DE140609C - - Google Patents

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DE140609C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/14Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on silica

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Herstellung von Dinassteinen war bisher gebunden an ein körniges, splittriges Material, hergestellt durch Brechen von Quarzit oder quarzigem Material. Es war nicht möglich, Sand zur Herstellung von Dinassteinen zu benutzen, weil der Sand zu große Mengen an Bindemitteln brauchte, wenn der Stein die erforderliche mechanische Festigkeit bekommen sollte. Außerdem hat die Erfahrung gelehrt,
ίο idaß zur Dinassteinfabrikation nur bestimmte Sorten von quarzigen Rohmaterialien brauchbar sind, und zwar nur solche, welche beim Brennen ein geringes Ausdehnungsvermögen aufweisen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von feuerfesten, quarzhaltigen Steinen aus Sand mit einem Zusatz von Kalk und gründet sich darauf, daß jeder Quarzsand zur Dinassteinfabrikation tauglich wird, wenn er vor dem Brennen, mit Ätzkalk gemischt und verformt, einem Härtungsprozeß durch Dampf unterworfen wird. Der erste Vorteil und die große Veränderung gegenüber dem alten Verfahren zur Herstellung von Dinasziegeln besteht darin, daß die Steine nicht wie früher langsam getrocknet und als äußerst empfindliche Formlinge eingesetzt und gebrannt werden müssen, sondern daß die Formlinge durch ein rasches Härtungsverfahren zu einer steinharten Masse, welche schon zum größten Teile aus Kalksilikat besteht, gebildet werden, bevor dieselben- in die Öfen eingesetzt und dem Brennprozeß unterworfen werden.
Welche chemische oder chemisch technische Veränderung mit dem Quarz durch den \rorherigen Härtungsprozeß vor sich geht, ist bisher noch nicht festgestellt, es ist aber Tatsache, daß ein Kalksandstein mit geringem Kalkgehalt keine Schwierigkeiten beim Brennen bei höheren Temperaturen bietet, und das Endprodukt ein gut klingender feuerfester Stein ist, welcher bei wiederholtem Brennen keine nennenswerte Ausdehnung aufweist. Der Kalkgehalt dieses Steines braucht nur sehr gering zu sein, weil die Verkittung der einzelnen Sandkörner endgültig durch den Brennprozeß erfolgt. Die Fabrikationsweise ist folgende:
Quarzsand oder gebrochener Kiesel wird mit einem geringen Zusatz von Ätzkalk, sei es in gelöschter oder ungelöschter Form, innig gemischt und, wie. bei Kalksandsteinen üblich, verpreßt und durch Wasserdampf gehärtet. Die gehärteten Steine werden in einen Brennofen übergeführt und bei der entsprechenden Temperatur gebrannt. Die gebrannten Steine sind gut klingend, widerstandsfähig gegen Temperaturwechsel und von hohem Schmelzpunkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Dinassteinen durch Brennen verformter Gemische aus Sand oder dergl. und Kalk, dadurch gekennzeichnet, daß die Formlinge vor dem Brennen in der bei der Kalksandsteinherstellung üblichen Weise mit Dampf gehärtet werden.
    (2. Auflage, ausgegeben am 13. Mai 1904.)
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