DE144880C - - Google Patents

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DE144880C
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floor
nut
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elevator
line
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/48Adaptations of mechanically-operated limit switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Stockwerkseinstellvorrichtung für Aufzüge.
Die nachstehend beschriebene Konstruktion
vereinigt den Vorteil, den bei Aufzügen eine große Abstellgeschwindigkeit für die Genauigkeit des Anhaltens hat, zugleich mit einem sehr gedrängten Zusammenbau.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 1 dargestellt. Die Trommelwelle ι ist verlängert und trägt die in axialer Richtung vermittels Ringnuten verschiebbaren Mitnehmerscheiben 2, 3, 4 usw., deren Stifte 5 zum Abstellen dienen. Diese Stifte 5 können am Umfang der Scheiben 2,3,4 mittels Schwalbenschwanznut oder einer ähnlichen Einrichtung beliebig eingestellt und dann festgemacht werden. Die Mitnehmerscheiben 2, 3,4 sind an einer Verdrehung der Welle gegenüber durch Nut und Feder gehindert, so daß sie nur axiale Bewegungen auf der Welle machen können. In einem Bügel 6, der um die Trommelwelle 1 frei schwingt, ist eine Gewindespindel 7 drehbar gelagert. Dieselbe dient zur Verschiebung einer Mutter 8, welche im unteren Teil sich gegen den Bügel 6 stützt und durch denselben geführt wird, im oberen Teil aber als Nase ausgebildet ist, die mit den Stiften 5 der mit der Trommelwelle ι umlaufenden Mitnehmerscheiben 2, 3,4 zusammentreffen kann. Der Bügel 6 steht durch geeignete Mittel in fester Verbindung, sowohl mit Steuerseil 9, das durch die Stockwerke geht, als auch mit der Welle 10, welche die Abstellvorrichtung an der Aufzugmaschine beeinflußt.
Um nun zu ermöglichen, daß beim Wandern der Nase nur ein bestimmter Mitnehmer mit derselben zusammentrifft, ist die Gewindesteigung der Spindel 7 so bemessen, daß die : Mutter während einer Mitnehmerumdrehung mehr Weg zurücklegt, als die Dicke des Stifts 5 beträgt. Es ist also möglich, die Mitnehmerscheiben und die auf ihnen verschiebbaren Stifte gegenüber der Lage der Mutter 8 „ so einzustellen, daß die Nase der Mutter frei durchlaufen kann. Dies ist die Grundstellung^ bei der auf kein Stockwerk eingestellt ist.
Der zu irgend einer Haltestelle gehörige Mitnehmer kann nun auf folgende Weise zum Zusammentreffen mit der Nase der Mutter 8 gebracht werden. - Die Mitnehmerscheiben 2, 3,4 sind auf die Trommelwelle 1 jeder für sich um ein kleines Stück axial verschiebbar, dergestalt, daß, wenn ein Mitnehmer verschoben wird, die anderen noch in ihrer alten Stellung verbleiben und daß erst, wenn der zuvor verschobene Mitnehmer in seine ursprüngliche Lage zurückgekehrt ist, ein anderer Mitnehmer verschoben werden kann usf. Dies ist ermöglicht durch um die festen Punkte 11 schwingende Doppelhebel 12, 13, 14, welche mit dem unteren Ende in Ringnuten der Mitnehmer 2,3,4 eingreifen, mit dem oberen Ende aber, unter Einfluß; der Federn 15, sich gegen eine Stange 16 stützen, welche die zu den entsprechenden Hebeln 12, 13, 14 , gehörigen Vorsprünge 17, 18, 19 mit passendem gegenseitigen Abstand trägt. Die Verschiebung der Stange 16 erfolgt von den Stockwerken aus mittels Einstellseiles 20, Seilscheibe 21 und

Claims (3)

Zahnrades 22, welch letzteres direkt in die am Ende als Zahnstange ausgebildete Stange 16 eingreift. Die Vorsprünge 17, 18, 19 und die Hebel 12, 13, 14 mit ihren Mitnehmern 2,3,4, sowie deren Nasen 5 sind beliebig einstellbar, um für jede Stockwerkshöhe zu passen. Soll nun der Fahrstuhl von einem beliebigen Stockwerk in ein anderes fahren, in Fig. 1 z. B. in das Stockwerk 3, so wird in einem beliebigen Stockwerk das Einstellseil 20 auf die Marke des Stockwerks 3 eingestellt, wodurch der Mitnehmer 3 mit seiner Nase 5 aus der punktiert gezeichneten alten Lage in die gezeichnete neue Lage gebracht wird. Hierauf wird Steuerseil 9 auf Fahrt gezogen, wodurch mittels Welle 10 die Aufzugmaschine in Gang gebracht und Bügel 6 aus seiner Mittellage nach einer der nun beginnenden Drehrichtung der Welle 1 entgegengesetzten Richtung hin gedreht wird. Die Schaltmutter 8 verschiebt sich nun beim Gang der Maschine z. B. von links nach rechts und passiert zuerst den Mitnehmer 2 bezw. dessen Nase 5, ohne auf letztere zu treffen, weil 2 in seiner alten Lage geblieben ist. Beim Weitergehen kommt aber jetzt die Schaltmutter 8 in den Bereich des eingestellten Mitnehmers 3 bezw. dessen Stiftes 5. Stift 5 kuppelt Mutter 8 und Bügel 6 mit der Trommelwelle 1 und zieht dadurch die Steuerung wieder in die Ruhelage. Um nun in ein anderes Stockwerk zu fahren, werden durch oben beschriebene Axialverschiebung Mutter 8 und Stift 5 entkuppelt und ein anderer, zum gewünschten Stockwerk gehöriger Mitnehmer 2 oder 4 durch axiale Bewegung in den Weg der Schaltmutter 8 gestellt. Das Prinzip der Konstruktion mit seinen Vorteilen für die Genauigkeit kann auch auf elektrische Aufzüge mit Druckknopfsteuerung übertragen werden. Es wird dabei nach Fig. 2 auf die Schaltmutter ein Ausschalter 25 gesetzt, der von den Stiften 5 der Mitnehmerscheiben getroffen wird und den Hülfsstromkreis unterbricht, wodurch das Abstellen des Aufzuges bewirkt wird. Um das Einstellseil zu vermeiden, ordnet man die Scheiben 26, 27, 28 so an, daß jede derselben den Ausschalter auf seinem Wege trifft; um aber nur bei der Scheibe des gewünschten Stockwerks eine Stromunterbrechung zu erhalten, wird dafür Sorge getragen, daß der Ausschalter erst kurz vor der betreffenden Scheibe vom Strom durchflossen wird. Zu diesem Zweck bewegt die Mutter 29 eine mit ihr fest verbundene Schiene 30 in entsprechend isolierten Führungen. Auf der Schiene 30 sind Metallstreifen 31532,33 befestigt und durch zwei Isolierstücke 34, 35 getrennt. 37, 38, 39 sind feststehende Kontakte, von denen jeder zu einem Stockwerk gehört und die in Berührung mit den Streifen 31, 32,33 stehen. Die Streifen 31 und 32 sind durch eine Leitung 36 verbunden; an 33 ist eine Leitung 41 angeschlossen, die zum Ausschalter 25 führt, von dem eine Leitung 42 zur Schiene 32 geht. Die Isolierstücke 34,35 sind bedeutend schmäler ausgeführt als die Kontakte 37,38,39, um beim Übergang eine Stromunterbrechung zu vermeiden. Die Stockwerkskontakte 37, 38, 39 erhalten durch irgend welche bekannte Stockwerksschalter Strom in der Art, daß nach Drücken auf einen Knopf der Hülfsstrom während der ganzen Fahrt durch den betreffenden Stockwerkskontakt geht, wobei der Hülfsstrom mit dem Anlasser derartig in Verbindung steht, daß eine Unterbrechung das Anhalten der Maschine verursacht. Steht nun z. B. die Schaltmutter 29 rechts außen an der Spindel und wird dem Kontakt 38 des mittleren Stockwerks Strom zugeführt , so geht dieser durch Schiene 31, Leitung 36, Schiene 32, Leitung 40 weiter, bis die während der Fahrt sich gegen Kontakt 38 bewegende Mutter so weit gekommen ist, daß der Kontakt 38 die Isolierstelle 34 zu überdecken beginnt und also der Strom teils durch Leitung 36, teils durch Leitung 41, den Ausschalter 25 und Leitung 42 zur Schiene 32 weiter geht. Berührt schließlich Kontakt 38 nur noch den Streifen 33, so geht der ganze Strom durch den Ausschalter. In diesem Augenblick muß der Fahrstuhl die richtige Stellung haben, Stift 5 muß auf den Ausschalter treffen, der Strom wird unterbrochen und dadurch das Abstellen veranlaßt. Während des Hereinwanderns der Mutter wurde der Ausschalter auch vom Stift der Scheibe 28 geöffnet, was aber ohne Wirkung war, weil er noch gar keinen Strom hatte. Ganz entsprechend verläuft der Vorgang, wenn irgend ein anderer Stockwerkskontakt Strom erhält. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Eine Stockwerkseinstellvorrichtung für Aufzüge, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallele Wellen beide eine vom, Triebwerk des Aufzuges abhängige Drehbewegung erhalten, wobei die eine als Schraubenspindel ausgebildet ist, auf der sich eine Mutter mit Nase verschiebt, während die andere für jede Haltestelle eine mit einem Stift versehene Scheibe trägt, so daß durch das im geeigneten Augenblick erfolgende Aufeinandertreffen von Stift und Nase das Anhalten des Fahrstuhls bewirkt wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, für mechanische, hydraulische oder elektrische Aufzüge, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den einzelnen Stockwerken gehörenden umlaufen-
den Mitnehmerscheiben von jedem Stockwerk aus axial so verschoben werden können, daß nur diejenige Mitnehmerscheibe, die zu dem eingestellten Stockwerk gehört, mit der vorbeilaufenden Nase der Mutter zusammentrifft (Fig. i).
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 für elektrische Auf züge mit Druckknopfsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die an den umlaufenden Mitnehmerscheiben vorbeibewegte Nase zu einem Ausschalter gehört, der zwar von jedem Mitnehmer getroffen wird, aber erst kurz vor dem Eintreffen des Fahrstuhls am bestimmten Stockwerk vom Hülfsstrom durchflossen wird, so daß nur das vom zugehörigen Mitnehmer verursachte Öffnen des Ausschalters eine Stromunterbrechung und damit das Anhalten des Fahrstuhls bewirkt (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682025A (en) * 1950-01-18 1954-06-22 Emmons F Lewellen Variable speed transmission control with an adjustable limit switch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682025A (en) * 1950-01-18 1954-06-22 Emmons F Lewellen Variable speed transmission control with an adjustable limit switch

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