DE132246C - - Google Patents
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- DE132246C DE132246C DENDAT132246D DE132246DA DE132246C DE 132246 C DE132246 C DE 132246C DE NDAT132246 D DENDAT132246 D DE NDAT132246D DE 132246D A DE132246D A DE 132246DA DE 132246 C DE132246 C DE 132246C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/06—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for inflating-pumps
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung von Luftpumpen zum Füllen der
Luftkammern von Pneumatikreifen und dergl. in Verbindung mit einem Selbstkassirerwerk,
welche eine Nutzleistung der Pumpe nur dann gestattet, wenn ein Geldstück in den Apparat
eingeführt worden ist.
Die Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher
Fig. ι eine Ansicht von vorn mit theilweisem
senkrechten Schnitt durch den ganzen Apparat ist und das Selbstkassirerwerk in seiner
Ruhestellung zeigt.
Fig. 2 zeigt diese Vorrichtung im senkrechten Schnitt, und zwar im Augenblick, wo die
Pumpe beginnt, in Thätigkeit zu treten, und
Fig. 3 ist eine Abänderung dieser Vorrichtung.
Fig. 4 bis 7 sind endlich Einzelansichten zur
Erklärung des Arbeitens der Vorrichtung.
Der Apparat umfafst einen oder beispielsweise, wie in Fig. ι dargestellt, zwei Pumpenkörper
α und a1, deren Kolben um i8o° versetzt
sind und durch eine einzige Kurbel b mit in geeigneter Weise angeordneter Zahnradübersetzung
in Bewegung gesetzt werden. Das Ganze ist in einem Kasten c eingeschlossen, welcher die Pumpen gegen das Eindringen
von Staub schützt. Im Innern dieses Schutzkastens c ist das Selbstkassirerwerk angeordnet,
welches seinerseits in einem kleineren Kasten d in der Mitte des Apparates eingeschlossen ist
oder auch unmittelbar an dem Kasten c befestigt sein kann. Mit / und/1 sind die Rohre
bezeichnet, welche die durch die Kolben der bezüglichen Pumpenkörper α und al herausgedrückte
Luft einer Kammer g von besonderer Gestalt zuführen, welche eine derEigenthümlichkeiten
der Erfindung bildet.
In dieser Kammer g sind Oeffnungen e vorgesehen, welche sie mit der Aufsenluft in
Verbindung setzen-, die Rohre / und f1, die von den Luftpumpen kommen, schliefsen sich
an einen Rohrstutzen i der Kammer g an, während an einem zweiten Rohrstutzen j der
Rohransatz k befestigt ist, welcher aus dem Kasten d und dem Schutzkasten c heraustritt,
und an welchem das biegsame Rohr m angeschlossen ist, das mit seinem Ende an das
Luftventil des zu füllenden Pneumatikreifens angeschraubt wird. In der Kammer g verschiebt
sich ferner ein Kolben n, welcher sich in der Zeit, in welcher sich der Apparat aufser
Gebrauch befindet, gegen eine Schulter q stützt und, wenn er nach links gedrückt wird,
mit sanfter Reibung in den cylindrischen Theil der Kammer eindringt, um die Verbindung der
Kammer mit der Aufsenluft durch die Oeffnungen e abzuschneiden und gleichzeitig zu
gestatten, dafs die aus den Luftpumpen in die Rohre / und f1 gedrückte Luft unmittelbar
aus dem Rohrstutzen i nach dem Rohrstutzen j hinübergelangt. Das Aufstützen des
Kolbens η auf die Schulter q im Innern der Kammer g wird durch eine die Kolbenstange ο
umgebende Feder ρ bewirkt. Die Stange ο endigt an ihrem freien Ende aufserhalb der
Kammer g in einer Backe r von der in den
Figuren dargestellten Form, welche ihrerseits j in ein Lippenstück r1 endigt. In der Verlängerung
der Stange ο ist die Griffstange 5 angeordnet, welche aus dem Kasten d heraustritt
und dort einen Griff trägt, mittels dessen sie erfafst werden kann, um nach rechts gezogen
werden zu können, während sie im Innern des Kastens d in eine vierkantige Backe h
endigt.
Um die beiden Backen r und Ji legt sich
der vordere Theil eines festliegenden Trägers, dessen Gestalt in gröfserem Mafsstabe aus den
Einzelansichten der Fig. 4 bis 7 zu ersehen ist. Dieser mit 7 bezeichnete Träger ist an die
eine Wand des Kastens d angenietet und erstreckt sich in der ganzen Länge der Griffstange
s unter derselben. Er besitzt eine Nuth 8, in welcher sich die vierkantige Backe Ji
verschiebt, die die Kante Λ' am Träger leicht berührt, wenn sich der Apparat in Ruhe befindet.
Der Theil des Trägers zwischen den beiden Backen r und Ji bildet in der aus der
Fig. 5 ersichtlichen Form zwei Führungen y für das Geldstück während der Zeit, wo der
Apparat arbeitet.
Die Griffstange s ist von einer Feder t umgeben, welche kräftiger ist als die die Stange 0
umgebende Feder ρ und das Bestreben hat, letztere stets in ihre Anfangsstellung zurückzuführen.
Durch die Spalte u, welche an einer Wand des Schutzkastens c vorgesehen ist,
werden die Geldstücke eingeworfen, die in dem Kanal ν hinabgleiten. Dieser Kanal ν
endigt genau oberhalb der beiden Backen r und Ji und der Führungen y des Trägers 7.
Um die Art und Weise des Arbeitens des so angeordneten Apparates zu erklären, soll
hauptsächlich auf die Einzelfiguren 4 bis 7 Bezug genommen werden.
Zuerst wird das Endstück des biegsamen Rohres in an dem Luftventil der zu füllenden
Luftkammer befestigt und dann durch die Spalte u ein Geldstück A eingeführt, welches
den Kanal ν hinab auf die Backen r und h fällt, auf deren Kanten χ und xl (Fig. 4) es
zunächst aufruhen bleibt. In dieser Fig. 4, wo sich die einzelnen Theile in Ruhe befinden,
sind die Kanten χ und xl von einander getrennt,
und zwar ist der Abstand zwischen denselben ungefähr 5 bis 6 mm kleiner als der Durchmesser des kleinsten Geldstückes, welches
in den Apparat eingeführt werden soll.
Wird nun an dem Griff der Stange s gezogen, so vergröfsert sich der Abstand zwischen
den Kanten χ und x1, das Geldstück A fällt
weiter und wird sich einerseits auf das Lippenstück r1 der Backe r, welche bisher ihren
Platz nicht verlassen hat, und andererseits auf die Kante hl des festen Trägers 7 für die
zweite Backe h aufstützen. Das Geldstück A und die Backe Ji nehmen in diesem Augenblick
die in Fig. 6 dargestellte Lage ein, in welcher die Führungen y des Trägers 7 verhindern,
dafs das Geldstück A umfällt.
Läfst man darauf den Griff der Stange 5 fahren, so kehrt die Backe Λ unter der Wirkung
der Feder t (Fig. 1 und 2) in ihre Anfangsstellung zurück, trifft dann aber auf das Geldstück
A, welches sich zwischen r1 und /21 geschoben
hat. Und da die Feder t stärker ist als die Feder p, so wird die Stange ο des
Kolbens η nach links gedrückt und die Backe r wird aus ihrer in Fig. 7 in strichpunktirten
Linien dargestellten Stellung, welche ihrer Anfangsstellung in Fig. 4 entspricht, in die in
Fig. 7 in vollen Linien angegebene Stellung gelangen.
Der Kolben η dringt dann in den cylindrischen
Theil der Kaminer g ein und schliefst den Durchgang ^, welcher in der Zeit, wo
sich der Apparat aufser Gebrauch befindet, die Verbindung des Rohrstutzens i und der
Oeffnungen e aufrecht erhält. Wenn man jetzt durch Drehung an der Kurbel b die Luftpumpen
α und a1 in Thätigkeit setzt, so wird
die von den Pumpen durch die Rohre f undy1
ankommende Luft, anstatt durch die Oeffnungen e nach aufsen zu entweichen, gezwungen,
vom Rohrstutzen i nach dem Rohrstutzen j überzutreten und in das Rohr k zu gelangen,
um sich in das biegsame Rohr m und von da in die zu füllende Luftkammer zu begeben.
Sobald sich in dieser Kammer ein bestimmter Druck fühlbar zu machen beginnt, wird derselbe
seine Wirkung auf den Kolben η ausüben und dieser seine Verschiebung nach links
fortsetzen und die am Ende seiner Stange 0 sitzende Backe r mit sich ziehen.
Die Entfernung zwischen den Backen r und h
wird dadurch immer gröfser, so dafs nach Ablauf einer bestimmten Zeit ein solcher
Zwischenraum zwischen denselben vorhanden sein wird, dafs das Geldstück aus der Berührung mit r1 und h1 frei wird und auf den
Boden des Kastens fällt.
Erhält der cylindrische Theil der Kammer g eine genügende Länge, d. h. ist der Hub des
Kolbens η ein genügend grofser, so kann der Apparat nach Einwurf von Geldstücken jeder
Gröfse angetrieben werden, wobei z. B. ein Fünfpfennigstück als kleinstes festgesetzt wird.
Somit kann der Apparat ebenso gut mit Zweimarkstücken, Zehnpfennigstücken oder beliebigen
anderen Geldstücken von gröfserem oder kleinerem Durchmesser als diese arbeiten.
Da nach Herunterfallen des Geldstückes der Kolben η immer noch unter dem Druck der
cingeprefsten Luft steht, so behält er seine nach links verschobene Stellung, so dafs die Füllung
der Luftkammer vollendet werden kann, was bei ähnlichen Vorrichtungen, wie z. B. derjenigen
der amerikanischen Patentschrift 613593,
nicht der Fall ist, da bei diesen mit dem Fallen des Geldstückes auch sogleich das Arbeiten
der Vorrichtung unterbrochen wird.
Wenn die Füllung der Luftkammer beendet ist, hört man mit dem Antrieb der Pumpen
auf und schraubt das Endstück des biegsamen Rohres m ab. Die rechte Fläche des Kolbens η
steht dann nur noch unter dem normalen Drucke und der Kolben η kann durch die
Feder ρ wieder in seine Anfangsstellung zurückgeführt werden. Der Durchgang ^ wird dann
wieder frei, und wenn man die Pumpen wieder in Thä'tigkeit setzen würde, würde die Luft,
die durch die Rohre^undy1 in die Kammer g
tritt, wieder durch die Oeffnungen e nach aufsen entweichen.
Fig. 3 zeigt eine Abänderung des Apparates, bei welcher versucht worden ist, die Stopfbüchse,
welche nothwendig ist, um die Kolbenstange ο (Fig. ι und 2) sicher abzudichten,
überflüssig zu machen. Zu diesem Zwecke wird die Stange 0 in einer Hülse / in geeigneter
Weise geführt und tritt, anstatt den Kolben η unmittelbar zu tragen, aus dem Kasten d heraus,
wobei ihr Ende an einen Hebel 2 angelenkt ist, welcher um einen Drehpunkt 3 schwingt
und an welchem die Kolbenstange 4 des Kolbens η angreift. Da nun auf die linke Fläche
des Kolbens η niemals ein anderer als der normale Druck zu wirken hat und die Luft in
der Kammer g stets frei entweichen können mufs, so wird die Anwendung einer Stopfbüchse
zur Führung der Stange 4 durch die Wand des Kastens d vollständig überflüssig.
Diese Anordnung nach Fig. 3, welche es gestattet, in beliebigem Verhältnifs die gegenseitigen
Verschiebungen der Stange ο und des Kolbens η zu vervielfachen, empfiehlt sich
daher namentlich für solche Fälle, wo der Apparat mit Geldstücken von geringem Durchmesser
arbeiten mufs.
Das eigenthümliche Kennzeichen des Apparates besteht also darin, dafs, gegenüber ähnlichen
Apparaten, von z. B. der in der amerikanischen Patentschrift 613593 beschriebenen
Anordnung, sein Arbeiten durch das Herunterfallen des Geldstückes nicht unterbrochen wird,
sondern bis zur Erreichung des gewünschten Druckes in der Luftkammer fortgesetzt werden
kann. Andererseits ermöglicht vorliegende Anordnung die Anwendung von mit der Hand
bewegten Luftpumpen, von denen eine beliebig grofse Anzahl vorgesehen werden kann,
so dafs der Apparat nicht nur zum Füllen von Pneumatikreifen, sondern auch zum Laden von
gröfseren Luftbehältern jeder Art dienen kann.
Claims (3)
1. Selbstkassiren de Luftpumpe mit Einstellung des Luftweges durch die eingeführte Münze,
gekennzeichnet durch einen mit der Aufsenluft durch Oeffnungen (e), mit der Pumpe
(a a1) durch eine Oeffnung (i) und mit
dem Füllschlauch (m) durch eine Oeffnung (j) in Verbindung stehenden Cylinder
(g) und einen in ihm verschiebbaren Kolben (n), welcher für gewöhnlich zurückgezogen
gehalten wird und den Zutritt der Aufsenluft zu der Pumpe und dem Füllschlauch freiläfst, nach Einführung der
Münze aber so verschoben -werden kann, dafs nur die Oeffnung (i) zur Pumpe mit
der Oeffnung (j) zum Füllschlauch in Verbindung steht, die Oeffnungen (e) zur
Aufsenluft dagegen durch den Kolben (n) abgesperrt werden und durch den in der
Luftpumpe erzeugten Druck selbstthätig abgesperrt gehalten werden.
2. Selbstkassirende Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der in der
Kammer (g) bewegliche Kolben (n) unter der Wirkung des wachsenden Druckes bei
Benutzung der Pumpe noch weiter verschoben wird, als dies durch die Münze bereits geschehen ist, und hierdurch das
Abfallen der Münze bewirkt, ohne die weitere Benutzung der Pumpe zu hindern.
3. Selbstkassirende Luftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stange
des Kolbens (n) zur Vermeidung einer Stopfbüchse an dem offenen Ende des Cylinders (g) austritt und an ein Hebelwerk
(2, 3,4, Fig. 3) angelenkt ist, das nach Einwurf einer Münze mittels Stange (0)
verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE132246C true DE132246C (de) |
Family
ID=400518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT132246D Active DE132246C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE132246C (de) |
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0
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