DE1429535C - Fachbodentragschiene - Google Patents
FachbodentragschieneInfo
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Description
ι 2
Die Erfindung betrifft eine aus einem kastenför- liegt. Hierdurch ist eine preiswürdige Massenpro-
migen Hohlprofil bestehende vordere Fachbodentrag- duktion möglich. Die Lappen lassen sich durch
schiene, die an von Tragsäulen eines Regals heraus- Stanzen herstellen, wodurch sich als weiterer Vorteil
ragenden Tragarmen angeordnet ist und die eine ergibt, daß die Dimensionen der Ausnehmungen ohne
obere waagerechte Fläche aufweist, auf der der 5 Nachbearbeitung stets eindeutig und gleichmäßig
Fachboden aufliegt und von der ein sich über die festgelegt sind.
Länge der Fachbodentragschiene erstreckender, den Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung
Fachboden nach vorne begrenzender Steg aufragt. gehen aus den Unteransprüohen hervor.
Eine bekannte Fachbodentragschiene der genann- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der
ten Art läßt sich zwar einfach montieren und sichert io Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
den Fachboden gegen Verschiebungen, jedoch weist Fig. 1 einen Teil einer vorderen Fachbodentrag-
sie keine Einsteckhalterungen für Haltemittel für auf schiene, teilweise im Schnitt,,
dem Fachboden anzuordnende Zwischenwände, Fig. 2 das Ende einer solchen Schiene und
Preisschilder o. dgl. auf. Diese müssen durch ange- Fig. 3 und 4 zwei andere Ausführungsformen der
hängte oder aufgeklemmte Trägerteile befestigt wer- 15 Fachbodentragschiene.
den, was verhältnismäßig umständlich ist, weil diese F i g. 1 zeigt eine durch Umbiegen eines Bleches
Teile zusätzlich zu den Haltemitteln aufbewahrt bzw. hergestellte Fachbodentragschiene 1, die entlang ihrer
zur Benutzung herbeigeschafft werden müssen. einen Kante derart ausgestanzt ist, daß eine Reihe
Außerdem verteuert sich die Anordnung durch die von Lappen 2 entstehen, welche zur Bildung eines
gesonderten Teile. 20 Hohlprofils mit der entgegengesetzten Blecbkante
Einsteckhalterungen als solche sind ebenfalls be- versahweißt sind. Zwischen je zwei Nachbarlappen 2
kannt. Sie werden z. B. durch Einprägung von befindet sich eine von diesen gebildete Führung, an
Vertiefungen in eine Blechleiste oder durch Aus- die sich unten eine ins Innere der rohrförmigen
sparung von Nuten in Holzbrettem gebildet, die mit Fachbodentragschiene 1 führende rechteckige Aus-
einem glatten Wandteil, z. B. einer Zwischenwand as nähmung 3 anschließt. F i g. 1 zeigt die Anbringung
oder einer Gefachwand, derart zusammenwirken, eines Halters 4, (beispielsweise eines Preisschildhalters
daß eine geschlossene Tasche zur Aufnahme der mit einer Blechlasche 5, welche zwischen die von
Laschen von Haltemitteln entsteht. Diese Anord- zwei Lappen 2 gebildeten Führungen eingesteckt ist
nungen erlauben nicht, sie ohne weiteres gleichzeitig und derart in die Ausnehmung 3 ragt, daß der Halter
als'Tragschiene eines Regals und als Halterung für 30 dadurch einwandfrei verankert wird. Fig. 1 zeigt
die Laschen von Befestigungsteilen für Zwischen- weiterhin ein Haltemittel 6 für eine Trennwand 7.
wände, Preisschilder o. dgl. zu verwenden. Es sind Das Haltemittel 6 ist mit einer Blecheinstecklasche 8
immer besondere zusätzliche Maßnahmen erf order- versehen, die ebenfalls zur effektiven Halterung der
lieh, damit beiden Forderungen genügt wird. Trennwand in eine Ausnehmung 3 eingesteckt ist.
Andere bekannte Einsteckhalterungen sind ent-35 Weder das Haltemittel 6 noch die Trennwand 7 sind
weder für Preisschilder oder für Haltemittel für jedoch in ihrer unteren Endstellung dargestellt. UnZwischenwände
verwendbar und lassen sich mittels ter der Trennwand kann ein Fachboden, beispielsin
bestimmter Weise angebrachter Abwinkelungen weise der in Fig.2 dargestellte Fachboden9, angean
Aufkantungen einer Fachbodenschiene o. dgl. bracht werden. F i g. 2 zeigt im übrigen, wie die
anhängen. Auch hierbei ist keine gleichzeitige Aus- 40 Fachbodentragschiene am äußeren Ende eines Tragnutzungsmöglichkeit
für mehrere Zwecke gegeben. armes 10 befestigt ist. Der Arm hat einen abgeboge-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vor- nen Stützlappen 11 mit zwei Öffnungen 12 und 13, in
dere Fachbodentragschiene für ein Regal zu schaf- die zwei abgebogene Lappen 14 bzw. 15 der oberen
fen, bei der Haltemittel für Trennwände oder Preis- waagerechten Fläche der Fachbodentragschiene 1
schilder zuverlässig und ohne Verwendung zusatz- 45 eingesteckt sind.
licher Bauteile anbringbar und zugleich eine einfache Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausfüh-Herstellung
der Schiene möglich sein sollen. Diese nungsform sind die Lappen 2 nach oben abgebogen.
Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Steg durch Fig. 3 zeigt dagegen eine Ausführungsform einer
Verlängerung der vorderen Hohlprofilwand gebildet Fachbodentragschiene 21 mit Lappen 22, die derart
ist, daß die obere waagerechte Fläche in Abständen 5° abgebogen sind, daß sie im Hohlraum der Schiene
angeordnete Lappen aufweist, die parallel zur vor- zu liegen kommen, wo sie mit der Innenseite der
deren HohlprofiJwand verlaufen und an deren Innen- gegenüberliegenden Profilwand so verschweißt sind,
seite anliegend befestigt sind, und daß im Bereich daß ein nach obengerichteter Steg 24 zur Abzwischen
den Lappen die obere waagerechte Fläche Stützung eines auf der Fachbodentragschiene anim
Abstand vor der Innenseite der vorderen Hohl- 55 geordneten Fachbodens entsteht. Zwischen den nach
profilwand endet, derart, daß eine schmale recht- unten abgebogenen Lappen 22 finden sich Ausneheckige
Ausnehmung gebildet ist, die an ihren Schmal- mungen 23, welche den Ausnehmungen 3 der Ausseiten
von den in senkrechter Richtung verlaufenden führungsform nach F i g. 1 und 2 entsprechen,
seitlichen Rändern der Lappen begrenzt ist. Fig.4 zeigt eine Fachbodentragschiene31, an
seitlichen Rändern der Lappen begrenzt ist. Fig.4 zeigt eine Fachbodentragschiene31, an
Auf diese Weise wird eine Vorrichtung erstellt, 6o deren Zusammenfügungskanten sich nach unten
die gleichzeitig als Fachbodenträger und als Front- abgebogene Lappen 30 sowie nach oben derart
verblendung für diesen Boden dient und eingearbei- abgebogene Lappen 32 befinden, daß zwischen den
tete Einsteckhalterungen für Haltemittel für auf dem mit der gegenüberliegenden Blechkante verschweiß-
Fachboden anzuordnende Zwischenwände, Preis- ten Lappen 32 Ausnehmungen 33 entstehen. Die
schilder o. dgl. aufweist. Die Schiene läßt sich sehr 63 Lappen 30 sind so weit zurückgebogen, daß der
leicht montieren und besitzt auf Grund ihrer Einstük- Abstand zwischen diesen und der gegenüberliegen-
kigkeit den Vorteil, daß sie nach einem Biege- und den Profilwand der Blechstärke entspricht. Durch
Schweißvorgang bereits in ihrer Endgestaltung vor- diese Ausbildung werden die in die Ausnehmungen
eingesteckten Organe zusätzlich geführt. Die Lappen 30 und 32 können vertauscht werden, wobei
die nach unten ragenden Lappen festgeschweiBt werden, während die nach oben ragenden Lappen
einen gewissen Abstand zur gegenüberliegenden Profilwand erhalten.
Claims (4)
1. Aus einem kastenförmigen Hohlprofil be- ίο
stehende vordere Fachbodentragschiene, die an von Tragsäulen eines Regals herausragenden
Tragarmen angeordnet ist und die eine obere waagerechte Fläche aufweist, auf der der Fachboden
aufliegt und von der· ein sich über die
Länge der Fachbodentragschiene erstreckender, den Fachboden nach vorne begrenzender Steg
aufragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (24) durch Verlängerung der vorderen HoM-profilwand
gebildet ist, daß die obere waage- ao rechte Fläche in Abständen angeordnete Lappen
(2,22,32) aufweist, die parallel zur vorderen
Hohlprofilwand verlaufen und an deren Innenseite anliegend befestigt sind, und daß im Bereich
zwischen den Lappen die obere waagerechte as Fläche im Abstand vor der Innenseite der vorderen
Hohlprofilwand endet, derart, daß eine schmale rechteckige Ausnehmung (3,23,33) gebildet
ist, die an ihren Schmalseiten von den in senkrechter Richtung verlaufenden seitlichen
Rändern der Lappen begrenzt ist.
2. Fachbodentragschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (22) sich
von der oberen waagerechten Fläche der Fachbodentragschiene nach unten erstrecken. ,
3. Fachbodentragschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (2, 32)
sich von der oberen waagerechten Fläche der Fachbodentragschiene nach oben erstrecken.
4. Fachbodentragschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen
den Lappen (32) jeweils ein weiterer Lappen (30), von der im Abstand vor der Innenseite der
vorderen Hohlprofilwand endenden oberen waagerechten Fläche der Fachbodentragschiene ausgehend,
sich nach unten erstreckt und parallel und in einem den rechteckigen Ausnehmungen
(33) entsprechenden Abstand zu der vorderen Hohlprofilwand verläuft, derart, daß ein taschenartiger
Raum gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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