DE147409C - - Google Patents
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- DE147409C DE147409C DENDAT147409D DE147409DA DE147409C DE 147409 C DE147409 C DE 147409C DE NDAT147409 D DENDAT147409 D DE NDAT147409D DE 147409D A DE147409D A DE 147409DA DE 147409 C DE147409 C DE 147409C
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- DE
- Germany
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- saddle
- riding
- springs
- view
- joints
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/02—Saddles
- B68C1/10—Saddles with spring pads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet
ein Reitsattel, bei welchem der Ober- und Unterteil durch Federn und durch vorn und
■ hinten angeordnete gelenkige Mittel verbunden sind, wodurch die beim Reiten entstehenden
Erschütterungen gemildert werden.
Solche" Sättel sind indessen schon bekannt. Doch ist bei diesen bekannten Sätteln das
vordere Ende des Oberteils mit dem entsprechenden Ende des Unterteils drehbar durch die elastischen Mittel verbunden, und
zwar in der Weise, daß nur ein elastisches Mittel in der Mitte des Vorderteils des Sattels
angeordnet ist.
Von den bekannten Sätteln unterscheidet sich der vorliegende dadurch, daß die den
Sattelober- und -unterteil verbindenden Mittel aus Doppelgelenken bestehen, von denen
mehrere seitlich am Vorderteil des Sattels angeordnet sind. Durch diese Verbindungsart
kann sich beim Reiten der Oberteil des Sattels einerseits nur in senkrechter Richtung auf-
und abbewegen, andrerseits ist derselbe hierbei nicht seitlichen Schwankungen ausgesetzt, so
daß der Reiter mit demselben ebenso sicher wie mit einem gewöhnlichen, nicht federnden
Sattel reiten und somit ein Abstürzen desselben seitlich oder kopfüber vom Pferde
durch den Sattel nicht veranlaßt werden kann.
Fig. ι beiliegender Zeichnung ist eine
Seitenansicht und
Fig. 2.ein Grundriß eines derartigen Sattels. Fig. 3 ist die Ansicht einer anderen Feder
und
Fig. 4 Vorderansicht des Sattelrahmens,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Sattels.
Der Sattelrahmen besteht aus zwei Teilen I, 2, die miteinander durch an beiden Enden
des Sattels angeordnete Doppelgelenke 3 und Federn 4 verbunden sind. Der Hauptteil 2
bezw. derjenige, welcher auf dem Rücken des Tieres ruht, trägt das Gurtband bezw. den
Bauchgurt 5; der andere Teil 1 trägt an dem Riemen 6 die Steigbügel.
Der eigentliche Sitz 7 ist in geeigneter Weise mit dem Metallrahmen 1 verbunden.
Die Rahmen 1 und 2 sind ihrerseits durch Federn 4 und Doppelgelenke 3, welche an
beiden Enden des Sattels angeordnet sind, verbunden, so daß während des beim Reiten
abwechselnd, erfolgenden Abhebens des Reiters von dem Sattel und Zurückkehren auf denselben
das herunterdrückende Gewicht zuerst von den Federn 4 aufgenommen wird; letztere
bilden gewissermaßen ein Kissen und mildern die beim Reiten entstehenden Stöße von
Reiter und Tier. Die Anordnung der Gelenke 3 an beiden Seiten des Sattelvorderteils
verhindern ein seitliches Schwanken desselben und ermöglichen ein sicheres Reiten mit dem
Sattel. Die Öffnung zwischen den beiden Rahmen 1 und 2 wird zweckmäßig durch ein
Stück 9, wie in Fig. 5 dargestellt, geschlossen.
Die Federn 4 können von beliebiger Gestalt sein; sie können z. B. Spiralfedern, wie in
Fig. i, oder von der in Fig. 3 dargestellten Art sein und werden für den beabsichtigten
Zweck entsprechend angeordnet. Die Gelenke 3 werden vorn und hinten, wie darge-
stellt, in geeigneter Zahl und dergestalt angeordnet, daß sie eine seitliche Bewegung des
oberen Teiles des Sattels verhindern.
Der Sattel ist an den erforderlichen Stellen gepolstert und der Metallrahmen 2 wird so
aufgelegt, daß er eine geeignete Lage auf dem Rücken des Tieres erhält, ohne daß
Gefahr vorhanden ist, mit' demselben das Tier
zu verletzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Reitsattel, bei welchem der Ober- und Unterteil durch Federn und durch vorn und hinten angeordnete gelenkige Mittel verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkigen Mittel aus Doppelgelenken bestehen, von denen am Vorderteil des Sattels mehrere symmetrisch zur Mittellinie angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147409C true DE147409C (de) |
Family
ID=414591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147409D Active DE147409C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147409C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19800152A1 (de) * | 1998-01-05 | 1999-07-08 | Annerose Linne | Orthopädische Sitzkonstruktion zur Schonung der Wirbelsäule für Reiter und Traktorfahrer |
| WO2007015225A1 (en) | 2005-08-02 | 2007-02-08 | Martin Patrick Ryan | A saddle for an animal |
| EP1927574A1 (de) * | 2006-12-01 | 2008-06-04 | Sellerie De Nontron | Reitsattel und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE202009001757U1 (de) | 2009-02-12 | 2009-07-02 | Fischemanns Gmbh & Co. Duisburger Fettschmelze | Reitsattel |
-
0
- DE DENDAT147409D patent/DE147409C/de active Active
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19800152A1 (de) * | 1998-01-05 | 1999-07-08 | Annerose Linne | Orthopädische Sitzkonstruktion zur Schonung der Wirbelsäule für Reiter und Traktorfahrer |
| WO2007015225A1 (en) | 2005-08-02 | 2007-02-08 | Martin Patrick Ryan | A saddle for an animal |
| EP1927574A1 (de) * | 2006-12-01 | 2008-06-04 | Sellerie De Nontron | Reitsattel und Verfahren zu dessen Herstellung |
| FR2909367A1 (fr) * | 2006-12-01 | 2008-06-06 | Sellerie De Nontron | Selle d'equitation et son procede de fabrication |
| US7743589B2 (en) | 2006-12-01 | 2010-06-29 | Sellerie De Nontron | Riding saddle and its method of manufacture |
| DE202009001757U1 (de) | 2009-02-12 | 2009-07-02 | Fischemanns Gmbh & Co. Duisburger Fettschmelze | Reitsattel |
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