DE1480372U - - Google Patents

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DE1480372U
DE1480372U DENDAT1480372D DE1480372DU DE1480372U DE 1480372 U DE1480372 U DE 1480372U DE NDAT1480372 D DENDAT1480372 D DE NDAT1480372D DE 1480372D U DE1480372D U DE 1480372DU DE 1480372 U DE1480372 U DE 1480372U
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Vorrichtun
    Vorrichtung zur selektiven Zerkleinerung
    elnerung
    von Gut.
    Die Erfindung. betrifft eine Vorrichtung zur selektiven
    Zerkleinerung von Gut, dessen Gutteile verschiedene Härte ha-
    ben, wie z. B. Salinensalz und Knorpel, und besteht aus zwei
    liegend angeordneten, zwischen sich einen Zerkleinerungsraum bildenden und sich in der gleichen oder annähernd gleichen Richtung bewegenden und über Rollen laufenden Bändern. Die Erfindung besteht darin, daß jede der Führungsrollen eines oder beider Bänder in der Höhenrichtung verschiebbar gelagert sind und unter nachgiebigem Anproßdruck stehen. es können dabei nur für ein Band oder beide Bänder solche Führungrolten vorgesehen sein. Durch die Erfindung wird erreicht, daß die härteren Gutbestandteile beim Durchgang durch den Zerki: incrungsraum unzerklein, rt bleiben und nur die weicheren Gutbestandteile zerkleinert werden. Die Belastung der Führungsrollen kann der Beschaffenheit des Gutes entsprechend geregelt werden. Die Rollen können beim Durchgang härterer Cutteilchend für sich ausreichen, während die anderen Rollen aber in iher Zerkleinerungsarbeit nicht gestört werden. Die Bänder können sich mit gleicher oder verschiedener Geschwindigkeit bewegen, auch kann der Zerkleinerungsraum sich nach dem Austrag hin allmählich verengen. Haben die beiden Bänder verschiedene Geschwindigkeit, so findet im Zerkleinerungsraun gleichzeitig.......... gleichzeitig ein Zerreiben der weicheren Gutteilchen statt.
  • Das den Zerkleinerungsraum verlassende Gutgemerge wird zweckmäßig auf ein Sieb mit entsprechender Maschenweite geleitet, wo dann die weicheren von den härteren Gutteilchen, also z. B. die Holzteilchen und Pfannsteinstüchen , von dem Feinsalz getrennt werden, Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung und Zeichnung enthalten.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei etsr zum Auspressen feinen Gutes und gegebenenfalls auch zur Zerkleinerung von Gut dienenden Vorrichtung, die aus zwei liegend angeordneten, zwischen sich einen quetsch- bzw. Zerkleinerungsraum bildenden Bändern besteht, die Bänder über Führungsrollen laufen zu lassen. Die Rollen sind aber in dem sie tragenden Gestel starr gelagert, Die das obere Band tragende Einrichtung ist zwar schwenkbar und steht unter dem Einfluß einer Belastung, beim Schwenken der Einrichtung wird aber auch die Höhenlage aller Rollen verändert. Beim Erfindungsgegenstand dagegen ist jede Führungsrolle far sich in der Höhe verschiebbar gelagert und steht unter nachgiebigen anpassungsfähig ! M Anpreßdruck. Erst dadurch wird eine selektive Zerkleinerung im Sinne der @rfindung ermöglicht.
  • Auf der Zeichung ist ein Ausführungsbeispiel des Rrfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, und Abb. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie a-a der Abb. 1 ; Abb. 3 zeigt eine Draufsicht der Vorrichtung. Die......
  • Die Zerkleinerungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei endlosen Bändern, und zwar dem oberen, um die Leitrollen 1,2, 3, und 4 laufenden Band 5 und dem unteren, um die Leitrollen 6,7 laufenden Band 8. Beide Bänder werden in geeigneter, nicht dargestellter Weise angetrieben. Die zusammenarbeitenden Teile 9, 10 der Bänder 5,8 lassen zwischen eich
    einen Zerkleinerungsraus 11 frei, dv. rch den das auf den Band-
    CN% AJ » uer, war, U-
    teil 10 des unteren Bandes 8 mittels des Einlaufens 21 aufgegebene Gut hindurchgeführt wird. Die Spaltweite 11 ist so bemessen, daß die weiduron Gutteile zwischen den beiden Bandteilen 9,10 zerkleinert werden. Der Bandteil 9 des oberen Bandes 5 stdt unter der Einwirkung von Druckrollen 12, die in
    der Laufrichtung des Bandes 5 hintereinander und bei breiten
    t < *
    Bändern auch nebeneinander angeordnet sind. Die Rollen 12 wer-
    den von nach oben und unten beweglichen, in einem FUhrungs-
    stück 13 ang ordneten, in geeigneter Weise belasteten Stangen 14 getragen. Beim Ausführungsbeispiel sind die 3 fangen 14 hohl genutet und können mit Belastungsstoff mehr oder weniger gefüllt werden. Die Belastung der Rollen richtet sich dabei nach der Art des selektiv zu zerkleinernden Gutes. Der Hub der Stangen 14 ist nach unten begrenzt, z. n. durch Bolzen 15, die durch ein Langloch 16 aller nebeneinander liegenden Tragstangen 14 hindurchgesteckt : ind und die mit ihren freien Enden auf Trägern 17 (Abb. 2) auflegen. Bei Anließn des oberen Randes des Langloches 16 der Tragstangen 14 an den Bolzen 15 ist der Hub der Tragstangen 14 nach unten begrenzt. Bei Durchgang härterer Gutteile durch den Zerkleinerungsspalt 11 können die Druckrollen........ rollen 12 bzw. deren Tragstangen 14 nach oben ausreichen, um so eine Zerkleinerung härterer. gröberer Gutteilchen zu vermeiden. Die Tragstangen 14 bzw. die Rollen 12 kehren nash Durchgang solcher Gutteile selbsttätig wieder in ihre Arbeitsstellung zurück.
  • Das obere Band 5 kann aus weichem, elastischem Baustoff, wie Gummi, bestehen, so daß es nachgeben kann. Das untere, zweckmäßig aus einem härteren Baustoff, z. B. Stahl, bestehende Band 8 läuft über den Tisch 18, der mit Rollen versehen sein kann. Es kann an seiner Arbeitsfläche gerauht sein. Durch die ßuhung er Bandoberfläche wird, wenn die beidon Bänder (5, 8) mit verschiedener Geschwindigkeit laufen, die reibwirkung auf das Gut verstärkt und dadurch die weicheren Gutteile zerrieben. Die Umleitrollen 3,4 für das obere Band werden mit Bezug auf den Zerkleinerungsspalt 11 zweckmäßig so 8ordnet, daß sich ein trichterförmiger Einlauf 19 und ein trichterförmiger Auslauf 20 für das Gut ergeben.
    X Für das untere Band können gegebenenfalls auch Andruck-
    rollen vorgesehen werden, wie bei dem oberen Band. Das die Tragstangen 14 der Druckrollon 12 aufnehmende Gehäuse 13 kann in der Höhenrichtung verschiebbar sein, um den Zerkleinerungspalt 11 einstellen zu können.
  • Die Bauart der Zerkleinerungsvorrichtung kann auch eine andere als die dargestellte sein. Wesentlich für die Erfindung ist, daß mittels der rusammenarbeitenden, die Zerkleinerung bewirkenden, sich bewegenden laufenden Mittel nur die Zerkleinerung der weicheren Gutteile bewirkt werden, dagegen eine Zerkleinerung der härteren Gutteile nicht eintreten soll, die-
    se...........
    se also unzerkleinert die Vorrichtung verlassen.
  • In der Hauptzerkleinerungszone laufen bei dem Ausführungsbeispiel die Bänder parallel. Sie könnten auch in der Laufrichtung konvergierend geführt werden, so daß ein : : pal t entsteht, der sich in der Ilauptzerkleinerungszone allmählich verengt.
    Schutzansprüche :

Claims (1)

  1. Shtzas8ßrche:
    Vorrichtung zur selektiven Zerkleinerung von Gut, dessen Gutteile verschiedene Härte haben, wie z. B. Salinensalz und Knorpel, beste-
    hend aus zwei liegend angeordneten, zwischen sich einen Zerkleiner'-rungraum bildenden und sich in der gleichen Richtung bewegenden und über Rollen laufenden Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Führungsrollen (12) mindestens eines Bandes in der Höhen- richtung verschiebbar gelagert ist und unter nachgiebigem Anpreß- d, <--- uuua. amtit 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die
    Rollen (12) tragenden fangen (14) hohl ausgebildet sind zur Aufnahme von in seiner Menge regelbarem Füllstoff.
    3. ) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abwärtshub der die rollen (12) tragenden Stangen (14) durch 'Bolzen (15) begrenzt wird, die durch ein Langloch (16) aller neben einander liegenden (tangen (14) hindurchgesteckt sind.
    4. ) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, daß das die stangen 14 tragende Gehäuse (13) mit den'tangen in der Höhe verschiebbar und feststellbar ist.
    5. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Flächen (9, 10) nach dem Zerklein rungsspalt voneinander entfernen.
    6.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Zerkleinerungsfläche (9) aus nachgiebigem Baustoff und die untere Zerkleinerungsfläche (10) aus einem härteren Baustoff (z. B. Stahl o. dgl.) besteht.
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