DE130376C - - Google Patents
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- Publication number
- DE130376C DE130376C DENDAT130376D DE130376DA DE130376C DE 130376 C DE130376 C DE 130376C DE NDAT130376 D DENDAT130376 D DE NDAT130376D DE 130376D A DE130376D A DE 130376DA DE 130376 C DE130376 C DE 130376C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- lock
- hook
- control strip
- locking disc
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/02—Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 130376 KLASSE 6Sa.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Controlschlofs mit Schliefshaken, bei welchem sowohl
das Oeffnen als das Schliefsen mittels am Schlüsselbarte angeordneter Typen auf auswechselbaren
Controlstreifen verzeichnet wird.
Das Schlofs, welches sich' besonders für Eisenbahngüterwagen eignet, besteht aus einer
mit dem Schliefshaken durch Lenker verbundenen, zur Ein- und Ausklinkung des Schliefshakens dienenden, auf dem Schlüsseldorn
angebrachten, den Controlstreifen tragenden Schliefsscheibe, welche mittelst des Schlüssels
verschwenkt werden kann und bei geöffnetem Schlosse durch eine Sperrklinke festgestellt wird,
die zum Schliefsen des Schlosses aus der Scheibe ausgehoben werden mufs. An dem Schliefshaken
ist ebenfalls eine Scheibe angebracht, welche bei geschlossenem Verschlüsse durch
einen Sperrzahn festgehalten wird.
In beiliegender Zeichnung ist das Controlschlofs, an der Schiebethür eines Eisenbahngüterwagens
angebracht, dargestellt.
Fig! 1 zeigt das Schlofs in Vorderansicht bei geschlossenem Schliefshaken;
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch das Schlofs;
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt längs der Linie A-B in Fig. 1;
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt längs der Linie C-D in Fig. 1;
Fig. 5 zeigt den Controlstreifendeckel im Längsschnitt und in Oberansicht;
Fig. 6 veranschaulicht gleiche Darstellungen des Controlstreifens;
Fig. 7 zeigt den Controlstreifen in flachgelegtem Zustande;
die Fig. 8 und 9 zeigen den zum Oeffnen des Schlosses dienenden Schlüsselbart mit eingesetzten
Drucktypen in Seiten- und Stirnansicht;
die Fig. 10 und 11 veranschaulichen gleiche
Darstellungen des zum Schliefsen des Schlosses dienenden Schlüsselbartes.
Das Schlofs, welches mittels des Bügels a an der Schiebethür b befestigt wird, besteht
im Wesentlichen aus der auf dem Schlüsseldorn d schwenkbar gelagerten Scheibe c und dem um
den Zapfen f schwenkbaren, doppelarmigen Schliefshaken g, welcher durch Lenker e mit
der Scheibe c verbunden ist und sich in der Schliefsstellung an dem Bolzen i des Thürrahmens
j einhakt. In dieser Stellung wird er durch einen in die Ausnehmung k der an ihm
angebrachten Scheibe / einfallenden Sperrzahn m des unter dem Drucke der Feder η stehenden
Winkelhebels 0 festgehalten, so dafs ein Verschwenken des Schliefshakens erst nach Ausheben
des Sperrzahnes m erfolgen kann.
Dieses Ausheben wird mittels des Schlüssels bewirkt, der hierbei durch in seinen Bart eingesetzte
Typen die entsprechenden Vermerke auf einem Controlstreifen anbringt.
Mit der Schlofsscheibe c ist nämlich ein abnehmbarer Controlstreifenträger ρ verbunden,
welcher eine zum Schlüsseldorne d concentrische Ausnehmung besitzt, an welche sich zu
beiden Seiten die Auflageflächen für den Controlstreifen anschliefsen.
Der auf den Träger ρ aufgelegte, aus starkem Papier oder aus Stoff bestehende Controlstreifen
q wird von einem um ein Scharnier h
aufklappbaren Deckel r überdeckt, dessen Vorderende sammt dem Träger ρ in einem
Ansätze s der Scheibe c (Fig. i) steckt, während
das andere Trägerende durch einen Hakenverschlufs t an der Scheibe c festgehalten wird,
so dafs nach Lösen des Hakenverschlusses der Träger rasch abgenommen und der Controlstreifen
leicht ausgewechselt werden kann.
Im Trägerp ist ein unter Federdruck stehender
Stift u angeordnet, der an dem Winkelhebel ο anliegt und dessen Kopf ν unter den
Oeffnungen ι des Controlstreifens q und des Deckels r liegt.
Wird der Schlüssel (Fig. 8 und 9) durch die in- der Thür b angebrachte und mittels
eines unter Plombenverschlufs stehenden Schildchens χ verschliefsbare Einstecköffnung auf
den Dorn d geschoben und nach rechts gedreht, so dringt der beliebig profilirte Bartansatz 2
durch die Oeffnungen 1 des Deckels r, drückt auf den Kopf ν des Stiftes u und verschiebt
letzteren. Hierdurch wird der Winkelhebel 0 verschvvenkt und der Sperrzahn m aus der
Ausnehmung k der Schliefshakenscheibe / ausgehoben.
Mittlerweile haben die im Schlüsselbarte w auswechselbar angebrachten Typen 4 die Ausnehmungen
3 im Deckel r durchsetzt und den Controlstreifen q erreicht, so dafs bei dem
durch weitere Drehung des Schlüssels erfolgenden Verschwenken der Scheibe c und des
Schliefshakens g (siehe punktirt gezeichnete Stellung in Fig. 1) das Oeffnen des Schlosses
auf dem Controlstreifen vermerkt wird.
Sobald das Schlofs geöffnet ist, fällt der Ansatz \ der unter Federdruck stehenden
Klinke y in einen Ausschnitt 5 der Scheibe c ein, wodurch das Schlofs in der Offenstellung
festgehalten wird.
Das Schliefsen des Schlosses wird mittels des in den Fig. ι ο und 11 dargestellten Schlüssels
bewirkt, dessen Bart an der linken Seitenfläche mit Typen 6 versehen ist.
Wird dieser Schlüssel auf den Dorn d aufgesteckt und nach links gedreht, so wird zuerst
die Klinkey ausgehoben, sodann gelangen die Typen 6 des Schlüsselbartes durch die Ausnehmungen
7 des Deckels r zum Controlstreifen q und drücken sich bei weiterer, die Verschwenkung der Scheibe c und des Schliefshakens
g bewirkenden Drehung des Schlüssels in den Controlstreifen ein. Bei der Verschwenkung der Schlofsscheibe und des Schliefshakens
fällt der Sperrzahn m wieder in die Scheibe / ein. Es versteht sich von selbst, dafs die Typen 6
an demselben Schlüsselbarte angebracht werden können, wie der Ansatz 2 und die Typen 4.
In diesem Falle kann sowohl das Oeffnen als das Schliefsen des Schlosses mit demselben
Schlüssel bewirkt werden.
Claims (3)
1. Controlschlofs mit Schliefshaken, gekennzeichnet
durch eine auf dem Schlüsseldorn drehbar angebrachte, zur Aufnahme des Controlstreifens und zur Ein- und. Ausklinkung
des mit ihr durch Lenker (e) verbundenen Schliefshakens (g) dienende
Schliefsscheibe (c), die bei der Offenstellung des Schlosses durch . eine mittels des
Schlüssels auslösbare Klinke (y) festgehalten wird.
2. Eine Ausführungsform des Controlschlosses nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen an der Schliefsscheibe (c) angeordneten federnden Stift' (u), der mittels des
Schlüssels an der Schliefsscheibe verschoben wird, um eine Zuhaltung (0), die den
Schiefskaken geschlossen hält, auszuheben.
3. Eine Ausführungsform eines Controlschlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein an der Schliefsscheibe (c) abnehmbar angebrachter Controlstreifenträger (p)
den Schlüsseldorn concentrisch umgiebt und beiderseits mit Auflagerfiä'chen für den
Controlstreifen (q) versehen ist, der durch einen Deckel frJ festgehalten Und beim
Schliefsen und Oeffnen des Schlosses durch am Schlüsselbarte angebrachte Typen mit
Vermerken versehen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130376C true DE130376C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=398776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130376D Expired DE130376C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130376C (de) |
-
0
- DE DENDAT130376D patent/DE130376C/de not_active Expired
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