufene Drehbewegung des Kettenrades Y, das lose auf der Scheibe V und der Bremstrommel C sitzt, auf die beiden letzteren, die mit dem Hinterrade in Verbindung stehen, übertragen und dadurch auch das Hinterrad gedreht. Beim Anhalten der Tretkurbeln kann das Hinterrad in bekannter Weise weiter laufen. Soll nun gebremst werden, so hat dieses wie bei gewöhnlichen Fahrrädern durch Gegentreten zu geschehen; dabei werden die Tretkurbeln entgegengesetzt der in der Zeichnung angedeuteten Pfeilrichtung, welche die Drehrichtung des Hinterrades während der Fahrt bedeutet, bewegt. Mittels des Kettenrades Fund der Zwischenscheibey wird durch das zwischen y und E eingeschaltete Gesperre diese Gegenbewegung der Scheibe E mitgetheilt; dadurch wird mittels des Anschlages e der doppelarmige Hebel D gedreht, hierdurch das Ende a1 der Bremskette von der Ketten-
trommel B abgehoben und so die Bremskette an die Bremstrommel C geprefst und dann Glied für Glied selbstthätig mitgenommen, wodurch eine sichere, allmählich anwachsende Bremswirkung erzielt wird.
Um bei Aufhören der Bremsung die Bremskette wieder auf die feststehende Kettentrommel aufzulegen, kann eine Feder F verwendet werden, die die Glieder α und al wieder zusammenbringt; es kann aber auch auf den Hebel D eine Feder wirken, die denselben, in seine ursprüngliche Lage zurückbringt und dadurch das Kettenglied a1 zurückzieht.
Um ein sicheres Eingreifen des Kettengliedes a1 zu ermöglichen, kann auch die in Fig. 5 dargestellte Anordnung getroffen werden, bei welcher die Scheibe E mit einer daran vorgesehenen Verzahnung ein Zahnrä'dchen dreht, welches in entsprechende Zähne des Kettengliedesa1 eingreift und demzufolge beim Gegentreten das Glied al anhebt und gegen die Bremstrommel C drückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine durch Rückwärtstreten anzuziehende Fahrradbremse, bei der ein Bremsband gegen eine mit dem zu bremsenden Rade sich drehende Bremsscheibe geprefst wird, dadurch gekennzeichnet, dafs als Bremsband eine Gelenkkette (A) dient, die im Ruhezustande auf einer am Gestell befestigten Trommel (B) liegt, während beim Anziehen der Bremse das lose Ende der Kette zuerst gegen die Bremsscheibe (C) geprefst und von dieser derart mitgenommen wird, dafs die Bremskette sich nach und nach in ihrer ganzen Länge an. den Umfang der Bremsscheibe anprefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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