DE1480251C - Stromlinienförmiger Aussenruckblick spiegel fur Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stromlinienförmiger Aussenruckblick spiegel fur Kraftfahrzeuge

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DE1480251C
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1 2
Die Erfindung betrifft einen stromlinienförmigen Karosserie gebohrten Befestigungslöcher festgelegt
Außenrückblickspiegel für Kraftfahrzeuge. wird, also nachträglich nicht mehr verändert werden
Die bisher bekannten stromlinienförmigen Außen- kann.
rückblickspiegel setzen sich im wesentlichen zu- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
sammen aus einem auf der Karosserie aufliegenden 5 stromlinienförmigen Außenrückblickspiegel der ein-
Fuß, einem von diesem abgestützten, in Fahrtrich- gangs beschriebenen Art zu schaffen, der die aufge-
tung zugespitzten Gehäuse sowie einem an diesem zeigten Nachteile der bekannten vergleichbaren
Gehäuse starr oder auch beweglich angeordneten Außenrückblickspiegel nicht aufweist, dessen Mon-
Spiegelkopf. Dabei wird der zum Gehäuse bewegliche tage und Einstellung am Fahrzeug, insbesondere an
Spiegelkopf als Hohlkalotte mit ausreichend großem io nur von außen zugänglichen Karosseriestellen ohne
Loch ausgebildet, in welcher eine Blechscheibe liegt, großen Material- und Zeitaufwand auf einfache Weise
in deren Mitte eine durch das Gehäuse hindurchge- möglich ist. Darüber hinaus sollen die eigentlichen
führte und aus diesem vorstehende Schraube eingreift. Befestigungsmittel nach der Montage am Fahrzeug
Durch Anziehen dieser Schraube kann der Spiegel- vor Witterungseinflüssen geschützt und von außen
kopf in der gewünschten Einstellung zum Gehäuse 15 her nicht sichtbar angeordnet sein,
fixiert werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
Die Verbindung zwischen dem Gehäuse, dem Fuß löst, daß als Zugglied mindestens eine abgewinkelte
und der Fahrzeugkarosserie erfolgt bei den bisher be- Hakenschraube vorgesehen ist, deren oberes, den
kannten Außenrückblickspiegeln auf verschiedene Fuß und das Gehäuse durchdringendes Gewindeende
Weise wie folgt: 3° die Befestigungsmuttern aufnimmt und deren unteres
Bei einer der bekannten Ausführungen werden flachgepreßtes und gelochtes Ende mittels durch er-
durch zwei in die Karosserie zu bohrende Löcher von weiterte Löcher in der Fußdichtung hindurchge-
unten bzw. von innen her die freien Enden zweier in steckter Blechschrauben starr, aber in gewissen
einer Gegenplatte gelagerter Gewindestifte hindurch- Grenzen innerhalb des hohlen Fußes beiderseitig
gesteckt, welche durch den hohlen Fuß und entspre- »5 verdrehbar mit der Karosserie verbunden ist.
chende Löcher im Gehäuse hindurchgreifen und mit Eine weitere Ausbildung der Erfindung, die auch
vom Gehäuseinneren her anziehbaren Muttern bei anderen Außenrückblickspiegeln als der eingangs
versehen werden. Diese Art der Verbindung zwischen beschriebenen Art angewendet werden kann, besteht
Karosserie, Fuß und Gehäuse hat einen Nachteil in- darin, daß die das untere Ende der Zugglieder und
sofern, als sie nur an einwandigen Stellen der 30 die Fußdichtung durchdringenden Blechschrauben
Karosserie verwendbar ist, also an solchen, die von mit einer ringsherum über den Fuß überstehenden,
unten bzw. von innen her zum Hindurchstecken der den ganzen Spiegel während des Transportes zu-
Gewindestifte zugänglich sind. An doppelwandigen sammenhaltenden Halterung verbunden sind, die
Karosseriestellen ist diese Befestigungsart dagegen auch als Bohrlehre für die in der Karosserie zu
nicht verwendbar. 35 bohrenden Löcher dient.
Für die Anbringung von stromlinienförmigen Die Erfindung wird dadurch weiter ausgebildet, Außenrückblickspiegeln auch an solchen doppel- daß die das untere Ende der Hakenschrauben durchwandigen Karosseriestellen ist es weiter bekannt, dringenden Blechschrauben mit einer ringsherum zwischen dem Fuß und der Karosserie ein zusatz- über den Fuß überstehenden Platte verschraubt sind, liches Sockelteil einzuschalten, welches mit seinem 40 die dem Durchmesser und Abstand der Blechschrauvorderen und seinem rückwärtigen Ende je ein Stück ben entsprechende Löcher aufweist, wobei Maßüber die Grundfläche des Fußes hinaus verlängert angaben für die Durchmesser und den Mittenabstand vorsteht. Dieses Sockelteil weist an beiden frei vor- der in die Karosserie zu bohrenden Löcher eingeprägt stehenden Enden Löcher auf und wird mittels zweier sein können.
durch diese Löcher hindurchgreifender Blech- 45 Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht schrauben unmittelbar von außen her auf die darin, daß die das untere Ende der Hakenschrauben Karosserie aufgeschraubt. Aus der Mitte des Sockel- durchdringenden Blechschrauben in den federnd teiles stehen zwei daran befestigte Gewindestifte vor, nachgiebigen Löchern einer aus Federdraht geüber welche alsdann der Fuß und das Gehäuse bogenen Halteklammer verklemmt sind,
gesteckt und mit ihm durch zwei vom Gehäuse- 50 Ferner ist vorgesehen, daß als Feststelleinrichtung inneren her anziehbare Muttern fest verbunden für den verstellbaren Spiegelkopf am Gehäuse in werden. Diese bekannte Bauart erfordert also keine bekannter Weise eine mit ihrem Kopf in der Spitze Zugänglichkeit der Karosserie von unten bzw. von des Gehäuses gelagerte Schraube vorgesehen ist, innen her, hat aber den Nachteil, daß die Köpfe der deren in bekannter Weise weit über die rückwärtige Blechschrauben von außen sichtbar bleiben und der 55 Öffnung des Gehäuses hinaus verlängertes Gewinde-" Witterung ausgesetzt sind. ende bei voller Sicht in ein Mutterteil an der Zentrier-
Um auch diesen Nachteil zu vermeiden, wird bei scheibe im Spiegelkopf einschraubbar ist.
einer weiteren bekannten Ausführung über das Eine weitere Ausbildung der Erfindung, die auch Sockelteil noch eine zusätzliche ungelochte Abdeck- bei ähnlichen stromlinienförmigen Außenrückblickkappe gestülpt, bevor der Fuß und das Gehäuse auf 60 spiegeln der eingangs beschriebenen Art Anwendung die vorstehenden Gewindestifte aufgesteckt werden. finden kann, besteht darin, daß von der beweglich Lediglich um die Köpfe der Blechschrauben unsicht- im Spiegelkopf gelagerten Zentrierscheibe eine einbar abzudecken, muß also bei dieser Bauart noch ein stückig mit dieser hergestellte oder fest mit ihr verbesonderes zusätzliches Bauteil mit entsprechend er- bundene federnde Zunge abstrebt, welche mit ihrem höhtem Kostenaufwand vorgesehen werden. 83 als konvexe Kalotte ausgebildeten freien Ende
Allen bekannten Bauarten ist gemeinsam, daß die kugelgelenkig beweglich gegen die RUckseite dei
Stellung des Außenrückblickspiegels relativ zur Spiegelglases bzw. einer dazwischenliegenden Schutz-
Fahrzeug-Längsachie endgültig durch die in die scheibe drückt.
Ferner kann die Erfindung dadurch weiter ausge- mit einem elastischen Profilring 22 eingefaßt und bildet werden, daß zwischen Fuß und Gehäuse eine nimmt den als kalottenförmiges Hohlteil ausgevergrößerte Beilagplatte angeordnet ist, die als unab- bildeten Spiegelkopf 5 auf, in dessen rückwärtiger hängiges Teil oder auch einstückig mit dem Fuß öffnung mittels des üblichen Sprengringes 19 das hergestellt ist. 5 Spiegelglas 4 gehalten wird. Die vorher einzubauende· ·
Eine weitere Ausbildung der Erfindung kann dar- Zentrierscheibe 16 läuft bei diesem Ausführungsbeiin bestehen, daß in bekannter Weise innerhalb des spiel in eine federnd nachgiebige Zunge 18 aus, Gehäuses eine dessen untere Wandungshälfte weit- deren kartenförmig durchgewölbtes Ende 18' eine gehend überdeckende Beilagplatte angeordnet ist, Schutzscheibe 31 gegen das Spiegelglas 4 und dieses die durch die Befestigungsmuttern gegen die Ge- io wiederum gegen den Sprengring 19 drückt. Wird häuseinnenwand gedrückt wird. diese Zentrierscheibe 16 innerhalb des Spiegel-
Schließlich kann eine weitere Ausbildung der Er- kopfes 5, also relativ zum Spiegelglas 4 und zur findung noch darin bestehen, daß die im Gehäuse Schutzscheibe 31, verschoben, so bleibt infolge der angeordnete Beilagplatte in bekannter Weise durch Kalottenform des Federzungenendes 18' der auf die Punktschweißung oder Verklebung fest mit der 15 Schutzscheibe 31 und das Spiegelglas 4 ausgeübte Innenwand des Gehäuses verbunden ist. Druck stets gleich.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in Die ver- und feststellbare Verbindung des Spiegelder Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele kopfes 5 mit dem Gehäuse 3 erfolgt bei diesem Ausnäher erläutert. Es zeigt führungsbeispiel wie bekannt durch eine lange F i g. 1 einen Außenrückblickspiegel nach der Er- ao Schraube 13, deren Kopf 15 in der Spitze des Gefindung im Schnitt und von der Seite her gesehen, häuses 3 gelagert ist und deren freies Ende 14 so weit F i g. 2 den gleichen Außenrückblickspiegel, jedoch über den rückwärtigen Rand des Gehäuses 3 überaus der Fahrtrichtung her gesehen und in der in steht, daß es bei voller Sicht in ein Mutterteil 17 an Fig. 1 mit B-B1 bezeichneten Ebene geschnitten, · der im Spiegelkopf 5 gehaltenen Zentrierscheibe 16 Fig. 3 einen gleichartigen Außenrückblickspiegel, 35 eingeführt werden kann. Durch die Schraube 13 wird jedoch mit einem zusätzlichen Sockelteil unter dem der Spiegelkopf 5 dann in die öffnung des Gehäuses Fuß und mit lediglich abgebrochen angedeutetem zunächst nur so weit hineingezogen, daß er sich noch Gehäuse, leicht in jede gewünschte Lage zum Auge des F i g. 4 in Draufsicht eine als Anreiß- und Bohr- Fahrers verstellen läßt, aber bei vollem Anziehen der lehre dienende Blechplatte und 30 Schraube 13 in dieser Lage unverrückbar festgehalten F i g. 5 eine gleichartige, jedoch aus Federdraht in wird.
einem Stück gebogene Lehre, ebenfalls in Draufsicht. Bezüglich der beiden stets den richtigen Abstand
In den Fig. 1,2 und 3 ist die Fahrzeugkarosserie der Hakenschrauben7 zueinander wahrenden Beimit 1 bezeichnet, auf welcher — isoliert durch die lagplatten 8 und 9 sei noch erwähnt, daß die äußere elastische Dichtung 12 — der hohle Fuß 2 mit seiner 35 Beilagplatte 8 auch mit dem Fuß 2 zusammen als ein unteren Fläche aufliegt, während auf seiner oberen, einziges Stück hergestellt werden kann, und daß etwas durchgewölbten Fläche eine verbreiterte Bei- ferner die innere Beilagplatte 9 auch fest mit dem lagplatte 8 und auf dieser wiederum das Gehäuse 3 Gehäuse 3 verbunden sein kann, beispielsweise durch aufliegt. Durch das hohle Fußteil 2, die Beilag- Punktschweißung * oder — bei Verwendung zweier platte 8, das Gehäuses und eine innere Beilag- 40 verschiedener Werkstoffe — durch Verklebung mittels platte9 hindurch sind die freien Gewindeendenil neuzeitlicher Klebestoffe.
zweier Hakenschrauben 7 hindurchgeführt, .auf In der F i g. 3 ist —■ mit einem teilweise abge- __
welche die Muttern 10 aufgeschraubt werden. Die brochenem Gehäuse 3 — der gleiche Außenspiegel ' unteren Enden 20 der beiden Hakenschrauben7 sind wie in der Fig. 1 gezeigt, jedoch ist hier zwischen in passendem Winkel abgebogen, flachgepreßt und 45 dem hohlen Fuß 2 und der Karosserie 1 in an sich mit Löchern zur Durchführung zweier Blech- bekannter Weise noch ein zusätzliches, an beiden schrauben 6 versehen, welche in die beiden vorher oder auch nur einem Ende verlängertes Sockelteil 23 mittels der Bohrlehre nach Fig. 4 oder 5 in die eingebaut und unter diesesi eine entsprechende verKarosserie 1 gebohrten Löcher hineingeschraubt längerte Dichtung 12 untergelegt. Ein an nur einem werden. Der Innenraum des hohlen Fußes 2 ist so 50 Ende verlängertes Sockelteil 23 nach F i g. 3 kann breit bemessen, daß sich die beiden Haken- dabei wahlweise mit diesem verlängernden Ende schrauben 7 um die Blechschrauben 6 als Achse nach nach rückwärts oder in die Fahrtrichtung weisend beiden Seiten etwas so verdrehen lassen, daß sich der eingebaut werden, wodurch sich zwei verschiedene Fuß 2 ebenfalls beiderseitig etwas zu den Löchern in ästhetische Wirkungen ergeben. Das Sockelteil 23 der Karosserie 1 verschwenken und dadurch die 55 erfüllt aber nicht nur einen ästhetischen Zweck, Stellung des Außenrückblickspiegels zur Fahrzeug- sondern es läßt auch den Außenrückblickspiegel sich Längsachse nachträglich noch verändern läßt. Um etwas höher über der Karosserie 1 erheben, was dabei die Dichtung 12 zusammen mit dem Fuß 2 unter Umständen sehr erwünscht sein kann bei mitbewegen zu können, weist dieselbe entsprechend Karosserien, die von der Anbringungsstelle des vergrößerte Löcher für die Blechschrauben 6 auf. Ist 60 Spiegels aus nach rückwärts zu noch etwas ansteigen, die richtige Stellung des Fußes 2 und des Gehäuses 3 Das zusätzliche Sockelteil 23 ist kein ■ unbedingt zur Fahrzeug-Längsachse gefunden, so werden die notwendiges Hauptbauteil des Außenrückblickbeiden Muttern 10 fest angezogen, und dann sind die spiegeis und kann aus wirtschaftlichen Gründen auch Dichtung 12, der Fuß 2, die äußere Beilagplatte 8, eingespart werden. Jedoch verursacht es· keine das Gehäuses und die innere Beilagplatte9 unter- 65 nennenswerten Mehrkosten, die Gewindeenden der einander und alle zusammen mit der Fahrzeug- beiden Hakenschrauben 7 von vornherein so lang . karosserie fest und starr verbunden. Der rückwärtige auszubilden, daß der Spiegel mit oder auch ohne offene Rand des Gehäuses 3 ist in bekannter Weise Sockelteil gleich gut montiert werden kann.
In der F i g. 4 ist schließlich die einen festen Bestandteil des Außenrückblickspiegels bildende Bohrlehre gezeigt, welche gleichzeitig als Hilfsmittel für den versandfertigen Zusammenbau des Außenrückblickspicgels beim Hersteller dient. Diese Lehre kann aus einer aus dünnem Stahlblech in einem einzigen Arbeitsgang mit geringstem Kostenaufwand hergestellten Platte 24 bestehen, die mit einem ringsherum nach unten umgelegten Rand 32 versehen sein kann.

Claims (9)

Patentansprüche: Weise wie die Blechlehre nach F i g. 4 benutzt werden. Sofern es nicht auf geringstmögliche Herstellkosten ankommt, kann die zugleich als Hilfe beim Zusammenbau des Spiegels dienende Bohrlehre schließlich auch als Kombination aus einem Blechteil und einem Drahtteil ausgeführt sein, oder es können auch aus der einfachen Blechplatte 24 statt der runden Löcher 25 je zwei nach unten abgebogene federnde Blechzungen herausgestanzt werden, die Auf der Oberfläche der Platte 24 sind zwei Löcher io eine öffnung zum Durchstecken der Blechangeordnet, deren Mittenabstand auf der einen schrauben 6 freigeben, sich aber fest in den Gewinde-Längsseite der Platte in Millimetern und auf der gangen dieser Schrauben verklemmen, wenn auf diegegenüberliegenden Seite in englischen Zoll fest ein- selben ein Zug in entgegengesetzter Richtung, gestempelt werden kann. Gleichzeitig kann der nämlich beim Anziehen der Muttern 10 auf den Durchmesser der beiden Löcher in Millimetern und 15 Hakenschrauben 7, ausgeübt wird, in Zoll fest eingestempelt werden, so daß der Käufer oder der Monteur gleich den richtigen Bohrer für , .. die beiden Löcher in der karosserie 1 auswählen und . . ihn noch zusätzlich durch Hineinstecken in eines der beiden Löcher auf richtigen Durchmesser kontrol- ao Heren kann. Wird die Platte 24 mit einem umgelegten Rand 32 von ausreichender Höhe versehen, so werden während des Bohrvorganges selbst sehr spitz angeschliffene Bohrer sicher an ihrem zylindrischen Teil geführt. Auch kann zunächst eines der beiden Karosserielöcher frei, also ohne Bohrlehre gebohrt werden, diese mittels einer Blechschraube 6 aufgeschraubt und schließlich der Bohrer in dem freien zweiten Loch 25 um so sicherer geführt werden. Die Platte 24 ist so groß zu bemessen, daß sie beim Zusammenbau des kompletten Außenspiegels in der Fabrik nicht von unten her in den hohlen Fuß 2 oder das hohle Sockelteil 23 hineingezogen werden kann, wenn die beiden Muttern 10 auf den beiden Hakenschrauben 7 angezogen werden, die vorher durch die beiden Blechschrauben 6 fest mit der Platte 24 verschraubt wurden. Die heutigen Karosserien bestehen im allgemeinen aus Stahlblech von ausreichender Dicke, um mittels Blechschrauben 6 den Außenrückblickspiegel absohlt starr und sicher daran befestigen zu können. Bei Karosserien aus extrem dünnem oder extrem weichem Blech kann an Stellen, die nur einwandig und daher von innen zugänglich ausgeführt sind, die Platte 24 dann aber auch noch als zusätzliche Ver-Stärkung weiterbenutzt werden in der Weise, daß sie von unten bzw. von innen her gegen das Karosserieblech angelegt wird und die Blechschrauben 6 dann sowohl in das Karosserieblech wie auch in die Blechplatte 24, also gewissermaßen in eine verdoppelte Wandstärke, hineingeschraubt werden. Die F i g. 5 zeigt schließlich eine andere, einstückig aus Federdraht gebogene Ausführungsform der Bohr- und Montagelehre nach F i g. 4, und zwar ist der Federdraht so gebogen, daß sich zwei Löcher 28 vom Kerndurchmesser der Blechschrauben 6 bilden, welche diese Schrauben mit der von den angebogenen ösen 30 erzeugten Spannkraft einklemmen. In diese federnd nachgiebigen Löcher 28 brauchen die Schrauben 6 also nicht hineingeschraubt, sondern ähnlich wie bei einem Druckknopf nur hineingesteckt zu werden. Eine U-förmige Ausbauchung 29 auf der einen und zwei frei abgewinkelte Schenkel 33 auf der anderen Seite verhindern, daß diese aus Draht gebogene Lehre etwa beim Zusammenbau in den hohlen Fuß 2 oder das hohle Sockelteil 23 hineinrutscht. Auch diese Drahtlehre kann zum Bohren der Löcher in der Karosserie 1 in sinngemäß gleicher
1. Stromlinienförmiger Außenrückblickspiegel für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem in Fahrtrichtung zugespitzten Gehäuse, einem in oder an diesem verstellbar befestigten Spiegelkopf und einem hohlen ein- oder zweiteiligen Fuß, wobei das Gehäuse und der Fuß miteinander sowie beide zusammen mit der Karosserie des Fahrzeuges durch mindestens ein mit der Karosserie verschraubtes, den Fuß und die untere Gehäusewandung durchdringendes Zugglied fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugglied mindestens eine abgewinkelte Hakenschraube (7) vorgesehen ist, deren oberes, den Fuß (2) und das Gehäuse (3) durchdringendes Gewindeende (11) die Befestigungsmuttern (10) aufnimmt und deren unteres flachgepreßtes und gelochtes Ende (20) mittels durch erweiterte Löcher in der Fußdichtung (12) hindurchgesteckter Blechschrauben (6) starr, aber in gewissen Grenzen innerhalb des hohlen Fußes (2) beiderseitig verdrehbar mit der Karosserie (1) verbunden ist.
2. Außenrückblickspiegel, insbesondere nach Anspruch 1, mit zwei oder mehr Zuggliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die das untere Ende der Zugglieder (7) und die Fußdichtung (12) durchdringenden Blechschrauben (6) mit einer ringsherum über den Fuß (2) überstehenden, den ganzen Spiegel während des Transportes zusammenhaltenden Halterung verbunden sind, die auch als Bohrlehre für die in der Karosserie zu bohrenden Löcher dient.
3. Außenrückblickspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das untere Ende (20) der Hakenschrauben (7) durchdringenden Blechschrauben (6) mit einer ringsherum über den Fuß (2) überstehenden Platte (24) verschraubt sind, die dem Durchmesser und Abstand der Blechschrauben (6) entsprechende Löcher (25) aufweist, wobei Maßangaben für die Durchmesser und den Mittenabstand der in die Karosserie zu bohrenden Löcher eingeprägt sein können.
4. Außenrückblickspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das untere Ende (20) der Hakenschrauben (7) durchdringenden
Blechschrauben. (6) in den federnd nachgiebigen Löchern (28) einer aus Federdraht gebogenen Halteklammer (27) verklemmt sind.
5. Außenrückblickspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Feststelleinrichtung für den verstellbaren Spiegelkopf (5) am Gehäuse (3) in bekannter Weise eine mit ihrem Kopf (15) in der Spitze des Gehäuses (3) gelagerte Schraube (13) vorgesehen ist, deren in bekannter Weise weit über die rückwärtige öffnung (22) des Gehäuses (3) hinaus verlängertes Gewindeende bei voller Sicht in ein Mutterteil (17) an der Zentrierscheibe (16) im Spiegelkopf (5) einschraubbar ist.
6. Außenrückblickspiegel insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der beweglich im Spiegelkopf (5) gelagerten Zentrierscheibe (16) eine einstückig mit dieser hergestellte oder fest mit ihr verbundene, federnde Zunge (18) abstrebt, welche mit ihrem als konvexe Kalotte ausgebildeten freien Ende (18') kugelgelenkig beweglich gegen die Rückseite des Spiegelglases (4) bzw. einer dazwischenliegenden Schutzscheibe (31) drückt.
7. Außenrückblickspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Fuß (2) und Gehäuse (3) eine vergrößerte Beilagplatte (8) angeordnet ist, die als unabhängiges Teil oder auch einstückig mit dem Fuß (2) hergestellt ist.
8. Außenrückblickspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise innerhalb des Gehäuses (3) eine dessen untere Wandungshälfte weitgehend überdeckende Beilagplatte (9) angeordnet ist, die durch die Befestigungsmuttern (10) gegen die Gehäuseinnenwand (3) gedrückt wird.
9. Außenrückblickspiegel nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gehäuse (3) angeordnete Beilagplatte (9) in bekannter Weise durch Punktschweißung oder Verklebung fest mit der Innenwand des Gehäuses (3) verbunden ist.
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